Situation auf dem bernischen Arbeitsmarkt im Mai

BERN. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Kanton Bern im Mai 2003 um 437 auf 14’234 Personen.

Strassenzufahrt zum Flughafen Bern - Belp

BERN. Der Flughafen Bern – Belp soll eine Strassenzufahrt erhalten, die dem negativen Volksentscheid vom November 2002 Rechnung trägt.

Fondation Bellelay: Der Kanton ordnet die Sanierung der finanziellen Lage an

BERN. Das Amt für Sozialversicherung und Stiftungsaufsicht des Kantons Bern hat eine Nachprüfung der Jahresberichterstattung der Jahre 2001 und 2002 sowie der Geschäftsführung der Fondation Bellelay durch eine unabhängige Treuhandfirma angeordnet.

FIKO unterstützt Überführung des Spitals Breitenbach in ein Kompetenzzentrum für das Alter

SOLOTHURN. Die Finanzkommission (FIKO) des Solothurner Kantonsrates steht voll hinter der Überführung des Bezirksspitals Thierstein in Breitenbach in ein Kompetenzzentrum für das Alter.

Solothurn: Arbeitslosenquote neu bei 3.1%

SOLOTHURN. Die Zahl der Stellensuchenden im Kanton Solothurn stieg im Monat Mai 2003 von 7058 auf 7095 während die Stellensuchendenquote von bei 5.3% stagnierte.

Strassenzustands- aufnahmen im Raum Solothurn

SOLOTHURN. Der Kanton Solothurn erstellt eine neue Datenbank über den Zustand der Kantonsstrassen.

Wahlbeschwerden zum Landgerichtspräsidium Uri

ALTDORF. Zur Nachwahl für das Landgericht Uri vom 18. Mai 2003 sind beim Regierungsrat zwei Wahlbeschwerden eingegangen.

Berufung und Beförderungen an der Universität Zürich

ZÜRICH. Der Zürcher Universitätsrat ernannte an seiner Sitzung vom 2. Juni Prof. Dr. Roland H. Wenger, geboren 1963, zum ordentlichen Professor für Physiologie an der Medizinischen Fakultät.

Lebensqualität bis zuletzt

ZÜRICH. 80 % aller Betagten wollen zu Hause sterben, wenigen ist es vergönnt.

Mobilspiele

ZÜRICH. Mit 40 Installationen, Plakaten, Tafeln in und an Trams, Postkarten und einem Wettbewerb lanciert die Stadt Zürich die Aktion "Mobilspiele".

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

6. Juni 2003

Situation auf dem bernischen Arbeitsmarkt im Mai

BERN. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Kanton Bern im Mai 2003 um 437 auf 14’234 Personen. Die Arbeitslosenquote beträgt auf Grund der neuen Berechnungsbasis 2,7 Prozent. Sie liegt damit 0,9 Prozent unter dem schweizerischen Mittel von 3,6 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden sank um 1,6 Prozent oder 340 Personen und liegt nun auf 20'704.

Strassenzufahrt zum Flughafen Bern - Belp

BERN. Der Flughafen Bern – Belp soll eine Strassenzufahrt erhalten, die dem negativen Volksentscheid vom November 2002 Rechnung trägt. Erschlossen werden soll der Flughafen zum grössten Teil über das bestehende Strassennetz, nur das Teilstück zwischen dem Ende der Aemmenmattstrasse und dem Flughafen müsste neu gebaut werden. Dem Verkehr übergeben werden soll die neue Flughafenzufahrt im Jahr 2005.

Fondation Bellelay: Der Kanton ordnet die Sanierung der finanziellen Lage an

BERN. Das Amt für Sozialversicherung und Stiftungsaufsicht des Kantons Bern hat eine Nachprüfung der Jahresberichterstattung der Jahre 2001 und 2002 sowie der Geschäftsführung der Fondation Bellelay durch eine unabhängige Treuhandfirma angeordnet. Die Kontrolle hat ergeben, dass die finanzielle Lage der Stiftung prekär ist und dass dringender Handlungsbedarf besteht.

FIKO unterstützt Überführung des Spitals Breitenbach in ein Kompetenzzentrum für das Alter

SOLOTHURN. Die Finanzkommission (FIKO) des Solothurner Kantonsrates steht voll hinter der Überführung des Bezirksspitals Thierstein in Breitenbach in ein Kompetenzzentrum für das Alter. Sie stimmte den erforderlichen Krediten in der Höhe von 19,1 Mio Franken einstimmig zu.

