Leerwohnungszählung vom 1. Juni 2003 

AARAU. Am 1. Juni 2003 standen im Kanton Aargau 2'844  Wohnungen leer. Damit sank die Zahl der leerstehenden Wohnungen gegenüber dem Vorjahr um weitere 534 Einheiten oder 15,8%.

Merkblätter mit Sport- und Gesundheitstipps 

ZÜRICH. Das Zürcher Sportamt, eine Dienstabteilung des Schul- und Sportdepartements gibt in Zusammenarbeit mit dem swiss sports medical center, Movemed, Merkblätter mit Sport- und Gesundheitstipps heraus.

Verbot von Feuerwerk

FRAUENFELD. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat ab sofort ein befristetes Verbot für das Abbrennen von Feuerwerk und das Entfachen von Feuern im Freien erlassen.

Migration – das 24-StundenfestMigration, das 24-Stunden-Fest

Migration – das 24-Stundenfest

KREUZLINGEN. Auch „das forum andere musik“ beschäftigt sich intensiv mit den Vorbereitungen für Kultursee. Im Rahmen dieses Kulturprogramms im September des Jubiläumsjahres wird ein langes Fest geplant.

Revision des Stiftungsrechts

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat Schaffhausens äussert sich grundsätzlich positiv zur Revision des Stiftungsrechts.

Revision der Postverordnung

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen stimmt der Revision der Postverordnung mit einigen Änderungsanträgen grundsätzlich zu.

Geschäftsbericht der kantonalen Pensionskasse

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat hat den Geschäftsbericht 2002 der Kantonalen Pensionskasse Schaffhausen genehmigt und ihn zuhanden des Kantonsrates verabschiedet.

Feuerentfachungsverbot im Wald und auf Wiesen und Feldern 

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen hat ein generelles Feuerentfachungsverbot im Wald, in Waldesnähe und auf Wiesen und Feldern erlassen.

Weniger flüchtige Kohlenwasserstoffe in der Luft 

ST. GALLEN. Die Luft im Kanton St.Gallen ist heute markant weniger mit flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) belastet als noch vor zehn Jahren.

Verkehrsinfrastruktur um die Messe Basel Riehenring Nord 

BASEL. Mit der Inbetriebnahme der neuen Lichtsiganalanlage an der Kreuzung Riehenring Feldbergstrasse am 24. Juli 2003 sind die Bauarbeiten für das Teilprojekt Riehenring Nord der Verkehrsinfrastruktur um die Messe Basel, im Bereich Klingentalstrasse bis Brombacherstrasse, abgeschlossen.

Roche: Deutliche Steigerung von Umsatz und Betriebsgewinn 

BASEL. Der Roche-Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2003 mit seinen beiden Kerngeschäften Verkäufe in Höhe von insgesamt 13,9 Milliarden Franken.

Hinterhofabbruch Elsässerstrasse – Polizei schützt Bauarbeiter 

BASEL. Seit heute (Mittwoch) morgen werden im Auftrag der Vermieterin, der Stiftung Habitat, diverse Gebäude im Hinterhofareal Elsässerstrasse 5, 9, 11 und 11a abgebrochen.

Strassenverkehr im Kandertal 

BERN. Für die Umfahrung von Emdthal im Kandertal liegt ein neues Projekt vor.

Stadtberner Bevölkerungsbewegung

BERN. Ende Juni 2003 betrug die Einwohnerzahl der Stadt Bern 127 222 Personen. Darunter waren  26 860 Personen oder 21.1 % ausländischer Nationalität.

Noch 10 Tage bis zur Openair Oper-Premiere 

AARAU. Die Spannung unter den Mitwirkenden steigt – wie immer bei Produktionen, bei denen monatelang auf das Ergebnis hingearbeitet wurde.

 

23. Juli 2003

Leerwohnungszählung vom 1. Juni 2003 

AARAU. Am 1. Juni 2003 standen im Kanton Aargau 2'844  Wohnungen leer. Damit sank die Zahl der leerstehenden Wohnungen gegenüber dem Vorjahr um weitere 534 Einheiten oder 15,8%. 

