Wasserentnahme aus Flüssen und Seen ZÜRICH. Die langanhaltende Trockenwetterperiode führt zu einer steigenden Zahl von Gesuchen für Bewässerungen von landwirtschaftlichen Kulturen. 

Umstellung von der Trinkwasser- zur Salzfluoridierung in Basel

BASEL. Ende dieses Monats erfolgt in Basel-Stadt der Übergang von der Trinkwasser- zur Salzfluoridierung.

Punktuelle Änderung in den Funktionsbereichen Gesundheits- und Bildungswesen

LIESTAL.  Nach der Umsetzung der Lohnrevision im Jahre 2001 hatten alle Mitarbeitende die Möglichkeit, eine Beschwerde gegen ihre Lohneinreihung einzureichen.

Generalplaner für die Fortführung des Bauvorhabens bestimmt

BERN. Die Arbeiten am neuen Intensiv-, Notfall- und Operationszentrums (INO) des Inselspitals können fortgeführt werden.

Massnahmen zur Sicherung der beruflichen Vorsorge

LIESTAL. In seiner Vernehmlassung an das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) befürwortet der Regierungsrat des Kantons Basel-Land grundsätzlich die Massnahmen zur Sicherung der beruflichen Vorsorge.

Lotteriefondsbeitrag für die Umstrukturierung der fünf Tagesheime

LIESTAL. Der Baselbieter Regierungsrat stellt den fünf Tagesheimen der Missione Cattolica (Asili) im Kanton Basel-Landschaft für die Sanierung und Umstrukturierung aus Mitteln des Lotteriefonds einen Beitrag von 750'000 Franken zur Verfügung.

BirsVital: Teilstück oberhalb Redingbrücke abgeschlossen

LIESTAL. Die BirsVital-Arbeiten schreiten zügig voran: Der Bau des Ableitungskanals der Birs von der ARA Birs 2 (Birsfelden) bis rund 200 Meter unterhalb der Redingbrücke ist abgeschlossen.

Politische Rechte: Ueberarbeitete Vorlage geht in die Vernehmlassung  

BERN. Der Berner Gemeinderat trägt der im Abstimmungskampf und nachstehend im Gespräch mit Parteien, Fraktionen, Quartier- und Gassenleisten geäusserten Kritik Rechnung.

Regierungsrat beschliesst Ausführungs- bestimmungen zum Finanzausgleich

LIESTAL. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Land hat die Ausführungs- bestimmungen zum kantonalen Finanzausgleich beschlossen. Die Verordnung regelt die Berechnung und die jährliche Durchführung des Finanzausgleichs.

Weitere Ausbildungsplätze dringend gesucht

ZÜRICH. Wirtschaft und öffentliche Hand haben in den letzten Monaten zahlreiche zusätzliche Lehrstellen geschaffen.

Softair-Guns sind gefährlich und verboten!

ZÜRICH. Stadträtin Monika Weber, Vorsteherin Schul- und Sportdepartement der Stadt Zürich, hat sich soeben in einem dringenden Appell an alle Eltern gewandt, deren Kinder die Volksschule der Stadt Zürich besuchen.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

24. Juni 2003

Umstellung von der Trinkwasser- zur Salzfluoridierung in Basel

BASEL. Ende dieses Monats erfolgt in Basel-Stadt der Übergang von der Trinkwasser- zur Salzfluoridierung. Auf diesen Zeitpunkt hin stellen die Industriellen Werke Basel (IWB) die Zusetzung von Fluorid zum Trinkwasser ein. Dies, nachdem der Grosse Rat im April 2003 die Aufhebung der Trinkwasserfluoridierung beschlossen hat. Neu wird nun auch im Kanton Basel-Stadt fluoridiertes Kochsalz als freiwillige Basisvorbeugung gegen Karies eingesetzt. Nebst dem Gebrauch von fluoridiertem und iodiertem Kochsalz wird unter anderem eine regelmässige Zahnpflege und eine ausgewogene Ernährung empfohlen.

