Kanton Zürich unterstützt Projekte zur Integrationsförderung

ZÜRICH. Im Auftrag der Direktion der Justiz und des Innern wird die Kantonale Arbeitsgemeinschaft für Ausländerfragen Zürich (KAAZ) in den nächsten Wochen Beiträge von insgesamt 690'000 Franken zur Unterstützung von 72 Projekten ausrichten, mit denen die Integration der ausländischen Wohnbevölkerung gefördert werden soll.

Keine Entspannung am Arbeitsmarkt

ZÜRICH. Im Juni hat sich die Zahl der Stellen Suchenden und der Arbeitslosen im Kanton Zürich leicht erhöht.

Die Würfel für das Cobra-Tram sind gefallen

ZÜRICH. Das Modell „Cobra“ soll definitiv das neue Tram für Zürich sein.

Waldbrandgefahr in Thurgau

FRAUENFELD. Die Trockenheit der letzten Wochen verschärfte im Thurgau die Waldbrandgefahr.

681'000 Franken für Kultur- und Bildungsprojekte

AARAU. An ihrer letzten Sitzung vor den Ferien hat die Regierung Lotteriefonds-Beiträge für insgesamt 681'000 Franken gesprochen.

Renitente Asylbewerber wegschliessen

LUGANO. Die Stadt Lugano wird im September ein Sicherheitszentrum für auffällig gewordene Asylbewerber eröffnen.

BAK: Keine Entspannung auf dem Arbeitsmarkt

BASEL. Nach Angaben des seco waren Ende Juni 140'485 Arbeitslose eingeschrieben und damit nur 124 weniger als im Mai.

Baslerinnen und Basler fühlen sich weiterhin sicher

BASEL. Die aktuelle vom Polizei- und Militärdepartement und der Kantonspolizei Basel-Stadt in Auftrag gegebene Konso-Studie kommt zum Schluss, dass Baslerinnen und Basler sich weiterhin überwiegend sicher fühlen.

PARZIS läuft - wichtiges Etappenziel ist erreicht

LIESTAL. Im Frühjahr 2001 hat der Baselbieter Landrat einer Vorlage zum Aufbau des Geographischen Informationssystems (GIS) für die Verwaltung und die Gemeinden des Kantons Basel-Landschaft zugestimmt.

Diverse Brände bescherten den Feuerwehren viel Arbeit

LIESTAL. An mehreren Orten im Kanton Basel-Landschaft gab es in den letzten Tagen diverse Brände, welche zum Teil auch auf die extreme Trockenheit zurückzuführen sind.

Ausführungsprojekt Sanierungstunnel Belchen an Bund

LIESTAL. Die Bau- und Umweltschutzdirektion hat das Ausführungsprojekt des Sanierungstunnels Belchen (3. Röhre) an den Bund eingereicht.

eBay Inc. erweitert den neuen internationalen Hauptsitz in Bern

BERN. Anlässlich der Eröffnung der neuen Europazentrale der eBay trafen Regierungspräsident Urs Gasche, Finanzdirektor des Kantons Bern und Regierungsrätin Elisabeth Zölch-Balmer, Volkswirtschaftsdirektorin des Kantons Bern, mit Meg Whitman, CEO von eBay Inc., zusammen und hiessen das amerikanische Unternehmen im Kanton Bern willkommen.

Weniger Pensen, mehr Frauen

AARAU. Im November 2002 waren insgesamt 607 Lehrkräfte an Aargauer Mittelschulen beschäftigt.

Kanton Aargau mit AA+ Rating

AARAU. Die international renommierte Rating-Agentur Standard & Poor's hat dem Kanton Aargau wie im letzten Jahr ein AA+ Rating zugesprochen.

1. August und Waldbrandgefahr in Graubünden

CHUR. Das Amt für Wald warnt seit Wochen vor einer grossen Gefahr von  Wald- und Flurbränden in ganz Graubünden. Seit Monaten hat es nicht mehr  ausgiebig geregnet.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

16. Juli 2003

Kanton Zürich unterstützt Projekte zur Integrationsförderung

Im Auftrag der Direktion der Justiz und des Innern wird die Kantonale Arbeitsgemeinschaft für Ausländerfragen Zürich (KAAZ) in den nächsten Wochen Beiträge von insgesamt 690'000 Franken zur Unterstützung von 72 Projekten ausrichten, mit denen die Integration der ausländischen Wohnbevölkerung gefördert werden soll. 36 Prozent dieser Beiträge gehen an von den Gemeinden getragene Vorhaben (Vorjahr: 30 Prozent).

