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Leerwohnungszählung
vom 1. Juni 2003
AARAU.
Am 1. Juni 2003 standen im Kanton Aargau 2'844
Wohnungen leer. Damit sank die Zahl der leerstehenden
Wohnungen gegenüber dem Vorjahr um weitere 534 Einheiten oder
15,8%.
Der
Bestand der leerstehenden Wohnungen ist im Kanton Aargau um
weitere 534 Einheiten auf 2'844 Wohnungen zurückgegangen. Dieser
Rückgang ist sowohl auf leerstehende Wohnungen, die älter als
zwei Jahre sind (minus 483 Wohnungen), als auch auf leerstehende
Wohnungen in Neubauten (minus 51 Wohnungen) zurückzuführen.
21,6% der leerstehenden Wohnungen (614) sind Einfamilienhäuser,
die zur Dauermiete oder zum Verkauf ausgeschrieben sind. Damit
stieg dieser Bestand gegenüber dem Vorjahr um 18 Einheiten.
Von
allen erfassten leerstehenden Wohnungen entfielen 2'039 oder 71,7%
auf Mietobjekte und 805 oder 28,3% auf Eigentumswohnungen oder zum
Verkauf ausgeschriebene Einfamilienhäuser. Von den 231 Gemeinden
im Kanton Aargau wiesen nur gerade 26 Gemeinden (Vorjahr: 19)
keine leerstehenden Wohnungen auf.
Merkblätter
mit Sport- und Gesundheitstipps
ZÜRICH.
Das Zürcher Sportamt, eine Dienstabteilung des Schul- und
Sportdepartements gibt in Zusammenarbeit mit dem swiss sports
medical center, Movemed, Merkblätter mit Sport- und
Gesundheitstipps heraus. Mit der bewegungsorientierten Behandlung
setzt der Olympiaarzt Walther O. Frey neue Akzente in der Medizin.
Von den Movemed-Tipps profitierten zum Beispiel auch die Skifahrer
Michael von Grünigen und Didier Cuche. Die praktischen
Movemed-Tipps lassen sich einfach im Alltag umsetzen und sprechen
nicht nur Spitzensportlerinnen und -sportler an. Beim Sportamt ist
der neue Movemed Beitrag zum Thema „ Wasser, ein ganz besonderer
Saft“ erschienen. Mit dem Merkblatt erhalten aktive Zürcherinnen
und Zürcher das Rezept für ihr individuelles Sportgetränk.
Weitere Beiträge zu den Themen „Gesund bleiben, so günstig wie
noch nie“ und „Der Unterschied zwischen massvollem und zu
massivem Training“
sind bereits erschienen und können ebenfalls beim Sportamt
bezogen werden.
Verbot
von Feuerwerk
FRAUENFELD.
Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat ab sofort ein
befristetes Verbot für das Abbrennen von Feuerwerk und das
Entfachen von Feuern im Freien erlassen. Sollte die Brandgefahr
zufolge kantonsweiter, nachhaltiger Niederschläge gebannt sein,
kann das Departement für Justiz und Sicherheit das Verbot
kurzfristig aufheben. Es ist ausserdem ermächtigt,
Sonderbewilligungen für Seenachtsfeste zu erteilen.
Migration
– das 24-StundenfestMigration, das 24-Stunden-Fest
Migration
– das 24-Stundenfest
Auch
„das forum andere musik“ beschäftigt sich intensiv mit den
Vorbereitungen für Kultursee. Im Rahmen dieses Kulturprogramms im
September des Jubiläumsjahres wird ein langes Fest geplant. Feine
Unterhaltung und fröhliche Unbeschwertheit haben Platz neben
Nachdenklichkeit und der Begegnung mit Fremdem.
KREUZLINGEN.
Die Grenzstadt Kreuzlingen weist einen hohen, vielfältigen und
rasch wechselnden AusländerInnenanteil auf. Das Thema
„Migration“ bildet denn auch den Rahmen für ein 24-stündiges
Fest in der Empfangsstelle für AsylbewerberInnen. An diesem
aussergewöhnlichen Begegnungsort wird ein kulturell und
kulinarisch grenzüberschreitendes Programm geboten, das während
24 Stunden zum Kommen, Verweilen, Begegnen, Weggehen und
Wiederkommen einlädt. Vorbereitet wird die einmalige
Veranstaltung vom „forum andere musik“ in Zusammenarbeit mit
dem Jazz Club Konstanz.
