Rückgang des Preisniveaus infolge des Ausverkaufs

NEUENBURG. Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im Juli 2003 einen Rückgang um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat und erreichte den Stand von 102,0 Punkten (Mai 2000 = 100).

Geflügelpest-Krise beendet - BVET startet Risikoanalyse

BERN. Vögel aus den Niederlanden und Belgien dürfen wieder eingeführt werden. Nachdem in den Ländern seit Anfang Mai kein Tier mehr an Geflügelpest erkrankt ist, hebt das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) die geltende Importsperre am 1. August nach gut drei Monaten auf.

Chemie/Pharma: Exportwachstum stagniert im 1. Semester 2003

ZÜRICH. Die weltweit schwache Konjunktur und der starke Schweizer Franken haben im ersten Halbjahr 2003 das Exportwachstum des Vorjahres gestoppt. Die Exporte der chemischen und pharmazeutischen Industrie sind in der ersten Jahreshälfte um 1.9 % zurückgegangen und erreichten noch CHF 23.1 Mrd.

43 Menschen im ersten Halbjahr ertrunken

BERN. Laut Informationen der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) sind in Schweizer Gewässern im ersten Halbjahr 2003 43 Menschen ertrunken, elf mehr als in der Vorjahresperiode. 22 Personen ertranken in Seen, 14 in Flüssen, eine im Schwimmbad und drei beim Tauchen.

30 % kennen Nationalhymne nicht

LUZERN. Laut einer Umfrage, die die Coop-Zeitung durch das Link-Institut für Markt- und Sozialforschung durchführen liess, kennen 30 % der Befragten die Schweizer Nationalhymne nicht.

Fiskaleinnahmen 2003: Einbruch bestätigt

BERN. Der Einnahmeneinbruch bei den Fiskaleinnahmen bestätigt sich. Bereits zu Anfang des Jahres mussten die Schätzungen der Bundeseinnahmen um rund 4 Milliarden gegenüber dem Budget 2003 zurückgenommen werden.

 

 

30. Juli 2003

Rückgang des Preisniveaus infolge des Ausverkaufs

NEUENBURG. Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im Juli 2003 einen Rückgang um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat und erreichte den Stand von 102,0 Punkten (Mai 2000 = 100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung 0,3 Prozent, verglichen mit Jahresteuerungsraten von 0,5 Prozent im Juni 2003 und von -0,1 Prozent im Juli 2002.

Geflügelpest-Krise beendet - BVET startet Risikoanalyse

BERN. Vögel aus den Niederlanden und Belgien dürfen wieder eingeführt werden. Nachdem in den Ländern seit Anfang Mai kein Tier mehr an Geflügelpest erkrankt ist, hebt das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) die geltende Importsperre am 1. August nach gut drei Monaten auf. Die Krankheit hat zu keinem Zeitpunkt auf die Schweiz übergegriffen. Zur Planung künftiger Schutzmassnahmen gegen Geflügelseuchen prüft das BVET nun die Handelsströme sämtlicher Produkte der Hühnerhaltung.

Die Klassische Geflügelpest (Aviäre Influenza) war Ende Februar in den Niederlanden ausgebrochen und griff Mitte April auf Belgien über. Um einer Einschleppung der Seuche in die Schweiz vorzubeugen, verbot das BVET mittels einer Verordnung am 23. April den Import aller Vogelarten aus den betroffenen Ländern. Für Geflügel und Bruteier hat das Amt bereits seit dem 3. März keine Einfuhrbewilligungen mehr erteilt.

Inzwischen ist der Seuchenzug gestoppt - um das Ziel zu erreichen, mussten über 30 Millionen Geflügeltiere getötet werden. Insgesamt waren 252 Betriebe in den Niederlanden, 8 in Belgien und 1 in Deutschland betroffen. Am 11. Juli hob die EU die Beschränkungen für die Niederlanden, Ende Juni für Belgien und Deutschland, auf. Die Schweiz normalisiert den Vogel- und Geflügelhandel mit den Ländern ab dem 1. August. Einfuhrbewilligungen sind generell für Papageien, Sittiche, Hühner, Gänse, Enten und Tauben nötig.