ZÜRICH. Das Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer und die sich darauf stützende eidgenössische Integrationsverordnung sehen die finanzielle Förderung von Integrationsprojekten vor. Die eidgenössische Kommission für Ausländerfragen hat gestützt auf diese Bestimmungen an einen Grossteil der auch vom Kanton unterstützten Vorhaben ebenfalls Beiträge im Umfang von etwas mehr als einer Million Franken ausgerichtet.

Die von der kantonalen Arbeitsgemeinschaft für Ausländerfragen Zürich im Rahmen ihres Leistungsvertrages mit der Direktion der Justiz und des Innern geprüften Projekte decken ein breites Spektrum ab: Dieses reicht von der Unterstützung regionaler Koordinationsstellen für Integrationsfragen über Kurse, mit denen die Zusammenarbeit ausländischer Eltern mit Lehrern und Schulbehörden verbessert werden soll, bis zur Mitfinanzierung von Einzelveranstaltungen, die den direkten Dialog zwischen Schweizerinnen und Schweizern und den Angehörigen bestimmter Gruppen der ausländischen Wohnbevölkerung ermöglichen. Mit dem grössten Einzelbeitrag von 40'000 Franken wird ein Kurs- und Vermittlungsangebot für junge, nicht mehr schulpflichtige Ausländerinnen und Ausländer in der Stadt Zürich unterstützt, das diesen den Einstieg in eine Erwerbstätigkeit ermöglichen soll. Mit dem kleinsten Beitrag von 1200 Franken wird eine Veranstaltungsreihe in Winterthur unterstützt, welche die dort stark vertretene Gruppe von Türkinnen und Türken auch mit dem kulturellen Angebot vertraut macht und ihr den Zugang dazu erleichtern will.

Die vom Kantonsrat mit dem Voranschlag 2003 bewilligten Kredite ermöglichen es bereits zum dritten Mal, solche Beiträge zur Integrationsförderung auszurichten, wobei der Gesamtbetrag gegenüber dem Vorjahr um rund 50'000 Franken erhöht werden konnte. Vom Total von 690 000 Franken gehen rund 240'000 Franken an Projekte, die von Gemeinden getragen werden, 94'800 Franken an solche mit gemischter öffentlicher und privater Trägerschaft und 340'000 Franken an Vorhaben privater Vereinigungen. Etwa zwei Drittel der Projekte wurden bereits im Vorjahr unterstützt, so dass sich die Beurteilung der erneuten Gesuche auf die vorgeschriebenen Berichte über Verlauf und Verwendung der gewährten Beiträge stützen konnte.

Keine Entspannung am Arbeitsmarkt

ZÜRICH. Im Juni hat sich die Zahl der Stellen Suchenden und der Arbeitslosen im Kanton Zürich leicht erhöht. Überschattet wurde der Sommermonat vom angekündigten Stellenabbau bei der Fluggesellschaft Swiss.

Der Monat Juni brachte keine Entspannung am Zürcher Arbeitsmarkt. Die Zahl der Stellen Suchenden erhöhte sich um 787 und lag Ende Juni bei 42'013; diejenige der Arbeitslosen stieg um 532 auf 32'342. Die Arbeitslosenquote beträgt nun 4,5 Prozent, gesamtschweizerisch liegt sie bei 3,6 Prozent.

Swiss-Restrukturierung

Der von der Swiss angekündigte Abbau von 3000 Stellen ist die grösste Entlassungswelle seit Herbst 2001. Nach ersten Schätzungen sind vor allem Mitarbeitende aus den Kantonen Zürich und Basel betroffen (zu je 40 Prozent) sowie Genf und Lugano (zu knapp 10 Prozent). Die restlichen 10 Prozent betreffen Stellen im Ausland. Bei den Zulieferern wird mit weiteren 2'500 Entlassungen gerechnet.

