Die Baselbieter Regierung empfängt Roger Federer

LIESTAL. Genau eine Woche nach seinem Wimbledon-Sieg wird der Bottminger Tennisstar Roger Federer vom Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft in Liestal offiziell empfangen und geehrt werden.

Stadtrat will Tram Zürich West vorantreiben

ZÜRICH. Zürich West ist eines der bedeutenden Entwicklungsgebiete der Stadt Zürich.

Rekordbeteiligung an der Stadtzürcher Seeüberquerung 2003

ZÜRICH. Das Organisationskomitee hatte in diesem Prachtsommer und unter idealen Wetterbedingungen mit einem grossen Ansturm auf die Stadtzürcher Seeüberquerung gerechnet.

Einweihung Konferenzzentrum Walcheturm

ZÜRICH. Nach einer sechsmonatigen Umbauzeit konnte Regierungsrätin Dorothée Fierz, Baudirektorin des Kantons Zürich, das regierungsrätliche Konferenzzentrum im Erdgeschoss Walcheturm einweihen.

Reorganisation der Sicherheitsdirektion und der Volkswirtschaftsdirektion

ALTDORF. Das Amt für Verwaltungspolizei ist heute der Sicherheitsdirektion angegliedert.

Kantonales Kulturförderungsgesetz in der Vernehmlassung

SCHWYZ. Der Regierungsrat des Kantons Schwyz hat das Erziehungsdepartement ermächtigt, den Entwurf für ein kantonales Kulturförderungsgesetz in die Vernehmlassung zu schicken.

Nachträge zum Abstimmungsgesetz

SARNEN. Der Obwaldner Regierungsrat verabschiedet zu Handen des Kantonsrates Botschaft und Nachtragsentwürfe zum Abstimmungsgesetz und zur Abstimmungsverordnung.

Zwei Jahre Gefängnis für Guido A. Zäch

BASEL. Das Basler Strafgericht hat Guido A. Zäch zu einer Strafe von zwei Jahren Gefängnis verurteilt.

Neue Ausbildung in Arzneimittelforschung und

-entwicklung

BASEL/ZÜRICH. Die Universität Basel und die ETH Zürich schaffen ein neues Ausbildungsangebot für Doktorierende, die sich gezielt auf eine spätere Tätigkeit in der Arzneimittelforschung und -entwicklung vorbereiten möchten.

Position zur Schienenverkehrsführung im Grossraum Basel

BASEL. Die künftige Schienenverkehrsführung im Grossraum Basel. Stichwort Bypass Hochrhein. soll nicht den Bahnen allein überlassen werden.

Feuerentfachungsverbot im Wald und in Waldesnähe

BASEL. Die sehr geringen Regenfälle der letzten Zeit führten zu einer hohen Waldbrandgefahr.

Vorwärtsstrategie zahlt sich aus

BERN. Die Mitteilung der Fluggesellschaft Swiss, wonach Bern im Streckennetz der Swiss nicht mehr bedient wird, kommt für den Kanton Bern nicht überraschend.

Verkleinerung des Grossen Rates

AARAU. Das Aargauer Volk hat der Verkleinerung des Grossen Rates von 200 auf 140 Sitze am 18. Mai 2003 zugestimmt.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

11. Juli 2003

Die Baselbieter Regierung empfängt Roger Federer

LIESTAL. Genau eine Woche nach seinem Wimbledon-Sieg wird der Bottminger Tennisstar Roger Federer vom Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft in Liestal offiziell empfangen und geehrt werden. Der Empfang findet am Sonntagnachmittag ab 16 Uhr im Stedtli statt. Die Bevölkerung ist dazu eingeladen. Ein attraktives Showprogramm mit Florian Ast umrahmt die Veranstaltung.

Stadtrat will Tram Zürich West vorantreiben

ZÜRICH. Zürich West ist eines der bedeutenden Entwicklungsgebiete der Stadt Zürich. Die zusätzlich entstehenden Wohnungen und Arbeitsplätze sollen rechtzeitig durch den öffentlichen Verkehr erschlossen sein,  daher ist die Tramlinie Zürich West für die weitere Entwicklung dieses       Gebietes von grosser Wichtigkeit. Der Stadtrat hat für die Weiterbearbeitung des Projektes Grundsatzentscheide gefällt, welche die Pfingstweid- und die Hardstrasse, die Frage der Anbindung des Trams an den Bahnhof Hardbrücke sowie die Trasseewahl in der Aargauerstrasse betreffen. Am 11. Juli 2003 hat Stadtrat Andres Türler zusammen mit den Verantwortlichen der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) und dem Tiefbauamt der Stadt Zürich (TAZ) die Medien sowie weitere interessierte Kreise darüber  orientiert.

