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Feuerwerk
am Nationalfeiertag
HERISAU.
Die am 18. Juli 2003 im Auftrag des Regierungsrates durch die
Sicherheitsdirektion Appenzell Ausserrhoden erlassene Verfügung
wird für den 1. August gelockert. Die 1. August-Feuer in den
Gemeinden werden unter Aufsicht der örtlichen Feuerwehr erlaubt.
Die Verwendung von Feuerwerk wird mit Auflagen bewilligt.
Die
Regenfälle der letzten Tage sowie die Wetterprognosen für die
kommenden Tage haben dazu geführt, dass das Feuer- und
Feuerwerkverbot für den 1. August teilweise gelockert werden
kann. Die Organisatoren von 1. August-Feuern müssen mit der
Feuerwehr ein Brandverhütungs- und Sicherheitskonzept erstellen.
Das
Entfachen von Feuern aller Art, abseits von 1. August- Feuern,
bleibt jedoch verboten.
Das
Abbrennen von Feuerwerk ist lediglich am 1. August 2003 bis 24.00
Uhr erlaubt. Beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern ist jedoch
darauf zu achten, dass zu den Waldrändern und Hecken ein Abstand
von mindestens 200 Metern eingehalten wird.
Das
allgemeine Feuerverbot in Wäldern und an Waldrändern bleibt im
Kanton Appenzell Ausserrhoden bis auf weiteres in Kraft und gilt
auch für jegliche Art von Feuerwerkskörpern, inkl.
„Finnen-Kerzen“. Dieses Verbot gilt auch für die
verschiedenen Feuerstellen in den Gemeinden.
28'000
Besucher am Live at Sunset Festival
ZÜRICH.
Das erfolgreiche Live at Sunset Openair Festival im Zürcher
Landesmuseum Hof ging am Sonntag 27. Juli mit der ausverkauften
"Swiss Night" mit Patent Ochsner und Freunden zu Ende.
Die achte Ausgabe knüpfte mit 28'000 Besuchern und 9
ausverkauften Konzertabenden an den Erfolg des letzten Jahres an.
Das
Live at Sunset ist mit internationalen Acts wie Simple Minds,
Alanis Morissette, Morcheeba u.s.w. aus dem Zürcher Kulturleben
nicht mehr wegzudenken. Dank anhaltend gutem Wetter und exklusiver
Atmosphäre setzt das Live at Sunset in der Schweiz einen neuen
Festival Standard.
Weiterhin
gute Finanzlage der Einwohnergemeinden
SOLOTHURN.
Die Gesamtschau zum Rechnungsjahr 2001 der Solothurner
Einwohnergemeinden fällt wiederholt günstig aus: Das Ergebnis
der Laufenden Rechnung aller Gemeinden ist positiv (Fr.
40.--/Einwohner), die Nettoinvestitionen im Jahr 2001 konnten mit
einem guten Selbstfinanzierungsgrad von 117.2 Prozent gedeckt
werden und die Nettoschuld hat sich weiter auf 1‘945 Franken pro
Kopf verringert. Diese und andere Informationen können der
Ausgabe "Finanzstatistik Einwohnergemeinden 2001",
welche die Abteilung Finanzausgleich und Statistik des Amtes für
Finanzen jährlich publiziert, entnommen werden.
Fassade
und Dach des Geschäftshauses Füglistaller unter Denkmalschutz
BASEL.
Die Fassaden und das Dach der Liegenschaft an der Freien
Strasse 23/Stapfelberg 1 (Geschäftshaus Füglistaller) wird ins
Denkmalverzeichnis des Kantons Basel-Stadt aufgenommen.
Das
Haus Füglistaller wurde als "Kaufhaus Georg Kiefer &
Co." 1906/1907 errichtet. Zu den Besonderheiten seiner äusseren
Gestaltung zählen vor allem die beziehungsreiche Verarbeitung von
Basler Renaissance-Motiven des 16. Jahrhunderts und eine auf die
stadträumliche Situation abgestimmte, differenzierte
Formensprache, welche am Rückgebäude auf die sorgfältige Einfügung
in die spätmittelalterliche Bebauung des Stapfelbergs zielt.
