Kostenloses Verkaufen und Wirten am Aktionstag Zürich multimobil

ZÜRICH. Am Aktionstag Zürich multimobil vom 28. September ist kostenloses Verkaufen und Wirten möglich.

Flughafen Zürich-Kloten: 616 gefälschte Ausweise im 1. Halbjahr 2003

ZÜRICH. Die Ausweiskontrollstelle der Kantonspolizei Zürich hat im 1. Halbjahr 2003 bei 616 Ausweisen Fälschungen festgestellt.

A1 Baregg: Webcam-Bilder aufs Handy

AARAU. Bis Ende Juni 2004 muss auf der A1 Fahrtrichtung Zürich wegen den Erneuerungsarbeiten an den beiden alten Tunnelröhren weiterhin mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.

Wohnbevölkerung im Juni 2003 

BASEL. Im Juni 2003 nahm die Bevölkerungszahl von Basel-Stadt um 247 auf 187 849 Personen ab. Dieser Rückgang fiel zwar höher aus als im Juni 2002 mit 111, aber tiefer als das Junimittel 1998/2002 von 367.

Anreizmodell zeigt trotz negativer Wirtschaftsentwicklung Wirkung

BASEL. Der Kanton Basel-Stadt hat am 1. Januar 2002 ein Pilotprojekt für ein neues Unterstützungsmodell in der Sozialhilfe gestartet. Dieses baut auf dem Grundsatz auf, dass sich Arbeit lohnen soll.

Basler Index der Konsumentenpreise im Juli 2003

BASEL. Der Basler Index der Konsumentenpreise ist im Juli 2003 um 0,9 % auf 101,9 Punkte zurückgegangen. Damit ist die prozentuale Jahresteuerung in Basel mit 0,2 % auf den tiefsten Wert seit Juli letzten Jahres gesunken, als sie mit -0,1 % gar negativ war.

Abbrennen von Feuerwerk in 11 Gemeinden verboten, 4 Gemeinden mit Einschränkung

LIESTAL. Aufgrund der anhaltenden Trockenperiode und der Wetterprognosen für die kommenden Tage besteht in weiten Teilen des Kantons Basel-Landschaft nach wie vor eine erhebliche Waldbrandgefahr.

Bern Wankdorf - S-Bahnstationen: Erschliessung 1. Etappe

BERN. Die ersten Arbeiten für die Erschliessung der S-Bahnstationen werden aufgenommen. Es betrifft dies den Abbruch der sogenannten "blauen Halle", Wankdorffeldstrasse 68A.

 

30. Juli 2003

Kostenloses Verkaufen und Wirten am Aktionstag Zürich multimobil

ZÜRICH. Am Aktionstag Zürich multimobil vom 28. September ist kostenloses Verkaufen und Wirten möglich. Die Koordinationsstelle Zürich multimobil sorgt in Zusammenarbeit mit der Verwaltungspolizei für ein schlankes Bewilligungsverfahren. Unter www.multimobil.ch können interessierte Geschäfte und Restaurants der Zürcher City die Bewilligungsgesuche herunterladen.

Die Stadt Zürich beteiligt sich am Sonntag, 28. September 2003 bereits zum vierten Mal am europäischen Aktionstag «In die Stadt – ohne mein Auto». Zwar wird nicht die ganze Stadt autofrei, doch gehört fast die gesamte Innenstadt Zürichs den flanierenden Menschen. Die Autos bleiben für einmal draussen.

Geschäfte und Restaurants in der Zürcher Innenstadt sind aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen und so einen Hauch Italianità nach Zürich zu bringen. Unter www.multimobil.ch sind alle Bewilligungsunterlagen abrufbar. Geschäften und Wirten ist an diesem Tag kostenlos möglich. Die Sammelbewilligung übernimmt die Koordinationsstelle Zürich multimobil. Anmeldungen sind aus organisatorischen Gründen bis zum 15. August erwünscht.

