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Münzenmesse
ab Freitag in Basel
BASEL.
Am Wochenende werden die Sondemünzen der Skiweltmeisterschaften und
der Sommerolympiade an der World Money Fair in Basel erstmals präsentiert.
Im Zentrum des Interesses stehen auch besondere Euromünzen. Die
Fachmesse dauert von Freitag bis Sonntag. Über 200 Aussteller aus über
40 Ländern sämtlicher fünf Kontinente nehmen teil. Staatliche und
private Münzprägeanstalten stellen unter anderem ihre neuen Münzenprogramme
vor. Die zum 32. Mal stattfindende Münzenbörse ist ein wichtiger
Bestandteil der World Money Fair.
Beam
me up, Scotty!
GENF.
Eine Weltneuheit ist den Wissenschaftlern an der Genfer Universität
gelungen. Sie haben eine Quanten-Teleprotation, bei der die Struktur
eines Photons auf ein zwei Kilometer entferntes Photon übermittel
wurde, entwickelt. Gegenüber der Schweizerischen Dpechenagentur
sagte der Assistenzprofessor der Universität Genf, Hugo Zbinden,
dass die Entdeckung zukünftig in Bereichen wie der Kryptographie eine
Rolle spielen könnte. Zum Beispiel bei der abhörsicheren Übertragung
von Daten. Die Genfer Forscher schafften es, die Struktur eines Photons,
über eine zwei Kilometer lange Glasfaserlinie von einem Labor ins
andere zu übermitteln. In einem Communiqué schrieb die Universität,
dass dies bisher in den Quanten-Teleportationen nur auf eine Distanz von
rund einem Meter möglich war. Dem Team um den Professor in der Fakultät
für Physik der Universität Genf, Nicolas Gisin, ist der Versuch
letzten Sommer gelungen. Hugo Zbinden sagte, dass mit einer
Teleportation, theoretisch, eines Tages Menschen übermittelt werden könnten.
Dies kennt man aus der Science Fiction Serie „Star Trek“. In der
Praxis würde es dies allerdings nie geben.
Nachhaltige
Entwicklung 2003 - 2007
Der
Regierungsrat hat den Entwurf einer Nachhaltigkeitsstrategie des Kantons
Basel-Landschaft zur Kenntnis genommen. Für entsprechende
Weiterleitungen wurde die Bau- und Umweltschutzdirektion beauftragt.
LIESTAL.
Der Entwurf einer Nachhaltigkeitsstrategie 2003 – 2007 ist vom
Regierungsrat in Kenntnis genommen worden. Den Strategieentwurf der
Verwaltung und interessierten Kreisen aus den Bereichen Umwelt,
Wirtschaft und Gesellschaft zur Vernehmlassung zu unterbreiten, ist nun
die Aufgabe der Bau- und Umweltschutzdirektion.
Die
Strategie, welche dem Regierungsrat vorgelegt wurde, hat zum Ziel, die
im März 2002 verabschiedete Nachhaltigkeitspolitik im Kanton
Basel-Landschaft zu verankern. Die Harmonisierung der Bundes-, Kantons-
und Gemeindeebene garantiert ein koordiniertes und synergetisches
Vorgehen.
Mit
der vorliegenden Strategie wandeln sich auch die Aufgabe des bisherigen
vom Regierungsrat eingesetzten Forum. Bisher widmete sich das Forum der
Konzept- und Strategieentwicklung. Nun soll es neu mit nominierten,
offiziellen Vertreterinnen und Vertretern der wichtigsten Akteure aus
Verwaltung, Wirtschaft, Gemeinden und Organisationen besetzt werden.
Unter Verdankung wird das bisherige Forum also aufgelöst.
Mit
der Basellandschaftlichen Nachhaltigkeitsstrategie werden in Analogie
zur Bundesebene die Strukturen, Verantwortlichkeiten und Massnahmen zur
Umsetzung des Prozesses der nachhaltigen Entwicklung im Kanton
umschrieben.
Der
Regierungsrat trägt die gesamte Verantwortung. Er legt im Rahmen der
Erarbeitung des Regierungsprogrammes die Ziele fest, die er aufgrund der
einzuführenden Nachhaltigkeits-Erfolgskontrollen überprüft.
Der
Prozess zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklung soll grundsätzlich
keine Ausweitung der kantonalen Ausgaben schaffen. Primär soll er durch
Prioritätensetzung und Umschichtung vorhandenen Ressourcen
implementiert werden. Die angestammte Verwaltungstätigkeit ist mehr und
mehr auf die Nachhaltigkeit auszurichten und muss daher
konsequenterweise auch im Rahmen einer nachhaltigen Finanzpolitik
entwickelt werden. Die Finanzierung der einzelnen Massnahmen soll über
die ordentlichen Budgetverfahren gesichert werden.
Lesen
ist die Basis
LIESTAL.
Die neue Weisung zum Gebrauch der deutschen Standardsprache im
Kindergarten, an der Primarschule und auf der Sekundarstufe 1 tritt am
1. Februar in Kraft. Der Erziehungsrat des Kantons Basel-Landschaft
beschloss dies an seiner Sitzung vom 20. November 2002. Die Broschüre
liegt jetzt vor. Der Einbezug der Kindergärten entspricht den
Bestimmungen des neuen Bildungsgesetzes. Dieses definiert nämlich den
Kindergarten als erste Stufe der Volksschule. Mit der Verabschiedung der
Weisung hat der Erziehungsrat gleichzeitig eine Anpassung im Kapitel
„Rahmenbedingungen“ des Stufenplans Primarschule vorgenommen. Das
Schulinspektorat hat lesedidaktische Hinweise für die drei Stufen der
Volksschule entwickelt, welche als Ergänzung dazu und als Unterstützung
für die Lehrerinnen und Lehrer dienen sollen. Dass die richtige Pflege
des Lesens die Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler aller
Schulstufen bedeutend beeinflussen und verbessern kann, ist die feste Überzeugung
des Erziehungsrats und des Schulinspektorats. Lesen ist die Basis fast
allen Unterrichts. In der Broschüre sind alle erwähnten Dokumente
enthalten. Bezogen werden kann sie beim Schulinspektorat Baselland,
Munzacherstrasse 25c, 4410 Liestal.
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