Berufungen des Universitätsrates

ZÜRICH. Der Zürcher Universitätsrat ernannte Prof. Dr. Silke-Petra Bergjan, geboren 1962, zur ausserordentlichen Professorin für Kirchen- und Theologiegeschichte von der Alten Kirche bis zur Reformation.

Disziplinarverfahren Blumer: Das Verfahren wurde eingestellt

BERN. Am 30. April 2003 hat der Polizeikommandant der Stadt Bern, Rechtsanwalt Daniel Blumer, beim Gemeinderat die Eröffnung eines Disziplinarverfahrens gegen sich selbst beantragt, nachdem ihm der damalige politische Vorgesetzte, Dr. Kurt Wasserfallen, Illoyalität vorgeworfen hatte und öffentlich die Entlassung Blumers gefordert worden war.

Jakob Rütsche neuer Leiter der kantonalen Steuerverwaltung Neuer Leiter der Steuerverwaltung

FRAUENFELD. Der Chef des Departements für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau hat Jakob Rütsche zum neuen Leiter der kantonalen Steuerverwaltung gewählt.

Stipendien

SCHAFFHAUSEN. Der Schaffhausener Regierungsrat hat die Verordnung über die Ausrichtung von Stipendien und Studiendarlehen geändert.

Arbeitsgesetz

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen stimmt der Teilrevision der Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz mit einigen Vorbehalten grundsätzlich zu.

Wichtige Weichenstellungen für die Zukunft eines gemeinsamen Kantonsspitals ür Obwalden und Nidwalden

STANS/SARNEN. Die Kantonsregierungen  von Obwalden und Nidwalden verabschieden weitere Eckpunkte für die Zusammenführung der Kantonsspitäler Sarnen und Stans.

Die Verbindung Trun - Schlans wird wieder hergestellt

CHUR. Während der katastrophalen Regenfälle im November 2002 zerstörten  Hangrutschungen und Rüfenniedergänge die kantonale Verbindungsstrasse  von Trun nach Schlans im Val Farbertg auf einer Länge von 500 Metern beinahe vollständig.

ZLV zum Baudepartement

BASEL. Der Basler Regierungsrat hat zur Kenntnis genommen, dass das Bau- und das Finanzdepartement die Optimierung des kantonalen Immobilienmanagements per Anfang 2004.

BaselWorld nicht mehr in Zürich

BASEL/ZÜRICH. Die Uhren- und Schmuckmesse «BaselWorld» wird nächstes Jahr nur noch am Standort Basel stattfinden.

Unterstützung durch den Lotteriefonds

BASEL. Der Basler Regierungsrat hat für insgesamt elf weitere Anlässe Mittel in der Höhe von 330’000 Franken aus dem Lotteriefonds bewilligt...

Regierungsrat Tschudi nimmt an Europaratskonferenz in Kazan (RU) teil

BASEL. Der Basler Regierungsrat Tschudi nimmt an einer Konferenz des Kongresses der Gemeinden und Regionen Europas (KGRE) des Europarats in Kazan (Republik Tatarstan, Russische Föderation) teil.

Basler Tagesmütter-Verein ausgebootet

BASEL. Dem Verein Tagesmütter werden ab 2004 die Subventionen gestrichen.

Anne Witschi wird neue Basler Kantonsärztin

BASEL. Anne Witschi wird neue Basler Kantonsärztin. Sie tritt diese Funktion per 1. Oktober 2003 an.

Koordinationsgruppe zur LKW-Maut-Einführung

BERN. Eine Koordinationsgruppe unter Leitung des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) wird die Einführung der deutschen LKW-Maut eng begleiten und nötigenfalls Massnahmen zur Behebung von Verkehrsstörungen im schweizerischen Grenzbereich vorschlagen.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

9. Juli 2003

Berufungen des Universitätsrates

ZÜRICH. Der Zürcher Universitätsrat ernannte Prof. Dr. Silke-Petra Bergjan, geboren 1962, zur ausserordentlichen Professorin für Kirchen- und Theologiegeschichte von der Alten Kirche bis zur Reformation.

Disziplinarverfahren Blumer: Das Verfahren wurde eingestellt

BERN. Am 30. April 2003 hat der Polizeikommandant der Stadt Bern, Rechtsanwalt Daniel Blumer, beim Gemeinderat die Eröffnung eines Disziplinarverfahrens gegen sich selbst beantragt, nachdem ihm der damalige politische Vorgesetzte, Dr. Kurt Wasserfallen, Illoyalität vorgeworfen hatte und öffentlich die Entlassung Blumers gefordert worden war.