Am 28. September locken unzählige Attraktionen zum Mitmachen und zum Zuschauen. Die Streetsoccer Schweizer Meisterschaften auf der Uraniastrasse, das Cobratram mit diversen Stadträten auf Sightseeingtour, Strassenmalen als Familienhappening, ein Hunderennen, ein Velogottesdienst, Gratiseintritte in die Zürcher Museen mit gültigem ZVV-Billett, ein Unwetterparcours vor dem Stadthaus und vieles mehr.

Neben Zürich werden 1500 Städte in ganz Europa am Mobilitätstag mitmachen. Sie alle sind überzeugt, dass es für attraktive Städte ausgedehnte Flanierzonen braucht.

Flughafen Zürich-Kloten: 616 gefälschte Ausweise im 1. Halbjahr 2003

ZÜRICH. Die Ausweiskontrollstelle der Kantonspolizei Zürich hat im 1. Halbjahr 2003 bei 616 Ausweisen Fälschungen festgestellt. Bei der  Einreisekontrolle wurden 1756 Ausweise mit Verdacht auf Fälschungen an die Ausweisprüfstelle der Kantonspolizei Zürich im Flughafen Zürich-Kloten weitergeleitet. Dabei wurden 616 Ausweise als Fälschungen festgestellt. Davon entfallen 202 Fälschungen auf Reisende aus Afrika, gefolgt von 74 Reisenden aus China und 59 aus Sri Lanka. Mit 31 Personen aus Albanien und 30 aus Jugoslawien ist der Anteil aus diesen Ländern beachtlich. Der Rest verteilt sich auf mehrere Länder.

A1 Baregg: Webcam-Bilder aufs Handy

AARAU. Bis Ende Juni 2004 muss auf der A1 Fahrtrichtung Zürich wegen den Erneuerungsarbeiten an den beiden alten Tunnelröhren weiterhin mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Über die aktuelle Verkehrssituation auf der A1 informieren jetzt auch MMS-Bildmitteilungen auf dem Handy.

Der Stau am Baregg gehört vorerst noch nicht der Vergangenheit an. Zwar läuft der Verkehr in Richtung Bern seit der Eröffnung der dritten Tunnelröhre am 17. Juni 2003 flüssig, aber Richtung Zürich hat sich die Situation seit Ende Juni verschlechtert. Da die beiden alten Röhren, inklusive Vorzonen, derzeit erneuert werden, kommt es Richtung Zürich häufig zu längeren Wartezeiten und Staus.

Die Verkehrsteilnehmenden können sich mit verschiedensten Kommunikationsmitteln über die  Situation am Baregg informieren. Neben den Verkehrsmeldungen am Radio, liefert die Internetseite www.baregg.ch jederzeit Bilder der aktuellen Verkehrssituation zwischen Lenzburg und Dietikon. Dank der innovativen MMS-Technik (Multi-Media-Messaging) bietet das Baudepartement in Zusammenarbeit mit der Firma Swisswebcams.ch neu nun auch einen MMS-Baregg-Natel-Service an.

Die Bilder der Baregg-Webcams können direkt auf ein MMS-tüchtiges Handy geladen werden.

Acht Webcams am Baregg

Mit MMS-Mitteilungen können die Verkehrsteilnehmenden kritische Situationen auf der A1 erkennen, auch wenn sie bereits unterwegs sind. Die Nutzer senden einfach ein SMS mit den Begriffen CAM und dem entsprechenden Keyword an die Zielnummer 4666. Für die acht verfügbaren Webcams, welche im Bereich des Bareggs installiert sind,  existiert je ein KEYWORD:

BAREGGO Baregg Ost

BAREGGW Baregg West

WETTINGEN Wettingen

BIRRFELD Birrfeld

WUERENLOS Würenlos

BIRRHARD Birrhard

DIETIKON Dietikon

LENZBURG Lenzburg

Detaillierte Informationen über den MMS-Verkehrsservice sind über www.baregg.ch oder  über www.swisswebcams.ch/mms erhältlich.  Der Preis pro MMS beträgt 1.50 Franken.

