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Verstärkung
beim Tierschutz
FRAUENFELD.
Urs Knill aus Pfyn ist neuer, zusätzlicher Tierschutzbeauftragter
des Kantons Thurgau mit einem Pensum von 50 Prozent. Er amtet
zusammen mit dem bisherigen Tierschutzbeauftragten Jörg Cadisch,
welcher neu mit einem 70-Prozent-Pensum angestellt ist.
Qualitätsprüfung
erfolgreich bestanden
ZÜRICH.
Die hohe Betreuungsqualität der Abteilung für jüngere
Schwerbehinderte und des
Tageszentrums im Krankenheim Mattenhof ist offiziell dokumentiert.
Aufgrund des erfolgreich bestandenen Audits erhalten die beiden
Abteilungen das Zertifikat der SQS (Schweizerische Vereinigung für
Qualitäts- und Managementsysteme). Nach einer eintägigen
eingehenden Prüfung wurde den beiden Abteilungensichtbare und
fundierte Qualität bescheinigt. das Resultat mehrmonatiger
intensiver Erstellung und Überarbeitung von Standards und
Kriterien sowie deren Umsetzung im Alltag. Die Zertifizierung ist
nicht nur ein Massstab für die hohe Betreuungsqualität, sie
sichert zudem die Beiträge der Invalidenversicherung. Es handelt
sich hierbei um einen schweizweit anerkannten Standard, der künftig
für alle Behindertenheime gelten soll.
Neu:
Homepage der Jugendanwaltschaft Baselland
LIESTAL.
Als erste schweizerische Jugendanwaltschaft hat die
Jugendanwaltschaft Baselland eine umfassende Homepage über ihre Tätigkeit,
das Jugendstrafrecht und Themen, die mit Delikten Jugendlicher in
Zusammenhang stehen, im Internet publiziert. Die Homepage
www.jugendanwaltschaft.bl.ch enthält eine Fülle von
Informationen, Kontaktadressen, Angeboten und Links.
Stärkung
der sozio-kulturellen Quartierarbeit
Die
sozio-kulturelle Quartierarbeit in Basel hat in den letzten Jahren
eine enorme Dynamik entwickelt und so viel zur Verbesserung der
Lebensqualität in den Quartieren beigetragen. Mit einer neuen
mehrsprachigen Broschüre und einem neuen Internetauftritt treten
die subventionierten Quartiertreffpunkte erstmals unter einer
gemeinsamen Dachmarke auf.
BASEL.
In einem partizipativen Prozess, in den die privaten Trägerschaften
und alle Stellenleitenden der zehn beteiligten Quartiertreffpunkte
einbezogen waren, hat eine Arbeitsgruppe eine Bestandesaufnahme
durchgeführt und daraus ein bedarfgerechtes Kommunikationskonzept
erarbeitet.
Dachmarke
Quartiertreffpunkte Basel
Eine
neue gemeinsame Dachmarke, die Teil des Kommunikationskonzeptes
ist, verankert die öffentlich subventionierten
Quartiertreffpunkte Basel als lebendigen Ort für einen
nachbarschaftlichen Lebens- und Begegnungsraum. Die Dachmarke ist
zugleich ein Qualitätslabel für eine inhaltlich anspruchsvolle
sozio-kulturelle Arbeit. Sie visualisiert die gemeinsame Identität
und das gemeinsame Anliegen der Quartiertreffpunkte.
Die
Quartiertreffpunkte in Basel sind Orte der Begegnung für die
QuartierbewohnerInnen, unabhängig von deren kultureller,
sprachlicher oder sozialer Herkunft. Die Quartiertreffpunkte
tragen zur Verbesserung der sozialen und kulturellen Lebensqualität
der Quartierbevölkerung bei und leisten einen wichtigen Beitrag für
ein verständnisvolles Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen.
Die
QuartierbewohnerInnen können sich hier mit anderen austauschen zu
Themen, die sie beschäftigen. Sie erhalten wertvolle
Informationen sowie Unterstützung für Ihren Alltag. Gesellige
Anlässe, Kurse, kulturelle Veranstaltungen, vielfältige
Beratungsangebote u.v.m. laden Jung und Alt, Väter und Mütter,
Frauen und Männer ein. Die Quartiertreffpunkte regen darüber
hinaus zur Eigeninitiative an. Man kann sich dort einbringen und
engagieren für ein lebenswertes Quartier. Die Quartiertreffpunkte
bieten Räume an zur Miete für Familienfeste und andere Anlässe.
