Vorabklärungen gegen Swatch eingestellt

ZÜRICH. Am 6. Mai 2003 gab die SWX Swiss Exchange bekannt, dass sie Vorabklärungen gegen die Swatch Group betreffend eine mögliche Verletzung von Art. 72 Kotierungsreglement (Ad hoc-Publizität) eingeleitet habe.

Aargauer Zahlen 2003 erschienen

AARAU. Soeben ist die Ausgabe 2003 der “Aargauer Zahlen“ erschienen.

Pädagogische Hochschule Zürich erfolgreich gestartet

ZÜRICH. Im Wintersemester 2002/03 hat die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) ihren Studienbetrieb als neue Bildungsinstitution für künftige Lehrpersonen eröffnet.

Einblick in 150 Jahre Keramikproduktion

ZÜRICH. Seit vier Monaten führt die Abteilung Archäologie des Hochbauamtes der Baudirektion im Vorfeld eines Bauvorhabens an der Seestrasse 227 in Kilchberg-Schooren eine Rettungsgrabung durch.

Kitesailing auf dem urnerischen Teil des Vierwaldstättersees

ALTDORF. Der Regierungsrat des Kantons Uri hat beschlossen, die am 28. Mai 2002 bewilligte Versuchsphase für Kitesailing auf einem bestimmten Gebiet des Urnersees um ein weiteres Jahr zu verlängern.

Landwirtschaftliche Grundstücke und Gewerbe

SCHWYZ. Der Schwyzer Regierungsrat hat Bericht und Vorlage für eine neue Verordnung über die steueramtliche Schätzung landwirtschaftlicher Grundstücke und Gewerbe zuhanden des Kantonsrates verabschiedet.

Neues Verzeichnis der Luzerner Orts- und Flurnamen

LUZERN. Im Verlauf von über zwanzig Jahren ist ein neues Verzeichnis der Orts- und Flurnamen der 107 Luzerner Gemeinden erarbeitet worden.

Kinderschutzgruppe nimmt Arbeit auf

LUZERN. Die vom Regierungsrat gewählte Kinderschutzgruppe hat ihre Arbeit aufgenommen.

Pflegefamiliendienst beider Basel

LIESTAL / BASEL. In den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt sollen Familien, die bereit sind, Kinder und Jugendliche zur Pflege und Erziehung bei sich aufzunehmen, noch besser unterstützt und beraten werden.

Projekt "hot"

BASEL. Die Steuergruppe des Projektes "hot" (help our teachers) hat nach einer Vernehmlassung weitere Massnahmen beschlossen, die die Arbeitssituation der Lehrerinnen und Lehrer in Basel-Stadt verbessern sollen:

Neuer Entsorgungsplan der Stadtreinigung

BASEL. Die Stadtreinigung des Tiefbauamtes verteilt in den nächsten Tagen den neuen Entsorgungsplan.

Regionale Arbeitsvermittlung (RAV) im Kanton Bern

BERN. Der Kanton Bern steht vor der Herausforderung, für eine stark gestiegene Zahl arbeitsloser und stellensuchender Menschen vielfältige Dienstleistungen in den Bereichen Existenzsicherung, Stellenvermittlung, Weiterbildungsangebote und Beschäftigungsprogramme zu erbringen.

Altes Frauenspital für die Universität Bern

BERN. Das Gebäude des alten Frauenspitals an der Schanzeneckstrasse in Bern soll künftig von der Universität Bern genutzt werden.

Erstmals wird der Kantonale Gesundheitsförderungs- preis vergeben

AARAU. Das Interesse am ersten Gesundheitsförderungspreis war sehr gross.