Musikalische
Verschmelzungen
Der
Perkussionist und Sänger Burhan Oecal gehört mit seinem sechsköpfigen
Istanbul Oriental Ensemble zu den besten türkischen
Zigeunermusikern. Hier verschmelzen griechische, jüdische und türkische
Elemente zu einer wunderbar eigenständigen und expressiven Musik.
Die Schweizer Kontrabassistin Christine Wildbolz aus Amsterdam trägt
Soli für Kontrabass von neun Komponistinnen aus neun Ländern
vor. Auch für die Matinée mit zeitgenössischen
Musikkompositionen konnten namhafte und versierte InterpretInnen
wie der Gitarrist Christoph Jäggin, die Cellistin Barbara
Weishaupt oder die Sängervereinigung Freundschaft Frauenfeld
gewonnen werden.
Performances
und Videoprojektionen
Beim
Eindunkeln zeigt Urs Graf seine neue Arbeit: Grossflächig auf
Fassaden projizierte Bildsequenzen. In einer Performance lässt
Christoph Rüttimann stachelige Kakteen „ertönen“ und macht
sie anschliessend als Installation erlebbar. Das Künstlerpaar
Zeljka Marusic und Andreas Helbling schafft mittels
Videoprojektion Orte des Zusammentreffens der Kulturen des Balkans
und der Schweiz. Die Betrachtenden werden dabei zu Akteuren.
Theater
und Lesungen
Die
im Thurgau aufgewachsene Schriftstellerin Sabina Wen-Chin Wang
befragt schreibend ihre taiwanesischen Wurzeln und tritt so
literarisch gegen das Vergessen kultureller Möglichkeiten an. Der
in der Türkei geborene Feridun Zaimoglu lebt heute in
Deutschland. Er ist literarisches Sprachrohr der grössten ausländischen
Gruppe in unserem Nachbarland. Nach wie vor aktuell ist
„Dreck“, der dramatische Monolog eines ausländischen
Rosenverkäufers von Robert Schneider. Er thematisiert die Angst
vor dem Fremden.
Filmische
Werkschau
Die
kurdische Filmemacherin Esen Isik aus Zürich präsentiert ihre
erste Werkschau. Sie setzt das Leben in und zwischen zwei Kulturen
in Bilder um.
Revision
des Stiftungsrechts
SCHAFFHAUSEN.
Der Regierungsrat Schaffhausens äussert sich grundsätzlich
positiv zur Revision des Stiftungsrechts. Das Hauptziel der
Vorlage liegt in der Schaffung von gesetzlichen Rahmenbedingungen,
welche die Errichtung von Stiftungen fördern. Die Regierung
begrüsst insbesondere die Einführung einer obligatorischen
Revisionsstelle.
Revision
der Postverordnung
SCHAFFHAUSEN.
Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen stimmt der Revision
der Postverordnung mit einigen Änderungsanträgen grundsätzlich
zu. Mit dieser Verordnungsänderung werden die vom eidgenössischen
Parlament beschlossenen politischen Eckwerte für die weitere
Entwicklung des Postwesens in der Schweiz umgesetzt.
Geschäftsbericht
der kantonalen Pensionskasse
SCHAFFHAUSEN.
Der Regierungsrat hat den Geschäftsbericht 2002 der Kantonalen
Pensionskasse Schaffhausen genehmigt und ihn zuhanden des
Kantonsrates verabschiedet. Der Deckungsgrad der Kantonalen
Pensionskasse ist gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Punkte auf 88,0
Prozent gesunken.
Feuerentfachungsverbot
im Wald und auf Wiesen und Feldern
SCHAFFHAUSEN.
Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen hat ein generelles
Feuerentfachungsverbot im Wald, in Waldesnähe und auf Wiesen und
Feldern erlassen. Das Verbot gilt auch für das Feuern in
Feuerstellen sowie für das Abbrennen von sog.
"Finnenkerzen". Auch dürfen keine brennenden oder
glimmenden Gegenstände, insbesondere Raucherwaren, weggeworfen
werden. Die entsprechenden Massnahmen gelten für den gesamten
Kanton Schaffhausen und treten sofort in Kraft. Die Gemeindebehörden
können für die 1. August-Feuer im Einvernehmen mit der
kantonalen Feuerpolizei Ausnahmebewilligungen erteilen. Über allfällige
weitergehende Einschränkungen, insbesondere bezüglich des
Abbrennens von Feuerwerk, wird Anfang nächster Woche entschieden.
