Bundesrat Joseph Deiss an WTO- Vorbereitungstreffen in Montreal

BERN. Bundesrat Joseph Deiss nimmt auf Einladung des Handelsministers von Kanada vom 28. bis 30. Juli an einem informellen Ministertreffen der Welthandelsorganisation (WTO) in Montreal teil.  

SWX Swiss Exchange sanktioniert die SAirGroup

ZÜRICH. Die SWX Swiss Exchange hat die SAirGroup wegen Verletzung von Bestimmungen des Kotierungsreglements sanktioniert. Die fehlende Offenlegung von Eventualverbindlichkeiten sowie die fehlenden Angaben zur Umklassierung von Beteiligungen im Zwischenbericht 2000 waren die Gründe für die Verhängung der Sanktion.  

Ein Jahr nach der Operation Genesis:

Bedingte Gefängnisstrafen und Bussen

BERN. Knapp ein Jahr nach der Operation Genesis gegen Kinderpornografie läuft die Arbeit der Strafverfolgungsbehörden noch auf vollen Touren. Eine Zwischenbilanz zeigt, dass die Polizei von 1046 überprüften «Landslide»-Kunden 1001 Verdächtigte zur Anzeige gebracht hat. 

Produzenten- und Importpreisindex im Juni 2003

NEUENBURG. Der vom Bundesamt für Statistik 

(BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im Juni 2003 gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent und erreichte den Stand von 99,6 Punkten (neue Basis Mai 2003 = 100). Der Rückgang des Gesamtindexes ist auf deutlich tiefere Importpreise (-1,2%) zurückzuführen.

NOMAD 2003. Schweizer F/A-18 aus Grossbritannien zurück

BERN. Die internationale Luftverteidigungsübung NOMAD 2003 (North Sea ACMI Organised Multinational Air Defence) in Grossbritannien ist beendet. An der vom 7. bis 25. Juli 2003 durchgeführten Übung nahmen neben der Schweizer Luftwaffe Vertreter der Luftwaffen aus Belgien, Frankreich, Grossbritannien und Spanien teil. 

Hundert Kinder aus Mazedonien in der Schweiz in den Ferien

BERN. Bereits zum 4. aufeinanderfolgenden Mal beherbergt die Schweiz diesen Sommer Kinder aus einer Krisenregion des Balkans. Zwischen dem 13. und 27. August verbringen rund 100 Kinder aus Mazedonien während zweier Wochen ihre Ferien in Schanf im Engadin. 

Flughafen-Help-Desks in Basel, Zürich und Genf in Betrieb

BASEL. Unter der Leitung des Direktors für Arbeit, Jean-Luc Nordmann, haben sich am 24. Juli 2003 in Basel Vertreter des Staatssekretariats für Wirtschaft (seco), der Swiss, der kantonalen Arbeitsämter Zürich, Basel-Stadt, Genf und Tessin sowie der Gewerkschaften über arbeitsmarktliche Massnahmen in Folge der Swiss-Restrukturierung geeinigt.

 

 

25. Juli 2003

Bundesrat Joseph Deiss an WTO-Vorbereitungstreffen in Montreal

BERN. Bundesrat Joseph Deiss nimmt auf Einladung des Handelsministers von Kanada vom 28. bis 30. Juli an einem informellen Ministertreffen der Welthandelsorganisation (WTO) in Montreal teil.

Wie bereits Mitte Juni in Sharm El-Sheikh ist auch dieses Treffen der Vorbereitung der nächsten WTO-Ministerkonferenz vom 10. bis 14. September in Cancun, Mexiko, gewidmet. Als Diskussionsgrundlage dient den nach Montreal eingeladenen Ministern von 26 WTO-Mitgliedstaaten ein am 18. Juli 2003 präsentierter erster Entwurf der Ministererklärung von Cancun. Bezweckt wird eine Annäherung der Positionen insbesondere in den Bereichen Landwirtschaft, Industriegüter, Dienstleistungen, Investitionen, Wettbewerbspolitik, öffentliches Beschaffungswesen und Handelserleichterungen.

