KBB: Finanzierungslücke leicht unter dem Vorjahresniveau

BASEL. Die Regierungen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben den Geschäftsbericht und die Jahresrechnung 2002 des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB) gutgeheissen und das Geschäft zur Genehmigung an die beiden Kantonsparlamente weitergeleitet.

Grosser Rat entscheidet Rütimeyerplatz

BASEL. Für die Neugestaltung des Rütimeyerplatzes hat der Regierungsrat dem Grossen Rat einen Kredit in der Höhe von 1,75 Millionen Franken beantragt.

Die aargauische Arbeitslosenquote bleibt bei 3,2 Prozent

AARAU. Bei stabiler Arbeitsmarktlage sinkt die aargauische Arbeitslosenzahl aus saisonalen Gründen zwischen Ende Mai und Ende Juni erfahrungsgemäss markant.

Erweiterung des Staatsarchivs des Kanton Basel-Landschaft

LIESTAL. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft beantragt dem Landrat einen Verpflichtungskredit von Fr. 16'470'000.- für die dringend notwendige Erweiterung des Staatsarchivs.

Saisonal bedingte Erholung auf dem Arbeitsmarkt

BERN. Mit 0,3 Prozent Wachstum entwickelt sich die Berner Wirtschaft in diesem Jahr wie der Schweizer Durchschnitt.

Die Bernerinnen und Berner sind mit dem öffentlichen Verkehr zufrieden

BERN. Der öffentliche Verkehr schneidet im Kanton Bern insgesamt gut ab.

Der Berner Index der Wohnbaukosten

BERN. Die eigenständige Erhebung des Berner Indexes der Wohnbaukosten fand im April 2001 ihren Abschluss und wird seither mit dem Baupreisindex "Neubau von Mehrfamilienhäusern.

Zusätzliche Abstimmungstermine

LIESTAL. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Land hat beschlossen, dass am 19. Oktober 2003 zusätzlich zu den Nationalrats- und Ständeratswahlen über 4 kantonale Vorlagen abgestimmt wird.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

8. Juli 2003

KBB: Finanzierungslücke leicht unter dem Vorjahresniveau

BASEL. Die Regierungen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben den Geschäftsbericht und die Jahresrechnung 2002 des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB) gutgeheissen und das Geschäft zur Genehmigung an die beiden Kantonsparlamente weitergeleitet. Die Rechnung schliesst bei einem Gesamtaufwand von 95,9 Millionen Franken mit einer Finanzierungslücke von 7,9 Millionen. Dieser Wert liegt damit leicht unter Vorjahresniveau. Die Schliessung der Finanzierungslücken durch die beiden Trägerkantone wurde bereits im Zusammenhang mit der Rechnung 2001 geregelt.

Grosser Rat entscheidet Rütimeyerplatz

BASEL. Für die Neugestaltung des Rütimeyerplatzes hat der Regierungsrat dem Grossen Rat einen Kredit in der Höhe von 1,75 Millionen Franken beantragt. Im Jahre 2001 führte das Baudepartement einen Projektwettbewerb für die Neugestaltung des Platzes durch. Basierend auf dem überarbeiteten Siegerprojekt soll er nun neu gestaltet werden.

Das im Wettbewerb ausgezeichnete Siegerprojekt schlägt folgende Gestaltung für den Rütimeyerplatz vor: An der westlichen und östlichen Seite des Rütimeyerplatzes werden die Trottoirs verlängert und formen zwei dreieckige Teile des Gesamtplatzes. Der Zusammenhalt des Platzes wird durch ein gemeinsames Muster aus zwei unterschiedlich hellen Asphaltbelägen betont. Minimale Höhenunterschiede zwischen Trottoir und Fahrbahn geben der diagonal über den Platz führenden Rütimeyerstrasse eine gut erkennbare Linie. Die Bushaltestellen werden auf die Mitte des Platzes verlegt und erzeugen die von der Quartierbevölkerung gewünschte Verkehrsberuhigung. Als Möblierung werden zwei kleine Baumgruppen sowie eine gedeckte Bushaltestelle und Sitzbänke ausgewiesen. Dies ergibt viel Raum für diverse quartierspezifische Nutzungen.

