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Kanton
Zürich unterstützt Projekte zur Integrationsförderung
Im
Auftrag der Direktion der Justiz und des Innern wird die Kantonale
Arbeitsgemeinschaft für Ausländerfragen Zürich (KAAZ) in den nächsten
Wochen Beiträge von insgesamt 690'000 Franken zur Unterstützung
von 72 Projekten ausrichten, mit denen die Integration der ausländischen
Wohnbevölkerung gefördert werden soll. 36 Prozent dieser Beiträge
gehen an von den Gemeinden getragene Vorhaben (Vorjahr: 30
Prozent).
ZÜRICH.
Das Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer
und die sich darauf stützende eidgenössische
Integrationsverordnung sehen die finanzielle Förderung von
Integrationsprojekten vor. Die eidgenössische Kommission für
Ausländerfragen hat gestützt auf diese Bestimmungen an einen
Grossteil der auch vom Kanton unterstützten Vorhaben ebenfalls
Beiträge im Umfang von etwas mehr als einer Million Franken
ausgerichtet.
Die
von der kantonalen Arbeitsgemeinschaft für Ausländerfragen Zürich
im Rahmen ihres Leistungsvertrages mit der Direktion der Justiz
und des Innern geprüften Projekte decken ein breites Spektrum ab:
Dieses reicht von der Unterstützung regionaler
Koordinationsstellen für Integrationsfragen über Kurse, mit
denen die Zusammenarbeit ausländischer Eltern mit Lehrern und
Schulbehörden verbessert werden soll, bis zur Mitfinanzierung von
Einzelveranstaltungen, die den direkten Dialog zwischen
Schweizerinnen und Schweizern und den Angehörigen bestimmter
Gruppen der ausländischen Wohnbevölkerung ermöglichen. Mit dem
grössten Einzelbeitrag von 40'000 Franken wird ein Kurs- und
Vermittlungsangebot für junge, nicht mehr schulpflichtige Ausländerinnen
und Ausländer in der Stadt Zürich unterstützt, das diesen den
Einstieg in eine Erwerbstätigkeit ermöglichen soll. Mit dem
kleinsten Beitrag von 1200 Franken wird eine Veranstaltungsreihe
in Winterthur unterstützt, welche die dort stark vertretene
Gruppe von Türkinnen und Türken auch mit dem kulturellen Angebot
vertraut macht und ihr den Zugang dazu erleichtern will.
Die
vom Kantonsrat mit dem Voranschlag 2003 bewilligten Kredite ermöglichen
es bereits zum dritten Mal, solche Beiträge zur Integrationsförderung
auszurichten, wobei der Gesamtbetrag gegenüber dem Vorjahr um
rund 50'000 Franken erhöht werden konnte. Vom Total von 690 000
Franken gehen rund 240'000 Franken an Projekte, die von Gemeinden
getragen werden, 94'800 Franken an solche mit gemischter öffentlicher
und privater Trägerschaft und 340'000 Franken an Vorhaben
privater Vereinigungen. Etwa zwei Drittel der Projekte wurden
bereits im Vorjahr unterstützt, so dass sich die Beurteilung der
erneuten Gesuche auf die vorgeschriebenen Berichte über Verlauf
und Verwendung der gewährten Beiträge stützen konnte.
Keine
Entspannung am Arbeitsmarkt
ZÜRICH.
Im Juni hat sich die Zahl der Stellen Suchenden und der
Arbeitslosen im Kanton Zürich leicht erhöht. Überschattet wurde
der Sommermonat vom angekündigten Stellenabbau bei der
Fluggesellschaft Swiss.
Der
Monat Juni brachte keine Entspannung am Zürcher Arbeitsmarkt. Die
Zahl der Stellen Suchenden erhöhte sich um 787 und lag Ende Juni
bei 42'013; diejenige der Arbeitslosen stieg um 532 auf 32'342.