Am 1. Mai 2003 hat der Gemeinderat das Disziplinarverfahren eröffnet. Als Untersuchungsleiter konnte alt Obergerichtspräsident Ueli Hofer, Bremgarten, gewonnen werden. Er hat 15 Personen befragt und zahlreiche Dokumente konsultiert. Am 25. Juni 2003 hat er seinen Schlussbericht abgeliefert. Nachdem dem Polizeikommandanten das rechtliche Gehör gewährt worden war, hat der Gemeinderat am 2. Juli 2003 beschlossen, das Disziplinarverfahren gestützt auf die Schlussfolgerungen des Untersuchungsleiters aufzuheben.

Jakob Rütsche neuer Leiter der kantonalen Steuerverwaltung Neuer Leiter der Steuerverwaltung

FRAUENFELD. Der Chef des Departements für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau hat Jakob Rütsche zum neuen Leiter der kantonalen Steuerverwaltung gewählt. Jakob Rütsche ist 51 Jahre alt. Er tritt auf den 1. April 2004 die Nachfolge von Dr. Peter Küttel an, der auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Jakob Rütsche ist zur Zeit Leiter der Abteilung Natürliche Personen bei der kantonalen Steuerverwaltung. Seine Wahl erfolgte nach einer externen Ausschreibung in einem ordentlichen Auswahlverfahren.

Stipendien

SCHAFFHAUSEN. Der Schaffhausener Regierungsrat hat die Verordnung über die Ausrichtung von Stipendien und Studiendarlehen geändert. Dabei wurden einerseits die anrechenbaren Höchstansätze für die von den Schulabsolventen zu bezahlenden Schulgelder erhöht. Anderseits wurde bei Absolventen einer Zweitausbildung oder Weiterbildung für die Ermittlung der anrechenbaren Elternleistung eine Erhöhung der Abzugsmöglichkeit vorgenommen.

Arbeitsgesetz

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen stimmt der Teilrevision der Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz mit einigen Vorbehalten grundsätzlich zu. Insbesondere weist die Regierung in ihrer Vernehmlassung an das Staatssekretariat für Wirtschaft darauf hin, dass die Anwendung der komplexen arbeitsrechtlichen Ausführungsbestimmungen sehr hohe Anforderungen an die verantwortlichen Personen in den Betrieben und an die Vollzugsbehörden stellt.

Die Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz regelt die Ausnahmebestimmungen für alle Branchen, für die der gesetzliche Arbeitszeitrahmen nachgewiesenermassen zu eng ist. Mit der vorgeschlagenen Änderung soll ein Gleichgewicht zwischen den besonderen Bedürfnissen der betroffenen Betriebe und dem Schutz der Arbeitnehmenden gefunden werden. Die Verordnungsrevision sieht eine Ausdehnung der Anwendung bestehender Sonderbestimmungen auf neue Branchen vor.

Die Auswirkungen auf die öffentlichen Spitäler sind nach Ansicht der Regierung für den Kanton Schaffhausen erheblich und haben spürbare Mehrkosten zur Folge. Die Dienstleistungen der Spitäler sollten sich auch in Zukunft primär nach den Bedürfnissen der Patienten richten. Für einvernehmliche Lösungen zwischen Betrieben und Mitarbeitenden, welche den Interessen der Patienten und des öffentlichen Gesundheitswesens generell dienen, sollte ein möglichst flexibler Rahmen geschaffen werden.

Wichtige Weichenstellungen für die Zukunft eines gemeinsamen Kantonsspitals ür Obwalden und Nidwalden

STANS/SARNEN. Die Kantonsregierungen  von Obwalden und Nidwalden verabschieden weitere Eckpunkte für die Zusammenführung der Kantonsspitäler Sarnen und Stans. Sie sprechen sich für einen Einheitsstandort für das Akutspital in Stans aus zur Sicherstellung der Grundversorgung der Bevölkerung von Obwalden und Nidwalden in optimaler Qualität und zu tragbaren  Kosten. Auf einen zweiten Standort für die tageschirurgischen Leistungen in Sarnen wird aus betriebswirtschaftlichen und medizinischen  Gründen verzichtet. Die erforderlichen Investitionen im Kantonsspital Stans sollen auf das absolut Notwendigste beschränkt werden. Der Leistungsauftrag für die gemeinsame künftige Psychiatrieversorgung ist sowohl für den ambulanten wie den stationären Bereich und unter Einbezug der ausserkantonalen Versorgung vertiefter abzuklären. Als Standort für die Psychiatrieversorgung steht nach wie vor Sarnen im Vordergrund. Die weiteren Abklärungen für den Abschluss der interkantonalen Vereinbarung, insbesondere über die Standortabgeltung und die Ermittlung des Wertberichtigungsbedarfs, werden einer besonderen Verhandlungsdelegation mit den Finanzdirektoren und Gesundheitsdirektoren beider Kantone übertragen.

