A1 Baregg West: Schwierige Verkehrsführung Richtung Zürich

AARAU. Der Stau Richtung Bern auf der A1 am Baregg gehört der Vergangenheit an.

Toni -Areal soll öffentlich genutzt und bewohnt werden

ZÜRICH. Der Stadtrat von Zürich beantragt dem Gemeinderat, dem privaten Gestaltungsplan zum Toni-Areal zuzustimmen.

Prämienverbilligungs- beiträge 2004 nach drei Regionen abgestuft

ZÜRICH. Die Gemeinden des Kantons Zürich sind vom Bundesamt für Sozialversicherungen für das Jahr 2004 neu drei Prämienregionen zugeteilt worden.

Regierungsrat beantragt das Kantonsreferendum

gegen das Steuerpaket 2001

ZÜRICH. Der Zürcher Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, auch der Kanton Zürich solle gegen das von den eidgenössischen Räten beschlossene Steuerpaket 2001 das Kantonsreferendum ergreifen.

Kanton übergibt «Fernwärme Zürich» der Stadt Zürich

ZÜRICH. Der Zürcher Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, die kantonale Fernwärmeversorgung mit dem dazu gehörigen Personal und den betrieblichen Sachwerten an die Stadt Zürich zu übertragen.

Freiraumgestaltung im Umfeld des Parkhauses               Gessnerallee

ZÜRICH. Für die Freiraumgestaltung in der Gessnerallee hat der Zürcher Stadtrat gebundene Ausgaben von 1,744 Millionen Franken bewilligt. Für den Ausbau der Sitzstufen an der Sihl genehmigte er einen Objektkredit von 592'000 Franken.

Ersatzneubau Werdwies im Grünauquartier

ZÜRICH. Der Zürcher Stadtrat beantragt dem Gemeinderat Ausgaben von 77 Millionen Franken für den Bau der neuen Wohnsiedlung „Werdwies" im Grünauquartier.

Die Fürsorgebehörde gibt sich einen neuen Namen und eine neue Geschäftsordnung

ZÜRICH. Mit der Revision der Geschäftsordnung hat sich die Fürsorgebehörde der Stadt Zürich als eigenständige Behörde mit dem Fokus auf eine städtische Sozialpolitik neu positioniert.

Jahresbericht des Amtes für AHV und IV erschienen: 670 Mio. von Ausgleichskasse

FRAUENFELD. Mehr als 670 Millionen Franken hat die Ausgleichskasse Thurgau im Jahr 2002 an die Berechtigten ausbezahlt.

Solothurner Passbüro dank Sondereffort wieder auf Kurs

SOLOTHURN. Mit einem Sondereffort hat das Kantonale Passbüro über das Wochenende es geschafft allen Reisewilligen die nötigen Reisedokumente zur Verfügung zu stellen.

Mitwirkende Ausländer bringen den Kanton in Schwung

ST. GALLEN. "Integration ist gut, Partizipation ist besser. Nur mitwirkende Ausländer helfen, den Kanton in Schwung zu bringen." Was Regierungsrat Peter Schönenberger im Festspiel zum Kantonsjubiläum forderte, soll nach dem Willen der Regierung unterstützt werden.

Die Entwicklung auf dem st.gallischen Arbeitsmarkt hat sich nicht verändert

ST. GALLEN. Auch im Monat Juni hat sich die Entwicklung auf dem st.gallischen Arbeitsmarkt tendenziell nicht verändert.

Steuerpaket ist ungerecht und finanziell nicht tragbar

CHUR. Die Bündner Regierung macht gegen das Steuerpaket des Bundes mobil.  Sie beantragt dem Grossen Rat, das Kantonsreferendum zu ergreifen.

Kantonsbeiträge an verschiedene

Institutionen

CHUR. In den Jahren 2004 und 2005 will die Bündner Regierung rund 180'000  Franken für die Gesundheitsförderung und Prävention an Bündner Schulen  investieren.

Grundlagenarbeiten für "Polycom" in Auftrag gegeben

CHUR. Eine Strategiegruppe wird die Beteiligung und Integration  Graubündens an das nationale Funk-Sicherheitsnetz "Polycom" vorantreiben.

Arbeitsmarktzulage wird sechs Monate weitergeführt

CHUR. Im Kanton Graubünden erhält das Personal in den kantonalen und subventionierten Spitälern,  Kliniken und Pflegeheimen sowie des Spitex- und Behindertenbereichs noch bis Ende 2003 die im Juli 2001 eingeführte  Arbeitsmarktzulage AMZ. 

BioValley. auf dem Wege zum wichtigsten europäischen Kompetenzzentrum in Life Sciences

BASEL. BioValley, eines der führenden europäischen Kompetenzzentren für Life Sciences soll in den nächsten drei Jahren im Rahmen des europäischen Programms Interreg-III zum attraktivsten Netzwerk in Europa ausgebaut werden.

Tagesschulen in den Schulferien  

BERN. Die freiwilligen Tagesschulangebote, die Hortbetriebe und die Mittagstische stellen ein breites Angebot für die familienergänzende Betreuung von Kindergarten- und Schulkindern während der Zeit des Schulunterrichts dar.

