Verbot zur Wasserentnahme aus Bächen wird gelockert

BERN. Lockerung des vom Kanton Bern verhängten Verbots zur Entnahme von Wasser aus 35 Flüssen und Bächen...

Umgang mit Feuer, Feuerwerk und anderen Zündmitteln

APPENZELL. Die anhaltende Trockenheit führt auch im Kanton Appenzell Innerrhoden zu einer akuten Brandgefahr. Betroffen sind vor allem Ökoflächen und Wälder.

Streetwork mit Informationsstand und Pillentesting an der Street Parade

ZÜRICH. An der Street Parade in Zürich führt Streetwork an der Bahnhofstrasse zwischen Parade- und Bürkliplatz einen Informationsstand. Streetwork will Raverinnen und Ravern zeigen, welche Wirkungen und Gefahren vom Konsum von Partydrogen ausgehen.

Wohin mit den giftigen Abfällen?

FRAUENFELD. Giftige Abfälle müssen gesondert entsorgt werden. Die beiden Giftsammelstellen des Kantons Thurgau in Sulgen und Frauenfeld nahmen im letzten Jahr rund 52 Tonnen nicht mehr benötigte schadstoffhaltige Produkte entgegen.

Vorerst keine Aufhebung des Nachtparkings auf dem Münsterplatz

BASEL. Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt hat den hängigen Rekurs gegen die vom Regierungsrat angestrebte und vom Polizei- und Militärdepartement verfügte Aufhebung des bisherigen Nachtparkings auf dem Münsterplatz gutgeheissen.

EuroAirport im 1. Semester: Ferienflüge legen zu, Linienflüge gehen weiterhin zurück

BASEL. Im ersten Halbjahr 2003 liegt das Passagieraufkommen mit 1,2 Mio. Fluggästen insgesamt 19% unter der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Dezentrales und eigenhändiges Kompostieren in der Stadt Basel

BASEL. 1987 startete die Stadtgärtnerei des Baudepartementes eine Kampagne zur Förderung des dezentralen und eigenhändigen Kompostieren in der Stadt.

Keine gesamtkantonalen Vorschriften im Kanton Bern

BERN. Trotz der Niederschläge der letzten Tage hält die Trockenheit in verschiedenen Gebieten des Kantons Bern an.

Berner Modell soll «Bund» retten

BERN. Die wirtschaftlich angeschlagene Tageszeitung «Der Bund» erhält eine neue Trägerschaft.

Technische Berufsschule Zürich erhält einen Turm

ZÜRICH. Das kantonale Hochbauamt veranstaltete einen Wettbewerb für die künstlerische Gestaltung der Dachterrasse des fünften Obergeschosses des Neubaus der Technischen Berufsschule Zürich, die als Pausenplatz genutzt wird.

 

25. Juli 2003

Verbot zur Wasserentnahme aus Bächen wird gelockert

BERN. Lockerung des vom Kanton Bern verhängten Verbots zur Entnahme von Wasser aus 35 Flüssen und Bächen: Für die Bewässerung ihrer Kartoffel- und Gemüsekulturen können berechtigte Landwirte aus 15 letzte Woche gesperrten Bächen wieder Wasser entnehmen. Dabei darf die vorgeschriebene Mindestwassermenge allerdings höchstens um einen Viertel unterschritten werden. In den übrigen 20 und den sowieso immer gesperrten Gewässern bleibt das Wasserentnahmeverbot weiterhin bestehen.

Nach der wochenlangen Trockenperiode musste der Kanton Bern ab 15. Juli 2003 die Wasserentnahme verbieten. Aus 35 Flüssen und Bächen des Mittellandes darf in der Zwischenzeit zusätzlich zu den immer gesperrten kein Wasser mehr entnommen werden. Daran haben die Regenfälle und Gewitter der letzten Tage grundsätzlich nichts geändert. Die Pegelstände haben sich durch diese Niederschläge nicht dauerhaft erhöht. Das bestätigen die jüngsten Messungen des Wasser- und Energiewirtschaftsamtes (WEA) des Kantons Bern. Daher bleibt grundsätzlich das Wasserentnahmeverbot weiterhin gerechtfertigt. Nicht betroffen von dieser Massnahme sind das Berner Oberland sowie der Berner Jura.