Solothurn: Arbeitslosenquote neu bei 3.1%

SOLOTHURN. Die Zahl der Stellensuchenden im Kanton Solothurn stieg im Monat Mai 2003 von 7058 auf 7095 während die Stellensuchendenquote von bei 5.3% stagnierte. Die Zahl der Arbeitslosen sank gegenüber dem Vormonat von 4183 Personen auf 4077 Personen und die Arbeitslosenquote sank entsprechend von 3.2% auf 3.1%. Weiter erfreulich ist der Rückgang bei den Neuanmeldungen. Rückwirkend auf den 1. Januar 2000 wird die Arbeitslosenquote auf der Basis der Volkszählung 2000 (bisher Volkszählung 1990) berechnet. Das Bundesamt für Statistik BFS hat die Ergebnisse der Volkszählung 2000 zu den Erwerbspersonen soeben publiziert. Für den Kanton Solothurn beträgt die aktuelle Zahl der Erwerbspersonen neu 132'754 gegenüber 122'212 im Jahr 1990. Für die Arbeitslosenquote des Kantons bedeutet dies z.B. für den Wert des Aprils 2003 eine Korrektur von 3.4% auf 3.2%.

Strassenzustandsaufnahmen im Raum Solothurn

SOLOTHURN. Der Kanton Solothurn erstellt eine neue Datenbank über den Zustand der Kantonsstrassen. Für die visuelle Erfassung des 247 km langen Strassennetzes im Kreis I (Bucheggberg, Lebern, Wasseramt) steht ein eigens zu diesem Zweck gebautes Bike zur Verfügung. Die Daten werden direkt in einen mit "Touch-Screen" ausgerüsteten Laptop eingegeben. Die Aufnahmen, die teilweise kurzfristige Verkehrsbehinderungen mit sich bringen, dauern vom 10. Bis Ende Juni 2003.

Wahlbeschwerden zum Landgerichtspräsidium Uri

ALTDORF. Zur Nachwahl für das Landgericht Uri vom 18. Mai 2003 sind beim Regierungsrat zwei Wahlbeschwerden eingegangen. Um das Vertrauen in die Justiz zu gewährleisten, hat der Regierungsrat, unter Wahrung der Ausstandsregeln, vorderhand in einem ersten Entscheid die Anträge der Beschwerdeführer um aufschiebende Wirkung gutgeheissen.

Damit trägt der Regierungsrat dem Umstand Rechnung, dass noch eine gewisse Zeit für weitere Abklärungen notwendig ist. Frau Agnes Planzer Stüssi ist aufgrund der Wahl vom 9. Februar 2003 als Vizepräsidentin gewählt. Sie und Herr Dr. Bruno Aschwanden gelten aber im Moment als Präsidentin bzw. Präsident als nicht gewählt. Mit diesem Vorentscheid des Regierungsrates wird nichts präjudiziert.

Nach dem Gerichtsorganisationsgesetz übernimmt in einem solchen Fall das amtsälteste Mitglied des Landgerichtes, zurzeit Herr Walter Pfyl, die Funktionen des Landgerichtspräsidenten. Frau Planzer Stüssi amtet bis zur endgültigen Entscheidung weiterhin als Vizepräsidentin. Der Regierungsrat wird den definitiven Entscheid möglichst rasch fällen.

Berufung und Beförderungen an der Universität Zürich

ZÜRICH. Der Zürcher Universitätsrat ernannte an seiner Sitzung vom 2. Juni Prof. Dr. Roland H. Wenger, geboren 1963, zum ordentlichen Professor für Physiologie an der Medizinischen Fakultät. Prof. Wenger studierte von 1982 bis 1987 an der Universität Bern Chemie und Biochemie und schloss das Studium mit dem Diplom in Biochemie ab. Danach nahm er am Theodor-Kocher-Institut der Universität Bern ein Doktorandenstudium in Molekularbiologie in Angriff, das er 1990 mit der Promotion abschloss. In der Folge war Prof. Wenger am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg im Breisgau als «Postdoctoral Fellow» tätig. 1993 wechselte er als «Senior Scientist» ans Physiologische Institut der Universität Zürich, wo er sich 1999 im Fach Physiologie mit der Arbeit «Die Identifizierung Hypoxie-induzierbarer Gene und die Rolle des Transkriptionsfaktors HIF-1 bei deren Aktivierung» habilitierte. Im Jahre 2000 nahm er an der Medizinischen Universität Lübeck die Tätigkeiten als Hochschuldozent (C2; «tenured») in Physiologie sowie als Forschungsgruppenleiter «Zellphysiologie» auf. Seit 2001 ist Prof. Wenger C3-Professor für Physiologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Sein grosses wissenschaftliches Engagement zeigt sich unter anderem in einer umfangreichen Liste von Einladungen für Präsentationen an Universitäten, wissenschaftlichen Institutionen und Symposien. Prof. Wenger wurden im Laufe seiner Tätigkeit zahlreiche «Grants» zugesprochen, und sein wissenschaftliches Arbeiten wird mit namhaften Beiträgen verschiedener Stiftungen für wissenschaftliche Forschung und des Schweizerischen Nationalfonds unterstützt.

