WoV-Kommission beschliesst Änderung des Geschäftsreglements des Kantonsrats

SOLOTHURN. Die geplante flächendeckende Einführung der wirkungsorientierten Verwaltungsführung (WoV) bedingt einige Änderungen im parlamentarischen Geschäftsablauf.

Neun Millionen aus Lotterie- und Sport-Toto-Fonds

SOLOTHURN. Im Kanton Solothurn wurden im Jahr 2002 neun Millionen Franken an Lotterie- und und Sport-Toto-Beiträgen ausbezahlt.

Kulturgüterschutzraum und Restaurierung von Museumsobjekten

STANS. Der Nidwaldner Regierungsrat beantragt dem Landrat einen Nachtragskredit von 360'000 Franken für die Sanierung des Kulturgüterschutzraumes (KGS) sowie von 863'000 Franken für die Restaurierung der im KGS eingelagerten rund 9'000 Museumsobjekte.

Erste Diplomfeier des Nachdiplomkurses "Philosophie + Management"

LUZERN. Am 13. Juni 2003 findet an der Universität Luzern die Diplomübergabe des ersten Nachdiplomkurses Philosophie + Management statt. 

Regierung heisst Abstimmungs- beschwerden gut

CHUR. Auf die amtliche Publikation der Ergebnisse zur Volksabstimmung vom 18. Mai 2003 über die Totalrevision der Kantonsverfassung mit Variantenabstimmung zum Wahlverfahren des Grossen Rats des Kantons Graubünden haben verschiedene Personen mit teilweise gemeinsamen Eingaben Abstimmungsbeschwerde eingereicht.

Rock / Pop-Förderung des Aargauer Kuratoriums

AARAU. AKU-SOUNDS wird kantonsübergreifend - neu beteiligt sich auch der Kanton Zug am Projekt des Aargauer Kuratoriums.

Reduktion der staatlichen Aufgaben und Leistungen

BASEL. Der Basler Regierungsrat hat sich Ende letzten Jahres zum Ziel gesetzt, die Ausgaben des Kantons bis 2006 um 100 Millionen Franken zu senken.

Weiteres Sparmassnahmenpaket zum Budget 2003

GLARUS. Der Regierungsrat des Kantons Glarus verabschiedet das Sparmassnahmenpaket 2 und baut es direkt in das bereits genehmigte Budget 2003 ein.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

4. Juni 2003

WoV-Kommission beschliesst Änderung des Geschäftsreglements des Kantonsrats

SOLOTHURN. Die geplante flächendeckende Einführung der wirkungsorientierten Verwaltungsführung (WoV) bedingt einige Änderungen im parlamentarischen Geschäftsablauf. Die deshalb eingeleitete Teilrevision des Geschäftsreglements des Kantonsrats ist von der kantonsrätlichen WoV-Kommission unter dem Präsidium von Kurt Fluri (FdP, Solothurn) abgeschlossen worden.

Die definitive und flächendeckende Einführung von WoV schafft mit einem differenzierten Paket neuer Befugnisse ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Parlament und Regierung. Alle Instanzen gewinnen gegenüber dem bisherigen Zustand mit neuen Instrumenten neue Steuerungsmöglichkeiten. Insgesamt werden Parlament und Kommissionen gestärkt, weil sie mehr und qualitativ bessere Informationen haben und deshalb ihre Entscheide fundierter treffen können.

Neun Millionen aus Lotterie- und Sport-Toto-Fonds

SOLOTHURN. Im Kanton Solothurn wurden im Jahr 2002 neun Millionen Franken an Lotterie- und und Sport-Toto-Beiträgen ausbezahlt. Gegenüber dem Vorjahr wurden 1,1 Millionen Franken mehr ausbezahlt. Insgesamt wurden 504 Gesuche – 25 weniger als im Vorjahr- eingereicht. U.a. werden die kantonalen Kunst-, Kultur- und Sportpreise jeweils aus den Mitteln des Lotterie- und Sport-Toto-Fonds finanziert.