Die
aussergewöhnliche Trockenheit der letzten Wochen hat zu einer
akuten Brandgefahr geführt. Betroffen sind insbesondere Wälder,
Felder und Wiesen. Eine Entspannung der Situation wird nur durch längeren,
intensiven Regenfall eintreten. Die Niederschläge der letzten
Tage haben die Situation zwar etwas entschärft, aber grundsätzlich
nicht geändert. Aufgrund dieser akuten Gefährdungslage hat der
Regierungsrat von seiner gemäss Kantonsverfassung bestehenden
Notrechtskompetenz Gebrauch gemacht. Er hat Massnahmen ergriffen,
um unmittelbar drohenden, schwerwiegenden Störungen der öffentlichen
Ordnung und Sicherheit zu begegnen.
Der
Regierungsrat hat das Finanzdepartement beauftragt, je nach
Entwicklung der Wetterlage und der konkreten Brandgefahr
weitergehende Massnahmen zu erlassen. Über allfällige generelle
Einschränkungen für die 1. August-Feuer und für das Abbrennen
von Feuerwerk wird bis spätestens am 29. Juli 2003 entschieden.
Über allfällige neue Entscheide wird die Bevölkerung sofort
orientiert.
Weniger
flüchtige Kohlenwasserstoffe in der Luft
ST.
GALLEN. Die Luft im Kanton St.Gallen ist heute markant weniger
mit flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) belastet als noch
vor zehn Jahren. Der deutliche Rückgang belegt den Erfolg der
getroffenen Minderungsmassnahmen bei Automotoren, Tankstellen und
Treibstoffen. Derzeit zeichnen sich eher stagnierende Messwerte
ab. Massgebend für die persönliche Belastung ist nicht zuletzt
das eigene Verhalten, insbesondere im Bereich Heim und Hobby.
Verkehrsinfrastruktur
um die Messe Basel Riehenring Nord
BASEL.
Mit der Inbetriebnahme der neuen Lichtsiganalanlage an der
Kreuzung Riehenring Feldbergstrasse am 24. Juli 2003 sind die
Bauarbeiten für das Teilprojekt Riehenring Nord der
Verkehrsinfrastruktur um die Messe Basel, im Bereich
Klingentalstrasse bis Brombacherstrasse, abgeschlossen.
Nach
rund fünfzehnmonatiger Bauzeit ist die Umgestaltung des
Riehenrings im erwähnten Bereich termin- und kostengerecht ausgeführt
worden. Gleichzeitig und koordiniert mit diesen Arbeiten wurden an
der Feldbergstrasse, zwischen der Efringerstrasse und dem
Riehenring, nebst Neuverlegung von Werkleitungen neue Baumrabatten
eingerichtet. Diese Arbeiten waren nicht Gegenstand des
Ratschlagprojektes Riehenring Nord, sie wurden über einen
separaten Kredit des Tiefbauamtes finanziert.
Roche:
Deutliche Steigerung von Umsatz und Betriebsgewinn
BASEL.
Der Roche-Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2003 mit seinen
beiden Kerngeschäften Verkäufe in Höhe von insgesamt 13,9
Milliarden Franken. Dies entsprich im Vergleich zum Vorjahr einem
Umsatzwachstum von 17% in lokalen Währungen (+6% in CHF). Bei der
Division Pharma erreichte das Umsatzwachstum in lokalen
Währungen 21% (+9% in CHF) und bei der Division
Diagnostics 7% (-1% in CHF). Einschliesslich der Verkäufe des
nicht weitergeführten Vitamin- und Feinchemikaliengeschäfts nahm
der Konzernumsatz in lokalen Währungen um 15% (+4% in CHF) zu.
Besonders
erfreulich ist die wiederum deutliche Verbesserung der operativen
Ertragskraft des Konzerns: der effektive Betriebsgewinn erhöhte
sich in Franken
um 44% auf rund 2,5 Milliarden Franken. Diese sehr starke Zunahme
ist zum
Teil auf erhebliche, in der Vergleichsperiode des Vorjahres
angefallene, einmalige Kosten aus einem Rechtsstreit von Genentech
zurückzuführen. Aber selbst ohne Sondereinflüsse und nicht
weitergeführte Geschäfte stieg der Betriebsgewinn in den
Kerngeschäften Pharma und Diagnostics mit
2,8 Milliarden Franken um 27% in lokalen Währungen bzw. um
15% in Franken sehr deutlich an. Zu diesem Anstieg haben das
Umsatzwachstum, die verbesserte
Bruttogewinnmarge und der deutlich niedrigere sonstige
betriebliche Nettoaufwand beigetragen. Die zusätzlichen Kosten für
die Integration von Chugai, das Marketing der neu eingeführten
Produkte wie Pegasys und Fuzeon sowie
Aktivitäten im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung
unserer Entwicklungspipeline, inklusive den kürzlich
einlizenzierten oder aufgrund von Forschungsabkommen erworbenen
Wirksubstanzen, konnten somit kompensiert werden.
