Die Universität in der Stadt

BASEL. Im Auftrag der Universität Basel und mit  Unterstützung der Sophie und Karl Binding Stiftung hat  das Büro Herzog & de Meuron eine Studie über  die städtebauliche Entwicklung der Universität im  Zentrum Basels erstellt. 

Ausbau des St. Margarethengutes

BASEL. Der Kanton Basel-Stadt investiert auf dem St. Margarethengut rund 1,2 Millionen Franken für den Bau eines tierschutzgerechten Laufstalls für 70 Kühe. 

Spendengelder

BASEL. Am 30.6.2003 erhielt die Staatsanwaltschaft vom Tages Anzeiger die Information, dass der Verein Menschen gegen Minen (MgM) bzw. dessen Nachfolgeverein >Ensemble contre les mines< offensichtlich Spendengelder für Minenopfer unrechtmässig verwendet habe. 

20 Zivilstandskreise im Kanton Aargau

AARAU. Am 18. Mai 2003 hat das Aargauer Volk die entsprechende Änderung des Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch gutgeheissen. 

Dieter Bongers führt neu die Anlauf- und Beratungsstelle Rechtsextremismus

LIESTAL/BASEL. Dieter Bongers hat neu per 1. Juli 2003 das Mandat für den Betrieb der Anlauf- und Beratungsstelle für Rechtsextremismus übernommen.

Schlossberg Thun: Siegerprojekt für künftige Nutzung ausgewählt

BERN. Auf dem Schlossberg in Thun könnte dereinst neben einer Erweiterung des heutigen Museums ein gehobener Hotel- und Gastronomiebetrieb sowie zusätzlicher Wohnraum entstehen.

Bundesrat genehmigt den kantonalen Richtplan

BERN. Der Bundesrat hat den neuen Richtplan des Kantons Bern genehmigt.

Berner Modell Tataufarbeitung und Wiedergutmachung (TaWi)

BERN. Straftäterinnen und Straftäter sollen weiterhin die Möglichkeit zur Tataufarbeitung und Wiedergutmachung erhalten.

Abstimmungsvorlage Tram Bern West; Kostenanteil der Stadt

BERN. Der BernerGemeinderat hat die Abstimmungsvorlage "Tram Bern West, Kostenanteil der Stadt Bern" genehmigt und zuhanden des Stadtrats verabschiedet.

Baden in der Reuss: Ergebnis Salmonellenprobe

AARAU. Die Salmonellenprobe, die vor 2 Tagen angesetzt wurde, hat sich als positiv erwiesen.

Zusatzuntersuchungen im Bodenbelastungsgebiet Dornach gestartet

SOLOTHURN/LIESTAL. Nachdem sich die Behörden der Kantone Solothurn und Basel-Landschaft sowie die UMS Schweizerische Metallwerke AG Anfangs 2003 über das weitere Vorgehen im Bodenbelastungsgebiet geeinigt haben, wird das Vorhaben nun gestartet.

Vision  und Leitbild für den Kanton Nidwalden

STANS. Die  Nidwaldner Regierung hat ihre Vision und ihr Leitbild für den Kanton Nidwalden  verabschiedet.

Regierung will LUPK rasch sanieren

LUZERN. Die Luzerner Pensionskasse (LUPK) hat, wie viele andere öffentliche und private Pensionskassen in der Schweiz, Schwierigkeiten: sie weist eine Unterdeckung auf.

Vonmoos wird Verwalter des Untersuchungs- gefängnisses Solothurn

SOLOTHURN. Siegfried Vonmoos (39, Luterbach) wird ab 1. November 2003 Verwalter des Untersuchungsgefängnisses (UG) Solothurn.

Erste Registrierungen gleichgeschlechtlicher Paare

ZÜRICH. Am 1. Juli sind in der Stadt Zürich die ersten gleichgeschlechtlichen Partnerschaften registriert worden.

Luzerner Regierungsrat: Departemente verteilt und Stellvertretungen geregelt

LUZERN.  Der Luzerner Regierungsrathat an seiner gestrigen Sitzung die Departemente für die Amtsdauer 2003-2007 verteilt.

Qualitätssicherung. Hochbauamt wurde zertifiziert

SOLOTHURN. Das Hochbauamt des Kantons Solothurn ist von der der Schweiz.

Das neue Bau-, Umwelt- und Wirtschafts- departement kundenorientiert und effizient

LUZERN. Das neue Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern gibt sich eine straffe Organisationsstruktur.

Sanierung des Kleinkinderbereichs im Strandbad Mythenquai

ZÜRICH. Für die Instandsetzung und Neugestaltung des Kleinkinderbereichs im Strandbad Mythenquai hat der Zürcher Stadtrat gebundene Ausgaben von 1,16 Millionen Franken sowie einen Objektkredit von 1,46 Millionen Franken bewilligt.

Hochdeutsch als Unterrichtssprache

ZÜRICH. Eine der zentralen Aufgaben der Sprachförderung im Kanton Zürich ist die Förderung der deutschen Standardsprache (Hochdeutsch).

Dritte Bevölkerungsbefragung in der Stadt Zürich 2003

ZÜRICH. Erste Ergebnisse, mit Vergleichen zu den Befragungen 1999 und 2001...

Kantonales Raumplanungsgesetz: Totalrevision nach 30  Jahren

CHUR. Die Bündner Regierung hat den Entwurf für ein neu gestaltetes kantonales  Raumplanungsgesetz (KRG) für die Vernehmlassung freigegeben.

Ja zur Behebung von Unterdeckungen in der beruflichen Vorsorge

SOLOTHURN. In seiner Vernehmlassungsantwort an das Bundesamt für Sozialversicherung hält der Solothurner Regierungsrat fest, dass er mit der Gesetzesvorlage resp. den vorgesehenen Änderungen im Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) und im Freizügigkeitsgesetz (FZG) grundsätzlich einverstanden ist.

Einführung einer selbständigen Gerichtsverwaltung. Vernehmlassung

SOLOTHURN. Der Solothurner Regierungsrat schickt die Vorlage zur Einführung einer selbständigen Gerichtsverwaltung in die Vernehmlassung.

100'000 Franken für Entwicklungshilfeprojekt

SOLOTHURN. Der Regierungsrat des Kantons Solothurn hat 100'000 Franken für vier ausländische Entwicklungshilfeprojekte sowie ein inländisches Vorhaben gesprochen.

Umsetzung der neuen Kantonsverfassung

SCHAFFHAUSEN. 19 Erlasse des kantonalen Rechts werden im Rahmen des Rechtsetzungsprogramms zur Umsetzung der neuen Kantonsverfassung angepasst.

Häusliche Gewalt: Präventionsprojekt gestartet

ZÜRICH. Das Gleichstellungsbüro der Stadt Zürich und die Maternité Inselhof Triemli entwickeln mit dem Projekt "Häusliche Gewalt. wahrnehmen.

Massnahmen zur Entlastung

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen hat zur Fortsetzung der Massnahmen zur Entlastung des Staatshaushaltes ab 2004 das weitere Vorgehen festgelegt.