Anlauf- und Beratungsstelle Rechtsextremismus:

Rücktritt von Franz kohler

LIESTAL. Franz Kohler, im Auftrag der Kantone Baselland und Basel-Stadt Betreiber der Anlauf- und Beratungsstelle Rechtsextremismus, hat gestern, 2. Juni, sein Mandat niedergelegt.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

3. Juni 2003

Vorabklärungen gegen Swatch eingestellt

ZÜRICH. Am 6. Mai 2003 gab die SWX Swiss Exchange bekannt, dass sie Vorabklärungen gegen die Swatch Group betreffend eine mögliche Verletzung von Art. 72 Kotierungsreglement (Ad hoc-Publizität) eingeleitet habe. Im Rahmen der Abklärungen ergaben sich keine Anhaltspunkte dafür, dass die Swatch Group gegen die Vorschriften der Ad hoc-Publizität verstossen hat. Die SWX hat das Verfahren daher eingestellt. Aufgrund von Medienberichten hat die SWX untersucht, ob die Swatch Group anlässlich einer angeblich am 25. April 2003 stattfindenden Telefonkonferenz potenziell kursrelevante Informationen an verschiedene Analysten weitergegeben hatte. Die Abklärungen haben ergeben, dass die Swatch Group an diesem Tag keine Telefonkonferenz durchgeführt hatte. Die Gesellschaft machte auf Anfrage von einzelnen Analysten lediglich allgemeine Angaben dazu, dass sich die Umsätze (in Lokalwährung) in einer Aufwärtstendenz befänden. Dieser Information mangelte es im vorliegenden Fall an der Geeignetheit, einen möglichen Einfluss auf den Kurs der Swatch-Aktien auszuüben. Als kursrelevant nach Art. 72 Kotierungsreglement gelten neue Tatsachen, die wegen ihrer beträchtlichen Auswirkungen auf die Vermögens- und Finanzlage oder auf den allgemeinen Geschäftsgang des Emittenten geeignet sind, zu einer erheblichen Änderung der Kurse zu führen. Entsprechend ist die selektive Information ausgewählter Personen über solche Tatsachen verboten. Gespräche mit Analysten sind jedoch zulässig, solange nicht potenziell kursrelevante Tatsachen weitergegeben werden. Dies war im vorliegenden Fall nach dem derzeitigen Kenntnisstand der SWX nicht der Fall, weshalb die SWX das Verfahren eingestellt hat.

Aargauer Zahlen 2003 erschienen

AARAU. Soeben ist die Ausgabe 2003 der “Aargauer Zahlen“ erschienen. Sie enthält in geraffter Form ausführliches und aktuelles Zahlenmaterial zum Kanton Aargau, seinen Regionen, Bezirken und Gemeinden.

Die Aargauer Zahlen werden jährlich vom Statistischen Amt und von der Aargauischen Kantonalbank gemeinsam herausgegeben. Trotz Taschenformat sind die Aargauer Zahlen umfassende Quelle und wahre Fundgrube für Datenmaterial. Sie enthalten aktuelle Angaben zur Bevölkerung, den Schülerinnen und Schülern, den Gemeindefinanzen, den Steuerfüssen, den Bauausgaben den Motorfahrzeugen und vielem mehr. Neben diversen Zeitreihen, die sich ausschliesslich auf den Kanton beziehen, enthält die 52-seitige Broschüre hauptsächlich Tabellen zu den Gemeinden, Bezirken und Regionalplanungsverbänden. Beispielsweise geht aus den neusten Aargauer Zahlen hervor, dass der Steuerfuss aller aargauischen Gemeinden in diesem Jahr im Mittel bei 109% liegt, bei der Volkszählung 2000 in einem aargauischen Privathaushalt durchschnittlich 2,38 Personen lebten oder im aktuellen Schuljahr an den aargauischen Volksschulen gesamthaft rund 78'000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Unter Anderem wegen des sehr umfassenden Inhalts erfreut sich die handliche Publikation immer grösserer Beliebtheit. Die Aargauer Zahlen 2003 können bei jeder Geschäftsstelle der Aargauischen Kantonalbank, telefonisch (062 835 77 77) oder beim Statistischen Amt via Telefon (062 835 13 00) oder Internet (www.ag.ch/staag/agz) gratis bezogen werden.

Pädagogische Hochschule Zürich erfolgreich gestartet

ZÜRICH. Im Wintersemester 2002/03 hat die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) ihren Studienbetrieb als neue Bildungsinstitution für künftige Lehrpersonen eröffnet. Sie löst damit die vormaligen sieben Seminare ab, welche die Lehrerbildung bisher stufenspezifisch stärker getrennt vermittelt hatten. Unter Einbezug der noch auslaufenden Seminarausbildungen werden an der PHZH rund 1390 Studierende unterrichtet. Die Bildungsdirektion rechnet damit, dass ihre Zahl nach 2005 auf 1600 ansteigen wird.