Prof. Dr. Marc Paolella, geboren 1967, wurde zum ausserordentlichen Professor für Empirical Finance an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät ernannt. Prof. Paolella schloss seine Studien 1990 mit einem B.S. in «Applied Mathematics and Statistics» und einem B.A. in «Economics» an der «State University of New York at Stony Brook» sowie 1993 mit einem M.S. in «Statistics» an der «Colorado State University» ab. Während seiner Studienzeit war er in verschiedenen Funktionen tätig, so unter anderem als «Teaching Assistent», «Statistical-Programmer» und «Statistical Consultant». 1993 wechselte Prof. Paolella als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 1998 wurde er zum Dr. sc. pol. promoviert, und ein Jahr später folgte seine Ernennung zum Assistenzprofessor am Institut für Statistik und Ökonometrie der Universität Kiel. Auf den 1. April 2003 wurde Prof. Paolella für eine Lehrstuhlvertretung zum C3-Professor befördert, und er übernahm auf diesen Zeitpunkt hin auch die Funktion eines Geschäftsführers des erwähnten Instituts.

An der Medizinischen Fakultät wurde Prof. Dr. med. Rudolf Wüthrich, geboren 1957, zum ausserordentlichen Professor für Nephrologie ernannt. Prof. Wüthrich studierte an der Universität Genf Medizin und erwarb dort 1983 das Arztdiplom. Im Anschluss daran war er am Kantonsspital Genf als Assistenzarzt für Endokrinologie und später als Assistenzarzt für Innere Medizin tätig. 1985 wurde Prof. Wüthrich promoviert. 1987 führte ihn sein Weg nach Boston, wo er zunächst «Research Fellow in Medicine» der «Renal Division, Brigham and Women's Hospital and Harvard Medical School» und ab 1989 «Clinical Fellow in Nephrology» an der «Harvard Medical School» war - einschliesslich «Brigham and Women's Hospital» sowie «Beth Israel Hospital and Children's Hospital Medical Center». 1990 wechselte Prof. Wüthrich an die «Division of Nephrology» der «University of Alabama at Birmingham». Nach diesen Ausbildungsjahren kehrte Prof.Wüthrich 1992 aus den USA in die Schweiz zurück und wurde Oberarzt an der Klinik B für Innere Medizin des Kantonsspitals St. Gallen. 1993 erlangte er den FMH-Titel für Innere Medizin, 1994 den FMH Subspezialistentitel für Nephrologie. Im selben Jahr wechselte er ans Universitätsspital Zürich, wo er bis 1999 als Oberarzt in der Abteilung Nephrologie arbeitete. Parallel dazu war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Gruppenleiter am Physiologischen Institut der Universität Zürich. 1995 habilitierte sich Prof. Wüthrich an der Universität Zürich und erlangte die «Venia legendi». Seit 1999 ist er Leitender Arzt im Fachbereich Nephrologie des Kantonsspitals St. Gallen. Im Jahre 2002 wurde ihm an der Universität Zürich der Titel eines Titularprofessors verliehen. Prof. Wüthrich ist Mitglied verschiedener beruflicher und wissenschaftlicher Organisationen seines Fachbereichs. Im Laufe seiner wissenschaftlichen Tätigkeit erlangte er verschiedene Auszeichnungen und Preise, so unter anderem den Franz-Volhard Preis der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (1993) und den Posterpreis der Schweizerischen Gesellschaft für Nephrologie (1996).

Prof. Dr. Thomas Gehrmann, geboren 1971, wurde an der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät zum ausserordentlichen Professor für Theoretische Teilchenphysik ernannt. Prof. Gehrmann studierte an der Universität Dortmund Physik und schloss sein Studium 1993 ab. Danach wechselte er an die Universität Durham, GB, wo er im Jahre 1996 zum «Doctor of Philosophy» promoviert wurde. 1996 bis 1998 war Dr. Thomas Gehrmann wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Theoriegruppe des DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron) in Hamburg, bevor er 1998 an der Universität Karlsruhe seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theoretische Teilchenphysik aufnahm. Von Oktober 2000 bis September 2002 arbeitete Prof. Gehrmann als «Fellow» der «TH Division» (Theory Division) am CERN in Genf. Seit Oktober 2002 ist er Hochschulassistent (C1) am Institut für Theoretische Physik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen.