Krankenkassen- Prämienverbilligung: Letzter Termin 31. Juli 2003

SOLOTHURN. Am 31. Juli 2003 geht die ordentliche Einreichfrist für die Individuelle Prämienverbilligung (IPV) für das Jahr 2003 zu Ende.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

2. Juli 2003

Die Universität in der Stadt

Im Auftrag der Universität Basel und mit  Unterstützung der Sophie und Karl Binding Stiftung hat  das Büro Herzog & de Meuron eine Studie über  die städtebauliche Entwicklung der Universität im  Zentrum Basels erstellt. Dabei entstand die Vision eines  «Campus», der die Nutzung der baulichen Infrastruktur verbessert und eine vertiefte Zusammenarbeit in der Universität ermöglicht. Die Studie zielt zudem darauf ab, die Universität im Stadtbild besser  sichtbar zu machen und sie zur urbanen Gesellschaft hin zu öffnen.

BASEL. Seit über fünfhundert Jahren ist die Universität Basel im Zentrum der Stadt präsent. Ausgehend von der Alten Universität am Rheinsprung begann sie sich seit dem 19. Jahrhundert räumlich auszudehnen, vor allem im St. Johanns-Quartier und um den Petersplatz. Die Universität ist aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Eine gewisse bauliche Geschlossenheit ist aus praktischen wie aus identitätsstiftenden Gründen für eine Hochschule unabdingbar. Universitätsplaner pflegen deshalb seit geraumer Zeit die Vorstellung eines  «Stadt-Campus», mit dem sie die Nachteile der über die Stadt verstreuten Universität zu kompensieren suchen.

Das Büro Herzog & de Meuron hat im Auftrag der Universität und mit Unterstützung der Sophie und Karl Binding Stiftung unter dem Titel «Die Universität in der Stadt» eine Studie erstellt mit dem Ziel abzuklären, wie im Zentrum der Stadt ein  «Campus» realisiert werden könnte. Architekt und Planer Jacques Herzog präsentierte die Studie an einer Medienorientierung in der Alten Universität am Rheinsprung: «Um optimal gedeihen zu können, brauchen Wissen und Kultur ein Haus mit soliden Fundamenten.» Der Rektor der Universität, Prof. Dr. Ulrich Gäbler, betonte, dass die Universität gerade in Zeiten finanzieller Knappheit langfristig und überlegt planen müsse. Kantonsbaumeister Fritz Schumacher stellte die Studie in den städtebaulichen Kontext.

Grundsätzlich sehen Herzog & de Meuron die Verbesserung der räumlichen Situation der Universität in einer städtebaulichen Konzentration im Raum Petersplatz. Kantonsspital. Schällemätteli. Hier kann zusätzlicher Platz für Entwicklung gewonnen, hier können räumlich getrennte Gebäude zusammengeführt  werden. Um rund 40'000 m 2muss die Hauptnutzfläche in diesem Kerngebiet wachsen, damit die gegenwärtig 20'000 m 2umfassenden Mietflächen wegfallen können und damit weitere  20'000 m 2für den Ausbau zur Verfügung stehen. Der Platzbedarf entspricht damit etwa acht Mal der Fläche des Kollegienhauses.

Entwicklungspotenzial bietet aus der Sicht der Planer das Schällemätteli-Areal sowie vier so genannte Verdichtungskerne. Die Planung für ein  Life-Science-Zentrum auf dem Schällemätteli läuft bereits. Hier kann die Universität im besten Fall rund 20'000 m 2gewinnen. Der Neubau des Physikgebäudes an der Klingelbergstrasse auf die Höhe des Biozentrums sowie ein Hochhausbau anstelle des  Instituts für Anorganische Chemie an der Spitalstrasse brächten weitere 11'000 m 2. Im Raum  Spalentor sieht die Studie zwei Neubauten vor. Der  Botanische Garten würde dabei zum öffentlichen Park mit dem Viktoria-Gewächshaus als Zentrum. ein  Raumzuwachs von rund 4'000 m 2. Die Übernahme des Gewerbemuseums zusammen mit einem Neubau an der Vesalgasse ermöglichte die Schaffung eines Instituts-  und Dienstleistungszentrums für die  Philosophisch-Historische Fakultät von ebenfalls rund  4'000 m 2. Der vierte Verdichtungskern liegt an der Hebelstrasse. Erweiterungsbauten für das Zentrum für Lehre und Forschung und das Bernoullianum sowie ein  Neubau an Stelle des heutigen Schwesternhauses an der Ecke  Hebelstrasse/Klingelbergstrasse brächten weitere 9'000m 2 Nutzungsfläche. Bezieht man den Markgräfler Hof als Seminarzentrum mit ins Konzept ein, erhält die Hebelstrasse ein prägnantes universitäres Gesicht mit einer wichtigen Scharnierfunktion. Im Konzept von Herzog & de Meuron würden die Life Sciences nördlich gegen den Rhein hin, die Geistes- und Kulturwissenschaften südlich der Hebelstrasse um den Petersplatz konzentriert.

Ziel der Studie «Die Universität in der Stadt» von Herzog & de Meuron ist es, über die Lösungen für die räumlichen Engpässe hinaus die öffentliche Wahrnehmung der Universität zu verbessern. Insbesondere die Massnahmen bei den so  genannten Verdichtungskernen erhöhen die sichtbare Präsenz der Universität an den Übergangen zum übrigen Stadtgebiet mit markanten Eingriffen.  besonders deutlich etwa im Gebiet des Spalentors oder der Hebelstrasse. Die Umwandlung der oberen Hälfte des Petersgrabens in einen für den Verkehr gesperrten Boulevard ist die städtebaulich wohl provokativste Idee. Vorhandene Gärten, Plätze und Höfe  sollen zudem mit neuen Durchgängen miteinander  verbunden werden, um den inneren Zusammenhang des «Campus» spür- und sichtbar zu machen.

Die Studie zeigt auch langfristige weitere Ausdehnungsmöglichkeiten auf. Die Verdichtung in der  Stadt ist in erster Linie dazu gedacht, einen «Campus» zu formen. Sollte die Universität weiter wachsen, so müssen in zehn bis zwanzig Jahren  Erweiterungen geplant werden.

Ausbau des St. Margarethengutes

BASEL. Der Kanton Basel-Stadt investiert auf dem St. Margarethengut rund 1,2 Millionen Franken für den Bau eines tierschutzgerechten Laufstalls für 70 Kühe. Mit diesem stadtnahen Landwirtschaftsbetrieb auf dem Magarethenhügel kann der Stadtbevölkerung in einem beliebten Erholungsgebiet die Landwirtschaft näher gebracht werden.

1996 haben Volk und Stände eine weitgehende Reform der Agrarpolitik eingeleitet. Die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft soll unter Förderung der ökologischen und nachhaltigen Landwirtschaft gestärkt werden. Diese Entwicklung hat auch Einfluss auf die zehn Landwirtschaftsbetriebe des Kantons Basel-Stadt, die von der Zentralstelle für staatlichen Liegenschaftsverkehr (ZLV) verpachtet werden. Die ZLV investiert grundsätzlich nur noch in jene Landwirtschaftsbetriebe, deren Existenzfähigkeit auch noch in 10 bis 20 Jahren gegeben ist. Ein Landwirtschaftsbetrieb ist bereits verkauft worden.