Mehr Handlungsspielraum für den ländlichen Raum

BERN. Mit einer Standesinitiative will die bernische Kantonsregierung erreichen, dass sich der ländliche Raum baulich weiterhin entwickeln kann.

Führungsstellen neu besetzt

BERN. Der bernische Erziehungsdirektor gibt die Besetzung von zwei vakanten Führungsstellen bekannt.

In der Reuss kann wieder gebadet werden

AARAU. Das schöne Wetter hat die entscheidende Verbesserung gebracht. Die Reuss ist zur Zeit in einem besonders guten Zustand.

Die Justizbehörden gehen online

AARAU. Die Justizbehörden (Obergericht, Spezialverwaltungs-, Bezirksgerichte, Friedensrichter, Anwaltskommission, Konkursämter und Justizverwaltung) des Kantons Aargau sind seit kurzem auch im Internet mit einem eigenen Auftritt präsent.

Umfassende Renovation der Wohnsiedlung Heumatt

ZÜRICH. Der Zürcher Stadtrat hat für die umfassende Renovation der 1972/73 erstellten städtischen Wohnsiedlung Heumatt an der  Schwandenacker- / Schwandenholzstrasse im Quartier Seebach gebundene Ausgaben von 27,15 Millionen Franken bewilligt. 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

10. Juli 2003

A1 Baregg West: Schwierige Verkehrsführung Richtung Zürich

AARAU. Der Stau Richtung Bern auf der A1 am Baregg gehört der Vergangenheit an. Wegen den weiterlaufenden Belagseinbauten und der Realisation der Wildtierunterführung zwischen Reuss-Brücke und Tunnel ist hingegen bis im Oktober weiter mit starken Verkehrsbehinderungen in Richtung Zürich zu rechnen.

Für die Bareggfahrenden hat sich die Situation in Richtung Bern seit der Eröffnung der neuen Röhre am 17. Juni 2003 wesentlich verbessert: Der tägliche Abendstau in Richtung Bern ist vollständig verschwunden.

Im Moment konzentrieren sich die Arbeiten am Baregg auf die Baustelle Baregg West. Zwischen der Reuss-Brücke bei der Verzweigung A1/A3 und dem Bareggtunnel werden jetzt die Fahrspuren inklusive Strassenentwässerung angepasst. Gleichzeitig werden Kabelanlagen ergänzt und die bestehenden Beläge ersetzt. Zudem wird noch die letzte Etappe einer 30 Meter breiten Wildtierunterführung gebaut. Die Arbeiten dieser dritten Phase „Baregg West“ haben am Dienstag, 24. Juni 2003 mit der Reduktion von drei auf zwei Spuren begonnen. Die Stauhäufigkeit und die Wartezeiten Richtung Zürich haben seither stark zugenommen.

Bewusst in die Sommerferien verlegt wird die Teilsperrung des Autobahnanschlusses Baden-West, weil in dieser Zeit das Verkehrsaufkommen am geringsten ist. Die im Bereich des lichtsignalgesteuerten Knotens Kantonsspital anstehenden Werkleitungs- und Belagsarbeiten sind nicht unter Verkehr realsierbar. Die Ausfahrt von Bern/Basel her in Richtung Baden/Birmenstorf/Dättwil/Rohrdorferberg ist deshalb vom 21. bis 27. Juli 2003 gesperrt. Eine Umleitung über Mellingen wird signalisiert. Aktuellste Informationen können auf www.baregg.ch abgerufen werden.

Offen bleiben die Einfahrt Baden-West Richtung Bern/Basel und die Ausfahrt von Zürich her. Die Einfahrt Richtung Zürich bleibt ebenfalls

Toni -Areal soll öffentlich genutzt und bewohnt               werden

ZÜRICH. Der Stadtrat von Zürich beantragt dem Gemeinderat, dem privaten Gestaltungsplan zum Toni-Areal zuzustimmen. Damit soll eine definitive Umnutzung und Umgestaltung des ehemaligen Fabrikgebäudes ermöglicht werden.

Wo früher Milchprodukte hergestellt wurden, hat sich innerhalb weniger Jahre ein Kulturzentrum entwickelt. Seit der Stillegung Ende September 2000 wird die ehemalige Joghurtfabrik für Zwischennutzungen vermietet: Mit Musikklubs, Modeevents und Sportanlässen ist die Toni-Molkerei zu einer trendigen Adresse in Zürich West geworden. Als Grundlage für die definitive Umnutzung und Umgestaltung des Toni-Areals wurde 2002 ein privater Gestaltungsplan erarbeitet und öffentlich aufgelegt. Er stützt sich auf das Vorprojekt des Architekturbüros Herczog Hubeli Comalini, Zürich.