Die aargauische Arbeitslosenquote bleibt bei 3,2 Prozent

AARAU. Bei stabiler Arbeitsmarktlage sinkt die aargauische Arbeitslosenzahl aus saisonalen Gründen zwischen Ende Mai und Ende Juni erfahrungsgemäss markant. Wegen der ungünstigen Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung ist sie aber dieses Jahr um 0,4 Prozent gestiegen. Die Zahl der Stellensuchenden stieg um 1,4 Prozent.

Die Zahl der bei den sechs regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschriebenen Stellensuchenden nahm im Juni um 186 Personen oder 1,4 Prozent auf 13'997 Personen zu. Die Stellensuchendenquote stieg von 4,5 auf 4,6 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen stieg zwischen Ende Mai und Ende Juni um 43 auf 9868 Betroffene. Die Arbeitslosenquote beträgt weiterhin 3,2 Prozent. Aus saisonalen Gründen hätte die Arbeitslosigkeit im Juni um rund vier Prozent sinken sollen. Es sind jedoch weiterhin keine Anzeichen für einer Erholung der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungslage auszumachen.

Erweiterung des Staatsarchivs des Kanton Basel-Landschaft

LIESTAL. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft beantragt dem Landrat einen Verpflichtungskredit von Fr. 16'470'000.- für die dringend notwendige Erweiterung des Staatsarchivs.

Für das Staatsarchiv wird an seinem heutigen Standort (Wiedenhubstrasse 35, Liestal) unter Einbezug bestehender Magazine ein Neubau geplant. Mit der Verbesserung interner Abläufe soll ein Gebäude entstehen, das langfristig den Ansprüchen an Sicherheit, Betrieb und Dienst an den Benutzerinnen und Benutzern genügen kann.

Das Staatsarchiv hat rechtlich vorgeschriebene Aufgaben zu erfüllen. Es muss archivwürdige Dokumente verwahren, verwalten und bereitstellen, und es trägt die Verantwortung für eine langfristige Überlieferung wichtiger Unterlagen unserer Zeit in die Zukunft. Mit der Erweiterung des Staatsarchivs können diese Aufgaben weiterhin wahrgenommen werden.

Die Arbeitsräume werden den heutigen Anforderungen an die Aufbereitung und Bewirtschaftung grosser Mengen von Archivalien auf verschiedenen Datenträgern angepasst. Mit der Einsetzung moderner Medien will man dem Publikum kostbare Unikate und wertvolle Archivalien auf schonende Weise zugänglich machen. Ferner sollen dem Publikum Arbeitsplätze für ein adäquates Studium der Akten zur Verfügung gestellt werden.

Es wird genügend Archivraum für die nächsten 25 Jahre bereitgestellt.

Saisonal bedingte Erholung auf dem Arbeitsmarkt

BERN. Mit 0,3 Prozent Wachstum entwickelt sich die Berner Wirtschaft in diesem Jahr wie der Schweizer Durchschnitt. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Kanton Bern im Juni 2003 um 166 auf 14’068 Personen. Die Arbeitslosenquote beträgt unverändert 2,7 Prozent. Sie liegt damit 0,9 Prozentpunkte unter dem schweizerischen Mittel von 3,6 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden nahm nur leicht um fünf auf 20'699 Personen ab. Ab Herbst wird sich die Arbeitslosigkeit voraussichtlich wieder saisonal erhöhen. Mit einem wirtschaftlichen Aufschwung und damit mit einer Belebung des Arbeitsmarkts kann erst ab 2004 gerechnet werden.