Wohnbevölkerung im Juni 2003 

BASEL. Im Juni 2003 nahm die Bevölkerungszahl von Basel-Stadt um 247 auf 187 849 Personen ab. Dieser Rückgang fiel zwar höher aus als im Juni 2002 mit 111, aber tiefer als das Junimittel 1998/2002 von 367. Zur jüngsten Abnahme um 247 trugen auch die Ausländer 44 bei und zwar als Saldo eines Geburtenüberschusses von 52 und eines Wanderungsgewinns von 26, vermindert um 122 Einbürgerungen. Der Zuzugsüberschuss der Deutschen betrug noch 18 verglichen mit 32 im Vorjahresjuni.

Von Juni 2002 bis Juni 2003 sank der gesamte Einwohnerbestand ganz geringfügig um 9 Personen, nachdem er in den zwölf Monaten von Januar 2002 bis Januar 2003 noch um 508 gestiegen war. Dies entsprach damals bei den Ausländern einem Wachstum von 3,1 % gegenüber nunmehr 2,0 %, während die Schweizer in beiden Zwölfmonatsperioden einen Rückgang von 0,8 % aufwiesen.

Anreizmodell zeigt trotz negativer Wirtschaftsentwicklung Wirkung

Der Kanton Basel-Stadt hat am 1. Januar 2002 ein Pilotprojekt für ein neues Unterstützungsmodell in der Sozialhilfe gestartet. Dieses baut auf dem Grundsatz auf, dass sich Arbeit lohnen soll. Eine erste Beurteilung des Systems lässt den Schluss zu, dass der Systemwechsel geeignet ist, bessere Anreize zu schaffen. Da auch längerfristige Auswirkungen untersucht werden sollen, ist ein Schlussbericht erst auf Anfang 2004 zu erwarten.

BASEL. Die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe SKOS definieren in Pauschalen und Grundsätzen die Ansätze der Sozialhilfe. Unter diesem System müssen erwerbstätige Sozialhilfebezüger/innen ihr gesamtes Erwerbseinkommen mit der Sozialhilfe verrechnen. Das heisst, dass die Sozialhilfe um den Betrag des Einkommens gekürzt wird. Umgekehrt bedeutet das auch, dass eine bedürftige Person nicht mehr verfügbares Einkommen hat, egal ob sie einer bezahlten Arbeit nachgeht oder nicht. Die Richtlinien sehen lediglich einen maximalen Betrag von CHF 250.-- als Anreiz vor.

Modell Basel will Arbeit fördern

Nach dem neuen Modell in Basel soll sich Arbeit lohnen. Wer arbeitet, kann neu einen Drittel des Einkommens behalten. Im Gegenzug wurden die Unterstützungszahlungen für erwerbsfähige, aber nicht erwerbstätige Sozialhilfebezüger/innen leicht gekürzt. Als Kompensation stehen arbeitsfähigen Sozialhilfeempfänger/innen Angebote zur Verbesserung der beruflichen Integration zur Verfügung. Dazu gehören Arbeitsvermittlung, Qualifikationsmassnahmen sowie eine intensive Begleitung bei der Planung und Realisierung der beruflichen Integration. Neu ist auch, dass erwerbstätige Sozialhilfebezüger und -bezügerinnen ihr Einkommen versteuern.

