Ab 4. August finden schrittweise Testläufe für die Inbetriebnahme des Dock E am 1. September 2003 statt.

ZÜRICH. In der Zeit bis zur offiziellen Inbetriebnahme am 1. September wird das neue Dock E (vormals Midfield) auf dem Zürcher Flughafen getestet und schrittweise in Betrieb genommen.

Am Abend des Schweizer Nationalfeiertags wird ab 21 Uhr abends auf Piste 16 gelandet.

ZÜRICH. Der 1. August ist der schweizerische Nationalfeier-tag. Traditionsgemäss werden zur Abend- und Nachtzeit schweizweit Feuerwerke gezündet.

Verschiebung des Termins zur Wahl des Landgerichts- Vizepräsidiums Uri

ALTDORF. Der Urner Regierungsrat hat in seiner Sitzung vom 30. Juli 2003 beschlossen, den Termin zur Wahl des Landgerichts- Vizepräsidiums Uri neu anzusetzen.

Einblick in die Task Force gegen Gewalt in der Schule

FRAUENFELD. Als wirkungsvolles Instrument bei Kriseninterventionen hat sich die Task Force gegen Gewalt in der Schule erwiesen.

Pädagogische Fachhochschule- Start des ersten Nachdiplomstudiums

SOLOTHURN. Am 4. August beginnt für die Pädagogische Fachhochschule Solothurn ein neues Kapitel...

Miss und Mister Jungfrau - Wahl auf dem Jungfraujoch

INTERLAKEN. Miss Motoko Yanoh und Mister Yasuhiro Taninaka aus Tokyo sind Miss und Mister Jungfrau. 300 japanische Reisebürofachleute haben sich bei einem Wettbewerb für die Kandidatur qualifiziert.

Zwei Personen werden der fahrlässigen Tötung angeklagt

BERN. Im Zusammenhang mit der Falschetikettierung von Infusionsflaschen in der Spitalapotheke des Inselspitals und dem Tod eines Neugeborenen in der Kinderklinik in Bern von Ende 2000 hat das Untersuchungsrichteramt III Bern-Mittelland mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft zwei ehemalige leitende Angestellte der Inselapotheke wegen fahrlässiger Tötung an das Strafeinzelgericht VIII Bern-Laupen zur Beurteilung überwiesen.

 

31. Juli 2003

Ab 4. August finden schrittweise Testläufe für die Inbetriebnahme des Dock E am 1. September 2003 statt.

ZÜRICH. In der Zeit bis zur offiziellen Inbetriebnahme am 1. September wird das neue Dock E (vormals Midfield) auf dem Zürcher Flughafen getestet und schrittweise in Betrieb genommen.

Am 4. August beginnt die offene Flugzeugabfertigung mit 82-97 plätzigen Jumbolinos an sieben Standplätzen vor dem Dock E. Die Passagiere gelangen dabei noch mit Bussen zu den Flugzeugen und betreten das neue Dock noch nicht.

Am 5. August findet im Dock E der bereits angekündigte grosse Passagiertest statt, bei dem 600 freiwillige Testpassagiere auf 15 fiktive Flüge einchecken und geboardet werden. Dabei werden die Abfertigungsprozesse für Abflug und Ankunft überprüft.

Ab dem 11. August erfolgt eine Steigerung des Abfertigungsvolumens. Auf insgesamt 9 Standplätzen beginnt die offene Flugzeugabfertigung mit den 126-186 plätzigen Flugzeugtypen A319, A320 und A321. Gleichzeitig wird auch die Gepäcksortieranlage im Untergeschoss des Dock E in Betrieb gehen. Die Passagiere gelangen allerdings immer noch mit Bussen zu den Flugzeugen.

Der 23. August ist Starttermin für die unterirdische Skymetro, die den Flughafenkopf mit dem Dock E verbindet. Passagiere von ausgewählten Flügen gelangen dann bereits mit der im 2-Minuten-Takt verkehrenden Bahn und durch einzelne Gates im neuen Dock in ihre Flugzeuge.

