Verstärkung beim Tierschutz

FRAUENFELD. Urs Knill aus Pfyn ist neuer, zusätzlicher Tierschutzbeauftragter des Kantons Thurgau mit einem Pensum von 50 Prozent.

Qualitätsprüfung erfolgreich bestanden

ZÜRICH. Die hohe Betreuungsqualität der Abteilung für jüngere Schwerbehinderte und des Tageszentrums im Krankenheim Mattenhof ist offiziell dokumentiert.

Neu: Homepage der Jugendanwaltschaft Baselland

LIESTAL. Als erste schweizerische Jugendanwaltschaft hat die Jugendanwaltschaft Baselland eine umfassende Homepage über ihre Tätigkeit, das Jugendstrafrecht und Themen, die mit Delikten Jugendlicher in Zusammenhang stehen, im Internet publiziert.

Stärkung der sozio-kulturellen Quartierarbeit

BASEL. Die sozio-kulturelle Quartierarbeit in Basel hat in den letzten Jahren eine enorme Dynamik entwickelt und so viel zur Verbesserung der Lebensqualität in den Quartieren beigetragen.

Regionalkonferenz der Regierungen der Nordwestschweiz

LIESTAL. Die Mitglieder der Regionalkonferenz der Regierungen der Nordwestschweiz haben sich im Schloss Ebenrain in Sissach, Basel-Landschaft, über den Stand der Beratungen in den eidgenössischen Räten zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgaben (NFA) orientieren lassen.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

16. Juni 2003

Verstärkung beim Tierschutz

FRAUENFELD. Urs Knill aus Pfyn ist neuer, zusätzlicher Tierschutzbeauftragter des Kantons Thurgau mit einem Pensum von 50 Prozent. Er amtet zusammen mit dem bisherigen Tierschutzbeauftragten Jörg Cadisch, welcher neu mit einem 70-Prozent-Pensum angestellt ist.

Qualitätsprüfung erfolgreich bestanden

ZÜRICH. Die hohe Betreuungsqualität der Abteilung für jüngere Schwerbehinderte und des Tageszentrums im Krankenheim Mattenhof ist offiziell dokumentiert. Aufgrund des erfolgreich bestandenen Audits erhalten die beiden Abteilungen das Zertifikat der SQS (Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Managementsysteme). Nach einer eintägigen eingehenden Prüfung wurde den beiden Abteilungensichtbare und fundierte Qualität bescheinigt. das Resultat mehrmonatiger intensiver Erstellung und Überarbeitung von Standards und Kriterien sowie deren Umsetzung im Alltag. Die Zertifizierung ist nicht nur ein Massstab für die hohe Betreuungsqualität, sie sichert zudem die Beiträge der Invalidenversicherung. Es handelt sich hierbei um einen schweizweit anerkannten Standard, der künftig für alle Behindertenheime gelten soll.

Neu: Homepage der Jugendanwaltschaft Baselland

LIESTAL. Als erste schweizerische Jugendanwaltschaft hat die Jugendanwaltschaft Baselland eine umfassende Homepage über ihre Tätigkeit, das Jugendstrafrecht und Themen, die mit Delikten Jugendlicher in Zusammenhang stehen, im Internet publiziert. Die Homepage www.jugendanwaltschaft.bl.ch enthält eine Fülle von Informationen, Kontaktadressen, Angeboten und Links.

Stärkung der sozio-kulturellen Quartierarbeit

Die sozio-kulturelle Quartierarbeit in Basel hat in den letzten Jahren eine enorme Dynamik entwickelt und so viel zur Verbesserung der Lebensqualität in den Quartieren beigetragen. Mit einer neuen mehrsprachigen Broschüre und einem neuen Internetauftritt treten die subventionierten Quartiertreffpunkte erstmals unter einer gemeinsamen Dachmarke auf.

BASEL. In einem partizipativen Prozess, in den die privaten Trägerschaften und alle Stellenleitenden der zehn beteiligten Quartiertreffpunkte einbezogen waren, hat eine Arbeitsgruppe eine Bestandesaufnahme durchgeführt und daraus ein bedarfgerechtes Kommunikationskonzept erarbeitet.

Dachmarke Quartiertreffpunkte Basel

Eine neue gemeinsame Dachmarke, die Teil des Kommunikationskonzeptes ist, verankert die öffentlich subventionierten Quartiertreffpunkte Basel als lebendigen Ort für einen nachbarschaftlichen Lebens- und Begegnungsraum. Die Dachmarke ist zugleich ein Qualitätslabel für eine inhaltlich anspruchsvolle sozio-kulturelle Arbeit. Sie visualisiert die gemeinsame Identität und das gemeinsame Anliegen der Quartiertreffpunkte.

Die Quartiertreffpunkte in Basel sind Orte der Begegnung für die QuartierbewohnerInnen, unabhängig von deren kultureller, sprachlicher oder sozialer Herkunft. Die Quartiertreffpunkte tragen zur Verbesserung der sozialen und kulturellen Lebensqualität der Quartierbevölkerung bei und leisten einen wichtigen Beitrag für ein verständnisvolles Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen.