Mit 70 Kühen und 70 Hektaren (700'000 m2) zugehöriger landwirtschaftlicher Nutzfläche ist der St. Margarethenhof auch unter der neuen Agrarpolitik existenzfähig. Die Bewirtschaftung erfolgt nach den Richtlinien des ökologischen Leistungsnachweises. Der Betrieb ist vielseitig ausgerichtet mit Milchwirtschaft, Ackerbau und Spezialkulturen wie Erdbeeren und Spargeln.

Der heutige Stall auf dem St. Margarethenhügel ist zu klein; die Tierschutzvorschriften können nur mit Auflagen eingehalten werden. Das Jungvieh wird wegen Platzmangel in Arlesheim gehalten, was die Betreuung erschwert und unwirtschaftlich ist. Der Kanton erstellt deshalb auf den ehemaligen Schülergärten zwischen den heutigen Gebäuden und dem Friedhof einen tierfreundlichen, offenen Laufstall samt überdeckten Liegeboxen mit Fressbereich. Dies ermöglicht eine rationellere Milchwirtschaft. Der Stall gliedert sich in eine gedeckte Futterachse, einen offenen Laufhof mit Spaltenboden, 68 Liegeboxen für das Milchvieh und einen Melkstand. Das bestehende Ökonomiegebäude dient weiterhin der Futterlagerung. Das Jungvieh kann künftig im heutigen Stall statt in Arlesheim untergebracht werden.

Spendengelder

BASEL. Am 30.6.2003 erhielt die Staatsanwaltschaft vom Tages Anzeiger die Information, dass der Verein Menschen gegen Minen (MgM) bzw. dessen Nachfolgeverein >Ensemble contre les mines< offensichtlich Spendengelder für Minenopfer unrechtmässig verwendet habe. Nur ein kleiner Teil der gesammelten Gelder soll den vorgesehenen Empfängern zugekommen sein.

Innerhalb von dreieinhalb Jahren soll der Spendensammler Josef Lauber erfolgreich Geld für Minenopfer in der Höhe von rund Fr. 6 Millionen gesammelt haben. Davon seien rund 98 Prozent der Sammlung jedoch nicht an die Mutterorganisation in Deutschland geflossen, um von dort aus Menschen in Afrika zu helfen. Vielmehr sei das Geld in der Schweiz verwendet worden, angeblich um die Spendenlogistik des Vereins aufzubauen.

Da der Verdacht der Unregelmässigkeiten beim Umgang mit Spendengeldern besteht, hat die Staatsanwaltschaft heute eine Hausdurchsuchung beim Verein >Ensemble contre les mines< durchgeführt und die notwendigen Beweisunterlagen beschlagnahmt. Gegen die Verantwortlichen ist ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Veruntreuung bzw. Betrugs eröffnet worden.

20 Zivilstandskreise im Kanton Aargau

AARAU. Am 18. Mai 2003 hat das Aargauer Volk die entsprechende Änderung des Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch gutgeheissen. Nun gilt es, diese Bestimmungen umzusetzen. In einem ersten Schritt muss der Grosse Rat durch Dekret die Zivilstandskreise umschreiben und bezeichnen und den Sitz der Zivilstandsämter festlegen.

Bis Ende Mai 2003 hatten die Gemeinden Gelegenheit, dem Departement des Innern Vorschläge zur Kreisbildung einzureichen. Auf Grund der eingereichten Projekte entstand ein Vorentwurf zu einem Dekret über die Zivilstandskreise. Mit Schreiben vom 27. Juni 2003 eröffnete Regierungsrat Kurt Wernli die vorgeschriebene Anhörung der Gemeinden.

Es sind Vorschläge für 20 Kreise eingegangen. Die vorgeschlagenen Kreise sind bezüglich Anzahl Gemeinden, Bevölkerung und Beschäftigungsgrad sehr unterschiedlich. Für den Beschäftigungsgrad bedeutsam ist, ob sich im Kreis ein Spital oder ein Bezirksgericht befindet (vgl. Details im Anhang).

Mit Ausnahme von Unterkulm erhalten alle Bezirkshauptorte ein Zivilstandsamt, ausserdem die Spitalorte Leuggern, Menziken und Wettingen. Die weiteren Sitze sind Aarburg, Mellingen, Schöftland und Wohlen, alles Verkehrsknotenpunkte, sowie Birr, Schinznach-Dorf und Sins. Im Interesse einer einheitlichen, transparenten und kundenorientierten Lösung sollen alle Zivilstandskreise mit dem Namen der Sitzgemeinde bezeichnet werden.

Die Gemeinde Bergdietikon, die in Belangen des Zivilstandswesens vollständig auf den Kanton Zürich ausgerichtet ist, sucht den Anschluss an das Zivilstandsamt im zürcherischen Dietikon. Entsprechende Verhandlungen mit den Zürcher Behörden sind eingeleitet.

Die Gemeinden sind eingeladen, bis 20. August 2003 schriftlich Stellung zu nehmen. Die kurze Frist ist Voraussetzung dafür, dass das Dekret vom Grossen Rat rechtzeitig behandelt werden und auf den 1. Januar 2004 in Kraft treten kann.

Dieter Bongers führt neu die Anlauf- und Beratungsstelle Rechtsextremismus

LIESTAL/BASEL. Dieter Bongers hat neu per 1. Juli 2003 das Mandat für den Betrieb der Anlauf- und Beratungsstelle für Rechtsextremismus übernommen. Die Stelle wird gemeinsam von den Kantonen Baselland und Basel-Stadt betrieben.

Die Anlaufstelle hat zur Aufgabe, Jugendlichen, welche die rechtsextreme Szene verlassen wollen, im Sinne einer "Ausstiegshilfe" als erste Ansprechperson zu dienen und sie zu beraten. Bedürfen die betreffenden Jugendlichen zusätzlicher Unterstützung von weiteren Fachpersonen, so werden sie an diese weiter vermittelt werden. Das Beratungsangebot steht auch Jugendlichen offen, die nicht zur rechtsextremen Szene gehören, jedoch eine Fachperson zum Thema Rechtsextremismus konsultieren wollen. Die Beratungsstelle steht ebenfalls Eltern und Lehrpersonen zur Verfügung.

Schlossberg Thun: Siegerprojekt für künftige Nutzung ausgewählt

BERN. Auf dem Schlossberg in Thun könnte dereinst neben einer Erweiterung des heutigen Museums ein gehobener Hotel- und Gastronomiebetrieb sowie zusätzlicher Wohnraum entstehen. Ein entsprechendes Projekt einer Investorengruppe um die Hartmann Architekten AG, Basel, wurde von der Jury zum Ausschreibungssieger ausgewählt. Nun sollen mit der Stadt Thun und dem Kanton Bern als Eigentümer der verschiedenen Liegenschaften konkrete Übernahmeverträge vorbereitet werden.

