Armeebetriebe fusionieren

BERN. Die Armeebetriebe Amsteg/Andermatt und Seewen-Schwyz werden per 1. Januar 2004 zusammengelegt. Amsteg wird Sitz der Betriebsleitung.

Perspektivstabsbericht der Bundesverwaltung

BERN. Der Bericht „Herausforderungen 2003 – 2007; Trendentwicklungen und mögliche Zukunftsthemen für die Bundespolitik“ wurde im Auftrag des Bundesrat erarbeitet und veröffentlicht.

Postcards als Geldversorgung

BERN. In Sachen Geldversorgung startet Ende April das Bundesamt für Betriebe des Heeres (BABHE) einen Pilotversuch.

Eröffnung des Vernehmlassungs- verfahrens

BERN – Bis Ende April 2003 ist den Kantonen, politischen Parteien und weiteren interessierten Kreisen die Möglichkeit gegeben, zur gesetzlichen Neuregelung des Vernehmlassungsverfahrens des Bundes Stellung zu nehmen.

Gleichstellungs- konferenz in Skopje

BERN. Die 5. Europäische Ministerinnen- und Ministerkonferenz zur Gleichstellung von Frau und Mann zum Thema „Demokratisierung, Konfliktprävention und Friedensförderun...

Neues Format für Führerausweis

ZÜRICH. Auf den 1. April 2003 erfolgt die Einführung des Führerausweises im Kreditkartenformat.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

24.  Januar 2003

Armeebetriebe fusionieren

Die Armeebetriebe Amsteg/Andermatt und Seewen-Schwyz werden per 1. Januar 2004 zusammengelegt. Amsteg wird Sitz der Betriebsleitung.

BERN. Dieser Entscheid wurde von Chef Heer, Korpskommandant Jacques Doussée, mit dem Militärdirektor des Kantons Schwyz und mit dem Sicherheitsdirektor des Kantons Uri, erläutert und besprochen. Ausserhalb des Projektes Armee XXI, aufgrund der beschränkten finanziellen Mittel und der veränderten Aufgaben innerhalb der Armee werden seit 1996 im Bundesamt für Betriebe des Heeres (BABHE) schweizweit Zeughäuser, Armeemotorfahrzeugparks und Waffenplatzverwaltungen zusammengelegt. Das Projekt zur Fusion der Betriebe Amsteg und Seewen-Schwyz wurde im Januar 2002 eingeleitet. Per 1. Januar 2004 entsteht nun der neue Betrieb „Eidgenössisches Zeughaus und Waffenplatz Uri-Schwyz“. Seewen/Wintersried und Andermatt werden von Amsteg aus geleitet. So hat es der Chef Heer, Korpskommandant Jacques Doussée, entschieden. Die neue Betriebsleitung wird in den nächsten Monaten bestimmt. Die Regierungen der Kantone Schwyz und Uri haben vom Entscheid des Chefs Herr Kenntnis gekommen. Die Vorgaben aus der heutigen Armee und den reduzierten Budgets sowie die Abwägung mit den regionalpolitischen und volkswirtschaftlichen Interessen haben keinen anderen Entscheid zugelassen.

Perspektivstabsbericht der Bundesverwaltung

Der Bericht „Herausforderungen 2003 – 2007; Trendentwicklungen und mögliche Zukunftsthemen für die Bundespolitik“ wurde im Auftrag des Bundesrat erarbeitet und veröffentlicht.

BERN. In dem Bericht kann ersehen werden, dass die weitere Konkretisierung der Europapolitik und die Frage, wie angesichts der angespannten Haushaltslage neue und dringende Aufgaben finanziert werden können, Kernthemen mit Auswirkungen in nahezu allen Politikbereichen bleiben. Zudem werden die schweizerischen Institutionen noch stärker gefordert sein, bei grösseren politischen Weichenstellungen die Konsensfähigkeit sowie den räumlichen und sozialen Zusammenhalt des Landes sicherzustellen.

