Letzter RS-Start nach Armee 95

BERN. Heute begann für 19‘233 Rekruten die 15wöchige militärische Grundausbildung in 43 Sommer-Rekrutenschulen des Heeres und der Luftwaffe.

Zäch tritt als Nationalrat zurück

BADEN. Der letzte Woche wegen ungetreuer Geschäftsführung erstinstanzlich zu zwei Jahren Gefängnis verurteilte Paraplegiker- Arzt Guido A. Zäch tritt von seinem Amt als CVP-Nationalrat zurück.

Steuergruppe zu

Kriminalität

und Sicherheit im

Migrationsbereich

eingesetzt

BERN. Bund und Kantone

sollen konkrete Massnahmen

zur Prävention und

Bekämpfung von Kriminalität

im Migrationsbereich

ergreifen.  

EFD-Umfrage 2003: im Trend, aber vermehrte Skepsis

BERN. Das Wissen zur Finanzpolitik ist bei den Schweizer Stimmberechtigten im Vergleich zum Vorjahr relativ stabil.

Korruptionsverdacht an der ETHL Lausanne

BERN. Die Bundesanwaltschaft führt seit dem 16. Mai in enger Zusammenarbeit mit der Bundeskriminalpolizei und der Kriminalpolizei des Kantons Waadt gerichtspolizeiliche Ermittlungen, unter anderem gegen einen Bundesangestellten an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (ETHL) wegen Verdachts auf passive Bestechung und ungetreue Amtsführung.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

14. Juli 2003

EFD-Umfrage 2003: im Trend, aber vermehrte Skepsis

BERN. Das Wissen zur Finanzpolitik ist bei den Schweizer Stimmberechtigten im Vergleich zum Vorjahr relativ stabil. Bei den Antworten auf Einstellungsfragen, etwa zum AHV-Vertrauen oder zur Steuerzufriedenheit, zeigt sich angesichts der finanziellen Verunsicherung vermehrte Skepsis. Nach wie vor wird jedoch für den Fall einer Finanzknappheit des Bundes eine Bändigung der Ausgaben gegenüber Steuererhöhungen oder einer Neuverschuldung deutlich bevorzugt. Wissenslücken bestehen bezüglich der tieferen Schweizer Steuerbelastung im Vergleich zum EU-Schnitt und zu den Nachbarländern. Mit unvermindert hoher Zustimmung bleibt das Bankgeheimnis solid verankert.

Die EFD-Umfrage 2003 wurde im März/April bei 1'500 Wahlberechtigten ab 18 Jahren durchgeführt. Während dieser Zeit waren der Einbruch der Steuereinnahmen, erste Entwürfe für ein Sanierungsprogramm, die Diskussion um eine Bundeserbschaftssteuer sowie weitere Steuerfragen aktuell. Wie schon in den beiden Vorjahren war die Nachrichtenlage von einer zunehmenden Verschärfung der Haushaltsprobleme gekennzeichnet.

Zunehmende Skepsis ist bei den Fragen zur AHV-Zukunft festzustellen. Es ist einer Dreiviertelsmehrheit bekannt, dass sich das Verhältnis zwischen beruflich Aktiven und Rentnern in den nächsten 20 Jahren deutlich in Richtung mehr ältere Leute verschiebt (73%, Vorjahr: 78%). Die berufsaktive Generation (also jene Befragten, die noch keine Rente beziehen) stuft die Chance, dereinst selber AHV zu beziehen noch mit 68% (Vorjahr: 73%) ein, das Risiko, keine AHV- Rente zu erhalten, hingegen mit 26% (Vorjahr: 22%). Zusammen mit 6% Unentschlossenen stellt das einen Skepsis-Anteil von bis zu einem Drittel bei den beruflich Aktiven dar).

Steuergruppe zu Kriminalität und Sicherheit im Migrationsbereich eingesetzt

Bund und Kantone sollen konkrete Massnahmen zur Prävention und Bekämpfung von Kriminalität im Migrationsbereich ergreifen. Zu diesem Zweck haben EJPD-Vorsteherin Ruth Metzler-Arnold und der Präsident der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD), Jörg Schild, eine Steuergruppe eingesetzt. Sie soll dafür sorgen, dass die von der Arbeitsgruppe „Ausländerkriminalität“ vorgeschlagenen Massnahmen umgesetzt werden.

BERN. Im Sommer 2001 hatte die aus Experten des Bund und der Kantone zusammengesetzte Arbeitsgruppe „Ausländerkriminalität“ (AGAK) ihren Schlussbericht veröffentlicht. Darin waren zahlreiche Massnahmen aufgelistet, die dazu beitragen sollen, die Sicherheit zu erhöhen. Dazu gehören sowohl die Integrationsförderung, verstärkte          Kontrollen, nationale und internationale Kooperation als auch umfassende Information. Die Arbeitsgruppe war eingesetzt worden, da gemäss Kriminalitätsstatistik einzelne Ausländergruppen überdurchschnittlich oft durch Straftaten in Erscheinung treten.

Im Laufe des Jahre 2002 erstellte die Arbeitsgruppe AGAK II eine Prioritätenliste, unter anderem mit dem automatisierten Fingerabdrucksystem AFIS oder mit gezielten Massnahmen zur Aus- und Weiterbildung von Ausländerinnen und Ausländern. Diese Prioritäten sollen nun von der neuen Steuergruppe konkretisiert und deren Umsetzung in Bund, Kantonen und Gemeinden vorangetrieben werden. Erste Ergebnisse sollen im Oktober dieses Jahres an der Herbstversammlung der KKJPD präsentiert werden.

