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Vergiftungen
durch Kürbisgewächse
AARAU.
Dem Kantonalen Laboratorium Aargau wurde eine ernsthafte
Vergiftung einer Person durch den Genuss von Zucchini aus einem
Hobbygarten gemeldet. Fälle mit bitter schmeckenden
Zucchetti/Zucchini oder anderen Kürbisgewächsen werden um die
Erntezeit den Kantonalen Laboratorien und dem Schweizerischen
Toxikologischen Informationszentrum (01 251 51 51) immer wieder übermittelt.
Die Betroffenen leiden bereits nach Einnahme kleiner Mengen unter
Erbrechen und heftigen, manchmal blutigen Durchfällen mit
Koliken. Als weitere Symptome können Schwindel, starker
Speichelfluss, Kopfschmerzen, beschleunigter Puls und Kollaps
auftreten. Unbehandelt kann es bei Kleinkindern, Betagten und
Kranken zu lebensgefährlichem Flüssigkeitsmangel kommen.
Verursacht
werden diese Symptome durch Cucurbitacine. Diese Wirkstoffe sind
bei den Kürbisgewächsen weit verbreitet. Die verwendeten Teile
der kultivierten Kürbisgewächse wie Zucchetti/Zucchini, Gurke,
Esskürbis, Melone sind als Ergebnis von Züchtungen frei von
Cucurbitacinen. Allerdings kann es zu Rückmutationen oder
Kreuzungen mit anderen Kürbisgewächsen kommen. In diesem
Zusammenhang besonders problematisch ist der immer beliebtere
Anbau von Zierkürbissen im eigenen Garten, da viele davon
Cucurbitacine bilden. Weil die Befruchtung über Bienen erfolgt, können
Kreuzungen von Zier- mit Esskürbissen über relativ grosse
Distanzen erfolgen. Die Nachkommen dieser Pflanzen bilden dann
wieder die giftigen Cucurbitacine. Sie sind den ungefährlichen
Pflanzen oft zum Verwechseln ähnlich. Curcurbitacinhaltige
Pflanzen sind an ihrem bitteren Geschmack erkennbar. Bitter
schmeckende Zucchetti/Zucchini sind deshalb potentiell giftig und
sofort wieder auszuspucken. Da der bittere Geschmack von Kindern
oder Personen, welche bitter schlecht schmecken, oft nicht erkannt
wird, wird zudem empfohlen, keine im Garten wild aufkommende (z.B.
aus dem eigenen Kompost) oder aus eigenen Samen gezogene Kürbisgewächse
zu essen.
Neues
Mitglied des Kantonsrates aus dem Bezirk Meilen
ZÜRICH.
Der Zürcher Regierungsrat hat Claudio Zanetti, Parteisekretär,
Zollikon, als Mitglied des Kantonsrates als gewählt erklärt. Er
tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Oskar Bachmann, Stäfa,
an. Der 36-jährige Claudio Zanetti war erstes Ersatzmitglied auf
der SVP-Liste des Wahlkreises X (Bezirk Meilen).
Neuer
Internet-Auftritt vom Sportamt der Stadt Zürich
ZÜRICH.
Das Sportamt der Stadt Zürich, eine Dienstabteilung des Schul-
und Sportdepartements hat einen neuen Internet-Auftritt. Die neue
Website ist wie bisher erhältlich unter www.sportamt.ch . Durch
das Redesign werden die Internetseiten dem Erscheinungsbild der
Stadt Zürich angepasst. Die Sportamt-Website wird täglich von
rund 300 Interessierten besucht. Neu finden die Besucherinnen und
Besucher von www.sportamt.ch rasch und übersichtlich umfangreiche
Informationen zur gewünschten Sportart und Sportanlage.
www.sportamt.ch beinhaltet zum Beispiel alle Öffnungszeiten der Bäder,
einen Sportveranstaltungs-Kalender, den wöchentlichen Sport-Tipp
und den
Leihmaterialkatalog. Schülerinnen und Schüler finden
Sportkurs-Angebote und Infos zum städtischen Sport-Ferienlager.
