Erfolgreiches Standortmarketing

AARAU. Trotz schwierigem wirtschaftlichem Umfeld konnte Aargau Services, die Standortmarketingstelle des Kantons Aargau, im ersten Halbjahr 2003 zehn Unternehmen im Aargau ansiedeln.

Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit auf Grundwasser und Fliessgewässer im Kanton Zürich

ZÜRICH. Die anhaltende Trockenheit hat vielerorts im Kanton Zürich die Grundwasserspiegel zum Sinken gebracht.

Probealarm in Grenzach-Wyhlen

BASEL. Am 21. Juli findet in Grenzach-Wyhlen ein Sirenenprobealarm statt. Die 12 Luftschutzsirenen werden von 11 Uhr bis 11.35 aufheulen.

Kanton sperrt weitere 16 Gewässer für Wasserentnahmen

BERN. Nach den teilweise heftigen Gewittern haben sich die Gewässer im Kanton Bern als Folge der langen Trockenperiode nur kurzfristig erholt.

Vom rosigen Frühling zum düsteren Sommer

HERISAU. Anlässlich der Behandlung der Rechnung 2002 im Frühling dieses Jahres schienen die Ausserrhoder Finanzen noch in Ordnung...

Ausserrhoder Regierung gegen Referendum

HERISAU. Im Kanton Appenzell Ausserrhoden ist der Kantonsrat für das Standesreferendum zuständig.

Referendum gegen das Steuerpaket

AARAU. Der Regierungsrat des Kantons Aargau beantragt dem Grossen Rat, das Kantonsreferendum gegen das „Steuerpaket 2001“ des Bundes zu ergreifen.

X'03: Marketing-Szene trotzt der Wirtschaftsflaute

ZÜRICH. Der Countdown zur X'03, der grössten Schweizer Fachmesse für Marketing, Kommunikation und Event, läuft.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

18. Juli 2003

Erfolgreiches Standortmarketing

AARAU. Trotz schwierigem wirtschaftlichem Umfeld konnte Aargau Services, die Standortmarketingstelle des Kantons Aargau, im ersten Halbjahr 2003 zehn Unternehmen im Aargau ansiedeln.

Im ersten Halbjahr 2003 bearbeitete Aargau Services über 170 Projekte und Anfragen. Die Stabsstelle für Wirtschaftsfragen bot Unterstützung bei Erweiterungsinvestitionen und Bewilligungsverfahren und half bei der Neugründung von mehreren Kleinunternehmen mit. Zudem konnten dank Aargau Services zehn neue Unternehmen im Kanton angesiedelt und damit 120 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2002 waren es elf Unternehmen und 95 Arbeitsplätze.

Zu den neuen Unternehmen gehört unter anderem die KMU-Firma Kusades AG. Das Unternehmen, welches sich in Neunhof niedergelassen hat, ist auf das Design und den Vertrieb von Bürozubehör und Hydrokulturgefässen spezialisiert. Die Zahl der Arbeitsplätze soll von derzeit drei (ohne Zulieferer) bei gutem Geschäftsverlauf rasch weiter ausgebaut werden.

Seit Mitte 2001 stagniert die Wirtschaftsentwicklung in den wichtigsten westlichen Industrieländern und Japan. Dies wirkt sich auch auf die Investitionsneigung der Unternehmen aus. Die Verunsicherung über die weitere Entwicklung führt – nach starken Wachstumsraten Ende der 90er Jahre und Anfangs 2000 – zu rückläufigen Direktinvestitionen. Die Entwicklung der Direktinvestitionen ist der eigentliche Indikator für den Verlauf des „Ansiedlungsgeschäftes“.

Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit auf Grundwasser und Fliessgewässer im Kanton Zürich

ZÜRICH. Die anhaltende Trockenheit hat vielerorts im Kanton Zürich die Grundwasserspiegel zum Sinken gebracht. Der Kanton Zürich verfügt glücklicherweise über sehr grosse Wasserreserven und es liegen bis heute keine Meldungen vor über Engpässe in der Wasserversorgung. Auch die Fliessgewässer weisen nur noch minimale Abflüsse auf. Sollte die Trockenheit weiter andauern, ist die Landwirtschaft angehalten, ihren Wasserverbrauch zu minimieren. In besonders prekären Einzelfällen kann die Bau-direktion die konzessionierte Wasserentnahmemenge vorübergehend einschränken.