Das 1976 erstellte Fabrikgebäude der Toni-Molkerei ist ein industrieller Zeuge in Zürich West. Die markante Erscheinung des Industriebaus mit der gewundenen Auffahrtsrampe und die räumliche Grosszügigkeit im Innern sollen in ihrer Wirkung erkennbar bleiben. Ziel des Gestaltungsplans ist es, das Gebäude für öffentliche Nutzungen wie Kultur, Bildung, Sport und Wohnen um- und weiterzubauen. Die zahlreichen Zwischennutzungen zeigen, dass ein entsprechendes Bedürfnis in Zürich West besteht. Heute stehen auf dem Dach des Gebäudes rund dreihundert Parkplätze zur Verfügung. Diese Zahl wird beibehalten. Gleichzeitig wird die Anbindung an den öffentlichen Verkehr durch die geplante Tramlinie 18 auf der Pfingstweidstrasse erhöht. Der Gestaltungsplan stellt auch sicher, dass die Freiräume auf dem Areal vergrössert und für die Bevölkerung besser zugänglich und nutzbar gemacht werden.

Prämienverbilligungsbeiträge 2004 nach drei Regionen abgestuft

Die Gemeinden des Kantons Zürich sind vom Bundesamt für Sozialversicherungen für das Jahr 2004 neu drei Prämienregionen zugeteilt worden. Diese Einteilung wird auch für die Prämienverbilligung 2004 übernommen. Die Beiträge werden entsprechend abgestuft.

ZÜRICH. Bisher wurden bei der Prämienverbilligung zwei Regionen unterschieden: Die Versicherten der Stadt Zürich, deren Versicherungsprämien deutlich über denjenigen der übrigen Gemeinden lagen, erhielten höhere Verbilligungsbeiträge als die übrigen Versicherten. Für 2004 hat das Bundesamt für Sozialversicherungen drei Regionen festgelegt. Die Stadt Zürich (Region 1) bildet nach wie vor die teuerste Prämienregion. In der Region 2 (37 Gemeinden) werden durch diese Einteilung die Prämien im Durchschnitt verteuert. Die Versicherten der Region 3 (133 Gemeinden) können demgegenüber mit einer Herabsetzung der Prämien rechnen. Aus diesem Grund werden auch in der Prämienverbilligung 2004 die Beiträge neu nach den gleichen drei Regionen abgestuft. Die Regionen sind wie folgt eingestuft:

Region 1: Stadt Zürich

Region 2: Dietlikon, Kloten, Opfikon, Wallisellen, Regensdorf, Rümlang, Dietikon, Schlieren, Urdorf, Adliswil, Horgen, Kilchberg, Richterswil, Thalwil, Wädenswil, Erlenbach, Herrliberg, Hombrechtikon, Küsnacht, Männedorf, Meilen, Oetwil am See, Stäfa, Uetikon am See, Zumikon, Zollikon, Dübendorf, Egg, Fällanden, Greifensee, Maur, Mönchaltorf, Schwerzenbach, Uster, Volketswil, Wangen-Brüttisellen und Winterthur

Region 3: Übrige Gemeinden

Für die Versicherten der Stadt Zürich (Region 1) werden die Verbilligungsbeiträge auf dem bisherigen Stand belassen. In der Region 2 werden die Versicherten durch die neue Einteilung der Regionen durchschnittlich eine Erhöhung der Prämien erfahren. In den untersten Einkommensgruppen (Verheiratete und Alleinerziehende mit einem steuerbarem Gesamteinkommen bis 30'400 Franken und Alleinstehende mit einem steuerbaren Gesamteinkommen bis 22'800 Franken) werden deshalb die Verbilligungsbeiträge 2004 im Vergleich zum Auszahlungsjahr 2003 um 60 Franken angehoben. Erwachsene Versicherte der Region 3 werden im Jahr 2004 im Durchschnitt weniger Prämien zahlen müssen. Entsprechend werden die Verbilligungsbeiträge um 60 Franken gesenkt. Die Verbilligungsbeiträge der berechtigten Kinder aller Regionen werden zwischen 48 Franken und 108 Franken heraufgesetzt und entsprechen damit mindestens 85 Prozent der regionalen Durchschnittsprämien.

Die auf das Jahr 2003 heraufgesetzten Berechtigungsgrenzen werden auf dem heutigen Stand belassen. Für Personen, deren steuerbares Vermögen 300'000 Franken nicht übersteigt, ergeben sich für 2004 somit folgende Berechtigungsgrenzen und Verbilligungsbeiträge:

Regierungsrat beantragt das Kantonsreferendum

gegen das Steuerpaket 2001

ZÜRICH. Der Zürcher Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, auch der Kanton Zürich solle gegen das von den eidgenössischen Räten beschlossene Steuerpaket 2001 das Kantonsreferendum ergreifen. Ein solches Referendum kommt zustande, wenn es von mindestens acht Kantonen ergriffen wird. Im Kanton Zürich ist für die Ergreifung eines solchen Referendums der Kantonsrat zuständig.

Kanton übergibt «Fernwärme Zürich» der Stadt Zürich

ZÜRICH. Der Zürcher Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, die kantonale Fernwärmeversorgung mit dem dazu gehörigen Personal und den betrieblichen Sachwerten an die Stadt Zürich zu übertragen. Die buchhalterisch vollständig abgeschriebenen kantonalen Anlagen werden mit wenigen Ausnahmen unentgeltlich übertragen. Die Übertragung der Anlagen an die Stadt Zürich ermöglicht eine effizientere Betriebsführung als bisher.

