|
Hotelaufenthalte
in der Schweiz im Juni 2003
NEUENBURG.
Nach ersten Hochrechnungen des Bundesamtes für Statistik (BFS)
verzeichneten die Schweizer Hotelbetriebe im Juni 2003 mit 2,71
Mio. Logiernächten gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode
einen Rückgang um 133’000 Einheiten oder 4,7%. Dieses Ergebnis
liegt 5,1% unter dem Mittel der letzten zehn Jahre.
Vorgezogene
Entsorgungsgebühr Altglassammeln wird erstmals entschädigt
BERN.
Auf Glasflaschen für Getränke wird seit Anfang 2002 eine
vorgezogene Entsorgungsgebühr erhoben. Nun erhalten die Gemeinden
und die übrigen Sammler von Altglas erstmals eine entsprechende
Entschädigung. Diese ist deutlich höher als ursprünglich
budgetiert. Offensichtlich funktioniert das neue
Finanzierungsmodell für das Altglassammeln.
Seit
dem 1. Januar 2002 ist im Preis von Getränken in Glasflaschen
eine vorgezogene Entsorgungsgebühr (VEG) zwischen 2 und 6 Rappen
enthalten. Dieses Geld dient zur Bezahlung der Kosten für die
Altglasverwertung und wird im Auftrag des BUWAL von der VetroSwiss
in Glattbrugg einkassiert. Mitte Juli stellte VetroSwiss den
Sammlern nun erstmals eine Verfügung zu, in der gemäss der
gesammelten Altglasmenge die Entschädigung festgelegt ist.
Die
Gebühreneinnahmen für das Jahr 2002 beliefen sich auf 24,4
Millionen Franken, von denen nächstens 18,4 Millionen Franken als
Entschädigung an die Gemeinden und übrigen Sammler von Altglas,
beispielsweise Getränkeabfüllereien, ausgerichtet werden. Mit
der Differenz von 6 Millionen Franken zwischen Einnahmen und
Ausschüttung bildete VetroSwiss eine einmalige Reserve von 3
Millionen Franken zur Überbrückung defizitärer Perioden in der
Zukunft. Ausserdem deckte sie damit die Kosten der Öffentlichkeitsarbeit
und den Aufwand der Verwaltung.
290'100
Tonnen Altglas entschädigt Insgesamt hat VetroSwiss im Jahr 2002
eine Sammelmenge von 290'100 Tonnen Altglas errechnet, die es zu
entschädigen gilt. Für die aufwändigere farbgetrennte Sammlung
kann VetroSwiss Fr. 82.35 pro Tonne bezahlen, für das gemischte
Glas Fr 32.95. Dies ist deutlich mehr als die ursprünglichen Schätzungen
von Fr. 50.- bzw. 20.- für das erste Betriebsjahr, vor allem
weildie Gebühreneinnahmen über den Erwartungen lagen.
Zauberformel
kann sich ändern
BERN.
In einem Interview, das in
der «Mittelland Zeitung» und in der Westschweizer Zeitung «Le
Temps» erschienen ist, schliesst FDP-Bundespräsident Pascal
Couchepin einen zweiten SVP-Bundesrat nicht aus. Nach Couchepin müsse
die Zauberformel eine Balance zwischen der Stärke einer Partei im
Parlament und ihrer Vertreter in der Regierung darstellen. Im
weiteren hält Couchepin den Entscheid des Bundesgerichts, Einbürgerungen
an der Urne seien verfassungswidrig, für «logisch».
|