Probealarm in Grenzach-Wyhlen

BASEL. Am 21. Juli findet in Grenzach-Wyhlen ein Sirenenprobealarm statt. Die 12 Luftschutzsirenen werden von 11 Uhr bis 11.35 aufheulen. Das Alarmsignal wird eventuell auch in einigen Quartieren von Basel zu hören sein.

Bei der Sirenenprobe wird die Funktionstüchtigkeit der in Grenzach-Wyhlen auf Funksteuerung umgerüsteten 11 Sirenen und der Werks-Sirene bei der Ciba Spezialitätenchemie GmbH getestet.

Es handelt sich um die Signale "Schutz suchen, Radio hören" (auf- und abschwellender Heulton von einer Minute Dauer) sowie "Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr" (eine Minute Dauerton, zweimal unterbrochen) sowie – bei der Ciba-Sirene – um einen internen Katastrophenalarm (Dreifachton mit 12 Sekunden Intervall und anschliessend einer Minute Dauerton).

Die Auslösung des Alarms erfolgt ab 11 Uhr, die Ciba-Sirene wird um 11.35 ausgelöst. Sollten die Signale zu anderen, als den angegebenen Zeiten erfolgen, könnte es sich um einen echten Alarm handeln.

Kanton sperrt weitere 16 Gewässer für Wasserentnahmen

BERN. Nach den teilweise heftigen Gewittern haben sich die Gewässer im Kanton Bern als Folge der langen Trockenperiode nur kurzfristig erholt. Die kritische Situation hält deshalb auch unter Berücksichtigung der Wetterprognosen an, weshalb der Kanton Bern weitere Einschränkungen für Entnahmen aus mittleren Gewässern hat verfügen müssen. Neben den rund 11000 Kilometern kleinen Gewässern, die für Wasserentnahmen immer gesperrt sind, und den bereits Anfang Woche gesperrten mittleren Gewässern wurden nun weitere 16 Bäche im Mittelland ganz oder teilweise gesperrt (vgl. Tabelle). Nach wie vor keine Einschränkungen gibt es im Oberland und im Berner Jura.

Vom rosigen Frühling zum düsteren Sommer

HERISAU. Anlässlich der Behandlung der Rechnung 2002 im Frühling dieses Jahres schienen die Ausserrhoder Finanzen noch in Ordnung: Der Haushalt war ausgeglichen, die Verschuldung hatte abgenommen, die kantonalen Steuern für 2003 wurden um 0,1 Einheit reduziert.

Der erste Budgetentwurf 2004 zeigt nun aber ein starkes Ausgabenwachstum (rund 3,5 %, Vorjahr 3,3 %) und sinkende Einnahmen (Reduktion von 0,9 %). Gegenüber dem diesjährigen Budget weist der Entwurf für nächstes Jahr einen Mehraufwand von gut 10 Mio. Franken aus. Die „Schere“ öffnet sich nach Meinung des Regierungsrates zunehmend: dem grossen Ausgabenwachstum, namentlich im Gesundheitsbereich und im Erziehungswesen, stehen weniger Einnahmen (Steuern, Zinsen, Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer) gegenüber. Die Steuerprognosen müssen nach unten korrigiert werden.

Der Regierungsrat sieht sich zu folgenden Massnahmen veranlasst: Alle Direktionen sind aufgefordert, ihre Eingaben vor der zweiten Budgetdebatte im Regierungsrat gemäss den Vorgaben zu überarbeiten, das heisst, um rund 3,5 Mio. Franken zu reduzieren. Der Regierungsrat beabsichtigt dabei, für das nächste Jahr auf Lohnanpassungen zu verzichten und keine Mittel für neue Stellen bereitzustellen. Die Globalbudgets der Kantonsschule sowie des Spitalverbundes AR werden für die nächsten Jahre eingefroren. Zusätzlich soll der Budgetentwurf 2004 um weitere 3 Mio. Franken entlastet werden.

Ein Sanierungsprogramm soll darüber hinaus den Finanzhaushalt mittelfristig wieder ins Gleichgewicht bringen. Dabei sollen dauerhaft rund 6 Mio. Franken pro Jahr eingespart werden. Dies sind rund zehn Prozent der grundsätzlich für Kürzungen in Frage kommenden Aufwände. Dieses Sparprogramm ist also mit einem Abbau staatlicher Leistungen verbunden und bringt tiefgreifende Einschnitte bei den bestehenden Aufgaben. Es soll dazu beitragen, den Aufwandüberschuss des Budgets 2004 auf 4 Mio. Franken und des Budgets 2005 auf 3 Mio. Franken zu reduzieren; für das Budget 2006 soll dann wieder ein Haushaltgleichgewicht erreicht werden können. Auf eine Lastenverschiebung auf die Gemeinden soll ausdrücklich verzichtet werden.