Die
Ausgestaltung der in Neurennaissance- und Neugotikformen ausgeprägten
Fassade und des abschliessenden Walmdachs stellt ein anschauliches
Beispiel für die teils verschwundene Prachtentfaltung der im
letzten Drittel des 19. Jahrhunderts zur Hauptgeschäftsstrasse
umgewandelten Freien Strasse dar. Dem typologischen und
architektonischen Eigenwert dieser Elemente kommt Zeugnischarakter
zu und führt zur Qualifikation von Fassade und Dach der
Liegenschaft als hochrangiges Denkmal.
"Elsie"-Demo
– Polizei verhinderte frühzeitig Eskalation
BASEL.
Sympathisanten des vergangenen Mittwoch teilgeräumten Areals Elsässerstrasse
5-11 veranstalteten am Samstag Abend eine unbewilligte
Demonstration. Rund 150 Personen nahmen daran teil. Die Polizei
kontrollierte in der Aufmarsch-Phase diverse Teilnehmende und zwei
Fahrzeuge. Dabei wurden diverse waffenähnliche Gegenstände,
Petarden, Wurfmaterial und Farbbeutel beschlagnahmt. Auch die
Fahrzeuge wurden sichergestellt. In der Folge bewarfen die
Demonstranten erst die Bezirkswache City und blockierten später
die Bezirkswache West. 16 Personen wurden vorübergehend
festgehalten.
Die
Polizei war informiert, dass auf 20 Uhr eine unbewilligte
Demonstration von Sympathisanten der "Elsie" mit Start
am Barfüsserplatz geplant war. Sie beobachtete in der Folge mögliche
Ab- und Aufmarschorte. Dabei wurde an der Elsässerstrasse eine
Gruppe von Personen, angeführt von einem VW-Bus, durch einen
Vermummten gesteuert, festgestellt. Da der Bus nur sehr bedingt
fahrtauglich schien, wurde er kontrolliert. In ihm und bei den
Teilnehmenden wurden waffenähnliche Gegenstände (Nagelketten,
Schlagstöcke, Elektrokabel) sowie Farbbeutel und
Vermummungsmaterial sichergestellt.
Ein
weiteres Fahrzeug mit Genfer Kennzeichen wurde am Marktplatz
gestellt. Auch darin fanden sich waffenähnliche Gegenstände
sowie ein Bajonett. Beide Fahrzeuge wurden vorläufig eingezogen.
Insgesamt 16 Personen wurden festgesetzt.
Der
Demonstrationszug bewegte sich dann vom Barfüsserplatz zur
Bezirkswache City (Spiegelhof). Dort wurden diverse Gegenstände
(Flaschen, Büchsen, Früchte) auf das Gebäude geworfen.
Lagerhalle
durch Grossbrand vollständig zerstört - Zeugen gesucht
PRATTELN.
Enormen Sachschaden, aber glücklicherweise keine verletzten
Personen hatte in der Nacht auf Montag, 28. Juli 2003, ein
Grossbrand in Pratteln BL zur Folge. Im Einsatz standen insgesamt
rund 130 Rettungskräfte, davon gegen 100 Feuerwehrleute.
Um
03.04 Uhr ging in der Alarmzentrale der Polizei Basel-Landschaft
in Liestal die Meldung ein, wonach eine rund 30 x 20 Meter grosse
Lagerhalle am Gallenweg in Pratteln im Brand stehe. Die Feuerwehr
Pratteln war sehr schnell vor Ort und fand die Halle im Vollbrand
vor. In der Halle befanden sich unter anderem rund 20 Tonnen
Plastikfolie, diverses Leergut, Holzpaletten sowie drei bis vier
Propangas-Flaschen, welche explodierten.
Die
Halle (Holzkonstruktion) brannte bis auf die Grundmauern nieder,
der Feuerwehr gelang es jedoch, mehrere mit Zucker gefüllte
Bahnwagen aus der unmittelbaren Gefahrenzone zu bringen und ein Übergreifen
der hoch in den Himmel ragenden Flammen auf benachbarte Gebäude
zu verhindern. Das Feuer war kurz nach 04.00 Uhr eingedämmt, die
Rauchschwaden waren aber noch Stunden später sichtbar.