Die Testläufe, deren Ergebnisse wichtige Hinweise für Optimierungen liefern, und die schrittweise Inbetriebnahme des neuen Dock E werden einen reibungslosen Übergang gewährleisten. Der offizielle Inbetriebnahmetermin für das Dock E ist am 1. September 2003. Dann werden schrittweise auch die B-Gates geschlossen.

Am Abend des Schweizer Nationalfeiertags wird ab 21 Uhr abends auf Piste 16 gelandet.

ZÜRICH. Der 1. August ist der schweizerische Nationalfeier-tag. Traditionsgemäss werden zur Abend- und Nachtzeit schweizweit Feuerwerke gezündet. Um den Flugbetrieb durch die Feuerwerkskörper nicht zu gefährden (Irritation der Piloten durch die hoch fliegenden Feuerwerksraketen etc.), erfolgen die Landungen ab 21. Uhr abends bis Flugbetriebsende von Norden her auf der Piste 16. Die Starts erfolgen auf der Piste 34 nach Norden.

Gemäss deutscher Verordnung müsste abends ab 21 Uhr von Osten her auf der Piste 28 gelandet werden. Nach Rücksprache mit den zuständigen deutschen Stellen wird aus Sicherheitsgründen im Sinne einer Ausnahmeregelung am Abend des Schweizer Nationalfeiertages auf diese Regelung verzichtet.

Verschiebung des Termins zur Wahl des Landgerichts- Vizepräsidiums Uri

ALTDORF. Der Urner Regierungsrat hat in seiner Sitzung vom 30. Juli 2003 beschlossen, den Termin zur Wahl des Landgerichts-Vizepräsidiums Uri neu anzusetzen. Der ursprünglich für den 7. September 2003 vorgesehene Wahltermin entfällt. An dessen Stelle wird die Ersatzwahl voraussichtlich am 19. Oktober 2003 - gleichzeitig mit den Nationalrats- und Ständeratswahlen - durchgeführt. Gegen die Ansetzung des ursprünglichen Wahltermins ist beim Regierungsrat vorsorglich Beschwerde erhoben worden. Der Regierungsrat hat den Wahltermin verschoben, um weitere Diskussionen, die bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern zu einer Verunsicherung führen könnten, zu vermeiden. Die eingereichte Beschwerde wird damit im Protokoll des Regierungsrates als gegenstandslos abgeschrieben.

Einblick in die Task Force gegen Gewalt in der Schule

FRAUENFELD. Als wirkungsvolles Instrument bei Kriseninterventionen hat sich die Task Force gegen Gewalt in der Schule erwiesen.

An der 7. Sommermedienfahrt erhielten Journalisten einen eindrücklichen Einblick in den Alltag der seit 2001 bestehenden Gruppe.

Die Task Force ist ein Teil des Pädagogisch-Psychologischen Dienstes (PPD) im Amt für Kindergarten und Volksschule; sie wird von dessen Leiter, Herbert Wyss, geführt. Seit der Etablierung vor zwei Jahren hat die Task Force bis jetzt in 65 Fällen bei Gewalt in und um Schulen im Thurgau wertvolle Hilfe geleistet. Gewalt in der Schule sei kein sehr neues Phänomen, betonte Herbert Wyss in der Einleitung. Als Beweis zeigte er Titelblätter von Newsmagazinen, die schon vor einigen Jahren erschienen waren. Neu sei allerdings, dass gegen Lehrpersonen Gewalt angewendet werde.

Als Kernaufgabe der Task Force des PPD bezeichnete Wyss das Krisenmanagement im Falle von «grosser Gewalt». Gemeint sei damit die Gefährdung des Lebens, ein plötzlicher Todesfall oder eine völlige Überforderung der Schule im Gewaltbereich. Rund 40 Prozent der Notfall-Anrufe führe zu Einsätzen der Task Force gegen Gewalt, betonte Bruno Hofer, der zusammen mit Ulrich Zulauf die Organisation und die Abläufe im Detail vorstellte. In den übrigen Fällen würden die bestehenden Unterstützungssysteme reichen.