Das WEA hat das generelle Verbot jedoch gelockert und Ausnahmen festgelegt. Damit sollen die Ertragsausfälle für die Landwirtschaft minimiert werden. Unter Einhaltung bestimmter Vorschriften darf aus den 15 Bächen wieder Wasser entnommen werden (siehe beigelegte Tabelle). Das entnommene Wasser darf allerdings allein zur Bewässerung von Kartoffelfeldern sowie Gemüsekulturen verwendet werden. Zudem ist die Wasserentnahme nur von abends 20.00 bis morgens 06.00 Uhr erlaubt. Dabei darf die vom eidgenössischen Gewässerschutzgesetz vorgeschriebene Mindestwassermenge höchstens um einen Viertel unterschritten werden. Das WEA informiert die betroffenen Gemeinden über die minimalen Pegelstände, die jederzeit eingehalten werden müssen.

Umgang mit Feuer, Feuerwerk und anderen Zündmitteln

APPENZELL. Die anhaltende Trockenheit führt auch im Kanton Appenzell Innerrhoden zu einer akuten Brandgefahr. Betroffen sind vor allem Ökoflächen und Wälder. Eine Entspannung kann nur eine mehrtägige Regenperiode bringen. Laut Prognosen von Meteo Schweiz ist in den nächsten Tagen nur wenig Regen zu erwarten. Diese Regenfälle werden voraussichtlich zu schwach ausfallen um die nötige Entspannung zu bringen.

Für den Umgang mit Feuer, Feuerwerk und anderen Zündmitteln gelten ab sofort bis auf weiteres folgende Weisungen:

1. Das freie Feuern im Wald, in Waldesnähe sowie in Ökoflächen ist verboten. Ausgenommen ist das kontrollierte und bewachte Feuern an fest eingerichteten Feuerstellen, sofern genügend Löschwasser in unmittelbarer Nähe vorhanden ist und das Feuer vor Verlassen der Feuerstelle vollständig gelöscht wird.

2. Fackelumzüge sowie das Abfeuern von Feuerwerk sind generell verboten.

3. Cheminées im Freien dürfen nur mit grösster Vorsicht betrieben werden.

4. Im Umgang mit Raucherwaren ist im Freien äusserste Vorsicht geboten. Brennende Zigaretten und Zündhölzer dürfen keinesfalls weggeworfen werden.

5. Weisungen über das Abfeuern von Feuerwerk und das Anzünden von Höhenfeuern im Hinblick auf die 1. August Feiern werden rechtzeitig im "Appenzeller Volksfreund" bekannt gegeben.

6. Bei einem Brandausbruch ist unverzüglich die Feuerwehr über den Notruf Tel 118 zu alarmieren.

Diese Weisungen gelten bis zu ihrem ganzen oder teilweisen Widerruf durch das Justiz-, Polizei- und Militärdepartement. Der Widerruf erfolgt über den "Appenzeller Volksfreund".

Streetwork mit Informationsstand und Pillentesting an der Street Parade

ZÜRICH. An der Street Parade in Zürich führt Streetwork an der Bahnhofstrasse zwischen Parade- und Bürkliplatz einen Informationsstand. Streetwork will Raverinnen und Ravern zeigen, welche Wirkungen und Gefahren vom Konsum von Partydrogen ausgehen. Damit soll ein Beitrag zur Risikoverminderung im Umgang mit Partydrogen geleistet und gesundheitsschädigendes Verhalten minimiert werden. Am Stand von Streetwork können sich die BesucherInnen auch mit umfangreichem Informationsmaterial zu Partydrogen eindecken.

Ab 20.00 Uhr bis in die frühen Morgenstunden wird Streetwork an der Energy im Hallenstadion Zürich Oerlikon in Zusammenarbeit mit dem Berner Kantonsapothekeramt Pillen- und Substanztests sowie anonyme Beratungen für PartydrogengebraucherInnen durchführen. 