Die Suche nach Investoren mit Umnutzungsideen für die verschiedenen, öffentlich ausgeschriebenen Liegenschaften auf dem Thuner Schlossberg ist abgeschlossen. Im Rahmen der abschliessenden Evaluation gab eine Jury aus Stadt- und Kantonsvertretern sowie verschiedenen Experten dem Projekt einer Investorengruppe um die Hartmann Architekten AG, Basel, gegenüber der Eingabe der Thuner Wirtschaftskammer der Jungen (TWJ) den Vorzug. Der Thuner Gemeinderat und der Regierungsrat des Kantons Bern haben diesen Entscheid zur Kenntnis genommen.

Bundesrat genehmigt den kantonalen Richtplan

BERN. Der Bundesrat hat den neuen Richtplan des Kantons Bern genehmigt. Damit ist der Richtplan auch für den Bund und die Nachbarkantone verbindlich. Bei der Umnutzung ehemaliger Landwirtschaftgebäude, die sich ausserhalb der Bauzone befinden, hat der Bund dem Kanton Bern allerdings Einschränkungen auferlegt.

Der nun vom Bundesrat genehmigte kantonale Richtplan soll die Kräfte auf Gebiete konzentrieren, die wirtschaftlichen Erfolg versprechen und den ländlichen Raum stärken. Er soll in Abstimmung mit den Regionen effizient bewirtschaftet werden. Der Richtplan ist als Führungsinstrument des Regierungsrats konzipiert und bezweckt die bessere Abstimmung der raumwirksamen Aufgaben und die Prioritätensetzung bei strategischen Planungen oder Projekten mit räumlichen Auswirkungen.

Berner Modell Tataufarbeitung und Wiedergutmachung (TaWi)

BERN. Straftäterinnen und Straftäter sollen weiterhin die Möglichkeit zur Tataufarbeitung und Wiedergutmachung erhalten. Diesen Schluss lässt die Auswertung des Modellversuchs „Tataufarbeitung und Wiedergutmachung (TaWi) – Berner Modell“ zu. Im finanziell engen Rahmen des Kantons Bern legt das Amt für Freiheitsentzug und Betreuung nun fest, wie die Erkenntnisse künftig in den Straf- und Massnahmenvollzug eingebaut werden können.

Das Berner Modell zur „Tataufarbeitung und Wiedergutmachung (TaWi)“ ermöglicht Straftäterinnen und Straftätern während des Straf- und Massnahmenvollzugs sowie den von der Bewährungshilfe betreuten Personen, ihre Taten und damit die bei den Opfern verursachten Folgen aufzuarbeiten und dafür aktiv die Verantwortung zu übernehmen. Als Fernziel wird dabei eine Mediation zwischen Opfern und Straftätern angestrebt. Das Angebot beruht auf Freiwilligkeit der Beteiligten. Der Kanton Bern wollte mit seinem TaWi-Modell einen innovativen Beitrag an die Umsetzung des Opferhilfegesetzes leisten, welches die Zweck-bestimmung des Freiheitsentzugs um den Wiedergutmachungsauftrag erweitert hat.

Abstimmungsvorlage Tram Bern West; Kostenanteil der Stadt

BERN. Der BernerGemeinderat hat die Abstimmungsvorlage "Tram Bern West, Kostenanteil der Stadt Bern" genehmigt und zuhanden des Stadtrats verabschiedet. Gemäss der Vorlage leistet die Stadt Bern einen Kostenbeitrag von 18,5 Mio. Franken für wertsteigernde Strassenbauarbeiten und städtebauliche Gestaltungsmassnahmen, die im Zuge der Realisierung des Tramprojekts ausgeführt werden. Ein entsprechender Kreditantrag soll den Stadtberner Stimmberechtigten am 30. November 2003 unterbreitet werden.

Das Tram Bern West, ein Gemeinschaftsprojekt von Bernmobil, Stadt und Kanton Bern, wird die Trolleybuslinien 13 (Bümpliz) und 14 (Bethlehem) ersetzen. Diese sind heute mit täglich 40'000 Fahrgästen an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt. Wo sie sich überlagern (zum Beispiel an der Schlossstrasse), fährt in Spitzenzeiten alle 90 Sekunden ein Bus. Folge davon: Öffentlicher und privater Verkehr behindern sich gegenseitig, und im Raum Bahnhof / Hirschengraben ist die dichte Busfolge betrieblich kaum mehr zu bewältigen.

Diese Situation wird sich noch verschärfen: In den Entwicklungsgebieten Brünnen und Ausserholligen-Weyermannshaus sollen in den nächsten Jahren Wohnungen für 4000 Menschen und 7000 neue Arbeitsplätze entstehen; in Brünnen ist zudem das Freizeit- und Einkaufszentrum Westside geplant. Das Tram Bern West ist auch auf diese künftige Nachfrage ausgerichtet: Es erschliesst die neu entstehenden Wohn- und Arbeitsgebiete optimal und wirkt als Impulsgeber.

Baden in der Reuss: Ergebnis Salmonellenprobe

AARAU. Die Salmonellenprobe, die vor 2 Tagen angesetzt wurde, hat sich als positiv erwiesen. Solche Untersuchungen dauern jeweils mindestens 2 bis 3 Tage. Dadurch können die Ergebnisse nie aktuell umgesetzt werden. Durch den Wetterumschwung hat sich die Lage aber generell entspannt.

Die starken Regenfälle helfen mit, die Uferregionen zu säubern. Gleichzeitig wird bei diesen Temperaturen nicht mehr so häufig gebadet.

Es wurden auch heute wieder Proben genommen. Das Kantonale Laboratorium hofft, bis zum Beginn der nächsten Schönwetterperiode die Entwarnung heraus geben zu können.

Zusatzuntersuchungen im Bodenbelastungsgebiet Dornach gestartet

SOLOTHURN/LIESTAL. Nachdem sich die Behörden der Kantone Solothurn und Basel-Landschaft sowie die UMS Schweizerische Metallwerke AG Anfangs 2003 über das weitere Vorgehen im Bodenbelastungsgebiet geeinigt haben, wird das Vorhaben nun gestartet. Mit Bodenproben soll abschliessend Klarheit über das Ausmass der Belastung gewonnen werden. Die Proben werden schonend, und ohne Schäden anzurichten, entnommen. Zusätzlich werden die Massnahmen zur Gefährdungsabwehr erarbeitet. Die Abklärungen werden bis Frühjahr 2005 abgeschlossen sein.

Die Böden im Raum Dornach (Gemeinden Dornach SO, Aesch BL, Arlesheim BL und Reinach BL) wurden während Jahrzehnten mit staubförmigen Immissionen vor allem von Kupfer, Zink und Cadmium belastet. Die Schadstoffbelastung erstreckt sich kantonsübergreifend über ein Gebiet von rund 10 km2. Grösstenteils dafür verantwortlich waren wohl die früheren Emissionen einer Punktquelle (UMS Schweizerische Metallwerke AG, ehemals "Metallwerke Dornach"). Während die lufthygienische Sanierung schon vor Jahrzehnten erfolgreich abgeschlossen wurde, ist der Umgang mit den belasteten Böden bis heute nicht abschliessend gelöst.

Vision  und Leitbild für den Kanton Nidwalden

STANS. Die  Nidwaldner Regierung hat ihre Vision und ihr Leitbild für den Kanton Nidwalden  verabschiedet. Vision verstanden als Wille, die Zukunft zu gestalten mit Zielsetzungen,  die der Kanton in Zukunft erreichen will. Nidwalden soll für die Menschen  in diesem Kanton der Schlüssel zur Natur, zur Arbeit, zum Zuhause und zur  Kultur sein. Nidwalden ist das Schlüsselerlebnis. Der Mensch steht im Zentrum  aller Überlegungen.

