Zäch tritt in Ausstand

BADEN. Guido A. Zäch will nach seiner erstinstanzlichen Verurteilung durch das Basler Strafgericht nun doch als Präsident der Paraplagiker-Stiftung in den Ausstand treten.

Weitere Anstrengungen in der Luftreinhaltung sind nötig

BERN. Bei heissem Sommerwetter steigen die Ozon-Werte in die Höhe und überschreiten die zum Schutz von Mensch und Vegetation festgelegten Grenzwerte.

Feuerlöscheinsatz der Luftwaffe

BERN. Auf Ersuchen der zivilen Behörden standen von Freitag bis Sonntag (11.-13. Juli 2003) zehn Berufsmilitärpiloten, sechs Milizpiloten und diverse Mechaniker des Bundesamtes für Betriebe der Luftwaffe (BABLW) zur Bekämpfung des Waldbrandes im Raum Grono / Santa Maria (Misox, GR) im Einsatz. Mit bis zu drei Super Puma wurden in diesem Zeitraum während rund 50 Flugstunden Löscheinsätze geflogen.

250 Schweizer Armeeangehörige am internationalen Viertage-Marsch vonNijmegen in den Niederlanden

BERN. Bereits zum 87. Mal findet vom 15. bis 18. Juli 2003 im niederländischen Nijmegen der Internationale Viertage-Marsch statt.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

15. Juli 2003

Zäch tritt in Ausstand

BADEN. Guido A. Zäch will nach seiner erstinstanzlichen Verurteilung durch das Basler Strafgericht nun doch als Präsident der Paraplagiker-Stiftung in den Ausstand treten. Gestern hat die Schweizerische Stiftungsaufsicht die ursprüngliche Absicht Zächs, weiter das Stiftungspräsidium zu leiten, kritisiert.

Weitere Anstrengungen in der Luftreinhaltung sind nötig

Bei heissem Sommerwetter steigen die Ozon-Werte in die Höhe und überschreiten die zum Schutz von Mensch und Vegetation festgelegten Grenzwerte. Eine konsequente Fortführung der Luftreinhaltepolitik ist deshalb nötig, wie ein neuer Bericht der Eidgenössischen Kommission für Lufthygiene zeigt. Die Emissionen der Ozon- Vorläufersubstanzen wie NOx und VOC müssen gegenüber heute noch einmal halbiert werden.

BERN. Die Ozonwerte sind in den vergangenen Tagen in weiten Teilen der Schweiz wiederum stark angestiegen. Sie überschritten den Grenzwert von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter zum Teil deutlich. An den Stationen des Nationalen Beobachtungsnetzes NABEL wurde der Grenzwert in der Zeit von Anfang Jahr bis Mitte Juli 2003 zwischen 9 (Jungfraujoch) und 800 Mal (Rigi) überschritten, im Tessin (Lugano, Magadino) 520 Mal, mit Spitzenbelastungen bis zu 250 Mikrogramm pro Kubikmeter. Insgesamt wurden die Grenzwerte bis Mitte Juli an den mei-sten Stationen bereits häufiger überschritten als während des ganzen Jahres 2002. Dazu haben auch die für die Ozonbildung günstigen meteorologischen Verhältnisse beigetragen.

Zwar sind die Emissionen der Vorläufersubstanzen NOx (Stickoxide) und VOC (flüchtige Kohlenwasserstoffe), aus denen das Ozon bei hoher Sonneneinstrahlung entsteht, zwischen 1985 (Höchststand der Emissionen) und 2002 stark zurückgegangen - um 40 bis 50 Prozent. Dies vor allem dank technischen Massnahmen beim motorisierten Verkehr, in der Industrie und beim Gewerbe sowie dank der Lenkungsabgabe auf VOC. Wegen den komplexen Ozonbildungs- und Abbauprozessen wurden die Ozonkonzentrationen jedoch nicht proportional reduziert. Während die Ozon-Spitzenwerte an verschiedenen Messstationen der Schweiz um 10-20% zurückgegangen sind, hat sich die Anzahl der Grenzwertüberschreitungen kaum verändert.

