Leichter Anstieg der Bezügerinnen und Bezüger von Sozialhilfe

BERN. Im Jahr 2002 hat die Anzahl der Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger (Sozialhilfe und Zuschüsse) im Kanton Bern um 3.4 Prozent zugenommen.

Die Qualität der bernischen Gewässer muss besser werden

BERN. Die Qualität zahlreicher bernischer Flüsse, Bäche und Seen entspricht trotz der grossen Anstrengungen im Gewässerschutz noch nicht den gesetzlichen Zielvorgaben.

Neues kantonales Zivilschutzgesetz verabschiedet

STANS. Der Regierungsrat des Kantons Nidwalden hat das neue, total revidierte Zivilschutzgesetz zur Verabschiedung an den Landrat überwiesen.

Wahl des Bildungsrates

ZÜRICH. Der Zürcher Regierungsrat hat für die am 1. Juli beginnende Amtsdauer 2003 – 2007 Oskar Bachmann, Markus Bürgi, Peter Fuchs, Dr. Ueli Mägli, Sylvia Meyer, Prof. Dr. Jürgen Oelkers, Charlotte Peter und Ernst Weibel als Mitglieder des Bildungsrats gewählt.

Öffentliche Nutzung der Pausenplätze

ZÜRICH. In manchen Quartieren der Stadt Zürich sind Schulhaus- oder Pausenplätze die einzigen grösseren freien Plätze. Entsprechend wird das Schulhaus als wichtiger Bestandteil des Quartiers betrachtet.

Nein zu einem teuren Finanzierungsmodell für stationäre Suchttherapien

ZÜRICH. Der Kanton Zürich lehnt einen Beitritt zum Finanzierungsmodell für stationäre Suchttherapien «FiSu» ab.

«Ich bin ein Fairbiker»

ZÜRICH. Eine gemeinsam von der TCS-Gruppe Zürich Stadt und der Abteilung Prävention der Stadtpolizei Zürich realisierte Verkehrssicherheitskampagne ruft Velofahrerinnen und -fahrer zu mehr Respekt auf.

Mit Bohrungen der Geologie auf den Grund

SOLOTHURN. Im Rahmen der angelaufenen Vorarbeiten für die Entlastung Region Olten sollen mit Kernbohrungen genauere Aufschlüsse über die Geologie im Bereich der zukünftigen Entlastungsstrasse von Olten bis Wangen erhoben werden.

Ausschreibung für ein neues Label der Solothurner Kulturförderung

SOLOTHURN. Die kantonale Kulturpolitik und Förderung Solothurns soll mit einem neuen Label ein einprägsames zeitgenössisches Bild erhalten.

Neues Personalgesetz  für Staatspersonal findet überwiegende Zustimmung

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen unterbreitet dem Kantonsrat die Vorlage betreffend Revision des Personal- und  Besoldungsrechtes für das Staatspersonal.

Kanton will sich am Standesreferendum beteiligen

ST. GALLEN. Die Regierungdes Kantons St. Gallen hat beschlossen, die Steuervorlage, die in diesen Tagen von den eidgenössischen Räten definitiv verabschiedet werden soll, zu bekämpfen.

BADEWASSERQUALITÄT JUNI 2003

APPENZELL. Die zuständigen Stellen in den beiden Appenzell haben im Rahmen ihrer Routinekontrollen letzte Woche Wasseruntersuchungen an den Badeplätzen durchgeführt.

JA zum Kinderbetreuungsabzug und zum Krankenversicherungs- abzug bei der direkten Bundessteuer

STANS. In seiner Vernehmlassung zu den bundesrätlichen Verordnungsentwürfen betreffend Kinderbertreuungs- und Krankenversicherungsabzug bei der direkten Bundessteuer begrüsst der Nidwaldner Regierungsrat diese neue Regelung.

Bündner Regierung gegen Lastenabwälzungen

CHUR. Der Kanton Graubünden fordert gezielte Anpassungen am Entlastungspaket 2003 vom Bund. Keinesfalls hinnehmen will die Bündner Regierung insbesondere direkte Abwälzungen finanzieller Lasten auf die Kantone.

