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EDI
Generalsekretärin geht
BERN. Die Baslerin Claudia Kaufmann beendet ihre Funktion als
Generalsekretärin des EDI, sprich als rechte Hand der abgetretenen Ruth
Dreifuss, per 31. Januar 2003. Der Wechsel ist nach knapp 20 Jahren Tätigkeit
in der Bundesverwaltung der geeignete Zeitpunkt, sich beruflich neu zu
orientieren. Die ehemalige Generalsekretärin ergreift die ehrenvolle
Gelegenheit, einer Einladung des Wissenschaftskollegs Berlin zu folgen
und ab 1. April 2003 für vier Monate in diesem interdisziplinären und
interkulturellen Institute for Advanced Study tätig zu sein.
Zweites
Kontingent in den Irak abgereist
BERN. Das zweite Kontingent von 13 Schweizer Festungswächtern ist am
Montag für die UNO in den Irak abgeflogen. In Bagdad wird es die
Instandstellungsarbeiten an der logistischen Basis der UNO-Abrüstungskommission
fortsetzen. In der irakischen Hauptstadt wird das zweite Team am
Mittwoch die Arbeit aufnehmen. Das voraussichtliche Rückkehrdatum ist
der 27. Januar 2003. Dieser Einsatz wird mit Mitteln der Schweizer Armee
durchgeführt und unterliegt der Verantwortung des Generalstabs.
Mehr
Kurzarbeit im November
BERN.
In November 2002 waren 8.409 Personen von Kurzarbeit betroffen. Dies
bedeutet eine Erhöhung von 30,6 Prozent zum Vormonat, das sind 1.968
Personen. 131 Einheiten ist die Anzahl der betroffenen Betriebe, eine
Erhöhung auf 589 (+28,1 Prozent). Die ausgefallenen Arbeitsstunden
nahmen um 95.075, auf 503.953 Stunden zu. Im Vergleich zum vergangenen
Jahr betrug die Zahl der betroffenen Betriebe 306, die Zahl der
Ausfallstunden 466.653 und die Anzahl der betroffenen Personen 7.828. Im
November 2002 betraf die Kurzarbeit 6.504 Männer und 1.905 Frauen.
Korridor
für den Nord-Süd-Güterverkehr
BERN. Die Realisierung eines europäischen Nord-Süd-Güterverkehrkorridors
auf der Schiene macht Fortschritte. Die Initiative für die Optimierung
des internationalen Bahntransports wurde von der Schweiz und den
Niederlanden ergriffen, Italien und Deutschland schliessen sich ihr an.
Auf Einladung von Bundesrat Moritz Leuenberger treffen sich am
Donnerstag, dem 9. Januar, die Verkehrsminister Italiens, der
Niederlande, der Schweiz sowie der deutsche Staatssekretär für Verkehr
in Lugano, um eine entsprechende Vereinbarung zu unterzeichnen und sich
über die Umsetzung der beschlossenen Massnahmen
zu informieren. Durch operative Verbesserungen, Harmonisierung
von Vorschriften und administrative Vereinfachungen soll der
internationale Güterverkehr per Bahn zwischen dem Grosshäfen Rotterdam
und Norditalien schneller und kundenfreundlicher abzuwickeln sei. teil
der Verlagerungsstrategie, die vom Schweizer Volk in mehreren
Abstimmungen bestätigt wurde, ist die Schaffung eines Güterverkehrskorridors.
Der Bau der NEAT durch den Gotthard und den Lötschberg ist das
wichtigste Element, für welche die Schweiz bis 2014 rund 14,7
Milliarden Franken investieren will.
Arbeitslosenquote
ist um 2,8 % gestiegen
Die
Arbeitslosenquote in der Schweiz ist im Jahr 2002 auf durchschnittlich
2,8 % angestiegen. Der Vorjahrswert war 1,9 %. Die aktuelle
Dezember-Quote beträgt 3,6 %.
BERN. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) führte in seinen
Erhebungen aus, dass im Dezember 2002 die Arbeitslosenzahl in der
Schweiz auf 129.809 angestiegen ist. Somit hat sich die Zahl innerhalb
eines Monats von 3,3 auf 3,6 Prozent erhöht. Im Vergleich zum
vergangenen Jahr hat sich die Quote um 49,6 Prozent erhöht, dass
entspricht 33.307 Personen.
In
der ersten Hälfte des Jahres 2002 war die Arbeitslosigkeit im Gegensatz
zu den Vorjahren nur von einem leichten Rückgang geprägt. Ende Februar
betrug die Arbeitslosenquote 2,6 Prozent, dass sind 94.472 Personen
gewesen. Ende Juni war die Quote leicht erhöht auf 2,5 %. Bereits im
Juli ist die Arbeitslosenzahl rapide erhöht gewesen. Die raschere Erhöhung
fand im September 2002 durch konjunkturelle und saisonelle Gründe
statt. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote erhöhte sich somit
auf 2,8 %. Als Vergleich ist die Zahl des vergangenen Jahres 1,9 %
gewesen. Der tiefste Wert der vergangenen 10 Jahre. Im Berichtsjahr 2002
hat sich auch die Zahl der Arbeitssuchenden erhöht. Ähnlich wie bei
der Arbeitslosenquote, wurde ein Anstieg ab Juli 2002 registriert. Im
Jahresdurchschnitt sind 149.609 Personen als Stellensuchend registriert.
Der
Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung wird gemäss aktuellen Schätzungen
bei einem Gesamtertrag von 7,21 Mrd. Franken und einem Gesamtaufwand von
5,18 Mrd. Franken, mit einem Ertragsüberschuss von 2,0 Mrd. Franken,
das Rechnungsjahr 2002 abschliessen. Im Vorjahr 2001 war der
Gesamtertrag 7,04 Mrd. Franken, der Gesamtaufwand betrug 3,6 Mrd.
Franken und der Ertragsüberschuss 3,4 Mrd. Franken. Die zur Deckung der
Ausgaben aufgelaufenen Darlehen von Bund und Kantonen an die ALV aus den
Vorjahren konnten um 2,3 Mrd. Franken auf 0 Mrd. Franken reduziert
werden. Diese Zahl betrug am Ende des Jahres 2001 2,3 Mrd. Franken.
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