Wissenschaftliche Untersuchung läuft

Das neue Modell des Kantons Basel-Stadt stützt sich auf einen Artikel der SKOS Richtlinien. Dieser sieht vor, dass unter bestimmten Bedingungen neue Unterstützungsmodelle erprobt werden können. Dazu gehört auch, dass die Modelle evaluiert werden. Die Sozialhilfe der Stadt Basel hat dafür das Statistische Amt des Kantons Basel-Stadt und Prof. Dr. Michael Gerfin vom Volkswirtschaftlichen Institut der Universität Bern beauftragt. Ein Zwischenbericht vom Juni 2003 analysiert, wie sich das Anreizmodell auf die Erwerbsquote und das durchschnittliche Einkommen der Sozialhilfebezüger/innen sowie auf die durchschnittlichen Zahlungen der Sozialhilfe an diese Bezüger/innen auswirkt. Die Untersuchung basiert auf den Registerdaten der Sozialhilfe Basel. Sie beschränkt sich auf die erwerbsfähigen Bezüger/innen, weil nur diese vom Anreizmodell betroffen sind. Sie machen etwa 75% aller Sozialhilfebezüger/innen aus. Der Anteil der Erwerbstätigen an den erwerbsfähigen Sozialhilfeempfänger/innen beträgt rund 25%. Im April 2003 haben sie im Schnitt ungefähr 1500 Franken im Monat verdient.

Methodik der Untersuchung

Mit statistischen Methoden kann die Wirkung des Anreizmodells geschätzt werden. Die Schwierigkeit besteht jedoch darin, eine geeignete Gruppe zu finden, mit der die Gruppe, die vom Anreizmodell betroffen ist, verglichen werden kann. Als Vergleichsgruppe, die nicht gemäss dem neuen Modell unterstützt wird, wurden erwerbsfähige Sozialhilfebezüger/innen aus dem Jahr 2001 ausgewählt. Demgegenüber besteht die Gruppe, die dem Anreizmodell unterliegt, aus den Sozialhilfeempfänger/innen des Jahres 2002. Weil für diese ungleich schwierigere wirtschaftliche Rahmenbedingungen vorliegen, kann man davon ausgehen, dass die tatsächliche Wirkung eher noch grösser ist als die geschätzte.

Das Modell zeigt Ergebnisse

Die wichtigsten Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Auf die Erwerbsquote der Sozialhilfebezüger/innen konnte kein Effekt nachgewiesen werden. Bei gleichbleibenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wäre eine höhere Erwerbsquote zu erwarten gewesen. Tatsächlich hat sich aber die Wirtschaftslage nach der Einführung des Anreizmodells dramatisch verschlechtert. Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Basel-Stadt ist von Januar 2002 bis April 2003 von 2,6% auf 4,3% gestiegen. Trotz dieser Verschlechterung ist die Erwerbsquote in Bezug auf die Vergleichsgruppe nicht gesunken.

Das durchschnittliche Einkommen der von der Sozialhilfe unterstützten erwerbstätigen Personen ist aufgrund des Anreizmodells ab Dezember 2002 um etwa 300 Franken gestiegen. Dies ist ein deutlicher Effekt des Anreizmodells. Er zeigt, dass die Bezüger/innen auf Anreize reagieren, sofern ihnen dies aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen möglich ist. Es zahlt sich somit aus, trotz Sozialhilfeunterstützung eigene Arbeitsbemühungen zu unternehmen.

Die durchschnittlichen Zahlungen der Sozialhilfe an die Bezüger/innen sind nach Einführung des Anreizmodells um rund 100 Franken pro Monat gesunken.

Weitere Abklärungen folgen

Der Zwischenbericht verwendet Daten bis zum April 2003. Die ermittelten Wirkungen des Anreizmodells sind daher eher kurzfristiger Natur. Im Schlussbericht, der im März 2004 erwartet wird, werden Daten bis zum Dezember 2003 ausgewertet, so dass auch mittelfristige Effekte des Anreizmodells berücksichtigt werden. Bis Anfang 2004 sollen zudem auch die Erfahrungen aus der Fallführung in der Sozialhilfe untersucht werden.

