Änderung des Bundesgesetzes über den Wehrpflichtersatz

BERN. Die Änderung des Bundesgesetzes über den Wehrpflichtersatz tritt auf den 1. Januar 2004 in Kraft.

Steueramnestie

BERN. Der Bundesrat hat am 25. Juni 2003 beschlossen, eine Vernehmlassung durchzuführen über die vereinfachte Nachbesteuerung in Erbfällen (drei Varianten), die Abschaffung der Erbenhaftung für Bussen des Erblassers und über die straflose Selbstanzeige.

Letzter RS-Start nach Armee 95

BERN. Am Montag, 14. Juli 2003, beginnt für 19'233 Rekruten die 15wöchige militärische Grundausbildung in 43 Sommer-Rekrutenschulen des Heeres und der Luftwaffe.

Einführung des neuen Lohnausweises verschoben

BERN. Der Vorstand der Schweizerischen Steuerkonferenz (SSK), die Vereinigung der schweizerischen Steuerbehörden, hat beschlossen, die Einführung des auf die Steuerperiode 2004 geplanten neuen Lohnausweises um ein Jahr zu verschieben.

Durchführung des WEF längerfristig gesichert

BERN. Die Durchführung des World Economic Forum (WEF) ist für die Jahre 2004 bis 2006 gesichert.

Tabakverordnung: Vernehmlassung eröffnet

BERN. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) eröffnet die Vernehmlassung zur Totalrevision der Tabakverordnung.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

11. Juli 2003

Änderung des Bundesgesetzes über den Wehrpflichtersatz

BERN. Die Änderung des Bundesgesetzes über den Wehrpflichtersatz tritt auf den 1. Januar 2004 in Kraft. Die vom Bundesrat beschlossene Änderung bringt einerseits eine Rücknahme der Ersatzpflichtdauer, verbunden mit einer Anpassung des Abgabesatzes.

Anderseits sieht sie eine Angleichung des Veranlagungs- und Bezugsverfahrens an das Recht der direkten Bundessteuer vor.

Steueramnestie

BERN. Der Bundesrat hat am 25. Juni 2003 beschlossen, eine Vernehmlassung durchzuführen über die vereinfachte Nachbesteuerung in Erbfällen (drei Varianten), die Abschaffung der Erbenhaftung für Bussen des Erblassers und über die straflose Selbstanzeige. Die Kommission hat beschlossen, sich an dieser Vernehmlassung zu beteiligen und sie mit Fragen zur allgemeinen Steueramnestie zu ergänzen. Sie will damit die Koordination mit den Parlamentsgeschäften sicherstellen: Der Ständerat hat am vergangenen 3. Juni einer Tessiner Standesinitiative zur Durchführung einer allgemeinen Steueramnestie (02.308) Folge gegeben; der Nationalrat wird sich auch noch mit dieser Standesinitiative befassen sowie mit der parlamentarischen Initiative gleichen Inhalts von Nationalrätin Barbara Polla (03.406). Auch will die Kommission damit der diesbezüglichen Entwicklung in verschiedenen europäischen Ländern Rechnung tragen. Die Kommission hat das Eidgenössische Finanzdepartement deshalb ersucht, die Vernehmlassung mit differenzierten Zusatzfragen über die verschiedenen Möglichkeiten einer allgemeinen Steueramnestie zu ergänzen.

Letzter RS-Start nach Armee 95

BERN. Am Montag, 14. Juli 2003, beginnt für 19'233 Rekruten die 15wöchige militärische Grundausbildung in 43 Sommer-Rekrutenschulen des Heeres und der Luftwaffe. Die jungen Armeeangehörigen absolvieren die letzten Rekrutenschulen nach Armee 95; ab 2004 wird nach den Strukturen der Armee XXI ausgebildet. bei drei RS-Starts pro Jahr.

Am Montag, dem 14. Juli 2003, treten 19'233 Rekruten. unter ihnen 87 Frauen. zur militärischen Grundausbildung an. Einzig bei der Luftwaffe gibt es zwei Ausnahmen: Die Fliegerabwehr-Rekrutenschule in Emmen LU beginnt zwei Wochen später, am 28. Juli; die Piloten-RS in Riazzino/TI startet am 25. August.

Die Rekruten werden von insgesamt 138 Kompanie- kommandanten (darunter 2 Frauen), 503 männlichen und 2 weiblichen Zugführern, 2840 Korporälen (davon 29 Frauen), 153 Feldweibeln, 124 Fourieren sowie 87 Ärzten, Quartiermeistern und Logistikoffizieren (darunter 3 Frauen) ausgebildet, geführt und begleitet. 70 Prozent aller einrückenden Rekruten sind Deutschschweizer, 25 Prozent französisch- und rund fünf Prozent italienischsprachig.

Einführung des neuen Lohnausweises verschoben

BERN. Der Vorstand der Schweizerischen Steuerkonferenz (SSK), die Vereinigung der schweizerischen Steuerbehörden, hat beschlossen, die Einführung des auf die Steuerperiode 2004 geplanten neuen Lohnausweises um ein Jahr zu verschieben. Die Steuerbehörden unterstreichen damit ihre Absicht, die Neuerung in enger Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsverbänden so verträglich wie möglich zu gestalten.

Die Ausgestaltung des neuen Lohnausweises, namentlich aber auch dessen elektronische Verwendbarkeit, bedarf noch abschliessender Abklärungen. Der neue Lohnausweis dient der sachgerechten Deklaration der Einkünfte aus unselbständiger Tätigkeit. Zunächst war seine Einführung auf die Steuerperiode 2004 geplant. Die Verschiebung der Einführung des neuen Lohnausweises, die von Arbeitgeberseite her gewünscht wurde, soll nunmehr eine abschliessende Überprüfung der Vollzugstauglichkeit ermöglichen. Sie hat zur Folge, dass er ab der Steuerperiode 2005 zur Verfügung steht und ab der Steuerperiode 2006 verbindlich ist.

Durchführung des WEF längerfristig gesichert

BERN. Die Durchführung des World Economic Forum (WEF) ist für die Jahre 2004 bis 2006 gesichert. Vertreter des Bundes, des Kantons Graubünden, der Landschaft Davos sowie des WEF haben am 10. Juli 2003 einen Grundsatzentscheid getroffen.

Der Bund, der Kanton Graubünden, die Landschaft Davos sowie das WEF konnten über die Finanzierung der Sicherheitskosten bei der Durchführung des WEF eine grundsätzliche Einigung erzielen. Der Bundesrat wird nach den Sommerferien über den definitiven Kostenschlüssel befinden.

Tabakverordnung: Vernehmlassung eröffnet

BERN. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) eröffnet die Vernehmlassung zur Totalrevision der Tabakverordnung. Die Revision bezweckt eine Stärkung der Tabakprävention und berücksichtigt die Neuerungen der Europäischen Gemeinschaft.

Die Verordnung über Tabak und Tabakerzeugnisse (Tabakverordnung) wurde im Jahre 1995 vom Bundesrat erlassen. Die Zahl der Rauchenden hat sich seit damals bloss unwesentlich geändert. Kein anderer Risikofaktor ist derart massgeblich an der Verringerung der Lebenserwartung beteiligt, wie der Tabakkonsum. Jedes Jahr verursacht der Tabakkonsum in der Schweiz etwa 8'300 Todesfälle.

 

 

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