Beim Lotterie-Fonds wurden im Jahr 2002 insgesamt 410 (Vorjahr 416) Gesuche eingereicht. In 321 (356) Fällen konnte der Regierungsrat Beiträge zusprechen; 89 (60) Gesuche wurden abgelehnt. Ausbezahlt wurden Beiträge in der Höhe von 7,2 Millionen Franken.

Beim Sport-Toto-Fonds wurden im 2002 insgesamt 94 (113) Gesuche gestellt. In 87 (101) Fällen konnte der Regierungsrat Beiträge zusprechen; 7 (12) Gesuche wurden abgelehnt. Insgesamt wurde der Sport mit 1,8 Millionen Franken unterstützt.

Die beiden Fonds werden mit dem Anteil des Kantons Solothurn aus dem jährlichen Reinertrag der SWISSLOS gespiesen. Mit diesen Geldern werden sowohl Projekte mit gemeinnützigem, kulturellem oder wohltätigem Charakter unterstützt wie auch Sport-Förderung betrieben.

Kulturgüterschutzraum und Restaurierung von Museumsobjekten

STANS. Der Nidwaldner Regierungsrat beantragt dem Landrat einen Nachtragskredit von 360'000 Franken für die Sanierung des Kulturgüterschutzraumes (KGS) sowie von 863'000 Franken für die Restaurierung der im KGS eingelagerten rund 9'000 Museumsobjekte. Die Sanierungsmassnahmen sind auf Grund eines akuten Schimmelpilzbefalles dringlich. Dieser gefährdet nicht nur die Museumsobjekte, sondern auch die Gesundheit der Mitarbeitenden.

Erste Diplomfeier des Nachdiplomkurses "Philosophie + Management"

LUZERN. Am 13. Juni 2003 findet an der Universität Luzern die Diplomübergabe des ersten Nachdiplomkurses Philosophie + Management statt. Bildungsdirektor, Dr. Ulrich Fässler wird den 20 Diplomanden persönlich gratulieren. Ist dies doch der erste und einzige Nachdiplomkurs in der Schweiz, der versucht, Philosophie und Management zu verbinden. Die Teilnehmenden  reisten aus der ganzen Schweiz an, bekleideten unterschiedlichste Funktionen und vertraten verschiedenste Branchen wie Industrie, Dienstleistungssektor, Gesundheitswesen, öffentliche Verwaltung oder Kirche.

Regierung heisst Abstimmungsbeschwerden gut

CHUR. Auf die amtliche Publikation der Ergebnisse zur Volksabstimmung vom 18. Mai 2003 über die Totalrevision der Kantonsverfassung mit Variantenabstimmung zum Wahlverfahren des Grossen Rats des Kantons Graubünden haben verschiedene Personen mit teilweise gemeinsamen Eingaben Abstimmungsbeschwerde eingereicht. Die Regierung hat vier der fünf Beschwerden gutgeheissen und eine Nachzählung der Stichfrage zum Wahlverfahren des Grossen Rats angeordnet.

Im Wesentlichen wurde seitens der Beschwerdeführer die Vermutung geäussert, dass die Frage, wann ein Stimmzettel gültig ist, nicht überall gleich interpretiert worden sei. Konkrete Hinweise allerdings, in welchen Gemeinden es allenfalls zu solchen Fehlern gekommen sein soll, fehlen nach wie vor. Die Regierung hat deshalb die Standeskanzlei beauftragt, die am Abstimmungssonntag von den Gemeinden als ungültig gemeldeten Stimmzettel zu kontrollieren und damit den vorgebrachten Vermutungen in den Beschwerden von Amtes wegen nachzugehen.

Rock / Pop-Förderung des Aargauer Kuratoriums

AARAU. AKU-SOUNDS wird kantonsübergreifend - neu beteiligt sich auch der Kanton Zug am Projekt des Aargauer Kuratoriums. Gemeinsam mit Aargauer Clubs veranstaltet das Aargauer Kuratorium das erste Konzert in diesem Jahr mit vier Bands: am 7. Juni 2003 in Oberentfelden.