Die Arbeitslosenquote beträgt nun 4,5 Prozent,
gesamtschweizerisch liegt sie bei 3,6 Prozent.
Swiss-Restrukturierung
Der
von der Swiss angekündigte Abbau von 3000 Stellen ist die grösste
Entlassungswelle seit Herbst 2001. Nach ersten Schätzungen sind
vor allem Mitarbeitende aus den Kantonen Zürich und Basel
betroffen (zu je 40 Prozent) sowie Genf und Lugano (zu knapp 10
Prozent). Die restlichen 10 Prozent betreffen Stellen im Ausland.
Bei den Zulieferern wird mit weiteren 2'500 Entlassungen
gerechnet.
Vieles
erinnert an den Stellenabbau nach dem Zusammenbruch der Swissair.
Die heutige Situation unterscheidet sich aber in wesentlichen
Punkten von derjenigen im Herbst 2001. Der Stellenabbau bei der
Swiss findet zeitlich gestaffelt über mehrere Monate hinweg statt
und reiht sich in ein wirtschaftliches Umfeld
ein, in dem auch andere Firmen Entlassungen grösseren
Ausmasses vornehmen müssen. Personal und Infrastruktur der
Regionalen Arbeitsvermittlungszentren wurden in den letzten
eineinhalb Jahren angepasst an die gestiegene Zahl der Stellen
Suchenden. Die RAV
sind vorbereitet, in den nächsten Monaten die zusätzlichen
Anmeldungen zu bewältigen. Weniger aufnahmefähig als im Herbst
2001 ist jedoch der heutige Arbeitsmarkt. Die Betroffenen werden
gefordert sein, breit und intensiv nach neuen Stellen zu suchen.
Das
Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich richtet auf
Mitte Juli am Flughafen einen Helpdesk ein, an dem von einer
Entlassung betroffene Personen Erstinformationen über das weitere
Vorgehen erhalten.
Die
Würfel für das Cobra-Tram sind gefallen
ZÜRICH.
Das Modell „Cobra“ soll definitiv das neue Tram für Zürich
sein. Am 16. Juli 2003, gut zwei Jahre nach dem Eintreffen des
ersten Fahrzeugs, haben Stadtrat Andres Türler und Thomas
Portmann, Direktor der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ), zusammen
mit Vertretern derHerstellerfirmen Bombardier Transportation
(Switzerland) AG und ALSTOM Schienenfahrzeuge AG die Medien darüber
orientiert.
Am
1. Oktober 1996 fällte der Verkehrsrat des Kantons Zürich einen
verbindlichen Entscheid für die Beschaffung der Cobra-Trams.
Danach verlief nicht alles nach Plan. Es gab Lieferverzögerungen
und technische Probleme verschiedener Art. Überschattet wurde das
Ganze von grossen Turbulenzen in der Rollmaterialindustrie, die zu
Verunsicherungen führten. Heute ist jedoch die
Betriebstauglichkeit des Fahrzeugs nachgewiesen, und die
Pflichtenheftwerte bezüglich Lärm sind erfüllt. In Sachen Preis
waren im Jahr 2000 Nachverhandlungen notwendig, doch man konnte
sich auf eine Lösung einigen. Im europäischen Vergleich liegt
der Preis auf konkurrenzfähigem Niveau.
Sowohl
aus technischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht sind die zuständigen
Stellen nach den Erfahrungen mit den sechs Einheiten der Nullserie
zum Schluss gekommen, dass das Cobra die richtige Wahl für Zürich
ist. Bis im kommenden
Herbst wird der Verkehrsrat über die auszulösende Anzahl
Fahrzeuge entscheiden und ebenso, ob die Fahrzeuge mit
Klimatisierung geliefert werden sollen. Stadtrat und VBZ sind überzeugt,
dass die Cobra-Trams über mehrere Jahrzehnte zuverlässig auf dem
Netz der VBZ und der kommenden Stadtbahn Glattal verkehren werden.