Das Kindertreffen der RegioTriRhena fand erstmals in Basel statt

BASEL. Am Samstag, dem 21. Juni 2003, haben sich über 500 Kinder aus der Dreiländerregion auf dem Kasernenareal zum RegioTriRhena Kindertreffen 2003 eingefunden.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

23. Juni 2003

Das Kindertreffen der RegioTriRhena fand erstmals in Basel statt

BASEL. Am Samstag, dem 21. Juni 2003, haben sich über 500 Kinder aus der Dreiländerregion auf dem Kasernenareal zum RegioTriRhena Kindertreffen 2003 eingefunden. Mit viel Engagement und Spass erlebten sie gemeinsam einen unvergesslichen Sommertag.

Die Idee des RegioTriRhena-Rats, regelmässig ein trinationales Kindertreffen zu veranstalten, ist im Anschluss an das Weltkinderfestival im Jahr 2000 entstanden, an dem UNO-Generalsekretär Kofi Annan und alt Bundesrat Adolf Ogi zu den prominenten Gästen zählten. Ein Jahr später fand das erste RegioTriRhena Kindertreffen mit grossem Erfolg in Freiburg i.Br. statt. Das diesjährige Kindertreffen wurde vom Kanton Basel-Stadt in Zusammenarbeit mit den Partnerstädten Mulhouse, Freiburg i.Br., Lörrach und mit der Gemeinde Reinach erstmals in Basel durchgeführt.

Zahlreiche Einrichtungen der offenen Kinderarbeit des Dreilands haben während Monaten auf das grosse Spektakel hingearbeitet. Im Zeichen der Gemeinschaft über die Landesgrenzen hinaus konnten sie den Anlass zur Zusammenarbeit und Bekanntmachung ihrer Aktivitäten nutzen.

Nach der Begrüssung durch den Vizepräsidenten des RegioTriRhena-Rats, Regierungsrat Hans Martin Tschudi, wurde das Kindertreffen mit einer grossen Ballonaktion feierlich eröffnet.

Die Kinder erwarteten auf der grossen Bühne vielfältige Attraktionen wie Tanz, Theater, Zirkus und Musik. Weitere gute Gelegenheiten für Begegnungen und neue Freundschaften bot das spannende Spiel- und Aktionsprogramm auf dem ganzen Kasernenareal und dem Rhein.

Leichter Anstieg der Bezügerinnen und Bezüger von Sozialhilfe

BERN. Im Jahr 2002 hat die Anzahl der Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger (Sozialhilfe und Zuschüsse) im Kanton Bern um 3.4 Prozent zugenommen. Insgesamt ist die Zahl der Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger mehr als doppelt so hoch als vor der Rezession (1990).

Die Verschlechterung der Wirtschaftslage ab September 2001 hat sich negativ auf die Anzahl Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger und die entsprechenden Kosten ausgewirkt. Die Anzahl der Personen, die finanzielle Sozialhilfe benötigten, stieg im Verlauf des Jahres 2002 von 40'319 auf 41‘681 Personen (+3.4 Prozent). Dieser Anstieg folgte auf eine kurze Entspannungsphase während den Jahren 1999 bis 2001, in welcher die Anzahl Sozialhilfeempfängerinnen und –empfänger leicht gesunken war.

Die Qualität der bernischen Gewässer muss besser werden

BERN. Die Qualität zahlreicher bernischer Flüsse, Bäche und Seen entspricht trotz der grossen Anstrengungen im Gewässerschutz noch nicht den gesetzlichen Zielvorgaben. Die Wasserqualität der meisten Mittellandgewässer ist ungenügend, viele Bäche und Flüsse sind in einem naturfremden Zustand. Zu Sorge Anlass gibt der vor allem in Mittellandgewässern festgestellte schlechte Gesundheitszustand der Bachforellen. Der Bielersee und viele Kleinseen erhalten nach wie vor zu viel Phosphat.

Neues kantonales Zivilschutzgesetz verabschiedet

STANS. Der Regierungsrat des Kantons Nidwalden hat das neue, total revidierte Zivilschutzgesetz zur Verabschiedung an den Landrat überwiesen. Mit dem neuen Einführungsgesetz zur Bundesgesetzgebung über den Zivilschutz (Zivilschutzgesetz), welches auf den 1. Januar 2004 in Kraft treten soll, wird eine gute Grundlage für die Umsetzung des neuen Konzeptes "Zivilschutz XXI Nidwalden" geschaffen. Kern der landesweiten Zivilschutzreform ist die weitgehende Übertragung der Zuständigkeiten bezüglich Katastrophen und Notlagen an die Kantone.