Dieses Konzert dient als Auswahlverfahren. Die besten und vielversprechendsten Bands werden in die Förderliste aufgenommen. Ein Jahr lang stehen die Bands auf dieser Liste und kriegen so leichter Auftrittmöglichkeiten in der ganzen Schweiz. Neu ist die Zusammenarbeit mit dem Kanton Zug: Die Band Backwash wird am 7. Juni 2003 im böröm pöm pöm in Oberentfelden als special Guest an den Start gehen. Damit dieser Austausch über die Kantonsgrenzen nicht einseitig ist, spielt eine Aargauer Band im Herbst dann in Zug. Der Fachjury stehen folgende Bands zur Auswahl:

Tumblin Dice aus dem Suhrental haben soeben die Aufnahmen ihrer aktuellen Demo-CD abgeschlossen und sind nun heiss darauf, ihre rockigen Songs auch Live zu präsentieren.

m-day haben schon einige erfolgreiche Auftritte hinter sich und der „Music Vibration Award“ bereits als Trophäe zu Hause. Die poppigen Songs, der noch sehr jungen Band, sorgen vor allem auf der Bühne für Furore.

kitchengarden aus Wohlen standen bereits vor sehr grossem Publikum. Kein Wunder, denn die Band weist grosses Potenzial auf. Ihre fein gegliederten Songs passen sehr gut zur Bezeichnung „independent rock“ – innovativ und druckvoll!

Backwash aus Zug spielen natürlich ausser Konkurrenz – eben ein special Guest. Die Band spielt „Kick-Ass-Rock’n Roll“ der sich wirklich gewaschen hat. Brilliant gespielt und voller Energie.

Reduktion der staatlichen Aufgaben und Leistungen

Der Basler Regierungsrat hat sich Ende letzten Jahres zum Ziel gesetzt, die Ausgaben des Kantons bis 2006 um 100 Millionen Franken zu senken. Hierzu hat er die staatlichen Aufgaben und Leistungen einer genauen Überprüfung unterzogen. Grundlagen der Analyse waren neben einem Benchmark (Vergleich mit anderen Kantonen) politische Prioritäten und Posterioritäten, die der Regierungsrat bei den einzelnen Aufgaben- und Ressourcenfeldern des Politikplans setzte.

BASEL. Bis zum heutigen Zeitpunkt wurden in einem ersten Schritt mit rund 200 grösseren und kleineren Einzelmassnahmen in 32 Aufgabenfeldern Reduktionen der Ordentlichen Nettoaufwendungen in Höhe von 71,6 Millionen Franken beschlossen bzw. sie werden dem Grossen Rat beantragt. Diese Massnahmen haben im Laufe der nächsten 3 Jahre einen Abbau von voraussichtlich rund 300 Stellen zur Folge. Zusammen mit den Massnahmen, die für das Jahr 2004 in einem zweiten, bereits eingeleiteten Schritt, erarbeitet werden (gut 28 Millionen Franken), wird die Zielsetzung erreicht.

Abbau von Leistungen und Personal

Aufgrund der unerfreulichen Finanzsituation sind der Regierungsrat und der Grosse Rat gezwungen, eine nachhaltige Reduktion der staatlichen Ausgaben zu erreichen. Es ist das Ziel, das Budget bis zum Jahre 2006 auf der Basis des Budgets 2003 um 100 Millionen Franken zu verbessern. Dabei soll ein bedeutender Teil der Ausgabenreduktion bereits im Jahre 2004 wirksam werden. Erreicht werden soll dies durch nachhaltige Reduktionen bei den Aufgaben und Leistungen. Bei den Anstellungsbedingungen des Personals werden keine Massnahmen vorgeschlagen.

Der Leistungsabbau führt in diesem ersten Schritt zu einem Abbau von schätzungsweise 300 Stellen. Die Fluktuation von derzeit 8%, bezogen auf gut 19'000 Mitarbeitende, wird es in den meisten Fällen ermöglichen, den Betroffenen einen neuen Einsatz zu vermitteln. In Ausnahmefällen kann es zu Entlassungen kommen. Die Massnahmen werden sozialverträglich umgesetzt.

