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UNO-Jahr
des Wassers
Auch
im Kanton Solothurn hat am 1. Januar 2003 das UNO-Jahr des Wassers
begonnen. Der weltweite Tag des Wassers am 22. März ist der erste Höhepunkt.
Die Bedeutung der erneubaren Energie soll unterstrichen werden.
SOLOTHURN. Das Jahr 2003 wurde von der 87. Vollversammlung der Vereinten
Nationen im Dezember 2002 zum Internationalen Jahr des Wasser erklärt,
und der 22. März wurde zum Tag des Wassers. Das Ziel ist, eine breite
Bevölkerung zu einem sorgsamen Umgang mit der für das Leben von Mensch
und Natur unersetzlichen Ressource Wasser anzuhalten. Zu diesem Thema
wird die Staatengemeinschaft aufgefordert, Aktionen, Programme und
Projekte zu starten.
Anlässlich
einer Medienkonferenz zur Lancierung der Solothurner Aktivitäten, erläuterte
Regierungsrat Walter Straumann, wieso das UNO-Jahr des Wassers die
Schweiz und damit auch den Kanton Solothurn betrifft, obwohl die Schweiz
mit Recht bereits als Wasserschloss von Europa bezeichnet wird. Nur
gerade zwei Prozent des auf das Kantonsgebiet fallenden
Jahresniederschlags beträgt beispielsweise die im Kanton Solothurn jährlich
geförderte Trink- und Brauchwassermenge. Diese Standortgunst solle und
dürfe uns nicht davon abhalten, uns ebenfalls aktiv am UNO-Jahr des
Wassers zu beteiligen, meinte Straumann und führte fort, dass sauberes
Wasser in jederzeit genügender Menge auch bei uns keine Selbstverständlichkeit
sei. Dafür wurden seit Jahrzehnten grosse Anstrengungen unternommen.
Solothurn,
als Oberlieger des mächtigen Alpenstroms Rhein, trägt eine besondere
Verantwortung im Umgang mit dem Wasser. Die Unterlieger, welche mit dem
von den Oberliegern beeinflussten Wasser leben müssen, danken ihnen dafür.
Auf
den weltweiten Tag des Wassers stellt das Amt für Umwelt allen
Haushaltungen im Kanton einen Kalender zu. Gesamthaft widmet sich der
Kalender ganz dem Thema Wasser, wobei jeder Monat einem speziellen
Bereich des Themas gewidmet ist. Themen wie Hochwasserschutz, Wasser und
Wirtschaft, Wasser und Gesundheit, Wasser in der Landwirtschaft und
Wasser in Drittwelt-Ländern werden unter anderem behandelt. Zu jedem
der Themen wird es einen Informationstext geben sowie Literatur-Tipps
und Interenet-Links zu detaillierterem Wissen. Der Kalender informiert
gleichzeitig über Veranstaltungen, die jedes Jahr stattfinden, wie
beispielsweise die Solothurner Literaturtage oder das Aareschwimmen in
Solothurn.
Die
Aare, speziell die Aarenutzung, ist ein gutes Anschauungsprojekt für
das UNO-Jahr des Wassers. Denn ein wichtiges und augenfälliges Beispiel
erneubarer Energie ist dabei die Wasserkraft, das heisst der Strom aus
der Aare. Im Sommer 2001 hat sich der Regierungsrat mit dem
Luftmassnahmeplan verpflichtet, beim Energieverbrauch und bei der Wahl
der Energieträger für kantonseigene Bauten Vorbild zu sein. Neben dem
vielfältigen Angebot von Ökostrom wird auch Aarestrom bezogen. Das Amt
für Umwelt ist zuständig für den Schutz der Aare.
Professionalisierung
des Betreibungswesens
ZÜRICH. Der Regierungsrat hat beschlossen, ein aufbauendes Grobkonzept zur
Reform des Betreibungswesens in die Vernehmlassung zu geben. Im
Zusammenhang mit einem Parlamentarischen Vorstoss hat der Regierungsrat
Ende Oktober 2001 auf die Problempunkte im zürcherischen
Betreibungswesen hingewiesen und zur Effizienzsteigerung und Qualitätssicherung
verschiedene Massnahmen und deren Wirkungen aufgezeigt. Die
Betreibungskreise sollen nun vergrössert und vom Regierungsrat
festgelegt werden. Dass die organisatorische und personelle Aufsicht über
die Betreibungsämter, soweit sie nicht in die Zuständigkeit der
Bezirksgerichte fällt, ausdrücklich der Gemeindevorsteherschaft zu übertragen
ist, wird zudem vorgeschlagen. Das sogenannte Sportelsystem soll
schliesslich abgeschafft werden. Wird trotzdem nach dem Sportelsystem
gehandelt, werden die Beamtinnen und Beamten nicht besoldet, sondern für
jede einzelne Verrichtung entschädigt. Der Regierungsrat ist der
Ansicht, dass mit den aufgezeigten Massnahmen das angestrebte Ziel der
Professionalisierung des Betreibungswesens erreicht werden kann. Eine
Kantonalisierung ist darum nicht notwendig.
