Badewasser- untersuchungen

ALTDORF. Im Auftrag des Amtes für Umweltschutz untersucht das Laboratorium der Urkantone, Brunnen, im Sommer die Wasserqualität an den verschiedenen Badeplätzen im Kanton Uri.

Der römische Silberschatz von Kaiseraugst

KAISERAUGST. 18 Silbergefässe, die vor acht Jahren aus Privatbesitz auftauchten, werfen ein neues Licht auf den Silberschatz von Kaiseraugst. Mit einem Gesamtgewicht von nunmehr 58,6 kg ist er nicht nur einer der grössten, sondern zugleich auch einer der kulturhistorisch bedeutendsten Schatzfunde der Spätantike.

Nordtangente - Kunsttangente: Wandmalerei zum Dritten

BASEL. Noch diesen Sommer soll die dritte Wandmalerei im basler Nordtangentenperimeter realisiert werden. Anfang Juli wurde aus einer Gruppe von fünf jungen Künstlern das Siegerprojekt erkoren. Kalin Lindena aus Köln (*1977) hat mit ihrem Projekt die Jury begeistert.

30 neue Wirte für Basel

BASEL. Von den 38 Absolventinnen und Absolventen des Wirtefachkurses 2003 haben 30 die Wirtefachprüfung bestanden. Der Notendurchschnitt lag bei 5,2 und damit leicht höher als im Vorjahr (5,1). Acht Prüflinge fielen durch.

Gesetz über den Finanz- und Lastenausgleich (FILAG)

BERN. Im Rahmen der Umsetzung des FILAG wurden die Lastenverschiebungen zwischen dem Kanton Bern und den Gemeinden auf Grund der neuen Aufgabenteilung durch eine Erhöhung der Kantonssteueranlage und eine entsprechende Reduktion der Gemeindesteueranlagen kompensiert.

Ernüchternde Bilanz nach Brandschutzaktion in Bern

BERN. Fast ein Drittel der vom Berner Brandschutz geprüften Gebäude weist grosse Mängel beim Brandschutz auf. Vor allem die Fluchtwege seien oft unzureichend oder kaum begehbar, teilte die Berner Gebäudeversicherung am Donnerstag mit.

Täterschaft von zahlreichen Sachbeschädigungen ermittelt

BERN. In einem aufwändigen Ermittlungsverfahren konnte eine 11-köpfige Täterschaft ermittelt werden, der in den Ämtern Fraubrunnen und Büren sowie im Kanton Solothurn zahlreiche Sachbeschädigungen zur Last gelegt werden.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

22. Juli 2003

Badewasseruntersuchungen

ALTDORF. Im Auftrag des Amtes für Umweltschutz untersucht das Laboratorium der Urkantone, Brunnen, im Sommer die Wasserqualität an den verschiedenen Badeplätzen im Kanton Uri. Die Probenahmestellen wurden dabei auch im Hinblick auf die laufenden Seeschüttungen ausgewählt. An folgenden Stellen wurden Anfang Juli Proben genommen: Badeplatz Sisikon, Badeplatz Bauen, Badeplatz Isleten, Badeplatz Gruonbach, Badeplatz Campingplatz Flüelen , Strandbad Flüelen, Bootshafen Flüelen, Badeplatzbereich Giessen- und Meliorationskanal Flüelen, Badeplatz Mississippi Seedorf, Badeplatz Strandbad Seedorf und Strandbad Seelisberg.

Als Grundlage für die Beurteilung dient eine Empfehlung des Bundesamtes für Gesundheitswesen (BAG). Es kann festgehalten werden, dass die Wasserqualität in mikrobiologischer und hygienischer Hinsicht sehr gut ist. Damit sind beim Baden keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigungen zu erwarten. Ebenfalls wurde keine Beeinträchtigung durch die laufenden Schüttarbeiten festgestellt.

Nordtangente - Kunsttangente: Wandmalerei zum Dritten

BASEL. Noch diesen Sommer soll die dritte Wandmalerei im basler Nordtangentenperimeter realisiert werden. Anfang Juli wurde aus einer Gruppe von fünf jungen Künstlern das Siegerprojekt erkoren. Kalin Lindena aus Köln (*1977) hat mit ihrem Projekt die Jury begeistert.

Nach der Wandmalerei von Remo Hobi (Basel) und Franz Ackermann (Berlin) in Grossbasel, soll noch in diesem Sommer eine dritte Wand ein neues Kleid erhalten und vor ihrer Vergrauung gerettet werden. Nordtangente-Kunsttangente (NT-KT), eine gemeinsame Initiative des Bundesamtes für Strassen (ASTRA), des Baudepartementes Basel-Stadt und des Erziehungsdepartementes Basel-Stadt, hat fünf junge Künstler eingeladen, ein Projekt zur Gestaltung der Brandmauer des Hauses an der Mühlheimerstrasse 164 / Durchgang Horburgstrasse 38 einzureichen. Eingeladen wurden Stéphane Dafflon (Lausanne, *1972), Martina Gmür (Basel, *1979), Kalin Lindena (Köln, *1977) Janette Mehr (Basel, *1974) und Amy O’Neill (Genf/New York, *1971).