Diejenigen die ohne Clubmitgliedschaft zum Beispiel Tennis spielen
möchten, erhalten schnell die entsprechenden Infos. Die
Internetseiten sind mit nützlichen Links und Formularen für den
Download ergänzt. Alle Sportamt-Broschüren und der Newsletter
„Sport in Zürich“ kann man einfach übers Internet beziehen.
Kanzleichef
der Baurekurskommissionen
ZÜRICH.
Tutilo Odermatt, Kanzleichef der Zürcher Baurekurskommissionen,
vollendet am 9. Dezember 2003 sein 65. Alterjahr. Der
Regierungsrat hat ihn deshalb per Ende Dezember 2003 unter
Verdankung der geleisteten Dienste aus dem Staatsdienst entlassen.
Gleichzeitig ernannte der Regierungsrat Alain Griffel per 1.
Januar 2004 zum neuen Kanzleichef.
Vereinbarung
über die Gründung einer interkantonalen Umweltagentur
SCHWYZ.
Der Regierungsrat des Kantons Schwyz beantragt dem Kantonsrat den
Beitritt zur interkantonalen Vereinbarung
über die Gründung einer Umweltagentur. Diese Institution
soll eine vertiefte Zusammenarbeit der Kantone im
Umweltbereich ermöglichen
und namentlich Dienstleistungen in den Bereichen Monitoring,
Informatik, Datenverwaltung und Kommunikation erbringen.
Aufgabenfelder
der geplanten interkantonalen Umweltagentur sind die Beschaffung,
Auswertung und
Verbreitung von Umweltdaten, der Aufbau von Messnetzen, die
Einrichtung und Führung von Datenzentralen, die
Herstellung und Pflege von Software für kommerzielle und
technische Anwendungen, die Übernahme von Vertretungen sowie der
Erwerb und die Verwertung von gewerblichen Schutzrechten.
Solothurner
Kirchgemeindefinanzen 2001 im Lot
SOLOTHURN.
Die Finanzen der Solothurner Kirchgemeinden haben sich im
Rechnungsjahr 2001 stabil entwickelt. Der Selbstfinanzierungsgrad
liegt bei gestiegenen Nettoinvestitionen nahe bei 100 Prozent.
Insgesamt weisen die Kirchgemeinden ein kleines Nettovermögen pro
Konfessionsangehörige aus. Dies und mehr kann der neuen Ausgabe
der statistischen Mitteilung "Kirchgemeindefinanzen
2001", welche die Abteilung Finanzausgleich und Statistik des
Amtes für Finanzen jährlich publiziert, entnommen werden.
Revision
des Stiftungsrechts: Stellungnahme
SARNEN.
Der Regierungsrat des Kantons Obwalden nimmt gegenüber der
Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) weitgehend zustimmend
Stellung zu einer Änderung des Stiftungsrechts.
Die
vorgelegten Revisionsvorschläge beinhalten namentlich die Einführung
eines Zweckänderungsvorbehalts, die Erhöhung der steuerlichen
Abzugsfähigkeit von zehn Prozent auf
bis zu 40 Prozent, unter gewissen Bedingungen bis zu 100
Prozent, und die Einführung einer obligatorischen
Revisionsstelle.
Der
Regierungsrat ist mit der Stossrichtung der vorgeschlagenen Änderung
grundsätzlich
einverstanden. Insbesondere würde die Einführung eines
Zweckänderungsvorbehaltes zu
Gunsten des Stifters in Zukunft einfachere Zweckänderungen ermöglichen.
Er unterstützt auch die Einführung einer obligatorischen
Revisionsstelle, ist aber der Meinung, es sei für die vielen
kleinen und einfachen Stiftungen wichtig, dass auch nicht
professionelle und ehrenamtliche Revisionsstellen möglich
blieben.
Der
vorgeschlagenen Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen
stimmt der Regierungsrat nur in einem beschränkten Rahmen zu. Der
Umfang der Abzüge solle nicht zu hoch angesetzt werden, weil die
Gefahr bestehe, dass dem Kanton durch hohe Spenden erhebliches
Steuersubstrat entzogen würde. Auch könnten Steuerpflichtige mit
den Spenden gezielt die Steuerprogression brechen. Eine Erhöhung
auf 40 Prozent gehe seines Erachtens zu weit, und Zuwendungen in
der Höhe von 100 Prozent des Reineinkommens/Reingewinns lehne er
ab. Diese würden dem Grundsatz der Besteuerung nach der
wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und der Steuergerechtigkeit
widersprechen.