Verletzt
wurde niemand, es entstand Sachschaden in sechsstelliger Höhe.
Einige Bewohnerinnen und Bewohner von benachbarten Liegenschaften
wurden geweckt und wegen des Rauchs sowie aus Sicherheitsgründen
aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben sowie Fenster und Türen
geschlossen zu halten. Es musste jedoch niemand evakuiert werden.
Für Mensch und Umwelt bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr,
die in der Umgebung des Brandortes durchgeführten Luftmessungen
verliefen allesamt negativ.
Die
Feuerwehr reagierte mit einem Grossaufgebot. Insgesamt standen
rund 100 Feuerwehrkräfte der Feuerwehr Pratteln (47 Personen/6
Fahrzeuge), der Stützpunkt-Feuerwehr Muttenz (35 Personen/5
Fahrzeuge), der Werkfeuerwehr Coop Pratteln (10 Personen/2
Fahrzeuge) sowie des Messgruppe Chemiewehr Baselland (7 Personen/2
Fahrzeuge) im Einsatz. Dazu kamen die Polizei Basel-Landschaft (20
Personen/10 Fahrzeuge) und der Sanitätsdienst Liestal (2
Personen/1 Fahrzeug) Alles in allem betrug die Anzahl der
eingesetzten Rettungskräfte gegen 130 Personen.
Zur
Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Dies ist
Gegenstand der Ermittlungen, welche der Kriminaltechnischen Dienst
der Polizei Basel-Landschaft noch in der Nacht vor Ort aufgenommen
hat. Die Polizei sucht noch Zeugen: Sachdienliche Hinweise sind
erbeten an die Alarmzentrale in Liestal, Telefon 061 926 35 35.
Zwecks
Klärung der Brandursache hat das Statthalteramt Liestal in
Zusammenarbeit mit der Polizei Basel-Landschaft eine Untersuchung
eingeleitet.
Sprengung
an der Simmenfluh in Wimmis
BERN.
Die Sicherheitssprengung an der Simmenfluh findet morgen Dienstag,
29. Juli 2003 planmässig um ungefähr 14.25 Uhr statt. Zehn
Minuten vor der Sprengung wird das umliegende Gebiet in einem
Sicherheitsperimeter von 500 Metern gesperrt. Für den
Strassenverkehr auf der Simmentalstrasse ist mit einer Wartezeit
von rund 15 Minuten zu rechnen. Während der anschliessenden Felsräumung
im Bereich der Kantonsstrasse und der Reinigung der Sprengstelle
wird der Autoverkehr umgeleitet. Lastwagen können auf der
Kantonsstrasse paketweise fahren.
Die
Vorbereitungsarbeiten der Sicherheitssprengung an der Simmenfluh
konnten wie geplant durchgeführt werden. Die Sprengung wird
morgen Dienstag, 29. Juli 2003 ungefähr um 14.25 Uhr stattfinden.
Gemäss dem umfangreichen Absperrdispositiv wird die Umgebung des
Sprenggebiets während der Sprengung in einem Sicherheitsperimeter
von 500 Metern für jeden Zugang gesperrt. Den Anordnungen der vor
Ort eingesetzten Sicherheitsleute ist unbedingt Folge zu leisten.
Unmittelbar
nach der Sprengung wird die Felswand vom Geologen überprüft und
von Bergführern in Handarbeit gereinigt. Anschliessend wird die
Kantonsstrasse so rasch als möglich von losgesprengten Steinen
geräumt. Die Zeitdauer bis zur Wiederinbetriebnahme der
Simmentalstrasse im Port ist abhängig von den geologischen
Gegebenheiten. Während dieser Zeit wird der Autoverkehr über die
Burgholzstrasse umgeleitet und der Lastwagenverkehr wird
paketweise über die Kantonsstrasse geleitet.
Zuschauer,
welche die Sprengung vor Ort beobachten möchten, haben eine
einzige Möglichkeit. Sie können zu Fuss dem Waldweg entlang
gehen, der beim Areal der Firma von Känel AG in Wimmis beginnt
und Richtung Burgfluh zu den Steinschlagverbauungen führt.
