Führerausweis auf Probe in der Vernehmlassung BERN. Führerausweis auf Probe, Zweiphasenausbildung, anlassfreie Alkoholkontrolle: dies sind die drei wichtigsten Neuerungen der vorgesehenen Anpassungen der Verkehrszulassungs- verordnung (VZV) und der Verkehrsregelverordnung (VRV).

Untersuchung gegen Swiss International Air Lines

ZÜRICH. Die SWX Swiss Exchange hat gegen die Swiss International Air Lines Ltd. eine formelle Untersuchung wegen einer möglichen Verletzung eingeleitet.

Veränderungen bei ÖKK

BASEL. Der Verband Öffentlicher Krankenkassen Schweiz (ÖKKV) prüft den Zusammenschluss der regionalen Gesellschaften zu einem gemeinsamen Unternehmen.

NEAT-Linienführung im Kanton Uri

BERN. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die AlpTransit  Gotthard AG (ATG) beauftragt, die planerischen Grundlagen zu  erstellen, damit die Genehmigung des NEAT-Projektes im Kanton Uri  etappiert werden kann.

Marini an Italien ausgeliefert

BERN. Die Schweiz hat heute Dienstag Igor Marini an Italien ausgeliefert. Er wurde am Vormittag in Gondo im Auftrag des Bundesamtes für Justiz (BJ) den italienischen Behörden übergeben.

Kürzungen in der beruflichen Vorsorge

BERN. Die Helvetia Patria hat beim Bundesamt für Privatversicherungen BPV eine Prämienerhöhung sowie eine Senkung des Umwandlungssatzes beantragt.

Weiterhin sinkende Preise im Güterverkehr

NEUENBURG. Die Preise im Güterverkehr sind im Halbjahr zwischen Oktober 2002 und April 2003 um 0,6 Prozent gesunken.

 

 

29. Juli 2003

Führerausweis auf Probe in der Vernehmlassung

BERN. Führerausweis auf Probe, Zweiphasenausbildung, anlassfreie Alkoholkontrolle: dies sind die drei wichtigstenNeuerungen der vorgesehenen Anpassungen der Verkehrszulassungsverordnung (VZV) und der Verkehrsregelverordnung (VRV). Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) startet dieser Tage eine Vernehmlassung zu diesen Änderungen, die auf die Erhöhung der Verkehrssicherheit, die Verhütung von Unfällen, die Verbesserung der Ausbildung, die Vereinfachung der Verfahren und die Indexierung der Versicherungssummen zielen. Die nun gestartete Vernehmlassung läuft bis am 15. Oktober 2003.

Untersuchung gegen Swiss International Air Lines

ZÜRICH. Die SWX Swiss Exchange hat gegen die Swiss International Air Lines Ltd. eine formelle Untersuchung wegen einer möglichen Verletzung von Art. 72 Kotierungsreglement (Ad hoc-Publizität) eingeleitet. Die von der SWX geführten Vorabklärungen haben ergeben, dass eine mögliche Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes der Marktteilnehmer vorliegt, indem verschiedene Geschäftspartner der SWISS vor dem Markt über die am 24. Februar 2003 vom Verwaltungsrat der SWISS getroffenen Massnahmen informiert wurden. Die Dauer des Untersuchungsverfahrens ist nicht bestimmt. Die SWX wird über den Ausgang des Verfahrens informieren. Über das laufende Untersuchungsverfahren werden keine Auskünfte erteilt.

Veränderungen bei ÖKK

BASEL. Der Verband Öffentlicher Krankenkassen Schweiz (ÖKKV) prüft den Zusammenschluss der regionalen Gesellschaften zu einem gemeinsamen Unternehmen. Im Rahmen der Evaluation hat sich ergeben, dass die Gesellschaften in Luzern und Aadorf künftig als eigenständige Krankenversicherer tätig sein möchten. Die beiden Firmen werden auf den 1.1.2004 je unter eigener Flagge operieren.

Die ÖKK in Basel, Graubünden, Winterthur, Bern und Fribourg, werden die unternehmerischen Zielsetzungen des Projekts weiterverfolgen und gleichzeitig die Kooperation im Rahmen des Verbands verstärken. Schweizweit betreuen rund 600 ÖKK-Mitarbeitende 360'000 Versicherte. In Luzern bleibt ÖKK weiterhin mit einem Service Center präsent.

