|
Teilstrategie
Wohnen des Fonds für die Boden- und Wohnbaupolitik
BERN.
Der Fonds für die Boden- und Wohnbaupolitik der Stadt Bern
besitzt Liegenschaften und Grundstücke des Finanzvermögens mit
einem Buchwert von knapp 466 Millionen Franken. Davon entfallen 46
Prozent auf Wohnliegenschaften. Es handelt sich dabei um 581
Liegenschaften mit insgesamt 2243 Wohnungen, die 3.1 Prozent des
Wohnungsbestands in der Stadt Bern ausmachen. Eine vertiefte
Analyse des Wohnungsbestands des Fonds hat gezeigt, dass dringend
Handlungsbedarf besteht.
Internetauftritt
www.tg.ch wächst stetig
FRAUENFELD.
Der Internetauftritt des Kantons Thurgau wird immer umfassender.
Im Mai neu aufgeschaltet wurden die Websites von knapp einem
Dutzend neuer Amtsstellen und Organisationen, darunter das
Strassenverkehrsamt und die Kantonspolizei. In ihren
Internetauftritten orientieren die Amtstellen über ihre Tätigkeiten
und bieten eine Vielzahl von Dienstleistungen an, die den Verkehr
mit den Behörden wesentlich erleichtern. So offeriert zum
Beispiel das Strassenverkehrsamt (www.stva.tg.ch) eine Vielzahl
von elektronischen Formularen, mit denen Anträge für Ausweise
gestellt oder Terminverschiebungen für die periodische
Fahrzeugkontrolle getätigt werden können. Bereits eingeführt
sind der elektronische Autoindex und die Versteigerung von
originellen Autoschildern über das Internet.
Ein
vielfältiges Angebot präsentiert auch der Internetauftritt der
Kantonspolizei (www.kapo.tg.ch). Neben den Kontaktmöglichkeiten
zu den verschiedenen Teilen der Polizeiorganisation sind unter
anderem die aktuellen Medienmitteilungen, Kriminalstatistiken, die
Liste der ungeklärten Verbrechen und nationale Kampagnen
abrufbar.
Eine
Fülle von nützlichen Informationen ist auch im Auftritt des
Amtes für Wirtschaft und Arbeit (http://www.tg.ch/awa/) zu
finden. Die Spanne reicht von Tipps für Jungunternehmer über die
Bedingungen für Schlechtwetterentschädigung bis zu Links zu
gesetzlichen Regelungen wie das Arbeitsvertragsrecht.
Die
Kantonsbibliothek bietet unter www.tg.ch/biblio einen grossen Teil
ihres umfassenden Angebots via Internet an. So lässt sich der
elektronisch erfasste Bestand an Titeln nach Stichwörtern
durchsuchen. Auch die Fernleihe von Büchern, die sich nicht im
Besitz der Kantonsbibliothek befinden, ist per Internet möglich.
Eine nützliche Hilfe bei der Suche nach Publikationen sind die
Links zu anderen Bibliotheken.
Die
faszinierende Welt der sechs kantonalen Museen eröffnet die
Adresse www.tg.ch/museen. Der Besucher erfährt neben Öffnungszeiten
und Lage alles über Sonderausstellungen und
zusätzlichen Aktivitäten zum normalen Ausstellungsbetrieb wie
zum Beispiel spezielle Kinderführungen.
Weitere
nützliche Informationen und Formulare sind im Auftritt des
Personalamtes – offene Stellen unter www.tg.ch/stellen – des
Forstamtes (www.tg.ch/kfa) oder der Grundbuch- und
Notariatsinspektorate (www.tg.ch/gni) zu finden. Sogar Einkäufe können
im Internet des Kantons getätigt werden. Unter
www.tg.kalchrain.ch bietet die Arbeitserziehungsanstalt Kalchrain
diverse Artikel wie Landwirtschaftsprodukte, Kleintiergehege,
Gartenmöbel, Bastelmodule und Pflanzen an. Bestellungen von
Publikationen wie Geschäftsberichten, Imagebroschüren oder die
Zusammenstellung der Steuerfüsse im Kanton sind auch im
Online-Shop der Büromaterial-, Lehrmittel- und
Drucksachenzentrale der Staatskanzlei unter www.tg.ch/bldz möglich.
Zukunftsstrategie
für das Spital Breitenbach
SOLOTHURN.
Die SOGEKO (Sozial- und Gesundheitskommission) hat an ihrer jüngsten
Sitzung der Überführung des Bezirksspitals Thierstein in
Breitenbach in ein Kompetenzzentrum für das Alter zugestimmt.