Der Kanton betreibt in der Stadt Zürich und Umgebung eine Fernwärmeversorgung, die vor allem der Versorgung kantonaler Liegenschaften im Hochschulquartier sowie der Universität Irchel dient. Ebenso betreibt die Stadt Zürich eine Fernwärmeversorgung. Unter der Bezeichnung «Fernwärme Zürich» sind die kantonale und die städtische Fernwärmeversorgung technisch und betrieblich eng miteinander verbunden. Um eine noch effizientere Betriebsführung zu gewährleisten, drängt sich die Zusammenführung auf. Mit dem Zusammenschluss werden für die gesamte Fernwärmeversorgung eine einheitliche operative Leitung und eine einheitliche politische Verantwortung geschaffen.

Die kantonalen Anlagen werden weitgehend unentgeltlich übertragen. Die kantonale Fernwärmeversorgung wird buchhalterisch bis Ende 2003 vollständig abgeschrieben. Diese Sonderabschreibungen in der Höhe von insgesamt 53 Millionen Franken (Jahre 2002 und 2003) entstehen unabhängig von der Übertragung an die Stadt Zürich und sind bereits früher beschlossen worden. Sie sind notwendig, damit der Betrieb dieser im öffentlichen Interesse stehenden Anlagen künftig kostendeckend geführt und Neuinvestitionen durch die Erträge selbst finanziert werden können.

Freiraumgestaltung im Umfeld des Parkhauses               Gessnerallee

ZÜRICH. Für die Freiraumgestaltung in der Gessnerallee hat der Zürcher Stadtrat gebundene Ausgaben von 1,744 Millionen Franken bewilligt. Für den Ausbau der Sitzstufen an der Sihl genehmigte er einen Objektkredit von 592'000 Franken.

Ersatzneubau Werdwies im Grünauquartier

ZÜRICH. Der Zürcher Stadtrat beantragt dem Gemeinderat Ausgaben von 77 Millionen Franken für den Bau der neuen Wohnsiedlung „Werdwies" im Grünauquartier. Die jetzige Überbauung „Bernerstrasse" mit 267 überwiegend Kleinwohnungen soll abgebrochen werden. Der Gemeinderat hatte den Kredit für ein Vorprojekt am 21. Juni 2000 bewilligt und diesen am 9. April 2003 zur Fertigstellung der Projektierung auf 3,9 Millionen Franken aufgestockt.

Die Fürsorgebehörde gibt sich einen neuen Namen               und eine neue Geschäftsordnung

ZÜRICH. Mit der Revision der Geschäftsordnung hat sich die Fürsorgebehörde der Stadt Zürich als eigenständige Behörde mit dem Fokus auf eine städtische Sozialpolitik neu positioniert. Mit dem Namenswechsel zu „Sozialbehörde" trägt sie dem modernen Verständnis von Sozialhilfe Rechnung. Die Strukturen sind der veränderten Praxis angepasst und die Schnittstellen mit klaren Kompetenzregelungen bereinigt worden. Die Geschäftsstelle wird von der Direktion der Sozialen Dienste Zürich geführt. Die am 10. Juni 2003 von der Fürsorgebehörde und nun vom Stadtrat verabschiedete neue Geschäftsordnung wird noch dem Gemeinderat zur Genehmigung vorgelegt.

Jahresbericht des Amtes für AHV und IV erschienen:

670 Mio. von Ausgleichskasse

FRAUENFELD. Mehr als 670 Millionen Franken hat die Ausgleichskasse Thurgau im Jahr 2002 an die Berechtigten ausbezahlt. Die Zahl der Bezügerinnen und Bezüger von AHV/IV Renten und von Ergänzungsleistungen ist nach wie vor steigend und entspricht der gesamtschweizerisch beobachteten Entwicklung. Diese und weitere Informationen sind dem Jahresbericht 2002 des Amtes für AHV und IV zu entnehmen. Der Bericht gibt Auskunft über die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Ausgleichskasse, IV-Stelle und Familienausgleichskasse.

Solothurner Passbüro dank Sondereffort wieder auf Kurs

SOLOTHURN. Mit einem Sondereffort hat das Kantonale Passbüro über das Wochenende es geschafft allen Reisewilligen die nötigen Reisedokumente zur Verfügung zu stellen. Rund ein Dutzend Personen – statt der drei regulären Mitarbeiter – waren dafür das ganze Wochenende im Einsatz. Fünf Autokuriere lieferten die Dokumente die ganze Nacht aus, so dass alle ihre Ferien antreten konnten. Das Kantonale Passbüro ist ab sofort wieder in der Lage dringliche Ausweise innert weniger Stunden auszustellen.

Mitwirkende Ausländer bringen den Kanton in Schwung

"Integration ist gut, Partizipation ist besser. Nur mitwirkende Ausländer helfen, den Kanton in Schwung zu bringen." Was Regierungsrat Peter Schönenberger im Festspiel zum Kantonsjubiläum forderte, soll nach dem Willen der Regierung unterstützt werden. Die ausländische Bevölkerung im Kanton St.Gallen werden eingeladen, sich mit ihren Vereinen in einem Dachverband zusammenzuschliessen, damit den Behörden in Kanton und Gemeinden ein verbindlicher Ansprechpartner zur Verfügung steht.

