Einkommen und Ausgaben der Haushalte im Jahr 2001

NEUENBURG. Im Jahr 2001 betrug das mittlere Monatseinkommen des schweizerischen Haushalts 8'797 Franken. Dabei war die wichtigste Einkommensquelle mit einem Anteil von knapp 72 Prozent nach wie vor die Erwerbsarbeit.

Rekordhitze in Genf

ZÜRICH. Wie MeteoSchweiz mitteilt sind am Sonntag in der Schweiz erneut sehr hohe Temperaturen gemessen worden. Am Flughafen Genf waren es 37,8 Grad.

Junge Brandstifter am Werk - Mehrere Feuer gelegt

BERN. Es war ihnen offenbar noch nicht heiss genug: Über das Wochenende haben Jugendliche in der Schweiz mehrere Brande verursacht.

Alt-Bundesrat Pierre Graber gestorben

BERN. Alt-Bundesrat Pierre Graber ist am vergangenen Samstag  Nachmittag im Alter von 95 Jahren in einem Lausanner Spital  gestorben.

Bundeshaus: Offene Türen - offene Diskussionen

BERN. Vom 1. bis 8. August öffnet das Bundeshaus seine Türen täglich von 10 bis 17 Uhr. Besucherinnen und Besuchern können National- und Ständeratssaal sowie Kuppel und Wandelhalle frei besichtigen.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

21. Juli 2003

Einkommen und Ausgaben der Haushalte im Jahr 2001

Im Jahr 2001 betrug das mittlere Monatseinkommen des schweizerischen Haushalts 8'797 Franken. Dabei war die wichtigste Einkommensquelle mit einem Anteil von knapp 72 Prozent nach wie vor die Erwerbsarbeit. Die monatlichen Ausgaben schlugen demgegenüber mit 7'912 Franken zu Buche. In der Zusammensetzung der wichtigsten Einkommens- und Ausgabenposten ergaben sich im Vergleich zum Jahr 2000 nur geringe Verschiebungen.

NEUENBURG. Das mittlere Monatseinkommen der Haushalte bezifferte sich im Jahr 2001 auf 8'797 Franken. Dabei hat sich die Zusammensetzung der Einkommen nach Herkunft innert Jahresfrist kaum verändert. 71,7Prozent der Einkommen stammen aus Erwerbsarbeit, 22,8 Prozent aus Transferzahlungen (insbesondere Renten der AHV/IV und der Pensionskassen) und schliesslich 5,5 Prozent aus Eigentum und Vermögen. Diese Aufteilung widerspiegelt in etwa die Verteilung der Haushalte auf die sozioökonomischen Gruppen: In drei Vierteln der Haushalte ist die Person mit dem grössten Beitrag zum Einkommen (Referenzperson) erwerbstätig, sei es als Arbeitnehmer/in, Selbständigerwerbende/r oder Landwirt/in. Im restlichen Viertel befinden sich Rentner/innen,Arbeitslose und Studierende.

Das mittlere Haushaltseinkommen in der Schweiz mag auf den ersten Blick hoch erscheinen, jedoch gilt es diesbezüglich, zwei Punkte zu beachten. Erstens ist damit das gesamte Einkommen des Haushalts gemeint, und dies hängt stark von der Haushaltszusammensetzung ab. So können eine oder mehrere Personen dazu beitragen. Insgesamt weisen 39% aller Haushalte mehr als eine erwerbstätige Person auf. Zweitens umfasst es sämtliche Einkommen, die in irgendeiner Form zum Budget des Haushalts beitragen: allen voran Löhne, Pensionskassengelder und AHV-Renten, dann aber auch Zinsen, Dividenden und andere Vermögenseinkommen, sowie Einnahmen aus Vermietung und Naturalbezüge wie Geschenke oder wie Gemüse aus dem Garten, Rückerstattungen von Versicherungen usw.Unterschiedliches Einkommensniveau der verschiedenen Bevölkerungsgruppen.

Nach sozioökonomischen Gruppen sind die Haushalte mit einer Arbeitnehmerin oder einem Arbeitnehmer als Referenzperson finanziell am besten gestellt. Bei diesen Haushalten beträgt das Durchschnittseinkommen 10'000 Franken pro Monat. Hierbei ist jedoch darauf hinzuweisen, dass in 52% dieser Haushalte mehr als eine Person erwerbstätig ist und somit mehrere Personen zum Haushaltseinkommen beitragen.Die Haushalte mit einer Rentnerin oder einem Rentner als Referenzperson hingegen verfügen im Mittel über 5'900 Franken monatlich. Dieser tiefere Betrag erklärt sich damit, dass in diesen Haushalten die Erwerbsarbeit eine untergeordnete Rolle spielt.

