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Aktuelle
Ausstellung im Stadtladen
BASEL. Der Stadtladen, die Informations- und Dienstleistungsstelle der
kantonalen Verwaltung, stellt die trinationale Beratungsstelle INFOBEST
PALMRAIN vor. Die Ausstellung ist vom 3. Februar bis zum 3. März 2003
im Schaufenster des Stadtladens zu sehen. Der INFOBEST PALMRAIN
bearbeitet Anfragen betreffend der Bereiche des grenzüberschreitenden
Berufs- und Lebensalltag. Für Personen, die ein grenzüberschreitendes
Projekt durchführen wollen, stellt die Beratungsstelle Tipps zur
Partnersuche, zu Finanzierung und Organisationshilfe zur Verfügung.
Weitere Infos unter www.stadtladen.bs.
NIDECO
- Neues Fenster zur Welt
Die
ETH Zürich verleiht der Lehre und Forschung im Bereich der
Entwicklungszusammenarbeit mehr Gewicht. Dazu gründet sie das
disziplinenübergreifende Netzwerk NIDECO. Dieses neue Kompetenzzentrum
wurde heute (31.1.03) mit einem Symposium eingeweiht.
ZÜRICH. Die Mehrheit der Weltbevölkerung lebt in den sogenannten
Entwicklungs- und Transformationsländern. An der ETH Zürich beschäftigen
sich Wissenschaftle-rinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen
bereits seit vielen Jahren mit Fragen der Entwicklungsländer. Nach
einem zweijährigen Konsultationspro-zess gründet die ETH nun das
"Network
for International Development and Cooperation" (NIDECO). Mit
diesem neuen "Fenster zur Welt" verleiht sie der
internationalen Entwicklungszusammenarbeit zusätzliches Gewicht.
Das
neue Kompetenzzentrum will die Forschung und die Lehre im Bereich der
internationalen Entwicklung und Zusammenarbeit fördern. So organisiert
NIDECO disziplinenübergreifende Seminare und wissenschaftliche Tagungen
und berät Doktorierende bei Studienaufenthalten in Entwicklungs- und
Transformationsländern. NIDECO wird überdies einen Stipendienfonds für
angehende Doktorierende aus Entwicklungsländern aufbauen und sich an
der Anschubfinanzierung
fachübergreifender Forschungsprojekte beteiligen.
Das
Netzwerk steht allen ETH-Angehörigen offen. Beim Start zählt es 30
Mitglieder. Diese stammen aus den Departementen Architektur,
"Agrar- und Lebensmittelwissenschaften", "Bau, Umwelt und
Geomatik", "Biologie", "Forstwissenschaften",
"Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften",
"Physik" und Umweltnaturwissenschaften". Entsprechend
vielfältig sind die Forschungsinteressen der NIDECO-Mitglieder. Sie
befassen sich zum Beispiel mit der Wasserversorgung in Botswana, mit
armutsmindernden Politikmassnahmen in Indien oder mit der
Bewirtschaftung natürlicher Walnusswälder in Kirgistan.
Sparbemühungen
in der aargauischen Finanzpolitik
AARAU. Der Regierungsrat hat die Botschaft zur Änderung des Gesetzes über
den Finanzhaushalt des Kantons Aargau (FHG) verabschiedet und leitet sie
dem Grossen Rat zu. Neu soll eine Ausgaben- und Schuldenbremse im FHG
verankert werden. Dies ist der Gegenvorschlag des Regierungsrats zur
Volksinitiative der SVP Aargau „Weniger Steuern und Ausgaben! – Für
eine schuldenfreie Zukunft!“. Mit der Realisierung der Vorlage werden
Parlament und Regierung in die Pflicht genommen, eine nachhaltige
Finanzpolitik zu betreiben. Der Regierungsrat unterstreicht mit der
Ausgaben- und Schuldenbremse sein dargelegtes finanzpolitisches Ziel,
den Staatshaushalt ab 2005 auszugleichen. In seiner Vorlage hat er
Anliegen der Initianten aufgenommen. So stimmen Volksinitiative und
regierungsrätliche Position insbesondere bei der Vermeidung zukünftiger
Defizite überein.
Der
Kanton Aargau verfügt mit seinem Rechnungsmodell sowie dem Anleihens-
und Ausgabenreferendum bereits heute über eine indirekte Ausgaben- und
Schuldenbremse. Doch trotz den grossen Sparbemühungen in den 90er
Jahren stieg das Defizit von 12.5 Millionen Franken im Jahre 1962 auf
552 Millionen Franken im letzten Jahr an.
Infos
zu den Dämmerungs-Einbrüchen
Im
Februar 2003 führt die Polizei Basel-Landschaft sechs
Informations-Veranstaltungen zum Thema Einbrüche in der Dämmerung in
sechs verschiedenen Gemeinden durch.