Der Schlüssel zieht sich als  Metapher durch alle vier Themen der Vision : Der Standort Nidwalden  «erschliesst» seinen Bewohnerinnen und Bewohnern den Zugang zur Natur,  zu Arbeitsplätzen, zum Wohnraum und zur Kultur. und damit zum Glücklichsein  überhaupt. Das Leitbild konkretisiert die visionären Leitsätze  zu den vier Themenbereichen und formuliert insbesondere je eine wichtige Grundaussage.

Nidwalden: Der Schlüssel zur Natur

Mit  einer intakten Landschaft, die nachhaltig genutzt und erhalten wird.

Nidwalden:  Der Schlüssel zur Arbeit

Mit unverwechselbaren Produkten, die erfolgreich  Nischen besetzen.

Nidwalden: Der Schlüssel  zum Zuhause

Mit dem Zentrum Stans und elf Gemeinden, die Raum zum Leben  lassen.

Nidwalden: Der Schlüssel zur  Kultur

Mit selbstbewussten Menschen, die eigenständig und weltoffen  sind.

Partizipativer Ansatz

Erstmals hatte sich die Regierung  zum Ziel gesetzt, eine Vision und ein Leitbild für den Kanton Nidwalden zu  erarbeiten. Sie wollte dabei nicht allein auf das interne Wissen der Verwaltung  und der Regierung abstellen, sondern partizipativ, d.h. mit Beteiligung externer  Persönlichkeiten aus verschiedensten Sparten (Wirtschaft, Bildung und Kultur,  Medien, Kirchen, Gemeinden, sozialen Organisationen) Ideen, Anregungen für  die Gestaltung der Zukunft unseres Kantons gewinnen.

Zweiphasiges Vorgehen

An  zwei Workshops wurden in einer ersten Phase durch die genannten externen  Personen Grundlagen für eine Vision für den Kanton Nidwalden erarbeitet.  Engagiert wurde in kleinen Gruppen Visionäres angedacht, verworfen, neu aufgenommen,  diskutiert und schliesslich zusammengefasst. Aufgrund der Resultate dieser Arbeitsgruppe  hat der Regierungsrat Ende Januar 2003 die Vision für den Kanton Nidwalden  mit den vier visionären Leitsätzen verabschiedet. Es war nicht leicht,  sich auf diese knappe Form der Visionen zu beschränken.

Die zweite  Phase galt der Erarbeitung des Leitbildes, also der Konkretisierung dieser  visionären Ideen. Die Arbeitsgruppe wurde neu zusammengesetzt. Neben bisherigen  Mitgliedern der ersten Arbeitsgruppe waren nun auch der Gesamtregierungsrat sowie  die Direktionssekretäre mit von der Partie. In drei Workshops wurde das Leitbild  erarbeitet, wurde an den Inhalten und an der Form gefeilt, wurde um Prioritäten  gerungen.

Standortmarketing

Vision und Leitbild sind u.a. eine  wichtige Basis für ein Standortmarketing vor Ort oder im Ausland. Die Kunden  können schnell erkennen, welche Visionen in diesem Kantonen mit welchen Mitteln  verwirklicht werden sollen. Dies schafft Vertrauen und ist ein wirksames Mittel  der Kommunikation. Vision und Leitbild zeigen auf, wie die Regierung die Standort-attraktivität  des Kantons sicherstellen und ausbauen will. Sie will insbesondere die staatlichen  Rahmenbedingungen in den Bereichen Steuern, Wirtschaftsförderung, Baulanderschliessung,  Gesetzgebung, Verfahrensabläufe, Fristen und kundenorientierte Dienstleis-tungen  in einem sicheren Umfeld gewährleisten. Der Kanton Nidwalden will sich weiterhin  klar unter den drei steuergünstigsten Kantonen der Schweiz positionieren,  den Anschluss ans S-Bahn-Netz sicherstellen und den Militärflugplatz Stans  zivil nutzen.

Die Regierung ist überzeugt, mit der Vision und dem  Leitbild gute Grundlagen für eine erfolgreiche Regierungstätigkeit geschaffen  zu haben. Sie dient vor allem aber auch für Transparenz dieser Tätigkeit  gegenüber der Bevölkerung, gegenüber dem Parlament, gegenüber  der Verwaltung. Die Regierungstätigkeit kann stets an dieser Vision und diesem  Leitbild gemessen werden.

Regierung will LUPK rasch sanieren

LUZERN. Die Luzerner Pensionskasse (LUPK) hat, wie viele andere öffentliche und private Pensionskassen in der Schweiz, Schwierigkeiten: sie weist eine Unterdeckung auf. Der Vorstand der LUPK hat dem Regierungsrat Vorschläge für die Sanierung der LUPK unterbreitet. Der Regierungsrat gibt jetzt einen Entwurf für rasche, wirkungsvolle Sanierungsmassnahmen in Vernehmlassung. Die Sanierung soll von allen Beteiligten. versicherte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Rentnerinnen und Rentner sowie Arbeitgeber. getragen werden. Der Sanierungsbeitrag ist für alle Beteiligten verkraftbar. Ziel ist es, eine gute Kasse auch für die Zukunft leistungsfähig zu erhalten.

Vonmoos wird Verwalter des Untersuchungsgefängnisses Solothurn

SOLOTHURN. Siegfried Vonmoos (39, Luterbach) wird ab 1. November 2003 Verwalter des Untersuchungsgefängnisses (UG) Solothurn. Er tritt damit die Nachfolge von Werner Nyffenegger an, der nach mehr als 41 Jahren im Staatsdienst in den Ruhestand tritt.

Erste Registrierungen gleichgeschlechtlicher Paare

ZÜRICH. Am 1. Juli sind in der Stadt Zürich die ersten gleichgeschlechtlichen Partnerschaften registriert worden. Als erste wurde die Partnerschaft von Ernst Ostertag und Robert Rapp eingetragen. Stadtpräsident Elmar Ledergerber hat die Zeremonie zusammen mit einem Zivilstandsbeamten gestaltet. Zahlreiche Gäste haben den feierlichen Anlass gemeinsam mit dem Paar erlebt.