Mehrsprachige
Broschüre und neue Internetsite
Über
die Aktivitäten der zehn subventionierten Quartiertreffpunkte
informieren neu eine mehrsprachige (Deutsch, Französisch,
Italienisch, Englisch, Türkisch, Serbokroatisch) Broschüre mit
Grundinformationen zu den Angeboten und ein neuer Internetauftritt
mit aktuellen Informationen und Öffnungszeiten der einzelnen
Quartiertreffpunkte.
Die
Website www.quartiertreffpunktebasel.ch löst die bisherige Seite
www.elternkindzentren.ch ab. Sie informiert aktuell über die
Dienstleistungen und Angebote für die unterschiedlichen.
Die
Quartiertreffpunkte können ihre Seiten individuell aktualisieren
und anhand eines Newsletters ihre
Informationen direkt an die Interessierten per E-Mail versenden.
Piktogramme erleichtern den Userinnen
und Usern das Auffinden der Informationen und Angebote. Die
allgemeinen Informationen sind
durchgängig in sechs Sprachen übersetzt. Einzelne
Quartiertreffpunkte sind ergänzend in weiteren
Sprachen (Portugiesisch, Spanisch, Ungarisch, Tamilisch, Tagalog,
Kurdisch, Farsi) präsent.
Modellcharakter
bezüglich öffentlich-privater Zusammenarbeit
Dank
der organisatorischen und finanziellen Unterstützung durch die
Kontaktstelle für Quartierarbeit im
Erziehungsdepartement sowie den Beitrag der einzelnen Trägerschaften
(ein Prozent des
Subventionsbeitrages) konnte das Projekt innerhalb von zehn
Monaten umgesetzt werden.
Die
ganze Durchführung hatte Modellcharakter im Zusammenspiel von
privaten Trägerschaften und der
öffentlichen Hand. Es war allen Beteiligten bewusst, dass hiermit
etwas Neues gewagt wurde. Ein
Experiment, das den eingeschlagenen Weg zur Stärkung der
Quartierarbeit entschlossen weiterführen will.
Regionalkonferenz
der Regierungen der Nordwestschweiz
LIESTAL.
Die Mitglieder der Regionalkonferenz der Regierungen der
Nordwestschweiz haben sich im Schloss Ebenrain in Sissach,
Basel-Landschaft, über den Stand der Beratungen in den eidgenössischen
Räten zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgaben
(NFA) orientieren lassen. Die anwesenden Kantonsvertreter legen
Wert auf die Feststellung, dass es sich bei der NFA um ein
Gesamtpaket mit verschiedenen, aufeinander abgestimmten
Instrumenten handelt, das möglichst als Einheit belassen werden
sollte. Die Kantone werden mit dem Finanzausgleich im engeren
Sinn, der sich aus dem Ressourcen- und dem Lastenausgleich
zusammensetzt, in die Lage versetzt, ihre Grundleistungen mit
einer angemessenen Steuerbelastung zu erbringen. Mit der
Aufgabenentflechtung werden einzelne Aufgaben nach dem Subsidiaritätsprinzip
soweit möglich an eine zuständige Staatsebene übertragen. Mit
verstärkter interkantonaler Zusammenarbeit wird es den Kantonen
zudem möglich sein, mehr Aufgaben in eigener Zuständigkeit zu lösen
und damit weitere Zentralisierungen zu verhindern. Die in der
Regionalkonferenz der Regierungen der Nordwestschweiz
organisierten Kantone sind gewillt, wie bisher die ihnen übertragenen
Aufgaben allein oder in interkantonaler Zusammenarbeit
verantwortungsvoll zu erfüllen.
Weitere
Gesprächthemen an der 58. Plenarkonferenz bildeten die Stellung
der Nordwestschweiz im Rahmen der laufenden Gewichtsverschiebungen
und Konzentrationsprozesse und die zukünftige Arbeitsweise der
Regionalkonferenz. Zum neuen Präsidenten der Regionalkonferenz
der Regierungen der Nordwestschweiz für die Jahre 2003 bis 2005
wurde
Landammann Ernst Hasler, Aargau, gewählt. Ernst Hasler löst
turnusgemäss Regierungsrat Erich Straumann, Basel-Landschaft, ab.
Als neues Mitglied der Leitenden Ausschusses der Konferenz der
Kantonsregierungen wurde Regierungsrätin Ruth Gisi, Solothurn,
nominiert. Sie löst den zurücktretenden Andreas Koellreuter,
Basel-Landschaft, ab.
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