Teilstrategie Wohnen des Fonds für die Boden- und Wohnbaupolitik

BERN. Der Fonds für die Boden- und Wohnbaupolitik der Stadt Bern besitzt Liegenschaften und Grundstücke des Finanzvermögens mit einem Buchwert von knapp 466 Millionen Franken. 

Internetauftritt www.tg.ch wächst stetig

FRAUENFELD. Der Internetauftritt des Kantons Thurgau wird immer umfassender.

Zukunftsstrategie für das Spital Breitenbach

SOLOTHURN. Die SOGEKO (Sozial- und Gesundheitskommission) hat an ihrer jüngsten Sitzung der Überführung des Bezirksspitals Thierstein in Breitenbach in ein Kompetenzzentrum für das Alter zugestimmt.

Neuer Entsorgungsplan der Stadtreinigung

BASEL. Die Stadtreinigung des Tiefbauamtes verteilt in den nächsten Tagen den neuen Entsorgungsplan.

Neuer CEO bei Basel United

BASEL. Christian Kern wird neuer CEO bei der Basel United Stadion-Management AG.

Grossprojekt zur Erforschung der Milchstrasse

BASEL. Das astronomische Institut der Universität Basel beteiligt sich an einem mehrjährigen internationalen Grossprojekt ("RAVE") zur Erforschung "Radialgeschwindigkeits- experiment" (RAdial Velocity Experiment) und zielt darauf ab, die Bewegungen und die chemische Zusammensetzung der hellsten 50 Millionen Sterne zu messen, um daraus die Entstehungsgeschichte unserer Heimatgalaxis abzuleiten.

Zupendelnde aus der halben Schweiz

ZÜRICH. Beinahe 178'000 Erwerbstätige strömen Tag für Tag in die Stadt Zürich.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

2. Juni 2003

Teilstrategie Wohnen des Fonds für die Boden- und Wohnbaupolitik

BERN. Der Fonds für die Boden- und Wohnbaupolitik der Stadt Bern besitzt Liegenschaften und Grundstücke des Finanzvermögens mit einem Buchwert von knapp 466 Millionen Franken. Davon entfallen 46 Prozent auf Wohnliegenschaften. Es handelt sich dabei um 581 Liegenschaften mit insgesamt 2243 Wohnungen, die 3.1 Prozent des Wohnungsbestands in der Stadt Bern ausmachen. Eine vertiefte Analyse des Wohnungsbestands des Fonds hat gezeigt, dass dringend Handlungsbedarf besteht.

Internetauftritt www.tg.ch wächst stetig

FRAUENFELD. Der Internetauftritt des Kantons Thurgau wird immer umfassender. Im Mai neu aufgeschaltet wurden die Websites von knapp einem Dutzend neuer Amtsstellen und Organisationen, darunter das Strassenverkehrsamt und die Kantonspolizei. In ihren Internetauftritten orientieren die Amtstellen über ihre Tätigkeiten und bieten eine Vielzahl von Dienstleistungen an, die den Verkehr mit den Behörden wesentlich erleichtern. So offeriert zum Beispiel das Strassenverkehrsamt (www.stva.tg.ch) eine Vielzahl von elektronischen Formularen, mit denen Anträge für Ausweise gestellt oder Terminverschiebungen für die periodische Fahrzeugkontrolle getätigt werden können. Bereits eingeführt sind der elektronische Autoindex und die Versteigerung von originellen Autoschildern über das Internet.

Ein vielfältiges Angebot präsentiert auch der Internetauftritt der Kantonspolizei (www.kapo.tg.ch). Neben den Kontaktmöglichkeiten zu den verschiedenen Teilen der Polizeiorganisation sind unter anderem die aktuellen Medienmitteilungen, Kriminalstatistiken, die Liste der ungeklärten Verbrechen und nationale Kampagnen abrufbar.

Eine Fülle von nützlichen Informationen ist auch im Auftritt des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (http://www.tg.ch/awa/) zu finden. Die Spanne reicht von Tipps für Jungunternehmer über die Bedingungen für Schlechtwetterentschädigung bis zu Links zu gesetzlichen Regelungen wie das Arbeitsvertragsrecht.

Die Kantonsbibliothek bietet unter www.tg.ch/biblio einen grossen Teil ihres umfassenden Angebots via Internet an. So lässt sich der elektronisch erfasste Bestand an Titeln nach Stichwörtern durchsuchen. Auch die Fernleihe von Büchern, die sich nicht im Besitz der Kantonsbibliothek befinden, ist per Internet möglich. Eine nützliche Hilfe bei der Suche nach Publikationen sind die Links zu anderen Bibliotheken.

Die faszinierende Welt der sechs kantonalen Museen eröffnet die Adresse www.tg.ch/museen. Der Besucher erfährt neben Öffnungszeiten und Lage alles über Sonderausstellungen und zusätzlichen Aktivitäten zum normalen Ausstellungsbetrieb wie zum Beispiel spezielle Kinderführungen.