Der Bestand der leerstehenden Wohnungen ist im Kanton Aargau um weitere 534 Einheiten auf 2'844 Wohnungen zurückgegangen. Dieser Rückgang ist sowohl auf leerstehende Wohnungen, die älter als zwei Jahre sind (minus 483 Wohnungen), als auch auf leerstehende Wohnungen in Neubauten (minus 51 Wohnungen) zurückzuführen. 21,6% der leerstehenden Wohnungen (614) sind Einfamilienhäuser, die zur Dauermiete oder zum Verkauf ausgeschrieben sind. Damit stieg dieser Bestand gegenüber dem Vorjahr um 18 Einheiten. 

Von allen erfassten leerstehenden Wohnungen entfielen 2'039 oder 71,7% auf Mietobjekte und 805 oder 28,3% auf Eigentumswohnungen oder zum Verkauf ausgeschriebene Einfamilienhäuser. Von den 231 Gemeinden im Kanton Aargau wiesen nur gerade 26 Gemeinden (Vorjahr: 19) keine leerstehenden Wohnungen auf.

Merkblätter mit Sport- und Gesundheitstipps 

ZÜRICH. Das Zürcher Sportamt, eine Dienstabteilung des Schul- und Sportdepartements gibt in Zusammenarbeit mit dem swiss sports medical center, Movemed, Merkblätter mit Sport- und Gesundheitstipps heraus. Mit der bewegungsorientierten Behandlung setzt der Olympiaarzt Walther O. Frey neue Akzente in der Medizin. Von den Movemed-Tipps profitierten zum Beispiel auch die Skifahrer Michael von Grünigen und Didier Cuche. Die praktischen Movemed-Tipps lassen sich einfach im Alltag umsetzen und sprechen nicht nur Spitzensportlerinnen und -sportler an. Beim Sportamt ist der neue Movemed Beitrag zum Thema „ Wasser, ein ganz besonderer Saft“ erschienen. Mit dem Merkblatt erhalten aktive Zürcherinnen und Zürcher das Rezept für ihr individuelles Sportgetränk. Weitere Beiträge zu den Themen „Gesund bleiben, so günstig wie noch nie“ und „Der Unterschied zwischen massvollem und zu massivem  Training“ sind bereits erschienen und können ebenfalls beim Sportamt bezogen werden. 

Verbot von Feuerwerk

FRAUENFELD. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat ab sofort ein befristetes Verbot für das Abbrennen von Feuerwerk und das Entfachen von Feuern im Freien erlassen. Sollte die Brandgefahr zufolge kantonsweiter, nachhaltiger Niederschläge gebannt sein, kann das Departement für Justiz und Sicherheit das Verbot kurzfristig aufheben. Es ist ausserdem ermächtigt, Sonderbewilligungen für Seenachtsfeste zu erteilen.

Migration – das 24-StundenfestMigration, das 24-Stunden-Fest

Migration – das 24-Stundenfest

Auch „das forum andere musik“ beschäftigt sich intensiv mit den Vorbereitungen für Kultursee. Im Rahmen dieses Kulturprogramms im September des Jubiläumsjahres wird ein langes Fest geplant. Feine Unterhaltung und fröhliche Unbeschwertheit haben Platz neben Nachdenklichkeit und der Begegnung mit Fremdem. 

KREUZLINGEN. Die Grenzstadt Kreuzlingen weist einen hohen, vielfältigen und rasch wechselnden AusländerInnenanteil auf. Das Thema „Migration“ bildet denn auch den Rahmen für ein 24-stündiges Fest in der Empfangsstelle für AsylbewerberInnen. An diesem aussergewöhnlichen Begegnungsort wird ein kulturell und kulinarisch grenzüberschreitendes Programm geboten, das während 24 Stunden zum Kommen, Verweilen, Begegnen, Weggehen und Wiederkommen einlädt. Vorbereitet wird die einmalige Veranstaltung vom „forum andere musik“ in Zusammenarbeit mit dem Jazz Club Konstanz. 

Musikalische Verschmelzungen

Der Perkussionist und Sänger Burhan Oecal gehört mit seinem sechsköpfigen Istanbul Oriental Ensemble zu den besten türkischen Zigeunermusikern. Hier verschmelzen griechische, jüdische und türkische Elemente zu einer wunderbar eigenständigen und expressiven Musik. Die Schweizer Kontrabassistin Christine Wildbolz aus Amsterdam trägt Soli für Kontrabass von neun Komponistinnen aus neun Ländern vor. Auch für die Matinée mit zeitgenössischen Musikkompositionen konnten namhafte und versierte InterpretInnen wie der Gitarrist Christoph Jäggin, die Cellistin Barbara Weishaupt oder die Sängervereinigung Freundschaft Frauenfeld gewonnen werden. 