Der Regierungsrat hält nach der ersten Behandlung des Budgets 2004 fest, dass eine Haushaltsanierung unaufschiebbar geworden ist und dass sich „unser Kanton mit dem Bund und mehreren andern Kantonen in guter Gesellschaft befindet“.

Ausserrhoder Regierung gegen Referendum

HERISAU. Im Kanton Appenzell Ausserrhoden ist der Kantonsrat für das Standesreferendum zuständig. Im Zusammenhang mit dem Steuerpaket des Bundes empfiehlt der Ausserrhoder Regierungsrat, von einem Referendum abzusehen.

Das Steuerpaket des Bundes sieht eine Reform der Familienbesteuerung und einen Systemwechsel bei der Besteuerung des Eigenmietwertes von Wohneigentum vor. Dies brächte u.a. den Kantonen weniger Steuern, und sie prüfen deshalb ein Kantonsreferendum gegen das Steuerpaket.

Der Ausserrhoder Regierungsrat hat sich mit den Folgen des Steuerpaketes befasst. Danach ist mit der Reform der Familienbesteuerung ab 2005 mit Steuerausfällen von gut 2,6 Mio. Franken beim Kanton zu rechnen. Durch den Systemwechsel bei der Eigenmietwertbesteuerung  fallen beim Kanton und den Gemeinden  ab dem Jahr 2009 Steuerausfälle von je 4 Mio. Franken an. Trotzdem zielt das Steuerpaket nach Meinung des Ausserrhoder Regierungsrates grundsätzlich in die richtige Richtung: Es ist sozialpolitisch sinnvoll und beseitigt bestehende Ungerechtigkeiten.

Das Steuerpaket muss im Zusammenhang mit Entlastungsmassnahmen des Bundes, mit dem neuen Finanzausgleich und namentlich im Zeitenverlauf gesehen werden. So liesse sich der gravierendste Mangel des Steuerpaketes, nämlich die unbeschränkte Abzugsfähigkeit der Unterhaltskosten, über eine gezielte Gesetzesänderung beim Bund beheben. Entscheidend für den Ausserrhoder Regierungsrat aber ist, dass Zusatzausschüttungen aus dem Erlös der Goldreserven die Steuerausfälle zu kompensieren vermögen und dass durch die geringere Steuerbelastung sowie durch die Senkung der Hypothekarverschuldung die Konsumkraft der Bevölkerung gestärkt und eine Dynamisierung der Volkswirtschaft erreicht wird.

Referendum gegen das Steuerpaket

AARAU. Der Regierungsrat des Kantons Aargau beantragt dem Grossen Rat, das Kantonsreferendum gegen das „Steuerpaket 2001“ des Bundes zu ergreifen. Die entsprechende Botschaft hat der Regierungsrat dem Grossen Rat zugeleitet.

Mit der Stossrichtung des „Steuerpaketes 2001“, welches das Bundesparlament am 20. Juni verabschiedet hat, ist der Regierungsrat nach wie vor einverstanden. Er erachtet sowohl den Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung als auch die geplante Entlastung der Familien grundsätzlich für sinnvoll. Das Bundesparlament hat die Vorlage des Bundesrates jedoch nach Ansicht des Regierungsrates in verschiedenen Punkten zu weit ausgebaut, so dass den öffentlichen Haushalten (Bund, Kantone, Gemeinden) zusammen gemäss Bundesschätzungen insgesamt rund vier Milliarden Franken verloren gingen.

Allein der Kanton Aargau müsste Steuerausfälle von 24 Millionen Franken ab 2005 respektive 74 Millionen Franken ab 2008 verkraften. Dazu kommen Ausfälle bei den Gemeinden von weiteren 45 Millionen Franken ab 2008. Zusätzliche Steuerausfälle drohen, falls bei der Wohneigentumsbesteuerung wegen des Gleichbehandlungsgebots ein Mieterabzug eingeführt werden muss oder im kantonalen Gesetzgebungsprozess weitere Entlastungen beschlossen werden.

Die weitaus grössten Steuerausfälle im Steuerpaket 2001 verursacht die neue Wohneigentumsbesteuerung. Dies, weil sie nicht in reiner Form durchgeführt wird. Die Vermischung von bisherigem und neuem System führt auch dazu, dass keine Vereinfachungen möglich sind. Mit der Zweitwohnungssteuer wird gar eine neue Steuer eingeführt, wovon der aargauische Fiskus allerdings kaum profitiert.