ST. GALLEN. Im Anschluss an das Festspiel zur Feier des 200-Jahr-Jubiläums des Kantons St.Gallen wurde aus der Mitte des Kantonsrates eine Einfache Anfrage zur Mitwirkung der Ausländerinnen und Ausländer im Kanton St.Gallen eingereicht. Darin wurde die Regierung um Auskunft gebeten, wie sie sich zur Schaffung eines Ausländerrates auf kantonaler und kommunaler Ebene stelle. Im Text des Festspiels war die Idee aufgeworfen worden, Ausländerräte zu bilden, damit die Partizipation der Ausländerinnen und Ausländer verbessert wird und die Regierung einen Ansprechpartner für ausländerspezifische Fragen erhält.

Integration mit Partizipation verknüpfen

Die Regierung begrüsst eine Verbesserung der Partizipation der Ausländerinnen und Ausländer ausdrücklich. Bereits in der von ihr beschlossenen Handlungsplattform für die Tätigkeit der Koordinationsstelle für Integration im Departement für Inneres und Militär vom 18. Dezember 2001 hielt sie als Leitsatz fest, dass Integration eng mit Partizipation verknüpft ist. Deshalb unterstützt die Koordinationsstelle für Integration Projekte zur Förderung des Zusammenlebens nur, wenn diese entweder durch gemischte Leitungsgremien geführt oder durch gemischte Fachkommissionen begleitet werden. "Gemischt" wird dabei im Sinne von Menschen mit und Menschen ohne Migrationshintergrund verstanden. Diese Praxis bewährt sich, weil sie sicherstellt, dass die Anliegen und die Sicht der Migrantinnen und Migranten direkt in die Projektarbeit einfliessen, die Projekte zielgruppengerechter ausgestaltet werden und damit erfolgreicher sind.

Beziehungen zwischen Ausländervereinen stärken

Die Regierung unterstützt grundsätzlich die Schaffung eines Ausländerrates als Gremium für den ständigen politischen Dialog mit den Ausländerinnen und Ausländern. Wie indes die Erfahrungen mit entsprechenden Modellen aus anderen Kantonen und Städten zeigen, ist die Intensität der Beziehungen zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppierungen, die sich in Ausländervereinen organisiert haben, zur Zeit noch sehr gering. Damit fehlt eine der zentralen Voraussetzungen für die Bildung eines übergeordneten Ausländergremiums. Deshalb konnten auch die zentralen Frage der demokratischen Abstützung der Mitglieder dieser Räte oder Kommissionen sowie die Ausstattung dieser Räte mit echten Gestaltungskompetenzen bisher nie befriedigend gelöst werden. Die Regierung ist daher der Meinung, dass vor dem Erlass gesetzlicher Vorschriften über die Institution eines eigentlichen Ausländerrates diese Grundfragen gelöst werden muss. Seitens der Ausländerinnen und Ausländer und ihrer Organisationen sollen im Kanton vorerst die für den politischen Dialog notwendigen Grundlagen geschaffen werden.

Gründung eines Dachverbandes fördern

Es ist Merkmal eines demokratischen Rechtsstaates, dass sich die wichtigen gesellschaftlichen Kräfte im Rahmen der Rechtsordnung zusammenschliessen und ihre Interessen in der Öffentlichkeit vertreten. Die Regierung regt deshalb die Bildung eines Dachverbandes der Vereinigungen von Ausländerinnen und Ausländern an, der analog zu anderen Interessenvertretungen die spezifischen Anliegen der Ausländerinnen und Ausländer wahrnimmt. Eine solche Institution wäre in der Lage, wenn sie hinreichend repräsentativ organisiert ist, als Gesprächspartnerin der Regierung und der zuständigen Dienststellen der Staatsverwaltung zu wirken. Um die Gründung eines solchen Dachverbandes zu fördern, hat die Regierung das Departement für Inneres und Militär eingeladen, im Jahr 2004 eine Impulstagung zu organisieren. Dort soll die Bildung eines Dachverbandes mit den Ausländern breit diskutiert werden. An der Impulstagung soll über die Rolle und die Bedeutung der Verbände im politischen Alltag der Schweiz orientiert und über die rechtlichen Grundlagen informiert werden. Schliesslich sollen die Hindernisse und Chancen auf dem Weg zu einer Verbandsgründung erörtert und die nächsten Schritte diskutiert werden.

Ob und inwieweit der Dachverband später in einen Ausländerrat überführt werden kann und soll, muss heute noch offen bleiben. Sollte sich aufgrund der Tätigkeit des Dachverbandes zeigen, dass er eine zusätzliche integrations- und partizipationsfördernde Wirkung entfaltet, wäre der Erlass gesetzlicher Bestimmungen über einen Ausländerrat erneut zu prüfen. 