Performances und Videoprojektionen

Beim Eindunkeln zeigt Urs Graf seine neue Arbeit: Grossflächig auf Fassaden projizierte Bildsequenzen. In einer Performance lässt Christoph Rüttimann stachelige Kakteen „ertönen“ und macht sie anschliessend als Installation erlebbar. Das Künstlerpaar Zeljka Marusic und Andreas Helbling schafft mittels Videoprojektion Orte des Zusammentreffens der Kulturen des Balkans und der Schweiz. Die Betrachtenden werden dabei zu Akteuren. 

Theater und Lesungen

Die im Thurgau aufgewachsene Schriftstellerin Sabina Wen-Chin Wang befragt schreibend ihre taiwanesischen Wurzeln und tritt so literarisch gegen das Vergessen kultureller Möglichkeiten an. Der in der Türkei geborene Feridun Zaimoglu lebt heute in Deutschland. Er ist literarisches Sprachrohr der grössten ausländischen Gruppe in unserem Nachbarland. Nach wie vor aktuell ist „Dreck“, der dramatische Monolog eines ausländischen Rosenverkäufers von Robert Schneider. Er thematisiert die Angst vor dem Fremden. 

Filmische Werkschau

Die kurdische Filmemacherin Esen Isik aus Zürich präsentiert ihre erste Werkschau. Sie setzt das Leben in und zwischen zwei Kulturen in Bilder um.

Revision des Stiftungsrechts

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat Schaffhausens äussert sich grundsätzlich positiv zur Revision des Stiftungsrechts. Das Hauptziel der Vorlage liegt in der Schaffung von gesetzlichen Rahmenbedingungen, welche die Errichtung von Stiftungen fördern. Die Regierung begrüsst insbesondere die Einführung einer obligatorischen Revisionsstelle. 

Revision der Postverordnung

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen stimmt der Revision der Postverordnung mit einigen Änderungsanträgen grundsätzlich zu. Mit dieser Verordnungsänderung werden die vom eidgenössischen Parlament beschlossenen politischen Eckwerte für die weitere Entwicklung des Postwesens in der Schweiz umgesetzt.

Geschäftsbericht der kantonalen Pensionskasse

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat hat den Geschäftsbericht 2002 der Kantonalen Pensionskasse Schaffhausen genehmigt und ihn zuhanden des Kantonsrates verabschiedet. Der Deckungsgrad der Kantonalen Pensionskasse ist gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Punkte auf 88,0 Prozent gesunken. 

Feuerentfachungsverbot im Wald und auf Wiesen und Feldern 

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen hat ein generelles Feuerentfachungsverbot im Wald, in Waldesnähe und auf Wiesen und Feldern erlassen. Das Verbot gilt auch für das Feuern in Feuerstellen sowie für das Abbrennen von sog. "Finnenkerzen". Auch dürfen keine brennenden oder glimmenden Gegenstände, insbesondere Raucherwaren, weggeworfen werden. Die entsprechenden Massnahmen gelten für den gesamten Kanton Schaffhausen und treten sofort in Kraft. Die Gemeindebehörden können für die 1. August-Feuer im Einvernehmen mit der kantonalen Feuerpolizei Ausnahmebewilligungen erteilen. Über allfällige weitergehende Einschränkungen, insbesondere bezüglich des Abbrennens von Feuerwerk, wird Anfang nächster Woche entschieden. 

Die aussergewöhnliche Trockenheit der letzten Wochen hat zu einer akuten Brandgefahr geführt. Betroffen sind insbesondere Wälder, Felder und Wiesen. Eine Entspannung der Situation wird nur durch längeren, intensiven Regenfall eintreten. Die Niederschläge der letzten Tage haben die Situation zwar etwas entschärft, aber grundsätzlich nicht geändert. Aufgrund dieser akuten Gefährdungslage hat der Regierungsrat von seiner gemäss Kantonsverfassung bestehenden Notrechtskompetenz Gebrauch gemacht. Er hat Massnahmen ergriffen, um unmittelbar drohenden, schwerwiegenden Störungen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit zu begegnen. 