Die QuartierbewohnerInnen können sich hier mit anderen austauschen zu Themen, die sie beschäftigen. Sie erhalten wertvolle Informationen sowie Unterstützung für Ihren Alltag. Gesellige Anlässe, Kurse, kulturelle Veranstaltungen, vielfältige Beratungsangebote u.v.m. laden Jung und Alt, Väter und Mütter, Frauen und Männer ein. Die Quartiertreffpunkte regen darüber hinaus zur Eigeninitiative an. Man kann sich dort einbringen und engagieren für ein lebenswertes Quartier. Die Quartiertreffpunkte bieten Räume an zur Miete für Familienfeste und andere Anlässe.

Mehrsprachige Broschüre und neue Internetsite

Über die Aktivitäten der zehn subventionierten Quartiertreffpunkte informieren neu eine mehrsprachige (Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Türkisch, Serbokroatisch) Broschüre mit Grundinformationen zu den Angeboten und ein neuer Internetauftritt mit aktuellen Informationen und Öffnungszeiten der einzelnen Quartiertreffpunkte.

Die Website www.quartiertreffpunktebasel.ch löst die bisherige Seite www.elternkindzentren.ch ab. Sie informiert aktuell über die Dienstleistungen und Angebote für die unterschiedlichen.

Die Quartiertreffpunkte können ihre Seiten individuell aktualisieren und anhand eines Newsletters ihre Informationen direkt an die Interessierten per E-Mail versenden. Piktogramme erleichtern den Userinnen und Usern das Auffinden der Informationen und Angebote. Die allgemeinen Informationen sind durchgängig in sechs Sprachen übersetzt. Einzelne Quartiertreffpunkte sind ergänzend in weiteren Sprachen (Portugiesisch, Spanisch, Ungarisch, Tamilisch, Tagalog, Kurdisch, Farsi) präsent.

Modellcharakter bezüglich öffentlich-privater Zusammenarbeit

Dank der organisatorischen und finanziellen Unterstützung durch die Kontaktstelle für Quartierarbeit im Erziehungsdepartement sowie den Beitrag der einzelnen Trägerschaften (ein Prozent des Subventionsbeitrages) konnte das Projekt innerhalb von zehn Monaten umgesetzt werden.

Die ganze Durchführung hatte Modellcharakter im Zusammenspiel von privaten Trägerschaften und der öffentlichen Hand. Es war allen Beteiligten bewusst, dass hiermit etwas Neues gewagt wurde. Ein Experiment, das den eingeschlagenen Weg zur Stärkung der Quartierarbeit entschlossen weiterführen will.

Regionalkonferenz der Regierungen der Nordwestschweiz

LIESTAL. Die Mitglieder der Regionalkonferenz der Regierungen der Nordwestschweiz haben sich im Schloss Ebenrain in Sissach, Basel-Landschaft, über den Stand der Beratungen in den eidgenössischen Räten zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgaben (NFA) orientieren lassen. Die anwesenden Kantonsvertreter legen Wert auf die Feststellung, dass es sich bei der NFA um ein Gesamtpaket mit verschiedenen, aufeinander abgestimmten Instrumenten handelt, das möglichst als Einheit belassen werden sollte. Die Kantone werden mit dem Finanzausgleich im engeren Sinn, der sich aus dem Ressourcen- und dem Lastenausgleich zusammensetzt, in die Lage versetzt, ihre Grundleistungen mit einer angemessenen Steuerbelastung zu erbringen. Mit der Aufgabenentflechtung werden einzelne Aufgaben nach dem Subsidiaritätsprinzip soweit möglich an eine zuständige Staatsebene übertragen. Mit verstärkter interkantonaler Zusammenarbeit wird es den Kantonen zudem möglich sein, mehr Aufgaben in eigener Zuständigkeit zu lösen und damit weitere Zentralisierungen zu verhindern. Die in der Regionalkonferenz der Regierungen der Nordwestschweiz organisierten Kantone sind gewillt, wie bisher die ihnen übertragenen Aufgaben allein oder in interkantonaler Zusammenarbeit verantwortungsvoll zu erfüllen.

Weitere Gesprächthemen an der 58. Plenarkonferenz bildeten die Stellung der Nordwestschweiz im Rahmen der laufenden Gewichtsverschiebungen und Konzentrationsprozesse und die zukünftige Arbeitsweise der Regionalkonferenz. Zum neuen Präsidenten der Regionalkonferenz der Regierungen der Nordwestschweiz für die Jahre 2003 bis 2005 wurde Landammann Ernst Hasler, Aargau, gewählt. Ernst Hasler löst turnusgemäss Regierungsrat Erich Straumann, Basel-Landschaft, ab. Als neues Mitglied der Leitenden Ausschusses der Konferenz der Kantonsregierungen wurde Regierungsrätin Ruth Gisi, Solothurn, nominiert. Sie löst den zurücktretenden Andreas Koellreuter, Basel-Landschaft, ab.

 

 

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