Kopräsidium Bund/Kantone

Die Steuergruppe wird im Kopräsidium geleitet vom Basler Regierungsrat Hans Martin Tschudi und vom Direktor des Bundesamtes für Zuwanderung, Integration und Auswanderung (IMES), Eduard Gnesa. Die weiteren Mitglieder: Rodolfo Contin (Grenzwachtkorps), Gerda Hauck (Integrationsdelegierte Stadt Bern), Thomas Hug (Erster Staatsanwalt, Basel), Robert Steiner (Sicherheitschef Kantonspolizei Wallis), Bruno  Zanga (Leiter Ausländeramt und Passbüro Kanton SG), Regina Bühlmann (Erziehungsdirektorenkonferenz), Heinz Sutter (Bundesamt für Justiz), Roland Burkhard (Bundesamt für Polizei), Michel Pedrett (Bundesamt für Flüchtlinge).

Letzter RS-Start nach Armee 95

BERN. Heute begann für 19‘233 Rekruten die 15wöchige militärische Grundausbildung in 43 Sommer-Rekrutenschulen des Heeres und der Luftwaffe. Die jungen Armeeangehörigen absolvieren die letzten Rekrutenschulen nach Armee 95; ab 2004 wird nach den Strukturen der Armee XXI ausgebildet – bei drei RS-Starts pro Jahr.

Heute traten 19‘233 Rekruten – unter ihnen 87 Frauen – zur militärischen Grundausbildung an. Einzig bei der Luftwaffe gibt es zwei Ausnahmen: Die Fliegerabwehr-Rekrutenschule in Emmen LU beginnt zwei Wochen später, am 28. Juli; die Piloten-RS in Riazzino/TI startet am 25. August.

Die Rekruten werden von insgesamt 138 Kompaniekommandanten (darunter 2 Frauen), 503 männlichen und 2 weiblichen Zugführern, 2840 Korporälen (davon 29 Frauen), 153 Feldweibeln, 124 Fourieren sowie 87 Ärzten, Quartiermeistern und Logistikoffizieren (darunter 3 Frauen) ausgebildet, geführt und begleitet. 70 Prozent aller einrückenden Rekruten sind Deutschschweizer, 25 Prozent französisch- und rund fünf Prozent italienischsprachig.

Korruptionsverdacht an der ETHL Lausanne

BERN. Die Bundesanwaltschaft führt seit dem 16. Mai in enger Zusammenarbeit mit der Bundeskriminalpolizei und der Kriminalpolizei des Kantons Waadt gerichtspolizeiliche Ermittlungen, unter anderem gegen einen Bundesangestellten an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (ETHL) wegen Verdachts auf passive Bestechung und ungetreue Amtsführung.

Aufgrund einer von der ETHL am 12. Mai eingereichten Strafanzeige wurde der unter Hauptverdacht stehende Bundesangestellte verhaftet und von den Ermittlern der Bundeskriminalpolizei und der Bundesanwaltschaft befragt. Es wurden verschiedene Hausdurchsuchungen durchgeführt und Material beschlagnahmt. Der Angeschuldigte befand sich vom 24. Juni bis am 11. Juli wegen Kollusionsgefahr in Untersuchungshaft.

Die gesammelten Informationen und die Hinweise des Angeschuldigten stützen den Verdacht auf den Betrieb eines Bestechungssystems im Zusammenhang mit der Auftragserteilung. Der Angeschuldigte wird verdächtigt, während mehrerer Jahre ein Bestechungssystem innerhalb der ETHL betrieben zu haben, in welches mehrere Unternehmen der Region verwickelt waren. Gemäss ersten Ermittlungserkenntnissen liess sich der Verdächtigte von den Unternehmern für jede neue durch ihn vermittelte Auftragsvergabe mutmasslich illegale Kommissionen überweisen. Die weiteren Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden haben sich auf die Unternehmen der Region konzentriert, die möglicherweise in den Fall verwickelt sind. Mehrere der aktiven Bestechung verdächtigte Angeschuldigte wurden bereits befragt.

Mit Rücksicht auf die weiteren Ermittlungen im Rahmen dieser Untersuchung und die weiteren Entwicklungen in diesem Verfahren können die Strafverfolgungsbehörden im Moment keine weiteren Details bekannt geben.           

Zäch tritt als Nationalrat zurück

BADEN. Der letzte Woche wegen ungetreuer Geschäftsführung erstinstanzlich zu zwei Jahren Gefängnis verurteilte Paraplegiker- Arzt Guido A. Zäch tritt von seinem Amt als CVP-Nationalrat zurück. Als Nachfolgerin schickt die Aargauer CVP die Ständeratskandidatin Ruth Humbel nach Bern. Das Amt des Präsidenten der Paraplegiker-Stiftung will Zäch bis zum Ende seiner Mandatszeit 2005 behalten. Laut Radio DRS hält die Schweizerische Stiftungsaufsicht dies allerdings für problematisch und würde ein Rücktritt von Zäch befürworten.

 

 

español

bienvenidos

türkçe

merhaba

deutsch

home

dossiers

interviews

portraits

news box

migration

CH in kürze

fotobank

agenda

jahresbericht

impressum