Anhand von zwei Beispielen - Suizid einer Lehrperson und  tödlicher Verkehrsunfalls eines Kleinkinds im Schulbereich – schilderten dieVerantwortlichen die vielfältigen Problemstellungen, die sich für Angehörige, Lehrpersonen, Schülerschaft und Schulbehörden ergeben. Bei Bedarf übernimmt die Task Force das Kriesenmanagement vor Ort und stellt einen Einsatzleiter mit Verfüngungsgewalt, der alle Massnahmen koordiniert. Dank der Vernetzung mit weiteren Fachstellen wie Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst, Schulberatung, Jugendanwaltschaft, Sicherheitspolizei etc. können jederzeit weitere Spezialisten und Dienstleistungen angefordert werden. Oft hilft auch ein gezieltes Coaching der lokalen Verantwortlichen, die Krise zu bewältigen.

Zum Abschluss äusserte Herbert Wyss eine klare Meinung zu Gewalt und Drohungen. «Die meisten unserer Fälle beginnen mit Drohungen», berichtete Wyss. Darauf nicht zu reagieren, sei falsch. Denn dem Täter gelinge es praktisch nie aus eigener Kraft, den Kreis der Drohungen und Gewaltanwendungen zu durchbrechen. Gewalt dürfe in keiner Form akzeptiert werden, betonte Wyss. Diese Haltung lasse sich allerdings nur mit erheblichen sozialpolitischen Kosten durchsetzen.

Pädagogische Fachhochschule- Start des ersten Nachdiplomstudiums

SOLOTHURN. Am 4. August beginnt für die Pädagogische Fachhochschule Solothurn ein neues Kapitel: Die Lehrerinnen- und Lehrerweiterbildung, heute eine Abteilung der PH Solothurn, startet das erste Nachdiplomstudium. 26 Ausbildende für berufspraktische Studien der PH Solothurn nehmen ihr Studium auf.

Immer wieder wurde in der bisherigen seminaristischen Ausbildung der Bruch zwischen der Theorie und dem Schulalltag kritisiert. Die neue Lehrerinnen- und Lehrerbildung weist deshalb dem berufspraktischen Teil einen höheren Stellenwert zu. Studierende nehmen neu schon ab Studienbeginn am Leben einer Schule teil und werden dabei von amtierenden Lehrkräften begleitet und angeleitet. Diese werden als Partner in die neue Lehrerbildung einbezogen und die Arbeit in der Schule wird gleichwertig zu den Fachwissenschaften als Teil des Studiums anerkannt.

Um die neuen, erweiterten Aufgaben erfüllen zu können, bietet die Weiterbildung den Ausbildenden der berufspraktischen Studien neu ein drei jähriges Nachdiplomstudium mit dem Abschluss in Erwachsenenbildung an. Hier begeht die PH Solothurn neue Wege: In der Lehrerinnen- und Lehrerbildung war es bisher nicht möglich, über die Schule hinausgreifende Ausweise und Abschlüsse zu erwerben. Die berufliche Weiterentwicklung innerhalb des Bildungssystems ist ein altes und berechtigtes Anliegen der Lehrpersonen und steigert die Attraktivität des Lehrberufs. Vor Studienbeginn haben sich die zukünftigen Ausbildenden denn auch zur Mitarbeit in den berufspraktischen Studien der PH Solothurn verpflichtet.

Beide Studiengänge des Nachdiplomstudiums konnten problemlos besetzt werden, zwei Gruppen zu 26 Personen nehmen im August bzw. im Oktober ihr Studium auf. Das grosse Interesse zeigt, dass sich viele Lehrpersonen weiterzuqualifizieren und sich damit für die neue Ausbildung engagieren. Dadurch finden Studierende hier in Solothurn eine zeitgemässe, auf die Praxis ausgerichtete Lehrerbildung vor.

Miss und Mister Jungfrau - Wahl auf dem Jungfraujoch

INTERLAKEN. Miss Motoko Yanoh und Mister Yasuhiro Taninaka aus Tokyo sind Miss und Mister Jungfrau. 300 japanische Reisebürofachleute haben sich bei einem Wettbewerb für die Kandidatur qualifiziert. Vier Damen und sechs Herren erreichten die Schlussrunde. Sie wurden zum Schweizer Nationalfeiertag zu einer Studienreise in die Schweiz eingeladen. Zwei davon erkämpften nun auf dem Jungfraujoch den begehrten Titel.