Wohin mit den giftigen Abfällen?

FRAUENFELD. Giftige Abfälle müssen gesondert entsorgt werden. Die beiden Giftsammelstellen des Kantons Thurgau in Sulgen und Frauenfeld nahmen im letzten Jahr rund 52 Tonnen nicht mehr benötigte schadstoffhaltige Produkte entgegen.

Farbreste von der letzten Zimmerrenovation gehören ebenso wenig in den Hauskehricht wie die Medikamente mit abgelaufenem Datum. Sie können Schadstoffe enthalten, die in der Kehrichtverbrennung gefährliche Rückstände hinterlassen. Probleme bereiten auch Reinigungsmittel, Pflanzenschutzmittel und dergleichen, welche über die Toilette entsorgt werden. Sie belasten die Kläranlage und stören die biologischen Abbauprozesse. All diese Sonderabfälle gehören in die Obhut von Entsorgungsprofis. Die Giftsammelstelle des Kantons Thurgau in Sulgen nimmt jeden Mittwoch von 14 bis 17 Uhr Problemabfälle entgegen, bis 20 Kilogramm kostenlos.

Vorerst keine Aufhebung des Nachtparkings auf dem Münsterplatz

BASEL. Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt hat den hängigen Rekurs gegen die vom Regierungsrat angestrebte und vom Polizei- und Militärdepartement verfügte Aufhebung des bisherigen Nachtparkings auf dem Münsterplatz gutgeheissen. Damit kann das Nachtparking nicht wie vorgesehen aufgehoben und damit der Münsterplatz verkehrsfrei werden. Der Regierungsrat bedauert das Urteil des Appellationsgerichts.

EuroAirport im 1. Semester: Ferienflüge legen zu, Linienflüge gehen weiterhin zurück

BASEL. Im ersten Halbjahr 2003 liegt das Passagieraufkommen mit 1,2 Mio. Fluggästen insgesamt 19% unter der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Linienverkehr verzeichnet einen Rückgang um 23%, der Ferien- oder Charterverkehr hingegen ein Wachstum von 2%. Mit 40'000 Tonnen liegt der Frachtverkehr 1% über dem Vorjahresniveau.

Im Passagierverkehr haben im 1. Semester 2003 1'205'559 Passagiere (-19% gegenüber dem Vorjahr) den EuroAirport benützt. 78% davon (942'755) entfallen auf den regelmässigen Linienverkehr, der vor allem wegen des steten Abbaus von Swiss gegenüber dem Vorjahr um 23% zurück gegangen ist. Der Ferienflugverkehr weist mit 2% (257'040) eine leichte Zunahme aus. Insgesamt ist die Tendenz im Passagierverkehr seit Jahresbeginn weiterhin rückläufig.

Der Luftfrachtverkehr ist tendenziell wieder auf den Wachstumspfad zurück gekehrt. Mit 40'084 Tonnen wurde im ersten Halbjahr 1% mehr Luftfracht umgeschlagen als in der Vorjahresperiode. Die geflogene Luftfracht liegt mit 14'775 Tonnen nur noch 2% unter dem Vorjahresergebnis. Ende März betrug der Rückgang noch 19%. Diese Verbesserung hat zwei Gründe: Die Express- und Kurierdienste verzeichnen seit Jahresbeginn eine positive Entwicklung (+ 6% per Ende Juni) und die Korean Air hat seit dem 2. Quartal auch die Verkehrsrechte zwischen New York und dem EuroAirport.

Die Flugbewegungen gehen weiterhin zurück und liegen im ersten Semester mit 47'677 Starts und Landungen 14% unter dem Vorjahresniveau. Ursache dafür ist im Wesentlichen der sukzessive Abbau von Flugverbindungen im regelmässigen Linienverkehr.