Dies zeigt der soeben erschienene Bericht der Eidgenössischen Kommission für Lufthygiene EKL "Ozon in der Schweiz 2003". Darin werden die Trends der Ozonbelastung in der Schweiz in den vergangenen Jahren analysiert, die Strategie zur Senkung der Belastung zusammengefasst und weitere Massnahmen aufgezeigt, die zu einer Reduktion des Ausstosses von Vorläuferschadstoffen führen könnten.

Jeder und jede kann mithelfen Quintessenz des Berichts: Die Luftreinhaltepolitik der Schweiz muss konsequent weitergeführt werden. Die Häufigkeit der Grenzwertüberschreitungen zeigt, dass weitere dauerhaft wirksame Massnahmen nötig sind. Dies bedeutet, dass in allen Bereichen die besten verfügbaren Technologien zur Minderung der Emissionen eingesetzt werden. Dies betrifft sowohl den Bereich Verkehr (verschärfte Abgasvorschriften im Gleichschritt mit der EU ), als auch Indu-strie und Gewerbe (technische Vorschriften für Anlagen wie Zementwerke, Chemische Reinigungen, Tankstellen, etc.).

Behördlich verordnete kurzfristige Sofortmassnahmen sind hingegen nicht angezeigt: Sie kommen wegen der komplexen Ozonbildungs- und Abbauprozessen zu spät und tragen kaum etwas zur Senkung der Belastung bei.

Aufgerufen ist auch jeder Bürger, jede Bürgerin: Die Entstehung von Ozon - und auch weiterer Schadstoffe wie Feinstaub, NO2 und VOC - lässt sich verringern, indem grundsätzlich auf kurze Autofahrten verzichtet wird, indem der öffentlichen Verkehr benutzt wird, indem lösungsmittelfreie oder -arme Produkte verwendet werden oder indem im Hobby- und Gartenbereich elektrische Geräte eingesetzt werden anstelle von solchen mit 2-Takt-Benzinmotoren. Damit kann die Luftqualität dauerhaft verbessert werden.

Feuerlöscheinsatz der Luftwaffe

BERN. Auf Ersuchen der zivilen Behörden standen von Freitag bis Sonntag (11.-13. Juli 2003) zehn Berufsmilitärpiloten, sechs Milizpiloten und diverse Mechaniker des Bundesamtes für Betriebe der Luftwaffe (BABLW) zur Bekämpfung des Waldbrandes im Raum Grono / Santa Maria (Misox, GR) im Einsatz. Mit bis zu drei Super Puma wurden in diesem Zeitraum während rund 50 Flugstunden Löscheinsätze geflogen. Im Verlaufe des Sonntags konnte der subsidiäre Einsatz auf die Pikettstellung einer Maschine reduziert werden.

Seit Montagmorgen steht wieder ein Super Puma im Löscheinsatz. Es ist damit zu rechnen, dass für die kommenden Tage eine Pikettstellung notwendig wird.

Der Einsatz der Luftwaffe wurde nur möglich, weil sich - trotz Wochenende und Ferienzeit - viele Luftwaffen-Angestellte spontan zur Mithilfe bereit erklärt haben.

250 Schweizer Armeeangehörige am internationalen Viertage-Marsch vonNijmegen in den Niederlanden

BERN. Bereits zum 87. Mal findet vom 15. bis 18. Juli 2003 im niederländischen Nijmegen der Internationale Viertage-Marsch statt. Mit weit über 40'000 Marschierenden ist der "Holländer" der grösste Marschevent der Welt. Die Delegation der Schweizer Armee marschiert dieses Jahr zum 45. Mal mit. Begleitet wird sie von der Stadtmusik Solothurn.

Zum 45. Mal «en suite» beteiligt sich unsere Armee am weltgrössten Marschereignis, dem «Vierdaagse» in Nijmegen in den Niederlanden. Auch dieses Jahr werden rund 42'500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 60 Nationen die viermal vierzig Kilometer unter die Sohlen nehmen.

 

 

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