Der Regierungsrat hat das Finanzdepartement beauftragt, je nach Entwicklung der Wetterlage und der konkreten Brandgefahr weitergehende Massnahmen zu erlassen. Über allfällige generelle Einschränkungen für die 1. August-Feuer und für das Abbrennen von Feuerwerk wird bis spätestens am 29. Juli 2003 entschieden. Über allfällige neue Entscheide wird die Bevölkerung sofort orientiert.

Weniger flüchtige Kohlenwasserstoffe in der Luft 

ST. GALLEN. Die Luft im Kanton St.Gallen ist heute markant weniger mit flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) belastet als noch vor zehn Jahren. Der deutliche Rückgang belegt den Erfolg der getroffenen Minderungsmassnahmen bei Automotoren, Tankstellen und Treibstoffen. Derzeit zeichnen sich eher stagnierende Messwerte ab. Massgebend für die persönliche Belastung ist nicht zuletzt das eigene Verhalten, insbesondere im Bereich Heim und Hobby.

Verkehrsinfrastruktur um die Messe Basel Riehenring Nord 

BASEL. Mit der Inbetriebnahme der neuen Lichtsiganalanlage an der Kreuzung Riehenring Feldbergstrasse am 24. Juli 2003 sind die Bauarbeiten für das Teilprojekt Riehenring Nord der Verkehrsinfrastruktur um die Messe Basel, im Bereich Klingentalstrasse bis Brombacherstrasse, abgeschlossen. 

Nach rund fünfzehnmonatiger Bauzeit ist die Umgestaltung des Riehenrings im erwähnten Bereich termin- und kostengerecht ausgeführt worden. Gleichzeitig und koordiniert mit diesen Arbeiten wurden an der Feldbergstrasse, zwischen der Efringerstrasse und dem Riehenring, nebst Neuverlegung von Werkleitungen neue Baumrabatten eingerichtet. Diese Arbeiten waren nicht Gegenstand des Ratschlagprojektes Riehenring Nord, sie wurden über einen separaten Kredit des Tiefbauamtes finanziert.

Roche: Deutliche Steigerung von Umsatz und Betriebsgewinn 

BASEL. Der Roche-Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2003 mit seinen beiden Kerngeschäften Verkäufe in Höhe von insgesamt 13,9 Milliarden Franken. Dies entsprich im Vergleich zum Vorjahr einem Umsatzwachstum von 17% in lokalen Währungen (+6% in CHF). Bei der Division Pharma erreichte das Umsatzwachstum in lokalen    Währungen 21% (+9% in CHF) und bei der Division Diagnostics 7% (-1% in CHF). Einschliesslich der Verkäufe des nicht weitergeführten Vitamin- und Feinchemikaliengeschäfts nahm der Konzernumsatz in lokalen Währungen um 15% (+4% in CHF) zu. 

Besonders erfreulich ist die wiederum deutliche Verbesserung der operativen Ertragskraft des Konzerns: der effektive Betriebsgewinn erhöhte sich in    Franken um 44% auf rund 2,5 Milliarden Franken. Diese sehr starke Zunahme ist    zum Teil auf erhebliche, in der Vergleichsperiode des Vorjahres angefallene, einmalige Kosten aus einem Rechtsstreit von Genentech zurückzuführen. Aber selbst ohne Sondereinflüsse und nicht weitergeführte Geschäfte stieg der Betriebsgewinn in den Kerngeschäften Pharma und Diagnostics mit    2,8 Milliarden Franken um 27% in lokalen Währungen bzw. um 15% in Franken sehr deutlich an. Zu diesem Anstieg haben das Umsatzwachstum, die verbesserte    Bruttogewinnmarge und der deutlich niedrigere sonstige betriebliche Nettoaufwand beigetragen. Die zusätzlichen Kosten für die Integration von Chugai, das Marketing der neu eingeführten Produkte wie Pegasys und Fuzeon sowie    Aktivitäten im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung unserer Entwicklungspipeline, inklusive den kürzlich einlizenzierten oder aufgrund von Forschungsabkommen erworbenen Wirksubstanzen, konnten somit kompensiert werden. 

