Schweizerische Fremdenverkehrsbilanz 2002

NEUENBURG. Gemäss ersten Schätzungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) gaben die ausländischen Gäste 2002 in der Schweiz 12,2 Milliarden Franken aus, 445 Millionen weniger als ein Jahr zuvor (-3,5%).

NOMAD 2003

BERN. Bis zum 25. Juli 2003 nimmt die Schweizer Luftwaffe in Grossbritannien an der internationalen Luftverteidigungsübung NOMAD 2003 teil.

Dreiertreffen der Finanzminister aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

BERN. Das traditionelle Treffen der Finanzminister Deutschlands, Österreichs und der Schweiz findet morgen Mittwoch in Deutschland statt.

Drei Ausbildungsplätze der Armee erhalten Umweltzertifikat

BERN. Die Stiftung "Natur & Wirtschaft" hat die Waffenplätze Frauenfeld und Mels und das Zeughausareal von Brugg mit dem Zertifikat "Naturpark der Schweizer Wirtschaft" ausgezeichnet.

Arbeitstreffen in Österreich, Polen und Ukraine

BERN.  Die schweizerische Justiz- und Polizeiministerin reist vom 8. bis 11. Juli 2003 nach Österreich, Polen und in die Ukraine, wo sie ihre Ministerkollegen sowie die Präsidenten bzw. Premierminister dieser Länder treffen wird.

Armee leistet mehr und personalintensivere Einsätze

BERN. Im ersten Halbjahr 2003 hat die Armee mehr und vor allem deutlich personalintensivere Einsätze geleistet als in der Vorjahresperiode.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

8. Juli 2003

Schweizerische Fremdenverkehrsbilanz 2002

NEUENBURG. Gemäss ersten Schätzungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) gaben die ausländischen Gäste 2002 in der Schweiz 12,2 Milliarden Franken aus, 445 Millionen weniger als ein Jahr zuvor (-3,5%). Die Ausgaben von Schweizer Reisenden im Ausland entwickelten sich mit 10,3 Milliarden Franken ebenfalls rückläufig (-251 Mio./-2,4%). Daraus resultiert ein Aktivsaldo der Fremdenverkehrsbilanz von 1,9 Milliarden Franken, was im Vergleich zum Vorjahressaldo einem Minus von 194 Millionen oder 9,2% entspricht. Reiseverkehr mit Übernachtungen wiederum Haupteinnahmequelle Mit einem Anteil von knapp 70% an den Gesamteinnahmen stellte der Reiseverkehr mit Übernachtungen im Berichtsjahr erneut die grösste Einnahmequelle dar. Dabei gaben die ausländischen Gäste in der Hotellerie und in der Parahotellerie insgesamt 6,5 Milliarden Franken aus (-551 Mio./-7,8%). Der grösste Anteil entfiel dabei auf die Übernachtungskosten (45%), gefolgt von den Nebenausgaben (30%) und den Ausgaben für Verpflegung (25%). Im Reiseverkehr mit Übernachtungen erbrachte die Kundschaft in den Hotel- und Kurbetrieben mit 5,5 Milliarden Franken den Hauptanteil der volkswirtschaftlichen Einnahmen (-470 Mio./-7,9%), während die in den Beherbergungsformen der Parahotellerie logierenden Gäste für Übernachtung, Essen und Sonstiges 1,0 Milliarden aufwendeten (-81 Mio./-7,2%).

Gemäss ersten Schätzungen wurden 2002 für die schweizerische Auslandreisetätigkeit insgesamt 10,3 Milliarden Franken aufgewendet (-251 Mio./-2,4%). Dabei entfielen 8,9 Milliarden auf den Reiseverkehr mit Übernachtungen (-186 Mio./-2,1%), d.h. auf Ferien-, Geschäfts- und Kuraufenthalte im Ausland. Der Ausgabenrückgang ist (laut ersten Schätzungen) hauptsächlich auf eine Abnahme der Anzahl ausserhalb der Landesgrenzen verbrachten Logiernächte zurückzuführen. Die Ausgaben der Schweizer für Auslandreisen ohne Übernachtung beliefen sich im Jahr 2002 unter Berücksichtigung der Währungs- und Preisentwicklung auf 1,4 Milliarden Franken (+334 Mio./+31%).

NOMAD 2003

BERN. Bis zum 25. Juli 2003 nimmt die Schweizer Luftwaffe in Grossbritannien an der internationalen Luftverteidigungsübung NOMAD 2003 teil. NOMAD steht für North Sea ACMI Range Organised Multinational Air Defence. Neben der Schweizer Luftwaffe nehmen Vertreter der Luftstreitkräfte Belgiens, Frankreichs, Grossbritanniens und Spaniens an der Übung teil.