Die Entwicklung auf dem st.gallischen Arbeitsmarkt hat sich nicht verändert

ST. GALLEN. Auch im Monat Juni hat sich die Entwicklung auf dem st.gallischen Arbeitsmarkt tendenziell nicht verändert. Abermals ist ein Zuwachs der Zahl der Stellensuchenden zu vermelden, und das Angebot der offenen Stellen ist wiederum kleiner geworden. Der üblicherweise wirksame Saisoneffekt mit positivem Einfluss auf den Arbeitsmarkt ist ausgeblieben. Anlass zu Hoffnung gibt einzig der Rückgang der Anträge auf die Voranmeldung von Kurzarbeitsentschädigung.

Im Juni ist die Zahl der Stellensuchenden im Kanton St.Gallen nochmals um 0,1 auf 4,7 Prozent angestiegen, was gesamthaft 11'297 Personen entspricht. Die Arbeitslosenquote hat sich nicht verändert und ist in absoluten Zahlen praktisch gleich geblieben: 7'094 Arbeitslose per Ende Juni. Der Berichtsmonat zeigt, wie bereits schon der Mai, keinerlei positive Wirkungen eines saisonal bedingten Einflusses auf den Arbeitsmarkt.

Steuerpaket ist ungerecht und finanziell nicht tragbar

CHUR. Die Bündner Regierung macht gegen das Steuerpaket des Bundes mobil.  Sie beantragt dem Grossen Rat, das Kantonsreferendum zu ergreifen. Die  Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung würde die Neuerwerber von  Wohneigentum sowie die Mieter benachteiligen und hätte für Kanton und  Gemeinden massive Steuerausfälle zur Folge.

Das vom Bundesparlament in der Juni-Session verabschiedete  Steuerpaket enthält Massnahmen zur Entlastung der Ehepaare und Familien.  Diese werden von der Regierung begrüsst. Dagegen spricht sich die  Regierung mit aller Deutlichkeit gegen die sachlich falsche  Wohneigentumsbesteuerung aus. Bei den Bundessteuern führt das  Steuerpaket zu Steuerausfällen von insgesamt mehr als zwei Milliarden  Franken; davon entfallen 510 Millionen Franken auf die Kantone. Hinzu  kommen Ausfälle von mindestens einer Milliarde Franken bei den Kantons-  und Gemeindesteuern.

Kantonsbeiträge an verschiedene Institutionen

CHUR. In den Jahren 2004 und 2005 will die Bündner Regierung rund 180'000  Franken für die Gesundheitsförderung und Prävention an Bündner Schulen  investieren.

- Die Gemeinden Scheid, Hinterrhein, Riom-Parsonz und Cauco erhalten  für die Sanierung resp. den Ausbau ihrer Wasserversorgung einen  Kantonsbeitrag von insgesamt rund 570'000 Franken.

- Für archäologische Ausgrabungen im Kloster Müstair hat die  Regierung einen Betrag von 180'000 Franken freigegeben.

- 88'000 Franken hat die Regierung für Beiträge an 15 kulturelle  Werke und Veranstaltungen beschlossen.

- Die Gemeinden Zizers und Igis erhalten vom Kanton 250'000 Franken  für die Verbauung "Schlundrüfi".

- In Araschgen innerorts (Gebiet der Stadt Chur) kann die neue   Postautohaltestelle (Haltestelle "Kronenhof") gebaut werden. Und in  Versam, an der Safienstrasse, werden deren zwei neu errichtet. Die  Regierung hat die entsprechenden Projekte genehmigt.

- Rund 8,7 Millionen Franken hat die Regierung für die Behebung der  Unwetterschäden vom November 2002 an landwirtschaftlichen  Infrastrukturanlagen und am Kulturland genehmigt. Die gesamte  Schadenssumme in diesem Bereich wird auf rund 32 Millionen Franken  geschätzt.

Grundlagenarbeiten für "Polycom" in Auftrag gegeben

CHUR. Eine Strategiegruppe wird die Beteiligung und Integration  Graubündens an das nationale Funk-Sicherheitsnetz "Polycom" vorantreiben. "Polycom" fasst erstmals die unzähligen autonomen und  unkompatiblen Funknetze in der Schweiz zusammen. Ziel des Projektes ist  es, die Zusammenarbeit der Behörden und Organisationen für Rettung und  Sicherheit von Bund, Kantonen und Gemeinden über ein verschlüsseltes  Funksystem sicherzustellen. Die Regierung hat die Leitung der  Strategiegruppe dem Amt für Zivilschutz und Katastrophenhilfe  übertragen. Die eigentliche Umsetzung des Projekts wird vom  Polizeikommando Graubünden geleitet.

Arbeitsmarktzulage wird sechs Monate weitergeführt

CHUR. Im Kanton Graubünden erhält das Personal in den kantonalen und subventionierten Spitälern,  Kliniken und Pflegeheimen sowie des Spitex- und Behindertenbereichs noch bis Ende 2003 die im Juli 2001 eingeführte  Arbeitsmarktzulage AMZ. Die Regierung hat diesen Beschluss auf Wunsch  der interessierten Betriebe getroffen. Diese werden das revidierte Besoldungskonzept für die Mitarbeitenden wegen der einfacheren  administrativen Umsetzung erst per Januar 2004 anstatt per Juli 2003  umsetzen.