Das Finanzergebnis für das erste Halbjahr 2003 weist einen Nettofinanzaufwand von rund 370 Millionen Franken auf, während in der entsprechenden Vorjahresperiode ein Nettofinanzertrag von rund einer halben Milliarde Franken erreicht wurde. Die Differenz ist darauf zurückzuführen, dass Roche im Vorjahr mit  dem Verkauf von LabCorp-Aktien einen einmaligen Gewinn von 895 Millionen Franken    realisierte. Der Konzerngewinn erreichte gemäss konsolidierter Halbjahresrechnung 1,3 Milliarden Franken und auf adjustierter Basis 1,6 Milliarden Franken, was gegenüber dem zweiten Halbjahr 2002 eine Rückkehr zur soliden Ertragskraft bedeutet.

Hinterhofabbruch Elsässerstrasse – Polizei schützt Bauarbeiter 

BASEL. Seit heute (Mittwoch) morgen werden im Auftrag der Vermieterin, der Stiftung Habitat, diverse Gebäude im Hinterhofareal Elsässerstrasse 5, 9, 11 und 11a abgebrochen. Die Kantonspolizei Basel-Stadt ist mit einem grösseren Aufgebot vor Ort, um die geordnete Räumung des Areals und einen sicheren Ablauf des Abbruchs zu gewährleisten. Bis zum Mittag verlief die Aktion ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Aufgrund unzähliger Reklamationen der Anwohnerschaft und ebenso zahlloser Requisitionen bei der Polizei entschloss sich die Stiftung Habitat als Vermieterin, die Gebäude im Hinterhofareal Elsässerstrasse 5, 9, 11 und 11a räumen zu lassen und danach abzubrechen. Nicht betroffen sind die Gebäude im vorderen Teil des Areals, für die Mietverhältnisse bestehen (weiteres dazu ist der Medienmitteilung der Habitat von heute zu entnehmen).

In Absprache mit der Vermieterin rückte ein Aufgebot von rund 60 Mitarbeitenden der Kantonspolizei heute morgen um 6.00 Uhr in das Areal ein. Die dort befindlichen Personen wurden auf ihre Personalien kontrolliert. Vier ausgeschriebene Personen wurden zur weiteren Abklärung auf die Polizeiwache überführt. Bei zwei dieser Personen handelt es sich um junge Mädchen, die "auf der Kurve" waren. Sie werden via die Behörden des Heimatkantons den Eltern zugeführt.

Die Räumung der Gebäude konnte ohne nennenswerte Zwischenfälle durchgeführt werden. Den Bewohnern wurde genügend Zeit eingeräumt, ihre persönliche Habe wegzuschaffen. Danach begannen Bauarbeiter und –maschinen ihr Werk.

Die Fatiostrasse musste wegen der Abbrucharbeiten gesperrt werden. 

Strassenverkehr im Kandertal 

BERN. Für die Umfahrung von Emdthal im Kandertal liegt ein neues Projekt vor. Die Kosten werden mit 43 Millionen Franken veranschlagt. Die neue Planung entspricht den Anforderungen an die Umweltverträglichkeit, verzichtet aber auf Tunnelbauten. Die in einem vom Grossen Rat bereits bewilligten Projekt vorgesehenen drei Tunnel hatte das Bund

Stadtberner Bevölkerungsbewegung

BERN. Ende Juni 2003 betrug die Einwohnerzahl der Stadt Bern 127 222 Personen. Darunter waren  26 860 Personen oder 21.1 % ausländischer Nationalität. Die Statistikdienste ermittelten für den Berichtsmonat einen Sterbeüberschuss von 26 Personen und einen Mehrwegzug von 39 Personen, was einen Bevölkerungsrückgang von 65 Personen ergibt. 

Ende Juni 2002 betrug die Einwohnerzahl der Stadt Bern 127 335 Personen, darunter 27 206 Bewohnerinnen und Bewohner ausländischer Nationalität. Damit beläuft sich der Bevölkerungsrückgang in den letzten 12 Monaten auf 113 Personen (Schweizerinnen und Schweizer  +233 Personen, Ausländerinnen und Ausländer –346 Personen).