Die SOGEKO hat unter dem Präsidium von Beatrice Heim (SP,
Starrkirch-Wil) ausführlich über die Schliessung des
Bezirksspitals Thierstein, Breitenbach, und die Überführung in
ein
Kompetenzzentrum für das Alter diskutiert. Nachdem bekannt wurde,
dass die Chirurgie ab dem 30. Juni 2003 ihren stationären
Leistungsauftrag infolge Mangels an Fachpersonal nicht mehr erfüllen
kann, musste schnell gehandelt werden. Der Stiftungsrat hat
deshalb Anfang April 2003 dem Regierungsrat des Kantons Solothurn
die Schliessung des Akutspitals und die Errichtung eines
Kompetenzzentrums für das Alter beantragt. Diese Variante, die
das besagte Kompetenzzentrum sowie zusätzlich ein ambulantes
medizinisches Zentrum unter einem Dach vereinigt, wurde in der
Region ausgearbeitet. Beteiligt waren nebst dem Stiftungsrat und
einer Fachexpertin auch eine Vertretung der Gruppierung 'Pro neues
Spital Thierstein'.
Der Regierungsrat beantragt nun dem Kantonsrat, für die Umsetzung
des Projektes einen Kredit in Höhe von 19,1 Mio. Franken für die
Überführungskosten zu bewilligen. Dieser Betrag setzt sich
zusammen aus der Anstossfinanzierung und den Planungskosten,
Gelder für den Sozialplan, die Finanzierung der Deckungslücke in
der Pensionskasse und die Überschreitung des Staatsbeitrags 2000
durch ausfallende Erträge im Jahre 2003. Allerdings fühlten sich
nicht alle Mitglieder von "Pro neues Spital Thierstein"
in der Gruppe, die das Projekt ausgearbeitet hatte, vertreten.
Deshalb stellte ein Kommissionsmitglied aus der Region den Antrag
auf Rückweisung der Vorlage. Dieser Antrag wurde jedoch von der
Kommission wuchtig abgelehnt.
Neuer
Entsorgungsplan der Stadtreinigung
BASEL.
Die Stadtreinigung des Tiefbauamtes verteilt in den nächsten
Tagen den neuen Entsorgungsplan. Er ist gültig von anfangs Juli
2003 bis Ende Juni 2004. Die Abfuhrdaten sind auf einen Blick
ersichtlich. Somit ist der neue Entsorgungsplan für die
Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Basel benutzerfreundlicher
als der bisher verteilte Abfallkalender. Durch die vereinfachte
Information über die Entsorgung erhofft sich die Stadtreinigung
eine grössere Bereitstellungsdisziplin und dadurch auch mehr
Sauberkeit in der Stadt.
Neuer
CEO bei Basel United
BASEL.
Christian Kern wird neuer CEO bei der Basel United
Stadion-Management AG. Der Marketing- und Kommunikationsspezialist
arbeitet als Geschäftsleitungsmitglied und stellvertretender
Stadionmanager seit dem 1. Februar 2002 bei der Basel United
Stadion-Management AG. Er tritt somit die Nachfolge von Christian
Mutschler an, der im Sommer als Turnierdirektor Euro-2008 Schweiz
zum SFV wechselt.
Grossprojekt
zur Erforschung der Milchstrasse
BASEL.
Das astronomische Institut der Universität Basel beteiligt sich
an einem
mehrjährigen internationalen Grossprojekt ("RAVE") zur
Erforschung "Radialgeschwindigkeitsexperiment" (RAdial
Velocity Experiment) und zielt darauf ab, die Bewegungen und die
chemische Zusammensetzung der hellsten 50 Millionen Sterne zu
messen, um daraus die Entstehungsgeschichte unserer Heimatgalaxis
abzuleiten.
Zupendelnde
aus der halben Schweiz
Beinahe
178'000 Erwerbstätige strömen Tag für Tag in die Stadt Zürich.
Ihr Herkunftsgebiet ist breit gefächert und umfasst mehr als die
Hälfte aller rund 2'900 schweizerischen Gemeinden. Anderer-seits
kehren knapp 40'000 in Zürich wohnende Erwerbstätige ihrer Stadt
tagsüber den Rücken, um auswärts ihr Brot zu verdienen
ZÜRICH.
