Gesucht wird ein Zentrum für dissoziale Asyl Suchende

LUZERN. Der Regierungsrat des Kantons Luzern hat das Konzept zur speziellen Unterbringung für Asyl Suchende, die durch unsoziales und renitentes Verhalten auffallen, gutgeheissen.

Unterschied zwischen Frauen- und Männererwerbsquote verringert sich in Basel-Stadt

BASEL. Die Erwerbsquote der 15- bis 64-jährigen Männer ist zwischen 1990 und 2000 von 87,2 % auf 82,6 % gesunken und die Erwerbsquote der Frauen im erwerbsfähigen Alter von 62,2 % auf 71,1 % gestiegen.

Nordwestschweiz fordert Engagement des Bundes für den TGV Rhin-Rhône

BASEL. Der Standort Schweiz braucht wesentlich schnellere Bahnverbindungen in die grossen europäischen Zentren. Die kantonalen Direktoren des öffentlichen Verkehrs der Nordwestschweiz fordern den Bundesrat daher auf, dem Projekt TGV Rhin-Rhône in der Botschaft zum Anschluss der Schweiz an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz hohe Priorität einzuräumen.

Mission 21 verlängert Finanzierung für Theologie-Professur

BASEL. Die mission 21 hat mit der Universität Basel die Verlängerung der Finanzierung für die 1992 auf zwölf Jahre eingerichtete Professur "Ökumene, Mission und interkulturelle Gegenwartsfragen" vereinbart.

Start des Studiengangs Sekundarstufe I wie geplant

AARAU. Der Studiengang Sekundarstufe I startet im Kanton Aargau im August 2003 wie vorgesehen. Die Überweisung einer FDP-Motion zur Ausbildung von Bezirkslehrpersonen hat keine Auswirkungen auf den Studiengang für dieses Jahr.

Reithalle: erneute Gewalt gegen die Polizei  

BERN. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Polizei auf der Schützenmatte in Bern mehrmals von bis zu ca. 40 Autonomen aus der Reithalle mit Petarden, Steinen und Flaschen angegriffen.

Ab nächstem Jahr 120 neue Lehrstellen im Gesundheitswesen

BERN. Der Kanton Bern schafft die Voraussetzung, dass im nächsten Jahr rund 120 neue Lehrstellen für Fachangestellte Gesundheit (FaGe) angeboten werden können.

Abfallmengen stagnieren. Verminderung bleibt dringend

LIESTAL. Trotz flauer Konjunktur bewegt sich die Kehrichtmenge im Kanton Basel-Landschaft nur geringfügig nach unten.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

14. Juli 2003

Gesucht wird ein Zentrum für dissoziale Asyl Suchende

LUZERN. Der Regierungsrat des Kantons Luzern hat das Konzept zur speziellen Unterbringung für Asyl Suchende, die durch unsoziales und renitentes Verhalten auffallen, gutgeheissen. Die Suche nach einer geeigneten Liegenschaft an einem abgelegenen Ort läuft.

Der Regierungsrat hat zustimmend Kenntnis genommen vom Konzept zur speziellen Unterbringung von dissozialen Asyl Suchenden, das von einer breit abgestützten Arbeitsgruppe vorgelegt wurde. Das Konzept sieht die Eröffnung eines speziellen Zentrums für ungefähr 50 erwachsene Asyl Suchende an einem abgelegenen Ort im Kanton Luzern vor. Diesem Zentrum werden Personen, die durch unsoziales oder renitentes Verhalten auffallen, zugewiesen. Es handelt sich dabei um eine kleine Minderheit von Asyl Suchenden, die die öffentliche Sicherheit und Ordnung stören, die Mitwirkung zur Vorbereitung der Ausreise verweigern oder die Hausordnungen in anderen Unterkünften grob verletzen. Neben der Unterbringung in einem speziellen Zentrum soll für solche Asylsuchenden zudem das Verfahren beschleunigt werden. Darüber hinaus kann das Amt für Migration Gebietsverbote aussprechen. Beim Konzept wurde darauf geachtet, dass die Sicherheit des Zentrums nach innen und nach aussen gewährleistet ist.

Das Kantonale Sozialamt sucht nun eine geeignete Liegenschaft. Die Suche gestaltet sich nicht ganz einfach, da Standort und Gebäude bestimmten Bedingungen genügen müssen. Bisher ist denn auch noch kein Objekt gefunden worden, das die Voraussetzungen erfüllt. In der Verantwortung stehen auch mögliche Standortgemeinden. Das Gesundheits- und Sozialdepartement und das Kantonale Sozialamt hoffen auf die Unterstützung durch die Gemeinden.

Unterschied zwischen Frauen- und Männererwerbsquote verringert sich in Basel-Stadt

BASEL. Die Erwerbsquote der 15- bis 64-jährigen Männer ist zwischen 1990 und 2000 von 87,2 % auf 82,6 % gesunken und die Erwerbsquote der Frauen im erwerbsfähigen Alter von 62,2 % auf 71,1 % gestiegen.