Für die Ausarbeitung des Massnahmenpaketes hat der Regierungsrat zuerst einen Benchmark der Kantone und hierauf eine politische Bewertung der Wichtigkeit der einzelnen Aufgaben- und Ressourcenfelder des Politikplans vorgenommen. Sodann hat er Zielvorgaben für Reduktionen in den einzelnen Feldern festgelegt. Von Reduktionen ausgenommen wurden die Schulen, die Fachhochschulen sowie die Universität (inkl. Medizinische Fakultät). Umgekehrt sind Erhöhungen in diesen Bereichen allerdings auch nicht möglich.

In den zuständigen Departementen wurden in der Folge diejenigen Aufgaben und Leistungen evaluiert und konkret bezeichnet, die je nach definitiver Vorgabe künftig teilweise oder ganz einzuschränken wären.

Massnahmen in den einzelnen Aufgabenfeldern

Die in mehreren Regierungsrats-Sitzungen sehr eingehend geführten Diskussionen zur politischen Bewertung der vorgeschlagenen Massnahmen führten in einem ersten Schritt zu einer Reduktion des Ordentlichen Nettoaufwandes von 71,6 Millionen Franken. Diese werden durch 198 Einzelmassnahmen in 32 der 48 Aufgaben- und Ressourcenfeldern des Politikplans erreicht.

Diesen aktuellen Stand im Prozess für eine nachhaltige Ausgabenreduktion hat der Regierungsrat noch vor der Verabschiedung des Massnahmenpaketes zweimal mit der Finanzkommission des Grossen Rates beraten. Die Fraktionen des Grossen Rates wurden heute informiert und zu einer Stellungnahme bis Ende Juni 2003 eingeladen. Mit den Sozialpartnern fand ebenfalls ein erstes Gespräch statt.

Weiterführende Massnahmen

Über dieses bereits beschlossene Teilpaket bzw. die Anträge an den Grossen Rat hinaus wurden in einem zweiten Schritt bereits weitere Reduktionsvorgaben im Umfang von rund 22 Millionen Franken beschlossen. Die entsprechenden Massnahmen werden zur Zeit erarbeitet. In Abklärung sind zudem Möglichkeiten, um die ONA um mindestens weitere 6 Millionen Franken zu reduzieren. Damit wird die Zielsetzung, den Ordentlichen Nettoaufwand um von 100 Millionen Franken zu reduzieren, erreicht.

Aus einer weiteren Budget-Vorgabe, wonach die jährlich anfallenden Kosten des automatischen Stufenanstiegs innerhalb der Departemente kompensiert werden müssen, ergibt sich eine zusätzliche, nachhaltige Budgetreduktion in der Grössenordnung von rund 10 Millionen Franken.

Neben den Massnahmen auf der Kostenseite sieht der Regierungsrat vor, ein Kontrollinstrument zur Steuerung des Personalbestandes einzuführen. Es wird dazu dienen können, Stellenvorgaben an die Departemente zu erteilen.

Weitere Schritte

In einer nächsten Phase gilt es, die beschlossenen Massnahmen und Budgetvorgaben möglichst rasch umzusetzen. Im Falle der 22 Massnahmen, die in den Kompetenzbereich des Grossen Rates fallen, (zum Beispiel Gesetzesänderungen oder Subventionsverträge) müssen die entsprechenden Vorlagen zuhanden des Parlaments nun erarbeitet werden.

Weiteres Sparmassnahmenpaket zum Budget 2003

GLARUS. Der Regierungsrat des Kantons Glarus verabschiedet das Sparmassnahmenpaket 2 und baut es direkt in das bereits genehmigte Budget 2003 ein. Das nach der Landsgemeinde beschlossene Ausgabenmoratorium wird aufgehoben, wobei Ausgaben weiterhin restriktiv gehandhabt werden. In der Zwischenzeit wurden durch die Direktionen verschiedene weitergehende Massnahmen geprüft und zur Umsetzung vorgeschlagen. Das zweite Massnahmenpaket reduziert die Ausgaben in der Laufenden Rechnung nochmals um rund 3,1 Mio. Franken, in der Investitionsrechnung um rund 2,5 Mio. Franken. Das erste Massnahmenpaket, das als Grundlage für das im Februar verabschiedete Budget 2003 diente, sah Verbesserungen von 21 Mio. Franken (unter Berücksichtigung der Landsgemeindebeschlüsse) in der laufenden Rechnung vor.

 

 

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