Die Bernerinnen und Berner sind mit dem öffentlichen Verkehr zufrieden

BERN. Der öffentliche Verkehr schneidet im Kanton Bern insgesamt gut ab. Fast die Hälfte der Bernerinnen und Berner, die den öffentlichen Verkehr (öV) benutzen, sind mit dem Angebot sehr zufrieden. In den letzten Jahren haben sich insbesondere das Fahrplanangebot und die Anschlüsse verbessert. Handlungsbedarf sieht der Kanton hingegen bei der Einführung des integralen Tarifverbundes im Gebiet des BäreAbi, der Sicherheitsthematik und der Information über Betriebsstörungen.

Der Berner Index der Wohnbaukosten

BERN. Die eigenständige Erhebung des Berner Indexes der Wohnbaukosten fand im April 2001 ihren Abschluss und wird seither mit dem Baupreisindex "Neubau von Mehrfamilienhäusern. Espace Mittelland" des Bundesamtes für Statistik (BFS) fortgeschrieben, welcher sich im April 2003 auf 108,1 Punkte (Basis Oktober 1998 = 100) belief. Der so ermittelte Berner Wohnbaukostenindex (Basis 1987=100) hat am 1. April 2003 den Stand von 123,3 Punkten erreicht, was gegenüber dem Vorjahreswert von 127,2 Punkten einen Rückgang um 3,1 % bedeutet. Im gleichen Zeitraum stieg der Landesindex der Konsumentenpreise um 0,7 %.

Zusätzliche Abstimmungstermine

LIESTAL. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Land hat beschlossen, dass am 19. Oktober 2003 zusätzlich zu den Nationalrats- und Ständeratswahlen über 4 kantonale Vorlagen abgestimmt wird.

Begründet wird diese ausserordentliche Massnahme mit der bestehenden ausserordentlichen Situation im Bereich der politischen Rechte. Einerseits sind gegenwärtig nicht weniger als 11 kantonale Geschäfte abstimmungsreif. Andererseits fällt der übliche September-Abstimmungstermin wegen der Wahlen in die eidgenössischen Parlamente aus. Als kantonaler Abstimmungstermin steht in diesem Jahr nur noch der 30. November zur Verfügung.

Der Regierungsrat möchte es den Stimmberechtigten nicht zumuten, schon wieder über ein prall gefülltes Vorlagenpaket mit 11 Stimmzetteln und 13 Abstimmungsfragen zu befinden. Ausserdem würde die Vorverschiebung der Abstimmungen dem Regierungsrat einen etwas grösseren zeitlichen Spielraum für die allfällige Umsetzung der Volksentscheide einräumen.

Am 19. Oktober wird deshalb über die Änderung des Umweltschutzgesetzes (Einführung einer Abfallgrundgebühr), die formulierte Wohneigentumsförderungs-Initiative, die formulierte Wohnkosten-Gleichbehandlungs-Initiative und die Änderung der Strafprozessordnung abgestimmt werden. Diese Geschäfte sind vom Landrat am 10. April bzw. 22. Mai 2003 verabschiedet worden.

Am 30. November 2003 wird über die Änderung des Wirtschaftsgesetzes, den Vertrag über die Hochschule für Pädagogik und Soziale Arbeit beider Basel (HPSA-BB), die Änderung des Aufgabenteilungsgesetzes, die Änderung des Kirchengesetzes (beide in Zusammenhang mit der HPSA-BB), die Revision des Gewässerschutzgesetzes, die Solarinitiative und den Gegenvorschlag (Änderung des Energiegesetzes) sowie das Tourismusgesetz abgestimmt werden. Das Kantonsparlament hat diese Geschäfte am 5. bzw. 19. Juni 2003 behandelt.

Sollten bis im Spätsommer noch fakultative Gesetzes- oder Finanzreferenden zustandekommen, wird auch über diese voraussichtlich am 30. November zu befinden sein.

Eidgenössische Vorlagen werden dem Volke in diesem Jahr keine mehr unterbreitet.

 

 

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