Waldbrandgefahr
in Thurgau
FRAUENFELD.
Die Trockenheit der letzten Wochen verschärfte im Thurgau die
Waldbrandgefahr. Der Kantonale Führungsstab prüft ein Verbot von
offenen Feuern und Feuerwerk.
Der
Kantonale Führungsstab hat am Mittwoch eine umfassende
Lagebeurteilung vorgenommen in den Bereichen Land-, Forst- und
Wasserwirtschaft. Besonders gefährlich ist die Situation derzeit
bezüglich der Waldbrandgefahr. Mehrere Flur- und Heckenbrände in
den letzten Tagen gehen bereits auf das Konto der anhaltenden
Trockenheit. Der Führungsstab prüft deshalb, ob offene Feuer und
Feuerwerk generell verboten werden sollen – insbesondere über
die Bundesfeier. Die zuständigen Gemeindebehörden werden in
diesen Tagen mit einem Brief auf allfällige Massnahmen
hingewiesen.
Weniger
dramatisch präsentiert sich die Lage in der
Trinkwasserversorgung. Nach wie vor gilt ein Verbot zu Entnahme
von Wasser aus Oberflächengewässern (Bewilligungen ausgenommen).
681'000
Franken für Kultur- und Bildungsprojekte
AARAU.
An ihrer letzten Sitzung vor den Ferien hat die Regierung
Lotteriefonds-Beiträge für insgesamt 681'000 Franken gesprochen.
410'000 Franken wurden für den Bereich Erziehung und Kultur
vergeben, 132'000 Franken für Theater, Film und Musik, 109'000
Franken für Denkmalpflege und Archäologie und 30'000 Franken für
die Sparte Kunst.
Renitente
Asylbewerber wegschliessen
LUGANO.
Die Stadt Lugano wird im September ein Sicherheitszentrum für
auffällig gewordene Asylbewerber eröffnen. Einweisungsbehörde
ist das Justizdepartement, die Einweisungen auf unbestimmte Zeit
vornehmen kann. Eingewiesene werden zwischen 22 und 8 Uhr
eingeschlossen, dürfen kein Handy mitnehmen und müssen sich
jederzeit durchsuchen lassen.
BAK:
Keine Entspannung auf dem Arbeitsmarkt
BASEL.
Nach Angaben des seco waren Ende Juni 140'485 Arbeitslose
eingeschrieben und damit nur 124 weniger als im Mai. Die
Arbeitslosenquote blieb mit 3.6 Prozent auf dem Stand des
Vormonats. Saisonbereinigt hingegen erhöhte sie sich um 0.1
Prozent von 3.7 auf 3.8 Prozent. Während in zahlreichen Kantonen
ein leichter Rückgang der Arbeitslosenquote
(nicht-saisonbereinigt) zu beobachten war, ist sie in vier
Kantonen – Zürich, Genf, Jura und Basel-Landschaft – etwas
angestiegen. Nach wie vor weist der Kanton Uri mit 0.8 Prozent die
tiefste Arbeitslosenquote auf, der Kanton Genf mit 6.5 Prozent die
höchste. Nach Wirtschaftszweigen betrachtet ist die
Arbeitslosigkeit im Primären Sektor, in der Chemischen Industrie,
im Gesundheitswesen sowie im Bereich Unterrichtswesen und
Forschung und Entwicklung am niedrigsten, während sie im
Gastgewerbe und im Bereich Beratung, Planung und Informatik am höchsten
ist. Die Zahl der Stellensuchenden stieg in der Schweiz im Juni um
knapp 800 auf 201'919 Personen. Dem stand eine Zunahme der
gemeldeten offenen Stellen um 55 auf 8137 gegenüber. Wie das seco
weiter mitteilt, erhöhte sich die Zahl der von Kurzarbeit
betroffenen Personen im Mai gegenüber April mit einem Plus von
16.6 Prozent markant, die Zahl der ausgefallenen Arbeitsstunden
war im Mai um 22.2 Prozent höher als im Vormonat. Angesichts der
ungünstigen konjunkturellen Rahmenbedingungen ist für das
laufende Jahr nicht mit einer Entspannung auf dem Arbeitsmarkt zu
rechnen. BAK Basel Economics rechnet für den weiteren
Jahresverlauf mit einem weiteren Anstieg der Zahl der Arbeitslosen
in der Schweiz.