Rekordbeteiligung an der Stadtzürcher Seeüberquerung 2003

ZÜRICH. Das Organisationskomitee hatte in diesem Prachtsommer und unter idealen Wetterbedingungen mit einem grossen Ansturm auf die Stadtzürcher Seeüberquerung gerechnet. Die Kassen wurden aber buchstäblich von begeisterten Schwimmerinnen und Schwimmern überrannt. Mit 4810  Teilnehmenden übertrifft der heutige Anlass alle Erwartungen. Das Rekordjahr 2001, mit rund 3000 Schwimmerinnen und Schwimmern am Start, wurde nochmals hochgradig überboten.

Einweihung Konferenzzentrum Walcheturm

ZÜRICH. Nach einer sechsmonatigen Umbauzeit konnte Regierungsrätin Dorothée Fierz, Baudirektorin des Kantons Zürich, das regierungsrätliche Konferenzzentrum im Erdgeschoss Walcheturm einweihen. Im 250 Quadratmeter grossen Raum mit einem Foyer werden künftig Medienkonferenzen sowie Konferenzen des Regierungsrates durchgeführt.

Reorganisation der Sicherheitsdirektion und der Volkswirtschaftsdirektion

ALTDORF. Das Amt für Verwaltungspolizei ist heute der Sicherheitsdirektion angegliedert. Mit den beiden Abteilungen "Allgemeine Verwaltungspolizei" und "Fremdenpolizei" betreut es vor allem den Vollzug der Gesetzgebung über den Aufenthalt und die Niederlassung von Ausländern, den Vollzug der Gastwirtschaftsgesetzgebung, jenen über das Gewerbe der Reisenden sowie den Vollzug der Gesetzgebung über die Sonntagsruhe und den Ladenschluss. Aus der Sicht der arbeitsmarktlichen Bestimmungen beschäftigt sich auch die Volkswirtschaftsdirektion mit diesen Sachbereichen. Um Synergien zu nutzen, hat der Regierungsrat beschlossen, die Aufgaben des Amtes für Verwaltungspolizei neu der Volkswirtschaftsdirektion einzugliedern. Dort wird das heutige KIGA diese Aufgaben übernehmen. Gleichzeitig wird der Name KIGA geändert in "Amt für Arbeit und Migration", um so den neuen Wirkungskreis besser auszudrücken und sich an die Namensgebung vergleichbarer ausserkantonaler Ämter anzulehnen. Ab dem 1. August 2003 ist damit nicht mehr die Sicherheitsdirektion, sondern die Volkswirtschaftsdirektion und dort das "Amt für Arbeit und Migration" zuständig für die Fremdenpolizei, die Gastwirtschaftsgesetzgebung, den Ladenschluss und die Sonntagsruhe, das Gewerbe der Reisenden und für den Vollzug der Gesetzgebung über Camping.

Ebenfalls auf den 1. August 2003 wird die Organisation der Sicherheitsdirektion gestrafft, in dem das heutige Amt für Militär und das Amt für Bevölkerungsschutz zusammengelegt werden zum Amt für Militär und Bevölkerungsschutz.

Und schliesslich hat der Regierungsrat mit der gleichen Änderung des Organisationsreglements die Aufgabe des alpinen Rettungswesens, die bisher die Sicherheitsdirektion wahrgenom men.

Kantonales Kulturförderungsgesetz in der Vernehmlassung

SCHWYZ. Der Regierungsrat des Kantons Schwyz hat das Erziehungsdepartement ermächtigt, den Entwurf für ein kantonales Kulturförderungsgesetz in die Vernehmlassung zu schicken. Das Rahmengesetz soll das regierungsrätliche     Reglement über den Fonds zur Förderung der Kultur ersetzen  und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass künftig auch Mittel aus dem Staatshaushalt für die Kulturförderung     eingesetzt werden können.