Prof. Gehrmann tritt seine Stelle am 1. August 2003 an, Prof. Paolella und Prof. Wenger nehmen ihre Tätigkeit am 1. September 2003 auf, und Prof. Wüthrich tritt sein Extraordinariat am 1. Januar 2004 an.

Ernennung beziehungsweise Beförderung

Prof. Dr. Jürg Helbling, geboren 1954 und seit 16. April 1995 ausserordentlicher Professor für Ethnologie an der Philosophischen Fakultät, wird auf den 1. Juli 2003 befördert und zum ordentlichen Professor für Ethnologie ernannt.

Lebensqualität bis zuletzt

ZÜRICH. 80 % aller Betagten wollen zu Hause sterben, wenigen ist es vergönnt. Aus Unsicherheit und dem gut gemeinten Antrieb „etwas tun zu wollen“ werden sie zu einem Zeitpunkt ins Spital eingewiesen, in dem keine Heilung mehr möglich ist. Palliative Pflege - die Linderung aller körperlichen und seelischen Beschwerden - soll künftig vermehrt auch zu Hause oder im Heim durch den Hausarzt oder die Hausärztin möglich sein. Durch eine gute palliative Pflege zu Hause kann dieser letzte Wunsch erfüllt werden und die Angehörigen können mit einbezogen werden. Das Gesundheits- und Umweltdepartement hat gemeinsam mit dem Verein Hausärzte der Stadt Zürich einen Leitfaden für Betroffene und ein Grundlagenpapier erarbeitet. Ebenso wurden von einer Seniorengruppe des Zentrums für Gerontologie der Universität Zürich Empfehlungen für Patientenverfügungen geschaffen, die nun vorliegen. Ziel dieser vereinten Anstrengungen ist es, den Willen der Betroffenen Ernst zu nehmen und Mut zu machen, miteinander darüber zu reden. Viele Menschen haben mehr Angst vor dem Sterben als vor dem Tod. Stadtrat Robert Neukomm sieht darin den Hauptgrund, sich für palliative Pflege zu Hause und in Heimen einzusetzen. „Eine gute Palliation ermöglicht es, ein Stück weit diese Ängste zu nehmen. Aufgabe der Stadt ist es, die Bedingungen so zu gestalten, dass dabei möglichst die individuellen Wünsche berücksichtigt werden können“, führt er aus.

Mobilspiele

ZÜRICH. Mit 40 Installationen, Plakaten, Tafeln in und an Trams, Postkarten und einem Wettbewerb lanciert die Stadt Zürich die Aktion "Mobilspiele". Bis Ende Oktober wird Mobilität auf ungewohnte Weise dargestellt. "Bin ich auch Verkehr?", fragt ein Plakat. "84 Minuten sind wir im Schnitt pro Tag unterwegs", heisst es auf einer Tafel im Tram. Fragen stellen und informieren, das will die am 5. Juni lancierte Aktion "Mobilspiele", aber auch irritieren und durchaus unterhalten. "Auf sympathische und witzige Art und ohne zu moralisieren setzen wir uns mit dem modernen Mobilitätsverhalten auseinander", erklärte Stadtrat Martin Waser an der Vernissage.

Hauptelement der Aktion sind rund 40 Installationen in einem Geviert rund um den Löwenplatz. Da ist zum Beispiel eine Stoppstrassen-Signalisation im Wasser oder ein Zebrastreifen, der auf dem Trottoir weitergeht und auf eine Mauer hinaufführt. Um sie jeweils als "Mobilspiel" zu kennzeichnen, sind die Installationen in der Farbe Grün gehalten, die in der Strassensignalisation nicht verwendet wird.

Im Rahmen eines Wettbewerbs ist die Bevölkerung eingeladen, sich ein Bild vom Zürcher Verkehr zu machen. Ob Collagen, Fotos, Zeichnungen oder anderes, das Medium für die persönliche Auseinandersetzung mit der Mobilität ist frei wählbar. Die besten Beiträge werden ab dem 28. September im Stadthaus ausgestellt. Hauptpreis des Wettbewerbs ist ein Elektrovelo.

Die "Mobilspiele" stehen unter der Projektleitung des Tiefbauamtes und werden von verschiedenen Firmen und städtischen Dienstabteilungen getragen. Die Aktion dauert bis zum kommenden 24. Oktober.

 

 

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