Ein Thema wird auch die entwicklungsfreundliche Ausgestaltung der Verhandlungsergebnisse der Doha-Runde sein. In Cancun sollen dann die Minister zur Halbzeit der Ende 2001 eingeläuteten Doha-Runde die   aufenden Verhandlungen evaluieren, neue politische Impulse geben und die entsprechenden Entscheidungen treffen.

Gemäss dem Mandat des Bundesrates wird sich Volkswirtschaftsminister Deiss im Agrardossier weiterhin für multilaterale Lösungen einsetzen, die dem multifunktionellen Charakter der Landwirtschaft Rechnung tragen. In Bezug auf die Entwicklungsperspektiven liegt der Schweiz daran, dass die WTO-Abkommen gezielter auf die Schwierigkeiten einzelner Länderkategorien Rücksicht nehmen. Sie schlägt dabei eine Relativierung der bisherigen pauschalen Gleichbehandlung der

Entwicklungsländer vor.

SWX Swiss Exchange sanktioniert die SAirGroup

Die SWX Swiss Exchange hat die SAirGroup wegen Verletzung von Bestimmungen des Kotierungsreglements sanktioniert. Die fehlende Offenlegung von Eventualverbindlichkeiten sowie die fehlenden Angaben zur Umklassierung von Beteiligungen im Zwischenbericht 2000 waren die Gründe für die Verhängung der Sanktion.

ZÜRICH. Die periodische Berichterstattung unter Einhaltung der anwendbaren Rechnungslegungsvorschriften bildet einen Bestandteil der Informationen, die zu einem transparenten Handel nach den Anforderungen des Börsengesetzes und des Kotierungsreglements beitragen. Es gehört zu den Aufgaben der SWX, für die Durchsetzung der den Emittenten auferlegten Transparenzvorschriften zu sorgen.

Die Pflicht zur Erstellung eines Zwischenberichts ergibt sich - anders als in Bezug auf den Jahresbericht - einzig aus dem Kotierungsreglement. Verschiedene Verfahren im Zusammenhang mit den Jahresabschlüssen der SAirGroup beschäftigen derzeit die Strafverfolgungsbehörden und die Zivilgerichte und werden sehr wahrscheinlich in den kommenden Jahren ihren Abschluss finden.

Aufgrund der Ereignisse bei der SAirGroup im Frühling 2001 (Kommunikation eines Jahresverlustes von CHF 2.885 Mia.) und der in diesem Zusammenhang veröffentlichten Pressemitteilungen und ausgestrahlten Medienberichten leitete die SWX eine Überprüfung der periodischen finanziellen Berichterstattung der SAirGroup auf die Einhaltung der Bestimmungen über die Rechnungslegung des Kotierungsreglements (KR) ein. Die Untersuchungen gestalteten sich langwierig und kompliziert.

Unabhängig von der vorliegenden Angelegenheit hat die SWX ebenfalls im Frühling 2001 gegen die SAirGroup ein Sanktionsverfahren betreffend Verletzung der Vorschriften der Ad hoc-Publizität eingeleitet. Am 21. Dezember 2001 hat die Disziplinarkommission der SWX Swiss Exchange festgestellt, dass die SAirGroup die Informationspflichten gemäss Art. 72 KR verletzt hatte. Der Entscheid konnte von der SWX vorerst nicht veröffentlicht werden, weil er von der SAirGroup beim Schiedsgericht der SWX angefochten wurde. Noch vor Erlass des Gerichtsentscheids wurde die Klage am 30. Januar 2003 von der SAirGroup zurückgezogen.

