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Branchenstatistik
der Schweiz
Die
Entwicklung der Branchen in der Schweiz in Bezug auf Neueintragungen, Löschungen
und Firmenkonkurse im Vergleich zum Vorjahr ist in der Branchenstatistik
aufgeführt.
BERN.
In der Pressemitteilung der Creditreform ist eine Branchenstatistik
enthalten, in der Vergleiche 2001 mit 2002 durchgeführt werden.
Das
höchste Nettowachstum von +127,3 Prozent kann trotz eines Absinkens der
Neueintragungen um 5,3 Prozent dank deutlich weniger Löschungen im
Sektor Bau für das Jahr 2002 ausgewiesen werden. Mit knapp 3 Prozent
liegt die Zunahme der Firmenkonkurse deutlich unter dem schweizerischen
Mittel. Bei den Baugeschäften steht dem Nettowachstum von 150 Prozent
eine Zunahme der Konkurse von knapp 30 Prozent gegenüber. Die Sparte
Zimmerei/Dachdeckerei steht mit einer Abnahme des Nettowachstums um
knapp 20 Prozent, bei gleichzeitiger Zunahme der Firmenkonkurse um mehr
als 26 Prozent, noch schlechter da. Dies zeigt, dass die Entwicklung in
den einzelnen Bereichen sehr stark im Umkreis der Totalzahlen variiert.
Die
Neugründungen im Sektor Industrie und verarbeitendes Gewerbe sinken im
Vergleich zu 2001 um 356, die Löschungen um 92. Das Resultat ist ein
negatives Wachstum von 687 (- 27,8 Prozent). Die Höhe der
Firmenkonkurse ist praktisch gleichhoch wie im Jahr 2001, sie liegt bei
434. Die Sparte Herstellung von elektrischen Geräten inklusive
medizinischen und optischen Geräten hat die grössten Minuszahlen
verbuchen müssen. Einer leichten Zunahme der Neueintragungen von 2,4
Prozent steht ein Plus bei den Löschungen von 9,9 Prozent gegenüber.
Um knapp 30 Prozent sind gleichzeitig die Konkurseröffnungen gestiegen.
Abnahmen bei den neuen Firmen von 16,4 Prozent und bei den Löschungen
von 4,6 Prozent musste die Sparte Herstellungen von Metallerzeugnissen
usw. hinnehmen. Um 43,1 Prozent sinkt das Nettowachstum deutlich, die
Firmenkonkurse gehen um 4,8 Prozent zurück.
Extrem
schlecht steht es um den Sektor Dienstleistungen. 2,3 Prozent haben die
Neueintragungen abgenommen. Dem steht bei den Löschungen von knapp
einem Prozent ein leichtes Minus entgegen. Das Nettowachstum ist um
knapp 5 Prozent zurückgegangen. Auf 1.649 Publikationen steigen die
Firmenkonkurse, dies sind 22,7 Prozent. Die Entwicklung im Gastgewerbe
zeigt bei Zunahmen der Neugründungen von 15,5 Prozent und der Löschungen
von 4,5 Prozent ein Nettowachstum von 1.010 oder 48,5 Prozent. Um 15,3
Prozent steigen die Firmenkonkurse. Dies ist deutlich weniger als das
Mittel dieses Sektors. Kleine Zunahmen sind in der Sparte
Werbung/Promotion verzeichnet worden. Sowohl bei der Neugründung wie
auch bei den Löschungen gibt es kleine Zunahmen um 3,8 respektive 3,7
Prozent. Ebenfalls in diesem Bereich liegt das Nettowachstum. Die
Firmenkonkurse haben jedoch um 78 Prozent zugenommen. Um 12,1 Prozent
wird eine Abnahme der neuen Firmen in der Informatik verzeichnet.
Gleichzeitig steigen die Löschungen um deutliche 17,5 Prozent und das
Nettowachstum sinkt um 28,8 Prozent. Die Firmenkonkurse nehmen um 33,7
Prozent zu. Bei einer Abnahme von Neugründungen und einer
gleichzeitigen deutlichen Zunahme der Löschungen muss die Sparte
Personal- + Stellenvermittlung (inkl. Beratung) eine Abnahme des
Nettowachstums um fast 40 Prozent hinnehmen. Die Firmenkonkurse steigen
um 289 Prozent.
Im
Jahr 2002 kann der Sektor Handel als einziger eine Zunahme der Neugründungen
vorweisen. Um 3,9 Prozent reduzieren sich die Löschungen. Um 74,7
Prozent steigt das Nettowachstum deutlich. Die Firmenkonkurse liegen mit
+ 2,8 Prozent deutlich unter dem schweizerischen Mittel. Die Sparte
Nahrungsmittel/Getränke/Tabak kann mit einer Zunahme der
Neueintragungen um 7 Prozent mit einem Nettowachstum von 61,3 Prozent
aufwarten. Die Firmenkonkurse nehmen um deutliche 10,4 Prozent ab.
Seit
1998 publiziert der Schweizerische Verband Creditreform die Branchen-
und die Quotenstatistik nach Branchen der Neugründung, Löschungen und
Firmenkonkurse. Der Internetadresse www.credireform.ch
sind tiefgreifende und breitgefächerte Informationen zu entnehmen.
Bericht
an den UNO-Sicherheitsrat
BERN.