Die Verbindung Trun - Schlans wird wieder hergestellt

CHUR. Während der katastrophalen Regenfälle im November 2002 zerstörten  Hangrutschungen und Rüfenniedergänge die kantonale Verbindungsstrasse  von Trun nach Schlans im Val Farbertg auf einer Länge von 500 Metern beinahe vollständig. Glücklicherweise blieb Schlans über eine Gemeindestrasse von Tavanasa her weiterhin erreichbar. Die vom Bündner Tiefbauamt mit Hochdruck verfolgten Projektierungsarbeiten für die  Wiederherstellung der kantonalen Verbindung nach Schlans haben nach  einem Variantenstudium ergeben, dass die bisherige Linienführung beibehalten werden soll. Die Wiederherstellung der Strasse im Val  Farbertg ist die kostengünstigste und auch zeitlich am schnellsten  realisierbare Lösung. Diesen Herbst werden die ersten Stützmauern  erstellt. Bis im Jahr 2005 sollte Schlans wieder von Trun her erreichbar sein.

ZLV zum Baudepartement

BASEL. Der Basler Regierungsrat hat zur Kenntnis genommen, dass das Bau- und das Finanzdepartement die Optimierung des kantonalen Immobilienmanagements per Anfang 2004. Um diese wichtige Querschnittsaufgabe erfolgreich wahrzunehmen und die vorhandenen Synergien voll auszuschöpfen, wird die seit 1951 dem Finanzdepartement angehörende ZLV per Anfang 2004 ins Baudepartement transferiert. Aus dieser Dienststelle und Teilen des Hochbau- und Planungsamtes soll eine Dienststelle mit einem gegenüber heute entsprechend erweiterten Aufgabenbereich (Bearbeitung sämtlicher Belange der Liegenschaften des Kantons) gebildet werden. Eine Arbeitsgruppe wurde damit beauftragt, dem Regierungsrat Vorschläge zur konkreten Ausgestaltung dieser Lösung zu unterbreiten.

BaselWorld nicht mehr in Zürich

BASEL/ZÜRICH. Die Uhren- und Schmuckmesse «BaselWorld» wird nächstes Jahr nur noch am Standort Basel stattfinden. Nach dem Arbeitsverbot für Personen aus SARS-Risikoländern, blieb am Co-Standort Zürich die Hälfte der Messestände leer. Nun hat der Verwaltungsrat der Messe Schweiz entschieden, dass sich «BaselWorld» aus Zürich zurückzieht.

Unterstützung durch den Lotteriefonds

BASEL. Der Basler Regierungsrat hat für insgesamt elf weitere Anlässe Mittel in der Höhe von 330’000 Franken aus dem Lotteriefonds bewilligt:

Das Organisationsteam TanzTage Basel wird für die Durchführung der 6. Zeitgenössischen Tanztage in Basel mit 50'000 Franken unterstützt.

Die Genossenschaft Pfadfinderheim St. Marien Basel wird für die Sanierung der Toiletten- und Waschanlage des Pfadiheims in Diegten mit 40'000 Franken unterstützt.

Der Basler Gesangsverein wird für die Aufführung der f-moll Messe von Anton Bruckner im Dezember 2003 im Grossen Musiksaal mit 40'000 Franken unterstützt.

Das Figurentheater Barbara Gyger wird für die Produktion des Theaterstücks für Kinder "Wenn ich mir etwas wünschen könnte" mit 30'000 Franken unterstützt.

Das Theater Scala Basel wird für die Produktion der Barockoper "Oreste" von F. G. Händel mit dem Ensemble Pasticcio Renano mit 30'000 Franken unterstützt.

Das Atelier-Theater Riehen wird für die Sommerproduktion 2003 "Das Wirtshaus zum Spessart" mit 30'000 Franken unterstützt.

Das Urfer Märli-Theater wird für die Produktion 2003/04 des Märchens "Froschkönig" mit 25'000 Franken unterstützt.

