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Der
zehntausendste Zivildienstleistende zugelassen
BERN.
Der 10'000ste zugelassene heisst Marius Portmann und lebt in
Luzern. Der angehende Lehrer engagiert sich aktiv in der Jugend-
und Kulturarbeit. Ein Profil, wie es für di Bevölkerungsgruppe,
der er ab sofort angehört, nicht
atypisch ist.
Seit
dem Jahr 1996 haben Militärdienstpflichtige, die aus Gewissensgründen
keinen Dienst in der Armee leisten können, die Möglichkeit, ein
Gesuch für die Zulassung zum Zivildienst einzureichen. Nach
erfolgter Anhörung und Gutheissung des Gesuchs leisten sie
Einsätze zum Beispiel in Institutionen des Gesundheits- und
Sozialwesens oder im Umwelt- und Naturschutzbereich. Die Einsätze
dauern in der Regel zwischen einem und fünf Monaten. Für das
laufende Jahr wurden Zivildienstpflichtige bereits für 266'000
Diensttageaufgeboten.
Ende
Juni waren total 1121 Zivildienstleistende im Einsatz, 13 Prozent
mehr als im Juni 2002 und sieben Prozent mehr als im Vormonat. Für
Juli, August und September steigen diese Zahlen erwartungsgemäss
nochmals deutlich an.
Matterhorn
weiter gesperrt
ZERMATT.
Nach dem Felssturz am Matterhorn, bei dem in einer spektakulären
Rettungsaktion per Helikopter gerettet werden mussten, bleibt das
Matterhorn für Bergsteiger bis mindestens am Wochenende gesperrt.
Bis dann versuchen Bergführer, die Absturzstelle von Hand zu
sichern.
Informations-
und Kommunikationstechnologien und E-Commerce in
der Schweizer Wirtschaft
NEUENBURG.
PC, E-Mail und Internet werden von über
90% der Schweizer Unternehmen genutzt. Bei anderen
Technologien wie Intranet
und Extranet ist der Verbreitungsgrad jedoch deutlich
niedriger. Internetgestützter E-Commerce wird von den Unternehmen
in der Schweiz vor allem zur Beschaffung von Waren verwendet; dies
trifft für 44% aller Unternehmen zu. Im Gegensatz dazu findet
sich E-Commerce auf der Verkaufsseite bei nur 16% der Unternehmen.
Im internationalen
Vergleich erreichen die Schweizer Unternehmen bei der Nutzung
einiger Technologien das Niveau der in Europa führenden
skandinavischen Länder. Beim E-Verkauf liegt die Schweiz gegenüber
den nordischen Staaten jedoch im Rückstand. Dies sind die ersten
Ergebnisse der vom Bundesamt für Statistik (BFS) in Auftrag
gegebenen und im Herbst 2002 von der Konjunkturforschungsstelle
der
ETH Zürich durchgeführten Umfrage zur Verbreitung von
Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie
E-Commerce in der Schweizer Wirtschaft. Hoher Verbreitungsgrad von
Informations- und Kommunikationstechnologien: Grosse Unternehmen
nutzen IKT besonders häufig Die Verbreitung von IKT hat 2002 bei
den Schweizer Unternehmen gegenüber 2000 weiter zugenommen.
Einige IKT-Elemente (PC, E-Mail, Internet) werden mittlerweile von
über 90% der Unternehmen eingesetzt. Andere Technologien. z.B.
Intranet (27.2%)
oder Extranet (11.9%). werden von relativ wenigen Unternehmen
verwendet.
Einigung
im Pilotenstreik
BASEL.
Die Fluggesellschaft Swiss hat im Streit mit den
Ex-Crossair-Piloten eine Einigung gefunden. Die
Ex-Crossair-Piloten verzichten auf die Umsetzung des
Schiedsgerichtsurteils, das einen Abbau von Ex-Swissair- und
Ex-Crossair-Piloten zu gleichen Teilen vorsah. Dafür erhalten sie
bei der Kündigung eine grosszügige Abfindung.
Schlag
gegen Kinderpornografie
BASEL/ZÜRICH/ZUG.
Gestern informierten die Ermittlungsbehörden von Basel-Stadt, Zürich
und Zug über Verhaftungen von pädophilen Männern. Aufgrund von
Ermittlungen zwischen September 2002 und April 2003, bei denen
auch verdeckte Ermittler eingesetzt wurden, konnten 17 Männer
verhaftet werden, die in Internet-Chatrooms sexuelle Kontakte zu
Knaben im Schutzalter gesucht haben.
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