Branchenstatistik der Schweiz

BERN. Die Entwicklung der Branchen in der Schweiz in Bezug auf Neueintragungen, Löschungen und Firmenkonkurse im Vergleich zum Vorjahr ist in der Branchenstatistik aufgeführt.

Bericht an den UNO-Sicherheitsrat

BERN. DAS EDA hat den abschliessenden Bericht von Hans Blix (UNMOVIC) und Mohamed El-Baradel (IAEA) zu den Ergebnissen, die die Inspektoren der UNO in Ausübung ihrer Mission im Irak gemäss Sicherheitsratsratsresolution 1.441 vom 8. November 2002 bis anhin erzielt haben, zur Kenntnis genommen.

Beglaubigungsschreiben überreicht

BERN. Die ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter wurden am 28. Januar 2003 im Bundeshaus zur Überreichung ihres Beglaubigungsschreibens von Bundespräsident Pascal Couchepin und Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz empfangen.

UNO-Mandat verlängert

BERN. UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat alt Bundesrat Adolf Ogi eine Verlängerung des Mandats als UNO-Sonderberater für „Sport im Dienste für Entwicklung und Frieden“ bis Ende Februar 2005 angeboten.

Hungerhilfe für Afrika

BERN. Die Caritas Schweiz hat ihre Hungerhilfe für Afrika auf 1,35 Millionen Franken aufgestockt.

Weniger Passagiere

BERN. Auf den Schweizer Seen und Flüssen hat die schweizerische Schifffahrt im Jahr 2002 11,7 Mio. Passagiere befördert. 

Erster offizieller Auslandsbesuch der Calmy-Rey

BERN. Als Vorsteherin des EDA absolviert die Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ihren ersten offiziellen Arbeitsbesuch im Ausland.

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

29.  Januar 2003

Branchenstatistik der Schweiz

Die Entwicklung der Branchen in der Schweiz in Bezug auf Neueintragungen, Löschungen und Firmenkonkurse im Vergleich zum Vorjahr ist in der Branchenstatistik aufgeführt.

BERN. In der Pressemitteilung der Creditreform ist eine Branchenstatistik enthalten, in der Vergleiche 2001 mit 2002 durchgeführt werden.

Das höchste Nettowachstum von +127,3 Prozent kann trotz eines Absinkens der Neueintragungen um 5,3 Prozent dank deutlich weniger Löschungen im Sektor Bau für das Jahr 2002 ausgewiesen werden. Mit knapp 3 Prozent liegt die Zunahme der Firmenkonkurse deutlich unter dem schweizerischen Mittel. Bei den Baugeschäften steht dem Nettowachstum von 150 Prozent eine Zunahme der Konkurse von knapp 30 Prozent gegenüber. Die Sparte Zimmerei/Dachdeckerei steht mit einer Abnahme des Nettowachstums um knapp 20 Prozent, bei gleichzeitiger Zunahme der Firmenkonkurse um mehr als 26 Prozent, noch schlechter da. Dies zeigt, dass die Entwicklung in den einzelnen Bereichen sehr stark im Umkreis der Totalzahlen variiert.

Die Neugründungen im Sektor Industrie und verarbeitendes Gewerbe sinken im Vergleich zu 2001 um 356, die Löschungen um 92. Das Resultat ist ein negatives Wachstum von 687 (- 27,8 Prozent). Die Höhe der Firmenkonkurse ist praktisch gleichhoch wie im Jahr 2001, sie liegt bei 434. Die Sparte Herstellung von elektrischen Geräten inklusive medizinischen und optischen Geräten hat die grössten Minuszahlen verbuchen müssen. Einer leichten Zunahme der Neueintragungen von 2,4 Prozent steht ein Plus bei den Löschungen von 9,9 Prozent gegenüber. Um knapp 30 Prozent sind gleichzeitig die Konkurseröffnungen gestiegen. Abnahmen bei den neuen Firmen von 16,4 Prozent und bei den Löschungen von 4,6 Prozent musste die Sparte Herstellungen von Metallerzeugnissen usw. hinnehmen. Um 43,1 Prozent sinkt das Nettowachstum deutlich, die Firmenkonkurse gehen um 4,8 Prozent zurück.