Einblick in 150 Jahre Keramikproduktion

ZÜRICH. Seit vier Monaten führt die Abteilung Archäologie des Hochbauamtes der Baudirektion im Vorfeld eines Bauvorhabens an der Seestrasse 227 in Kilchberg-Schooren eine Rettungsgrabung durch. Das Grabungsgelände befindet sich an der Stelle der ersten Porzellanmanufaktur der Schweiz aus dem 18. Jahrhundert. Die archäologischen Ergebnisse sind von grosser Bedeutung, da die aktuelle Ausgrabung im Schooren Einblick gibt in eine jahrzehntelange Keramikproduktion. Erstmals kann durch das reichhaltige Fundmaterial das bekannte Formenspektrum der Porzellan-, Fayence- und Steingutproduktion erweitert werden. Halbfabrikate und Fehlbrände liefern zudem interessante Hinweise auf die Produktionsabläufe der Manufaktur.

Kitesailing auf dem urnerischen Teil des Vierwaldstättersees

ALTDORF. Der Regierungsrat des Kantons Uri hat beschlossen, die am 28. Mai 2002 bewilligte Versuchsphase für Kitesailing auf einem bestimmten Gebiet des Urnersees um ein weiteres Jahr zu verlängern. Während des vergangenen Jahres konnten zu wenig Erfahrungen mit Kitesailing gesammelt werden. Die zurzeit vorliegenden Erkenntnisse genügen nicht, um die versuchsweise Bewilligung allenfalls durch eine definitive Bewilligung ersetzen zu können. Aus diesem Grund hat der Regierungsrat die Versuchsphase verlängert und zwar bis längstens 31. Mai 2004. Der Regierungsrat behält sich vor, die Bewilligung vorzeitig zu widerrufen, falls sich Unzulänglichkeiten oder andere Probleme ergeben, die dem öffentlichen Interesse widersprechen. Das Gebiet, wo Kitesailing erlaubt ist, bleibt unverändert.

Landwirtschaftliche Grundstücke und Gewerbe

SCHWYZ. Der Schwyzer Regierungsrat hat Bericht und Vorlage für eine neue Verordnung über die steueramtliche Schätzung landwirtschaftlicher Grundstücke und Gewerbe zuhanden des Kantonsrates verabschiedet. Mit der Verordnung wird das kantonale landwirtschaftliche Schätzungsrecht an die eidgenössische Schätzungsanleitung angepasst. Sie ermöglicht die Gleichbehandlung der Steuerpflichtigen und trägt damit zur Steuergerechtigkeit bei.

Neues Verzeichnis der Luzerner Orts- und Flurnamen

LUZERN. Im Verlauf von über zwanzig Jahren ist ein neues Verzeichnis der Orts- und Flurnamen der 107 Luzerner Gemeinden erarbeitet worden. In der Einleitung zu diesem Werk, das über 18'000 Namen enthält, schildert die Präsidentin der Nomenklaturkommission des Kantons Luzern, Dr. Erika Waser, wie sich die Registrierung der Namen im 20. Jahrhundert entwickelte. Das zeitgemäss aufgearbeitete und einheitlich ausgerichtete Register steht vorab im Dienst des amtlichen Vermessungswerkes. Das Grundbuch verwendet die bereinigten Namen zur Bezeichnung der Parzellen und zur Beschriftung der diversen Planunterlagen. Im Zusammenhang mit der Digitalisierung des Vermessungswerkes bekommt diese Namenbereinigung eine zusätzliche Bedeutung.

Kinderschutzgruppe nimmt Arbeit auf

LUZERN. Die vom Regierungsrat gewählte Kinderschutzgruppe hat ihre Arbeit aufgenommen. Ab sofort können Behörden, Beratungsstellen oder andere mit Fragen des Kinderschutzes konfrontierte Stellen oder Personen die Kinderschutzgruppe um Unterstützung anfragen.