Nicht nur der sozioökonomische Status, sondern auch die personelle Zusammensetzung der Haushalte hat einen grossen Einfluss auf das Einkommensniveau. So müssen sich die Einpersonenhaushalte und die Familien Alleinerziehender mit den niedrigsten Einkommen zufrieden geben (5'700 und 7'100 Fr.). Die Paare ohne Kinder (9'400 Fr.) verfügen über ein etwas tieferes Einkommen als die Paare mit einem oder mehreren Kindern (10'600 bis 11'000 Fr.). Unter den Einpersonen- und Paarhaushalten hat es 37% beziehungsweise 41% Rentnerhaushalte, was die entsprechenden Durchschnittseinkommen nach unten drückt.

Grösste Ausgabenposten: Wohnen, Versicherungen und Steuern Im Jahr 2001 beliefen sich die monatlichen Ausgaben der Haushalte in der Schweiz durchschnittlich auf 7'912 Franken. Auch die Struktur der wichtigsten Ausgabenposten hat sich zwischen 2000 und 2001 nur wenig verändert. Der Anteil der Verbrauchsausgaben für den Kauf von Waren und Dienstleistungen stieg von 63,1 auf 63,4 Prozent. Derjenige der Transferausgaben für Versicherungen, Steuern und Sozialabgaben reduzierte sich dementsprechend von 36,9 auf 36,6 Prozent. Innerhalb der Verbrauchsausgaben ist das Wohnen (17,7% des Haushaltsbudgets) der grösste Posten. Dahinter finden sich die Posten Nahrungsmittel und Getränke (9,7%), Verkehr (7,3%) und Unterhaltung, Erholung und Kultur (6,6%). Die Ausgaben für die Gesundheitspflege (ohne Versicherungsprämien) sind innert Jahresfrist im Zuge der Kostensteigerungen im Gesundheitswesen um knapp 20 Prozent gestiegen und beanspruchen nun durchschnittlich 4,5 Prozent des Haushaltsbudgets (vorher 4,0%). Bei den Transferausgaben gehen die grössten Budgetposten auf das Konto der Sozialversicherungen (AHV, IV, Pensionskassen, Krankengrundversicherung) mit 14,3 Prozent und der Steuern mit 13,3 Prozent. Insgesamt machen die Versicherungsprämien 20,9 Prozent des Haushaltsbudgets aus. Die jährliche Einkommens- und Verbrauchserhebung (EVE)Durch die kontinuierliche Beobachtung der Einkommenssituation und des Konsumverhaltens der Haushalte liefert die EVE Schlüsselinformationen für zahlreiche Bereiche der Politik (Sozialsystem, Einkommen und Steuerwesen). Zudem dient sie als Basis für die Zusammenstellung des Warenkorbs des Landesindexes der Konsumentenpreise (LIK), der anhand eines Kettenindexes mit einer jährlichen Erneuerung der Gewichtungen ermittelt wird.

Rekordhitze in Genf

ZÜRICH. Wie MeteoSchweiz mitteilt sind am Sonntag in der Schweiz erneut sehr hohe Temperaturen gemessen worden. Am Flughafen Genf waren es 37,8 Grad. Dies ist der höchste Wert, der dieses Jahr in der Schweiz bisher erreicht wurde und der zweithöchste Wert in Genf überhaupt: einzig am 28. Juli 1921 war es dort noch ein halbes Grad wärmer. Der Schweizer Temperatur Rekord von 39,0 Grad stammt aus Basel und datiert vom 2. Juli 1952. Auch an vielen andern Orten war gestern der heisseste Tag dieses Jahres: in Basel mit 36,3, Buchs-Suhr mit 36,2 und Chur mit 36,1 Grad. In der Region Zürich war der 23. Juni mit 36,0 Grad bisher am wärmsten, während die klassischen Föhnstationen Altdorf und Vaduz am 16. Juli den Höchstwert mit gut 35 Grad erreicht haben. Ausserordentlich warm war es am Sonntag auch im Oberengadin: in Samedan auf 1705 Metern wurden 26,6 Grad gemessen, der höchste Wert seit 5 Jahren. In grosser Höhe war es zwar auch sehr warm, aber die 7,5 Grad auf dem Jungfraujoch sind dieses Jahr schon deutlich überschritten worden. Grund für diese grosse Hitze war die warme südwestliche Strömung, mit der subtropische Luft aus Südspanien zu uns gelangte. Im Vorfeld einer Gewitterstörung, die in der Nacht eintraf, schien die Sonne noch den grössten Teil des Tages und heizte die Luft maximal auf.

