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Unfall
einer Alouette III - drei Verletzte
BERN.
Eine Alouette III der Schweizer Luftwaffe ist am
Dienstagmorgen nördlich des Uri-Rotstocks im 'Chlital' aus bisher
unbekannten Gründen abgestürzt. Die Unfallstelle befindet sich
rund 2,5 km südlich von der Ortschaft Isenthal (Kt Uri). Der
Absturz forderte einen Schwer- und zwei Leichtverletzte. Die
Verletzten wurden nur wenige Minuten nach dem Unfall durch die
REGA geborgen und hospitalisiert. An Bord des Helikopters befanden
sich zwei Piloten und ein Mechaniker. Die Alouette III war im
Rahmen eines Lastentransports zugunsten einer Alpkorporation
unterwegs. Eine militärgerichtliche Untersuchung wurde umgehend
eingeleitet.
Verhandlungsbeginn
zur Ausdehnung des bilateralen Personenfreizügigkeitsabkommens
mit der EU in Brüssel
In
Brüssel hat heute die erste Verhandlungsrunde zur Ausdehnung des
bilateralen Personenfreizügigkeits- abkommens auf die zehn neuen
EU-Mitgliedstaaten stattgefunden. Vorgängig zog der Gemischte
Ausschuss Schweiz-EU eine positive Bilanz über das erste Jahr
seit Inkrafttreten des Abkommens über den freien Personenverkehr.
BERN.
Die beiden Delegationen legten in der ersten Sitzung
gegenseitig ihre Positionen zur Ausdehnung des Personenfreizügigkeitsabkommens
dar. Anwesend waren auf EU-Seite auch Vertreter der neuen
Mitgliedländer. Das Verhandlungsmandat des Bundesrates sieht vor,
dass die Schweiz bezüglich der Zulassungsbeschränkungen nicht
schlechter gestellt werden soll als die 15 bisherigen EU-
Mitgliedländer. Der Zugang zum Arbeitsmarkt soll auch gegenüber
den neuen Mitgliedländern schrittweise geöffnet werden. Die EU
erlaubt ihren bisherigen Mitgliedern, während maximal sieben
Jahren bestehende arbeitsmarktliche Beschränkungen gegenüber den
neuen Mitgliedländern weiter zu führen.
Die
Schweizer Verhandlungsdelegation wird vom stellvertretenden
IMES-Direktor Dieter Grossen geleitet. Die EU-Delegation steht
unter der Leitung von Matthias Brinkmann, Chef des für die
Schweiz zuständigen Referats in der Generaldirektion
Aussenbeziehungen der EU-Kommission. Für die Anpassung des
Abkommens in den Bereichen soziale Sicherheit und
Diplomanerkennung wurden separate Unterverhandlungsgruppen
gebildet.
Sowohl
die Schweiz als auch die EU haben ihren Willen bekundet, die
Verhandlungen vor Jahresende abzuschliessen. In der Schweiz werden
die eidgenössischen Räte über das Verhandlungsergebnis mit der
EU befinden. Der Parlamentsbeschluss untersteht dem fakultativen
Referendum. Mit dem Inkrafttreten der Ausdehnung des Abkommens ist
frühestens 2005 zu rechnen.
Infolge
der EU-Erweiterung wird die Schweiz neben dem Freizügigkeitsabkommen
auch die übrigen bilateralen Abkommen auf die EU-Neumitglieder
ausweiten. Dies bewirkt eine bedeutende Öffnung des auf 450
Millionen Menschen anwachsenden EU-Binnenmarkts und ist für die
Schweiz und ihre Wirtschaft ein wichtiger Schritt und eine Chance.
Durch die Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens ergeben sich für
die Rekrutierung von qualifizierten Arbeitskräften wie auch von
Hilfskräften interessante Perspektiven.
Keinen
Einfluss haben die anstehenden Verhandlungen auf die flankierenden
Massnahmen, die am 1. Juni 2004 in der Schweiz in Kraft treten und
auch auf Erwerbstätige aus den EU- Neumitgliedstaaten Anwendung
finden werden. Diese Massnahmen schützen die schweizerischen
Arbeitnehmer vor Lohn- und Sozialdumping.
Vorgängig
zum ersten Verhandlungstreffen traf sich der Gemischte Ausschuss
Schweiz-EU zu seiner zweiten jährlichen Sitzung. Die Bilanz fällt
auf beiden Seiten positiv aus. Das Personenfreizügigkeitsabkommen,
das seit dem 1. Juni 2002 in Kraft
Bei
der Umsetzung hat zu keinen nennenswerten Problemen geführt. Wie
erwartet war die Nachfrage nach Aufenthalts- und
Arbeitsbewilligungen stark. Die kontingentierten 15'000
Bewilligungen pro Jahr für EU-Arbeitskräfte waren nach zehn
Monaten ausgeschöpft. Dies ist vor allem auf Übergangs- und
Bereinigungseffekte, zum Beispiel durch Umwandlungen von Grenzgängerbewilligungen,
zurück zu führen. Die grösste Zuwanderung erfolgte aus
Deutschland.
Start
der Super League
BERN.
Heute abend startet die Schweizer Fussball-Nationallliga A
unter der neuen Bezeichnung «Super League» in die neue Saison.
In der neu auf 10 Teams abgespeckte Liga sind Meister GC und der
Vizemeister FC Basel die grossen Favoriten.
Schweiz
trocknet aus
BERN.
Die anhaltende Hitze in der Schweiz zeigt Folgen. In Grindelwald
kam es gestern zu einem Gletscherabriss und am Matterhorn zu einem
Bergsturz, so dass in einer spektakulären Rettungsaktion rund 70
Personen per Helikopter vom Berg gerettet werden mussten. Grosse
Probleme kommen auch auf die Landwirtschaft zu, vor allem im
Aargau, Schaffhausen, Thurgau und dem Baselbiet müssen
Ernteeinbussen bis zu 30 Prozent befürchtet werden. Die Kantone
haben überdies Massnahmen gegen die drohende Waldbrandgefahr
ergriffen.
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