Luzerner Regierungsrat: Departemente verteilt und Stellvertretungen geregelt

LUZERN. Gestützt auf § 26 des Gesetzes über die Organisation von Regierung und Verwaltung (Organisationsgesetz) vom 13. März 1995 hat der Luzerner Regierungsrat an seiner gestrigen Sitzung die Departemente für die Amtsdauer 2003. 2007 wie folgt verteilt:

Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement

Vorsteher: Max Pfister

Stellvertreter: Dr. Markus Dürr

Bildungs- und Kulturdepartement

Vorsteher: Dr. Anton Schwingruber

Stellvertreterin: Yvonne Schärli

Finanzdepartement

Vorsteher: Dr. Kurt Meyer

Stellvertreter: Max Pfister

Gesundheits- und Sozialdepartement

Vorsteher: Dr. Markus Dürr

Stellvertreter: Dr. Kurt Meyer

Justiz- und Sicherheitsdepartement

Vorsteherin: Yvonne Schärli

Stellvertreter: Dr. Anton Schwingru

Qualitätssicherung. Hochbauamt wurde zertifiziert

SOLOTHURN. Das Hochbauamt des Kantons Solothurn ist von der der Schweiz. Vereinigung für Qualitäts- und Managementsysteme (SQS) für die Einführung eines prozessorientiertes Managementsystem ausgezeichnet worden. Ziel ist die Verbesserung der Dienstleistungen des Hochbauamtes. Baudirektor Walter Straumann hat anlässlich einer kleinen Feier allen Mitarbeitenden zur erfolgreichen Zertifizierung gratuliert.

Das neue Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement. kundenorientiert und effizient

LUZERN. Das neue Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern gibt sich eine straffe Organisationsstruktur. Die verwandten Sachgebiete werden in sechs Bereiche zusammengefasst und sie werden eine koordinierte Gesamtstrategie in den einzelnen Sachaufgaben ermöglichen. Regierungsrat Max Pfister, Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements, will mit der Strukturreform eine kundenorientierte, moderne und effiziente Institution schaffen.

Mit der Neugliederung der Departemente wurden die Raumordnungs-, die Verkehrs- und Umweltpolitik mit der Wirtschaftspolitik inklusive den "grünen Teilen" des vormaligen Wirtschaftsdepartements und dem Vermessungswesen verknüpft. Diese Aufgaben, die bisher von mehreren Departementen mit einer grossen Anzahl Dienststellen erfüllt wurden, werden im neu geschaffenen  Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement vereint.

Sanierung des Kleinkinderbereichs im Strandbad Mythenquai

ZÜRICH. Für die Instandsetzung und Neugestaltung des Kleinkinderbereichs im Strandbad Mythenquai hat der Zürcher Stadtrat gebundene Ausgaben von 1,16 Millionen Franken sowie einen Objektkredit von 1,46 Millionen Franken bewilligt.

Der Planschbeckenbereich ist in gestalterischer Hinsicht nicht mehr zeitgemäss. Die an einen attraktiven Ort für die Freizeitgestaltung mit Kindern gestellten Erwartungen lassen sich mit dem einfachen Becken nicht erfüllen. Zudem ist die Wasseraufbereitungsanlage technisch nicht auf dem neusten Stand, doch fehlt im heutigen Servicegebäude der Platz für die nötigen, den heutigen Vorschriften entsprechenden Anpassungen.

Hochdeutsch als Unterrichtssprache

Eine der zentralen Aufgaben der Sprachförderung im Kanton Zürich ist die Förderung der deutschen Standardsprache (Hochdeutsch). In Zusammenarbeit der Bildungsdirektion und der Pädagogischen Hochschule Zürich ist eine Broschüre entstanden, die in acht Kapiteln aufzeigt, warum Hochdeutsch als Unterrichtssprache oft ein Problem ist und was mit einer konsequenten mündlichen Verwendung im Unterricht angestrebt wird.

ZÜRICH. Fragen um den Gebrauch und die Bedeutung von Hochdeutsch als Unterrichtssprache begleiten die Schule in der Deutschschweiz, seit es sie gibt. In unseren Tagen hat sich das Interesse an Fragen der Unterrichtssprache erneut zugespitzt. Dazu haben folgende Tatsachen beigetragen:

Die Ergebnisse der PISA-Studie 2000 zu den Lesefähigkeiten von Jugendlichen in der Schweiz haben den berechtigten Ruf nach einer umfassenden und gezielten Sprachförderung laut werden lassen. Eines der dabei erhobenen Postulate ist die konsequente Verwendung des Hochdeutschen als Unterrichtssprache.

Im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion um den Fremdsprachenunterricht in der Primarschule wird gefordert, Hochdeutsch Priorität zu geben, da unter anderem gut entwickelte Fähigkeiten in der Erstsprache Voraussetzungen für den erfolgreichen Erwerb und das Erlernen von Zweit- und Fremdsprachen sind.

Für gut ein Viertel der Volksschülerinnen und -schüler ist Deutsch nicht die Muttersprache. Für ihr schulisches und berufliches Weiterkommen und die soziale Integration müssen sie Hochdeutsch und Mundart als Zweitsprachen erwerben. Für diese Kinder ist die Schule meist der einzige Ort, an dem sie in das Hochdeutsche eintauchen können.

Die PISA-Ergebnisse haben deutlich gemacht, dass eine intensivierte Sprachförderung auch für Schweizer Kinder und Jugendliche aus sogenannten «bildungsfernen Sozialisationskontexten» dringend notwendig ist.

Die Broschüre «Hochdeutsch als Unterrichtssprache» legt Befunde und Perspektiven vor, die für eine wirkungsvolle Hochdeutschförderung im mündlichen Unterricht bedeutungsvoll sind. Sie wendet sich an eine breite Öffentlichkeit und wird in diesen Tagen allen Lehrpersonen der Volksschule und den Schulbehörden zugestellt.

Dritte Bevölkerungsbefragung in der Stadt Zürich 2003

ZÜRICH. Erste Ergebnisse, mit Vergleichen zu den Befragungen 1999 und 2001...

Wer wurde wann befragt?

Im März/April 2003 hat nach 1999 und 2001 die dritte Befragung der Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Zürich stattgefunden. 2512 Personen wurden telefonisch befragt. Die Stichprobe ist eine geschichtete Zufallsauswahl aus der Zürcher Wohnbevölkerung, die alle seit mindestens einem Jahr in der Stadt wohnhaften erwachsenen Personen umfasst. Ausländerinnen und Ausländer mit Bewilligung C wurden ebenfalls befragt. Insgesamt 93 Interviews sind in einer Fremdsprache geführt worden. Die telefonischen Interviews wurden durch das spezialisierte Markt- und  Sozialforschungsinstitut LINK im Auftrag der Fachstelle für Stadtentwicklung durchgeführt.

Was wurde gefragt?

Die Befragung umfasste dieses Jahr drei Hauptthemen:

- Die Stadt Zürich als Wohn- und Lebensort (Vergleich zu den Vorjahren)

- Beurteilung von Politik und Verwaltung (Vergleich zu den Vorjahren)

- Lebensbedingungen und Wohlbefinden in der Stadt Zürich (Lebensqualität)

Die wichtigsten Resultate

1. Die Stadt Zürich als Wohn- und Lebensort

Die Stadt Zürich ist als Wohnort nach wie vor ausserordentlichbeliebt; 90% leben gerne bis sehr gerne in Zürich, 56% sogar sehr gerne.