PRIMA-Handbuch
STANS.
Vormundschaftliche Massnahmen
wie Vormundschaften, Beistandschaften oder Beiratschaften werden
durch die
Vormundschaftsbehörden der Gemeinden an die Amtsvormundschaft
Nidwalden oder an
Privatpersonen übertragen. Mit dieser Arbeit wird eine vielfältige,
anspruchsvolle und interessante Aufgabe im öffentlichen
Interesse übernommen. Um
private Mandatsträgerinnen und Mandatsträger in ihrer Arbeit zu
unterstützen hat nun
eine Fachgruppe aus Gemeinden und der Amtsvormundschaft unter
Leitung des
Kantonalen Sozialamtes das Handbuch PRIMA erstellt, das die
wesentlichsten Grundlagen der
Mandatsführung für vormundschaftliche Massnahmen enthält.
Nationalstrasse
A2 Hergiswil, Lärmschutzmassnahmen
STANS.
Der Ausbau der
bestehenden Lärmschutzgalerie Hergiswil zu einem Tagbautunnel
ist aus Sicht der Bundesämter BUWAL und ASTRA
wirtschaftlich nicht verhältnismässig
und nicht finanzierbar. Anstelle des eingereichten
Vorprojektes muss die Baudirektion
des Kantons Nidwalden eine kostengünstigere Lösung für
die Lärmsanierung der A2 im
Abschnitt Hergiswil erarbeiten.
Blue
Balls Festival in Luzern
LUZERN.
Das Blue Balls Festival kommt ins Rocken und Rollen: Am Freitag,
18. Juli, legt der Musik- und Kulturevent rund um das Luzerner
Seebecken los zu neun Tagen und Nächten mit Blues, R&B, Rock,
Funk, Jazz, Reggae, Akustik-Songs und der exklusiven
Fotoausstellung "Ikons of Sound".
Gleich
zu Beginn langt einer der ganz grossen Songwriter in die Tasten:
Randy Newman wird sich um 20.30 Uhr an den Flügel des
KKL-Konzertsaals setzen und allen potentiellen Liedermachern im
Publikum
eine unvergessliche Lektion in allerfeinstem Songwriting erteilen.
Solo, in der Schweiz exklusiv und garantiert ohne Hut. "You
Can Leave Your Hat On", einer der legendären Kompositionen
des knapp 60-jährigen, in New Orleans geborenen Amerikaners ist
im
exklusiven Ambiente des akustisch einmaligen KKL-Konzertsaals für
einmal nicht allzu wörtlich zu nehmen.
Kraftvoll
geht die Opening-Night um 22.15 Uhr im Luzerner Saal weiter: Die
Blues Brothers setzen sich nicht nur ihr Markenzeichen, die
dunklen Sonnenbrillen, auf ihre Nasen, sondern schnüffeln mit
Special
Guest Eddie Floyd tief im Fundus von Blues, R&B, Rock, Funk
und traditionell-fetzigen Nummern herum. Da heisst es für das
Publikum nur noch: kräftig einziehen, tief durchatmen und
schweisstreibend abfeiern, bis der letzte schräge Akkord
verklungen ist.
Ein
visueller Leckerbissen sind die "Ikons of Sound" von
Isabel Snyder, die täglich von 18.00 bis 24.00 Uhr auf der
KKL-Terrasse zu bewundern sind. Die renommierte Schweizer
Fotografin mit Wohnsitz in Los Angeles ist während des gesamten
Festivals vor Ort aktiv. Sie setzt Stars wie Randy Newman oder die
Blues Brothers derart gekonnt vor die Linse ihrer Kamera, dass die
exklusiv in Luzern geschossenen Bilder beinahe zu rocken und
rollen scheinen.
Vormarsch
der deutschen und der ausländischen Sprachen,
Rückgang des Rätoromanisch
Die
Sprachkultur in Graubünden, dem "Kanton der drei
Landessprachen", ist einem starken und stetigen Wandel
ausgesetzt wie kaum
in einem anderen Schweizerkanton. Deutsch wurde durch die
demografische und sprachliche Entwicklung gestärkt. Der
Erosionsprozess des rätoromanischen
Sprachgebietes hat sich fortgesetzt. Italienisch hat
zwar als Hauptsprache eingebüsst, doch ist es als
Zweitsprache so stark verbreitet,
dass sein Anteil insgesamt leicht zugenommen hat.
