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Verwaltungsgeschäfte
per online
Die
Erledigung einfacher Verwaltungsgeschäfte Online ist der Wunsch der Bevölkerung.
In einer Umfrage konnten sie ihre Wünsche äussern und ihre Meinungen
abgeben.
BASEL. Die Bevölkerung konnte in der Zeit vom 12. August bis zum 6.
Oktober 2002, im Internet, auf einem Fragebogen Wünsche und Erwartungen
zur Online-Verwaltung (e-Government) im Kanton Basel-Stadt äussern. Die
Kundschaft wünscht deutlich mehr Möglichkeiten für die
Online-Abwicklung von Verwaltungsgeschäften und vor allem von nicht
heiklen alltäglichen Geschäften.
Bei
dem Fragenbogen standen zur Auswahl 38 Online-Dienstleistungen. Über 50
Prozent wurden als sehr nützlich betrachtet. Einfache und alltägliche
Aufgaben wie zum Beispiel die Meldung einer Adressänderung,
Registerauskünfte oder die Steuererklärung werden bevorzugt. Geschäfte
wie die Einbürgerung, Gerichtsklagen oder gar die Trauung sind eher
weniger nachgefragt. Von einem Ausbau von 96 Prozent versprechen sich
die Antwortenden einen Zeitgewinn von 82 Prozent und erwarten mehr
Effizienz der Verwaltung. Wenn das Online-Angebot realisiert würde,
zeigen die Ergebnisse der Analyse, dass mit einer hohen Nutzung
gerechnet werden kann. Dies gilt vor allem bei der typischen
„Internet-Kundschaft“. Für die anderen Kunden müssten spezielle
Anstrengungen unternommen werden. 53 Prozent der Antwortenden sind mit
dem heutigen Angebot ziemlich zufrieden. Vor allem aber werden
Online-Dienstleistungen und die Übersichtlichkeit des bestehenden
Angebots vermisst.
Bedeutende
Vorinvestitionen in die Informatik sind nötig, um sichere
Online-Dienstleistungen zu ermöglichen; hinzukommt, dass gleichzeitig
das bestehende Angebot noch besser vernetzt werden muss. Einige Projekte
sind bereits gestartet, bzw. stehen in der Realisierung, um diese Ziele
erreichen zu können. Eine kürzlich in Auftrag gegebene Studie soll
zeigen, welche Online-Geschäfte im Bereich der Einwohnerdienste als
Pilot realisiert werden sollen. Im Vordergrund stehen die Adressänderungen
aber auch die Ausstellung und Verlängerung von Grenzgänger- und
Arbeitsbewilligungen. Hierzu werden Anfang April 2003 Ergebnisse
erwartet. Die bestehenden Angebote für die User und Userinnen werden
durch ein neues, einheitliches Erscheinungsbild im Internet attraktiver
und übersichtlicher. Das „Corporate Design“ wird etwa März 2003
fertig sein. Der Zugang im Portal www.bs.ch
wird nach Lebenslagen gestaltet, die Realisierung „Zugang nach
Themen“ hat bereits eine wesentliche Verbesserung gebracht.
Die
Ergebnisse der Umfrage haben die Strategie des Schrittweisen Vorgehens
insgesamt bestärkt. Zudem hat eine verwaltungsinterne Erhebung gezeigt,
dass für die meisten der stark nachgefragten Online-Dienstleistungen
bereits realisierte Angebote bestehen oder zumindest Projekte
aufgegleist sind. Entsprechende Anträge an den Regierungsrat, bzw. an
den Grossen Rat, sind in Vorbereitung.
Für
weitere Informationen und Unterlagen zum Thema e-Gouvernment kann man
die Site www.e-gov.bs.ch
besuchen.
Gewährung
eines Sonderstatus für Biel
BERN. Dem Regierungsrat des Kantons Bern liegen die Ergebnisse des
Rechtsgutachtens vor, das er bei Professor Ulrich Zimmerli im
Zusammenhang mit der Gewährung eines allfälligen Sonderstatus für den
zweisprachigen Amtsbezirk Biel im Rahmen der Kantonsverfassung in
Auftrag gegeben hat. In seinem Bericht bestätigt der Experte die
bereits seit Frühjahr 2001 bekannte Haltung der Regierung. Der
Regierungsrat hat den Gemeindebehörden von Biel und Leubringen sowie
dem Regionalrat den Bericht zur Kenntnis zukommen lassen.
Vom
Rhein bis zu den Alpen
ZÜRICH. Regierungsrat Dr. Ruedi Jeker besuchte am Donnerstag in Begleitung
von Botschafter Dr. Werner Baumann die Internationale Grüne Woche in
Berlin. Bereits zum fünften Mal präsentiert sich die Schweiz an der
Internationalen Grünen Woche Berlin (snc berichtete). Der Kanton Zürich
nimmt diesmal als Gast unter dem Motto „Vom Rhein bis zu den Alpen“
teil. Volkswirtschaftsdirektor Ruedi Jeker sprach mit allen Schweizer
Ausstellern und fand überall ausschliesslich positive Kommentare über
die Akzeptanz und das Kaufinteresse der Messebesucher. Am Abend nutzten
Jeker und Botschafter Baumann das Le Restaurant Suisse auf dem
Messestand für eine Abendeinladung an wichtige Personen des öffentlichen
Lebens aus den Bereichen Kultur, Forschung, Bildung, Medizin, Industrie,
Wirtschaftsförderung und Handel. Die Präsenz an der bedeutenden
Veranstaltung für Land- und Ernährungswirtschaft ist für die
exportorientierte Schweizer Landwirtschaft von grosser Bedeutung, vor
allem im Zusammenhang mit der Liberalisierung im Agrarbereich und den
bilateralen Abkommen. Der Kanton Zürich ist der viertgrösste
Agrarkanton der Schweiz.
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