Unter dem Vorsitz von Peter Bläuer, dem Leiter der Kunstmesse Liste in Basel, hat die Jury einstimmig das Projekt von Kalin Lindena zur Ausführung empfohlen. Die Künstlerin, in ihrer Jugend selbst Teil der Graffitiszene, nimmt den auf der Brandmauer angebrachten Graffititag als Ausgangspunkt, um diese ungeliebte Sprache der Strasse neu zu interpretieren und zu erweitern. Im Durchgang der Horburgstrasse 38 wird Kalin Lindena auf dem Gerüst wandelnd ein ornamentales, erzählerisches Geflecht entwickeln, das sich ganz auf den Ort bezieht und für Menschen aus verschiedensten Bildungs- und Kulturkreisen lesbar sein wird.

30 neue Wirte für Basel

BASEL. Von den 38 Absolventinnen und Absolventen des Wirtefachkurses 2003 haben 30 die Wirtefachprüfung bestanden. Der Notendurchschnitt lag bei 5,2 und damit leicht höher als im Vorjahr (5,1). Acht Prüflinge fielen durch.

Mit der Durchschnittnote von 5,9 erreichten Svea Meyer und Alois Villiger die besten Resultate, gefolgt von Walter Gutzwar mit 5,8 sowie Christa Jost und Isabelle Tanachian mit einer Durchschnittsnote von 5,7.

Während des sechs Wochen dauernden Wirtefachkurses waren die angehenden Wirtinnen und Wirte nicht nur in Unternehmensführung, Wirtschaftsgesetzgebung, Vertragslehre, Lebensmittel- und Sozialgesetzgebung und Buchhaltung unterrichtet worden.  Auf dem Stundenplan standen etwa auch Fächer wie Bier-, Wein- und Kellerkunde oder Service, Küche, alkoholfreie Getränke und Warenberechnung.

Der römische Silberschatz von Kaiseraugst

KAISERAUGST. 18 Silbergefässe, die vor acht Jahren aus Privatbesitz auftauchten, werfen ein neues Licht auf den Silberschatz von Kaiseraugst. Mit einem Gesamtgewicht von nunmehr 58,6 kg ist er nicht nur einer der grössten, sondern zugleich auch einer der kulturhistorisch bedeutendsten Schatzfunde der Spätantike.

Die Überraschung war gross, als im Frühjahr 1995 aus einem privaten Nachlass 18 Silbergefässe dem Kanton Aargau übergeben wurden, die – wie anpassende Fragmente sofort zeigten – zum spätantiken Silberschatz von Kaiseraugst gehörten. Offenbar waren sie im Zuge der turbulenten Entdeckung des Schatzes 1962 unbemerkt entwendet worden.

Versteckt - wiederentdeckt

Dass der Schatz nicht vollständig war, war längst bekannt; dass jedoch der fehlende Teil so umfangreich sein würde, konnte niemand vorausahnen. Noch grös-ser als die Bedeutung des materiellen Zuwachses ist jedoch der Umstand, dass es dank der neuen Teile nun möglich ist, den Schatz in seiner gesellschaftlichen und politischen Dimension neu bzw. besser zu verstehen.

In Anschluss an eine erste Präsentation der "Neufunde" im Aargauer Kunsthaus, hat sich – finanziert durch den Kanton Aargau – ein neunköpfiges Forschungs-team um die wissenschaftliche Erschliessung der Silbergefässe bemüht. Die Ergebnisse des dreijährigen Projektes sind jetzt in der Reihe "Forschungen in Augst" erschienen.

Geschenke des Kaisers in Zeiten der Krise

Schlüsselstück für das Verständnis des gesamten Fundes ist die sogenannte Constans-Platte. Sie ist durch eine prunkvolle Inschrift als Geschenk des römischen Kaisers Constans (337-350 n. Chr.) ausgewiesen und wurde – wie in der Inschrift weiter festgehalten ist – aus Anlass des zehnten Regierungsjubiläums des Kaisers hergestellt. Der Empfänger der Gabe war vermutlich ein hoher Offizier im Hofstaat des Herrschers. Ihm gehörte auch die Mehrzahl der übrigen Silberge-fässe, die er im Laufe seiner militärischen Karriere erworben und aus Furcht vor einem Alemannenangriff in den Jahren 351/352 n. Chr. im Kastell von Kaiseraugst versteckt hat.

