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Multifunktionales
Eisstadion Allmend
BERN.
Im Zusammenhang mit der Erneuerung des Eisstadions Allmend
erachtet der Gemeinderat sowohl einen Umbau des bestehenden
Stadions als auch einen Neubau als realisierbar. Er hat für die
Investorensuche die Erhöhung des bestehenden
Projektierungskredits um 40‘000 Franken auf 140‘000 Franken
bewilligt.
Das
Eisstadion Allmend befindet sich im Besitz der Bern Arena AG (früher
BAZ) mit der Stadt Bern als Mehrheitsaktionärin. Mieterinnen der
Bern Arena sind die SCB Eishockey AG (SCB) sowie die BEA Bern
Expo. Betrieben wird die Bern Arena von der BEA Bern Expo. Das 33
Jahre alte Eisstadion Allmend, die heutige Bern Arena, muss in den
nächsten Jahren grundlegend erneuert werden. Dies kann aus
heutiger Sicht durch einen Umbau des bestehenden Stadions oder
durch den Neubau eines multifunktionalen Stadions und neuer
Nutzung des bestehenden Stadions erfolgen.
Berechnungen
haben gezeigt, dass ein Neubau, der allen Anforderungen gerecht
und nach modernsten Standards gebaut wird, rund 60 Millionen
Franken kostet. Damit die Wirtschaftlichkeit gewährleistet ist, müssen
neben den Eishockeyspielen des SCB etwa 35 zusätzliche Events
stattfinden. Ein Umbau des bestehenden Stadions würde
Investitionen in der Höhe von rund 40 Millionen Franken
erfordern.
Der
Wihaldentunnel ist angestochen
ST.
GALLEN. Bereits seit 13 Monaten laufen die Trassebauarbeiten
an der Umfahrung Bazenheid. Mit dem Anstich des Wihaldentunnels im
nördlichen Voreinschnitt konnte am 3. Juli 2003 nun auch das für
das Gesamtprogramm der Umfahrungsstrasse terminkritische Bauwerk
in Angriff genommen werden.
Der
Wihaldentunnel ist ein einröhriger Tunnel mit Gegenverkehr. Die
Gesamtlänge des Tunnels beträgt 529 Meter. Der Tunnel beginnt südlich
des künftigen Anschlusses Zwizach und führt mit einem konstanten
Gefälle von 3,45 Prozent zum Südportal in der Allmend. Sowohl
beim Nord- als auch beim Südportal werden Abschnitte des Tunnels
im Tagbau erstellt. Die Tagbaustrecke im Norden von 32 Meter Länge
wird in einer mit Nagelwänden gesicherten Baugrube erstellt.
Diejenige im Süden hat eine Länge von 117 Meter. Die vertikalen
Wände der südlichen Baugrube bilden eine ausgefachte Pfahlwand,
die teilweise gespriesst und teilweise rückverankert wird
Eliette
von Karajan fördert Bündner Musikerinnen
CHUR.
Bereits zum dritten Mal vergibt der Eliette von
Karajan-Kulturfonds Preise
an Kulturschaffende Graubündens. Aus Anlass der Wohnsitznahme der
Familie von Karajan vor 43 Jahren im Kanton Graubünden hat
Eliette von Karajan
im Jahr 2000 für den Kanton Graubünden den "Eliette von
Karajan Kulturfonds"
geschaffen. Dieses Jahr werden sechs Bündner Musikerinnen
mit einem Hauptpreis, drei Förderpreisen und
drei "Prix jeunesses"
sowie das Musikfestival Davos ausgezeichnet.
Neue
Professorin und Professoren
an
der Universität Basel
BASEL.
Der Universitätsrat der Universität Basel hat Prof. Patricia
Holm zur Extraordinaria für Ökologie an der
Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät in Verbindung mit
dem MGU-Programm gewählt. An der Medizinischen Fakultät werden zwei
neue persönliche Professuren eingerichtet: das Ordinariat
für Experimentelle Transplantationsimmunologie und Nephrologie
mit Prof. Ed Palmer und das Extraordinariat für Klinische
Epidemiologie mit Prof. Heiner C. Bucher.
Modernisierung
der technische Anlagen
BASEL.
Im Elisabethenparking bei der Heuwaage wurden in den
vergangenen Monaten die technischen Anlagen modernisiert. Neben
neuen Brandschutz-Installationen wurden auch die Lüftungsanlagen
ersetzt. Die Modernisierung der Anlagen wird im Herbst 2003
abgeschlossen sein.
Basel-Stadt
als Eigentümer und Betreiber des Elisabethenparkings hat die
Brandschutz-Einrichtungen den gestiegenen Anforderungen angepasst.
Dabei wurde zusätzlich zur vorhandenen Sprinkleranlage eine
leistungsfähige Entrauchungsanlage eingebaut. Jedes der fünf
Parking-Geschosse ist neu mit automatischen Brandschutztüren in 2
separate Brandabschnitte mit entsprechenden Fluchtwegen
unterteilt. Ein brennendes Fahrzeug entwickelt starken Rauch.
Deshalb ist es äusserst wichtig, dass die sich im Parking
aufhaltenden Personen genügend lange freie Sicht auf die
Fluchtwege haben. Zudem soll die Feuerwehr bei ihrem Eintreffen
ausreichend freie Sicht für einen schnellen und effizienten Löschangriff
haben.
Fluchtfahrzeug
aufgefunden
LIESTAL.
