Am 5. Februar ist Probealarm

BASEL. Die Ersatzarbeiten an den Sirenenfernsteuerungen für die 39 fest installierten und über das ganze Kantonsgebiet von Basel-Stadt verteilten Sirenen konnten erfolgreich im Laufe des Januars abgeschlossen werden.

Schall- und Laserverordnung

SOLOTHURN. Der Regierungsrat unterstützt das Ziel der Schall- und Laserverordnung. Mit der neuen Verordnung ist der Schutz des Publikums mit wenigen Ausnahmen zwar theoretisch gesichert, wegen des grossen Aufwands der Vollzugsbehörden in der Praxis aber nicht.

Gefässzentrum am Kantonsspital Baden

BADEN. Um der zunehmend spezilisierten Abklärung und Behandlung von Patienten mit Erkrankungen der Blutgefässe gerecht zu werden, ist am Kantonsspital Baden (KSB) ein Gefässzentrum geschaffen worden.

Stellenabbau bedauert

BERN. Der Berner Regierungsrat bedauert den von Ascom angekündigten Stellenabbau an den Standorten Bern und Muri-Gümligen.

Jahrbuch Zürich 03 erschienen

ZÜRICH. "Das Statistische Jahrbuch des Kantons Zürich 2003" ist soeben erschienen.

Heilmittelgesetz in der Vernehmlassung

SOLOTHURN. Das Heilmittelgesetz wir vom Regierungsrat in die Vernehmlassung geschickt.

CIBA - Strafverfahren eingestellt

LIESTAL. Mangels hinreichender Nachweise für ein strafbares Verhalten hat die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft das Strafverfahren über das Explosionsunglück im Werk Schweizerhalle der CIBA Spezialitätenchemie vom 26. Juli 2001 eingestellt.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

29. Januar 2003

Am 5. Februar ist Probealarm

BASEL. Die Ersatzarbeiten an den Sirenenfernsteuerungen für die 39 fest installierten und über das ganze Kantonsgebiet von Basel-Stadt verteilten Sirenen konnten erfolgreich im Laufe des Januars abgeschlossen werden. Den notwendigen Testläufen werden diese, im Rahmen des auf den 5. Februar 2003 angesetzten gesamtschweizerischen Sirenenprobealarms, unterzogen. Am Mittwoch, 5. Februar 2003, um 13:30 Uhr wird das Zeichen „Allgemeiner Alarm“ ausgelöst, ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Zum Test der neuen Fernsteuerungen wird der Sirenenprobealarm um 13:40 Uhr und um 13:50 Uhr auf dem ganzen Kantonsgebiet wiederholt. Um 14:00 Uhr werden nur noch die vier Sirenen an den Chemiestandorten Rosental, Klybeck, Solitude und St. Johann einem Test unterzogen. Wenn das Zeichen „Allgemeiner Alarm“ jedoch ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrollen ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. Am gleichen Tag findet landesweit die Funktionstüchtigkeit der rund 7.000 stationären und mobilen Sirenen getestet, mit denen die Bevölkerung im Katastrophen- und Kriegsfall alarmiert wird.

Schall- und Laserverordnung

SOLOTHURN. Der Regierungsrat unterstützt das Ziel der Schall- und Laserverordnung. Mit der neuen Verordnung ist der Schutz des Publikums mit wenigen Ausnahmen zwar theoretisch gesichert, wegen des grossen Aufwands der Vollzugsbehörden in der Praxis aber nicht. Der Vollzug, für welchen die Kantone verantwortlich sind, ist auch mit der neuen Verordnung mit einem riesigen Aufwand verbunden. Die Gefahr besteht, dass aus Kostengründen (schlechte Finanzlage der Kantone), die Verordnung gar nicht oder nur teilweise durchgesetzt wird.

Gefässzentrum am Kantonsspital Baden

BADEN. Um der zunehmend spezilisierten Abklärung und Behandlung von Patienten mit Erkrankungen der Blutgefässe gerecht zu werden, ist am Kantonsspital Baden (KSB) ein Gefässzentrum geschaffen worden. In der Regel werden Patienten von jener medizinischen Fachdisziplin abgeklärt und behandelt, welcher sie durch die externe Stelle (normalerweise der Hausarzt) zugewiesen werden.. Aber gerade bei Gefässerkrankungen kam es bisher relativ häufig zu gegenseitigen Ueberweisungen zwischen den einzelnen Spezialgebieten (Angiologie, Gefässchirurgie, Röntgeninstitut). Dies bedeutete nicht nur adminsitrativen Mehraufwand, sondern war für die betroffenen Patienten oft unbequem und langwierig. Mit der Schaffung einer interdisziplinären Organisationsstruktur wurden die beteiligten Stellen am KSB zu einem Kompetenzzentrum zusammengeschlossen. Das Gefässzentrum soll sowohl gegen innen als auch extern Ansprechpartner für alle Belange von Gefässkrankheiten sein. Dies sichert vereinfachte administrative Abläufe, eine rasche und koordinierte Durchführung der Untersuchungen, einen optimalen Informationsaustausch zwischen den Spezialisten sowie die schnellstmögliche Einleitung der Behandlung.