Das vorliegende Sanktionsverfahren betreffend Rechnungslegung wurde während der Dauer des Schiedsgerichtsverfahrens im Ad hoc-Publizitäts-Fall unterbrochen und erst nach rechtskräftiger Beendigung dieses Verfahrens wieder aufgenommen. Die SAirGroup wendete nach eigenen Angaben seit dem Jahre 1996 für die Rechnungslegung die International Financial Reporting Standards (IFRS, damals IAS) als Rechnungslegungsnorm an. Im Zwischenbericht 2000 wurde indessen nicht ausdrücklich auf IAS 34, der die Zwischenberichterstattung regelt, hingewiesen. Allerdings wurde an einzelnen Stellen im Zwischenbericht auf gewisse IAS-Standards verwiesen und in Übereinstimmung mit IAS festgestellt, dass die finanzielle Berichterstattung gemäss denselben Rechnungslegungsgrundsätzen erstellt wurde wie diejenige des Jahresberichts 1999, welche ihrerseits ausdrücklich auf IAS beruhte. Gemäss der Mitteilung der Zulassungsstelle Nr. 8/2001 vom 14. Mai 2001 haben Emittenten, die nicht ausdrücklich einen bestimmten anderen Standard als Swiss GAAP FER für die Zwischenberichterstattung gewählt haben (z.B. IAS), Swiss GAAP FER 12 als Mindeststandard anzuwenden. Demzufolge wurde im vorliegenden Verfahren der Sachverhalt von der SWX grundsätzlich sowohl nach Swiss GAAP FER als auch nach IAS untersucht.

Der Ausschuss der Zulassungsstelle beurteilte insbesondere folgende zwei Punkte:

1) Fehlende Offenlegung von Eventualverbindlichkeiten

Im Laufe des Jahres 2000 ist die SAirGroup einen Put & Call-Vertrag inkl. Zusatzvereinbarung mit der Taitbout Antibes BV eingegangen. Der Put & Call-Vertrag war eine strategisch wichtige und komplexe Vereinbarung, durch welche die SAirGroup eine quantitativ unbeschränkte Kaufverpflichtung in Bezug auf die von Taitbout Antibes BV gehaltenen Anteile an der AOM ("Air Outre-Mer") zu einem von der Taitbout Antibes BV zu bestimmenden Preis eingegangen war und die ein Transaktionspotenzial von mehreren hundert Millionen Schweizer Franken aufwies. Die SAirGroup hat es unterlassen, die aus diesem Vertrag resultierenden Eventualverbindlichkeiten im Anhang des Halbjahresberichtes offen zu legen, obwohl diese nicht veröffentlichten Informationen wesentlich waren. Aufgrund ihrer Qualität als auch aufgrund ihrer Quantität hätten sie zur fundierten Beurteilung der Entwicklung der Tätigkeit und des Geschäftsganges der SAirGroup während des Berichtszeitraumes beigetragen.

2) Fehlende Angaben zur Umklassierung von Beteiligungen

Im ersten Halbjahr 2000 hat die SAirGroup Beteiligungen an Delta Airlines, Galileo und Equant ins Umlaufvermögen umklassiert und folglich neu zu Marktwerten bewertet, ohne die daraus folgende Höhe des Gewinns im Zwischenbericht betragsmässig offen gelegt zu haben.

Gemäss Swiss GAAP FER 12 Ziff. 6 soll der Adressat aufgrund der Erläuterungen den Geschäftsgang der Unternehmung zuverlässig beurteilen können. Demgemäss sollen u.a. ausserordentliche Erträge oder Aufwendungen offen gelegt und quantifiziert werden, sofern diese den Gewinn oder den Verlust wesentlich beeinflussen. Gemäss IAS 34.16 hat das Unternehmen im Zwischenbericht Ereignisse und Geschäftsfälle anzugeben, welche für ein Verständnis der aktuellen Zwischenberichtsperiode massgeblich sind. Bedeutsame Geschäftsvorfälle müssen daher sowohl beschrieben wie auch - soweit möglich - beziffert werden.

Der Ausschuss der Zulassungsstelle hat entschieden, dass es sich bei den vorliegenden Mängeln um je einen schwerwiegenden Verstoss gegen das Kotierungsreglement bzw. die anwendbaren Vorschriften von Swiss GAAP FER und IAS handelt, da die finanzielle Lage der SAirGroup per 30. Juni 2000 dem Umfang und der Art der fehlenden Informationen entsprechend nicht umfassend beurteilt werden konnte. Gegen die SAirGroup wurde deshalb ein Verweis mit Publikation unter Tragung der Verfahrenskosten ausgesprochen.