Vieles erinnert an den Stellenabbau nach dem Zusammenbruch der Swissair. Die heutige Situation unterscheidet sich aber in wesentlichen Punkten von derjenigen im Herbst 2001. Der Stellenabbau bei der Swiss findet zeitlich gestaffelt über mehrere Monate hinweg statt und reiht sich in ein wirtschaftliches Umfeld  ein, in dem auch andere Firmen Entlassungen grösseren Ausmasses vornehmen müssen. Personal und Infrastruktur der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren wurden in den letzten eineinhalb Jahren angepasst an die gestiegene Zahl der Stellen Suchenden. Die  RAV sind vorbereitet, in den nächsten Monaten die zusätzlichen Anmeldungen zu bewältigen. Weniger aufnahmefähig als im Herbst 2001 ist jedoch der heutige Arbeitsmarkt. Die Betroffenen werden gefordert sein, breit und intensiv nach neuen Stellen zu suchen.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich richtet auf Mitte Juli am Flughafen einen Helpdesk ein, an dem von einer Entlassung betroffene Personen Erstinformationen über das weitere Vorgehen erhalten.

Die Würfel für das Cobra-Tram sind gefallen

ZÜRICH. Das Modell „Cobra“ soll definitiv das neue Tram für Zürich sein. Am 16. Juli 2003, gut zwei Jahre nach dem Eintreffen des ersten Fahrzeugs, haben Stadtrat Andres Türler und Thomas Portmann, Direktor der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ), zusammen mit Vertretern derHerstellerfirmen Bombardier Transportation (Switzerland) AG und ALSTOM Schienenfahrzeuge AG die Medien darüber orientiert.

Am 1. Oktober 1996 fällte der Verkehrsrat des Kantons Zürich einen verbindlichen Entscheid für die Beschaffung der Cobra-Trams. Danach verlief nicht alles nach Plan. Es gab Lieferverzögerungen und technische Probleme verschiedener Art. Überschattet wurde das Ganze von grossen Turbulenzen in der Rollmaterialindustrie, die zu Verunsicherungen führten. Heute ist jedoch die Betriebstauglichkeit des Fahrzeugs nachgewiesen, und die Pflichtenheftwerte bezüglich Lärm sind erfüllt. In Sachen Preis waren im Jahr 2000 Nachverhandlungen notwendig, doch man konnte sich auf eine Lösung einigen. Im europäischen Vergleich liegt der Preis auf konkurrenzfähigem Niveau.

Sowohl aus technischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht sind die zuständigen Stellen nach den Erfahrungen mit den sechs Einheiten der Nullserie zum Schluss gekommen, dass das Cobra die richtige Wahl für Zürich ist. Bis  im kommenden Herbst wird der Verkehrsrat über die auszulösende Anzahl Fahrzeuge entscheiden und ebenso, ob die Fahrzeuge mit Klimatisierung geliefert werden sollen. Stadtrat und VBZ sind überzeugt, dass die Cobra-Trams über mehrere Jahrzehnte zuverlässig auf dem Netz der VBZ und der kommenden Stadtbahn Glattal verkehren werden.

Waldbrandgefahr in Thurgau

FRAUENFELD. Die Trockenheit der letzten Wochen verschärfte im Thurgau die Waldbrandgefahr. Der Kantonale Führungsstab prüft ein Verbot von offenen Feuern und Feuerwerk.

Der Kantonale Führungsstab hat am Mittwoch eine umfassende Lagebeurteilung vorgenommen in den Bereichen Land-, Forst- und Wasserwirtschaft. Besonders gefährlich ist die Situation derzeit bezüglich der Waldbrandgefahr. Mehrere Flur- und Heckenbrände in den letzten Tagen gehen bereits auf das Konto der anhaltenden Trockenheit. Der Führungsstab prüft deshalb, ob offene Feuer und Feuerwerk generell verboten werden sollen – insbesondere über die Bundesfeier. Die zuständigen Gemeindebehörden werden in diesen Tagen mit einem Brief auf allfällige Massnahmen hingewiesen.

Weniger dramatisch präsentiert sich die Lage in der Trinkwasserversorgung. Nach wie vor gilt ein Verbot zu Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern (Bewilligungen ausgenommen).

681'000 Franken für Kultur- und Bildungsprojekte

AARAU. An ihrer letzten Sitzung vor den Ferien hat die Regierung Lotteriefonds-Beiträge für insgesamt 681'000 Franken gesprochen. 410'000 Franken wurden für den Bereich Erziehung und Kultur vergeben, 132'000 Franken für Theater, Film und Musik, 109'000 Franken für Denkmalpflege und Archäologie und 30'000 Franken für die Sparte Kunst.