Weitere nützliche Informationen und Formulare sind im Auftritt des Personalamtes – offene Stellen unter www.tg.ch/stellen – des Forstamtes (www.tg.ch/kfa) oder der Grundbuch- und Notariatsinspektorate (www.tg.ch/gni) zu finden. Sogar Einkäufe können im Internet des Kantons getätigt werden. Unter www.tg.kalchrain.ch bietet die Arbeitserziehungsanstalt Kalchrain diverse Artikel wie Landwirtschaftsprodukte, Kleintiergehege, Gartenmöbel, Bastelmodule und Pflanzen an. Bestellungen von Publikationen wie Geschäftsberichten, Imagebroschüren oder die Zusammenstellung der Steuerfüsse im Kanton sind auch im Online-Shop der Büromaterial-, Lehrmittel- und Drucksachenzentrale der Staatskanzlei unter www.tg.ch/bldz möglich.

Zukunftsstrategie für das Spital Breitenbach

SOLOTHURN. Die SOGEKO (Sozial- und Gesundheitskommission) hat an ihrer jüngsten Sitzung der Überführung des Bezirksspitals Thierstein in Breitenbach in ein Kompetenzzentrum für das Alter zugestimmt. Die SOGEKO hat unter dem Präsidium von Beatrice Heim (SP, Starrkirch-Wil) ausführlich über die Schliessung des Bezirksspitals Thierstein, Breitenbach, und die Überführung in ein Kompetenzzentrum für das Alter diskutiert. Nachdem bekannt wurde, dass die Chirurgie ab dem 30. Juni 2003 ihren stationären Leistungsauftrag infolge Mangels an Fachpersonal nicht mehr erfüllen kann, musste schnell gehandelt werden. Der Stiftungsrat hat deshalb Anfang April 2003 dem Regierungsrat des Kantons Solothurn die Schliessung des Akutspitals und die Errichtung eines Kompetenzzentrums für das Alter beantragt. Diese Variante, die das besagte Kompetenzzentrum sowie zusätzlich ein ambulantes medizinisches Zentrum unter einem Dach vereinigt, wurde in der Region ausgearbeitet. Beteiligt waren nebst dem Stiftungsrat und einer Fachexpertin auch eine Vertretung der Gruppierung 'Pro neues Spital Thierstein'. Der Regierungsrat beantragt nun dem Kantonsrat, für die Umsetzung des Projektes einen Kredit in Höhe von 19,1 Mio. Franken für die Überführungskosten zu bewilligen. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus der Anstossfinanzierung und den Planungskosten, Gelder für den Sozialplan, die Finanzierung der Deckungslücke in der Pensionskasse und die Überschreitung des Staatsbeitrags 2000 durch ausfallende Erträge im Jahre 2003. Allerdings fühlten sich nicht alle Mitglieder von "Pro neues Spital Thierstein" in der Gruppe, die das Projekt ausgearbeitet hatte, vertreten. Deshalb stellte ein Kommissionsmitglied aus der Region den Antrag auf Rückweisung der Vorlage. Dieser Antrag wurde jedoch von der Kommission wuchtig abgelehnt.

Neuer Entsorgungsplan der Stadtreinigung

BASEL. Die Stadtreinigung des Tiefbauamtes verteilt in den nächsten Tagen den neuen Entsorgungsplan. Er ist gültig von anfangs Juli 2003 bis Ende Juni 2004. Die Abfuhrdaten sind auf einen Blick ersichtlich. Somit ist der neue Entsorgungsplan für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Basel benutzerfreundlicher als der bisher verteilte Abfallkalender. Durch die vereinfachte Information über die Entsorgung erhofft sich die Stadtreinigung eine grössere Bereitstellungsdisziplin und dadurch auch mehr Sauberkeit in der Stadt.

Neuer CEO bei Basel United

BASEL. Christian Kern wird neuer CEO bei der Basel United Stadion-Management AG. Der Marketing- und Kommunikationsspezialist arbeitet als Geschäftsleitungsmitglied und stellvertretender Stadionmanager seit dem 1. Februar 2002 bei der Basel United Stadion-Management AG. Er tritt somit die Nachfolge von Christian Mutschler an, der im Sommer als Turnierdirektor Euro-2008 Schweiz zum SFV wechselt.

Grossprojekt zur Erforschung der Milchstrasse

BASEL. Das astronomische Institut der Universität Basel beteiligt sich an einem mehrjährigen internationalen Grossprojekt ("RAVE") zur Erforschung "Radialgeschwindigkeitsexperiment" (RAdial Velocity Experiment) und zielt darauf ab, die Bewegungen und die chemische Zusammensetzung der hellsten 50 Millionen Sterne zu messen, um daraus die Entstehungsgeschichte unserer Heimatgalaxis abzuleiten.