Baslerinnen
und Basler fühlen sich weiterhin sicher
Die
aktuelle vom Polizei- und Militärdepartement und der
Kantonspolizei Basel-Stadt in Auftrag gegebene Konso-Studie kommt
zum Schluss, dass Baslerinnen und Basler sich weiterhin überwiegend
sicher fühlen. Sie sind mehrheitlich der Meinung, dass sowohl die
allgemeine wie auch die persönliche Sicherheit im letzten Jahr
gleich geblieben oder gar zugenommen hat. Der Kampf gegen
Vandalismus und Sachbeschädigung wird zum immer grösseren
Anliegen der Bevölkerung.
BASEL.
Das persönliche Sicherheitsempfinden der Baslerinnen und
Basler ist im letzten Jahr konstant geblieben. In der im März/April
2003 durchgeführten Konso-Studie geben fast drei Viertel der
befragten 500 Personen an, ihre persönliche Sicherheit sei in den
letzten 12 Monaten im Vergleich zu in den vergangenen Jahren
gleich geblieben. Sieben Prozent empfinden gar eine Zunahme der
eigenen Sicherheit. Die allgemeine Sicherheit hat in den Augen der
Bevölkerung seit der letzten Konso-Studie aus Jahre 2000
zugenommen: 64 Prozent ( 2000: 53%) sind der Meinung, die
allgemeine Sicherheit habe zugenommen oder sei zumindest gleich
geblieben. Obwohl seit der ersten Befragung vor 20 Jahren mit 31
Prozent noch nie so wenige zu Protokoll gaben, die allgemeine
Sicherheit habe abgenommen, ist somit fast ein Drittel der
Befragten immer noch der Ansicht, es sei allgemein unsicherer
geworden.
Den
grössten Handlungsbedarf sehen die Befragten im Bereich Sachbeschädigung
und Vandalismus. Seit der ersten Umfrage im Jahre 1983 ist der Ruf
nach stärkerem Durchgreifen in diesem Bereich stetig angestiegen.
Vor 20 Jahren wünschten sich 55 Prozent hier Verbesserungen,
heute sind es 71 Prozent. Der Eindruck der zunehmenden Verslumung,
der durch die vorsätzliche Zerstörung und Verunreinigung von
Einrichtungen im öffentlichen Raum entsteht, vermittelt vielen
Einwohnern ein Gefühl von Unsicherheit.
Deutlich
weniger oft, aber noch von über der Hälfte, wird ein stärkeres
Engagement in den Bereichen Gewaltverbrechen und Sexualdelikte
gefordert. Die Angst, Opfer eines Verbrechens oder gar persönlich
angegriffen zu werden, ist also deutlich geringer als die
Verunsicherung, die hervorgerufen wird durch Zerstörung und
Verunreinigung.
Im
Umgang mit der Drogenszene wollen gut die Hälfte der Befragten
eine Verbesserung, wobei rund zwei Drittel mit dem heutigen
Vorgehen, bei weichen Drogen eher auf Prävention und bei harten
Drogen eher auf Repression zu setzen, einverstanden sind. Auch mit
den Massnahmen der Polizei im Strassenverkehr sind die Befragten
ganz zufrieden und sehen keinen akuten Bedarf an Verbesserungen im
Kampf gegen Verkehrsunfälle.
In
allen Bereichen wünschen sich Baslerinnen und Basler generell ein
präventives Vorgehen der Polizei. In allen abgefragten Segmenten
werden vorbeugende Massnahmen bevorzugt; Repression wird nicht so
gerne gesehen. Sie wird noch am ehesten als Mittel gegen Gewalt
angesehen.