Renitente Asylbewerber wegschliessen

LUGANO. Die Stadt Lugano wird im September ein Sicherheitszentrum für auffällig gewordene Asylbewerber eröffnen. Einweisungsbehörde ist das Justizdepartement, die Einweisungen auf unbestimmte Zeit vornehmen kann. Eingewiesene werden zwischen 22 und 8 Uhr eingeschlossen, dürfen kein Handy mitnehmen und müssen sich jederzeit durchsuchen lassen.

BAK: Keine Entspannung auf dem Arbeitsmarkt

BASEL. Nach Angaben des seco waren Ende Juni 140'485 Arbeitslose eingeschrieben und damit nur 124 weniger als im Mai. Die Arbeitslosenquote blieb mit 3.6 Prozent auf dem Stand des Vormonats. Saisonbereinigt hingegen erhöhte sie sich um 0.1 Prozent von 3.7 auf 3.8 Prozent. Während in zahlreichen Kantonen ein leichter Rückgang der Arbeitslosenquote (nicht-saisonbereinigt) zu beobachten war, ist sie in vier Kantonen – Zürich, Genf, Jura und Basel-Landschaft – etwas angestiegen. Nach wie vor weist der Kanton Uri mit 0.8 Prozent die tiefste Arbeitslosenquote auf, der Kanton Genf mit 6.5 Prozent die höchste. Nach Wirtschaftszweigen betrachtet ist die Arbeitslosigkeit im Primären Sektor, in der Chemischen Industrie, im Gesundheitswesen sowie im Bereich Unterrichtswesen und Forschung und Entwicklung am niedrigsten, während sie im Gastgewerbe und im Bereich Beratung, Planung und Informatik am höchsten ist. Die Zahl der Stellensuchenden stieg in der Schweiz im Juni um knapp 800 auf 201'919 Personen. Dem stand eine Zunahme der gemeldeten offenen Stellen um 55 auf 8137 gegenüber. Wie das seco weiter mitteilt, erhöhte sich die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Personen im Mai gegenüber April mit einem Plus von 16.6 Prozent markant, die Zahl der ausgefallenen Arbeitsstunden war im Mai um 22.2 Prozent höher als im Vormonat. Angesichts der ungünstigen konjunkturellen Rahmenbedingungen ist für das laufende Jahr nicht mit einer Entspannung auf dem Arbeitsmarkt zu rechnen. BAK Basel Economics rechnet für den weiteren Jahresverlauf mit einem weiteren Anstieg der Zahl der Arbeitslosen in der Schweiz.

Baslerinnen und Basler fühlen sich weiterhin sicher

Die aktuelle vom Polizei- und Militärdepartement und der Kantonspolizei Basel-Stadt in Auftrag gegebene Konso-Studie kommt zum Schluss, dass Baslerinnen und Basler sich weiterhin überwiegend sicher fühlen. Sie sind mehrheitlich der Meinung, dass sowohl die allgemeine wie auch die persönliche Sicherheit im letzten Jahr gleich geblieben oder gar zugenommen hat. Der Kampf gegen Vandalismus und Sachbeschädigung wird zum immer grösseren Anliegen der Bevölkerung.

BASEL. Das persönliche Sicherheitsempfinden der Baslerinnen und Basler ist im letzten Jahr konstant geblieben. In der im März/April 2003 durchgeführten Konso-Studie geben fast drei Viertel der befragten 500 Personen an, ihre persönliche Sicherheit sei in den letzten 12 Monaten im Vergleich zu in den vergangenen Jahren gleich geblieben. Sieben Prozent empfinden gar eine Zunahme der eigenen Sicherheit. Die allgemeine Sicherheit hat in den Augen der Bevölkerung seit der letzten Konso-Studie aus Jahre 2000 zugenommen: 64 Prozent ( 2000: 53%) sind der Meinung, die allgemeine Sicherheit habe zugenommen oder sei zumindest gleich geblieben. Obwohl seit der ersten Befragung vor 20 Jahren mit 31 Prozent noch nie so wenige zu Protokoll gaben, die allgemeine Sicherheit habe abgenommen, ist somit fast ein Drittel der Befragten immer noch der Ansicht, es sei allgemein unsicherer geworden.