Damit Kinderschutz gelingt, muss diese Aufgabe von rechtlicher, sozialer, medizinischer und therapeutischer Seite angegangen werden. Entsprechend setzt sich die Kinderschutzgruppe aus SpezialistInnen verschiedener Fachbereiche wie Vormundschaftsbehörden, Strafverfolgungsbehörden, KinderärztInnen, PsychologInnen und Sozialberatungsstellen zusammen.

Die Kinderschutzgruppe berät bei Problemstellungen im Bereich Kinderschutz und befasst sich mit Fragen grundsätzlicher Natur. Sie gibt in komplexen Kinderschutzfällen Empfehlungen zum weiteren Vorgehen ab. Die Eingabe der Fragen erfolgt über die Fachstelle Kinderschutz.

Pflegefamiliendienst beider Basel

LIESTAL / BASEL. In den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt sollen Familien, die bereit sind, Kinder und Jugendliche zur Pflege und Erziehung bei sich aufzunehmen, noch besser unterstützt und beraten werden. Ein neu zu schaffender Pflegefamiliendienst soll geeignete Familien motivieren und schulen, eine Pflegefamilie zu werden, bestehende Pflegefamilien beraten, begleiten und ihnen Weiterbildung anbieten. Dem Jugendamt, den Sozialdiensten und Vormundschaftsbehörden in beiden Kantonen soll der Pflegefamiliendienst bei der Vermittlung geeigneter Familien behilflich sein.

Die Bewilligungs- und Aufsichtstätigkeit im Pflegekinderbereich bleibt weiterhin bei den zuständigen Behörden. Der Pflegefamiliendienst ist ein ergänzendes Angebot, dessen Inanspruchnahme freiwillig ist.

Die zuständigen Fachstellen der beiden Erziehungsdirektionen erhoffen sich von der Initiative einen Ausbau des Pflegefamilienangebotes als wichtige Ergänzung zu anderen Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe. So soll der Pflegefamiliendienst unter anderem dazu beitragen, für die kurzfristige Unterbringung von Kindern aus Krisensituationen SOS-Familienplätze aufzubauen.

Der Pflegefamiliendienst soll durch eine geeignete private Trägerschaft aufgebaut und betrieben werden. Zu diesem Zweck haben die Kantone den Auftrag öffentlich ausgeschrieben. Mit derjenigen Trägerschaft, die auf Grund ihrer Projektofferte den Zuschlag erhält, werden Leistungsvereinbarungen abgeschlossen werden. Der Beginn des Projektes ist auf Anfang 2004 vorgesehen.

Projekt "hot"

Die Steuergruppe des Projektes "hot" (help our teachers) hat nach einer Vernehmlassung weitere Massnahmen beschlossen, die die Arbeitssituation der Lehrerinnen und Lehrer in Basel-Stadt verbessern sollen: Per kommendem Schuljahr werden zusätzlich zu den im letzten Jahr eingeleiteten Massnahmen eine weitere Kriseninterventionsstelle für Schülerinnen und Schüler sowie ein Entlastungslektionendach zur Verfügung stehen.

BASEL. Die Vernehmlassung hat gezeigt, dass die Lehrkräfte im Kanton Basel-Stadt am dringendsten Massnahmen wünschen, die ihnen den Umgang mit schwierigen Schülerinnen und Schülern erleichtern und es ihnen ermöglichen, wichtige Zusatzaufgaben (wie Schulhausleitung und Projektarbeit) zu übernehmen.

Darum hat die Steuergruppe "hot" einerseits beschlossen, per kommendem Schuljahr an der Bläsiringstrasse eine weitere Kriseninterventionsstelle (KIS) für Schülerinnen und Schüler aller Schulstufen zu eröffnen; ein entsprechendes Angebot bestand bisher nur für die Kleinklassen und die Weiterbildungsschule. Die KIS kann Schülerinnen und Schüler für eine begrenzte Zeit aufnehmen und die Situation in den Klassen rasch verbessern. An der Orientierungsschule wird zudem in den Schulhäusern ein "Hausarztmodell" eingerichtet: Fachpersonen stehen den Lehrkräften im Umgang mit schwierigen Schülerinnen und Schülern im Schulhaus zur Seite und übernehmen bei Bedarf die Koordination mit externen Hilfsstellen.