Wichtiger Erfolg für die Polizei Basel-Landschaft bei der Suche
nach dem mutmasslichen Täter, welcher am späten Freitag abend,
4. Juli 2003, in Pratteln BL drei Personen erschossen sowie eine
Frau schwer verletzt hatte (siehe entsprechende Medienmitteilung
vom Samstag, 5. Juli 2003).
Am
Sonntag, 6. Juli 2003, wurde das Fahrzeug des mutmasslichen Täters
Mustafa DILENC (46/Türkei) in einem Waldstück im Fricktal
(Kanton Aargau) aufgefunden. Entdeckt wurde das Fahrzeug von einer
Passantin, welche sich kurz vor 13.00 Uhr bei der Polizei meldete.
Am Fahrzeug fehlten zwar die Nummernschilder, der blaue
Personenwagen des Typs Nissan 100 NX konnte jedoch an Hand der
Fahrgestell-Nummer eindeutig identifiziert werden. Die
Nummernschilder wurden am Sonntag abend in einem Waldstück unweit
des Fahrzeuges aufgefunden. auch dank der tatkräftigen Unterstützung
durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kantonspolizei Aargau.
Die
Baselbieter Regierung gratuliert Wimbledon-Sieger Roger Federer
LIESTAL.
Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft gratuliert dem
Bottminger Tennisspieler Roger Federer zu seinem grandiosen Sieg
am internationalen Tennis-Turnier in Wimbledon und damit zu seinem
mit Abstand wertvollsten Erfolg seiner bisherigen Karriere. Zum
ersten Mal in der Geschichte des Tennissports gewann ein Schweizer
Tennisspieler das bedeutendste Rasenturnier der Welt. Roger
Federer begeisterte und beeindruckte die Tennisfans mit seinem
grossartigen, varianten- und ideenreichen Spiel. Im Finale fand
auch der Australier Mark Philippoussis kein Rezept gegen Roger
Federer, denn dieser zelebrierte seine aussergewöhnliche Tenniskünste.
Dank seinen hervorragenden Leistungen hat nun Roger Federer in der
Weltrangliste erstmals einen Platz unter den ersten Drei
eingenommen.
Am
1. Juni 2003 leerstehende Wohnungen und leere Geschäftslokale
BERN.
Die Leerwohnungszählung der Statistikdienste der Stadt Bern ergab
am 1. Juni 2003 in der Bundesstadt 216 leere Wohnungen. Gegenüber
dem Vorjahr ist eine Abnahme um 14 Leerwohnungen oder 6,1 % zu
verzeichnen. Die Leerwohnungsziffer sank von 0,31 auf 0,29 %.
Die
Zählung der leerstehenden Geschäftslokale der Statistikdienste
der Stadt Bern ergab, dass am 1. Juni 2003 in der Bundesstadt 136
Geschäftslokale (Vorjahr 106) mit einer Gesamtfläche von 36 630
m2 leer standen. Gegenüber dem Vorjahr ist die verfügbare Fläche
um 69,3 % gestiegen.
Projekt
Review Steuerverwaltung 2003
BERN.
Die Finanzdirektion des Kantons Bern hat in Bern das Projekt
Review Steuerverwaltung 2003 (RSV 03) vorgestellt. Das Projekt
soll Strukturen und Abläufe in der Steuerverwaltung optimieren,
mit dem Ziel dieser die bestmögliche Organisation und die grösstmögliche
Bürgernähe zu geben. Es ergänzt die bereits eingeleiteten und
umgesetzten Massnahmen zur Fehlerbehebung der Steuerverwaltung im
Zusammenhang mit dem Übergang zur einjährigen Veranlagung. Im
Bereich der laufenden Verarbeitung hat nach dem Versand der ersten
Steuerrate eine weitere Konsolidierung stattgefunden.
Im
Rahmen der Umstellung des bernischen Steuersystems auf die einjährige
Veranlagung sind verschiedene Schwierigkeiten aufgetreten. Soweit
sie bekannt sind, konnten diese mittlerweile für das zweite Jahr
nach der Umstellung grösstenteils behoben oder angegangen werden.
Es handelt sich dabei insbesondere um Erfassungsfehler, Rückstände
und logistische Probleme, deren Fehlerquellen lokalisiert und
weitgehend beseitigt sind.
Integrationsbeauftragte
des Kantons Zürich
nimmt
Arbeit auf
ZÜRICH.
Die kantonale Beauftragte für Integrationsfragen im Kanton Zürich,
Francine Evéquoz, hat am 1. Juli 2003 ihr neu geschaffenes Amt
angetreten. Der Einsatz einer oder eines kantonalen Beauftragten für
die Integration der ausländischen Wohnbevölkerung war von der
Arbeitsgruppe vorgeschlagen worden, die zuhanden des
Regierungsrates einen Bericht über eine Ausländer- und
Integrationspolitik für den Kanton Zürich ausarbeitete. Der
Regierungsrat schloss sich diesem Vorschlag im Bericht vom 19.
Juni 2002 zum Postulat der Kantonsräte Lucius Dürr, Zürich, und
Richard Hirt, Fällanden, betreffend Ausarbeitung einer
umfassenden Ausländerpolitik an.
Hauptaufgabe
von Francine Evéquoz als kantonale Integrationsbeauftragte wird
es sein, sich bei den Stellen der kantonalen Verwaltung und den
Gemeinden wie in der Öffentlichkeit für die praktische Umsetzung
der vom Regierungsrat im Bericht zum Postulat betreffend eine
umfassende Ausländerpolitik dargestellten Ziele einzusetzen.
Dabei ist eine umfassende Informationsbeschaffung und die Aufnahme
der erforderlichen Kontakte nötig, bevor erste konkrete Schritte
erfolgen können.
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