Wahl des Bildungsrates

ZÜRICH. Der Zürcher Regierungsrat hat für die am 1. Juli beginnende Amtsdauer 2003 – 2007 Oskar Bachmann, Markus Bürgi, Peter Fuchs, Dr. Ueli Mägli, Sylvia Meyer, Prof. Dr. Jürgen Oelkers, Charlotte Peter und Ernst Weibel als Mitglieder des Bildungsrats gewählt. Die Wahl des Bildungsrats erfolgte letztmals durch den Regierungsrat. Nach der vollständigen Inkraftsetzung des Bildungsgesetzes wird der Bildungsrat durch den Kantonsrat auf Antrag des Regierungsrates gewählt.

Öffentliche Nutzung der Pausenplätze

ZÜRICH. In manchen Quartieren der Stadt Zürich sind Schulhaus- oder Pausenplätze die einzigen grösseren freien Plätze. Entsprechend wird das Schulhaus als wichtiger Bestandteil des Quartiers betrachtet. Hier trifft man sich, hier spielt man miteinander, hier unterhält man sich. Da diese Treffpunkte auch soziokulturelle Aufgaben erfüllen, wird die Benützung der Schulhausplätze in der schulfreien Zeit ausdrücklich begrüsst.

Abends und an den Wochenenden finden sich hier vor allem in der wärmeren Jahreszeit Gruppen von Jugendlichen, junge Erwachsene und Familien ein. Meist geht es friedlich zu und her, doch leider kommt es auch zu Vorfällen, die für Abwartsleute und Nachbarschaft unerträglich sind: Lärmbelästigung bis spät in die Nacht, Abfalldeponien, Vandalismus, aber auch Drohungen und Gewalt.

Das Schul- und Sportdepartement der Stadt Zürich und die zum Sozialdepartement gehörende sip züri (Sicherheit / Intervention / Prävention), die aufsuchende Sozialarbeit und Ordnungsdienst kombiniert, haben sich deshalb zu einer engen Zusammenarbeit entschlossen. Zuerst geht es darum, den Besucherinnen und Besuchern die Regeln bekanntzugeben, die auf dem Schulhausplatz eingehalten werden müssen. Um z. B. dem Abfallproblem zu begegnen, werden grosse Behälter aufgestellt. Zusätzlich zu den Anschlagtafeln auf dem Areal des Schulhauses nimmt sip züri auf dem Pausenplatz mit den Jugendlichen Kontakt auf, erklärt ihnen die Regeln und schliesst mit ihnen Vereinbarungen ab. Thematisiert wird das Problem aber auch in den Institutionen der offenen Jugendarbeit, die sich als weitere Ansprechstation zur Verfügung stellt. Die sip züri besucht in regelmässigen Abständen die Schulhausplätze und unterhält einen engen Kontakt zum Jugenddienst der Stadtpolizei.

Erste Erfahrungen im Schulhaus Feldstrasse zeigen ein erfreuliches Bild: Die Jugendlichen konnten für die Zusammenarbeit gewonnen werden. Sie fühlen sich heute mitverantwortlich, dass der Schulhausplatz von allen im Rahmen der vorgegebenen Spielregeln genutzt werden kann.

Nein zu einem teuren Finanzierungsmodell für stationäre Suchttherapien

ZÜRICH. Der Kanton Zürich lehnt einen Beitritt zum Finanzierungsmodell für stationäre Suchttherapien «FiSu» ab. «FiSu» sollte ein einheitliches Finanzierungsmodell für die ganze Schweiz schaffen, stösst bei den Kantonen wegen den damit verbundenen Nachteilen auf breiten Widerstand. Der Bund entlastet sich damit finanziell und den Kantonen werden

administrative und finanzielle Aufgaben übertragen wie das Inkasso und die Bevorschussung der Beiträge an die Institutionen. Nicht auszuschliessen ist ein Kostenanstieg der stationären Suchthilfen, da durch «FiSu» die Tarife für Suchttherapien in der ganzen Schweiz vereinheitlicht werden. Im Kanton Zürich liegen diese «FiSu»-Tarife weit über den heutigen Vollkosten der Suchttherapien.

«Ich bin ein Fairbiker»

ZÜRICH. Eine gemeinsam von der TCS-Gruppe Zürich Stadt und der Abteilung Prävention der Stadtpolizei Zürich realisierte Verkehrssicherheitskampagne ruft Velofahrerinnen und -fahrer zu mehr Respekt auf. Sie sollen sich den andern Verkehrsteilnehmenden gegenüber fair verhalten und die geltenden Verkehrsregeln beachten.