BioValley. auf dem Wege zum wichtigsten europäischen Kompetenzzentrum in Life Sciences

BASEL. BioValley, eines der führenden europäischen Kompetenzzentren für Life Sciences soll in den nächsten drei Jahren im Rahmen des europäischen Programms Interreg-III zum attraktivsten Netzwerk in Europa ausgebaut werden. Am 2. Juli 2003 fiel der Startschuss zur Ermittlung der "Centers of Excellence" und damit der zukünftigen strategischen Ausrichtung von Biovalley.

Der Bereich Life Sciences ist ein wirtschaftlicher Wachstumsmarkt mit einer hohen Wertschöpfung und sehr guten wirtschaftlichen Entwicklungsaussichten. Mit mehr als 4 Millionen Einwohnern, über 400 Life-Sciences-Firmen, mehreren Universitäten und Fachhochschulen mit mehr als 70'000 Studenten und über 150 Forschungs- und Entwicklungsinstituten verfügt die trinationale Grenzregion – Frankreich, Deutschland, Schweiz- über beachtliche Ressourcen, um sich international als führende Life Sciences Region zu positionieren.

Ferieninseln. Start eines Angebots zur Ergänzung der Tagesschulen in den Schulferien  

Die freiwilligen Tagesschulangebote, die Hortbetriebe und die Mittagstische stellen ein breites Angebot für die familienergänzende Betreuung von Kindergarten- und Schulkindern während der Zeit des Schulunterrichts dar. Tagesschulen ermöglichen es, Familie und Beruf zu verbinden. Sie werden zu einem grossen Teil von Familien genutzt, die aus unterschiedlichen Gründen auf diese Betreuungsform angewiesen sind. Für diese Familien klafft in den 13 Wochen Ferienzeit eine Lücke, die für viele ein ernsthaftes, wenn nicht gar unüberwindbares Betreuungsproblem mit sich bringt.

BERN. Viele Kinder blieben bis anhin in diesen Zeiten praktisch ohne Aufsicht. In andern Fällen mussten erwerbstätige Eltern ihre Ferien zeitverschoben beziehen, um die Betreuung nahtlos zu gewährleisten. Wieder andere bezogen mangels anderer Möglichkeiten für eine gewisse Zeit einen unbezahlten Urlaub mit dem Risiko, ihre Anstellung zu gefährden. Es ist deshalb höchste Zeit, diese Betreuungslücke zu schliessen.

Die diesbezüglichen Anstrengungen der Direktion für Bildung, Umwelt und Integration wurden einerseits unterstützt durch eine am 21.11.2001 erheblich erklärte Motion von Frau Stadträtin Doris Schneider (GB), welche unter Anderem die Einrichtung von betreuten Tagesferien für Schulkinder verlangt. Andererseits gab auch die Diskussion um die Bedeutung der Tagesschulen auf kantonaler Ebene (Frage der Lastenausgleichsberechtigung gemäss Sozialhilfegesetz, welche vom Grossen Rat bejaht wurde) der guten Sache Auftrieb.

Im Voranschlag 2003 sind die finanziellen Mittel vorhanden, um an den Standorten der Tagesschulen Statthaltergut, Länggasse, Spitalacker und Manuel (ab Herbst 2003) 4 Ferieninseln mit vorerst je 20 Plätzen anzubieten. Die Ferieninseln sind an 9 der insgesamt 13 Ferienwochen von Montag bis Freitag, von 08.00 bis 17.30 Uhr geöffnet:

- Sommer 2003: erste vier Wochen,

- Herbst 2003: erste zwei Wochen,

- Sportwoche 2004 (geplant),

- Frühling 2004: beide Wochen (geplant).

Die Eltern bezahlen einen Beitrag von Fr. 18.00 pro Kind/Tag, inkl. Verpflegung. Sie können ihre Kinder im Alter vom Kindergarten bis zur 6. Klasse wahlweise halbtags anmelden; die Ferieninsel muss an mindestens 3 Halbtagen pro Woche besucht werden. Professionelle Betreuungspersonen aus den Tagesschul- und Hortbetrieben gewährleisten auf den Ferieninseln eine sinnvolle Tagesstruktur mit Ferienstimmung. Auf je etwa 6 bis 8 Kinder kommt eine Betreuungsperson.

Für die Ferieninseln im Sommer haben sich bisher 110 Kinder aus 72 Familien angemeldet. Das Angebot richtet sich nach dem Bedarf und ist auch vom Ferienbezug der Eltern abhängig: In der ersten Ferienwoche werden alle drei Betriebe (Länggasse, Statthaltergut, Spitalacker) geführt, in der zweiten und vierten Woche je zwei und in der dritten Woche ein Betrieb. Die Erfahrungen mit diesen Pilotbetrieben werden ausgewertet und das Projekt wird rollend den Bedürfnissen angepasst.