Seit vielen Jahren treten die Jungfraubahnen aktiv auf dem asiatischen Markt auf. Besonders in Japan, dem wichtigsten Herkunftsland der Gäste aus dem Fernen Osten. Zusammen mit Schweiz Tourismus und der damaligen Swissair haben die Jungfraubahnen 1998 zum ersten Mal den Wettbewerb um die Wahl der Miss und des Mister Jungfrau ausgeschrieben. Am Anfang war der bekannteste Schweizer in Japan, der K1 Champion Andy Hug, als Mitbegründer der Trophy dabei. Heute gehört dieser Anlass zur Tradition und ist bei den Reisebüro-Mitarbeitern in ganz Japan sehr beliebt. In diesem Jahr haben über 300 Personen den umfangreichen Fragebogen über das Reiseland Schweiz und die Jungfraubahn vollständig ausgefüllt und alle Fragen richtig beantwortet. Aus den dreihundert Anwärtern wurden vier Damen und sechs Herren für das Finale in die Schweiz eingeladen.

Miss Motoko Yanoh und Mister Yasuhiro Taninaka gewannen den eher spielerischen, fröhlichen Wettbewerb auf dem Jungfraujoch. Bei verschiedenen Wettkämpfen spielte der Schnee eine wichtige Rolle. Auch wenn nur die beiden mit einem Titel "Miss und Mister Jungfrau" ausgezeichnet wurden, für die "Verlierer" war die Studienreise in die Schweiz mehr als nur ein Trostpflaster.

Alle Finalisten der letzten Jahre treffen sich in Japan regelmässig im Jungfrau-Winner-Club zu kulturellen und touristischen Anlässen mit Themen rund um die Schweiz.

Zwei Personen werden der fahrlässigen Tötung angeklagt

BERN. Im Zusammenhang mit der Falschetikettierung von Infusionsflaschen in der Spitalapotheke des Inselspitals und dem Tod eines Neugeborenen in der Kinderklinik in Bern von Ende 2000 hat das Untersuchungsrichteramt III Bern-Mittelland mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft zwei ehemalige leitende Angestellte der Inselapotheke wegen fahrlässiger Tötung an das Strafeinzelgericht VIII Bern-Laupen zur Beurteilung überwiesen.

Am 20. Dezember 2000, am 3. Januar 2001 und 20. Januar 2001 waren im Berner Inselspital drei Säuglinge verstorben. Die in der Folge durchgeführten Ermittlungen und rechtsmedizinischen Untersuchungen hatten ergeben, dass eines der Neugeborenen an den Folgen einer versehentlichen Abgabe von Calciumchlorid 2,5 % anstelle von Glucose 20% verstorben ist. Die Verwechslung war auf eine unbewusste Falschetikettierung von Infusionsflaschen zurück zu führen, die sich bei der Produktion von Glucose 20% im Januar 2000 ereignet hatte, als der gewohnte Betriebsablauf der Apotheke durch Qualitätstests der Sterilisationsöfen teilweise abgeändert worden war. Bei den anderen beiden verstorbenen Säuglingen konnte ein Kausalzusammenhang mit der Falschetikettierung verneint werden. Calciumchlorid war diesen Kindern nur über kurze Zeit irrtümlich verabreicht worden.

Darüber hinaus überprüfte das Institut für Rechtsmedizin (IRM) in einer aufwändigen Untersuchung 455 Todesfälle im Inselspital in denjenigen Abteilungen, die mit Glucose 20% aus der problematischen Produktion im Januar 2000 beliefert worden waren. Dabei stellte sich heraus, dass 31 später verstorbene Patienten Glucose 20% erhalten hatten. Nach den IRM-Abklärungen bestehen indessen in keinem dieser Fälle Hinweise auf einen unerwünschten Effekt im Zusammenhang mit der Zufuhr von Glucose 20% bzw. auf eine versehentliche Abgabe von Calciumchlorid 2,5%.

 

 

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