Junge Brandstifter am Werk - Mehrere Feuer gelegt

BERN. Es war ihnen offenbar noch nicht heiss genug: Uber das Wochenende haben Jugendliche in der Schweiz mehrere Brande verursacht. Es wurde niemand verletzt, zum Teil jedoch einiger Sachschaden angerichtet.

In Lens VS wussten ein 16- und ein 18-Jahriger am Samstagmorgen nichts Gescheiteres zu tun, als in einem Geschaft bei einem Feuerwerksstand einen Vesuv anzuzunden. Es kam, wie es kommen musste: Die Funken setzten den gesamten Feuerwerksstand in Brand, wie die Walliser Kantonspolizei mitteilte.

Dreizehn Feuerwehrleute konnten eine grossere Feuersbrunst verhindern. Durch die Explosionen gingen auch mehrere Fensterscheiben zu Bruch. Der Sachschaden ist betrachtlich, denn ein Grossteil der Ware im Laden ist verdorben. Die Brandleger fluchteten zunachst, kamen spater aber an den Tatort zuruck, wo sie angehalten wurden.

In Schliern ZH setzten drei unbekannte Jugendliche am frühen Sonntagmorgen den Unterstand eines Grillplatzes sowie eine Sitzbank in Brand. Die Kantonspolizei Zurich beziffert den Sachschaden auf etwa 50 000 Franken. Die drei Jugendlichen wurden von zwei Zeugen beoabachtet, als sie vom Tatort wegrannten.

Auf einem Spielplatz in Arth SZ uberschuttete am Samstagabend ein 14-Jahriger eine Kunststoffrutschbahn mit Benzin und zundete sie an. Als die Feuerwehr eintraf, stand die Rutschbahn in Vollbrand. Der Tater konnte ermittelt werden, wie die Polizei mitteilte.

In Brunnen SZ kippten Jugendliche am Samstagabend ein Mofa um und entzundeten das auslaufende Benzin. Auch hier blieb es beim Sachschaden, wie die Kantonaspolizei Schwyz mitteilte.

Alt-Bundesrat Pierre Graber gestorben

BERN. Alt-Bundesrat Pierre Graber ist am vergangenen Samstag  Nachmittag im Alter von 95 Jahren in einem Lausanner Spital  gestorben. In der Nacht zuvor hatte er infolge eines Hirnschlags  hospitalisiert werden müssen. Die Trauerfeierlichkeiten finden am  Donnerstag, 24. Juli 2003, um 14 Uhr auf dem Friedhof Montoie in  Lausanne statt.

Pierre Graber gehörte dem Bundesrat von 1970 bis 1978 an. Während  seiner ganzen Amtszeit stand er dem damaligen Politischen  Departement, dem heutigen Departement für auswärtige  Angelegenheiten, vor. Mitglied der Sozialdemokratischen Partei,  hatte Pierre Graber im Jahr 1975 das Amt des Bundespräsidenten inne.

Bundeshaus: Offene Türen - offene Diskussionen

BERN. Vom 1. bis 8. August öffnet das Bundeshaus seine Türen täglich von 10 bis 17 Uhr. Besucherinnen und Besuchern können National- und Ständeratssaal sowie Kuppel und Wandelhalle frei besichtigen. Jeweils um 11 und 14 Uhr findet eine Diskussion mit einem Mitglied des Parlamentes statt. Am 1. August ist es um 11 Uhr Nationalratspräsident Yves Christen und um 14 Uhr Ständerats-Vizepräsident Fritz Schiesser. Der Waadtländer-Chor „La Vigneronne" und „Müsiaque" der Musikschule Glarus sowie ein Zauberer runden das 1.-August-Programm ab. Im Rahmen der Offenen Tage befasst sich eine kleine Sonderschau mit den Glasfenstern. Das Bundeshauscafé ist offen.

 

 

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