Neues Bundesam

BERN. Das neu geschaffene Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) hat am 1. Januar 2001, innerhalb des Eidgenössischen Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), seine Tätigkeit aufgenommen.

Weiter zwei BSE-Fälle im 2002

BERN/SISSACH. Zwei weitere Fälle zum Rinderwahnsinn in der Schweiz sind zum Jahresende 2002 entdeckt worden.

Minus für Heilmittelkontrollstelle Swissmedic

BERN. Ein desolater Zustand herrscht bei der Heilmittelkontrollstelle Swissmedic. Ein vertraulicher Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle schlägt Alarm.

EU-Beitritt Ja und Nein halten sich die Waage

BERN. Ob die Schweiz der EU beitreten soll oder nicht, ist gemäss Bürgerinnen und Bürger der Schweiz noch nicht klar. 

Singapurische Waren zollfrei in der Schweiz

BERN. Zollansätze für Waren mit Ursprung in Singapur sind vom Bundesrat am 1. Januar 2003 in Kraft gesetzt worden.

Metzler in Westafrika

BERN. Am 7. Januar 2003 reist die Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes, Bundesrätin Ruth Metzler, nach Senegal und Nigeria.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

7.  Januar 2003

Neues Bundesamt seit dem 1. Januar

BERN. Das neu geschaffene Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) hat am 1. Januar 2001, innerhalb des Eidgenössischen Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), seine Tätigkeit aufgenommen. Das Bundesamt für Zivilschutz wurde gleichzeitig auf den 31 .Dezember 2002 aufgelöst. Direktor Willi Scholl, der seit dem 1. Oktober im Amt steht, leitet das neue Bundesamt. Die vier Organisationseinheiten Konzeption und Koordination, Ausbildung, Schutzinfrastruktur und Zentrale Dienste, welche aus dem aufgelösten Bundesamt für Zivilschutz stammen, sind im neuen nebst anderen Einheiten auch integriert. Die Direktion für diese Organisationseinheiten der BABS, ist unter folgender  Adresse erreichbar: Bundesamt für Bevölkerungsschutz, Postfach, 3003 Bern, Telefon 031 322 50 11, Internet www.bevoelkerungsschutz.ch, E-Mail info@babs.admin.ch. 

Das neue Bundesamt wird am 31. Januar 2003 um 10 Uhr im Bundeshaus anlässlich einer Pressekonferenz vorgestellt.

Weiter zwei BSE-Fälle im 2002

BERN/SISSACH. Zwei weitere Fälle zum Rinderwahnsinn in der Schweiz sind zum Jahresende 2002 entdeckt worden. Es handelt sich um einen klinischen Fall im Bezirk Neutoggenburg des Kantons St.Gallen und einen Fall im Baselbieter Bezirk Sissach, welcher bei einer freiwilligen Untersuchung entdeckt wurde. Bei der Normalschlachtung werden solche freiwillige BSE-Tests von den Grossverteilern und einigen Schlachtbetrieben vorgenommen. Die Futtermittelbestimmungen wurden im Jahr 1996 verschärft. Beide Tiere waren danach geboren. Im vergangenen Jahr betrug die Zahl der BSE-Fälle insgesamt 24, verglichen mit 42 im Vorjahr.

Minus für Heilmittelkontrollstelle Swissmedic

BERN. Ein desolater Zustand herrscht bei der Heilmittelkontrollstelle Swissmedic. Ein vertraulicher Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle schlägt Alarm. Fehlende Schwerpunktsetzung und mangelnde Kooperation bei der Marktüberwachung werden unter anderem bemängelt. Die Arzneimittel-Sicherheit habe für den Berner Kantonsapotheker deswegen stark abgenommen. Der Gesundheitsexperte habe die Zusammenarbeit mit Swissmedic aufgekündigt, da diese die Sicherheit der Produkte nicht mehr gewährleiste. Eine Stellungnahme zu den Vorwürfen lehnt die Swissmedic ab.

EU-Beitritt Ja und Nein halten sich die Waage

BERN. Ob die Schweiz der EU beitreten soll oder nicht, ist gemäss Bürgerinnen und Bürger der Schweiz noch nicht klar. In einer repräsentativen Umfrage inh der Coop-Zeitung sprachen sich 45 Prozent für und 47 gegen einen EU-Beitritt aus. In der Westschweiz ist die Zahl der EU-Befürworterinnen und Befürworter viel höher als in der Deutschschweiz. 62 Prozent der Romands wollen in die EU. In der Deutschschweiz wollen dies bloss 39 Prozent.

Singapurische Waren zollfrei in der Schweiz

BERN. Zollansätze für Waren mit Ursprung in Singapur sind vom Bundesrat am 1. Januar 2003 in Kraft gesetzt worden. Die Zollansätze ergeben sich aus dem Abkommen zwischen EFTA-Staaten und Singapur und aus dem Landwirtschaftsabkommen zwischen der Schweiz und Singapur. Ursprünglich singapurische Industrieerzeugnisse können seit diesem Datum zollfrei in die Schweiz eingeführt werden. Die Zollkonzessionen, die auf bestimmte Agrarprodukte zustehen, sind gleichzeitig in Kraft gesetzt worden.

Metzler in Westafrika

BERN. Am 7. Januar 2003 reist die Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes, Bundesrätin Ruth Metzler, nach Senegal und Nigeria. Zahlreiche Asylgesuche von Personen aus Westafrika und die schwierige Rückführung in diese Region von abgewiesenen Asylsuchenden sind Grund für diese Reise. Nur in Zusammenarbeit mit den Herkunftsländern kann eine Lösung gefunden werden. Metzler wird Gespräche mit den nigerianischen und senegalesischen Behörden und NGO’s führen. Bei dieser Reise geht es auch darum, sich vor Ort ein Bild über die Situation zu machen. Ein Rückübernahmeabkommen soll in Nigeria unterzeichnet werden.

 

 

 

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