NFA-Umsetzung (Phase II) wird vorbereitet

BERN. Die Phase 1 der NFA (Verfassungsbestimmungen und "Bundesgesetz über den Finanzausgleich") ist von beiden Räten behandelt worden.

Weitere Entscheide zum neuen Radio- und Fernsehgesetz

BERN. Nachdem sich die Kommission an der letzten Sitzung grundsätzlich für das Gebührensplitting ausgesprochen hatte, lehnte sie die Ausrichtung von Gebühren an nicht-kommerzielle Radio Veranstalter in Agglomerationen ab.

Inventar des kulinarischen Erbes der Schweiz

BERN. Der Bundesrat hat vom Bericht „Inventar des kulinarischen Erbes der Schweiz“ Kenntnis genommen. 

Der schweizerische Baupreisindex im April 2003

NEUENBURG. Die Baupreise sind im Halbjahr zwischen Oktober 2002 und April 2003 erneut gesunken (-1,1%). Dies besagt der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Baupreisindex.

Eintrag des Allianznamen in den neuen Ausweisen wieder möglich

BERN. Der Bundesrat berücksichtigt das Gewohnheitsrecht: Der Allianzname kann ab 1. August 2003 wie früher auf der ersten Seite des neuen Passes eingetragen werden. Das gilt auch für die Identitätskarte.

0,5 Prozent Teuerung

NEUENBURG. Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise blieb im Juni 2003 gegenüber dem Vormonat praktisch unverändert.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

4. Juli 2003

Weitere Entscheide zum neuen Radio- und Fernsehgesetz

BERN. Nachdem sich die Kommission an der letzten Sitzung grundsätzlich für das Gebührensplitting ausgesprochen hatte, lehnte sie die Ausrichtung von Gebühren an nicht-kommerzielle Radio Veranstalter in Agglomerationen ab. Weiter will sie Medienmonopole bekämpfen. Konzessionen dürfen nicht an Veranstalter erteilt werden, die im Versorgungsgebiet über andere Medien mit marktbeherrschender Stellung verfügen. Weiter darf ein Veranstalter maximal zwei Fernseh-Konzessionen und zwei Radio-Konzessionen erwerben. Die SRG soll nur in Ausnahmefällen eine Konzession für Zielgruppen- und Spartenprogramme erhalten. Dieser Bereich soll in erster Linie privaten Veranstaltern vorbehalten sein.

0,5 Prozent Teuerung

NEUENBURG. Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise blieb im Juni 2003 gegenüber dem Vormonat praktisch unverändert. Er erreichte in Folge eines minimalen Anstiegs (+0,002%) aufgerundet den Stand von 102,9 Punkten (Mai 2003 = 102,8; Mai 2000 = 100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung 0,5 Prozent, verglichen mit Jahresraten von 0,4 Prozent im Mai 2003 und von 0,3 Prozent im Juni 2002. Die Erhöhung der Jahresteuerung trotz stabilem Index lässt sich rechnerisch mit dem so genannten Basiseffekt erklären (Monatsveränderung 0,0 Prozent im Juni 2003 und –0,1 Prozent im Juni 2002).

Eintrag des Allianznamen in den neuen Ausweisen wieder möglich

Der Bundesrat berücksichtigt das Gewohnheitsrecht: Der Allianzname kann ab 1. August 2003 wie früher auf der ersten Seite des neuen Passes eingetragen werden. Das gilt auch für die Identitätskarte. Der Bunderat hat die Ausweisverordnung entsprechend angepasst.

BERN. Im Sinn einer Vereinfachung sieht die geltende Ausweisverordnung vor, dass in den neuen Ausweisen (Pass und Identitätskarte) nur noch der amtliche Name gemäss Zivilstandsregister eingetragen wird. Der von vielen Frauen und auch Männern freiwillig geführte, so genannte Allianzname hingegen gilt nicht als Teil des amtlichen Namens und wird im neuen Pass nur noch auf Seite 2 und in der Identitätskarte gar nicht mehr aufgeführt.

Zahlreiche Reaktionen aus der Bevölkerung zeigten jedoch, dass das Führen des Allianznamens auch im Ausweis in der Bevölkerung als eine Art Gewohnheitsrecht verankert ist. Viele Frauen übernehmen mit der Heirat den Namen des Ehemannes und verzichten auf das im Zivilgesetzbuch (ZGB) vorgesehene Voranstellen ihres ledigen Namens, weil sie gleich heissen wollen wie ihre Kinder. Sie möchten aber dennoch ihren Mädchennamen, mit dem sie sich nach wie vor identifizieren, nicht verlieren und messen deshalb dem Allianznamen eine grosse Bedeutung zu.