Anderseits wird per Schuljahr 2003/2004 das so genannte Entlastungslektionendach (ELD) realisiert. Es definiert den Umfang von Entlastungen und Entschädigungen, die für Zusatzaufgaben der Lehrkräfte zur Verfügung stehen werden.

Als weitere Massnahmen werden den Lehrkräften Weiterbildungsmodule zum Thema "Gesundheitsförderung im Beruf" angeboten. Im Bereich der Information und Kommunikation soll die elektronische Vernetzung der Schulhäuser etappenweise weiterverfolgt werden.

Mittels einer externen Analyse soll Ende des Schuljahres 2003/04 überprüft werden, inwiefern die Massnahmen die Arbeitssituation der Lehrkräfte verbessert haben. Gegebenenfalls sollen die Massnahmen rasch angepasst werden. Die externe Analyse wird von Professor Dr. Eberhard Ulich durchgeführt. Er hat den Bericht über die "Arbeitsbedingungen, Belastungen und Ressourcen der Lehrkräfte des Kantons Basel-Stadt" verfasst, der Grundlage des Projektes "hot" ist.

Neuer Entsorgungsplan der Stadtreinigung

BASEL. Die Stadtreinigung des Tiefbauamtes verteilt in den nächsten Tagen den neuen Entsorgungsplan. Er ist gültig von anfangs Juli 2003 bis Ende Juni 2004. Die Abfuhrdaten sind auf einen Blick ersichtlich. Somit ist der neue Entsorgungsplan für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Basel benutzerfreundlicher als der bisher verteilte Abfallkalender. Durch die vereinfachte Information über die Entsorgung erhofft sich die Stadtreinigung eine grössere Bereitstellungsdisziplin und dadurch auch mehr Sauberkeit in der Stadt.

Regionale Arbeitsvermittlung (RAV) im Kanton Bern

Der Kanton Bern steht vor der Herausforderung, für eine stark gestiegene Zahl arbeitsloser und stellensuchender Menschen vielfältige Dienstleistungen in den Bereichen Existenzsicherung, Stellenvermittlung, Weiterbildungsangebote und Beschäftigungsprogramme zu erbringen.

BERN. Im neuen regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Bümpliz-Bethlehem hat die bernische Volkswirtschaftsdirektorin, Regierungsrätin Elisabeth Zölch-Balmer, darüber informiert, wie die Aufgaben bewältigt werden.

Im Kanton Bern sind mehr als 500'000 Personen erwerbstätig. Knapp 21'000 Personen suchen eine Stelle, rund 14'200 Menschen sind arbeitslos. In den vergangenen Monaten haben die Arbeitslosenzahlen zugenommen; die Unterschiede sind je nach Region und Branche beträchtlich. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibt trotz einer leichten saisonalen Erholung angespannt. Zwar liegt die Arbeitslosenquote im Kanton Bern mit 2,7 Prozent deutlich unter dem schweizerischen Durchschnitt von 3,6 Prozent. Die Arbeitslosenquote wird neu auf der Basis der Ergebnisse der Volkszählung 2000 berechnet, was sowohl für die Schweiz wie für den Kanton Bern zu leicht tieferen Werten führt. Dennoch bedeutet die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt für den Kanton und insbesondere das beco Berner Wirtschaft eine grosse Herausforderung.

An einer Medienkonferenz im neuen regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Bümpliz-Bethlehem informierte die bernische Volkswirtschaftsdirektorin, Regierungsrätin Elisabeth Zölch-Balmer, über den Arbeitsmarkt im Kanton Bern und zeigte auf, wie die Aufgaben im Bereich der Existenzsicherung über die Arbeitslosenkassen und die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt (Beratung, Stellenvermittlung, Bereitstellen von Weiterbildungsangeboten und Beschäftigungsprogrammen) gemeistert werden.

Das Arbeitsmarktgesetz als rechtlicher Rahmen

Der weitaus grösste Teil des Arbeitsmarktes im Kanton Bern funktioniert gut. Der Kanton kann sich darauf beschränken, Aufsichts- und Koordinationsaufgaben wahrzunehmen und Rahmenbedingungen zu definieren. Den rechtlichen Rahmen dafür wird künftig das neue Arbeitsmarktgesetz bieten, das in der kommenden Junisession vom Grossen Rat behandelt wird.

