VOC-Belastung um 41 Prozent gesunken

BERN. Die Luftbelastung mit flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), Vorläuferschadstoffe für den Sommersmog, hat sich zwischen 1991 und 2001 stark reduziert.

Mithalten in der internationalen Spitzengruppe als Ziel

BERN. Der Bundesrat hat den Leistungsauftrag an den ETH-Bereich für die Jahre 2004 - 2007 verabschiedet und dem Parlament zur Genehmigung unterbreitet. 

Vorschläge der Schweiz zur Bekämpfung der «Biopiraterie»

BERN. Die Schweiz hat im Rahmen der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und der Welthandelsorganisation (WTO) Vorschläge unterbreitet, welche der Bekämpfung der «Biopiraterie» dienen sollen.

Arbeitslosigkeit im Mai 2003

BERN. Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariates für Wirtschaft (seco) waren Ende Mai 2003 in der Schweiz 140'609 Arbeitslose eingeschrieben, 1'015 weniger als im Vormonat.

Vernetztes Denken in der Forschung für eine nachhaltige Landwirtschaft

ZÜRICH. An der Jahrestagung des Zentrums für Internationale Landwirtschaft (ZIL) und des Swiss Forum on International Agricultural Research (SFIAR) trafen sich heute international und national führende Agrarexperten an der ETH Zürich.

MWST: Keine Ausweitung der Nichtbesteuerung bei Sponsoring

BERN. Der Bundesrat will die Mehrwertsteuerpflicht im Bereich des Sponsoring nicht aushöhlen.

Internationale Walfangkommission (IWC): Teilnahme der Schweiz an der Jahrestagung in Berlin

BERN. Die 55. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) findet in Berlin statt und dauert vom 16. bis 19. Juni 2003.

Botschaft für das Bauprogramm 2004 im ETH-Bereich

BERN. Der Bundesrat hat die "Botschaft über Bauvorhaben und Grundstückserwerb der Sparte ETH-Bereich" zu Handen der Eidgenössischen Räte verabschiedet.

365 Millionen Franken für zivile Bundesbauten

BERN. Der Bundesrat unterbreitet dem Parlament mit dem heute verabschiedeten zivilen Bauprogramm 2004 einen Verpflichtungskredit von insgesamt 365 Millionen Franken.

Krankenversicherung: Bundesrat beschliesst Reformpaket auf den 1.1.2004

BERN. Der Bundesrat hat im Bereich der Krankenversicherung nach der Vernehmlassung ein Paket von Reformen auf Verordnungsstufe beschlossen.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

6. Juni 2003

VOC-Belastung um 41 Prozent gesunken

BERN. Die Luftbelastung mit flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), Vorläuferschadstoffe für den Sommersmog, hat sich zwischen 1991 und 2001 stark reduziert. Die bisher getroffenen Luftreinhaltemassnahmen waren wirksam. Dies zeigt ein soeben erschienener BUWAL-Bericht. Sommersmog bleibt aber ein Problem: Um ihn auf ein erträgliches Mass zu reduzieren, ist ein konsequentes Fortführen der bisherigen Luftreinhaltepolitik nötig.

Mithalten in der internationalen Spitzengruppe als Ziel

BERN. Der Bundesrat hat den Leistungsauftrag an den ETH-Bereich für die Jahre 2004 - 2007 verabschiedet und dem Parlament zur Genehmigung unterbreitet. Der Leistungsauftrag formuliert die strategischen Ziele, die im ETH-Bereich während der kommenden vier Jahre erreicht werden sollen. Die für die Erfüllung der erwarteten Leistungen vorgesehenen Mittel wurden mit der Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Technologie in den Jahren 2004 - 2007 vom 29. November 2002 als Zahlungsrahmen in der Höhe von total Fr. 7,830 Mia. beantragt.

Vorschläge der Schweiz zur Bekämpfung der «Biopiraterie»

Die Schweiz hat im Rahmen der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und der Welthandelsorganisation (WTO) Vorschläge unterbreitet, welche der Bekämpfung der «Biopiraterie» dienen sollen. Die Schweiz schlägt vor, dass in Patentanmeldungen die Quelle von genetischen Ressourcen und von traditionellem Wissen von indigenen und lokalen Gemeinschaften anzugeben ist.