Punktuelle Änderung in den Funktionsbereichen Gesundheits- und Bildungswesen

LIESTAL.  Nach der Umsetzung der Lohnrevision im Jahre 2001 hatten alle Mitarbeitende die Möglichkeit, eine Beschwerde gegen ihre Lohneinreihung einzureichen. Einige dieser Beschwerden. überwiegend aus den Funktionsbereichen Gesundheits- und Bildungswesen. richteten sich jedoch nicht gegen die Lohneinreihung alleine, sondern gegen die Lohnsystematik an und für sich. Die formelle Behandlung dieser speziellen Beschwerden wurde mit Einverständnis der Arbeitsgemeinschaft der Baselbieter Personalverbände (ABP) einstweilen aufgeschoben und die Problemstellung einer paritätisch zusammengesetzten "Fachkommission Systembeschwerden" (FKS) zur Bearbeitung zugewiesen. Diese verfasste nach Abschluss der Arbeiten einen Bericht über die Ergebnisse. Der Regierungsrat hat an seiner heutigen Sitzung von den Ergebnissen Kenntnis genommen und die daraus resultierenden Änderungsvorschläge für den Einreihungsplan bis Ende August in die Vernehmlassunggegeben. Bis zum definitiven Entscheid durch den Landrat über eine allfällige Aenderung des Personaldekretes wird die formelle weitere Behandlung der erwähnten Beschwerden weiterhin aufgeschoben (sistiert).

Generalplaner für die Fortführung des Bauvorhabens bestimmt

BERN. Die Arbeiten am neuen Intensiv-, Notfall- und Operationszentrums (INO) des Inselspitals können fortgeführt werden. Die bernische Bau-, Verkehrs und Energiedirektion (BVE) hat die Firma Itten und Brechbühl AG als Generalplaner bestimmt.

Nachdem das Verwaltungsgericht im Dezember letzten Jahres die Beschwerde gegen die freihändige Vergabe gutgeheissen hatte, hat das Hochbauamt des Kantons Bern mit einer öffentlichen Submission einen Generalplaner oder eine Plangergemeinschaft gesucht. Das Interesse am Auftrag war gross. Sieben Arbeitsgemeinschaften haben ein Angebot eingereicht. Hinter diesen Gemeinschaften stehen insgesamt rund 40 Unternehmen.

Die Kriterien für die Bewertung der Angebote waren in der Ausschreibung abschliessend deklariert worden. Das Auswahlgremium bestand aus Vertretern des Hochbauamtes, der Gesundheits- und Fürsorgedirektion, des Inselspitals und den beiden Grossratsmitgliedern aus der Planungs- und Baukommission für das INO. Die vom Auswahlgremium durchgeführte Gesamtevaluation aller Kriterien ergab den ersten Rang für die Firma Itten und Brechbühl AG. Diese erhielt den Zuschlag. Der neue Generalplaner wird als erstes die Ausschreibung für das Sekundärsystem überarbeiten. Die Submission wird für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ausgeschrieben. Ende 2005 soll der erste Teil des Gebäudes (INO West) in Betrieb genommen werden.

Massnahmen zur Sicherung der beruflichen Vorsorge

LIESTAL. In seiner Vernehmlassung an das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) befürwortet der Regierungsrat des Kantons Basel-Land grundsätzlich die Massnahmen zur Sicherung der beruflichen Vorsorge. Die Vorschläge des EDI sehen eine Palette von Massnahmen vor, welche die Unterdeckung der Pensionskassen beheben sollen. Der Regierungsrat unterstützt die Absicht, dass auf allen Ebenen ein Beitrag zur Sanierung geleistet wird. Gleichzeitig betont er jedoch, dass eine Beitragsleistung von Rentnerinnen und Rentnern nur äusserst restriktiv angewandt werden darf. Sie darf beispielsweise nur dann zum Tragen kommen, falls Rentnerinnen und Rentner bei der Auszahlung von Überschüssen zusätzlich profitiert haben. Ausserdem unterstützt der Regierungsrat eine Abweichung vom gesetzlich vorgeschriebenen Mindestzinssatz nur in aussergewöhnlichen Sonderfällen und falls eine enge und klare zeitliche Begrenzung eindeutig festgehalten wird.

Lotteriefondsbeitrag für die Umstrukturierung der fünf Tagesheime

LIESTAL. Der Baselbieter Regierungsrat stellt den fünf Tagesheimen der Missione Cattolica (Asili) im Kanton Basel-Landschaft für die Sanierung und Umstrukturierung aus Mitteln des Lotteriefonds einen Beitrag von 750'000 Franken zur Verfügung. Die Ausrichtung der Beiträge erfolgt auf konkrete Gesuche der Trägerschaft der Asili hin und verteilt sich auf die Jahre 2003 bis 2005.