LIESTAL. Aufgrund der in den letzten Monaten verübten Einbrüche in
Wohnungen und Häuser wird die Polizei Basel-Landschaft im Monat Februar
2003 sechs Informationsveranstaltungen zum Thema Dämmerungseinbrüche
durchführen. Die Veranstaltungen werden in den Gemeinden Laufen,
Reinach, Binningen, Muttenz, Sissach und Liestal stattfinden. Sie werden
rund 90 Minuten dauern und um jeweils um 19.30 Uhr beginnen. Die
Besucherinnen und Besucher erhalten von Expertinnen und Experten der
Polizei praktische Tipps, wie man sich vor solchen ungebetenen Gästen
schützen kann und können auch Fragen stellen. Der Eintritt zu diesen
Veranstaltungen ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich. Zudem
gibt es auf sämtlichen Polizeistützpunkten und Polizeiposten im Kanton
Basel-Landschaft Informationsbroschüren über Massnahmen, wie man sich
vor Dämmerungseinbrechern schützen kann.
In
den letzten Monaten und Wochen sind im Kanton Basel-Land zahlreiche
Einbrüche in Wohnungen und Häuser verübt worden. Die Polizei
Basel-Landschaft konnte in etlichen Fällen die Täterschaft ermitteln
und verhaften. Sogenannte „Dämmerungseinbrecher“ sind jedoch nach
wie vor am Werk. Die Einbrüche werden schwerpunktmässig in der Zeit
zwischen 17.00 und 22.00 Uhr verübt. Betroffene Objekte sind
ausschliesslich Wohnhäuser. Oft werden gleich mehrere Wohnungen im
gleichen Mehrfamilienhaus oder mehrere Einfamilienhäuser in der
gleichen Strasse oder im gleichen Quartier heimgesucht.
Sollte
eine verdächtige Beobachtung gemacht werden, werden Personen gebeten
die Polizei unter der Notrufnummer 112 und 117 umgehend zu informieren.
Die
sechs Veranstaltungen im Februar 2003:
Laufen
– 4. Februar – Kulturzentrum „altes Schlachthaus“, Seidenweg 55,
Binningen
– 11. Februar – Kronenmattsaal, Weihermattstrasse,
Reinach
– 13 Februar – Gemeinde-Saal, Hauptstrasse 10,
Sissach
– 18. Februar – Jakobs-Hof, Kirchgasse,
Muttenz
– 20 Februar – Aula Schulhaus Donnerbaum, Schanzweg 20 und
Liestal
– 25 Februar – Aula Schulhaus Burg, Burgstrasse 29.
Über
die neue EU-Parkscheibe
LIESTAL. Die Polizei Basel-Landschaft distanziert sich von einem erschienen
Artikel, welcher behauptet, dass die Polizei nicht über die neue
Parkscheibe informiert habe. Die neue EU-Parkscheibe ist seit dem 1.
Januar 2003 obligatorisch.
Seit
April 2002 informiert die Polizei in regelmässigen Abständen darüber,
dass ab dem laufenden Jahr nur noch die neue Parkscheibe gültig ist.
Zudem wurden zwischen April 2002 und Dezember 2002 15'000 neue
Parkscheiben verteilt. Die Polizei Basel-Landschaft ist der Übrerzeugung,
im Zusammenhang mit der neuen Parkscheibe einen enormen Aufwand
betreiben zu haben. Mit Nachdruck hält sie fest, dass in den letzten
Tagen zu keinem Zeitpunkt die Aussagen gemacht wurde, das nun aktiv gebüsst
wird. Sie betrachtet die Ahndung des Nichtverwendens der neuen
Parkscheibe nicht als prioritär, weist aber darauf hin, dass seit dem
1. Januar 2003 die Verwendung der neuen Parkscheibe obligatorisch ist.
Die neuen Parkscheiben können zum Teil an diversen anderen Stellen
bezogen werden, unter anderem bei der Motorfahrzeugkontrolle.
Sperrung
des Belchentunnels
LIESTAL. In der Nacht vom 4. auf den 5. Februar wird der Belchentunnel von
23.30 bis 4.30 Uhr in der West-Röhre total gesperrt. Die Totalsperrung
erfolgt aus technischen Gründen ausnahmsweise eine Woche früher als
gewohnt. Verrichtet werden in der Absperrungszeit die allmonatlichen
Wartungs- und Reinigungsarbeiten. Der Grund für die frühere Verspätung
ist der Transport eines über sieben Meter breiten und mehr als 4 Meter
hohen Tunnelschalelementes. Der Verkehr wird während der Tunnelsperrung
wiederum in beiden Richtungen via Autobahnschlüsse Egerkingen und
Diegten abgeleitet und auf die Kantonsstrassen umgeleitet. De
Verkehrsleitsystem-Anzeigen signalisieren ausserdem die Sperrung und die
Umfahrmöglichkeiten via A1 und A3.
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