Zupendelnde aus der halben Schweiz

Beinahe 178'000 Erwerbstätige strömen Tag für Tag in die Stadt Zürich. Ihr Herkunftsgebiet ist breit gefächert und umfasst mehr als die Hälfte aller rund 2'900 schweizerischen Gemeinden. Anderer-seits kehren knapp 40'000 in Zürich wohnende Erwerbstätige ihrer Stadt tagsüber den Rücken, um auswärts ihr Brot zu verdienen

ZÜRICH. Insgesamt 178'000 erwerbstätige Zupendlerinnen und Zupendler überqueren die Stadtgrenze und unterstreichen damit die überragende Stellung der Stadt Zürich, in welcher beinahe jeder zehnte Arbeitsplatz der Schweiz lokalisiert ist. Die Zupendlerinnen und Zupendler kommen aus allen Gegenden der Schweiz. aus 1'636 verschiedenen Gemeinden insgesamt (vgl. die Karte Seite 4). in die Stadt Zürich, um zusammen mit den 140'000 hier arbeitenden Stadtbewohnerinnen und -bewohnern ihren Arbeitstag zu verbringen. Der zeitliche Aufwand reicht von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden täglich; ebenso zahlreich sind die Antworten auf die Frage, welches Transportmittel benutzt wird. Angaben dazu wird Statistik Stadt Zürich nach Erhalt der Detaildaten veröffentlichen.

Die überwiegende Mehrheit aller Zupendlerinnen und Zupendler. 7 von 10 Personen. wohnt im Kanton Zürich. Von den Nachbarkantonen hat der Aargau mit einem Anteil von über 13 Prozent aller Zupendeln-den (23'500 Personen) mit Abstand die Nase vorn. Knapp je 3 Prozent bzw. rund 5'000 Personen wohnen in den Kantonen Schwyz und St. Gallen. Der bedeutendste Herkunftsort ist die Stadt Winterthur mit 6'’700 Zupendelnden, über die Hälfte mehr als zehn Jahre zuvor. Eine stark gestiegene Pendel-mobilität weist auch Uster auf. Die Stadt profitiert wie Winterthur von schnellen S-Bahn-Verbindungen nach Zürich, was sich in einem starken Anstieg (von 2'500 auf 3'600) der nach Zürich pendelnden Personen ausdrückt. Sowohl in Uster wie auch in Winterthur wohnten Ende 2000 rund 3'500 Personen mehr als 1990. Aus den übrigen wichtigsten Herkunftsorten, wie Dübendorf, Adliswil, Thalwil und Dietikon, hat demgegenüber die Zahl der Zupendelnden abgenommen.

Jede fünfte in Zürich wohnhafte erwerbstätige Person arbeitet in einer anderen Gemeinde. Zahlenmässig sind dies rund 39'000 und damit ganze 36 Prozent mehr als 1990. Diese Personen haben den Vorteil, meist gegen den Strom zu pendeln, um in eine der 762 ermittelten Gemeinden zu gelangen, in denen Erwerbstätige aus der Stadt Zürich aktiv sind. Aarau, Basel und Bern sind dabei genauso vertreten wie Hittnau und Hitzkirch oder Oberglatt und Obergösgen. Vier von fünf Personen arbeiten dabei in einer anderen Gemeinde des Kantons Zürich. Die fünf bedeutendsten Arbeitsgemeinden sind Kloten, Opfikon, Schlieren, Dübendorf und Wallisellen mit insgesamt rund 12'000 Erwerbstätigen aus der Stadt Zürich.

Gegenüber den allermeisten Gemeinden der Schweiz weist die Stadt Zürich einen positiven Pendelsaldo auf, d. h. die Zahl der zupendelnden Personen aus einer Gemeinde ist höher als diejenige der wegpendeln-den in diese Gemeinde. Bedeutende Ausnahmen sind die Städte Kloten und Opfikon. Während dies bei Kloten schon 1990 der Fall war. und infolge der vielen Arbeitsplätze am oder beim Flughafen wohl niemand überrascht. ist dies bei Opfikon erstmals der Fall. In dieser Stadt sind im vergangenen Jahrzehnt sehr viele Arbeitsplätze entstanden (+ 55 %), teilweise durch Verschiebungen von Firmen aus der Stadt Zürich. Es erstaunt deshalb nicht, dass nun 700 Pendelnde weniger die Grenze nach Zürich überqueren und andererseits die Zahl der Wegpendelnden nach Opfikon sich mit 2'800 beinahe verdoppelt hat.

Als Pendler oder Pendlerin wird jede Person bezeichnet, welche nicht auf demselben Grundstück wohnt und arbeitet. Damit wird klar: Auch die allermeisten der in der Stadt Zürich wohnenden und hier arbeitenden 140'000 Erwerbstätigen sind Pendelnde und benötigen Zeit und vielfach ein Transportmittel, um an ihren Arbeitsplatz zu gelangen. Es ist nicht entscheidend, ob ein Verkehrsmittel benutzt wird oder nicht. Auch wer den ganzen Weg zu Fuss zurücklegt, ist eine Pendlerin oder ein Pendler. Der Zeitaufwand dieser „Binnenpendelnden“ ist dabei nicht selten länger als bei manchen Zupendelnden. Sobald detaillierte Daten verfügbar sind, wird Statistik Stadt Zürich auch diese Form der Pendelmobilität analysieren.  

 

 

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