BERN. Entwicklungsländer verfügen zum Teil über eine bedeutende Vielfalt von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen. Diese Ressourcen können das Ausgangsmaterial für die moderne Biotechnologie bilden und finden Anwendung in Gebieten wie der Pflanzenzucht, Pharmakologie  oder Kosmetik. Auch Kenntnisse von indigenen und ortsansässigen Gemeinschaften über diese Ressourcen (im Fachjargon «traditionelles Wissen» genannt) können für die Forscher von Universitäten und privaten Unternehmen von Interesse sein. So kann beispielsweise das Wissen einer solchen Gemeinschaft über die heilende Wirkung einer wildwachsenden Pflanze einer der Ausgangspunkte in der Forschung für ein neues Medikament sein.

Die aus der Nutzung dieser Ressourcen und dieses Wissens fliessenden (geldwerten) Vorteile sollen mit den Ursprungsländern und den indigenen Gemeinschaften gerecht und ausgewogen geteilt werden. Zur Erleichterung dieser Vorteilsaufteilung und zur Verhinderung der so  genannten «Biopiraterie» werden auf der internationalen Ebene zahlreiche Massnahmen diskutiert, darunter auch solche im Patentrecht. In diesem Zusammenhang hat die Schweiz bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) eine Eingabe mit Vorschlägen betreffend die Offenlegung der Quelle von genetischen Ressourcen und traditionellem Wissen in Patentanmeldungen eingereicht. Diese Offenlegung der Quelle soll es den Ursprungsländern und indigenen und ortsansässigen Gemeinschaften erleichtern, die Nutzung ihrer Ressourcen und ihres Wissens nach zu verfolgen. Die Vorschläge wurden im Mai 2003 ein erstes Mal in der  WIPO diskutiert. Um dem Anliegen das nötige Gehör zu verschaffen, wird die Schweiz ihre Vorschläge auch in der laufenden Sitzung des Rates für handelsbezogene Aspekte der Rechte an geistigem Eigentum (TRIPS-Rat) der Welthandelsorganisation (WTO) vom 4. bis 6. Juni 2003 vorstellen.

Mit diesem konkreten Lösungsbeitrag setzt sich die Schweiz aktiv für ein wesentliches Anliegen der Entwicklungsländer in den internationalen Diskussionen über den Zugang zu genetischen  Ressourcen und traditionellem Wissen sowie der Aufteilung der daraus entstehenden Vorteile (die so genannte «access and benefit sharing»- Problematik) ein.

Arbeitslosigkeit im Mai 2003

Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariates für Wirtschaft (seco) waren Ende Mai 2003 in der Schweiz 140'609 Arbeitslose eingeschrieben, 1'015 weniger als im Vormonat.

BERN. Die vom Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) publizierte Arbeitslosenquote bezieht sich künftig auf die Erwerbspersonen gemäss Eidgenössischer Volkszählung 2000, die vom Bundesamt für Statistik (BFS) durchgeführt wurde. Die Zahl der Erwerbspersonen erhöhte sich von 3'621'716 Personen im Jahr 1990 auf 3'946'988 im Jahr 2000. Die Arbeitslosenquote im Monat Mai beträgt damit 3,6% anstelle von 3,9%. Die auf der aktualisierten Basis berechnete Arbeitslosenquote berücksichtigt die Zunahme der Erwerbspersonen während des letzten Jahrzehnts und vermittelt damit ein genaueres Bild der Lage auf dem Arbeitsmarkt.

Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen verringerte sich um 332 auf 8'682 Stellen.

April 2003 waren 10'476 Personen von Kurzarbeit betroffen, 1'309 Personen weniger

(-11,1%) als im Vormonat. Die Anzahl der betroffenen Betriebe reduzierte sich um 62 Einheiten (-6,6%) auf 883. Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 139'075 (-18,5%) auf 611'318 Stunden ab. In der entsprechenden Vorjahresperiode (April 2002) waren 745'061

Ausfallstunden registriert worden, welche sich auf 12'949 Personen in 591 Betrieben verteilt hatten. Dies ergaben die Erhebungen des Staatssekretariates für Wirtschaft (seco).