Mit Bohrungen der Geologie auf den Grund

SOLOTHURN. Im Rahmen der angelaufenen Vorarbeiten für die Entlastung Region Olten sollen mit Kernbohrungen genauere Aufschlüsse über die Geologie im Bereich der zukünftigen Entlastungsstrasse von Olten bis Wangen erhoben werden.

Für die geplante Entlastungstrasse verfügen die Planer bislang noch nicht über ausreichend zuverlässige Angaben zum geologischen Aufbau des Untergrunds. Diese Informationen sind jedoch wichtige Voraussetzungen, um die Projektierung der Kunstbauten angehen zu können. Dabei handelt es sich insbesondere um den 390 m langen, bergmännisch zu erstellenden Hausmatttunnel in Olten und den 330 m langen Tunnel unter der SBB in Wangen bei Olten.

Mit den in dieser Woche beginnenden Kernbohrungen verschaffen sich die Geologen und Planer weitere Kenntnisse über den Baugrund. Derartige Informationen sind aber nicht nur für die Tunnelbauwerke, sondern auch für die Streckenabschnitte in denen Brücken oder Strassen im Dammbereich vorgesehen sind, wichtige Planungsvoraussetzung. Die Bohrarbeiten sind leider nicht ohne Lärmbelästigungen für die Anwohner durchführbar.

Ausschreibung für ein neues Label der Solothurner Kulturförderung

SOLOTHURN. Die kantonale Kulturpolitik und Förderung Solothurns soll mit einem neuen Label ein einprägsames zeitgenössisches Bild erhalten. Die Qualität und das Engagement der offiziellen Kulturpolitik und Förderung sollen damit zum Ausdruck gebracht werden. Um diesen einheitlichen Auftritt für die Solothurner Kulturförderung zu erreichen, lanciert das Kantonale Kuratorium für Kulturförderung einen Gestaltungswettbewerb für ein neues Label/Logo. Teilnahmeberechtigt sind sämtliche visuell Gestaltenden, die im Kanton Solothurn arbeiten oder die sonst in einer Beziehung zum Kanton stehen (gebürtig, aufgewachsen). Eingabetermin ist der 1. September 2003.

In den letzten Jahren kommunizierte das Amt für Kultur und Sport sowie das Kantonale Kuratorium für Kulturförderung kulturelle Aktivitäten unter dem Label "SOKultur". Gleichzeitig wird die Unterstützung von Kulturprojekten jeweils mit dem Vermerk "Ein Kulturengagement des Lotteriefonds des Kantons Solothurn" kundgetan. Um einen einheitlichen Auftritt für die Solothurner Kulturförderung zu erreichen, wird ein Gestaltungswettbewerb für ein neues Label/Logo durchgeführt. Dabei kann vom jetzigen Namen "SOKultur" ausgegangen oder ein neuer Begriff geschaffen und gestaltet werden. Ein Hinweis auf den Lotteriefonds muss in jedem Fall berücksichtigt werden; das bestehende CI (Corporate Identity) der kantonalen Verwaltung soll im künftigen "Kulturlogo" wiederzuerkennen sein.

Die kantonale Kulturpolitik und Förderung soll mit dem neuen Label ein einprägsames zeitgenössisches Bild erhalten, das die Qualität und das Engagement der offiziellen Kulturpolitik und Förderung zum Ausdruck bringt.

Teilnahmeberechtigt sind sämtliche visuell Gestaltenden, die im Kanton Solothurn arbeiten oder die sonst in einer Beziehung zum Kanton stehen (gebürtig, aufgewachsen). Die Beurteilung der eingereichten Arbeiten erfolgt durch eine Fachjury. Die Preissumme beträgt insgesamt 15'000 Franken.

Die detaillierten Teilnahmeunterlagen können bis zum 31. Juli beim Amt für Kultur und Sport, Rathaus, 4509 Solothurn, bezogen oder von der Internetseite www.sokultur.ch heruntergeladen werden. Letzter Abgabetermin beim Amt für Kultur und Sport ist der 1. September 2003.

Neues Personalgesetz für Staatspersonal findet überwiegende Zustimmung

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen unterbreitet dem Kantonsrat die Vorlage betreffend Revision des Personal- und  Besoldungsrechtes für das Staatspersonal. Die Totalrevision der geltenden Personalgesetzgebung wurde unter anderem durch eine Motion des Kantonsrates ausgelöst. Kernpunkte der Revision sind der Verzicht auf den Beamtenstatus, die Abschaffung von Automatismen im Lohnbereich sowie die Erneuerung der Strukturen. Der im Februar 2003 in eine breite Vernehmlassung geschickte Entwurf fand überwiegend Zustimmung.

