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Provisorische
Reisepässe
ST.
GALLEN. Die Wartefrist für den ordentlichen Schweizer
Reisepass beträgt wegen der Produktionsengpässe beim Bundesamt für
Bauten und Logistik immer noch acht bis zehn Wochen. Um diese
unbefriedigende Situation zu verbessern, hat das Passbüro des
Kantons St.Gallen zusammen mit den Einwohnerämtern ein
erleichtertes Verfahren entwickelt.
Wer
in den nächsten zwei Monaten eine Reise plant und dafür einen
neuen ordentlichen Reisepass benötigt, wird diesen wohl nicht
rechtzeitig erhalten. Für diesen Fall ist neu vorgesehen, dass
das Passbüro des Kantons St.Gallen nach Ablauf einer Frist von 15
Arbeitstagen automatisch und gratis einen provisorischen Reisepass
erstellt. Dies setzt jedoch voraus, dass nachgewiesen wird, dass
eine dringende Reise ansteht.
Damit
die Antragstellerinnen und Antragsteller nicht zweimal bei dem für
sie zuständigen Einwohneramt vorsprechen müssen, empfiehlt es
sich, zwei aktuelle Passfotos und allfällig vorhandene
Reiseunterlagen mitzunehmen. So können gleichzeitig ein Antrag für
den ordentlichen Reisepass und ein zweiter für den Notpass
bearbeitet werden.
Schweizerische
Teilnahme am Treffen der Verteidigungsminister
BERN.
Am 12./13. Juni 2003 findet in Brüssel dasTreffen der
Verteidigungsminister des Euro-Atlantischen Partnerschaftsrates
(EAPC) statt. Die Schweiz wird durch Botschafter Philippe Welti,
Direktor der Direktion für Sicherheitspolitik des VBS, vertreten
sein. Thematische Schwerpunkte des Frühjahrstreffens werden nebst
der Situation auf dem Balkan die Zukunft der Partnerschaft sowie
die Rolle der Partnerschaft im veränderten Sicherheitsumfeld
sein. Auch die Förderung von Sicherheit und Stabilität in
Afghanistan und Irak stehen auf der Agenda.
Spardruck
im VBS
BERN.
Über 100 geplante und eingeleitete Frühpensionierungen von 58-
und 59jährigen Mitarbeitenden im Eidg. Departement für
Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) können gemäss
einem Entscheid der Departementsleitung nicht vollzogen werden.
Betroffen von der Massnahme sind vor allem Mitarbeitende des
Festungswachtkorps (FWK), aber auch der Luftwaffe und des
Bundesamtes für Betriebe des Heeres (BABHE). Bundesrat Samuel
Schmid, der die für die Betroffenen und ihre Familien unglückliche
Situation bedauert, hat Abklärungen über den Sachverhalt
eingeleitet. Die Frühpensionierungen sind nach ersten
Erkenntnissen teilweise entgegen der gängigen Praxis im
Departement und in der Bundesverwaltung festgelegt worden.
Das
Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport
(VBS) muss bis 2010 weitere rund 2'500 Stellen abbauen; die
Personalkredite werden um rund 240 Millionen Franken gekürzt.
Österreichs
Verteidigungsminister zu Besuch bei Bundesrat Samuel Schmid
BERN.
Der österreichische Verteidigungsminister Günther Platter
weilt übermorgen Donnerstag zu einem eintägigen offiziellen
Besuch in der Schweiz. Er wird
mit seiner Delegation vom Chef VBS, Bundesrat Samuel Schmid,
empfangen.Platter und Schmid werden sicherheitspolitische Themen
und die bilaterale Kooperation erörtern.
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