Im weiteren heisst es in dem Bericht, die Schweiz müsse ihr Antworten auf sich abzeichnende Herausforderungen vermehrt aus einer langfristigen, Generationen übergreifenden Optik angehen. Vorsorge-, Verursacher- und Haftungsprinzipien sind dabei von grundlegender Bedeutung. Im Verhältnis Staat / Wirtschaft / Gesellschaft (national und international) ist ein langfristig tragfähiges Gleichgewicht zwischen Pflichten und Rechten, Interessenwahrung und Verantwortung, Eigenständigkeit und Kooperation zu suchen. Insgesamt wird es für die Schweiz wichtiger sein, Vorstellungen zur eigenen Zukunft und zum künftigen Selbstverständnis zu entwickeln und sich aktiv auf internationaler Ebene einzubringen.

Eine Vielzahl von Informationen zu künftigen Fragestellungen und Herausforderungen in den verschiedenen Politikbereichen des Bundes werden in dem Bericht vermittelt. Damit bietet das 200-seitige Dokument eine umfassende Sichtung der Globalisierungsfolgen für alle Politikbereiche.

Für die politisch interessierte Öffentlichkeit stellt der Bericht auch einen wertvollen Fundus dar, und zwar für die Beurteilung von Massnahmen und Reformen des Bundespolitik im Licht des sich verändernden internationalen Umfeldes. Für die Kantone bildet er eine Reflexionsgrundlage zur Vorbereitung der für November 2003 vorgesehenen Aussprache mit einer Delegation des Bundes.

Postcards als Geldversorgung

BERN. In Sachen Geldversorgung startet Ende April das Bundesamt für Betriebe des Heeres (BABHE) einen Pilotversuch in Sachen Geldversorgung. Für die Dauer ihres Dienstes erhalten die Quartiermeister von über zehn Bataillonen der meisten Truppengattungen, Postcards, mit denen sie Bargeld beziehen, Rechnungen begleichen oder Einkäufe direkt bezahlen können. Falls sich das System bewährt, wird es ab 2004 für die ganze Armee eingeführt. Seit Bekanntwerden des Falls „Bellasi“ wurden diverse Sicherheitsmassnahmen getroffen, um die Geldversorgung der Armee zu optimieren.

Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens

BERN. Bis Ende April 2003 ist den Kantonen, politischen Parteien und weiteren interessierten Kreisen die Möglichkeit gegeben, zur gesetzlichen Neuregelung des Vernehmlassungsverfahrens des Bundes Stellung zu nehmen. Der Bundesrat hat einen entsprechenden Entwurf samt Erläuterungen in die Vernehmlassung gegeben. Die rechtliche Regelung des Vernehmlassungsverfahrens ist an die geltende Bundesverfassung anzupassen. Die erforderliche Neuregelung erfolgt in einem ersten Schritt im Rahmen einer Teilrevision des bestehenden Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes.

Gleichstellungskonferenz in Skopje

BERN. Die 5. Europäische Ministerinnen- und Ministerkonferenz zur Gleichstellung von Frau und Mann zum Thema „Demokratisierung, Konfliktprävention und Friedensförderung: Perspektiven und Rollen von Frauen“ fand am 22. und 23. Januar in Skopje statt. Vertreterinnen und Vertreter der 44 Europarat-Mitgliederstaaten sowie zahlreiche Nichtregierungsorganisationen  (NGO) trafen sich zu diesem Thema. Die Konferenz hat grosse Aktualität für diesen Kontinent, insbesondere für die Balkanregion. Die Schweizer Delegation setzte sich zusammen aus zwei Vertreterinnen des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann (EDI), dem Schweizer Botschafter in der Republik Mazedonien, einer Vertreterin der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und einer Vertreterin der Schweizerischen Friedensstiftung. Der Europarat bestätigte, dass die Gleichstellung von Frau und Mann essentiell im Rahmen der Förderung von Demokratie und Menschenrechte ist, insbesondere in Gesellschaften im Umbruch. Das gemeinsame Vorgehen gegen Menschenhandel war ein zentrales Anliegen. Der Europarat bekräftigte sein Engagement für die Realisierung der tatsächlichen Gleichstellung der Geschlechter auch in Zukunft.

 

 

 

español

bienvenidos

türkçe

merhaba

deutsch

home

dossiers

interviews

portraits

news box

migration

CH in kürze

fotobank

agenda

jahresbericht

impressum