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Einkommen
und Ausgaben der Haushalte im Jahr 2001
Im
Jahr 2001 betrug das mittlere Monatseinkommen des schweizerischen
Haushalts 8'797 Franken. Dabei war die wichtigste Einkommensquelle
mit einem Anteil von knapp 72 Prozent nach wie vor die
Erwerbsarbeit. Die monatlichen Ausgaben schlugen demgegenüber mit
7'912 Franken zu Buche. In der Zusammensetzung der wichtigsten
Einkommens- und Ausgabenposten ergaben sich im Vergleich zum Jahr
2000 nur geringe Verschiebungen.
NEUENBURG.
Das mittlere Monatseinkommen der
Haushalte bezifferte sich im Jahr 2001 auf 8'797 Franken. Dabei
hat sich die Zusammensetzung der Einkommen nach Herkunft innert
Jahresfrist kaum verändert. 71,7Prozent der Einkommen stammen aus
Erwerbsarbeit, 22,8 Prozent aus Transferzahlungen (insbesondere
Renten der AHV/IV und der Pensionskassen) und schliesslich 5,5
Prozent aus Eigentum und Vermögen. Diese Aufteilung widerspiegelt
in etwa die Verteilung der Haushalte auf die sozioökonomischen
Gruppen: In drei Vierteln der Haushalte ist die Person mit dem grössten
Beitrag zum Einkommen (Referenzperson) erwerbstätig, sei es als
Arbeitnehmer/in, Selbständigerwerbende/r oder Landwirt/in. Im
restlichen Viertel befinden sich Rentner/innen,Arbeitslose und
Studierende.
Das
mittlere Haushaltseinkommen in der Schweiz mag auf den ersten
Blick hoch erscheinen, jedoch gilt es diesbezüglich, zwei Punkte
zu beachten. Erstens ist damit das gesamte Einkommen des Haushalts
gemeint, und dies hängt stark von der Haushaltszusammensetzung
ab. So können eine oder mehrere Personen dazu beitragen.
Insgesamt weisen 39% aller Haushalte mehr als eine erwerbstätige
Person auf. Zweitens umfasst es sämtliche Einkommen, die in
irgendeiner Form zum Budget des Haushalts beitragen: allen voran Löhne,
Pensionskassengelder und AHV-Renten, dann aber auch Zinsen,
Dividenden und andere Vermögenseinkommen, sowie Einnahmen aus
Vermietung und Naturalbezüge wie Geschenke oder wie Gemüse aus
dem Garten, Rückerstattungen von Versicherungen
usw.Unterschiedliches Einkommensniveau der verschiedenen Bevölkerungsgruppen.
Nach
sozioökonomischen Gruppen sind die Haushalte mit einer
Arbeitnehmerin oder einem Arbeitnehmer als Referenzperson
finanziell am besten gestellt. Bei diesen Haushalten beträgt das
Durchschnittseinkommen 10'000 Franken pro Monat. Hierbei ist
jedoch darauf hinzuweisen, dass in 52% dieser Haushalte mehr als
eine Person erwerbstätig ist und somit mehrere Personen zum
Haushaltseinkommen beitragen.Die Haushalte mit einer Rentnerin
oder einem Rentner als Referenzperson hingegen verfügen im Mittel
über 5'900 Franken monatlich. Dieser tiefere Betrag erklärt sich
damit, dass in diesen Haushalten die Erwerbsarbeit eine
untergeordnete Rolle spielt.
Nicht
nur der sozioökonomische Status, sondern auch die personelle
Zusammensetzung der Haushalte hat einen grossen Einfluss auf das
Einkommensniveau. So müssen sich die Einpersonenhaushalte und die
Familien Alleinerziehender mit den niedrigsten Einkommen zufrieden
geben (5'700 und 7'100 Fr.). Die Paare ohne Kinder (9'400 Fr.)
verfügen über ein etwas tieferes Einkommen als die Paare mit
einem oder mehreren Kindern (10'600 bis 11'000 Fr.). Unter den
Einpersonen- und Paarhaushalten hat es 37% beziehungsweise 41%
Rentnerhaushalte, was die entsprechenden Durchschnittseinkommen
nach unten drückt.