Flexibilität in der Arbeitsvermittlung

Seit Anfang Jahr wurde der Personalbestand in den 19 Regionalen Arbeitsvermittlungszentren RAV von 288 auf 353 Stellen und in der Arbeitslosenkasse von 81 auf 91 Stellen aufgestockt. Verstärkt wurde auch das Angebot der arbeitsmarktlichen Massnahmen wie Weiterbildungskurse und Beschäftigungs-programme. Mit der Eröffnung des RAV Bümpliz-Bethlehem wurde ausserdem der Tatsache Rechnung getragen, dass in dieser Region viele Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen sind.

Die gegenwärtige Arbeitslosigkeit unterscheidet sich im Kanton Bern nicht wesentlich von der Arbeitslosigkeit Mitte der Neunziger Jahre. Die stellensuchenden Personen waren vor dem Verlust des Arbeitsplatzes zu über 90 Prozent als Fach- oder Hilfspersonal tätig. Arbeitslose Kader machen nur rund fünf Prozent der Stellensuchenden aus. Im Einzugsgebiet des RAV Bümpliz-Bethlehem verfügen viele Stellensuchende über ungenügende Grund- und Fachqualifikationen. Sie lassen sich nur schwer wieder in den Arbeitsmarkt integrieren.

Pilotprojekt Assessment Stadt – Kanton Bern IIZ

Um die Integrationsfähigkeit dieser Menschen zu verbessern, soll die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren der Arbeitslosenkasse und der Arbeitsvermittlung, der Sozialhilfe und der Invalidenversicherung sowie der Berufsbildung verbessert werden. Kanton und Stadt Bern haben deshalb im Herbst 2002 gemeinsam das Pilotprojekt „Assessment Stadt – Kanton Bern IIZ“ gestartet. Ziel dieses Projektes ist es, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Institutionen besser zu koordinieren, Doppelspurigkeiten zu vermeiden, und für jede Kundin, jeden Kunden eine optimale, langfristig angelegte Lösung zu finden.

Altes Frauenspital für die Universität Bern

BERN. Das Gebäude des alten Frauenspitals an der Schanzeneckstrasse in Bern soll künftig von der Universität Bern genutzt werden. Für die Gesamtunterbringung der kantonalen Steuerverwaltung soll eine andere Lösung gefunden werden. Dies hat der Regierungsrat beschlossen.

Die heutige Raumsituation der Universität Bern ist unbefriedigend. Viele kleine Einheiten sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Sie sind teilweise in ungeeigneten Räumlichkeiten und teuren Mietobjekten untergebracht. Zudem braucht die Universität in Zukunft mehr Platz: Gründe dafür sind unter anderem weiterhin steigende Studierendenzahlen und die Einführung des so genannten „Bologna-Modells“. Mit der Ende März 2003 vorgestellten „Strategie 3012“ können die mittelfristigen räumlichen Bedürfnisse der Universität nicht gelöst werden, da sie erst im nächsten Jahrzehnt zum Tragen kommt. Das Gebäude des alten Frauenspitals hingegen ist bereits in zwei Jahren verfügbar. Es fügt sich mit seiner Lage am Rande des Länggassquartiers sehr gut in das Konzept einer Stadtuniversität.

Die notwendigen baulichen Anpassungen bei den bereits angelaufenen Umbaumassnahmen werden sich in Grenzen halten. Das kantonale Hochbauamt hat den Umbau des alten Frauenspitals nicht als Spezialbau für die Steuerverwaltung, sondern als modernes Verwaltungs- und Bürogebäude konzipiert. Es kann flexibel genutzt und an sich ändernde Bedürfnisse angepasst werden. Für die Gesamtunterbringung der kantonalen Steuerverwaltung wird nun mit hoher zeitlicher Priorität ein alternativer Standort gesucht. Dabei sollen die Ergebnisse der laufenden Studie "Raumkonzept kantonale Verwaltung" einbezogen werden.