Gemäss vorläufigen Angaben der Arbeitslosenversicherungskassen belief sich die Zahl der Personen, welche ihr Recht auf Arbeitslosenentschädigung im Verlauf des Monats März 2003 ausgeschöpft hatten, auf 1'371 Personen. Davon waren Ende Mai 2003 noch 580 Personen (42%) bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum gemeldet und damit weiterhin statistisch erfasst. 158 Personen (12%) hatten inzwischen eine neue Stelle gefunden. Bei den übrigen, nicht mehr eingeschriebenen 633 Ausgesteuerten (46%) können verschiedene Situationen eingetreten sein: Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit, Rückzug vom Arbeitsmarkt bzw. Verzicht auf Erwerbstätigkeit, Beginn oder Fortsetzung einer Ausbildung, Abreise ins Ausland, Fortsetzung der Stellensuche, ohne die Dienstleistungen der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren zu beanspruchen.

Vernetztes Denken in der Forschung für eine nachhaltige Landwirtschaft

An der Jahrestagung des Zentrums für Internationale Landwirtschaft (ZIL) und des Swiss Forum on International Agricultural Research (SFIAR) trafen sich heute international und national führende Agrarexperten an der ETH Zürich. Thema der Veranstaltung war die landwirtschaftliche Forschung für eine nachhaltige Entwicklung.

ZÜRICH. Seit dem Umweltgipfel 1992 in Rio ist das Konzept "Nachhaltigkeit" eines der wichtigsten Themen der internationalen Agrarforschung. Gleichzeitig hat sich das institutionelle Umfeld der Agrarforschung erheblich verändert. Während früher die Forschung "im stillen Kämmerlein" arbeitete und die Umsetzung ihrer Resultate an Entwicklungsinstitutionen weitergab, stehen heute Forschung und Umsetzung in enger und komplexer Interaktion. Durch diese Änderungen des Umfeldes muss sich die internationale Agrarforschung notwendigerweise inter- respektive transdisziplinär ausrichten, um den neuen Ansprüchen genügen zu können.

Einbezug aller Interessenvertretern

Marianne Bänziger vom International Maize and Wheat Improvement Center (CIMMYT) in Zimbabwe zeigte am Beispiel ihres Projekts "Erhöhung der Nachhaltigkeit und Verbesserung der Produktivität von Mais unter biotischem und abiotischem Stress" wie sich durch den Einbezug verschiedener Interessenvertreter eine nachhaltigere Entwicklung verfolgen lässt. Ziel des Projekts ist die Minimierung von Ernteverlusten bei Mais durch die Entwicklung von resistenten Maissorten. Ferner sprach Joseph K. Mukiibi, ehemaliger Präsident des Forum for Agricultural Research in Africa (FARA), in seinem Vortrag "Towards a New Paradigm in Agricultural Research in Africa" über die Herausforderungen, die sich bei Reformen der landwirtschaftlichen Forschung in Afrika stellen. Nebst der institutionellen Reorganisation der landwirtschaftlichen Forschung legte Mukiibi dabei besonderen Wert auf die Partizipation von allen beteiligten Akteurgruppen bei der Festlegung des Forschungsgegenstandes, bei der Prioritätensetzung und schlussendlich bei der Durchführung und Evaluation von Forschungsvorhaben.

Weltweite Armutsbekämpfung als Ziel

Ein Dutzend Forschende aus dem In- und Ausland stellten ihre Arbeitsprojekte vor und beleuchteten, was die landwirtschaftliche Forschung zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann. Das Schweizerische Zentrum für Internationale Landwirtschaft machte damit auf seinen Auftrag aufmerksam, mit seiner Forschungsarbeit einen Beitrag zur weltweiten Armutsbekämpfung und Ernährungssicherung zu leisten.

Zentrum für Internationale Landwirtschaft (ZIL)

Mehr und qualitativ hochwertigere Nahrungsmittel insbesondere für arme und benachteiligte Bevölkerungsgruppen , ein höheres Einkommen zur Armutsüberwindung sowie die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen will die internationale Agrarforschung erreichen. Die ETH Zürich arbeitet mit Forschungszentren in Entwicklungsländern zusammen, um diese Ziele zu erreichen. Dazu wurde vor zehn Jahren das Schweizerische Zentrum für Internationale Landwirtschaft (ZIL) gegründet. Die Forschungsarbeiten des ZIL helfen u.a. zur verbesserten Schädlings- und Krankheitsresistenz tropischer Grundnahrungsmittel(Cassava, Yam, Bohnen), zum Anbau von Nahrungspflanzen auf nährstoffarmen Böden und zur besseren Milchversorgung der Bevölkerung. Neben dem direkten Nutzen der Forschungsergebnisse fördert die Zusammenarbeit mit den Partnern in Entwicklungsländern das  gegenseitige Verständnis und trägt so langfristig zu stabilen internationalen Beziehungen bei. Das ZIL wird von der ETH Zürich und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) finanziert. Präsident des ZIL ist der ETH-Professor Felix Escher.