Ein Jahr nach der Operation Genesis:

Bedingte Gefängnisstrafen und Bussen

Knapp ein Jahr nach der Operation Genesis gegen Kinderpornografie läuft die Arbeit der Strafverfolgungsbehörden noch auf vollen Touren. Eine Zwischenbilanz zeigt, dass die Polizei von 1046 überprüften «Landslide»-Kunden 1001 Verdächtigte zur Anzeige gebracht hat. Von den 616 Fällen, die bisher gerichtlich in erster Instanz beurteilt wurden, endeten 63 mit einer  bedingten Gefängnisstrafe. 163 Bussen wurden verhängt. In sechs Fällen besteht gar ein Verdacht auf sexuelle Handlungen mit Kindern. Gegen Ende Jahr soll ein Bericht vorgelegt werden, der unter anderem aufzeigt, wo im Hinblick auf ähnliche Operationen Verbesserungen möglich sind.

BERN. Im Rahmen der landesweiten Operation Genesis wurden in den Kantonen bisher 1046 Personen überprüft, die beim Internet-Anbieter «Landslide» als Kunden registriert waren. Weitere 60 «Landslide»-Kunden konnten noch nicht  überprüft werden, weil sie bislang nicht auffindbar waren. 1096 Hausdurchsuchungen fanden statt. Die Strafverfolgungsbehörden hatten enorme Datenmengen – auf Computern und Disketten, in Videos und Zeitschriften – zu erheben und zu analysieren.

Die Beweismittelerhebung und –sicherung ist mittlerweile in allen Kantonen abgeschlossen. Die Auswertung des Materials dürfte in einzelnen Kantonen indes noch einige Zeit andauern. Für die Strafverfolgungsbehörden und die einzelnen Sachbearbeiter stellt die Auswertung einen wahren Kraftakt dar – sowohl in personeller als auch in psychologischer Hinsicht.

Eine Zwischenbilanz zeigt, dass in 1001 Fällen Anzeige erhoben werden konnte. Davon haben die kantonalen Justizbehörden bislang 616 Fälle beurteilt. In 63 Fällen wurde eine bedingte Gefängnisstrafe wegen Besitzes von illegaler Pornografie ausgesprochen. 163 Bussen wurden verhängt.

In 390 Fällen musste das Verfahren eingestellt werden. Dies hauptsächlich deshalb, weil der Straftatbestand von Art. 197 Ziff 3bis StGB nicht erfüllt war. Letzterer stellt einzig den Erwerb und Besitz (hier: bewusstes Abspeichern auf Computer), nicht aber den blossen Konsum ohne eigenen Besitz (Betrachten, aber nicht bewusstes Abspeichern) von Kinderpornografie und anderer harter Pornografie unter Strafe.

490 Fälle sind noch pendent (inkl. der 60, in denen die betreffende Person bisher noch nicht aufzufinden war). In sechs dieser pendenten Fälle besteht Anlass zum Verdacht, dass die Angeschuldigten sexuelle Handlungen mit Kindern (Art. 187 StGB) vollzogen.

Experten von Bund und Kantonen arbeiten zurzeit an einer vertieften Analyse der operativen und rechtlichen Aspekte der landesweiten Aktion - eine Aktion, die in ihrem Umfang für die Schweiz bislang einzigartig ist. Die Operation gibt Gelegenheit, praxisbezogen Optimierungspotenzial bei der Zusammenarbeit von Bund und Kantonen zu identifizieren und Lehren zu ziehen für die praktische Anwendung des erst im April 2002 in Kraft gesetzten Artikels 197 Ziff 3bis StGB. Erkenntnisse und Optimierungsvorschläge sollen in einem Bericht zusammengefasst werden, der voraussichtlich gegen Ende Jahr abgeschlossen wird.