CHUR.
In Graubünden geben 68.3 % der Bevölkerung Deutsch als
Hauptsprache (d.h.
die Sprache, in welcher jemand denkt und die am besten beherrscht
wird) an, 14.5 % Rätoromanisch und 10.2 % Italienisch. Nur
0.5 % sprechen die
Landessprache Französisch.
6.5
% der Bevölkerung in Graubünden sprechen eine ausländische
Hauptsprache. Portugiesisch (3'099) und Serbisch/Kroatisch
(3'036) sind am stärksten
vertreten. Darauf folgen Albanisch (1'277), Spanisch (852),
Englisch (699), Niederländisch (475) und Türkisch (370).
Bei einem Ausländeranteil
von 15.1 % der Bevölkerung bedeutet dies, dass ein
grosser Teil der Ausländerinnen und Ausländer, hauptsächlich
Angehörige eines
Nachfolgestaates des ehemaligen Jugoslawien und die grosse
Mehrheit der zweiten Generation, sich einer schweizerischen
Landessprache als Hauptsprache bedienen.
Seit
1990 hat die deutschsprachige Bevölkerung 12.4 % zugenommen,
der Sprachanteil Deutsch ist gleichzeitig um 4.5 %
gewachsen. Die italienischsprachige
Bevölkerung ist unverändert geblieben, der
Sprachanteil hat jedoch 7.4 % verloren. Die
romanischsprachige Bevölkerung,
in den letzten zehn Jahren um 8.9 % vermindert, hat ihren
Sprachanteil um 15.3 % eingebüsst. In fünf Bündner
Gemeinden hat sich die
Sprachmehrheit zu Gunsten des Deutschen geändert (Laax, Surcuolm,
Alvaschein, Brienz/Brinzauls und Patzen-Fardün). Die ausländischen
Sprachen haben im gleichen Zeitabschnitt 7.3 % bei einem
Bevölkerungszuwachs von 15.5 % zugenommen.
Über
einen längeren Zeitraum ist die sprachliche Entwicklung
verstärkt wahrnehmbar. Vor 50 Jahren sprachen in Graubünden
noch 56.2 % Deutsch,
29.3 % Rätoromanisch, 13,2 % Italienisch und 1.3 % Französisch
und ausländische Sprachen. Von 1950 bis 2000 hat somit die
deutsche Sprache um
21.5 % zugelegt, während Rätoromanisch 50.6 % und Italienisch
22.5 % an Sprachanteilen verloren hat. Der Anteil der ausländischen
Sprachen hat sich gleichzeitig verzwölffacht.
In
der Schweiz entfallen 63.7 % (1950 = 72.1 % und 1990 = 63.6 %)
auf Deutsch, 20.4 % (1950 = 20.3 % und 1990 = 19.2 %) auf
Französisch, 6.5 %
(1950 = 5.9 % und1990 = 7.6 %) auf Italienisch, 0.5 % (1950 = 1.0
% und 1990 = 0.6 %) auf Rätoromanisch und 9.0 % (1950 =
0.7 % und 1990 = 8.9
%) auf ausländische Sprachen.
Ein-
und Mehrsprachigkeit (Umgangssprachen)
Rund
64 % der Gesamtbevölkerung in Graubünden sprechen eine, 22 %
sprechen zwei, 7 % sprechen drei oder vier Landessprachen.
Von den Schweizerinnen
und Schweizern sprechen 65 % eine, 23 % zwei und 8 % drei
oder alle vier Landessprachen. Bei der ausländischen
Wohnbevölkerung sprechen
57 % eine, 19 % zwei und 4 % drei oder vier Landessprachen.
Nebst
den 127'755 Einwohnern mit deutscher Hauptsprache sprechen
23'105 Personen oder 12 % der Bevölkerung Deutsch als
Fremdsprache. 11'365
Personen oder 6 % sprechen zusätzlich Rätoromanisch. Italienisch
als Fremdsprache sprechen 22'759 Personen oder 12 % der Bevölkerung.