Die Schweizer Luftwaffe ist mit fünf F/A-18 C/D (vier Einsatzflugzeuge, ein Reserveflugzeug) in Waddington stationiert, von wo aus die Schweizer Piloten operieren. Pro Flugtag sind acht Einsätze geplant. Insgesamt sind 45 Angehörige der Luftwaffe (Bodenmannschaft, Jägerleitoffiziere, Piloten) in Grossbritannien im Einsatz.

Die belgische Luftwaffe wird mit F-16 vertreten sein, Grossbritannien mit Tornado F-3, Frankreich mit Mirage 2000 und Spanien mit F/A-18. Die rechtlichen Grundlagen für NOMAD 2003 bilden verschiedene, vom Bundesrat bewilligte Zusammenarbeitsvereinbarungen.

Dreiertreffen der Finanzminister aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

BERN. Das traditionelle Treffen der Finanzminister Deutschlands, Österreichs und der Schweiz findet morgen Mittwoch in Deutschland statt. Der deutsche Bundesminister für Finanzen, Hans Eichel, wird seine beiden Amtskollegen Karl-Heinz Grasser und Kaspar Villiger in Berlin empfangen.

Im Vordergrund der Gespräche steht eine breite Palette multilateraler wie auch bilateraler Fragen im Finanzbereich von gemeinsamem Interesse.

Drei Ausbildungsplätze der Armee erhalten Umweltzertifikat

BERN. Die Stiftung "Natur & Wirtschaft" hat die Waffenplätze Frauenfeld und Mels und das Zeughausareal von Brugg mit dem Zertifikat "Naturpark der Schweizer Wirtschaft" ausgezeichnet. Voraussetzung für diese Auszeichnung ist eine naturnahe Gestaltung von mindestens 30 Prozent der Fläche. Bisher haben 180 Unternehmen dieses Zertifikat erhalten. Im VBS wurde bereits im Mai 2001 der Waffenplatz Herisau-Gossau zertifiziert.

Arbeitstreffen in Österreich, Polen und Ukraine

BERN. Die schweizerische Justiz- und Polizeiministerin reist vom 8. bis 11. Juli 2003 nach Österreich, Polen und in die Ukraine, wo sie ihre Ministerkollegen sowie die Präsidenten bzw. Premierminister dieser Länder treffen wird. Im Vordergrund der Reise stehen Fragen der Migration und der Polizeizusammenarbeit sowie der EU-Osterweiterung. In der Ukraine stehen zudem drei Abkommen zur Unterzeichnung an.

Armee leistet mehr und personalintensivere Einsätze

BERN. Im ersten Halbjahr 2003 hat die Armee mehr und vor allem deutlich personalintensivere Einsätze geleistet als in der Vorjahresperiode. Von den bisher beinahe 300'000 erbrachten Diensttagen entfallen mehr als drei Viertel auf die subsidiären Sicherungseinsätze.

294'153 Diensttage leistete die Armee in den ersten sechs Monaten des Jahres 2003 in Einsätzen. im Vergleich dazu wurden im gesamten Jahr 2002 mit 304'042 Diensttagen nur unwesentlich mehr geleistet. Dieser starke Zuwachs beruht insbesondere auf der zunehmenden Nachfrage seitens der zivilen Behörden nach Sicherheitsleistungen durch die Armee. Neben wiederkehrenden subsidiären Sicherungseinsätzen wie anlässlich des WEFs in Davos, den Botschaftsbewachungen in Bern, Genf und Zürich und der aufgestockten Unterstützung des Grenzwachtkorps wurden auch der G8-Gipfel in Evian und die Skiweltmeisterschaft in St. Moritz unterstützt.

Rund 77 Prozent (230'794) der 2003 geleisteten Diensttage wurden im Bereich der subsidiären Sicherungseinsätze erbracht, die restlichen verteilen sich auf Einsätze im Bereich der Katastrophenhilfe (195 Diensttage, ca. 1%), der Unterstützungseinsätze (19'344, 7%) und der friedensfördernden Einsätze (43'820, 15%).

Der weitaus grösste Teil der Diensttage im Einsatz wurde von Miliztruppen (76%) geleistet. Dazu zählen WK-Verbände, Rekrutenschulen und besonders rekrutierte Freiwillige (friedensfördernde Einsätze) sowie die Durchdiener (Milizangehörige, welche ihre gesamte Dienstpflicht an einem Stück erfüllen). Die Profisoldaten des Festungswachtkorps und der Luftwaffe erbrachten mit 69'494 Diensttagen rund 24 Prozent der total 294'153 Diensttage.

 

 

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