Eine Platte wird weiterhin vermisst

Rätsel gibt weiterhin der auf einem der Silbertabletts sichtbare Abdruck einer grossen Platte auf, die unter den vorhandenen Gefässen nicht nachzuweisen ist. Wurde sie bei der Bergung des Fundes übersehen und zerstört, oder wird auch sie dereinst den Weg aus ihrem zweiten Versteck zurück in die Öffentlichkeit finden?

In einer Sonderausstellung des Römermuseums Augst wird der Schatz ab Ende November erstmals seit seiner Vergrabung vollständig im Original zu sehen sein.

Gesetz über den Finanz- und Lastenausgleich (FILAG)

BERN. Im Rahmen der Umsetzung des FILAG wurden die Lastenverschiebungen zwischen dem Kanton Bern und den Gemeinden auf Grund der neuen Aufgabenteilung durch eine Erhöhung der Kantonssteueranlage und eine entsprechende Reduktion der Gemeindesteueranlagen kompensiert. Der bernische Kantonsregierung verzichtet auf eine nachträgliche Korrektur dieser Steuerbelastungsverschiebung zum Ausgleich von Differenzen zwischen Voranschlag und Rechnung des Jahres 2002. Die politisch bestrittenen Mehrkosten als Folge eines Urteils des Eidg. Versicherungsgerichtes vom November 2001 im Zusammenhang mit der Spitalfinanzierung werden damit zu 60 Prozent vom Kanton und zu 40 Prozent von den Gemeinden getragen.

Ernüchternde Bilanz nach Brandschutzaktion in Bern

BERN. Fast ein Drittel der vom Berner Brandschutz geprüften Gebäude weist grosse Mängel beim Brandschutz auf. Vor allem die Fluchtwege seien oft unzureichend oder kaum begehbar, teilte die Berner Gebäudeversicherung am Donnerstag mit. Während eines halben Jahres hatten die fünf Brandschutzexperten der Gebäudeversicherung 820 öffentliche und private Gebäude mit grösserem Publikumsaufkommen untersucht. Gemeinsam mit den Verantwortlichen von Hotels, Restaurants, Tanzbetrieben, Kinos, Theatern, Spitälern und Schulen schauten die Experten heikle Bereiche wie Fluchtwege, Brandabschnitte, Sicherheitsbeleuchtungen und Löschgeräte an. Die Resultate seien ernüchternd. Neben den versperrten Fluchtwegen sei es auch bedenklich, dass vielen Menschen, die in den Gebäuden lebten oder arbeiteten, Fluchtwege und Verhaltensmassnahmen unbekannt seien. Besonders dramatisch sei die Situation in Hotels und Heimen. Die Gebäudeversicherung will nun ihren Expertenstab auf 15 Personen verdreifachen.

Täterschaft von zahlreichen Sachbeschädigungen ermittelt

BERN. In einem aufwändigen Ermittlungsverfahren konnte eine 11-köpfige Täterschaft ermittelt werden, der in den Ämtern Fraubrunnen und Büren sowie im Kanton Solothurn zahlreiche Sachbeschädigungen zur Last gelegt werden. Sie hat sie zwischen Oktober 2002 und April 2003 in wechselnder Zusammensetzung verübt.

Ab Oktober 2002 bis April 2003 kam es in den Ämtern Fraubrunnen und Büren sowie in der Region Bucheggberg (Kt. Solothurn) zu einer Häufung von Sachbeschädigungen. Die Beschädigungen von Autoscheiben, aber auch von Schaufensterscheiben, erfolgten alle mit Steinen. Auf Grund der an den Tatorten vorgefundenen Spuren musste davon ausgegangen werden, dass die Steine von fahrenden Autos aus auf die Objekte geschleudert wurden. Zudem kam es ab Januar 2003 in der Region Leuzigen zu Stein- und Holzlattenwürfen gegen Fahrzeuge auf der Autobahn A5 sowie zur Sprengung von Briefkästen mittels Knallpetarden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich insgesamt auf gegen 50'000 Franken.

Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung konnte ab April 2003 in einem aufwändigen Ermittlungsverfahren eine 11-köpfige Täterschaft ermittelt werden. Dabei handelt es sich um zwei erwachsene Personen sowie um drei Lehrlinge und sechs Schüler der siebten bis neunten Klasse. Im Verlaufe der Ermittlungen gestanden sie, in wechselnder Zusammensetzung gegen 50 Delikte begangen zu haben. Eine nicht unbeträchtliche Anzahl gleichgelagerter Delikte, welche im fraglichen Gebiet und in der fraglichen Zeit durch Steinwürfe verübt worden sind, konnte der Täterschaft nicht angelastet werden.

 

 

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