Dies ergibt eine Häufigkeit der Umgangssprachen (Haupt-
und Fremdsprache) von
61 % für die deutsche, 16 % für die rätoromanische, 17
% für die italienische und 6 % für die französische
Landessprache.
Die
wachsende Mobilität, die starke Zunahme neuer
Kommunikationstechnologien und der Trend zum
Multilinguismus fördert in Graubünden
das Deutsch als die meistverbreitete Sprache. Aber auch die
englische Sprache gewinnt ständig an Bedeutung, nimmt sie
doch auf dem ganzen
Gebiet der Wissenschaft, im internationalen Handel und z.T. auch
im Tourismus eine vorherrschende Stellung ein. Rund 10 %
der Bündner Bevölkerung
sprechen Englisch.
Unter
dieser Entwicklung leidet die Minderheitssprache
Rätoromanisch. Ausserkantonal
sprechen nur 0.4 bis 2.1 Promille der
Bevölkerung Rätoromanisch als Hauptsprache.
Gesamtschweizerisch sind es 35'095
Personen oder 5 Promille, 11.4 % (Graubünden. 8.9 %) weniger als
1990. In der Rangliste der Hauptsprachen (Schweiz)
figuriert Rätoromanisch
mit an 12. Stelle (1990 = 10. Stelle). Das 1982 als
Einheitssprache geschaffene Rumantsch Grischun, 1996 zur
offiziellen Amtsprache
erhoben, kann diesem Abbröckeln nicht entgegenwirken.
Altbekannt
und doch neu. Luftmess-Station Basel St. Johannplatz frisch
eingekleidet
BASEL.
Die Luftmess-Station auf dem St. Johanns Platz in Basel ist wegen
Überalterung erneuert worden. Sie ist eine der Stationen, welche
die aktuelle übermässige Ozonbelastung erfasst und es erlaubt,
die Ozonwerte über Handy ab zu fragen.
Seit
1987 steht in Basel auf dem St .Johanns Platz eine
Luftmess-Station. An diesem Container hat der Zahn der Zeit stark
genagt: Die Seitenwände sind korrodiert, der Boden ist
durchgefault, kurz gesagt, der Container ist immer unansehnlicher
geworden. Deshalb hat der Container Anfang Juli einen neuen
Nachfolger erhalten. Dieser sieht nicht nur frischer aus, sondern
dank verbesserter Isolierung wird er auch einen geringeren
Energieverbrauch aufweisen. Bei der Organisation des Umbaus wurde
darauf geachtet, dass die Ausfälle der Messdaten möglichst
gering geblieben sind. Bei den Problemschadstoffen Ozon und
Stickoxid macht deshalb der Ausfall weniger als einen Tag aus.
Dass
Luftmessungen nach wie vor notwendig sind, haben die vergangenen
Wochen wieder bewiesen. Mit Spitzenwerten bis zwischen 180 und 200
Mikrogramm pro m3 wurden im Juni und Juli hohe Ozonwerte gemessen.
Zwischen 100 und 360 Stunden überstieg bisher ab Juni die
Ozonkonzentration den Grenzwert von 120 Mikrogramm pro m3. Im Juni
wurde die längste Dauer übermässiger Ozonbelastung pro Monat
seit Messbeginn gemessen, wobei allerdings die Spitzenwerte an den
ländlichen Stationen nicht mehr so hoch lagen wie noch vor einem
Jahrzehnt. Zu verdanken haben wir die Abnahme der Spitzenwerte
beim Ozon dem Rückgang der Vorläufersubstanzen Stickstoffdioxid
und flüchtigen organischen Verbindungen. So wurde im ersten
Messjahr 1987 auf dem St. Johanns Platz noch ein Jahresmittel für
Stickstoffdioxid von 59 Mikrogramm pro m3 gemessen, im Jahr 2002
waren es genau 30 Mikrogramm pro m3, was dem Jahresgrenzwert
entspricht
Ausschreibung
für den ersten Basler Sozialpreis
BASEL.
Der erste Sozialpreis im Kanton Basel-Stadt für die Jahre 2003
– 2005 wird am 20. November verliehen. Mit diesem Preis sollen
Unternehmen gewürdigt werden, welche sich um die Ausbildung und
Beschäftigung von Personen mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit
verdient machen. Ein Formular zur Anmeldung oder Nomination steht
im Internet zur Verfügung.