Grösste
Ausgabenposten: Wohnen, Versicherungen und Steuern Im Jahr 2001
beliefen sich die monatlichen Ausgaben der Haushalte in der
Schweiz durchschnittlich auf 7'912 Franken. Auch die Struktur der
wichtigsten Ausgabenposten hat sich zwischen 2000 und 2001 nur
wenig verändert. Der Anteil der Verbrauchsausgaben für den Kauf
von Waren und Dienstleistungen stieg von 63,1 auf 63,4 Prozent.
Derjenige der Transferausgaben für Versicherungen, Steuern und
Sozialabgaben reduzierte sich dementsprechend von 36,9 auf 36,6
Prozent. Innerhalb der Verbrauchsausgaben ist das Wohnen (17,7%
des Haushaltsbudgets) der grösste Posten. Dahinter finden sich
die Posten Nahrungsmittel und Getränke (9,7%), Verkehr (7,3%) und
Unterhaltung, Erholung und Kultur (6,6%). Die Ausgaben für die
Gesundheitspflege (ohne Versicherungsprämien) sind innert
Jahresfrist im Zuge der Kostensteigerungen im Gesundheitswesen um
knapp 20 Prozent gestiegen und beanspruchen nun durchschnittlich
4,5 Prozent des Haushaltsbudgets (vorher 4,0%). Bei den
Transferausgaben gehen die grössten Budgetposten auf das Konto
der Sozialversicherungen (AHV, IV, Pensionskassen,
Krankengrundversicherung) mit 14,3 Prozent und der Steuern mit
13,3 Prozent. Insgesamt machen die Versicherungsprämien 20,9
Prozent des Haushaltsbudgets aus. Die jährliche Einkommens- und
Verbrauchserhebung (EVE)Durch die kontinuierliche Beobachtung der
Einkommenssituation und des Konsumverhaltens der Haushalte liefert
die EVE Schlüsselinformationen für zahlreiche Bereiche der
Politik (Sozialsystem, Einkommen und Steuerwesen). Zudem dient sie
als Basis für die Zusammenstellung des Warenkorbs des
Landesindexes der Konsumentenpreise (LIK), der anhand eines
Kettenindexes mit einer jährlichen Erneuerung der Gewichtungen
ermittelt wird.
Rekordhitze
in Genf
ZÜRICH.
Wie MeteoSchweiz mitteilt sind am Sonntag in der Schweiz erneut
sehr hohe Temperaturen gemessen worden. Am Flughafen Genf waren es
37,8 Grad. Dies ist der höchste Wert, der dieses Jahr in der
Schweiz bisher erreicht wurde und der zweithöchste Wert in Genf
überhaupt: einzig am 28. Juli 1921 war es dort noch ein halbes
Grad wärmer. Der Schweizer Temperatur Rekord von 39,0 Grad stammt
aus Basel und datiert vom 2. Juli 1952. Auch an vielen andern
Orten war gestern der heisseste Tag dieses Jahres: in Basel mit
36,3, Buchs-Suhr mit 36,2 und Chur mit 36,1 Grad. In der Region Zürich
war der 23. Juni mit 36,0 Grad bisher am wärmsten, während die
klassischen Föhnstationen Altdorf und Vaduz am 16. Juli den Höchstwert
mit gut 35 Grad erreicht haben. Ausserordentlich warm war es am
Sonntag auch im Oberengadin: in Samedan auf 1705 Metern wurden
26,6 Grad gemessen, der höchste Wert seit 5 Jahren. In grosser Höhe
war es zwar auch sehr warm, aber die 7,5 Grad auf dem Jungfraujoch
sind dieses Jahr schon deutlich überschritten worden. Grund für
diese grosse Hitze war die warme südwestliche Strömung, mit der
subtropische Luft aus Südspanien zu uns gelangte. Im Vorfeld
einer Gewitterstörung, die in der Nacht eintraf, schien die Sonne
noch den grössten Teil des Tages und heizte die Luft maximal auf.