Das
Vertrauen in die Polizei allgemein wie auch in die Polizistinnen
und Polizisten ist nach wie vor gross. So sind die Befragten der
Meinung, die Polizei sei an Orten, wo etwas passieren könnte, gut
präsent und sichtbar, sorge rasch für Ruhe und Ordnung und
leiste prompt und einfühlsam Hilfe. 37 Prozent haben zudem den
Eindruck, es gäbe in den Strassen mehr Polizisten als vor einem
Jahr. Deren Zahl wird mehrheitlich als gerade recht empfunden.
Viele Befragte wünschen sich auch mehr Polizisten und Polizisten,
allerdings nicht mehr so deutlich wie bei der letzten Befragung
vor drei Jahren.
PARZIS
läuft - wichtiges Etappenziel ist erreicht
LIESTAL.
Im Frühjahr 2001 hat der Baselbieter Landrat einer Vorlage zum
Aufbau des Geographischen Informationssystems (GIS) für die
Verwaltung und die Gemeinden des Kantons Basel-Landschaft
zugestimmt. Wichtigstes Ziel des GIS ist es, die über viele
Dienststellen gestreut vorhandenen raumbezogenen Informationen auf
einen einheitlichen Nenner zu bringen und diese Daten möglichst
vielen interessierten Benutzerinnen und Benutzern zugänglich zu
machen. Erreicht wurde dieses Ziel mit dem Aufbau eines Geo Data
Warehouse, das im März 2003 in Betrieb genommen wurde und die
erste Bewährungsprobe bestens bestanden hat. Die Applikation
PARZIS (Parzellen-Informationssystem) ermöglicht den
Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern der kantonalen Verwaltung
und der am Kantonsnetz angeschlossenen Gemeinden den direkten
Zugriff auf die Geoinformationen der amtlichen Vermessung, der
Raumplanung und weitere Ebenen. Die Geschäftsprozesse werden
dadurch deutlich vereinfacht und rationalisiert.
Diverse
Brände bescherten den Feuerwehren viel Arbeit
LIESTAL.
An mehreren Orten im Kanton Basel-Landschaft gab es in den letzten
Tagen diverse Brände, welche zum Teil auch auf die extreme
Trockenheit zurückzuführen sind. Am Freitag abend, 11. Juli
2003, kurz vor 22.00 Uhr, brannte in Aesch zwischen dem Bahnhof
und dem Schloss Angenstein das Bahnbord entlang der Bahnlinie. Die
mit 25 Personen und drei Fahrzeugen angerückte Feuerwehr Aesch
hatte die brennende Fläche (ca. zehn Quadratmeter) rasch unter
Kontrolle.
Am
Samstag abend, 12. Juli 2003, kurz nach 18.00 Uhr, ging in der
Alarmzentrale der Polizei Basel-Landschaft die Meldung ein, wonach
sich in Münchenstein am Rand des ehemaligen Grün-80-Geländes
ebenfalls das Bahnbord entzündet habe. Im Einsatz standen die
Feuerwehr Münchenstein sowie die Berufsfeuerwehr Basel.
Und
am Sonntag, 13. Juli 2003, kurz vor 14.00 Uhr, wurde ein
Bahnbord-Brand aus Zwingen gemeldet, wo ebenfalls einige
Quadratmeter des Bahnbordes in Brand geraten waren. Die Stützpunkt-Feuerwehr
Laufen war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen. In sämtlichen
Fällen wurde der Bahnverkehr nicht tangiert.
Die
Bahnbord-Brände in Aesch und Zwingen sind entweder auf einen möglichen
Funkenflug eines vorbeifahrenden Zuges oder dann auf das
Hinauswerfen einer Zigarettenkippe aus dem fahrenden Zug zurückzuführen.