MWST: Keine Ausweitung der Nichtbesteuerung bei Sponsoring

BERN. Der Bundesrat will die Mehrwertsteuerpflicht im Bereich des Sponsoring nicht aushöhlen. Eine Besteuerung soll nur dann verhindert werden, wenn im Zusammenhang mit gemeinnützigen Organisationen der Beitragszahler in neutraler Form genannt wird: d.h. unter Weglassung aller Zusätze, die besonders werbewirksam oder imagefördernd sein können. Dies schreibt die Landesregierung in ihrer Stellungnahme zu einer Motion von Nationalrat Christoph Mörgeli (SVP/ZH), in welcher eine Mehrwertsteuerbefreiung von Spenden an Kulturinstitute verlangt wurde. Der Bundesrat beantragt, den Vorstoss abzulehnen.

Internationale Walfangkommission (IWC): Teilnahme der Schweiz an der Jahrestagung in Berlin

BERN. Die 55. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) findet in Berlin statt und dauert vom 16. bis 19. Juni 2003. Der Bundesrat hat heute der Schweizer Delegation das Mandat erteilt: Die Schweiz wird sich dafür einsetzen, dass die dort gefassten Beschlüsse auf wissenschaftlichen Grundlagen abgestützt sind und einvernehmliche Lösungen gefunden werden.

Botschaft für das Bauprogramm 2004 im ETH-Bereich

BERN. Der Bundesrat hat die "Botschaft über Bauvorhaben und Grundstückserwerb der Sparte ETH-Bereich" zu Handen der Eidgenössischen Räte verabschiedet. Er beantragt damit die Genehmigung eines Verpflichtungskredits in Form eines Sammelkredits von 313'100'000 Franken. Die Strategische Planung des ETH-Rates für die Jahre 2004-2007 und der Leistungsauftrag 2004-2007 des Bundesrates bilden die Grundlagen. Das Bauprogramm 2004 des ETH-Bereichs umfasst Verpflichtungskredite zur Werterhaltung und Wertvermehrung am bestehenden Objektbestand und zur Durchführung des Facility Managements. Des Weiteren enthält es fünf Grossprojekte, d.h. Vorhaben für mehr als 10 Millionen Franken.

365 Millionen Franken für zivile Bundesbauten

BERN. Der Bundesrat unterbreitet dem Parlament mit dem heute verabschiedeten zivilen Bauprogramm 2004 einen Verpflichtungskredit von insgesamt 365 Millionen Franken. Grösste Projekte sind die Gesamtsanierung des Bernerhofs, der Neubau eines Tiefmagazins für die Schweizerische Landesbibliothek sowie die Umbauten im Parlamentsgebäude und bei den Bundeshäusern West und Ost.

Krankenversicherung: Bundesrat beschliesst Reformpaket auf den 1.1.2004

BERN. Der Bundesrat hat im Bereich der Krankenversicherung nach der Vernehmlassung ein Paket von Reformen auf Verordnungsstufe beschlossen. Es verfolgt die Zielsetzung, die Solidarität unter den Krankenversicherten weiter zu verstärken, ihre Kostenbeteiligung teilweise der Entwicklung der Versicherungsausgaben anzupassen und die Krankenkassen zu mehr Transparenz zu verpflichten, indem sie mehr betriebliche Daten öffentlich zugänglich müssen. Die Verordnungsänderung sieht auch Massnahmen zur Bekämpfung von Missbrauch im Laborbereich sowie eine Vereinheitlichung der Reservevorschriften vor. Die Regeln des Versicherungswechsels bei "besonderen Versicherungsformen" werden zu Gunsten der Versicherten und mit Wirkung auf 1. Oktober 2003 geklärt. Die übrigen Verordnungsanpassungen treten am 1.1.2004 in Kraft.

 

 

español

bienvenidos

türkçe

merhaba

deutsch

home

dossiers

interviews

portraits

news box

migration

CH in kürze

fotobank

agenda

jahresbericht

impressum