Ermutigende Ergebnisse

Eine erste Beurteilung aus der Sicht der Sozialhilfe lässt sich wie folgt zusammenfassen: Die Ergebnisse sind ermutigend, weil trotz erheblich schlechteren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die materielle Situation von arbeitenden Sozialhilfeempfänger/innen verbessert werden konnte. Das neue Modell ist relativ kompliziert, weil es dynamisch ausgestaltet ist und die Wechselwirkung zwischen Erwerbseinkommen und Steuerbelastung berücksichtigt. Es braucht für die Umsetzung einen grossen Aufwand und ist für die Beteiligten nicht leicht zu erfassen. Von der Untersuchung nicht erfasst ist die subjektive Wahrnehmung durch die Bezügerinnen und Bezüger. Sicher ist, dass das Anreizsystem bessere Rahmenbedingungen dafür setzt, dass sich Arbeit lohnt. Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung aktivierende Sozialhilfe, die sich als Hilfe zur Selbsthilfe versteht. Es muss auch deutlich hervorgehoben werden, dass ein Anreizsystem nicht einseitig als Sparmassnahme für die öffentlichen Haushalte angelegt werden darf. Neue Unterstützungssysteme setzen voraus, dass die Sozialhilfe im Gegenzug Massnahmen für berufliche und soziale Integration anbietet. Ein Angebot an Massnahmen für berufliche und soziale Integration ist Voraussetzung für die neuen Unterstützungsmodelle.

Basler Index der Konsumentenpreise im Juli 2003

BASEL. Der Basler Index der Konsumentenpreise ist im Juli 2003 um 0,9 % auf 101,9 Punkte zurückgegangen. Damit ist die prozentuale Jahresteuerung in Basel mit 0,2 % auf den tiefsten Wert seit Juli letzten Jahres gesunken, als sie mit -0,1 % gar negativ war.

Dieser starke Rückgang ist hauptsächlich auf die tiefere Indexziffer für Bekleidung und Schuhe (-12,9 %), beeinflusst durch Ausverkaufspreise für Sommerbekleidung, zurückzuführen. Wie schon im Jahr zuvor wurden nämlich die Preise dieser Bedarfsgruppe nicht wie früher im August, sondern bereits im Juli erhoben. Dies, um den saisonalen Änderungen des Angebots besser Rechnung zu tragen. Im negativen Bereich lagen im Berichtsmonat auch die Gruppenindices für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-0,8 %), für Verkehr (-0,5 %), für Nachrichtenübermittlung (-1,1 %) sowie für Restaurants und Hotels (-0,3 %). Die Abnahme der Indexziffer für Nachrichtenübermittlung ist auf Sommeraktionen verschiedener Anbieter im Telekommunikationssektor zurückzuführen, für fallende Nahrungsmittelpreise waren Preisreduktionen für Teigwaren, Schokolade, Gemüse und Früchte ausschlaggebend. Der Rückgang im Verkehrsbereich resultierte hauptsächlich aus gesunkenen Tarifen für Linienflüge. Umgekehrt verlief im Juli die Preisentwicklung bei der Bedarfsgruppe Wohnungsmiete und Energie (Anstieg um 0,1 %), dies eine Folge gestiegener Heizölpreise.

Der Landesindex zeigte bei einem leicht geringeren Rückgang gegenüber dem Vormonat um 0,8 % einen sehr ähnlichen Verlauf; er steht neu bei 102,0 Punkten. Die Jahresteuerung in der Schweiz beträgt 0,3 %.

Abbrennen von Feuerwerk in 11 Gemeinden verboten, 4 Gemeinden mit Einschränkung

LIESTAL. Aufgrund der anhaltenden Trockenperiode und der Wetterprognosen für die kommenden Tage besteht in weiten Teilen des Kantons Basel-Landschaft nach wie vor eine erhebliche Waldbrandgefahr. Die meisten Baselbieter Gemeinden haben deshalb für ihr Gemeindegebiet entsprechende Massnahmen angeordnet vor allem im Hinblick auf den bevorstehenden Nationalfeiertag.