Produzenten- und Importpreisindex im Juni 2003

NEUENBURG. Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im Juni 2003 gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent und erreichte den Stand von 99,6 Punkten (neue Basis Mai 2003 = 100). Der Rückgang des Gesamtindexes ist auf deutlich tiefere Importpreise (-1,2%) zurückzuführen. Dagegen blieben die Preise der Inlandprodukte im Durchschnitt stabil. Innert Jahresfrist sank das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 0,7 Prozent. Der Produzenten- und Importpreisindex wurde neu auf die Basis Mai 2003 = 100 umgestellt.

NOMAD 2003. Schweizer F/A-18 aus Grossbritannien zurück

BERN. Die internationale Luftverteidigungsübung NOMAD 2003 (North Sea ACMI Organised Multinational Air Defence) in Grossbritannien ist beendet. An der vom 7. bis 25. Juli 2003 durchgeführten Übung nahmen neben der Schweizer Luftwaffe Vertreter der Luftwaffen aus Belgien, Frankreich, Grossbritannien und Spanien teil. Die fünf F/A-18 C/D (vier Einsatzflugzeuge, ein Reserveflugzeug) sind am Freitag von der bei Lincoln gelegenen Royal-Air-Force-Basis Waddington in die Schweiz zurückgekehrt.

Während NOMAD 2003 wurden 96 Einsätze geflogen. Insgesamt haben 43 Angehörige der Schweizer Luftwaffe - Bodenmannschaft, Jägerleitoffiziere, Piloten - an der Übung in Grossbritannien teilgenommen. NOMAD 2003 verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle. Die Übung stellt für die Schweizer Luftwaffe einen grossen Erfahrungs- und Lerngewinn dar. Die rechtlichen Grundlagen für NOMAD 2003 bildeten verschiedene, vom Bundesrat bewilligte Zusammenarbeitsvereinbarungen.

Hundert Kinder aus Mazedonien in der Schweiz in den Ferien

BERN. Bereits zum 4. aufeinanderfolgenden Mal beherbergt die Schweiz diesen Sommer Kinder aus einer Krisenregion des Balkans. Zwischen dem 13. und 27. August verbringen rund 100 Kinder aus Mazedonien während zweier Wochen ihre Ferien in Schanf im Engadin. Das Kinderlager ist der im August 2000 gegründeten privatrechtlichen Stiftung Swiss Cor zu verdanken. Die Betreuung der Kinder erfolgt erstmals nicht mehr durch Einheiten der Armee, sondern durch den Zivilschutz des Kantons Basel- Stadt.

Die rund 100 Kinder stammen aus fünf Heimen und mehreren Sozialzentren aus ganz Mazedonien. Sie werden von zehn Betreuerinnen und Betreuern aus den verschiedenen Institutionen begleitet. Alle Kinder werden psychologisch betreut, rund 60 benötigen zudem auch eine besondere ärztliche Begleitung.

Deshalb werden die Basler Zivilschützer, die das Lager leiten, durch zusätzliche Spezialisten wie Mediziner, Zahnärzte, Erzieher und Übersetzer verstärkt.

Flughafen-Help-Desks in Basel, Zürich und Genf in Betrieb

BASEL. Unter der Leitung des Direktors für Arbeit, Jean-Luc Nordmann, haben sich am 24. Juli 2003 in Basel Vertreter des Staatssekretariats für Wirtschaft (seco), der Swiss, der kantonalen Arbeitsämter Zürich, Basel-Stadt, Genf und Tessin sowie der Gewerkschaften über arbeitsmarktliche Massnahmen in Folge der Swiss-Restrukturierung geeinigt.

Die im Juni angekündigte Restrukturierung der Swiss bedeutet den Verlust von rund 3000 Vollzeitstellen. Bei den Zulieferern wird weiterhin mit höchstens 2500 zusätzlichen Entlassungen gerechnet. Die Help-Desks an den Flughäfen in Basel, Zürich und Genf sind operationell. Im Falle von Basel werden die Arbeitsmarktbehörden von Frankreich und Deutschland mit einbezogen. Die Help-Desks bieten Erstinformationen für Stellensuchende der Swiss und der flugnahen Betriebe an.

 

 

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