Junge
Brandstifter am Werk - Mehrere Feuer gelegt
BERN.
Es war ihnen offenbar noch nicht
heiss genug: Uber das Wochenende haben Jugendliche in der Schweiz
mehrere Brande verursacht. Es wurde niemand verletzt, zum Teil
jedoch einiger Sachschaden angerichtet.
In
Lens VS wussten ein 16- und ein 18-Jahriger am Samstagmorgen
nichts Gescheiteres zu tun, als in einem Geschaft bei einem
Feuerwerksstand einen Vesuv anzuzunden. Es kam, wie es kommen
musste: Die Funken setzten den gesamten Feuerwerksstand in Brand,
wie die Walliser Kantonspolizei mitteilte.
Dreizehn
Feuerwehrleute konnten eine grossere Feuersbrunst verhindern.
Durch die Explosionen gingen auch mehrere Fensterscheiben zu
Bruch. Der Sachschaden ist betrachtlich, denn ein Grossteil der
Ware im Laden ist verdorben. Die Brandleger fluchteten zunachst,
kamen spater aber an den Tatort zuruck, wo sie angehalten wurden.
In
Schliern ZH setzten drei unbekannte Jugendliche am frühen
Sonntagmorgen den Unterstand eines Grillplatzes sowie eine
Sitzbank in Brand. Die Kantonspolizei Zurich beziffert den
Sachschaden auf etwa 50 000 Franken. Die drei Jugendlichen wurden
von zwei Zeugen beoabachtet, als sie vom Tatort wegrannten.
Auf
einem Spielplatz in Arth SZ uberschuttete am Samstagabend ein
14-Jahriger eine Kunststoffrutschbahn mit Benzin und zundete sie
an. Als die Feuerwehr eintraf, stand die Rutschbahn in Vollbrand.
Der Tater konnte ermittelt werden, wie die Polizei mitteilte.
In
Brunnen SZ kippten Jugendliche am Samstagabend ein Mofa um und
entzundeten das auslaufende Benzin. Auch hier blieb es beim
Sachschaden, wie die Kantonaspolizei Schwyz mitteilte.
Alt-Bundesrat
Pierre Graber gestorben
BERN.
Alt-Bundesrat Pierre Graber ist am
vergangenen Samstag Nachmittag
im Alter von 95 Jahren in einem Lausanner Spital
gestorben. In der Nacht zuvor hatte er infolge eines
Hirnschlags hospitalisiert
werden müssen. Die Trauerfeierlichkeiten finden am
Donnerstag, 24. Juli 2003, um 14 Uhr auf dem Friedhof
Montoie in Lausanne
statt.
Pierre
Graber gehörte dem Bundesrat von 1970 bis 1978 an. Während
seiner ganzen Amtszeit stand er dem damaligen Politischen
Departement, dem heutigen Departement für auswärtige
Angelegenheiten, vor. Mitglied der Sozialdemokratischen
Partei, hatte Pierre
Graber im Jahr 1975 das Amt des Bundespräsidenten inne.
Bundeshaus:
Offene Türen - offene Diskussionen
BERN.
Vom 1. bis 8. August öffnet das
Bundeshaus seine Türen täglich von 10 bis 17 Uhr. Besucherinnen
und Besuchern können National- und Ständeratssaal sowie Kuppel
und Wandelhalle frei besichtigen. Jeweils um 11 und 14 Uhr findet
eine Diskussion mit einem Mitglied des Parlamentes statt. Am 1.
August ist es um 11 Uhr Nationalratspräsident Yves Christen und
um 14 Uhr Ständerats-Vizepräsident Fritz Schiesser. Der Waadtländer-Chor
„La Vigneronne" und „Müsiaque" der Musikschule
Glarus sowie ein Zauberer runden das 1.-August-Programm ab. Im
Rahmen der Offenen Tage befasst sich eine kleine Sonderschau mit
den Glasfenstern. Das Bundeshauscafé ist offen.
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