Insgesamt 178'000 erwerbstätige Zupendlerinnen und Zupendler
überqueren die
Stadtgrenze und unterstreichen damit die überragende Stellung der
Stadt Zürich, in welcher beinahe jeder zehnte Arbeitsplatz der
Schweiz lokalisiert ist. Die Zupendlerinnen und Zupendler kommen
aus allen Gegenden der Schweiz. aus 1'636 verschiedenen Gemeinden
insgesamt (vgl. die Karte Seite 4). in die Stadt Zürich, um
zusammen mit den 140'000 hier arbeitenden Stadtbewohnerinnen und
-bewohnern ihren Arbeitstag zu verbringen. Der zeitliche Aufwand
reicht von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden täglich;
ebenso zahlreich sind die Antworten auf die Frage, welches
Transportmittel benutzt wird. Angaben dazu wird Statistik Stadt Zürich
nach Erhalt der Detaildaten veröffentlichen.
Die
überwiegende Mehrheit aller Zupendlerinnen und Zupendler. 7 von
10 Personen. wohnt im Kanton Zürich. Von den Nachbarkantonen hat
der Aargau mit einem Anteil von über 13 Prozent aller
Zupendeln-den (23'500 Personen) mit Abstand die Nase vorn. Knapp
je 3 Prozent bzw. rund 5'000 Personen wohnen in den Kantonen
Schwyz und St. Gallen. Der bedeutendste Herkunftsort ist die Stadt
Winterthur mit 6'’700 Zupendelnden, über die Hälfte mehr als
zehn Jahre zuvor. Eine stark gestiegene Pendel-mobilität weist
auch Uster auf. Die Stadt profitiert wie Winterthur
von schnellen S-Bahn-Verbindungen nach Zürich, was sich in einem
starken Anstieg (von 2'500 auf 3'600) der nach Zürich pendelnden
Personen ausdrückt. Sowohl in Uster wie auch in Winterthur
wohnten Ende 2000 rund 3'500 Personen mehr als 1990. Aus den übrigen
wichtigsten Herkunftsorten, wie Dübendorf, Adliswil, Thalwil und
Dietikon, hat demgegenüber die Zahl der Zupendelnden abgenommen.
Jede
fünfte in Zürich wohnhafte erwerbstätige Person arbeitet in
einer anderen Gemeinde. Zahlenmässig sind dies rund 39'000 und
damit ganze 36 Prozent mehr als 1990. Diese Personen haben den
Vorteil, meist gegen den Strom zu pendeln, um in eine der 762
ermittelten Gemeinden zu gelangen, in denen Erwerbstätige aus der
Stadt Zürich aktiv sind. Aarau, Basel und Bern sind dabei genauso
vertreten wie Hittnau und Hitzkirch oder Oberglatt und Obergösgen.
Vier von fünf Personen arbeiten dabei in einer anderen Gemeinde
des Kantons Zürich. Die fünf bedeutendsten
Arbeitsgemeinden sind Kloten, Opfikon, Schlieren, Dübendorf und
Wallisellen mit insgesamt rund 12'000 Erwerbstätigen aus der
Stadt Zürich.
Gegenüber
den allermeisten Gemeinden der Schweiz weist die Stadt Zürich
einen positiven Pendelsaldo auf, d. h. die Zahl der zupendelnden
Personen aus einer Gemeinde ist höher als diejenige der
wegpendeln-den in diese Gemeinde. Bedeutende Ausnahmen sind die Städte
Kloten und Opfikon. Während dies bei Kloten schon 1990 der Fall
war. und infolge der vielen Arbeitsplätze am oder beim Flughafen
wohl niemand überrascht. ist dies bei Opfikon erstmals der Fall.
In dieser Stadt sind im vergangenen Jahrzehnt sehr viele Arbeitsplätze
entstanden (+ 55 %), teilweise durch Verschiebungen von Firmen aus
der Stadt Zürich. Es erstaunt deshalb nicht, dass nun 700
Pendelnde weniger die Grenze nach Zürich überqueren und
andererseits die Zahl der Wegpendelnden nach Opfikon sich mit
2'800 beinahe verdoppelt hat.
Als
Pendler oder Pendlerin wird jede Person bezeichnet, welche nicht
auf demselben
Grundstück wohnt und arbeitet. Damit wird klar: Auch die
allermeisten der in der Stadt Zürich wohnenden und hier
arbeitenden 140'000 Erwerbstätigen sind Pendelnde und benötigen
Zeit und vielfach ein Transportmittel, um an ihren Arbeitsplatz zu
gelangen. Es ist nicht entscheidend, ob ein Verkehrsmittel benutzt
wird oder nicht. Auch wer den ganzen Weg zu Fuss zurücklegt, ist
eine Pendlerin oder ein Pendler. Der Zeitaufwand dieser
„Binnenpendelnden“ ist dabei nicht selten länger als bei
manchen Zupendelnden. Sobald detaillierte Daten verfügbar sind,
wird Statistik Stadt Zürich auch diese Form der Pendelmobilität
analysieren.
|