Extrem schlecht steht es um den Sektor Dienstleistungen. 2,3 Prozent haben die Neueintragungen abgenommen. Dem steht bei den Löschungen von knapp einem Prozent ein leichtes Minus entgegen. Das Nettowachstum ist um knapp 5 Prozent zurückgegangen. Auf 1.649 Publikationen steigen die Firmenkonkurse, dies sind 22,7 Prozent. Die Entwicklung im Gastgewerbe zeigt bei Zunahmen der Neugründungen von 15,5 Prozent und der Löschungen von 4,5 Prozent ein Nettowachstum von 1.010 oder 48,5 Prozent. Um 15,3 Prozent steigen die Firmenkonkurse. Dies ist deutlich weniger als das Mittel dieses Sektors. Kleine Zunahmen sind in der Sparte Werbung/Promotion verzeichnet worden. Sowohl bei der Neugründung wie auch bei den Löschungen gibt es kleine Zunahmen um 3,8 respektive 3,7 Prozent. Ebenfalls in diesem Bereich liegt das Nettowachstum. Die Firmenkonkurse haben jedoch um 78 Prozent zugenommen. Um 12,1 Prozent wird eine Abnahme der neuen Firmen in der Informatik verzeichnet. Gleichzeitig steigen die Löschungen um deutliche 17,5 Prozent und das Nettowachstum sinkt um 28,8 Prozent. Die Firmenkonkurse nehmen um 33,7 Prozent zu. Bei einer Abnahme von Neugründungen und einer gleichzeitigen deutlichen Zunahme der Löschungen muss die Sparte Personal- + Stellenvermittlung (inkl. Beratung) eine Abnahme des Nettowachstums um fast 40 Prozent hinnehmen. Die Firmenkonkurse steigen um 289 Prozent.

Im Jahr 2002 kann der Sektor Handel als einziger eine Zunahme der Neugründungen vorweisen. Um 3,9 Prozent reduzieren sich die Löschungen. Um 74,7 Prozent steigt das Nettowachstum deutlich. Die Firmenkonkurse liegen mit + 2,8 Prozent deutlich unter dem schweizerischen Mittel. Die Sparte Nahrungsmittel/Getränke/Tabak kann mit einer Zunahme der Neueintragungen um 7 Prozent mit einem Nettowachstum von 61,3 Prozent aufwarten. Die Firmenkonkurse nehmen um deutliche 10,4 Prozent ab.

Seit 1998 publiziert der Schweizerische Verband Creditreform die Branchen- und die Quotenstatistik nach Branchen der Neugründung, Löschungen und Firmenkonkurse. Der Internetadresse www.credireform.ch sind tiefgreifende und breitgefächerte Informationen zu entnehmen.

Bericht an den UNO-Sicherheitsrat

BERN. DAS EDA hat den abschliessenden Bericht von Hans Blix (UNMOVIC) und Mohamed El-Baradel (IAEA) zu den Ergebnissen, die die Inspektoren der UNO in Ausübung ihrer Mission im Irak gemäss Sicherheitsratsratsresolution 1.441 vom 8. November 2002 bis anhin erzielt haben, zur Kenntnis genommen. Gemäss den für die Mission Verantwortlichen zeigt der Irak Bereitschaft zur Zusammenarbeit, indem er den Inspektoren freien Zugang zu den von ihnen besuchten Einrichtungen gewährt hat. Ausserdem wurden keine Beweise für das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen oder von Programmen, die darauf abzielen, solche herzustellen, gefunden. Die Inspektoren sind hingegen der Ansicht, dass die Zusammenarbeit der irakischen Behörden bis jetzt ungenügend ist und weisen darauf hin, dass eine Reihe von Antworten auf wichtige Fragen immer noch ausstehen. Das EDA schliesst sich jenen an, die verlangen, den Inspektoren mehr Zeit zu bewilligen, um ihre Mission zu Ende zu führen; sie fordert die irakischen Behörden daher dringend auf, Bereitschaft und Transparenz an den Tag zu legen. Die Schweiz war aktiv an ihrer Mission beteiligt, indem sie Logistik-Fachleute und eine Inspektor mit UNMOVIC-Ausbildung zur Verfügung stellt.