Neues Ausweisdokument zu reduziertem Preis

Beim Erlass der Ausweisverordnung hat der Bundesrat die Bedeutung dieses Gewohnheitsrechts für die Schweizerinnen und Schweizer unterschätzt. Er hat nun auf Antrag von Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold entschieden, mit einer Verordnungsänderung das freiwillige Führen des Allianznamens in Pass und Identitätskarte wieder zu ermöglichen. Diese Möglichkeit tritt ab 1. August in Kraft. Die neue Regelung gilt nicht rückwirkend: Personen, die bereits einen neuen Pass oder eine neue Identitätskarte besitzen und den Allianznamen nun eintragen lassen möchten, können auf eigene Kosten. jedoch zum reduzierten Preis. ein neues Ausweisdokument beantragen. Für diese Personen gelten folgende Gebühren:

Pass: 75 statt 120 Franken

Identitätskarte: 51.60 statt 65 Franken

Beide Ausweise: 75 statt 128 Franken

Die Mindereinnahmen gehen zu Lasten des Bundes, der bei der Ausstellung dieser neuen Ausweisdokumente auf seinen Kostenanteil verzichtet. Die Kantone und Gemeinden erhalten damit wie bei der Ausstellung im Rahmen des ordentlichen Verfahrens den gesamten Aufwand vergütet.

NFA-Umsetzung (Phase II) wird vorbereitet

BERN. Die Phase 1 der NFA (Verfassungsbestimmungen und "Bundesgesetz über den Finanzausgleich") ist von beiden Räten behandelt worden. Die Differenzbereinigung wird in der Herbstsession in Angriff genommen. Die Volksabstimmung darüber könnte dem-nach 2004 stattfinden. Voraussetzung für die Umsetzung der NFA ist die Anpassung zahlreicher

Einzelgesetze (Phase II). Die projekt-interne Beratung der 12 Teilbereiche wurde aufgenommen. Das Parlament wird im Verlaufe von 2005 über die Phase II beraten.

Inventar des kulinarischen Erbes der Schweiz

BERN. Der Bundesrat hat vom Bericht „Inventar des kulinarischen Erbes der Schweiz“ Kenntnis genommen. Es wäre positiv, wenn ein derartiges Verzeichnis der kulinarischen Spezialitäten der Schweiz erstellt würde, heisst es im Bericht. Das Inventar würde erlauben, die spezifischen Besonderheiten von lokalen und traditionellen Produkte zu identifizieren und damit besser zu verstehen. Vernachlässigte Produktionsweisen würden wieder angewandt. Durch die enge Verbindung zur Landwirtschaft und den Regionen würde es sich auch nahtlos in den agrar- und regionalpolitischen Kontext einfügen. Der Bericht hält aber auch fest, dass ein Inventar des kulinarischen Erbes der Schweiz primär im privatwirtschaftlichen Interesse sei.

Der Bundesrat beantragt gleichzeitig, das Postulat Zisyadis, welches die Schaffung des Inventars anregt, als erfüllt abzuschreiben.

Der schweizerische Baupreisindex im April 2003

NEUENBURG. Die Baupreise sind im Halbjahr zwischen Oktober 2002 und April 2003 erneut gesunken (-1,1%). Dies besagt der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Baupreisindex. Die in den zwei vorangegangenen Semestern registrierte negative Preisentwicklung (-0,7% und -0,9%) setzte sich damit verstärkt fort. Im Gegensatz zu den Vorperioden ist diesmal hauptsächlich der Hochbau für die Abschwächung verantwortlich (-1,3%). Demgegenüber hat sich der seit 2001 anhaltende Rückgang im Tiefbau verlangsamt (-0,5%). Zwischen April 2002 und April 2003 ist das Preisniveau im gesamten Baugewerbe um 2,0% gesunken (Hochbau: -2,1%; Tiefbau: -1,7%). Die sinkenden Preise sind im Lichte der nach wie vor ungünstigen Baukonjunktur zu sehen. Sowohl die Industrie als auch die öffentliche Hand haben ihre Investitionen gedrosselt. Auch ist das Aktivitätenvolumen im ersten Quartal 2003 weiter geschrumpft: Im Tiefbau – der stark von öffentlichen Aufträgen abhängt. nehmen die Auftragseingänge weiter ab. Dagegen befanden sich die Auftragseingänge im Hochbau Anfang dieses Jahres in leichtem Aufwind, was mittelfristig eine Erholung in diesem Sektor erhoffen lässt.

 

 

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