Die wichtigsten Probleme in der Stadt Zürich haben sich aus der Sicht der Befragten gegenüber 2001 etwas verschoben: Zwar ist der Verkehr immer noch das meistgenannte Problem, doch ist seine Nennungshäufigkeit von 50% auf 37% zurückgegangen. Häufiger genannt werden hingegen: Drogen mit 23%  (2001 17%) und Kriminalität mit 21% Nennungen (2001 17%, 1999 23%). Immer  noch häufig, wenn auch rückläufig, werden Ausländerfragen (22%, 2001 24%, 1999 32%) genannt. Zu den grössten Problemen gezählt werden auch Arbeitslosigkeit (20%, 2001 3%, 1999 10%) und das Wohnungsproblem (16%, 2001 13%, 1999 3%). Abfall/Dreck wird nur noch von 12% als wichtiges Problem genannt (2001 17%). Die Problem-Nennungen fallen je nach Wohnquartier der Befragten unterschiedlich aus. So wird der Verkehr besonders häufig im Kreis 5 und in Wipkingen genannt, im Langstrassenquartier steht mit Abstand das Drogenproblem an erster Stelle; in Seebach, Saatlen/Schwamendingen und Hirzenbach die Ausländerfragen und in Saatlen/Schwamendingen sowie Altstetten die Kriminalität.

Die Nennungen „Verkehr“ wurden inhaltlich näher aufgeschlüsselt:Rund die Hälfte (53%) meint damit das hohe Verkehrsaufkommen in der Stadt, 31% meinen die Verkehrsplanung, der Rest nennt den Verkehr im Zusammenhang mit der Umwelt, bestimmten Orten oder der Verkehrssicherheit.

Mit den Lebensbedingungen und öffentlichen Einrichtungen in der Stadt Zürich sind die Befragten unverändert mehrheitlich sehr zufrieden. In den obersten Positionen hinsichtlich Wichtigkeit und Zufriedenheit stehen wie in den Vorjahren die öffentlichen Verkehrsmittel, das Bildungs- und Weiterbildungsangebot, Grünanlagen und Parks, das Kulturangebot sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen. Wirklich unzufrieden (Note unter 4) sind die Befragten nur mit dem Kinder-betreuungsangebot und dem Wohnungsangebot, das auch als sehr wichtig angesehen wird. Nicht zufrieden ist man zudem mit dem Parkplatzangebot in der Innenstadt, dem allerdings auch keine so grosse Wichtigkeit beigemessen wird.

Das subjektive Sicherheitsgefühl im eigenen Quartier hat sich gegenüber 2001 kaum verändert. 65% (2001 67%) der Befragten fühlen sich allein nachts in ihrem Quartier ziemlich oder sehr sicher. 1999 waren es erst 56%. 46% derjenigen, die nachts alleine unterwegs sind, meiden dabei bestimmte Orte in ihrem Quartier. Fast drei Viertel aller Befragten (73%) meiden nachts bestimmte Orte in der übrigen Stadt. Namentlich genannt werden dabei am häufigsten die Langstrasse (zunehmend), bzw. der Kreis 4  (abnehmend) und etwas weniger häufig der Kreis 5 (abnehmend).

2. Beurteilung von Politik und Verwaltung

Gefragt wurde auch nach der Zustimmung zu politischen Massnahmen, mit denen die Behörden in den verschiedenen Politikbereichen und Sachfragen reagieren. Diese werden von den Befragten unterschiedlich stark unterstützt:

Praktisch ungeteilte Zustimmung bei mehr als 60% der Befragten in  Ausrichtung und Intensität finden: der Ausbau des öffentlichen Verkehrs (77%), die Kulturförderung (67%), die Gestaltung des Stadtbilds und des  öffentlichen Raums (65%), die soziokulturellen Aktivitäten (61%). Mehr Anstrengungen fordern die Befragten hingegen in folgenden Bereichen: Schaffung von Arbeitsplätzen (58%), Verbesserung der Umweltsituation (48%), Massnahmen gegen den Drogenmissbrauch (50%) und Massnahmen zur Integration der ausländischen Wohnbevölkerung (36%). Demgegenüber sind  17% der Ansicht, man mache zuviel in der Integrationspolitik (1999 27%)  und weitere 15% finden, man betreibe zuviel Verkehrsberuhigung.

Die Zufriedenheit mit den städtischen Verwaltungsabteilungen ist hoch und weiter angestiegen. Sowohl VBZ, Abfuhrwesen (ERZ) und das Tiefbauamt konnten sich im Beliebtheitsgrad steigern. Den Spitzenplatz halten nach  wie vor die VBZ (94% zufrieden oder sehr zufrieden), vor dem Gartenbauamt (84%) und dem Abfuhrwesen (83%).

3. Lebensbedingungen und Wohlbefinden (Lebensqualität)

In diesem Jahr stand die Lebensqualität im Zentrum der Befragung. Der Begriff Lebensqualität wird in dieser Befragung verstanden im Sinne von  ausgewählten Lebensbedingungen und deren subjektiver Einschätzung.

77% aller Befragten gibt der Lebensqualität in der Stadt Zürich die Note  5 oder 6. Diese Einschätzung variiert nach dem Wohnquartier der Befragten. Besonders hohe Lebensqualitätsnoten vergeben die BewohnerInnen der Kreise 5 und 8, sowie von Hottingen, Hirslanden und Witikon.

Am anderen Ende der Skala stehen die Befragten in Saatlen, Schwamendingen, Hard und Seebach. Sie beurteilen die Lebensqualität Zürichs deutlich  schlechter.

Die Frage nach den wichtigsten Inhalten von Lebensqualität aus der Sicht der Befragten ergab folgende Resultate:

Für 28 % der Befragten ist es eine intakte Umwelt, für 27% das Wohnumfeld, für 26% Freizeit und Erholung, für 19% Schutz vor  Kriminalität und für 18% die eigene Wohnung. Deutlich weniger häufig werden persönliche Dinge wie Einkommen (15%), Gesundheit (12%), Arbeit/Beruf (11%) und Beziehungen/Partnerschaft (10%) genannt.

Die Hälfte der Befragten. insbesondere die jüngeren und die besser ausgebildeten. sind der Meinung, man könne selber etwas zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen, indem man sich in Vereinen oder im Quartier engagiert oder einfach selber aktiv ist.

Eine wichtige Rolle für die Lebensqualität spielen also Wohnung und Wohnumgebung. Die Wohn-situation (Bedingungen wie Wohnumfeld, Wohnungsgrösse, Miete usw.) und die Zufriedenheit mit diesen Bedingungen  wurde in der Befragung detailliert erfasst und nach Quartieren aufgeschlüsselt. Eine Rangierung der Quartiere nach den drei Aspekten Zufriedenheit mit Wohnung und Wohnum-gebung sowie mit der Mietbelastung  ergab Spitzenplätze für Oberstrass, Friesenberg und Witikon.

Erfasst wurden auch die effektiven Lebensbedingungen der Befragten hinsichtlich Einkommen, Wohn- und Arbeitsituation, sowie die jeweiligeEinschätzung dazu, zusätzlich die subjektive Einschätzung des eigenenGesundheitszustands. 82% geben ihrem Lebensstandard die Note 5 oder gar 6. Der Mittelwert liegt bei 5.16. Selbst bei tiefem Einkommen (< Fr30'000) ist die Zufriedenheit mit 4.9 noch erstaunlich hoch, obwohl in den  unteren Einkommenskategorien rund 27% sagen, dass sie nur schlecht mit dem gegenwärtigen Einkommen ihres Haushaltes zurechtkommen. Interessant ist, dass sich die Einschätzung der persönlichen wirtschaftlichen Lage kaumvon den Ergebnissen von 2001 unterscheidet. Nach wie vor beurteilen 62% der Befragten ihre eigene wirtschaftliche Lage als eher gut oder sehr gut (2001: 68%).

