Verwaltungsgeschäfte per online

BASEL. Die Erledigung einfacher Verwaltungsgeschäfte Online ist der Wunsch der Bevölkerung. In einer Umfrage konnten sie ihre Wünsche äussern und ihre Meinungen abgeben.

Gewährung eines Sonderstatus für Biel

BERN. Dem Regierungsrat des Kantons Bern liegen die Ergebnisse des Rechtsgutachtens vor, das er bei Professor Ulrich Zimmerli im Zusammenhang mit der Gewährung eines allfälligen Sonderstatus für den zweisprachigen Amtsbezirk Biel im Rahmen der Kantonsverfassung in Auftrag gegeben hat.

Vom Rhein bis zu den Alpen

ZÜRICH. Regierungsrat Dr. Ruedi Jeker besuchte am Donnerstag in Begleitung von Botschafter Dr. Werner Baumann die Internationale Grüne Woche in Berlin. Bereits zum fünften Mal präsentiert sich die Schweiz an der Internationalen Grünen Woche Berlin.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

27. Januar 2003

Verwaltungsgeschäfte per online

Die Erledigung einfacher Verwaltungsgeschäfte Online ist der Wunsch der Bevölkerung. In einer Umfrage konnten sie ihre Wünsche äussern und ihre Meinungen abgeben.

BASEL. Die Bevölkerung konnte in der Zeit vom 12. August bis zum 6. Oktober 2002, im Internet, auf einem Fragebogen Wünsche und Erwartungen zur Online-Verwaltung (e-Government) im Kanton Basel-Stadt äussern. Die Kundschaft wünscht deutlich mehr Möglichkeiten für die Online-Abwicklung von Verwaltungsgeschäften und vor allem von nicht heiklen alltäglichen Geschäften.

Bei dem Fragenbogen standen zur Auswahl 38 Online-Dienstleistungen. Über 50 Prozent wurden als sehr nützlich betrachtet. Einfache und alltägliche Aufgaben wie zum Beispiel die Meldung einer Adressänderung, Registerauskünfte oder die Steuererklärung werden bevorzugt. Geschäfte wie die Einbürgerung, Gerichtsklagen oder gar die Trauung sind eher weniger nachgefragt. Von einem Ausbau von 96 Prozent versprechen sich die Antwortenden einen Zeitgewinn von 82 Prozent und erwarten mehr Effizienz der Verwaltung. Wenn das Online-Angebot realisiert würde, zeigen die Ergebnisse der Analyse, dass mit einer hohen Nutzung gerechnet werden kann. Dies gilt vor allem bei der typischen „Internet-Kundschaft“. Für die anderen Kunden müssten spezielle Anstrengungen unternommen werden. 53 Prozent der Antwortenden sind mit dem heutigen Angebot ziemlich zufrieden. Vor allem aber werden Online-Dienstleistungen und die Übersichtlichkeit des bestehenden Angebots vermisst.

Bedeutende Vorinvestitionen in die Informatik sind nötig, um sichere Online-Dienstleistungen zu ermöglichen; hinzukommt, dass gleichzeitig das bestehende Angebot noch besser vernetzt werden muss. Einige Projekte sind bereits gestartet, bzw. stehen in der Realisierung, um diese Ziele erreichen zu können. Eine kürzlich in Auftrag gegebene Studie soll zeigen, welche Online-Geschäfte im Bereich der Einwohnerdienste als Pilot realisiert werden sollen. Im Vordergrund stehen die Adressänderungen aber auch die Ausstellung und Verlängerung von Grenzgänger- und Arbeitsbewilligungen. Hierzu werden Anfang April 2003 Ergebnisse erwartet. Die bestehenden Angebote für die User und Userinnen werden durch ein neues, einheitliches Erscheinungsbild im Internet attraktiver und übersichtlicher. Das „Corporate Design“ wird etwa März 2003 fertig sein. Der Zugang im Portal www.bs.ch wird nach Lebenslagen gestaltet, die Realisierung „Zugang nach Themen“ hat bereits eine wesentliche Verbesserung gebracht.

Die Ergebnisse der Umfrage haben die Strategie des Schrittweisen Vorgehens insgesamt bestärkt. Zudem hat eine verwaltungsinterne Erhebung gezeigt, dass für die meisten der stark nachgefragten Online-Dienstleistungen bereits realisierte Angebote bestehen oder zumindest Projekte aufgegleist sind. Entsprechende Anträge an den Regierungsrat, bzw. an den Grossen Rat, sind in Vorbereitung.

Für weitere Informationen und Unterlagen zum Thema e-Gouvernment kann man die Site www.e-gov.bs.ch besuchen.

Gewährung eines Sonderstatus für Biel

BERN. Dem Regierungsrat des Kantons Bern liegen die Ergebnisse des Rechtsgutachtens vor, das er bei Professor Ulrich Zimmerli im Zusammenhang mit der Gewährung eines allfälligen Sonderstatus für den zweisprachigen Amtsbezirk Biel im Rahmen der Kantonsverfassung in Auftrag gegeben hat. In seinem Bericht bestätigt der Experte die bereits seit Frühjahr 2001 bekannte Haltung der Regierung. Der Regierungsrat hat den Gemeindebehörden von Biel und Leubringen sowie dem Regionalrat den Bericht zur Kenntnis zukommen lassen.

Vom Rhein bis zu den Alpen

ZÜRICH. Regierungsrat Dr. Ruedi Jeker besuchte am Donnerstag in Begleitung von Botschafter Dr. Werner Baumann die Internationale Grüne Woche in Berlin. Bereits zum fünften Mal präsentiert sich die Schweiz an der Internationalen Grünen Woche Berlin (snc berichtete). Der Kanton Zürich nimmt diesmal als Gast unter dem Motto „Vom Rhein bis zu den Alpen“ teil. Volkswirtschaftsdirektor Ruedi Jeker sprach mit allen Schweizer Ausstellern und fand überall ausschliesslich positive Kommentare über die Akzeptanz und das Kaufinteresse der Messebesucher. Am Abend nutzten Jeker und Botschafter Baumann das Le Restaurant Suisse auf dem Messestand für eine Abendeinladung an wichtige Personen des öffentlichen Lebens aus den Bereichen Kultur, Forschung, Bildung, Medizin, Industrie, Wirtschaftsförderung und Handel. Die Präsenz an der bedeutenden Veranstaltung für Land- und Ernährungswirtschaft ist für die exportorientierte Schweizer Landwirtschaft von grosser Bedeutung, vor allem im Zusammenhang mit der Liberalisierung im Agrarbereich und den bilateralen Abkommen. Der Kanton Zürich ist der viertgrösste Agrarkanton der Schweiz.

 

 

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