Den grössten Handlungsbedarf sehen die Befragten im Bereich Sachbeschädigung und Vandalismus. Seit der ersten Umfrage im Jahre 1983 ist der Ruf nach stärkerem Durchgreifen in diesem Bereich stetig angestiegen. Vor 20 Jahren wünschten sich 55 Prozent hier Verbesserungen, heute sind es 71 Prozent. Der Eindruck der zunehmenden Verslumung, der durch die vorsätzliche Zerstörung und Verunreinigung von Einrichtungen im öffentlichen Raum entsteht, vermittelt vielen Einwohnern ein Gefühl von Unsicherheit.

Deutlich weniger oft, aber noch von über der Hälfte, wird ein stärkeres Engagement in den Bereichen Gewaltverbrechen und Sexualdelikte gefordert. Die Angst, Opfer eines Verbrechens oder gar persönlich angegriffen zu werden, ist also deutlich geringer als die Verunsicherung, die hervorgerufen wird durch Zerstörung und Verunreinigung.

Im Umgang mit der Drogenszene wollen gut die Hälfte der Befragten eine Verbesserung, wobei rund zwei Drittel mit dem heutigen Vorgehen, bei weichen Drogen eher auf Prävention und bei harten Drogen eher auf Repression zu setzen, einverstanden sind. Auch mit den Massnahmen der Polizei im Strassenverkehr sind die Befragten ganz zufrieden und sehen keinen akuten Bedarf an Verbesserungen im Kampf gegen Verkehrsunfälle.

In allen Bereichen wünschen sich Baslerinnen und Basler generell ein präventives Vorgehen der Polizei. In allen abgefragten Segmenten werden vorbeugende Massnahmen bevorzugt; Repression wird nicht so gerne gesehen. Sie wird noch am ehesten als Mittel gegen Gewalt angesehen.

Das Vertrauen in die Polizei allgemein wie auch in die Polizistinnen und Polizisten ist nach wie vor gross. So sind die Befragten der Meinung, die Polizei sei an Orten, wo etwas passieren könnte, gut präsent und sichtbar, sorge rasch für Ruhe und Ordnung und leiste prompt und einfühlsam Hilfe. 37 Prozent haben zudem den Eindruck, es gäbe in den Strassen mehr Polizisten als vor einem Jahr. Deren Zahl wird mehrheitlich als gerade recht empfunden. Viele Befragte wünschen sich auch mehr Polizisten und Polizisten, allerdings nicht mehr so deutlich wie bei der letzten Befragung vor drei Jahren.

PARZIS läuft - wichtiges Etappenziel ist erreicht

LIESTAL. Im Frühjahr 2001 hat der Baselbieter Landrat einer Vorlage zum Aufbau des Geographischen Informationssystems (GIS) für die Verwaltung und die Gemeinden des Kantons Basel-Landschaft zugestimmt. Wichtigstes Ziel des GIS ist es, die über viele Dienststellen gestreut vorhandenen raumbezogenen Informationen auf einen einheitlichen Nenner zu bringen und diese Daten möglichst vielen interessierten Benutzerinnen und Benutzern zugänglich zu machen. Erreicht wurde dieses Ziel mit dem Aufbau eines Geo Data Warehouse, das im März 2003 in Betrieb genommen wurde und die erste Bewährungsprobe bestens bestanden hat. Die Applikation PARZIS (Parzellen-Informationssystem) ermöglicht den Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern der kantonalen Verwaltung und der am Kantonsnetz angeschlossenen Gemeinden den direkten Zugriff auf die Geoinformationen der amtlichen Vermessung, der Raumplanung und weitere Ebenen. Die Geschäftsprozesse werden dadurch deutlich vereinfacht und rationalisiert.

Diverse Brände bescherten den Feuerwehren viel Arbeit

LIESTAL. An mehreren Orten im Kanton Basel-Landschaft gab es in den letzten Tagen diverse Brände, welche zum Teil auch auf die extreme Trockenheit zurückzuführen sind. Am Freitag abend, 11. Juli 2003, kurz vor 22.00 Uhr, brannte in Aesch zwischen dem Bahnhof und dem Schloss Angenstein das Bahnbord entlang der Bahnlinie. Die mit 25 Personen und drei Fahrzeugen angerückte Feuerwehr Aesch hatte die brennende Fläche (ca. zehn Quadratmeter) rasch unter Kontrolle.