Die folgenden 11 Baselbieter Gemeinden haben das Entfachen von offenem Feuer und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern im ganzen Gemeindegebiet strikte verboten:

- Böckten - Burg i.L - Buus - Diepflingen - Dittingen - Hersberg - Liestal - Liesberg - Ramlinsburg - Röschenz - Rünenberg

In den folgenden 4 Gemeinden ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern am 1. August nur an einem von der Gemeinde bestimmten Platz erlaubt:

- Anwil - Grellingen - Wittinsburg - Zeglingen

In folgenden 69 Baselbieter Gemeinden ist es weiterhin verboten, in und entlang von Wäldern, auf Wiesen und Feldern offenes Feuer zu entfachen sowie im Wald und in Waldesnähe (Distanz 200 Meter) Feuerwerkskörper abzubrennen:

- Aesch - Allschwil - Anwil - Arlesheim - Arboldswil - Arisdorf - Augst - Biel-Benken - Binningen - Birsfelden - Bottmingen - Böckten - Brislach - Bubendorf - Burg i.L. - Buus - Diegten - Diepflingen - Dittingen - Duggingen - Eptingen - Ettingen - Frenkendorf - Füllinsdorf - Giebenach - Grellingen - Hersberg - Hölstein - Känerkinden - Laufen - Lausen - Lauwil - Liedertswil - Liesberg - Liestal - Lupsingen - Münchenstein - Muttenz - Nenzlingen - Niederdorf - Nusshof - Oberdorf - Oberwil - Oltingen - Ormalingen - Pfeffingen - Pratteln - Ramlinsburg - Reigoldswil - Reinach - Röschenz - Rünenberg - Rothenfluh - Schönenbuch - Seltisberg - Sissach - Tecknau - Therwil - Thürnen - Titterten - Wahlen - Waldenburg - Wenslingen - Wintersingen - Wittingsburg - Zeglingen - Ziefen - Zunzgen - Zwingen

Die Bevölkerung wird aufgerufen, die kommunalen Anordnungen zu beachten und beim Abbrennen von Feuerwerk grösstmögliche Vorsicht walten zu lassen.

Wegen der nach wie vor ungenügenden Wassermengen ist es weiterhin verboten, Wasser aus Bächen, Flüssen und Weihern zu entnehmen.

Bern Wankdorf - S-Bahnstationen: Erschliessung 1. Etappe

BERN. Die ersten Arbeiten für die Erschliessung der S-Bahnstationen werden aufgenommen. Es betrifft dies den Abbruch der sogenannten "blauen Halle", Wankdorffeldstrasse 68A. Die Arbeiten für die neuen S-Bahnstationen und deren Erschliessung erstrecken sich über eine Dauer von ca. 1 1/2 Jahren.

Am 9. Februar 2003 hat der Souverän mit der Annahme der Vorlage dem Nutzungszonen- und Bauklassenplan, der Überbauungsordnung "Umfeld S-Bahn-Stationen Wankdorf" sowie dem Gesamtkredit von 18,731 Mio. Franken mit 87% Ja-Stimmen zugestimmt.

Der Bau der S-Bahnstationen erfolgt unter der Regie der SBB AG. Es betrifft dies sämtliche Bauten im Bereich der Gleisanlagen (Perrons, Passerellen etc.). Die Erschliessung 1. Etappe zu den S-Bahnstationen leitet das Tiefbauamt der Stadt Bern. Die Erschliessungsarbeiten werden voraussichtlich im November 2003 in Angriff genommen. Der Baubeginn an den S-Bahnstationen ist im August 2003 geplant. Zuerst wird im Rahmen der Baustelleninstallation die Zufahrt Nord ab Stauffacherstrasse in Form einer Baupiste gebaut. Die gesamten Anlagen werden auf den Fahrplanwechsel von Ende 2004 fertiggestellt.

Während den verschiedenen Bauphasen sind die Stauffacher-, Wankdorffeld- und Winkelriedstrasse direkt, anschliessende Strassenabschnitte indirekt durch den Baustellenverkehr betroffen. Bauherrschaften, Bauleitungen und Unternehmer sind angehalten, die Arbeiten so schonend als möglich durchzuführen. Dennoch werden Unannehmlichkeiten wie Lärm, Staub und zusätzlicher Verkehr für Anwohnende, Arbeitende und Passanten nicht zu vermeiden sein.

 

 

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