Das
Finanzergebnis für das erste Halbjahr 2003 weist einen
Nettofinanzaufwand von rund 370 Millionen Franken auf, während in
der entsprechenden Vorjahresperiode ein Nettofinanzertrag von rund
einer halben Milliarde Franken erreicht wurde. Die Differenz ist
darauf zurückzuführen, dass Roche im Vorjahr mit
dem Verkauf von LabCorp-Aktien einen einmaligen Gewinn von
895 Millionen Franken
realisierte. Der Konzerngewinn erreichte gemäss
konsolidierter Halbjahresrechnung 1,3 Milliarden Franken und auf
adjustierter Basis 1,6 Milliarden Franken, was gegenüber dem
zweiten Halbjahr 2002 eine Rückkehr zur soliden Ertragskraft
bedeutet.
Hinterhofabbruch
Elsässerstrasse – Polizei schützt Bauarbeiter
BASEL.
Seit heute (Mittwoch) morgen werden im Auftrag der
Vermieterin, der Stiftung Habitat, diverse Gebäude im
Hinterhofareal Elsässerstrasse 5, 9, 11 und 11a abgebrochen. Die
Kantonspolizei Basel-Stadt ist mit einem grösseren Aufgebot vor
Ort, um die geordnete Räumung des Areals und einen sicheren
Ablauf des Abbruchs zu gewährleisten. Bis zum Mittag verlief die
Aktion ohne nennenswerte Zwischenfälle.
Aufgrund
unzähliger Reklamationen der Anwohnerschaft und ebenso zahlloser
Requisitionen bei der Polizei entschloss sich die Stiftung Habitat
als Vermieterin, die Gebäude im Hinterhofareal Elsässerstrasse
5, 9, 11 und 11a räumen zu lassen und danach abzubrechen. Nicht
betroffen sind die Gebäude im vorderen Teil des Areals, für die
Mietverhältnisse bestehen (weiteres dazu ist der Medienmitteilung
der Habitat von heute zu entnehmen).
In
Absprache mit der Vermieterin rückte ein Aufgebot von rund 60
Mitarbeitenden der Kantonspolizei heute morgen um 6.00 Uhr in das
Areal ein. Die dort befindlichen Personen wurden auf ihre
Personalien kontrolliert. Vier ausgeschriebene Personen wurden zur
weiteren Abklärung auf die Polizeiwache überführt. Bei zwei
dieser Personen handelt es sich um junge Mädchen, die "auf
der Kurve" waren. Sie werden via die Behörden des
Heimatkantons den Eltern zugeführt.
Die
Räumung der Gebäude konnte ohne nennenswerte Zwischenfälle
durchgeführt werden. Den Bewohnern wurde genügend Zeit eingeräumt,
ihre persönliche Habe wegzuschaffen. Danach begannen Bauarbeiter
und –maschinen ihr Werk.
Die
Fatiostrasse musste wegen der Abbrucharbeiten gesperrt werden.
Strassenverkehr
im Kandertal
BERN.
Für die Umfahrung von Emdthal im Kandertal liegt ein neues
Projekt vor. Die Kosten werden mit 43 Millionen Franken
veranschlagt. Die neue Planung entspricht den Anforderungen an die
Umweltverträglichkeit, verzichtet aber auf Tunnelbauten. Die in
einem vom Grossen Rat bereits bewilligten Projekt vorgesehenen
drei Tunnel hatte das Bund
Stadtberner
Bevölkerungsbewegung
BERN.
Ende Juni 2003 betrug die Einwohnerzahl der Stadt Bern 127 222
Personen. Darunter waren 26
860 Personen oder 21.1 % ausländischer Nationalität. Die
Statistikdienste ermittelten für den Berichtsmonat einen Sterbeüberschuss
von 26 Personen und einen Mehrwegzug von 39 Personen, was einen
Bevölkerungsrückgang von 65 Personen ergibt.
Ende
Juni 2002 betrug die Einwohnerzahl der Stadt Bern 127 335
Personen, darunter 27 206 Bewohnerinnen und Bewohner ausländischer
Nationalität. Damit beläuft sich der Bevölkerungsrückgang in
den letzten 12 Monaten auf 113 Personen (Schweizerinnen und
Schweizer +233
Personen, Ausländerinnen und Ausländer –346 Personen).
Noch
10 Tage bis zur Openair Oper-Premiere
AARAU.