Kanton will sich am Standesreferendum beteiligen

ST. GALLEN. Die Regierungdes Kantons St. Gallen hat beschlossen, die Steuervorlage, die in diesen Tagen von den eidgenössischen Räten definitiv verabschiedet werden soll, zu bekämpfen. Der Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung ist in der vorgeschlagenen Form ungerecht, verfassungswidrig und finanzpolitisch untragbar. Die Regierung will deshalb gegen die Vorlage das Standesreferendum ergreifen.

BADEWASSERQUALITÄT JUNI 2003

APPENZELL. Die zuständigen Stellen in den beiden Appenzell haben im Rahmen ihrer Routinekontrollen letzte Woche Wasseruntersuchungen an den Badeplätzen durchgeführt. Die Proben wurden nach den "Empfehlungen für die hygienische Beurteilung von See- und Flussbädern", die im Januar 1990 von eidgenössischen und kantonalen Stellen herausgegeben worden sind, beurteilt.

Die entsprechenden aktuellen Messergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:

FLUSS PROBENAHMEORT MIKROBIOLOGISCHE QUALITÄT

Sitter Gmündentobel: akzeptabel

Rotbach Gmündentobel: akzeptabel

Wissbach Glandenstein: gut

Sitter Badeplatz Plättli: gut

Bei den Resultaten handelt es sich um aktuelle Momentaufnahmen im Juni 2003. Sie liegen im Trend der üblichen Untersuchungen. Je nach Wetterlage kann sich die Badewasserqualität relativ rasch ändern. Besonders können kurzfristige Gewitter das Geschehen beeinflussen. Dies weil nach grösseren Regenfällen ungereinigtes Abwasser die Flüsse belastet. Die Untersuchungen werden Anfangs Juli weitergeführt.

JA zum Kinderbetreuungsabzug und zum Krankenversicherungsabzug bei der direkten Bundessteuer

STANS. In seiner Vernehmlassung zu den bundesrätlichen Verordnungsentwürfen betreffend Kinderbertreuungs- und Krankenversicherungsabzug bei der direkten Bundessteuer begrüsst der Nidwaldner Regierungsrat diese neue Regelung. Nidwalden kennt in seiner Steuergesetzgebung bereits den Kinderbetreuungsabzug.

In der Vernehmlassung wird ergänzend verlangt, dass beim Kinderbetreuungsabzug die Nachweispflicht in der Verordnung konkretisiert werden muss. Beim Krankenversicherungsabzug wird die Beschränkung des Abzuges auf die Prämien für die obligatorische Krankenpflegeversicherung sowie das Abstellen auf die vom Eidgenössischen Departement des Innern in diesem Zusammenhang jeweils zu ermittelnden Durchschnittsprämien begrüsst. Insgesamt entspricht die bundesrätliche Vorlage den sozial- und fiskalpolitischen Vorstellungen des Regierungsrates sowie den allgemeinen Bestrebungen zur Verwirklichung ökonomischer Zielsetzungen auch im Bereiche der Steuerveranlagung.

Bündner Regierung gegen Lastenabwälzungen

CHUR. Der Kanton Graubünden fordert gezielte Anpassungen am Entlastungspaket 2003 vom Bund. Keinesfalls hinnehmen will die Bündner Regierung insbesondere direkte Abwälzungen finanzieller Lasten auf die Kantone. Dadurch werden Rand- und Gebirgskantone übermässig stark getroffen. Im Grundsatz aber trägt der Kanton Graubünden das Entlastungsprogramm 2003 in weiten Teilen mit.

Graubünden anerkennt, dass das strukturelle Bundesdefizit in der Grössenordnung von 3,5 Milliarden Franken längerfristig nicht tragbar ist. Insbesondere für Kantone mit einem relativ hohen Anteil an Einnahmen aus Bundesquellen ist ein ausgeglichener Bundeshaushalt von zentraler Bedeutung.

Bis zur Einführung der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgaben zwischen Bund und Kantonen (NFA) im Jahr 2007 muss das strukturelle Defizit des Bundes unbedingt behoben sein. Die Umsetzung der NFA darf nicht mit Sanierungsmassnahmen des Bundes und der Kantone verbunden werden.

 

 

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