Qualität
hat viele Facetten
Ausbildung
und Beruf spielen eine Schlüsselrolle bei der gesellschaftlichen
Integration von Personen mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit.
Wo die berufliche Integration gelingt und Menschen mit eingeschränkter
Leistungsfähigkeit beteiligt sind, gewinnt auch die
Unternehmenskultur an Qualität. Der Basler Sozialpreis würdigt
Unternehmungen, die dabei durch besonderes Engagement hervortreten
und den betrieblichen und sozialen Nutzen der beruflichen
Integration beispielhaft zeigen können.
Der
Basler Sozialpreis
Zur
Förderung der beruflichen Integration von Personen, die aus
sozialen, psychischen oder gesundheitlichen Gründen in ihrer
Leistung eingeschränkt sind, verleiht der Kanton Basel-Stadt den
Basler Sozialpreis an Unternehmen, welche solche Personen in überdurchschnittlichem
Masse ausbilden und/oder beschäftigen und damit zu deren
nachhaltigen beruflichen und sozialen Integration beitragen oder
spezielle Integrationsprogramme für solche Personen durch
Auftragserteilung fördern.
Der
Sozialpreis ist mit bis zu Fr. 20'000.- dotiert und wird in jedem
ungeraden Jahr verliehen. Er wird auf höchstens drei Preisträger
verteilt.
Die
Ausschreibung erfolgt über die Medienmitteilung und das Internet.
Einsendeschluss ist der 31. August 2003. Die Benachrichtigung der
Preisträger erfolgt schriftlich bis zum 31. Oktober 2003.
Die
öffentliche Preisverleihung ist am 20. November 2003 im Rahmen
einer angemessenen kulturellen Veranstaltung vorgesehen
Von
„aua extrema“ zu „Clean Water“
HERISAU.
Das Ostschweizer Expo 02 – Projekt „aua extrema“, das
Wasser in seiner Vielfalt themati-sierte, hat mit einem
Finanzierungsüberschuss abgeschlossen. Der Trägerkanton
Appenzell Ausserrhoden erhält einen Anteil von gut Fr. 25'000.-
zurück. An seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien hat der
Ausserrhoder Regierungsrat entschieden, davon Fr. 10'000.- der
Stiftung „Clean Water“ zu überweisen. Die restlichen Mittel
fliessen in den Lotteriefonds zurück.
„Clean
Water“ ist eine aus Anlass des 200-Jahr-Jubiläums der Georg
Fischer AG gegründete Stiftung, die sich in vielfältiger Weise
im Bereich des Wassermanagements in allen Regionen der Welt
engagiert, die unter Wasserknappheit leiden. Auch die Ostschweizer
Ausstellung an der Expo 02 versuchte die Bedeutung des Wassers
aufzuzeigen. Mit der Unterstützung von „Clear Water“ will die
Ausserrhoder Regierung zur nachhaltigen Entwicklung wasserarmer
Gegenden beitragen und die „Aua extrema – Botschaft
weiterleben lassen“.
Trafobrand
im Stadtkreis 4
ZÜRICH.
Am Donnerstag, 17. Juli 2003, kurz nach 09.00 Uhr, ging bei
der Funk- und Notrufzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung
ein, dass auf der Sihlbrücke, gegenüber der Helvetiabar, eine
Trafostation in Brand geraten sei. Berufsfeuerwehr und Polizei rückten
unverzüglich aus. Vermutlich als Folgeschaden strömte Gas aus
und staute sich in der Hohlräumen unter der Sihlbrücke. Dadurch
entstand erhöhte Explosionsgefahr, so dass die Umgebung
Stauffacher grossräumig abgesperrt werden muss. Durch die erhöhte
Explosionsgefahr mussten insgesamt fünfzehn Personen aus den Häusern
Werdstrasse 1 und 3 sowie aus der Imbissstube an der Ecke
Kasernenstrasse/Sihlbrücke evakuiert werden. Verletzt wurde
niemand. Die Brandursache ist zur Zeit unbekannt und ist
Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Die grossräumige
Absperrung in der Umgebung Stauffacher konnte um 12.20 Uhr
aufgehoben werden.
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