Stellenabbau bedauert

BERN. Der Berner Regierungsrat bedauert den von Ascom angekündigten Stellenabbau an den Standorten Bern und Muri-Gümligen. Die Behörden anerkennen die direkte Information von Seiten der Ascom, nehmen Kenntnis vom vorgesehenen Sozialplan und hoffen, dass die Restrukturierungsmassnahmen zur Sicherung des Unternehmens beitragen. Der Abbau von rund 250 Stellen in der Schweiz, davon 110 Stellen im Kanton Bern, ist laut Ascom eine weitere Massnahme zur Umsetzung der bereits eingeleiteten Strategie, die vorsieht, die Ertragslage der Ascom-Gruppe in der anhaltend schlechten Marktsituation der Telematik-Branche zu verbessern. Die Acom-Gruppe mit Hauptsitz in Bern beschäftigt im Kanton Bern 1450 Personen. Der wirtschaftlichen Erholung des Unternehmens kommt für den Wirtschaftsstandort Bern grosse Bedeutung zu. Deshalb bestehen zwischen dem Regierungsrat und der Ascom-Geschäftsleitung regelmässige Kontakte. Anlässlich einer Sitzung zwischen dem Konzernchef der Ascom, Juhani Antilla, der bernischen Volkswirtschaftsdirektorin Elisabeth Zölch und dem Stadtpräsidenten von Bern, Klaus Baumgartner, versicherte Ascom, dass der Kanton Bern auch nach dem Stellenabbau der wichtigste Standort für die Firma in der Schweiz bleiben wird.

Jahrbuch Zürich 03 erschienen

ZÜRICH. "Das Statistische Jahrbuch des Kantons Zürich 2003" ist soeben erschienen. Es enthält aktuelle statistische Informationen zum Kanton Zürich und besteht, wie alle seine Vorgänger, aus zwei Teilen. 19 verschiedene Themen wie Bevölkerung, Wirtschaft, Gesundheit oder Politik behandelt der erste Teil. Jedes Thema wird in Form von Tabellen, Grafiken und Karten beleuchtet. Zum präsentierten Zahlenmaterial bieten zahlreiche Kurztexte Interpretationshilfen und Hintergrundinformationen. Jede der 171 Zürcher Gemeinden wird je auf einer Seite anhand eines Zahlenspiegels porträtiert. Quer durch das 500-seitige Werk finden sich Hinweise auf weiterführende Literatur und Websites.

Auch als CD-Rom ist das Jahrbuch erhältlich. Es ist weit mehr als eine elektronische Kopie des gedruckten Werks. Sie erhält neben dem Buchinhalt sämtliche Tabellen im Excel- und im Text-Format, so dass Zahlenvirtuosen mit den Daten des Statistischen Amts eigene Berechnungen anstellen können.

Heilmittelgesetz in der Vernehmlassung

SOLOTHURN. Das Heilmittelgesetz wir vom Regierungsrat in die Vernehmlassung geschickt. Mit diesem Gesetzesentwurf wird das eidgenössische Heilmittelgesetz kantonal vollzogen. Von besonderem Interesse ist die im Entwurf enthaltene Neuregelung der Medikamentenabgabe von Ärzten. Die Vernehmlassungsfrist läuft bis zum 30 April 2003.

CIBA - Strafverfahren eingestellt

LIESTAL. Mangels hinreichender Nachweise für ein strafbares Verhalten hat die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft das Strafverfahren über das Explosionsunglück im Werk Schweizerhalle der CIBA Spezialitätenchemie vom 26. Juli 2001 eingestellt. Die Ursache für die Explosion in einem Gebäude der CIBA Spezialitätenchemie steht fest. Wie ein von den Untersuchungsbehörden angefordertes Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich aufzeigt, führte austretendes Tetrahydrofuran (THF) zur Explosion. Dieser Stoff war zusammen mit Lithium über länger Zeit in einem Reaktor eingelagert. Dies führte zu einer Erwärmung und in der Folge zu einem Überdruck im Reaktor. Dies brachte es zum Bersten. An allen Stockwerken des betroffenen Gebäudes entstand erheblicher Sachschaden. 21 Feuerwehrleute zogen sich bei den Löscharbeiten Verletzungen zu. Im Einklang mit dem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich kommt die Staatsanwaltschaft daher zum Schluss, dass keinem Beteiligten ein Verstoss gegenstrafrechtliche Normen nachgewiesen werden kann. Aus diesem Grund stellt die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft das Verfahren ein.

 

 

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