Der Zwischenbericht der Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion über das "Impulsprogramm Familie und Beruf" machte darauf aufmerksam, dass der Fortbestand der 245 Betreuungsplätze an den bestehenden fünf Asili im Kanton Basel-Landschaft gefährdet ist. Die Begleitgruppe "Impulsprogramm Familie und Beruf" erarbeitete in der Folge einen Vorgehensvorschlag für die Sanierung bzw. Umstrukturierung der bestehenden Tagesbetreuungseinrichtungen.

Die bislang von der Missione Cattolica Italiana als Teil der römisch-katholischen Landeskirche geführten fünf Asili in Aesch, Allschwil, Arlesheim, Birsfelden und Pratteln sind im Zuge von Umstrukturierungen in die Verantwortung von Vereinen und Stiftungen gegeben worden. Die Leitung der Einrichtungen und die Betreuung der Kinder liegt, ausgenommen Pratteln, in den Händen von italienischen Ordensschwestern. Die Kinder werden vorwiegend in italienischer Sprache betreut. Es geht nun darum, den Betrieb und die Betreuungsform der Asili den übrigen Tagesheimen und Kinderkrippen anzupassen. Dazu gehört auch die Betreuung in deutscher Sprache.

Der Regierungsrat hat sich deshalb dazu bereit erklärt, den Asili über den Zeitraum von 2003 bis 2005 Mittel aus dem Lotteriefonds von insgesamt 750'000 Franken für die Umstrukturierung und Überbrückungsfinanzierung zur Verfügung zu stellen.

BirsVital: Teilstück oberhalb Redingbrücke abgeschlossen

LIESTAL. Die BirsVital-Arbeiten schreiten zügig voran: Der Bau des Ableitungskanals der Birs von der ARA Birs 2 (Birsfelden) bis rund 200 Meter unterhalb der Redingbrücke ist abgeschlossen. Trotz Schwierigkeiten im untersten Abschnitt der Birs kann mit der Fertigstellung des Ableitungskanals bis Ende 2003 gerechnet werden. Abschluss der Revitalisierung wird im Frühjahr 2004 sein.

Seit dem Pflanztag vom 29. März 2003, an welchem sich zahlreiche interessierte Organisationen und Birsfelder Schulklassen beteiligten, ist die Revitalisierung der Birs von der ARA Birs 2 (Birsfelden) bis Redingbrücke. auf beiden Uferseiten. abgeschlossen. Und der Pflanztag zeigt Wirkung: Der fertiggestellte Abschnitt präsentiert sich örtlich bereits in einem zarten grünen "Kleid". Es ist davon auszugehen, dass dieses wieder begrünte Gebiet oberhalb der Redingbrücke. je nach Witterung. in ein bis zwei Monaten voll nutzbar ist. Die Bepflanzung des Vorlandes unterhalb der Redingbrücke kann allerdings erst nach Abschluss der Bauarbeiten im unteren Birsbereich vorgenommen werden, denn dieser Abschnitt dient bis dahin als Baustellenzufahrt.

Politische Rechte: Ueberarbeitete Vorlage geht in die Vernehmlassung  

BERN. Der Berner Gemeinderat trägt der im Abstimmungskampf und nachstehend im Gespräch mit Parteien, Fraktionen, Quartier- und Gassenleisten geäusserten Kritik Rechnung. Er schickt eine entsprechend geänderte Vorlage in die Vernehmlassung bei den Parteien, den Quartierkommissionen, den Quartier- und Gassenleisten sowie den Verwaltungsdirektionen. Vernehmlassungsfrist: Ende Juli 2003.

Anlässlich der Februarabstimmung haben die Stimmberechtigten das Reglement über die politischen Rechte verworfen. Stein des Anstosses waren offensichtlich die darin vorgeschlagene Parteienfinanzierung und die Quartierpartizipation. Der Stadtpräsident hat in der Folge die Partei- und Fraktionspräsidien zu einer Standortbestimmung und Diskussion über das weitere Vorgehen eingeladen. Im Gespräch erklärte eine überwiegende Mehrheit der Parteivertreterinnen und -vertreter, dass die Artikel 1 bis 86 nicht umstritten seien und den Stimmberechtigten unverändert wieder vorgelegt werden könnten. Anders sei es bei der Regelung der Parteienfinanzierung. Diese werde, obwohl als Grundsatz in der Gemeindeordnung festgeschrieben, weiterhin keine Akzeptanz finden. Ein Verzicht wäre deshalb die logische Konsequenz.