Die Skateboardeuropa GmbH wird für die Durchführung der Skateboard Europameisterschaften im August 2003 in Basel mit 25'000 Franken unterstützt.

Das Kammerorchester Concertino wird für die Produktion der Tango-Oper "Altazar" mit 25'000 Franken unterstützt.

Die Naturfreunde Riehen werden für die Dachsanierung des Naturfreundehauses Meisenpfiff der Sektion Riehen-Basel in Muggenbrunn/Todtnau, unter der Bedingung, dass die Restfinanzierung gesichert ist, mit 20'000 Franken unterstützt.

Der Notfunkcorps beider Basel wird für die Anschaffung neuer Funkanlagen mit 15'000 Franken unterstützt.

Regierungsrat Tschudi nimmt an Europaratskonferenz in Kazan (RU) teil

BASEL. Der Basler Regierungsrat Tschudi nimmt an einer Konferenz des Kongresses der Gemeinden und Regionen Europas (KGRE) des Europarats in Kazan (Republik Tatarstan, Russische Föderation) teil und referiert über regionale Partnerschaften und grenzüberschreitende Kooperationen am Beispiel von Basel-Stadt

Auf Initiative des Kongresses der Gemeinden und Regionen Europas (KGRE) des Europarats findet am 11./12. Juli 2003 in Kazan (Hauptstadt der Republik Tatarstan der Russischen Föderation) eine Konferenz statt, die dem Thema "Die verfassungsmässige Stellung der Regionen in Russland und anderen europäischen Ländern" gewidmet ist.

An der internationalen Konferenz nehmen hohe Verwaltungsbeamte des Europarats, der Russischen Föderation und der Republik Tatarstan sowie Politiker und Experten aus verschiedenen europäischen Ländern teil. Themen bilden die aktuelle Situation in der Russischen Föderation ebenso wie Beispiele der Regionalisierung und Dezentralisierung auf europäischer und nationaler Ebene. Ein Schwerpunkt bildet der Beitrag des Föderalismus zur Konfliktlösung.

Hans Martin Tschudi beleuchtet am Beispiel des Kantons Basel-Stadt Einrichtungen der interkantonalen Partnerschaft und Zusammenarbeit sowie Modelle der grenzüberschreitenden und europäischen Zusammenarbeit. Er war aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen als für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit verantwortliches Regierungsmitglied und als Vizepräsident der Oberrheinkonferenz vom Kongress im Juni 2002 zum Berichterstatter für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Mitglied des Kongressbüros gewählt worden.

Als weiterer Schweizer Teilnehmer der Konferenz wird Regierungsrat Hans Ulrich Stöckling, St. Gallen, Präsident der Institutionellen Kommission des KGRE, die Ausgestaltung des Föderalismus in der Schweiz präsentieren.

Basler Tagesmütter-Verein ausgebootet

BASEL. Dem Verein Tagesmütter werden ab 2004 die Subventionen gestrichen. Seine Aufgaben wird eine Trägerschaft des Basler Gewerbeverbands übernehmen. Der Entscheid des Erziehungsdepartementes bedeutet das Ende des Vereins.

Anne Witschi wird neue Basler Kantonsärztin

BASEL. Anne Witschi wird neue Basler Kantonsärztin. Sie tritt diese Funktion per 1. Oktober 2003 an. Die neue Basler Kantonsärztin verfügt über eine breite Erfahrung in Public Health und klinischer Medizin.

Der Regierungsrat hat der Anstellung von Dr. med. Anne Witschi als neue Basler Kantonsärztin bei den Gesundheitsdiensten des Sanitätsdepartements Basel-Stadt zugestimmt. Anne Witschi (Jahrgang 1965), von Hindelbank (BE), tritt die Nachfolge von Bruno Bucheli an, der Anfang Jahr überraschend verstorben ist.

Koordinationsgruppe zur LKW-Maut-Einführung

BERN. Eine Koordinationsgruppe unter Leitung des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) wird die Einführung der deutschen LKW-Maut eng begleiten und nötigenfalls Massnahmen zur Behebung von Verkehrsstörungen im schweizerischen Grenzbereich vorschlagen. Das Gremium wurde heute eingesetzt und besteht aus Vertretern des Bundes, betroffener Kantone sowie deutscher Amtsstellen. Die Maut Schritt auf dem Weg zu einer international abgestimmten Anrechnung der Strassenkosten nach dem Verursacherprinzip dar. grenzüberschreitenden Verkehr behindern.

 

 

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