Dezentrales und eigenhändiges Kompostieren in der Stadt Basel

BASEL. 1987 startete die Stadtgärtnerei des Baudepartementes eine Kampagne zur Förderung des dezentralen und eigenhändigen Kompostieren in der Stadt. Basis für das Projekt sind das Prinzip der geschlossenen Stoff-Kreisläufe, verbunden mit möglichst kleinen Transportdistanzen, geringstem Energieaufwand, sowie die Förderung der Eigenverantwortung im Umgang mit biogenem Rohstoffen aus Küche, Haushalt und Garten. Das Projekt darf heute als voller Erfolg bezeichnet werden: Jährlich werden 6'000 Tonnen Kompostmaterial gesammelt.

Heute werden in der Stadt Basel über 1’900 klein- und kleinste Kompostplätze betrieben. Die auf diesen Plätzen verarbeitete Menge beläuft sich auf immerhin 6'000 Tonnen Grüngut und Küchenreststoffe pro Jahr. Dies entspricht rund 400 LKW-Ladungen, welche nicht abtransportiert und mit technischem Aufwand verarbeitet werden müssen: Ein wesentlicher Beitrag zu einer günstigen und gesunden Abfall- und Umweltbewirtschaftung.

Die Kompostberatung der Stadtgärtnerei fördert und unterstützt das dezentrale eigenhändige Kompostieren vor Ort und mit Kampagnen. Die Hauptarbeit hingegen leistet die "kompostierende" Bevölkerung der Stadt. Wer mit dem Kompostieren beginnen will, ruft die Kompostberatung an (Tel: 061 377 89 81). Gemeinsam wird mit der Infrastruktur, welche die Stadt zur Verfügung stellt, der Kompostplatz eingerichtet. Die Neukompostiererinnen und –kompostierer werden instruiert, und der Einstieg wird gemeinsam begonnen. Auch die "Ernte" nach einem halben bis ganzen Jahr wird gemeinsam durchgeführt.

Auch an Schulen und Kindergärten wird mit der Unterstützung der Kompostberatung eifrig kompostiert. Dort steht natürlich die Umweltbildung im Vordergrund. Bei Fragen und Problemen berät die Kompostberatung meist vor Ort. Eine spezielle Organisation brauchen die Quartierkompostanlagen. Bau, Einrichtung und Instruktion leistet ebenfalls die Kompostberatung der Stadtgärtnerei. Für den Betrieb aber muss sich eine Gruppe aus dem Quartier mit einer federführender Person zusammenfinden.

Keine gesamtkantonalen Vorschriften im Kanton Bern

BERN. Trotz der Niederschläge der letzten Tage hält die Trockenheit in verschiedenen Gebieten des Kantons Bern an. Nach einer neuen Lagebeurteilung verzichtet Regierungspräsident Urs Gasche auf das Verfügen eines kantonsweiten Verbots für das Abbrennen von Feuerwerk und das Entfachen von Feuern im Freien. Die Kompetenz für allfällige regionale oder lokale Einschränkungen liegt nach wie vor bei den Regierungsstatthalterämtern und den Gemeinden.

Berner Modell soll «Bund» retten

BERN. Die wirtschaftlich angeschlagene Tageszeitung «Der Bund» erhält eine neue Trägerschaft. Die Espace Media Groupe, die Herausgeberin der Berner Zeitung, kauft 40 Prozent des Aktienkapitals an der Bund Verlag AG von der NZZ-Gruppe. Diese hält danach noch 40 Prozent. Der Anzeigenvermarkter PubliGroupe bleibt mit 20 Prozent beteiligt.

Technische Berufsschule Zürich erhält einen Turm

ZÜRICH. Das kantonale Hochbauamt veranstaltete einen Wettbewerb für die künstlerische Gestaltung der Dachterrasse des fünften Obergeschosses des Neubaus der Technischen Berufsschule Zürich, die als Pausenplatz genutzt wird. Zehn Künstlerinnen und Künstler wurden eingeladen, am Wettbewerb teilzunehmen. Der Vorschlag von Daniel Roth aus Deutschland, einen Turm zu bauen, wird von der Jury zur Weiterbearbeitung empfohlen.

 

 

español

bienvenidos

türkçe

merhaba

deutsch

home

dossiers

interviews

portraits

news box

migration

CH in kürze

fotobank

agenda

jahresbericht

impressum