Der Regierungsrat hatte sich für die laufende Legislatur auch zum Ziel gesetzt, die kantonale Kulturförderung auf eine gesetzliche Basis zu stellen, da der Kanton Schwyz derzeit weder über ein umfassendes Kulturgesetz noch über gesetzliche Grundlagen für die Förderung der aktuellen Kultur verfügt.

Nachträge zum Abstimmungsgesetz

SARNEN. Der Obwaldner Regierungsrat verabschiedet zu Handen des Kantonsrates Botschaft und Nachtragsentwürfe zum Abstimmungsgesetz und zur Abstimmungsverordnung. Es geht dabei insbesondere um Verbesserungen im brieflichen Abstimmungsverfahren sowohl für die Verarbeitung durch die Stimmbüros als auch zur Gewährleistung der geheimen Stimmabgabe. Neu soll das Kuvert für die briefliche Stimmabgabe eine aufgeklebte Sichttasche enthalten, in der sich  eine Stimmrechtsausweiskarte mit den Angaben über Urnenstandorte und Öffnungszeiten befindet. Diese trägt auf der Rückseite die Adresse der zuständigen Gemeindekanzlei. Die Stimmenden können die Stimmrechtskarte                unterschreiben und umgekehrt in die Folie auf dem Kuvert stecken, so dass die Adresse des Stimmbüros sichtbar wird, und es anschliessend der Post übergeben oder in den Abstimmungsbriefkasten der Gemeindekanzlei werfen. Die Wahl- und Stimmzettel werden bei diesem System offen in das Zustell- bzw. Rücksendekuvert gelegt. Die Verwendung eines neutralen Kuverts ist nicht mehr nötig, was Vorteile bei der Verarbeitung und Kosteneinsparungen bringt.

Die geheime Stimmabgabe bleibt garantiert, denn bevor das Stimmbüro die Rücksendekuverts öffnet, werden die Stimmrechtsausweise mit der Adresse und Unterschrift des oder der Stimmberechtigten von den Kuverts getrennt. Ab diesem Moment sind die Rücksendekuverts anonym. Es ist daher nicht möglich, dass Stimmbüromitglieder irgendwelche Bezüge zwischen den Wahl-  und Stimmzetteln und dem Absender oder der Absenderin herstellen können. Das Rücksendekuvert selbst enthält keine Personalien mehr.

Neu ist auch  eine Bestimmung, wonach Eingaben, insbesondere Wahlvorschläge, am letzten Tag der angesetzten Frist bis spätestens 17.00 Uhr an die Stelle, bei der sie einzureichen sind, gelangt sein müssen. Das Datum des Poststempels wäre demnach nicht mehr massgebend, da die Zustellungsfristen bei B-Post die Berechnung des Fristenlaufs insbesondere bei kurzen Mitwirkungsfristen im Verfahren beeinträchtigten. Neu soll im Abstimmungsgesetz auch die Möglichkeit geschaffen werden, dass der Regierungsrat im Einvernehmen und in Zusammenarbeit mit dem Bund und interessierten Gemeinden örtlich, zeitlich und sachlich begrenzte Versuche zur elektronischen Stimmabgabe zulassen kann, sofern dabei die Kontrolle der Stimmberechtigung, das Stimmgeheimnis und die Erfassung aller Stimmen gewährleistet werden können und Missstände ausgeschlossen bleiben. Eine konkrete Einführung von E-Voting ist jedoch vorläufig noch nicht beabsichtigt.

Zwei Jahre Gefängnis für Guido A. Zäch

BASEL. Das Basler Strafgericht hat Guido A. Zäch zu einer Strafe von zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Der Paraplegikerarzt wurde der ungetreuen Geschäftsführung für schuldig befunden.

In dem dreiwöchigen Prozess hatte die Basler Staatsanwaltschaft Zäch vorgeworfen, der von ihm gegründeten Schweizer ParaplegikerStiftung SPS einen Schaden von 61,9 Mio. Fr. zugefügt zu haben.  Die Staatsanwältin hatte eine Zuchthausstrafe von drei Jahren und neun Monaten verlangt. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.

Neue Ausbildung in Arzneimittelforschung und

-entwicklung

BASEL/ZÜRICH. Die Universität Basel und die ETH Zürich schaffen ein neues Ausbildungsangebot für Doktorierende, die sich gezielt auf eine spätere Tätigkeit in der Arzneimittelforschung und -entwicklung vorbereiten möchten. Bei der Konzeption und Durchführung des gemeinsamen Graduiertenstudiums arbeiten die Hochschulen eng mit der pharmazeutischen Industrie zusammen. Der Start des Graduate Program in Drug Discovery and Development ist im Herbst 2003 vorgesehen.