In Bezug auf die Mitwirkung der Bevölkerung (Quartierpartizipation) war festzustellen, dass mehrheitlich eine Regelung gewünscht wird, dass hingegen die Repräsentativität und die Finanzierung einer Ueberprüfung bedürften. Anlässlich eines Treffens des Gemeinderats mit den Quartier- und Gassenleisten äusserten sich auch die Leistvertreterinnen und -vertreter mehrheitlich positiv zur Quartierpartizipation, mit verschiedenen ähnlich lautenden Vorbehalten.

In der Folge überarbeitete die Stadtkanzlei die Vorlage unter bestmöglichem Einbezug der Anliegen der Parteien und der Leiste. Die Parteienfinanzierung wurde gestrichen, die Regelung der Quartierpartizipation modifiziert. Der Gemeinderat hat die überarbeitete Vorlage nun in die Vernehmlassung gegeben.

Regierungsrat beschliesst Ausführungsbestimmungen zum Finanzausgleich

LIESTAL. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Land hat die Ausführungsbestimmungen zum kantonalen Finanzausgleich beschlossen. Die Verordnung regelt die Berechnung und die jährliche Durchführung des Finanzausgleichs. Sie konnte verabschiedet werden nachdem der Landrat anfangs Juni dem neuen Finanzausgleichsgesetz ohne Gegenstimme zugestimmt hat. Gleichzeitig bezifferte der Regierungsrat den Finanzausgleich für das Jahr 2003 (ungebundener Finanzausgleich, Beiträge an gemeinsame Aufgaben sowie Subventionssätze). Den Gemeinden stehen für den ungebundenen Finanzausgleich dieses Jahr 69,6 Mio. Fr. zur Verfügung, genau 10 Mio. Fr. mehr als im Vorjahr. Die Beiträge an gemeinsame Aufgaben, welche die Gemeinden an den Kanton zu bezahlen haben, betragen 90 Mio. Franken. Da das neue Finanzausgleichsgesetz am 1. August 2003 in Kraft tritt, wird der Finanzausgleich für sieben Monate nach altem Recht und für fünf Monate nach neuem Recht berechnet. Die Subventionssätze an die Besoldungen der Lehrpersonen der Gemeinden gelten für die Periode vom 1. August 2003 bis 31. Dezember 2004.

Weitere Ausbildungsplätze dringend gesucht

Wirtschaft und öffentliche Hand haben in den letzten Monaten zahlreiche zusätzliche Lehrstellen geschaffen. Damit hat sich die Lage auf dem Lehrstellenmarkt zwar verbessert. Nach wie vor sind aber über 1000 schulaustretende Jugendliche am Suchen. Deshalb braucht es noch weitere Lehrstellen und Praktikumsplätze.

ZÜRICH. Im Frühjahr haben Kanton und Stadt Zürich gemeinsam die Kampagne «Mehr Lehrstellen!» gestartet mit dem Ziel, dass möglichst alle Schulabgängerinnen und Schulabgänger im Sommer eine Anschlusslösung finden. Die bisherigen Erfolge sind ermutigend: Öffentliche und private Arbeitgeber haben über 300 neue Lehrstellen geschaffen. Dabei gingen die Städte Winterthur (+ 27) und Zürich (+ 81), der Apothekerverband (+ 20) sowie Jelmoli (+ 15), um nur die grössten Erfolge zu nennen, mit gutem Beispiel voran. Zahlreiche Unternehmen tragen jedoch ebenso zum guten Zwischenergebnis bei.

Die Anzahl der bisher registrierten neuen Lehrverträge erreichte Ende Mai fast den Stand des Vorjahres. Dabei wurden Rückgänge bei den kaufmännischen (- 300) und den Informatikberufen (- 38) durch einen Zuwachs bei anderen Berufsgruppen ausgeglichen (zum Beispiel Gartenbau, Baugewerbe, Metall- und Maschinenbau, Gesundheits- und Sozialberufe).

Es genügt jedoch nicht, die Anzahl neuer Lehrverträge zu halten; sie muss steigen, da im Sommer rund 500 Jugendliche mehr als im Vorjahr aus der Schule austreten werden.