Scharmützel
unter Hooligans nach YB gegen FCZ
BERN.
Während das Fussballmeisterschaftsspiel der Super League
zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Zürich aus sicherheits-
und verkehrspolizeilicher Sicht keine nennenswerten Probleme bot,
sorgten Hooligans vor und nach dem Spiel für Interventionen durch
die Polizei.
Bereits
am Mittag konnten am Grenzposten Basel-Weil fünf Fahrzeuge mit
insgesamt 18 deutschen Hooligans zurückgewiesen werden. Um 15.30
Uhr überprüfte die Stadtpolizei bei der Raststätte Grauholz ein
verdächtiges Auto mit vier Personen. Die vier Männer, es handelt
sich um bekannte Hooligans aus Leverkusen, wurden in
Polizeigewahrsam genommen und erst nach dem Spiel wieder
entlassen.
Nach
Abschluss des Spiels lieferten sich ca. je 20 YB- und Zürcher
Holligans beim Studerstein und später entlang der Neubrückstrasse
Scharmützel, ohne dass der Abmarsch der friedlichen Fans tangiert
worden wäre. Die Stadtpolizei nahm weitere 12 Holligans fest. Die
Lage beruhigte sich gegen 22.30 Uhr.
Auslandhilfe
aus dem Fonds für gemeinnützige Zwecke
Der
Zürcher Regierungsrat hat für verschiedene Projekte in Afrika,
den GUS-Staaten und in Südosteuropa Beiträge in der Höhe von
insgesamt drei Millionen Franken aus dem Fonds für gemeinnützige
Zwecke bewilligt.
ZÜRICH.
Den grössten Beitrag erhält mit 340'000 Franken das Zürcher
Kinderspital für ein Schulungs- und Präventionspro-jekt in den Ländern
Uganda, Kenia und Tansania. Ziel des Projekts ist unter ande-rem,
schwere Verbrennungsunfälle bei Kindern zu verhindern oder die
Folgen solcher Unfälle möglichst gering zu halten.
Bei
der diesjährigen Auslandhilfe handelt es sich um die erste
Tranche aus einem Rahmenkredit von zwölf Millionen Franken, den
der Kantonsrat im vergangenen Juni für die Jahre 2003 bis 2006
bewilligt hat. Mit der Auslandhilfe verfolgt der Kanton das Ziel,
nach dem Grundsatz «Hilfe zur Selbsthilfe» die Anstrengungen der
Bevölkerung in den Projektgebieten beim Verbessern ihrer eigenen
Lebensbedingungen zu unterstützen. Dieses Jahr werden rund 28
Projekte von anerkannten Hilfswerken (ZEWO-Mitglieder) mit Beiträgen
zwischen 90'000 Franken und 340'000 Franken unterstützt. 71
Prozent der Beiträge gehen an Vorhaben in Afrika und 26 Prozent
an Vorhaben in Südosteuro-pa oder in den GUS-Staaten.
Das
Schwergewichtsprojekt des Kinderspitals steht im Zusammenhang mit
dem
25-Jahr-Jubiläum, welches das Zentrum für brandverletzte Kinder
im vergangenen Jahr feiern konnte. Die Verantwortlichen haben sich
entschlossen, anstelle einer traditionellen Feier mit repräsentativen
Anlässen zusammen mit einer Partnerorganisation in Kenia ein
Schulungs- und Präventionsprojekt in den Ländern Uganda, Kenia
und Tansania zu lancieren. Ein grosser Teil der Einwohner dieser Länder
leben ohne elektrische Energie, sie sind zum Kochen auf Kerosen,
Petrol, Gas und Holzkohle angewiesen. Entsprechend hoch ist bei
Kindern und Jugendlichen das Risiko, sich schwere Verbrennungen
zuzuziehen. Das Projekt sieht vor, während den Jahren 2004 bis
2008 die lokalen Fachkräfte aus- und weiterzubilden, Präventionskampagnen
durchzuführen und bei schweren Verbrennungsfällen
Wiederherstellungschirurgie anzubieten. An die Gesamtkosten von
3,5 Millionen Franken erhält das Kinderspital vom Kanton einen
Beitrag von 340'000 Franken.
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