Erstmals wird der Kantonale Gesundheitsförderungspreis vergeben

AARAU. Das Interesse am ersten Gesundheitsförderungspreis war sehr gross. 40 Projekte zu den verschiedensten Gesundheitsthemen wurden eingereicht. Die Preissumme von 23'000 Franken wird auf einen ersten, einen zweiten und fünf dritte Plätze aufgeteilt. Den zweiten Preis kann die Gemeinde Brunegg entgegennehmen.

Das Gesundheitsdepartement hat im November 2002 ein neues Konzept zur Gesundheitsförderung und Prävention vorgestellt. Darin besteht die Rolle des Kantons in der verstärkten Koordinations-, Motivations- und Kommunikationstätigkeit. Im Sinne der Motivation wurde daraufhin zum ersten Mal der kantonale Wettbewerb zur Gesundheitsförderung lanciert.

Die Ausschreibung fand eine erfreulich grosse Beachtung. Es wurden insgesamt 40 Projekte eingereicht. Firmen, Vereine, Verbände, eine Gemeinde und eine grosse Anzahl von Privatpersonen stellten ihre Projekte zu den verschiedensten Gesundheitsthemen wie Ernährung, Bewegung, Sucht, Entspannung und zur Gesundheitsförderung allgemein, vor.

Die Jury setzte sich aus dem Gesundheitsdirektor Ernst Hasler, der Nationalrätin Pascale Bruderer, der Grossrätin Ruth Humbel, dem Kantonsarzt Martin Roth und seinem Stellvertreter, Daniel Brenner, der die Sektion Präventivmedizin und Gesundheitsförderung leitet, zusammen. Es wurden ein erster, ein zweiter sowie fünf Mal ein dritter Preis vergeben. Folgende Kriterien wurden von der Jury speziell beachtet: Durchführbarkeit, Erfolgsaussichten, Qualität in der Planung und Durchführung, Originalität und die Bedeutung des Projektes im Rahmen der Gesundheitsförderung und Prävention im Kanton Aargau. Zudem muss das Projekt noch in diesem Jahr realisiert werden können.

Anlauf- und Beratungsstelle Rechtsextremismus:

Rücktritt von Franz kohler

LIESTAL. Franz Kohler, im Auftrag der Kantone Baselland und Basel-Stadt Betreiber der Anlauf- und Beratungsstelle Rechtsextremismus, hat gestern, 2. Juni, sein Mandat niedergelegt. Ausschlag­gebend für diesen Schritt war die in einigen Medien geführte Kontroverse um ein Zei­tungsinterview und dessen anschliessende Publikation auf der Homepage von Franz Kohler.

In einem BaZ-Artikel (Fricktaler Split) vom 28.2.03 wurde Franz Kohler zitiert: "... dass das Wort Nationalsozialismus an und für sich nichts Anstössiges sei, es beinhalte lediglich eine positive Grundhaltung gegenüber der Nation." Franz Kohler distanzierte sich umge­hend von diesem Zitat. sowohl von der Aussage als auch von deren Inhalt. In der Folge unterliess es Franz Kohler aber, diese Distanzierung auf seiner neuen Homepage gemeinsam mit dem fraglichen Zeitungsartikel aufzuschalten.

Trotz der guten Arbeit, die die gemeinsame regierungsrätliche Arbeitsgruppe Rechtsextremismus BS und BL Franz Kohler attestiert, führte dieses Versäumnis zu einer Belastung des Auftragsverhältnisses. Die Arbeitsgruppe bedauert die Vorkommnisse, meint aber, dass Franz Kohler gestern den richtigen Schritt getan hat.

Die Anlauf- und Beratungsstelle wird interimistisch im Sinne einer Triage von Barbara Umiker (Leiterin Kommunikation Justiz-, Polizei- und Militärdirektion Basel-Landschaft) und Stephan Mathis (Generalsekretär Justiz-, Polizei- und Militärdirektion Basel-Land­schaft und Präsident der gemeinsamen Arbeitsgruppe BL / BS) geführt, bis die Nachfolge geregelt werden kann. Die Natelnummer der Anlauf- und Beratungsstelle 079 / 763 95 89 ist weiterhin in Betrieb.  

 

 

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