Die Polizei Basel-Landschaft bittet dringend um entsprechende
Vorsicht. Der Grund des Bahnbord-Brandes in Münchenstein liegt
hingegen eher in einem Kurzschluss in der Oberleitung der Bahn .
In
der Nacht auf Sonntag, 13. Juli 2003, kurz vor Mitternacht,
gerieten im Gebiet der ehemaligen Grün 80 beim Dinosaurier
etliche Sträucher sowie die angrenzende Wiese in Brand.
Wahrscheinlichster Grund des Brandes ist das fahrlässige
Wegwerfen eines Zigarettenstummels. Die Feuerwehr Münchenstein
stand mit 20 Personen und drei Fahrzeugen im Einsatz.
Am
Montag abend, 14. Juli 2003, kurz vor 19.00 Uhr, brannten in einem
Mehrfamilienhaus an der Muttenzerstrasse 89 in Pratteln insgesamt
vier Kellerabteile vollständig aus, verletzt wurde niemand. Die
Brandursache ist Gegenstand von Abklärungen durch den
kriminaltechnischen Dienst der Polizei Basel-Landschaft.
Gleichentags
kurz zuvor, um 17.00 Uhr, war die Meldung eingegangen, dass in
Therwil an der Ahornstrasse eine Wellplastik-Platte, welche als
Sichtschutz montiert war, in Brand geraten sei. Höchstwahrscheinliche
Brandursache war eine dort angebrachte elektrische
Weihnachtsbeleuchtung, welche sich überhitzt hatte.
Und
schliesslich kam es am Dienstag morgen, 15. Juli 2003, kurz nach
07.00 Uhr, in der Reinacherstrasse in Therwil zu einem Brand eines
Personenwagens. Dieser Fahrzeugbrand erforderte ebenfalls den
Einsatz der Therwiler Feuerwehr (10 Personen/zwei
Fahrzeuge). Ursache dürfte ein technischer Defekt sein.
Die
Polizei Basel-Landschaft bittet in Anbetracht der nachwievor
extremen Trockenheit um grösste Vorsicht im Umgang mit Feuer und
Raucherwaren.
Ausführungsprojekt
Sanierungstunnel Belchen an Bund
LIESTAL.
Die Bau- und Umweltschutzdirektion hat das Ausführungsprojekt
des Sanierungstunnels Belchen (3. Röhre) an den Bund eingereicht.
In
nur drei Monaten nach Genehmigung des Generellen Projekts durch
den Bundesrat hat das Tiefbauamt das Ausführungsprojekt eines
Entlastungstunnels fertig gestellt und dem Bund in diesen Tagen
eingereicht. Das Projekt soll, nach erfolgter Prüfung durch die
zuständigen Bundesstellen, Ende Jahr öffentlich aufgelegt
werden.
Der
Bundesrat hatte am 26. März dieses Jahres das Generelle Projekt
des Sanierungstunnels Belchen genehmigt. Das Baselbieter Stimmvolk
hat in der Abstimmung vom 18. Mai seinen Willen zur raschen
Realisierung einer dritten Belchenröhre klar und eindeutig
bekundet.
Mit
der Inbetriebnahme des Sanierungstunnels werden im Normalbetrieb
die beiden äusseren Röhren befahren. Die mittlere Röhre dient
dabei als Flucht- und Rettungsstollen. Für die jährlichen
Unterhalts- und Wartungsarbeiten und insbesonderes für die
Instandsetzung der bestehenden Tunnelröhren sowie im Ereignisfall
kann der Verkehr mit dem Sanierungstunnel 4-spurig aufrecht
erhalten werden.