Noch 10 Tage bis zur Openair Oper-Premiere 

AARAU. Die Spannung unter den Mitwirkenden steigt – wie immer bei Produktionen, bei denen monatelang auf das Ergebnis hingearbeitet wurde. Doch alles ist bestens im Zeitplan: Die Sängerinnen und Sänger proben seit dem 25. Juni, die Tribüne für die 500 Personen im Schlosshof Hallwyl ist aufgebaut und die Kulissen in der Bärenmatte lassen eine interessante Inszenierung erwarten. 

Hiervon überzeugten sich an die 220 Interessierte in Suhr und Hallwyl, die sich von der Künstlerischen Beauftragten der Openair Oper Hallwyl, Verena Naegele, in die Produktion einführen liessen. Das Bühnenbild und die Kostüme wurden ihnen ebenso erläutert wie die Auswahl der Solistinnen und Solisten. Anschliessend erhielten die Besucher einen Einblick in eine Probe von Regisseur Peter Brenner, der mit den jungen Sängerinnen und Sängern dieser Tage das in der Bärenmatte einstudierte Spiel nun auf die veränderten Grössenverhältnisse im Schloss Hallwyl überträgt.  Eine grosse Herausforderung der Produktion besteht darin, die Oper für zwei ganz unterschiedliche Spielorte einzustudieren. „Als Resultat werden wir zwei unterschiedliche Inszenierungen vorlegen“, meint Brenner.

Parallel dazu hat das Aargauer Symphonie-Orchester die Mozartsche „Entführung aus dem Serail“ mit Dirigent Douglas Bostock in den vergangenen Tagen im Detail erarbeitet. „Die Proben laufen hervorragend“, liess sich der Maestro vernehmen. Für Mathias Gnädinger, der erstmals auf einer Opernbühne steht und der Rolle des Bassa Selim sein markantes Profil leiht, sind die Opernproben eine ganz neue Erfahrung. Die Arien der ihn umgebenden Sängerinnen geben ein anderes Tempo vor, als dies im Sprechstück üblich ist. „Er tut uns sehr gut. Sein Spiel ist für uns sehr inspirierend“, meint die schwedische Sopranistin Madeleine Wibom, welche die vom Bassa begehrte aber ihn standhaft abwehrende Konstanze singt.

Polizeiaktion gegen Drogenhandel an der Langstrasse 

ZÜRICH. Die Abteilung Brennpunkt der Stadtpolizei Zürich führte am Dienstagabend, 22. Juli 2003, eine gezielte Aktion gegen den bandenmässig organisierten Drogenhandel an der Langstrasse im Stadtkreis 4 durch und nahm dabei 11 Personen fest. 

Der Aktion waren längere polizeiliche Ermittlungen vorausgegangen, welche Aufschluss über die Strukturen der Dealerorganisation und deren Hauptakteure gaben. Aufgrund der gesammelten Erkenntnisse konnte während der Aktion gezielt gegen die Verdächtigen vorgegangen werden. Sie wurden kurz nach 18.00 Uhr an den Verzweigungen Lang-/Dienerstrasse sowie Lang-/Zwinglistrasse von uniformierten sowie zivilen Polizeikräften umkreist und in der Folge widerstandslos festgenommen. Es handelt sich um 9 Männer und 2 Frauen im Alter zwischen 18 und 40 Jahren. 9 Personen stammen aus der Dominikanischen Republik, je eine aus Brasilien und dem Libanon. Der Libanese sowie ein Dominikaner wurden nach der Personalienüberprüfung gleichentags aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Die übrigen 9 Personen wurden wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz der Bezirksanwaltschaft II für den Kanton Zürich zugeführt. Aus verschiedenen Drogenverstecken vor Ort konnten insgesamt 74 Portionen Kokain (rund 25 Gramm) sichergestellt werden. Ausserdem wurden über 4000 Franken, welche aus dem Drogenhandel stammen dürften, beschlagnahmt. Im Rahmen der Polizeiaktion wurden auch 4 Gastwirtschaftsbetriebe im Umkreis durch Funktionäre der Abteilung Gewerbedelikte kontrolliert. In den genannten Lokalen konnten keine mit dem Drogenhandel in Verbindung stehende Beweismittel entdeckt werden. Wegen der Polizeiaktion musste die Langstrasse zwischen Hohl- und Schöneggstrasse während rund einer Stunde für den Privatverkehr gesperrt werden; die VBZ-Busse konnten weitgehend störungsfrei zirkulieren.

 

 

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