Am Samstag abend, 12. Juli 2003, kurz nach 18.00 Uhr, ging in der Alarmzentrale der Polizei Basel-Landschaft die Meldung ein, wonach sich in Münchenstein am Rand des ehemaligen Grün-80-Geländes ebenfalls das Bahnbord entzündet habe. Im Einsatz standen die Feuerwehr Münchenstein sowie die Berufsfeuerwehr Basel.

Und am Sonntag, 13. Juli 2003, kurz vor 14.00 Uhr, wurde ein Bahnbord-Brand aus Zwingen gemeldet, wo ebenfalls einige Quadratmeter des Bahnbordes in Brand geraten waren. Die Stützpunkt-Feuerwehr Laufen war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen. In sämtlichen Fällen wurde der Bahnverkehr nicht tangiert.

Die Bahnbord-Brände in Aesch und Zwingen sind entweder auf einen möglichen Funkenflug eines vorbeifahrenden Zuges oder dann auf das Hinauswerfen einer Zigarettenkippe aus dem fahrenden Zug zurückzuführen. Die Polizei Basel-Landschaft bittet dringend um entsprechende Vorsicht. Der Grund des Bahnbord-Brandes in Münchenstein liegt hingegen eher in einem Kurzschluss in der Oberleitung der Bahn .

In der Nacht auf Sonntag, 13. Juli 2003, kurz vor Mitternacht, gerieten im Gebiet der ehemaligen Grün 80 beim Dinosaurier etliche Sträucher sowie die angrenzende Wiese in Brand. Wahrscheinlichster Grund des Brandes ist das fahrlässige Wegwerfen eines Zigarettenstummels. Die Feuerwehr Münchenstein stand mit 20 Personen und drei Fahrzeugen im Einsatz.

Am Montag abend, 14. Juli 2003, kurz vor 19.00 Uhr, brannten in einem Mehrfamilienhaus an der Muttenzerstrasse 89 in Pratteln insgesamt vier Kellerabteile vollständig aus, verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand von Abklärungen durch den kriminaltechnischen Dienst der Polizei Basel-Landschaft.

Gleichentags kurz zuvor, um 17.00 Uhr, war die Meldung eingegangen, dass in Therwil an der Ahornstrasse eine Wellplastik-Platte, welche als Sichtschutz montiert war, in Brand geraten sei. Höchstwahrscheinliche  Brandursache war eine dort angebrachte elektrische Weihnachtsbeleuchtung, welche sich überhitzt hatte.

Und schliesslich kam es am Dienstag morgen, 15. Juli 2003, kurz nach 07.00 Uhr, in der Reinacherstrasse in Therwil zu einem Brand eines Personenwagens. Dieser Fahrzeugbrand erforderte ebenfalls den  Einsatz der Therwiler Feuerwehr (10 Personen/zwei Fahrzeuge). Ursache dürfte ein technischer Defekt sein.

Die Polizei Basel-Landschaft bittet in Anbetracht der nachwievor extremen Trockenheit um grösste Vorsicht im Umgang mit Feuer und Raucherwaren.

Ausführungsprojekt Sanierungstunnel Belchen an Bund

LIESTAL. Die Bau- und Umweltschutzdirektion hat das Ausführungsprojekt des Sanierungstunnels Belchen (3. Röhre) an den Bund eingereicht.

In nur drei Monaten nach Genehmigung des Generellen Projekts durch den Bundesrat hat das Tiefbauamt das Ausführungsprojekt eines Entlastungstunnels fertig gestellt und dem Bund in diesen Tagen eingereicht. Das Projekt soll, nach erfolgter Prüfung durch die zuständigen Bundesstellen, Ende Jahr öffentlich aufgelegt werden.

Der Bundesrat hatte am 26. März dieses Jahres das Generelle Projekt des Sanierungstunnels Belchen genehmigt. Das Baselbieter Stimmvolk hat in der Abstimmung vom 18. Mai seinen Willen zur raschen Realisierung einer dritten Belchenröhre klar und eindeutig bekundet.

Mit der Inbetriebnahme des Sanierungstunnels werden im Normalbetrieb die beiden äusseren Röhren befahren. Die mittlere Röhre dient dabei als Flucht- und Rettungsstollen. Für die jährlichen Unterhalts- und Wartungsarbeiten und insbesonderes für die Instandsetzung der bestehenden Tunnelröhren sowie im Ereignisfall kann der Verkehr mit dem Sanierungstunnel 4-spurig aufrecht erhalten werden.

