EDI Generalsekretärin geht

BERN. Die Baslerin Claudia Kaufmann beendet ihre Funktion als Generalsekretärin des EDI, sprich als rechte Hand der abgetretenen Ruth Dreifuss, per 31. Januar 2003.

Zweites Kontingent in den Irak abgereist

BERN. Das zweite Kontingent von 13 Schweizer Festungswächtern ist am Montag für die UNO in den Irak abgeflogen.

Mehr Kurzarbeit im November

BERN. In November 2002 waren 8.409 Personen von Kurzarbeit betroffen.

Korridor für den Nord-Süd-Güterverkehr

BERN. Die Realisierung eines europäischen Nord-Süd- Güterverkehrkorridors auf der Schiene macht Fortschritte.

Arbeitslosenquote ist um 2,8 % gestiegen

BERN. Die Arbeitslosenquote in der Schweiz ist im Jahr 2002 auf durchschnittlich 2,8 % angestiegen. Der Vorjahrswert war 1,9 %. Die aktuelle Dezember-Quote beträgt 3,6 %.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

8.  Januar 2003

EDI Generalsekretärin geht

BERN. Die Baslerin Claudia Kaufmann beendet ihre Funktion als Generalsekretärin des EDI, sprich als rechte Hand der abgetretenen Ruth Dreifuss, per 31. Januar 2003. Der Wechsel ist nach knapp 20 Jahren Tätigkeit in der Bundesverwaltung der geeignete Zeitpunkt, sich beruflich neu zu orientieren. Die ehemalige Generalsekretärin ergreift die ehrenvolle Gelegenheit, einer Einladung des Wissenschaftskollegs Berlin zu folgen und ab 1. April 2003 für vier Monate in diesem interdisziplinären und interkulturellen Institute for Advanced Study tätig zu sein.

Zweites Kontingent in den Irak abgereist

BERN. Das zweite Kontingent von 13 Schweizer Festungswächtern ist am Montag für die UNO in den Irak abgeflogen. In Bagdad wird es die Instandstellungsarbeiten an der logistischen Basis der UNO-Abrüstungskommission fortsetzen. In der irakischen Hauptstadt wird das zweite Team am Mittwoch die Arbeit aufnehmen. Das voraussichtliche Rückkehrdatum ist der 27. Januar 2003. Dieser Einsatz wird mit Mitteln der Schweizer Armee durchgeführt und unterliegt der Verantwortung des Generalstabs.

Mehr Kurzarbeit im November

BERN. In November 2002 waren 8.409 Personen von Kurzarbeit betroffen. Dies bedeutet eine Erhöhung von 30,6 Prozent zum Vormonat, das sind 1.968 Personen. 131 Einheiten ist die Anzahl der betroffenen Betriebe, eine Erhöhung auf 589 (+28,1 Prozent). Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 95.075, auf 503.953 Stunden zu. Im Vergleich zum vergangenen Jahr betrug die Zahl der betroffenen Betriebe 306, die Zahl der Ausfallstunden 466.653 und die Anzahl der betroffenen Personen 7.828. Im November 2002 betraf die Kurzarbeit 6.504 Männer und 1.905 Frauen.

Korridor für den Nord-Süd-Güterverkehr

BERN. Die Realisierung eines europäischen Nord-Süd-Güterverkehrkorridors auf der Schiene macht Fortschritte. Die Initiative für die Optimierung des internationalen Bahntransports wurde von der Schweiz und den Niederlanden ergriffen, Italien und Deutschland schliessen sich ihr an. Auf Einladung von Bundesrat Moritz Leuenberger treffen sich am Donnerstag, dem 9. Januar, die Verkehrsminister Italiens, der Niederlande, der Schweiz sowie der deutsche Staatssekretär für Verkehr in Lugano, um eine entsprechende Vereinbarung zu unterzeichnen und sich über die Umsetzung der beschlossenen Massnahmen  zu informieren. Durch operative Verbesserungen, Harmonisierung von Vorschriften und administrative Vereinfachungen soll der internationale Güterverkehr per Bahn zwischen dem Grosshäfen Rotterdam und Norditalien schneller und kundenfreundlicher abzuwickeln sei. teil der Verlagerungsstrategie, die vom Schweizer Volk in mehreren Abstimmungen bestätigt wurde, ist die Schaffung eines Güterverkehrskorridors. Der Bau der NEAT durch den Gotthard und den Lötschberg ist das wichtigste Element, für welche die Schweiz bis 2014 rund 14,7 Milliarden Franken investieren will.

Arbeitslosenquote ist um 2,8 % gestiegen

Die Arbeitslosenquote in der Schweiz ist im Jahr 2002 auf durchschnittlich 2,8 % angestiegen. Der Vorjahrswert war 1,9 %. Die aktuelle Dezember-Quote beträgt 3,6 %.

BERN. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) führte in seinen Erhebungen aus, dass im Dezember 2002 die Arbeitslosenzahl in der Schweiz auf 129.809 angestiegen ist. Somit hat sich die Zahl innerhalb eines Monats von 3,3 auf 3,6 Prozent erhöht. Im Vergleich zum vergangenen Jahr hat sich die Quote um 49,6 Prozent erhöht, dass entspricht 33.307 Personen.

In der ersten Hälfte des Jahres 2002 war die Arbeitslosigkeit im Gegensatz zu den Vorjahren nur von einem leichten Rückgang geprägt. Ende Februar betrug die Arbeitslosenquote 2,6 Prozent, dass sind 94.472 Personen gewesen. Ende Juni war die Quote leicht erhöht auf 2,5 %. Bereits im Juli ist die Arbeitslosenzahl rapide erhöht gewesen. Die raschere Erhöhung fand im September 2002 durch konjunkturelle und saisonelle Gründe statt. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote erhöhte sich somit auf 2,8 %. Als Vergleich ist die Zahl des vergangenen Jahres 1,9 % gewesen. Der tiefste Wert der vergangenen 10 Jahre. Im Berichtsjahr 2002 hat sich auch die Zahl der Arbeitssuchenden erhöht. Ähnlich wie bei der Arbeitslosenquote, wurde ein Anstieg ab Juli 2002 registriert. Im Jahresdurchschnitt sind 149.609 Personen als Stellensuchend registriert.

Der Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung wird gemäss aktuellen Schätzungen bei einem Gesamtertrag von 7,21 Mrd. Franken und einem Gesamtaufwand von 5,18 Mrd. Franken, mit einem Ertragsüberschuss von 2,0 Mrd. Franken, das Rechnungsjahr 2002 abschliessen. Im Vorjahr 2001 war der Gesamtertrag 7,04 Mrd. Franken, der Gesamtaufwand betrug 3,6 Mrd. Franken und der Ertragsüberschuss 3,4 Mrd. Franken. Die zur Deckung der Ausgaben aufgelaufenen Darlehen von Bund und Kantonen an die ALV aus den Vorjahren konnten um 2,3 Mrd. Franken auf 0 Mrd. Franken reduziert werden. Diese Zahl betrug am Ende des Jahres 2001 2,3 Mrd. Franken.

 

 

 

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