DAS EDA hat den abschliessenden Bericht von Hans Blix (UNMOVIC) und
Mohamed El-Baradel (IAEA) zu den Ergebnissen, die die Inspektoren der
UNO in Ausübung ihrer Mission im Irak gemäss
Sicherheitsratsratsresolution 1.441 vom 8. November 2002 bis anhin
erzielt haben, zur Kenntnis genommen. Gemäss den für die Mission
Verantwortlichen zeigt der Irak Bereitschaft zur Zusammenarbeit, indem
er den Inspektoren freien Zugang zu den von ihnen besuchten
Einrichtungen gewährt hat. Ausserdem wurden keine Beweise für das
Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen oder von Programmen, die
darauf abzielen, solche herzustellen, gefunden. Die Inspektoren sind
hingegen der Ansicht, dass die Zusammenarbeit der irakischen Behörden
bis jetzt ungenügend ist und weisen darauf hin, dass eine Reihe von
Antworten auf wichtige Fragen immer noch ausstehen. Das EDA schliesst
sich jenen an, die verlangen, den Inspektoren mehr Zeit zu bewilligen,
um ihre Mission zu Ende zu führen; sie fordert die irakischen Behörden
daher dringend auf, Bereitschaft und Transparenz an den Tag zu legen.
Die Schweiz war aktiv an ihrer Mission beteiligt, indem sie
Logistik-Fachleute und eine Inspektor mit UNMOVIC-Ausbildung zur Verfügung
stellt.
Beglaubigungsschreiben
überreicht
BERN.
Die ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der
Republik Slowenien, Miha Vrhunec, der Republik Peru, Carlos José Pareja
Y Rios, der Republik Kamerun, Jean Simplice Ndjemba Endezoumou, der
Republik Ungarn, Gergely Pröhle, der Französischen Republik, Jacques
Rummelhardt, der Kirgisischen Republik, Frau Zejnep Schaimergenova und
von Malta, Abraham Borg wurden am 28. Januar 2003 im Bundeshaus zur Überreichung
ihres Beglaubigungsschreibens von Bundespräsident Pascal Couchepin und
Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz empfangen.
UNO-Mandat
verlängert
BERN.
UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat alt Bundesrat Adolf Ogi eine
Verlängerung des Mandats als UNO-Sonderberater für „Sport im Dienste
für Entwicklung und Frieden“ bis Ende Februar 2005 angeboten. Der
Bundesrat unterstützt des Mandat von alt Bundesrat Ogi als
UNO-Sonderberater für weitere zwei Jahre. Der Bundesrat hat
beschlossen, das Mandat im gleichen Rahmen wie bisher, d.h. mit jährlich
380.000 Franken zu unterstützen. Ogi führt sein Mandat auf dem Niveau
eines Untergeneralsekretärs seit zwei Jahre rein ehrenamtlich aus.
Hungerhilfe
für Afrika
BERN.
Die Caritas Schweiz hat ihre Hungerhilfe für Afrika auf 1,35 Millionen
Franken aufgestockt. Die humanitäre Hilfe des Bundes beteiligt sich an
der Finanzierung der Projekte. 30 Millionen Menschen sind auf
Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Das Programm, das gemeinsam mit der
Bethlehem Mission Immensee durchgeführt wird, läuft während eines
halben Jahres. In Mali und Angola leistet die Caritas
Nahrungsmittelhilfe. Im Blickpunkt sind Risikogruppen wie stillende Mütter
Kinder sowie ältere und kranke Menschen. Das Spendenkonto lautet
60-7000-4, Vermerk. „Hunger Afrika“.
Weniger
Passagiere
BERN.
Auf den Schweizer Seen und Flüssen hat die schweizerische
Schifffahrt im Jahr 2002 11,7 Mio. Passagiere befördert. Das sind rund
0,9 Mio. Fahrgäste weniger als im Jahr 2001. Das schlechte Sommerwetter
und der Einfluss der expo.02 wirkten sich laut dem Informationsdienst für
den öffentlichen Verkehr, Litra, praktisch auf allen Schweizer Gewässern
negativ aus. Nahezu überall sanken die Frequenzen um durchschnittlich
sieben Prozent. Nur auf dem Murten- und Neuenburgersee war eine
Steigerung um acht Prozent zu verzeichnen. Die seit 1989 mehrmals überschrittene
12- Millionen-Marke wurde somit im 2002 knapp verfehlt. Die Rangliste
der Passagierzahlen führt die Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen mit mehr
als 2,2 Mio. Passagieren an, gefolgt vom Vierwaldstättersee mit 2,15
Mio. Passagieren, dem Zürichsee (inkl. Limmatschifffahrt) und dem
Genfersee mit je 1,4 Mio. und dem Thuner- und Brienzersee mit zusammen
1,1 Mio. Passagieren. Die Schifffahrtsunternehmen, insbesondere
diejenigen auf den Innerschweizer- und Zentralschweizer Seen,
propagieren auch Fahrten während der Wintersaison. So finden zum
Beispiel Skifahrer auf dem Vierwaldstättersee täglich attraktive
Verbindungen auf dem Weg zu den Skipisten.
Erster
offizieller Auslandsbesuch der Calmy-Rey
BERN.
Als Vorsteherin des EDA absolviert die Bundesrätin Micheline
Calmy-Rey ihren ersten offiziellen Arbeitsbesuch im Ausland. Dabei wird
sie Gespräche mit ihrem finnischen Amtskollegen Erkki Tuomioja führen.
Das Ziel des Besuches ist der Meinungsaustausch über internationale
Themen wie über den europäischen Integrationsprozess. Ebenfalls soll
dem bilateralen Dialog mit einem gleichgesinnten Land ein neuer Impuls
gegeben werden.
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