 Die Männererwerbsquote nahm bei den 15- bis 24-Jährigen nur leicht ab (von 65,8 % auf 63,1 %). Markant sank sie aber bei den 45- bis 54-Jährigen (von 96,0 % auf 89,3 %) und bei den 55- bis 64-Jährigen (von 80,2 % auf 69,0 %). Im Gegenzug verdoppelte sich die Invalidisierungsquote bei den 35- bis 54-jährigen Männern auf 4,7 %. Zudem war die Frühpensionierungsquote bei den 55- bis 61-Jährigen im Jahr 2000 mit 12,0 % ungefähr 1,5 Mal so hoch wie 1990. Dies sind auch die Hauptgründe für die geringere Erwerbsquote der Männer und nicht die längeren Ausbildungen.

Bei der Frauenerwerbsquote ist im Jahr 2000 der typische familienzyklische Verlauf verschwunden. Im Gegensatz zur Schweiz sind die Frauen in Basel-Stadt zwischen 25 und 50 Jahren relativ konstant zu über 80 % erwerbstätig. Die weibliche Erwerbsquote hat sich in ihrem Verlauf somit stark der männlichen angepasst. Im Vergleich zur Schweiz sind Mütter zwischen 25 und 45 Jahren, die mindestens ein Kind bis 6 Jahre haben, in Basel-Stadt deutlich häufiger erwerbstätig (BS: 70,1 %; CH: 62,2 %). Ihr Anteil an der weiblichen Wohnbevölkerung zwischen 25 und 45 Jahren ist jedoch tiefer als in der Schweiz (BS: 26,0 %; CH: 31,4 %).

 Trotzdem bestehen auch im Jahr 2000 in Basel-Stadt noch beträchtliche Unterschiede in der Frauenerwerbsquote nach Gemeinden und Wohnvierteln. Am tiefsten ist sie in den reinen Wohngemeinden und –quartieren mit hohem Familienanteil, nämlich in Riehen und Bettingen bzw. Hirzbrunnen und Bruderholz (zwischen 64,0 % und 66,4 %). Gerade hier ist sie aber in den letzten zehn Jahren auch am stärksten gewachsen. In Bettingen hat sie beispielsweise um beinahe die Hälfte zugenommen.

Nordwestschweiz fordert Engagement des Bundes für den TGV Rhin-Rhône

BASEL. Der Standort Schweiz braucht wesentlich schnellere Bahnverbindungen in die grossen europäischen Zentren. Die kantonalen Direktoren des öffentlichen Verkehrs der Nordwestschweiz fordern den Bundesrat daher auf, dem Projekt TGV Rhin-Rhône in der Botschaft zum Anschluss der Schweiz an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz hohe Priorität einzuräumen.

Die ÖV-Direktorinnen und -Direktoren der Kantone AG, BL, BS, JU und SO (KÖV NWCH) betrachten die Anbindung der Schweiz an das Europäische Hochgeschwindigkeitsnetz (HGV) als dringend für den Erhalt der Standortgunst. Für die KÖV NWCH ist die Integration in den internationalen Eisenbahnverkehr eine wichtige Investition in die wirtschaftliche Zukunft des Landes und in eine ökologisch vertretbare Mobilität. Sie fordert daher den Bundesrat auf, die sogenannte "HGV-Botschaft" ohne weiteren Verzug in die Vernehmlassung zu geben. Diese Position hat die KÖV NWCH in einem Brief an Bundesrat Leuenberger festgehalten.

Für die KÖV NWCH ist klar, dass prioritär diejenigen Projekte realisiert werden müssen, die eine wesentliche Verkürzung der Fahrzeiten zwischen dem Städtesystem Schweiz und den Ballungsräumen im benachbarten Ausland bewirken. Dieses Kriterium erfüllt am besten der TGV Rhin-Rhône, der zukünftig die Deutschschweiz via Basel (und den Jura bzw. Biel via Belfort) mit Paris und Lyon-Südfrankreich verbinden soll. Die KÖV NWCH erwartet daher einen Finanzierungsbeitrag der Schweiz zur ersten Etappe dieses Projekts, der zeitgerecht, entsprechend dem Projektfortschritt in Frankreich zur Verfügung stehen muss.

Die KÖV NWCH erwartet ferner, dass der Bund im Rahmen des HGV-Kredits die nötigen Voraussetzungen schafft, um den Landesflughafen Basel-Mulhouse (EAP) bis 2010 entsprechend den Festlegungen des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) an das internationale Eisenbahnnetz anzuschliessen.

Mission 21 verlängert Finanzierung für Theologie-Professur

BASEL. Die mission 21 hat mit der Universität Basel die          Verlängerung der Finanzierung für die 1992 auf zwölf Jahre eingerichtete Professur "Ökumene, Mission und interkulturelle Gegenwartsfragen" vereinbart. Die an der Theologischen Fakultät angesiedelte  Professur kann mit den zur Verfügung stehenden Mitteln ab August 2004 zu 50 Prozent mit der jetzigen Stelleninhaberin,  Prof. Dr. Christine Lienemann,          weitergeführt werden.