Der
Sanierungstunnel wird westlich der bestehenden zwei Röhren in
identischer Höhenlage geführt. Es handelt sich um eine 2-spurige
Hochleistungsstrasse 1. Klasse mit einer Ausbaugeschwindigkeit von
100 km/h. Das Lichtraumprofil beträgt 4.50 / 8.35m. Die grossen
Quelldruckbelastungen des Gipskeupers, wie bekannt, erfordern ein
Kreisprofil mit Gewölbestärke von bis zu 1m. Die reine Bauzeit
wird vom Spatenstich bis zur Inbetriebnahme mit 41/2 Jahren
veranschlagt. Die Baukosten belaufen sich auf 270 Mio Franken.
eBay
Inc. erweitert den neuen internationalen Hauptsitz in Bern
BERN.
Anlässlich der Eröffnung der neuen Europazentrale der eBay
trafen Regierungspräsident Urs Gasche, Finanzdirektor des Kantons
Bern und Regierungsrätin Elisabeth Zölch-Balmer,
Volkswirtschaftsdirektorin des Kantons Bern, mit Meg Whitman, CEO
von eBay Inc., zusammen und hiessen das amerikanische Unternehmen
im Kanton Bern willkommen. Das weltweit führende Unternehmen
eBay, das den grössten und leistungsstärksten Marktplatz im
Internet betreibt, hat als Standort für das gesamte
internationale Geschäft die Stadt Bern gewählt.
Weniger
Pensen, mehr Frauen
AARAU.
Im November 2002 waren insgesamt 607 Lehrkräfte an Aargauer
Mittelschulen beschäftigt. Diese Zahl ist seit 1999 relativ
stabil geblieben. Anders verhält es sich bei den Pensen:
Umgerechnet gingen die Vollzeitstellen seit 1995 um 14 Stellen
respektive 3,6% zurück. Der Frauenanteil der Lehrpersonen hat im
gleichen Zeitraum um 6% zugenommen.
Kanton
Aargau mit AA+ Rating
AARAU.
Die international renommierte Rating-Agentur Standard &
Poor's hat dem Kanton Aargau wie im letzten Jahr ein AA+ Rating
zugesprochen. Sie begründet das zweithöchste Rating mit der
robusten Finanzlage und der diversifizierten Wirtschaftsstruktur
des Kantons.
1.
August und Waldbrandgefahr in Graubünden
CHUR.
Das Amt für Wald warnt seit Wochen vor einer grossen Gefahr
von Wald- und Flurbränden
in ganz Graubünden. Seit Monaten hat es nicht mehr
ausgiebig geregnet. Die Böden sind stark ausgetrocknet und
die Vegetationsentwicklung
ist gehemmt. Bei dieser trockenen Witterung und
den hohen Temperaturen ist äusserste Vorsicht im Umgang
mit Feuer geboten. In
den vergangenen Wochen wurden im Kanton Graubünden über 20
Waldbrände entfacht, die teilweise massive Löschkosten
verursacht haben. Einmal
in Brand geratene Wälder können bis zum nächsten Dauerregen über
Wochen nicht zur Ruhe kommen.
Wie
schon in den vergangenen Wochen ist bis auf Weiteres und auch im
Hinblick auf die 1. Augustfeiern das Feuern im Wald und in
Waldesnähe für
jedermann absolut untersagt. Auf Feuerwerke ist für die diesjährigen
Bundesfeiern gänzlich zu verzichten. Höhenfeuer dürfen
nur deutlich oberhalb
der Waldgrenze, an sicheren Standorten und mit den nötigen
Vorsichtsmassnahmen angezündet werden. Ausnahmen von
Feuern im Freien dürfen
nur in Absprache mit den Gemeindebehörden und den zuständigen
Feuerwehren entfacht werden. Brennende Zigaretten oder Streichhölzer
dürfen keinesfalls weggeworfen werden.
Eine
Entspannung der Lage ist erst nach einer intensiven Regenperiode von mindestens 3 Tagen zu erwarten. Kurze
Regenschauer und Gewitter
vermögen die brenzlige Situation nicht zu entschärfen. Bei einer
deutlichen Entspannung der Situation wird das Feuerverbot im
Hinblick auf den 1. August angepasst.
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