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Ernennungen
von Missionschefs
BERN.
Der Bundesrat hat François Barras, gegenwärtig Missionschef in
Abu Dhabi, zum
Schweizerischen Generalkonsul (mit Botschaftertitel) in Hong Kong
und Macao, mit Sitz in Hong Kong ernannt. Botschafter Barras, der
sein Amt Anfang September Botschafter Peter Vogler.
Peter
Vogler, gegenwärtig Schweizerischer Generalkonsul (mit
Botschaftertitel) in Hong Kong,wird ausserordentlicher und bevollmächtigter
Botschafter der Schweiz in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Botschafter Vogler, der sein Amt Anfang September 2003 antreten
wird, übernimmt die
Nachfolge von Botschafter François Barras.
Diebischer
Vizekonsul
ZÜRICH.
Laut Informationen des Zürcher Tagesanzeigers wird der
peruanische Vizegeneralkonsul in Zürich, Ricardo Marticorena,
abberufen und nach Lima versetzt. Der Diplomat war im April dieses
Jahres bei einem Diebstahl in einer Zürcher Coop-Filiale ertappt
worden.
Schwungloser
Aussenhandel im ersten Halbjahr 2003
BERN.
Der schweizerische Aussenhandel vermochte sich in den ersten sechs
Monaten 2003 nicht von seinem Formtief zu lösen. Die Importe
sanken um 3,6 % nominal bzw. 2,2 % real, womit sie ihre seit Mitte
Jahr 2001 dauernde Talfahrt leicht abgeschwächt fortsetzten.
Wider Erwarten unterschritten auch die Exporte (- 2,3 %) den
Vorjahreswert; real resultierte eine leichte Zunahme von 1,0 %.
Importseitig litten namentlich die Investitionsgüter unter einem
starken Nachfrageschwund. Bei den Exporten traf das schwache
Auslandgeschäft u.a. die beiden grössten Branchen, die Chemische
Industrie sowie die Maschinen- und Elektronikindustrie. So verlor
die Pharmasparte bei Ersterer ihre einstige Dynamik, während
Letztere
weiterhin
unter dem weltweit garstigen Konjunkturumfeld zu leiden hatte.
Auch die Uhrenindustrie blieb von einer Absatzeinbusse nicht
verschont. Die Preise der eingeführten Waren gingen schwächer
zurück als jene der ausgeführten Güter. Dadurch
verschlechterten sich die Terms of trade. Die
Handelsbilanz
wies einen Überschuss von 3,1 Mia Franken aus.
Abschaffung
der Betriebssparkassen - Gutachten spricht von bescheidenem Nutzen
BERN.
Das vom Eidgenössischen
Finanzdepartement EFD im Januar dieses Jahres in Auftrag gegebene
Expertengutachten zu den Auswirkungen einer Abschaffung der
Betriebssparkassen liegt nun vor. Die Gutachter (OLZ &
Partners Asset and Liability Management AG) stufen den Nutzen
einer Abschaffung aus gesamt- und einzelwirtschaftlicher Sicht als
bescheiden ein. Über das weitere Vorgehen wird der Bundesrat nach
den Sommerferien entscheiden.
Kostenlose
Helpline und Gratissurfminuten für sunrise Kunden/-innen
ZÜRICH.
sunrise kommt ihren Kunden/innen mit zahlreichen Aktionen bis
Ende Jahr entgegen. Nach dem Ausfall der E-Mailplattformen übernimmt
sunrise den Aufwand, der ihren
Kunden/-innen
entstanden ist.
Kunden/innen,
die sich im Zeitraum Mai bis Juli 2003 mit sunrise ins Internet
eingewählt haben, erhalten 100 Gratisminuten zum Surfen
gutgeschrieben. Diese können vom 1. August bis zum 31. Dezember
2003 eingelöst werden.
Kunden/innen,
die infolge des E-Mail Ausfalls eine kostenpflichtige sunrise
Helpline (0900'104'104, 0900'104'105, 0900'333'105) angerufen
haben, erhalten die Kosten zurückerstattet.
Des
weiteren bleibt die Hotline 0800'80'41'41 bis zum 31. August
bestehen. Dort erhalten
unsere Kunden/innen kostenlos Informationen zu ihrem sunrise
E-Mail Konto.
Die
Vertraulichkeit der Kundendaten war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
Sozialpartner
vereinbaren trotz unsicherer Wirtschaftslage 1,4 Prozent Lohnerhöhung
NEUENBURG.
Die Lohnabschlüsse der Sozialpartner der wichtigsten
Gesamtarbeitsverträge (GAV) enthalten für 2003 im Mittel eine
nominale Effektivlohnerhöhung um 1,4 Prozent. Davon werden 0,8
Prozent generell und 0,6 Prozent individuell zugesichert. Auch das
nominelle Wachstum der Mindestlöhne beläuft sich im Durchschnitt
auf 1,4 Prozent. Trotz der relativ niedrigen durchschnittlichen
Jahresteuerung im Jahr 2002 (0,6%) und der Konjunkturabschwächung
seit 2001 verharrt das Mittel der gesamtarbeitsvertraglichen
Lohnanpassungen auf einem relativ hohen Niveau. Dies geht aus den
jüngsten Erhebungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
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