Über das überschüssige Nationalbankgold

BERN. Die Schweizerische Nationalbank SNB benötigt die Erträge aus den 1'300 Tonnen Gold nicht mehr für die Geldpolitik.

Das erste Energie-Apéros 2003

BERN. Am ersten Energie-Apéros in Bern standen die Ursachen für den anhaltenden steigenden Energieverbrauch im Mittelpunkt.

Asylgesetzrevision

BERN. Missbräuche des Asylrechts sollen ohne Preisgabe der humanitären Tradition stärker bekämpft werden.

Weniger ausländische Erwerbstätige

BERN. Ende Juni 2002 waren in der Schweiz 1,058 Millionen Ausländer/innen erwerbstätig, 0,2% weniger als noch ein Jahr zuvor.

Militärgesetz: Referenden stehzen

BERN. Die beiden Referenden gegen die Änderung des Militärgesetzes sowie gegen das neue Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetz sind formell zu Stande gekommen.

SPK für schärferes Asylgesetz

BERN. Im Rahmen der Beratung des neuen Ausländergesetzes (AuG) lehnte die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrates einen Antrag für eine vorgezogene Revision des geltenden Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG) zum Familiennachzug ab. 

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

31.  Januar 2003

Über das überschüssige Nationalbankgold

BERN. Die Schweizerische Nationalbank SNB benötigt die Erträge aus den 1'300 Tonnen Gold nicht mehr für die Geldpolitik. Gemäss der Entscheide, die der Bundesrat am 30.01.03 gefällt hat, sollen die Erträge nun zu 2/3 den Kantonen und zu 1/3 dem Bund zu Gute kommen. In seiner Substanz soll das Goldvermögen real erhalten blieben. Zur Bewirtschaftung wird es an einen externen Fonds übertragen. In der Verfassung wird die Verwendung und Substanzerhaltung des Goldvermögens geregelt. Eine zusätzliche Gewinnausschüttungsvereinbarung soll abgeschlossen werden, damit Bund und Kantone vor dem Inkrafttreten dieser Rechtsgrundlage von den erzielten Erträgen profitieren können. Die KOSA-Initiative, welche die Nationalbankgewinne der AHV zukommen lassen will, empfiehlt der Bundesrat zur Ablehnung. Die KOSA –Volksinitiative „Nationalbankgewinne für die AHV“ ist im Herbst 2002 zustande gekommen. Für die Frühlingssession 2003 steht die Beantwortung verschiedener parlamentarischer Vorstösse zum Thema Verwendung der überschüssigen Goldreserven an. Bis Anfang Oktober 2003 muss der Bundesrat zur KOSA–Initiative Stellung nehmen. Konkret überlegt wird, ob die SNB-Gewinne, wie diese Initiative vorschlägt, nicht mehr wie bisher zu 1/3 an den Bund und zu 2/3 an die Kantone gehen sollen, oder vorbehältlich 1 Milliarde Franken pro Jahr für die Kantone an den AHV-Fonds überwiesen werden sollen.

Das erste Energie-Apéros 2003

BERN. Am ersten Energie-Apéros in Bern standen die Ursachen für den anhaltenden steigenden Energieverbrauch im Mittelpunkt. Der Verbrauch von fossilen Brennstoffen in der Schweiz hat sich seit 1950 verfünffacht. Diese Entwicklung hat gravierende Folgen für das Klima. Im Kanton Bern ist mit einer Steigerung der durchschnittlichen Jahrestemperatur um bis zu drei Grad zu rechnen. Die höheren Temperaturen haben starke Niederschläge und Überschwemmungen zur Folge. Diesen Trend zu berechnen, haben sich Bund und Kanton Bern zum Ziel gesetzt. Seit 1994 finden die vom Kanton Bern initiierten  Energie-Apéros statt, an denen sich Fachleute über neueste Technologien zur effizienten Energieanwendung und erneubare Energien informieren können. In diesem Jahr stehen insgesamt neun Energie-Apéros auf dem Programm. Das Programm kann bei folgender Adresse bestellt werden: OKA, Energie-Apéros, Postfach, 3000 Bern 32. Im Internet ist unter der Adresse www.okapublic.ch zu finden.

Asylgesetzrevision

BERN. Missbräuche des Asylrechts sollen ohne Preisgabe der humanitären Tradition stärker bekämpft werden. In diesem Sinne ist die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrates gegen linken Widerstand auf die Revision des Asylgesetzes eingetreten.. Die Kommission will am 20. Februar die Detailberatung aufnehmen. Das grundsätzliche Festhalten an der humanitären Asyltradition der Schweiz war unbestritten. Die bürgerlichen Fraktionen und eine Minderheit der SP wollten aber, dass rasch "griffigere und praktikablere" Lösungen gegen den Asylmissbrauch geschaffen werden müssten

Weniger ausländische Erwerbstätige

BERN. Ende Juni 2002 waren in der Schweiz 1,058 Millionen Ausländer/innen erwerbstätig, 0,2% weniger als noch ein Jahr zuvor. Der Ausländeranteil an den Erwerbstätigen reduzierte sich leicht von 25,5% auf 25,3%. Das Tessin (42,4%) und die Genferseeregion (35,8%) verzeichneten die grössten Anteile an ausländischen Erwerbstätigen. Ausländische Erwerbstätige sind im Durchschnitt jünger und leisten viel seltener Teilzeitarbeit als Schweizer/innen. Die Mehrheit der ausländischen Erwerbspersonen in der Schweiz kommt aus dem EU-Raum. Die ausländischen Arbeitskräfte aus nord- und westeuropäischen Ländern sind deutlich öfter in Führungspositionen oder akademischen Berufen anzutreffen und haben höhere Löhne als Schweizer/innen oder Ausländer/innen aus Südeuropa und aus Nicht-EU-Ländern. Dies zeigen die Ergebnisse der Erwerbstätigenstatistik sowie der Schweizerischen Arbeits-kräfteerhebung des Bundesamts für Statistik (BFS).

Militärgesetz: Referenden stehzen

BERN. Die beiden Referenden gegen die Änderung des Militärgesetzes sowie gegen das neue Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetz sind formell zu Stande gekommen.Beim Referendum gegen die Änderung des Militärgesetzes sind von den ingesamt 64'391 eingereichten Unterschriften deren 64'196 gültig. Beim Referendum gegen den Bevölkerungs- und Zivilschutz sind von den insgesamt 55'266 eingereichten Unterschriften deren 55'072 gültig. Die beiden Vorlagen gelangen am kommenden 18. Mai zur Volksabstimmung.

SPK für schärferes Asylgesetz

BERN. Im Rahmen der Beratung des neuen Ausländergesetzes (AuG) lehnte die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrates einen Antrag für eine vorgezogene Revision des geltenden Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG) zum Familiennachzug ab. Die Kommission hat sich für eine umfassende Neuregelung im Rahmen der laufenden Totalrevision entschieden. Die Kommission beurteilt es als fragwürdig, wenn Schweizer Bürgerinnen und Bürger beim Familiennachzug gegenüber Bürgerinnen und Bürgern der EU und der EFTA diskriminiert werden. Sie erwartet deshalb, dass die kantonalen Vollzugsbehörden im Rahmen der bereits bestehenden Möglichkeiten auf Verordnungsstufe (BVO) für eine Gleichbehandlung besorgt sind.  

 

 

 

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