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Zäch
tritt in Ausstand
BADEN.
Guido A. Zäch will nach seiner erstinstanzlichen Verurteilung
durch das Basler Strafgericht nun doch als Präsident der
Paraplagiker-Stiftung in den Ausstand treten. Gestern hat die
Schweizerische Stiftungsaufsicht die ursprüngliche Absicht Zächs,
weiter das Stiftungspräsidium zu leiten, kritisiert.
Weitere
Anstrengungen in der Luftreinhaltung sind nötig
Bei
heissem Sommerwetter steigen die Ozon-Werte in die Höhe und überschreiten
die zum Schutz von Mensch und Vegetation festgelegten Grenzwerte.
Eine konsequente Fortführung der Luftreinhaltepolitik ist deshalb
nötig, wie ein neuer Bericht der Eidgenössischen Kommission für
Lufthygiene zeigt. Die Emissionen der Ozon- Vorläufersubstanzen
wie NOx und VOC müssen gegenüber heute noch einmal halbiert
werden.
BERN.
Die Ozonwerte sind in den vergangenen Tagen in weiten Teilen
der Schweiz wiederum stark angestiegen. Sie überschritten den
Grenzwert von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter zum Teil deutlich. An
den Stationen des Nationalen Beobachtungsnetzes NABEL wurde der
Grenzwert in der Zeit von Anfang Jahr bis Mitte Juli 2003 zwischen
9 (Jungfraujoch) und 800 Mal (Rigi) überschritten, im Tessin
(Lugano, Magadino) 520 Mal, mit Spitzenbelastungen bis zu 250
Mikrogramm pro Kubikmeter. Insgesamt wurden die Grenzwerte bis
Mitte Juli an den mei-sten Stationen bereits häufiger überschritten
als während des ganzen Jahres 2002. Dazu haben auch die für die
Ozonbildung günstigen meteorologischen Verhältnisse beigetragen.
Zwar
sind die Emissionen der Vorläufersubstanzen NOx (Stickoxide) und
VOC (flüchtige Kohlenwasserstoffe), aus denen das Ozon bei hoher
Sonneneinstrahlung entsteht, zwischen 1985 (Höchststand der
Emissionen) und 2002 stark zurückgegangen - um 40 bis 50 Prozent.
Dies vor allem dank technischen Massnahmen beim motorisierten
Verkehr, in der Industrie und beim Gewerbe sowie dank der
Lenkungsabgabe auf VOC. Wegen den komplexen Ozonbildungs- und
Abbauprozessen wurden die Ozonkonzentrationen jedoch nicht
proportional reduziert. Während die Ozon-Spitzenwerte an
verschiedenen Messstationen der Schweiz um 10-20% zurückgegangen
sind, hat sich die Anzahl der Grenzwertüberschreitungen kaum verändert.
Dies
zeigt der soeben erschienene Bericht der Eidgenössischen
Kommission für Lufthygiene EKL "Ozon in der Schweiz
2003". Darin werden die Trends der Ozonbelastung in der
Schweiz in den vergangenen Jahren analysiert, die Strategie zur
Senkung der Belastung zusammengefasst und weitere Massnahmen
aufgezeigt, die zu einer Reduktion des Ausstosses von Vorläuferschadstoffen
führen könnten.
Jeder
und jede kann mithelfen Quintessenz des Berichts: Die
Luftreinhaltepolitik der Schweiz muss konsequent weitergeführt
werden. Die Häufigkeit der Grenzwertüberschreitungen zeigt, dass
weitere dauerhaft wirksame Massnahmen nötig sind. Dies bedeutet,
dass in allen Bereichen die besten verfügbaren Technologien zur
Minderung der Emissionen eingesetzt werden. Dies betrifft sowohl
den Bereich Verkehr (verschärfte Abgasvorschriften im
Gleichschritt mit der EU ), als auch Indu-strie und Gewerbe
(technische Vorschriften für Anlagen wie Zementwerke, Chemische
Reinigungen, Tankstellen, etc.).
Behördlich
verordnete kurzfristige Sofortmassnahmen sind hingegen nicht
angezeigt: Sie kommen wegen der komplexen Ozonbildungs- und
Abbauprozessen zu spät und tragen kaum etwas zur Senkung der
Belastung bei.
Aufgerufen
ist auch jeder Bürger, jede Bürgerin: Die Entstehung von Ozon -
und auch weiterer Schadstoffe wie Feinstaub, NO2 und VOC - lässt
sich verringern, indem grundsätzlich auf kurze Autofahrten
verzichtet wird, indem der öffentlichen Verkehr benutzt wird,
indem lösungsmittelfreie oder -arme Produkte verwendet werden
oder indem im Hobby- und Gartenbereich elektrische Geräte
eingesetzt werden anstelle von solchen mit 2-Takt-Benzinmotoren.
Damit kann die Luftqualität dauerhaft verbessert werden.
Feuerlöscheinsatz
der Luftwaffe
BERN.
Auf Ersuchen der zivilen Behörden standen von Freitag bis Sonntag
(11.-13. Juli 2003) zehn Berufsmilitärpiloten, sechs Milizpiloten
und diverse Mechaniker des Bundesamtes für Betriebe der Luftwaffe
(BABLW) zur Bekämpfung des Waldbrandes im Raum Grono / Santa
Maria (Misox, GR) im Einsatz. Mit bis
zu drei Super Puma wurden in
diesem Zeitraum während rund 50 Flugstunden Löscheinsätze
geflogen. Im Verlaufe des Sonntags konnte der subsidiäre Einsatz
auf die Pikettstellung einer Maschine reduziert werden.
Seit
Montagmorgen steht wieder ein Super Puma im Löscheinsatz. Es ist
damit zu rechnen, dass für die kommenden Tage eine Pikettstellung
notwendig wird.
Der
Einsatz der Luftwaffe wurde nur möglich, weil sich - trotz
Wochenende und Ferienzeit - viele Luftwaffen-Angestellte spontan
zur Mithilfe bereit
erklärt haben.
250
Schweizer Armeeangehörige am internationalen Viertage-Marsch
vonNijmegen in den Niederlanden
BERN.
Bereits zum 87. Mal findet vom 15. bis 18. Juli 2003 im niederländischen
Nijmegen der Internationale Viertage-Marsch statt. Mit weit über
40'000
Marschierenden ist der
"Holländer" der grösste Marschevent der Welt. Die
Delegation der Schweizer Armee marschiert dieses Jahr zum 45. Mal
mit.
Begleitet wird sie von der
Stadtmusik Solothurn.
Zum
45. Mal «en suite» beteiligt sich unsere Armee am weltgrössten
Marschereignis, dem «Vierdaagse» in Nijmegen in den
Niederlanden. Auch dieses Jahr werden rund 42'500 Teilnehmerinnen
und Teilnehmer aus über 60 Nationen die viermal vierzig Kilometer
unter die Sohlen nehmen.
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