„Bericht
zur Lage der Familie im Kanton Zürich“
ZÜRICH. Der Regierungsrat hat den Bericht zur Lage der Familie im Kanton Zürich
verabschiedet. Damit wurde die Abteilung Forschung und Entwicklung der
Hochschule für Soziale Arbeit beauftragt, den mit einem
parlamentarischen Vorstoss verlangten „Bericht zur Lage der Familie im
Kanton Zürich“ zu erarbeiten. Dabei wurde sie von einer
verwaltungsinternen Arbeitsgruppe begleitet. Einerseits zeigt der
Familienbericht die soziale und ökonomische Lage von Familien auf,
andererseits erfasst er die vorhandenen Strukturen, die Familien in der
Ausübung ihrer Aufgaben unterstützen. Dass Alleinerziehende stärker
von Einkommensschwäche betroffen sind und bei Familien das Armutsrisiko
mit der Kinderzahl wächst, zeigt der Bericht auf. Hohe Kinder- und
Lebenshaltungskosten, Mangel an Möglichkeiten zur familienexternen
Betreuung von Kindern, gestiegen Anzahl von Alleinerziehenden, eingeschränkte
Arbeitsmöglichkeiten im Teilzeitbereich und tiefe, auch bei voller
Erwerbstätigkeit zur Deckung des Lebensunterhaltes einer Familie nicht
ausreichende Löhne.
Eine
etwas andere Expo 02-Erinnerung
BASEL. Die Stadtreinigung des Tiefbauamtes hat sämtliche Abfallkübel der
verschiedenen Arteplages der Expo 02 zu weniger als der Hälfte des
Neupreises gekauft. Neben den 280 Exemplaren, Typ Basel, wurden
gleichzeitig auch 180 Aschenbecher, die zu den neuen Abfallkübeln
passen und an diese angehängt werden können, erworben werden. Für die
neuen Abfallkübel werden zudem noch fünfzig Betonsockel übernommen.
Eine Bedarfslücke ist somit geschlossen. Die nahtlose Eingliederung in
das Stadtbild ist deswegen möglich, weil die neu gekauften
Chromstahl-Abfallkübel der Expo 02 denjenigen entsprechen, die bereits
in den letzten Jahren in der Stadt Basel aufgestellt wurden. Auf
verschiedenen Zonen ist für die kommende wärmere Jahreszeit eine Kübel-Verdichtung
geplant. Diese sollen auf stark frequentierten Plätzen, an
Tramhaltestellen, vor allem auf Umsteigezonen, gestellt werden. Auf
diese „Pendlerzonen“ werden auch die 180 Aschenbecher platziert.
Somit soll die Last der Stadtreinigung, die Zigarettenstummel vom Boden
aufzulesen, der Vergangenheit angehören. Das Tiefbauamt hofft, dass
damit weniger Abfall auf den Boden geworfen wird - für ein
vorteilhaftes Stadtbild.
Fonds
für gemeinnützige Zwecke
ZÜRICH. Aus dem Fonds für gemeinnützige Zwecke hat der Regierungsrat
verschiedene Beiträge in der Gesamthöhe von 467.000 Franken bewilligt.
Der Verein Kindertheater PurPur, die Schweizerische Bibliothek für
Blinde und Sehbehinderte sowie die Stiftung für das Tier im Recht
erhalten grössere Beträge. Das Ziel der Theaterwerkstadt PurPur ist, für
Kinder ein Theaterhaus zu betreiben, in dem diese unter professioneller
Anleitung eigene Produktionen erarbeiten und aufführen können. Der
Verein erhält vom Kanton einen Beitrag von 80.000 Franken. Die
Schweizerische Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte erhält einen
Beitrag von 150.000 Franken, um von der analogen auf die digitale
Produktion von Hörbüchern umstellen zu können. Das digitale Hörbuch
erlaubt, sekundenschnell an eine gewünschte Stelle zu springen oder mit
Hyperlinks Anmerkungen oder Fussnoten abzurufen. Die Stiftung für das
Tier im Recht plant zum Anlass des Inkrafttretens des Tierschutzgesetzes
vor zehn Jahren eine Publikation. Sie erhält dafür 130.000 Franken. Im
Rahmen dieser ersten Serie erhalten in diesem Jahr verschiedene weitere
Institutionen kleinere Beträge.
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