4. Beurteilung der Befragung

Die Befragung wurde auch in diesem Jahr von 87% der Interviewten als  sinnvoll oder sehr sinnvoll angesehen.

Kantonales Raumplanungsgesetz: Totalrevision nach 30  Jahren

CHUR. Die Bündner Regierung hat den Entwurf für ein neu gestaltetes kantonales  Raumplanungsgesetz (KRG) für die Vernehmlassung freigegeben. Gemeinden,  Regionen und Interessierte sind eingeladen, bis Mitte Oktober 2003  Stellung zu nehmen.

Das geltende kantonale Raumplanungsgesetz geht in den Grundzügen auf  das Jahr 1973 zurück. Nach 30 Jahren soll es nun einer Auffrischung  unterzogen und durch ein neues Gesetz ersetzt werden. Es geht dabei  primär um eine Neugestaltung in Bezug auf Sprache und Systematik sowie  um eine Entrümpelung von überholten Normen. Revisionsbedarf besteht  sodann auf Grund der praktischen Erfahrungen mit dem geltenden Recht in  den vergangenen drei Jahrzehnten und wegen des sich gewandelten  übergeordneten Rechts.

Ja zur Behebung von Unterdeckungen in der beruflichen Vorsorge

SOLOTHURN. In seiner Vernehmlassungsantwort an das Bundesamt für Sozialversicherung hält der Solothurner Regierungsrat fest, dass er mit der Gesetzesvorlage resp. den vorgesehenen Änderungen im Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) und im Freizügigkeitsgesetz (FZG) grundsätzlich einverstanden ist.

Einführung einer selbständigen Gerichtsverwaltung. Vernehmlassung

SOLOTHURN. Der Solothurner Regierungsrat schickt die Vorlage zur Einführung einer selbständigen Gerichtsverwaltung in die Vernehmlassung. Durch die Selbstverwaltung der Gerichte soll ihre Unabhängigkeit gestärkt sowie ihre Eigenverantwortung und damit auch die Effizienz erhöht werden.

100'000 Franken für Entwicklungshilfeprojekt

SOLOTHURN. Der Regierungsrat des Kantons Solothurn hat 100'000 Franken für vier ausländische Entwicklungshilfeprojekte sowie ein inländisches Vorhaben gesprochen. Berücksichtigung fanden die Projekte "Universität der Kasayi-Region, Kananga, Kongo", das Kinder– und Waisenheim in Augustów (Polen), das Projekt zum Bau einer Käserei in Rumänien, das Projekt "Frauengruppe in Kalaná, Mali" und schliesslich das Vorhaben zur Sanierung der Trinkwasserleitung Gredetsch in Mund VS. Die Beiträge gehen zulasten des Entwicklungshilfekredites für das Jahr 2002.

Umsetzung der neuen Kantonsverfassung

SCHAFFHAUSEN. 19 Erlasse des kantonalen Rechts werden im Rahmen des Rechtsetzungsprogramms zur Umsetzung der neuen Kantonsverfassung angepasst. Die neue Schaffhauser Kantonsverfassung, die von den Stimmberechtigten am 22. September 2002 gutgeheissen worden war, ist am 1. Januar 2003 in Kraft getreten. Es handelt sich bei der Vorlage zunächst um "technische Anpassungen", welche kurzfristig erarbeitet werden konnten und unverzüglich erlassen werden sollen. Zum Teil wurde damit aber auch die Gelegenheit benutzt, geringfügige materielle Änderungen vorzunehmen. Gleichzeitig soll das Parlament dem Regierungsrat den Auftrag zur Anpassung oder Konkretisierung derjenigen Gesetze, die aus zeitlichen Gründen nicht sofort realisiert werden konnten, erteilen.

Häusliche Gewalt: Präventionsprojekt gestartet

ZÜRICH. Das Gleichstellungsbüro der Stadt Zürich und die Maternité Inselhof Triemli entwickeln mit dem Projekt "Häusliche Gewalt. wahrnehmen. intervenieren" erstmals für die Schweiz ein Modell für den Umgang mit häuslicher Gewalt in einer Klinik. Kernpunkte sind eine Studie sowie  ein Massnahmenkatalog, der in der Maternité umgesetzt wird. Eine  Befragung der Mitarbeitenden zeigt, dass häusliche Gewalt eine hohe  Relevanz im Klinikalltag hat. Im September beginnt die Befragung der Patientinnen, die Aufschluss über erlebte Gewalthandlungen und Bedürfnisse nach spezifischen Unterstützungsangeboten

Massnahmen zur Entlastung

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen hat zur Fortsetzung der Massnahmen zur Entlastung des Staatshaushaltes ab 2004 das weitere Vorgehen festgelegt. Ziel ist die Erarbeitung von Vorschlägen, wie der Staatshaushalt in den nächsten 10 Jahren kontinuierlich und nachhaltig um insgesamt rund 30 Mio. Franken jährlich wiederkehrend verbessert werden kann. In dieser Summe enthalten sind 9 Mio. Franken aus der Entlastung des Staatshaushaltes ab 2005 [1. Paket] und 10-12 Mio. Franken Nettoentlastung aus dem Neuen Finanzausgleich ab 2007). Dabei sind insbesondere die Themenkreise "Devestitionen", "Strategische Immobilenbewirtschaftung", "Neue Formen von Zusammenarbeit", "Abbau von Dienstleistungen" und "Neuer Finanzausgleich Bund" zu bearbeiten.

Diese Fortsetzungsarbeiten stellen nach den zur Zeit beim Kantonsrat liegenden Steuererleichterungs- und Haushaltsentlastungsvorlagen den zweiten Schritt zu einer nachhaltigen Sicherung eines stabilen Staatshaushaltes unter gleichzeitiger Verbesserung der steuerlichen Attraktivität des Kantons Schaffhausen dar.

Die Projektorganisation besteht aus einer Steuerungsgruppe, der von Seiten der Regierung Regierungsrat Hermann Keller angehört. Geleitet wird sie von Staatsschreiber Reto Dubach. Zudem sollen ihr weitere Vertreter des Finanzdepartementes, der kantonsrätlichen Geschäftsprüfungskommission, der Stadt Schaffhausen und weiterer Gemeinden sowie externe Fachleute angehören. Die Geschäftsstelle wird gebildet aus Hansjörg Greutmann und Bernhard Klauser. Der Schlussbericht der Arbeitsgruppe soll bis im Herbst 2004 vorliegen.

Krankenkassen-Prämienverbilligung: Letzter Termin 31. Juli 2003

SOLOTHURN. Am 31. Juli 2003 geht die ordentliche Einreichfrist für die Individuelle Prämienverbilligung (IPV) für das Jahr 2003 zu Ende. Bis zu diesem Datum müssen die Anträge für die Prämienverbilligung bei der Ausgleichskasse des Kantons Solothurn eingereicht sein. Nach diesem Datum eingereichte Anträge können nur noch in Ausnahmefällen berücksichtigt werden.  

 

 

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