Der Sanierungstunnel wird westlich der bestehenden zwei Röhren in identischer Höhenlage geführt. Es handelt sich um eine 2-spurige Hochleistungsstrasse 1. Klasse mit einer Ausbaugeschwindigkeit von 100 km/h. Das Lichtraumprofil beträgt 4.50 / 8.35m. Die grossen Quelldruckbelastungen des Gipskeupers, wie bekannt, erfordern ein Kreisprofil mit Gewölbestärke von bis zu 1m. Die reine Bauzeit wird vom Spatenstich bis zur Inbetriebnahme mit 41/2 Jahren veranschlagt. Die Baukosten belaufen sich auf 270 Mio Franken.

eBay Inc. erweitert den neuen internationalen Hauptsitz in Bern

BERN. Anlässlich der Eröffnung der neuen Europazentrale der eBay trafen Regierungspräsident Urs Gasche, Finanzdirektor des Kantons Bern und Regierungsrätin Elisabeth Zölch-Balmer, Volkswirtschaftsdirektorin des Kantons Bern, mit Meg Whitman, CEO von eBay Inc., zusammen und hiessen das amerikanische Unternehmen im Kanton Bern willkommen. Das weltweit führende Unternehmen eBay, das den grössten und leistungsstärksten Marktplatz im Internet betreibt, hat als Standort für das gesamte internationale Geschäft die Stadt Bern gewählt.

Weniger Pensen, mehr Frauen

AARAU. Im November 2002 waren insgesamt 607 Lehrkräfte an Aargauer Mittelschulen beschäftigt. Diese Zahl ist seit 1999 relativ stabil geblieben. Anders verhält es sich bei den Pensen: Umgerechnet gingen die Vollzeitstellen seit 1995 um 14 Stellen respektive 3,6% zurück. Der Frauenanteil der Lehrpersonen hat im gleichen Zeitraum um 6% zugenommen.

Kanton Aargau mit AA+ Rating

AARAU. Die international renommierte Rating-Agentur Standard & Poor's hat dem Kanton Aargau wie im letzten Jahr ein AA+ Rating zugesprochen. Sie begründet das zweithöchste Rating mit der robusten Finanzlage und der diversifizierten Wirtschaftsstruktur des Kantons.

1. August und Waldbrandgefahr in Graubünden

CHUR. Das Amt für Wald warnt seit Wochen vor einer grossen Gefahr von  Wald- und Flurbränden in ganz Graubünden. Seit Monaten hat es nicht mehr  ausgiebig geregnet. Die Böden sind stark ausgetrocknet und die  Vegetationsentwicklung ist gehemmt. Bei dieser trockenen Witterung und  den hohen Temperaturen ist äusserste Vorsicht im Umgang mit Feuer  geboten. In den vergangenen Wochen wurden im Kanton Graubünden über 20  Waldbrände entfacht, die teilweise massive Löschkosten verursacht haben.  Einmal in Brand geratene Wälder können bis zum nächsten Dauerregen über  Wochen nicht zur Ruhe kommen.

Wie schon in den vergangenen Wochen ist bis auf Weiteres und auch im  Hinblick auf die 1. Augustfeiern das Feuern im Wald und in Waldesnähe  für jedermann absolut untersagt. Auf Feuerwerke ist für die diesjährigen  Bundesfeiern gänzlich zu verzichten. Höhenfeuer dürfen nur deutlich  oberhalb der Waldgrenze, an sicheren Standorten und mit den nötigen  Vorsichtsmassnahmen angezündet werden. Ausnahmen von Feuern im Freien  dürfen nur in Absprache mit den Gemeindebehörden und den zuständigen   Feuerwehren   entfacht werden. Brennende Zigaretten oder Streichhölzer  dürfen keinesfalls weggeworfen werden.

Eine Entspannung der Lage ist erst nach einer intensiven  Regenperiode von mindestens 3 Tagen zu erwarten. Kurze Regenschauer und  Gewitter vermögen die brenzlige Situation nicht zu entschärfen. Bei einer deutlichen Entspannung der Situation wird das Feuerverbot im  Hinblick auf den 1. August angepasst.

 

 

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