Beglaubigungsschreiben überreicht

BERN. Die ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Republik Slowenien, Miha Vrhunec, der Republik Peru, Carlos José Pareja Y Rios, der Republik Kamerun, Jean Simplice Ndjemba Endezoumou, der Republik Ungarn, Gergely Pröhle, der Französischen Republik, Jacques Rummelhardt, der Kirgisischen Republik, Frau Zejnep Schaimergenova und von Malta, Abraham Borg wurden am 28. Januar 2003 im Bundeshaus zur Überreichung ihres Beglaubigungsschreibens von Bundespräsident Pascal Couchepin und Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz empfangen.

UNO-Mandat verlängert

BERN. UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat alt Bundesrat Adolf Ogi eine Verlängerung des Mandats als UNO-Sonderberater für „Sport im Dienste für Entwicklung und Frieden“ bis Ende Februar 2005 angeboten. Der Bundesrat unterstützt des Mandat von alt Bundesrat Ogi als UNO-Sonderberater für weitere zwei Jahre. Der Bundesrat hat beschlossen, das Mandat im gleichen Rahmen wie bisher, d.h. mit jährlich 380.000 Franken zu unterstützen. Ogi führt sein Mandat auf dem Niveau eines Untergeneralsekretärs seit zwei Jahre rein ehrenamtlich aus.

Hungerhilfe für Afrika

BERN. Die Caritas Schweiz hat ihre Hungerhilfe für Afrika auf 1,35 Millionen Franken aufgestockt. Die humanitäre Hilfe des Bundes beteiligt sich an der Finanzierung der Projekte. 30 Millionen Menschen sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Das Programm, das gemeinsam mit der Bethlehem Mission Immensee durchgeführt wird, läuft während eines halben Jahres. In Mali und Angola leistet die Caritas Nahrungsmittelhilfe. Im Blickpunkt sind Risikogruppen wie stillende Mütter Kinder sowie ältere und kranke Menschen. Das Spendenkonto lautet 60-7000-4, Vermerk. „Hunger Afrika“.

Weniger Passagiere

BERN. Auf den Schweizer Seen und Flüssen hat die schweizerische Schifffahrt im Jahr 2002 11,7 Mio. Passagiere befördert. Das sind rund 0,9 Mio. Fahrgäste weniger als im Jahr 2001. Das schlechte Sommerwetter und der Einfluss der expo.02 wirkten sich laut dem Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr, Litra, praktisch auf allen Schweizer Gewässern negativ aus. Nahezu überall sanken die Frequenzen um durchschnittlich sieben Prozent. Nur auf dem Murten- und Neuenburgersee war eine Steigerung um acht Prozent zu verzeichnen. Die seit 1989 mehrmals überschrittene 12- Millionen-Marke wurde somit im 2002 knapp verfehlt. Die Rangliste der Passagierzahlen führt die Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen mit mehr als 2,2 Mio. Passagieren an, gefolgt vom Vierwaldstättersee mit 2,15 Mio. Passagieren, dem Zürichsee (inkl. Limmatschifffahrt) und dem Genfersee mit je 1,4 Mio. und dem Thuner- und Brienzersee mit zusammen 1,1 Mio. Passagieren. Die Schifffahrtsunternehmen, insbesondere diejenigen auf den Innerschweizer- und Zentralschweizer Seen, propagieren auch Fahrten während der Wintersaison. So finden zum Beispiel Skifahrer auf dem Vierwaldstättersee täglich attraktive Verbindungen auf dem Weg zu den Skipisten.

Erster offizieller Auslandsbesuch der Calmy-Rey

BERN. Als Vorsteherin des EDA absolviert die Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ihren ersten offiziellen Arbeitsbesuch im Ausland. Dabei wird sie Gespräche mit ihrem finnischen Amtskollegen Erkki Tuomioja führen. Das Ziel des Besuches ist der Meinungsaustausch über internationale Themen wie über den europäischen Integrationsprozess. Ebenfalls soll dem bilateralen Dialog mit einem gleichgesinnten Land ein neuer Impuls gegeben werden.

 

 

 

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