Die Seuche hat die Schweiz zu keinem Zeitpunkt erfasst. Die heimischen Geflügelbestände sind amtlich anerkannt frei von Klassischer Geflügelpest. Um den Schutz vor hochansteckenden Geflügelkrankheiten weiter zu verbessern, lanciert das BVET eine Risikoanalyse für sämtliche Produkte rund um die Geflügelzucht. Bereits umfassend geregelt sind Importe von lebendem Geflügel, Fleisch und Eiern. Kaum bekannt ist bislang jedoch, woher und in welchen Mengen etwa Eierkartons, Mist oder Hühnerfutter importiert werden. Fachleute des BVET und der Geflügelbranche listen deshalb Einfuhrwege und Herstellungsarten der Produkte auf und beurteilen das Risiko, über Hühnermist und andere Waren eine Geflügelkrankheit einzuschleppen. Neben der Risikoanalyse hat das BVET zusammen mit Tierärzten und Vertretenden der Geflügelbranche auch Verhaltensregeln für Hühnerhalter herausgegeben, um die Gesundheit der Tiere weiterhin sicherzustellen.

Chemie/Pharma: Exportwachstum stagniert im 1. Semester 2003

ZÜRICH. Die weltweit schwache Konjunktur und der starke Schweizer Franken haben im ersten Halbjahr 2003 das Exportwachstum des Vorjahres gestoppt. Die Exporte der chemischen und pharmazeutischen Industrie sind in der ersten Jahreshälfte um 1.9 % zurückgegangen und erreichten noch CHF 23.1 Mrd. Der Anteil der chemischen und pharmazeutischen Industrie an den Gesamtexporten stieg nochmals leicht auf 34.7 % (VJ: 34.3 %). Mit einer Abnahme von 0.4 % blieben die Importe gegenüber der Vorjahresperiode ungefähr auf gleichem Niveau. Sie erreichten CHF 14.2 Mrd., sodass der Exportüberschuss im ersten Halbjahr 2003 leicht abnahm und CHF 8.9 Mrd. betrug.

43 Menschen im ersten Halbjahr ertrunken

BERN. Laut Informationen der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) sind in Schweizer Gewässern im ersten Halbjahr 2003 43 Menschen ertrunken, elf mehr als in der Vorjahresperiode. 22 Personen ertranken in Seen, 14 in Flüssen, eine im Schwimmbad und drei beim Tauchen.

30 % kennen Nationalhymne nicht

LUZERN. Laut einer Umfrage, die die Coop-Zeitung durch das Link-Institut für Markt- und Sozialforschung durchführen liess, kennen 30 % der Befragten die Schweizer Nationalhymne nicht. 18 % kennen die erste Strophe des Schweizer Psalms, und rund die Hälfte erinnert sich zumindest an die ersten paar Takte. Nur 4 % können bei allen vier Strophen mitsingen.

Fiskaleinnahmen 2003: Einbruch bestätigt

BERN. Der Einnahmeneinbruch bei den Fiskaleinnahmen bestätigt sich. Bereits zu Anfang des Jahres mussten die Schätzungen der Bundeseinnahmen um rund 4 Milliarden gegenüber dem Budget 2003 zurückgenommen werden. Die Entwicklung der Einnahmeneingänge in der ersten Jahreshälfte steht im Einklang mit dieser Einschätzung. Der Einnahmenausfall betrifft die Fiskaleinnahmen, insbesondere die Verrechnungssteuer, Stempelabgaben, direkte Bundessteuer (juristische Personen) und die Mehrwertsteuer. Die nichtfiskalischen Einnahmen dürften die veranschlagten Werte leicht übertreffen. Dies vorab aufgrund der nicht budgetierten Nennwertrückzahlung der Swisscom im Umfang von 8 CHF pro Aktie. Ausgabenseitig führen die Mindereinnahmen zu entsprechenden Minderausgaben in Form der Anteile Dritter (Kantone, Sozialversicherungen u.a.) an den Bundeseinnahmen. Das in der Botschaft zum Entlastungsprogramm 2003 ausgewiesene Defizit für 2003 von mehr als drei Milliarden stellt weiterhin die wahrscheinlichste Schätzung dar.

 

 

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