Mehr Handlungsspielraum für den ländlichen Raum

BERN. Mit einer Standesinitiative will die bernische Kantonsregierung erreichen, dass sich der ländliche Raum baulich weiterhin entwickeln kann. Die einschränkenden Bestimmungen der eidgenössischen Raumplanungsgesetzgebung für das Bauen ausserhalb der Bauzonen sollen gelockert werden. Die Initiative wird dem Grossen Rat vorgelegt.

Am 21. Mai 2003 hat der Bundesrat eine Teilrevision der Raumplanungsverordnung gut geheissen und auf den 1. Juli 2003 in Kraft gesetzt. Die Teilrevision bedeutet für den Kanton Bern eine weitere, gravierende Einschränkung für das Bauen ausserhalb der Bauzonen. Diese zusätzlichen Einschränkungen stehen im Widerspruch zu den Zielen und Strategien des kantonalen Richtplanes, der nicht nur eine Stärkung der Städte und Agglomerationen zum Ziel hat, sondern differenzierte  Strategien zur Förderung der Regionen und zur Stärkung des ländlichen Raumes vorsieht.

Die beschlossene Teilrevision der Raumplanungsverordnung schränkt den Handlungsspielraum des Kantons massiv ein und behindert die beabsichtigte Neuausrichtung der Raumplanungs- und Regionalpolitik für den ländlichen Raum. Sie regelt neu und sehr einschränkend die Ausbaumöglichkeiten von landwirtschaftlichen Wohnbauten ausserhalb der Bauzone und nimmt damit dem Kanton Bern die im Gesetz vorgesehene Möglichkeit, eigene Vorschriften zu erlassen, um in gut erhaltenen landwirtschaftlichen Wohnbauten landwirtschaftsfremde Wohnnutzung zulassen zu können.

Führungsstellen neu besetzt

BERN. Der bernische Erziehungsdirektor gibt die Besetzung von zwei vakanten Führungsstellen bekannt. Er hat Beda Furrer zum Leiter der Abteilung Bildungsplanung und Evaluation ernannt. Silvan Rüssli wird neuer Geschäftsführer der kulturellen Kommissionen.

In der Reuss kann wieder gebadet werden

AARAU. Das schöne Wetter hat die entscheidende Verbesserung gebracht. Die Reuss ist zur Zeit in einem besonders guten Zustand.

Die bei Merenschwand, Mellingen und Gebenstorf erhobenen Proben dieser Woche enthalten nur wenige E-coli (Fäkalkeime) und vor allem keine Salmonellen mehr. Die Anzahl E-coli ist in einem Bereich, der für die Badwasserqualität als gut eingestuft werden kann.

Die Wasserqualität der Reuss wurde in der Vergangenheit nicht nur durch den Kläranlageunfall in der ARA Buholz (LU) sondern auch durch die normalen Regenereignisse in einen schlechten Zustand versetzt. Die neuesten Ereignisse und damit verbunden intensiven Untersuchungen haben gezeigt, dass nach einem stärkeren Regen für drei bis fünf Tage die Badwasserqualität als schlecht bezeichnet werden muss.

Während dieser Regenerationszeit muss mit einem gesundheitlichen Risiko gerechnet werden. Bei länger andauernder Schönwetterperiode kann in der Reuss unbedenklich gebadet werden. Die allgemeinen Baderegeln der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft sind jedoch immer zu beachten. Die wichtigsten sind daraus: nicht mit leerem und vollem Magen schwimmen – nie überhitzt ins Wasser springen – nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen.

Die Justizbehörden gehen online

AARAU. Die Justizbehörden (Obergericht, Spezialverwaltungs-, Bezirksgerichte, Friedensrichter, Anwaltskommission, Konkursämter und Justizverwaltung) des Kantons Aargau sind seit kurzem auch im Internet mit einem eigenen Auftritt präsent. Neben aktuellen Informationen bieten die Justizbehörden im Web zahlreiche Hintergrundinformationen und Serviceleistungen, insbesondere bei der Anwaltskommission, an.

Die Justizbehörden des Kantons Aargau gehen online: Ab dem 11. Juli 2003 können über die Internet-Adresse www.ag.ch/ justizbehoerden Informationen rund um den Bereich der Justizbehörden abgerufen werden.

Die Internetseiten wurden neu gestaltet. Dabei findet man bei den Spezialverwaltungsgerichten und Bezirksgerichten zur Zeit nur ein inhaltlich beschränktes Angebot. Dieses wird aber laufend verbessert. Neben den aktuellen Informationen findet der Benutzer auf den Internetseiten fundierte Hintergrundinformationen zu den Justizbehörden.

Umfassende Renovation der Wohnsiedlung Heumatt

ZÜRICH. Der Zürcher Stadtrat hat für die umfassende Renovation der 1972/73 erstellten städtischen Wohnsiedlung Heumatt an der  Schwandenacker- / Schwandenholzstrasse im Quartier Seebach gebundene Ausgaben von 27,15 Millionen Franken bewilligt. Ausserdem hat er für die im Hochhaus anfallenden Mehrkosten für die Wohnungszusammenlegungen sowie die Kosten für den Bau einer Zugangsrampe und die Schaffung eines Gemeinschaftsraumes einen Objektkredit von 950'000 Franken bewilligt.

 

 

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