Die Spannung unter den Mitwirkenden steigt – wie immer bei
Produktionen, bei denen monatelang auf das Ergebnis hingearbeitet
wurde. Doch alles ist bestens im Zeitplan: Die Sängerinnen und Sänger
proben seit dem 25. Juni, die Tribüne für die 500 Personen im
Schlosshof Hallwyl ist aufgebaut und die Kulissen in der Bärenmatte
lassen eine interessante Inszenierung erwarten.
Hiervon
überzeugten sich an die 220 Interessierte in Suhr und Hallwyl,
die sich von der Künstlerischen Beauftragten der Openair Oper
Hallwyl, Verena Naegele, in die Produktion einführen liessen. Das
Bühnenbild und die Kostüme wurden ihnen ebenso erläutert wie
die Auswahl der Solistinnen und Solisten. Anschliessend erhielten
die Besucher einen Einblick in eine Probe von Regisseur Peter
Brenner, der mit den jungen Sängerinnen und Sängern dieser Tage
das in der Bärenmatte einstudierte Spiel nun auf die veränderten
Grössenverhältnisse im Schloss Hallwyl überträgt.
Eine grosse Herausforderung der Produktion besteht darin,
die Oper für zwei ganz unterschiedliche Spielorte einzustudieren.
„Als Resultat werden wir zwei unterschiedliche Inszenierungen
vorlegen“, meint Brenner.
Parallel
dazu hat das Aargauer Symphonie-Orchester die Mozartsche „Entführung
aus dem Serail“ mit Dirigent Douglas Bostock in den vergangenen
Tagen im Detail erarbeitet. „Die Proben laufen hervorragend“,
liess sich der Maestro vernehmen. Für Mathias Gnädinger, der
erstmals auf einer Opernbühne steht und der Rolle des Bassa Selim
sein markantes Profil leiht, sind die Opernproben eine ganz neue
Erfahrung. Die Arien der ihn umgebenden Sängerinnen geben ein
anderes Tempo vor, als dies im Sprechstück üblich ist. „Er tut
uns sehr gut. Sein Spiel ist für uns sehr inspirierend“, meint
die schwedische Sopranistin Madeleine Wibom, welche die vom Bassa
begehrte aber ihn standhaft abwehrende Konstanze singt.
Polizeiaktion
gegen Drogenhandel an der Langstrasse
ZÜRICH.
Die Abteilung Brennpunkt der Stadtpolizei Zürich führte am
Dienstagabend, 22. Juli 2003, eine gezielte Aktion gegen den
bandenmässig organisierten Drogenhandel an der Langstrasse im
Stadtkreis 4 durch und nahm dabei 11 Personen fest.
Der
Aktion waren längere polizeiliche Ermittlungen vorausgegangen,
welche Aufschluss über die Strukturen der Dealerorganisation und
deren Hauptakteure gaben. Aufgrund der gesammelten Erkenntnisse
konnte während der Aktion gezielt gegen die Verdächtigen
vorgegangen werden. Sie wurden kurz nach 18.00 Uhr an den
Verzweigungen Lang-/Dienerstrasse sowie Lang-/Zwinglistrasse von
uniformierten sowie zivilen Polizeikräften umkreist und in der
Folge widerstandslos festgenommen. Es handelt sich um 9 Männer
und 2 Frauen im Alter zwischen 18 und 40 Jahren. 9 Personen
stammen aus der Dominikanischen Republik, je eine aus Brasilien
und dem Libanon. Der Libanese sowie ein Dominikaner wurden nach
der Personalienüberprüfung gleichentags aus dem Polizeigewahrsam
entlassen. Die übrigen 9 Personen wurden wegen Widerhandlungen
gegen das Betäubungsmittelgesetz der Bezirksanwaltschaft II für
den Kanton Zürich zugeführt. Aus verschiedenen Drogenverstecken
vor Ort konnten insgesamt 74 Portionen Kokain (rund 25 Gramm)
sichergestellt werden. Ausserdem wurden über 4000 Franken, welche
aus dem Drogenhandel stammen dürften, beschlagnahmt. Im Rahmen
der Polizeiaktion wurden auch 4 Gastwirtschaftsbetriebe im Umkreis
durch Funktionäre der Abteilung Gewerbedelikte kontrolliert. In
den genannten Lokalen konnten keine mit dem Drogenhandel in
Verbindung stehende Beweismittel entdeckt werden. Wegen der
Polizeiaktion musste die Langstrasse zwischen Hohl- und Schöneggstrasse
während rund einer Stunde für den Privatverkehr gesperrt werden;
die VBZ-Busse konnten weitgehend störungsfrei zirkulieren.
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