Zusätzliche Steuerausfälle nicht verkraftbar

Die zusätzlichen Steuerausfälle durch das Steuerpaket 2001 sind weder für den Kanton noch die Gemeinden verkraftbar. Kommt hinzu, dass der Aargau ab 2004 ohnehin mit massiven Mindererträgen konfrontiert sein wird. Denn erstens kommt es wegen der anhaltend schlechten Wirtschaftslage zu Steuerausfällen in zweistelliger Millionenhöhe. Zweitens sind neue Belastungen in den Bereichen Gesundheit, soziale Wohlfahrt und Bildung unausweichlich. Drittens werden der ordentlichen Rechnung der Anteil an den zusätzlichen Ausschüttungen der Schweizerischen Nationalbank entzogen. Damit sollen die beiden langjährigen Sonderlasten – die Sanierung der Sondermülldeponie Kölliken und die Überführung der Lehrervorsorge in die Aargauische Pensionskasse APK – finanziert werden. Und Viertens werden mit dem Entlastungsprogramm des Bundes Lasten auf die Kantone verschoben.

Aus heutiger Sicht muss der Kanton deshalb auch ohne „Steuerpaket 2001“ bereits mit Mindererträgen und zusätzlichen Ausgaben von 150 bis 220 Millionen Franken rechnen. Bei anhaltend schlechter Konjunkturlage könnte sich die Ausfälle noch weiter erhöhen. Mit der Neugestaltung des Finanzausgleich zwischen Bund und Kantone dürfte der Kanton Aargau zudem zusätzlich belastet werden.

Referendum für zukunftsgerichtete Finanzpolitik

Eine zukunftsgerichtete Finanzpolitik ist nach Überzeugung des Regierungsrates mit der Umsetzung des Steuerpaketes nicht mehr möglich. Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat deshalb, das Referendum gegen das Steuerpaket 2001 zu ergreifen. Das Kantonsreferendum muss bis spätestens am 9. Oktober 2003 bei der Bundeskanzlei eingereicht werden.

Zeitliche Auswirkungen auf den Steuerreformfahrplan des Bundes hat das Referendum nur bedingt. Falls das Referendum zustande kommt und das Volk das Steuerpaket ablehnt, könnte das Bundesparlament die mehrheitlich nicht bestrittenen Teile wie die Familiensteuerreform oder die Stempelsteuerrevision einzeln neu beschliessen und bereits auf den 1. Januar 2005 in Kraft setzen.

X'03: Marketing-Szene trotzt der Wirtschaftsflaute

ZÜRICH. Der Countdown zur X'03, der grössten Schweizer Fachmesse für Marketing, Kommunikation und Event, läuft. Vom 26. bis 28. August verwandelt sich die Messe Zürich trotz Wirtschaftsflaute zum sechsten Mal in das Mekka der Marketing- und Kommunikationsfachwelt. Über 300 Aussteller werden an der X'03 die neusten Entwicklungen und Trends aus Eventmarketing, New Media, Direct Marketing, Werbung, Sponsoring und Verkaufsförderung präsentieren. Neben vielen Messe-Überraschungen wird auch der Xongress mit hochkarätigen Referenten aus dem In- und Ausland wieder für Spannung und Höhepunkte sorgen.

Die Marketing- und Kommunikationsszene trotzt der Wirtschaftsflaute. "Der Stand der Anmeldungen präsentiert sich trotz der wirtschaftlich angespannten Lage erfreulich", erklärt Iris Sorgalla, Messeleiterin der X'03. "Auch in diesem Jahr sind mit über 300 Ausstellern alle fünf Kern- und Ausstellungsbereiche. Direct Marketing, Medien, Werbung, Eventmarketing und Verkaufsförderung -

wieder gut vertreten".

An der X'03 finden Fachleute aus Marketing und Kommunikation während dreier Tage Antworten auf ihre brennendsten Fragen. In vier Messehallen zeigen führende Unternehmen und spezialisierte Nischenanbieter was Sache in der Branche ist und wie man Nägel mit Köpfen macht. Auch in diesem Jahr wartet Reed Messen (Schweiz) AG mit zahlreichen Highlights auf, die sich Fachleute aus Marketing und Kommunikation nicht entgehen lassen sollten.

 

 

español

bienvenidos

türkçe

merhaba

deutsch

home

dossiers

interviews

portraits

news box

migration

CH in kürze

fotobank

agenda

jahresbericht

impressum