NEAT-Linienführung im Kanton Uri

BERN. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die AlpTransit  Gotthard AG (ATG) beauftragt, die planerischen Grundlagen zu  erstellen, damit die Genehmigung des NEAT-Projektes im Kanton Uri  etappiert werden kann. Dies hat den Vorteil, dass mit dem Bau der weniger umstrittenen südlichen Teilstrecke vom Tunnelportal in Erstfeld bis Ried rechtzeitig begonnen werden kann. Mit der Genehmigung der nördlichen Teilstrecke von Ried bis Altdorf, einschliesslich der umstrittenen Querung des Schächenbachs, könnte dann längstens bis 2007 zugewartet werden, ohne dass die Inbetriebnahme des Gotthard- Basistunnels (GBT) im Jahre 2013 gefährdet wäre.

Marini an Italien ausgeliefert

BERN. Die Schweiz hat heute Dienstag Igor Marini an Italien ausgeliefert. Er wurde am Vormittag in Gondo im Auftrag des Bundesamtes für Justiz (BJ) den italienischen Behörden übergeben. Gleichzeitig hat die Bundesanwaltschaft entschieden, das in der Schweiz gegen Marini laufende Strafverfahren wegen Geldwäscherei an Italien abzutreten.

Interpol Rom hat am 23. Juli 2003 beim BJ ein provisorisches Verhaftsersuchen gegen Igor Marini eingereicht. Am 28. Juli 2003 wurde Marini befragt und erklärte sich mit der Auslieferung und mit der Stellung eines Strafübernahmebegehrens an Italien einverstanden. Der italienische Staatsangehörige Igor Marini befindet sich seit dem 8. Mai in der Schweiz in Untersuchungshaft im Rahmen eines von der Bundesanwaltschaft gegen ihn geführten Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts der Geldwäscherei, des Betrugs und der Urkundenfälschung. Marini hatte sich am 8. Mai in Begleitung von fünf weiteren italienischen Staatsangehörigen in die Schweiz begeben, um beim Konkursamt in Lugano Dokumente einzusehen, die für eine in Italien geführte parlamentarische Untersuchung in Zusammenhang mit einer unter dem Stichwort "Telekom Serbia" bekannten mutmasslichen Korruptionsaffäre hätten von Belang sein sollen.

Kürzungen in der beruflichen Vorsorge

BERN. Die Helvetia Patria hat beim Bundesamt für Privatversicherungen BPV eine Prämienerhöhung sowie eine Senkung des Umwandlungssatzes beantragt.

Die Anpassungen betreffen den Invaliditätsund den Kostenteil der Prämie. Im Durchschnitt machen die Erhöhungen für die Kunden 6 % aus. Sie müsse ihren Tarif in der Personalvorsorge per 1. Januar 2004 anpassen, so Helvetia Patria. Als Gründe nannte sie Zunahme der Invalidisierung, höhere Lebenserwartung und tiefe Kapitalerträge.

Auch Rentenanstalt, "Winterthur", "Zürich" und die Basler Versicherungen haben Prämienerhöhungen angekündigt.

Weiterhin sinkende Preise im Güterverkehr

NEUENBURG. Die Preise im Güterverkehr sind im Halbjahr zwischen Oktober 2002 und April 2003 um 0,6 Prozent gesunken. Während die Preise im Schienentransport im Durchschnitt stabil blieben, gaben die Preise im Strassenverkehr wie schon in den Vorperioden nach (-0,9%). Im Vergleich zum April 2002 lag das Preisniveau des Güterverkehrs um 1 Prozent tiefer. Güterverkehr Schiene Insgesamt verlief die Preisentwicklung im Schienenverkehr ruhig: der Index blieb zwischen Oktober 2002 und April 2003 stabil und gegenüber dem Vorjahr war nur ein minimer Rückgang um 0,1 Prozent festzustellen. Im Einzelnen gab es aber unterschiedliche Tendenzen. Einen starken Preisrückgang (-7,7%) zwischen Oktober 2002 und April 2003 verzeichneten die Erdöltransporte. Hier wirkte sich der durch den freien Netzzugang bestehende Wettbewerb zwischen den Bahnen im Ganzzugverkehr aus. Der Kombiverkehr wies dagegen eine Preiserhöhung von 2,4 Prozent auf.

Dieser Anstieg war wechselkursbedingt (Kursgewinn des Euro gegenüber dem Schweizerfranken). In der für den internationalen Schienenverkehr üblichen Rechnungswährung Euro blieben die Preise annähernd stabil.

 

 

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