Start des Studiengangs Sekundarstufe I wie geplant

AARAU. Der Studiengang Sekundarstufe I startet im Kanton Aargau im August 2003 wie vorgesehen. Die Überweisung einer FDP-Motion zur Ausbildung von Bezirkslehrpersonen hat keine Auswirkungen auf den Studiengang für dieses Jahr. Auch für 2004 ist ein für alle drei Typen der Oberstufe gemeinsamer Studiengang vorgesehen.

Im August 2003 beginnen an der FHA Pädagogik zwei neue Studiengänge der Lehrerbildung, nämlich der Studiengang Primarstufe und der Studiengang Sekundarstufe I. Im Studiengang Sekundarstufe I werden Lehrpersonen für alle drei Typen der aargauischen Oberstufe, also für die Real-, Sekundar- und Bezirksschule ausgebildet. Der Grundsatz der gemeinsamen Ausbildung aller Oberstufenlehrpersonen wurde im Jahre 2000 durch den Grossen Rat im Rahmen der Gesamtkonzeption Lehrerinnen- und Lehrerbildung (GKLL) beschlossen.

Reithalle: erneute Gewalt gegen die Polizei  

BERN. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Polizei auf der Schützenmatte in Bern mehrmals von bis zu ca. 40 Autonomen aus der Reithalle mit Petarden, Steinen und Flaschen angegriffen. Die Vermummten zündeten Container an und errichteten auf der Schützenmattstrasse eine Strassensperre. Ein Polizist wurde durch einen Pflasterstein am Knie getroffen. Ueber Sachschäden liegen noch keine Angaben vor; mehrere Fahrzeuge dürften durch die Flaschen- und Steinwürfe beschädigt worden sein. Die Polizei setzte Gummischrot und Reizstoff ein.

Ab nächstem Jahr 120 neue Lehrstellen im Gesundheitswesen

BERN. Der Kanton Bern schafft die Voraussetzung, dass im nächsten Jahr rund 120 neue Lehrstellen für Fachangestellte Gesundheit (FaGe) angeboten werden können. Die FaGe ist ein völlig neues Berufsangebot im Gesundheitswesen. Geschaffen werden die Lehrstellen in den drei Regionen Oberland, Biel-Seeland und Oberaargau-Emmental.

Im Rahmen der Neugestaltung der Berufe im Gesundheitswesen (Neue Bildungssystematik, NBS) wollen die Gesundheits- und Fürsorgedirektion und die Erziehungsdirektion des Kantons Bern in einer gemeinsamen Aktion ab August 2004 rund 120 neue Lehrstellen für Fachangestellte Gesundheit (FaGe) anbieten. Dieser neue Beruf, der in den nächsten Jahren schweizweit eingeführt wird, kann direkt nach der obligatorischen Schulzeit – also mit 16 Jahren – erlernt werden. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Angeboten werden die Lehrstellen von Spitälern, Heimen und Spitexorganisationen in den drei Regionen Oberland, Biel-Seeland und Oberaargau-Emmental. Der Berufsschulunterricht wird in den bestehenden Pflegeberufsschulen mit Sitz in Spiez, Biel und Langenthal stattfinden. Die Berufsausbildung FaGe eröffnet verschiedene Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten. Unter anderem dient sie als Vorbereitung für die Ausbildung zur diplomierten Pflegefachfrau und zum diplomierten Pflegefachmann; oder sie erlaubt den Erwerb der Berufsmatura und damit den Zugang zur Fachhochschule.

Abfallmengen stagnieren. Verminderung bleibt dringend

LIESTAL. Trotz flauer Konjunktur bewegt sich die Kehrichtmenge im Kanton Basel-Landschaft nur geringfügig nach unten. 179 kg pro Person gelangten 2002 aus den Haushalten in die Kehrichtverbrennungsanlage und 133 kg in die Wertstoffsammlungen. Das sind je 1 kg weniger als 2001. Damit bei einer wirtschaftlichen Erholung die Mengen nicht wieder stark anwachsen, müssen die Massnahmen zur Abfallvermeidung auf allen Ebenen verstärkt werden.

Im 2002 wurden pro Person 179 kg Hauskehricht und Sperrgut am Strassenrand bereitgestellt. 1 kg weniger als 2001. Auch bei den durch die Gemeinden gesammelten Wertstoffen (ohne Grünabfälle) ergab sich ein Rückgang um 1 kg auf 133 kg pro Person und Jahr. Damit liegt die Verwertungsrate mit knapp 43% zwar recht hoch, lässt sich aber offensichtlich ohne gezielte Massnahmen nicht mehr so leicht steigern. Nicht berücksichtigt in diesen Zahlen sind die Grünabfälle (dezentrale/zentrale Kompostierung) sowie die Wertstoffe, die über den Detailhandel separat erfasst werden (PET, Alu-Dosen, usw.).

 

 

español

bienvenidos

türkçe

merhaba

deutsch

home

dossiers

interviews

portraits

news box

migration

CH in kürze

fotobank

agenda

jahresbericht

impressum