Position zur Schienenverkehrsführung im Grossraum Basel

BASEL. Die künftige Schienenverkehrsführung im Grossraum Basel. Stichwort Bypass Hochrhein. soll nicht den Bahnen allein überlassen werden. Dabei geht es um grundsätzliche Fragen des Nord. Süd. Gütertransitverkehrs in Europa, welche das Primat der Politik erfordern. Die Kantone der Nordwestschweiz verlangen vom Bund eine aktive Rolle.

Die Bahnen haben sich mit ihrer Studie zu einem künftigen Rheinübergang östlich von Basel voreilig auf eine bahntechnisch machbare Lösung fokussiert. Nach Auffassung der Direktoren des öffentlichen Verkehrs der Kantone Aargau, Basel Landschaft, Basel Stadt, Bern, Jura und Solothurn sind jedoch vorerst die grundlegenden Fragen über das Ausmass und die strategische Ausrichtung der künftigen Nord-Süd-Verkehrsführung in Europa und die Konsequenzen daraus für den Grossraum Basel zu klären. Diese Position hat die Konferenz der kantonalen ÖV-Direktoren in einem Schreiben an Bundesrat Leuenberger dargelegt:

Der Transit-Güterverkehr ist ein europäisches Thema; deshalb ist der Nord. Süd. Verkehr gesamthaft und unabhängig von Landesgrenzen zu betrachten. Die Planung im Grossraum Basel soll gemeinsam unter Führung der Verkehrsministerien von Deutschland, Frankreich und der Schweiz erfolgen. Hierzu ist ein trinationaler Lenkungsausschuss unter Mitwirkung der Kantone einzusetzen. Die Planung soll auf realistischen Prognosen und politisch akzeptierten Rahmenbedingungen basieren. Alle Korridore und Zulaufstrecken sind gleichwertig einzubeziehen. Die Schienenkapazitäten für den Fern- und Regionalverkehr (Regio-S-Bahn Basel) sind sicherzustellen. Neue Infrastrukturen sind nachhaltig zu bauen und zu betreiben.

Feuerentfachungsverbot im Wald und in Waldesnähe

BASEL. Die sehr geringen Regenfälle der letzten Zeit führten zu einer hohen Waldbrandgefahr. Seit Anfang Juni sind nur 1/10 des langjährigen Mittels an Regen gefallen. Die Prognosen sehen in naher Zukunft keine grösseren Niederschläge vor, somit wird sich die Situation nicht verbessern. Der Kanton Basel-Stadt erlässt aus diesem Grund ein Feuerentfachungsverbot im Wald und in Waldesnähe im Kantonsgebiet: Das Entfachen von Feuer ist verboten, ebenso dürfen keine brennenden Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer weggeworfen werden. Ausserdem ist das Abbrennen von Feuerwerk im Wald und in Waldesnähe verboten.

Vorwärtsstrategie zahlt sich aus

BERN. Die Mitteilung der Fluggesellschaft Swiss, wonach Bern im Streckennetz der Swiss nicht mehr bedient wird, kommt für den Kanton Bern nicht überraschend. Der Entscheid wird sehr bedauert, musste jedoch nach Gesprächen mit der Swiss im Zusammenhang mit den Restrukturierungsmassnahmen erwartet werden. Vor diesem Hintergrund erweist sich die Vorwärtsstrategie des Flughafens Bern-Belp, der in der Zwischenzeit bedeutende neue Linien anderer Fluggesellschaften akquirieren konnte, als richtig und zukunftsweisend.

Verkleinerung des Grossen Rates

AARAU. Das Aargauer Volk hat der Verkleinerung des Grossen Rates von 200 auf 140 Sitze am 18. Mai 2003 zugestimmt. Der Regierungsrat hat das Departement des Innern ermächtigt, die Anhörung zur Revision der betroffenen Erlasse durchzuführen. Die Vorlage beinhaltet auch den Wechsel vom Listen- zum Kandidatenstimmensystem, die Restmandatsverteilung und die Festlegung der Wahlkreisverbände.

 

 

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