Viele sind noch am Suchen

In der Stadt Zürich suchten Mitte Juni von 3000 Schulaustretenden noch mindestens 500 oder 17 Prozent eine Lehrstelle oder einen anderen Ausbildungsplatz. Im Lehrstellennachweis für die Stadt Zürich sind jedoch nur noch rund 200 offene Lehrstellen gemeldet. In mehreren Landbezirken ist die Lage ebenfalls kritischer als im Vorjahr. Berufsberatungsstellen verzeichnen zum Teil einen starken Zuwachs in den SOS-Beratungs-stunden gegenüber dem Vorjahr. Das deutet darauf hin, dass viele Jugendliche noch am Suchen sind. Massiv verschlechtert hat sich die Lage auch in der Stadt Winterthur; betroffen sind vor allem Jugendliche der mittleren Leistungsstufe.

Dass möglichst alle schulaustretenden Jugendlichen eine Anschlusslösung finden, muss das Ziel aller Bemühungen bleiben.

Die Berufsberatungsstellen unterstützen die Jugendlichen bei der Suche nach einer Lehrstelle oder einer anderen Anschlusslösung. Das kantonale Amt für Jugend und Berufsberatung hat zusätzliche Mittel bereit gestellt, damit die Unterstützung und Vermittlung von Jugendlichen noch verstärkt werden kann.

Es braucht noch weitere Lehrstellen und Anlehrstellen. Unternehmen, die nur einen Teil einer Ausbildung sicherstellen können, können sich zu Ausbildungsverbünden zusammenschliessen. Arbeitgeber. private ebenso wie öffentliche. sind aufgerufen, zusätzliche Ausbildungsplätze anzubieten.

Die Kampagne «Mehr Lehrstellen!» wird vom kantonalen Mittelschul- und Berufsbildungsamt und vom Laufbahnzentrum der Stadt Zürich weiter geführt. Auf der Homepage http://www.mehrlehrstellen.ch sind dazu Informationen und Unterstützungsangebote aufgeführt.

Praktikumsplätze gesucht

Eine grosse Anzahl an Brückenangeboten und anderen Zwischenlösungen ist bereits vorhanden. Einjährige Übergangsprogramme (Berufseinstiegsjahre, Berufsintegrationsjahre, Motivationssemester, Job Plus) bieten den Jugendlichen die Möglichkeit, sich während eines Jahres für den Arbeitsmarkt und die Lehrstellensuche für 2004 fit zu machen, erste Arbeitserfahrungen zu sammeln und schulische Defizite aufzuholen.

Es braucht jedoch Praktikumsplätze in genügender Anzahl, damit diese Übergangslösungen funktionieren können. Das sind in der Regel sechs- bis zwölfmonatige Arbeitseinsätze während vier Tagen pro Woche. Die übrige Zeit besuchen die Jugendlichen die Schule.

Wenn es mit vereinten Kräften gelingt, für 2003 den schulaustretenden Jugendlichen eine Anschlusslösung zu ermöglichen, ist damit auch eine bessere Ausgangslage für 2004 geschaffen. Die Weichen für das Lehrstellenangebnot 2004 werden vielerorts bereits in diesem Sommer gestellt. Der Appell, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen, gilt unvermindert auch für das nächste Jahr!

Softair-Guns sind gefährlich und verboten!

ZÜRICH. Stadträtin Monika Weber, Vorsteherin Schul- und Sportdepartement der Stadt Zürich, hat sich soeben in einem dringenden Appell an alle Eltern gewandt, deren Kinder die Volksschule der Stadt Zürich besuchen.       In ihrem Brief betont sie, dass es ihr ein grosses Anliegen ist, dass die       Schuljugend nicht nur einen modernen, guten Unterricht geniessen kann, sondern dass auch ihre Sicherheit gewährleistet ist.

Zur Zeit bietet der Markt immer raffiniertere Spielzeug-Gewehre an, sogenannte Softair-Guns. Softair-Guns sind Imitationswaffen, die echten Waffen täuschend ähnlich sind. Diese Waffen können selbst durch Fachleute nicht oder nur schlecht von echten Waffen unterschieden werden. Beispiele aus dem Ausland zeigen, dass dies zu tödlichen Verwechslungen führen kann. Wie soll beispielsweise ein Polizist aus Distanz erkennen, ob die Waffe, die auf ihn gerichtet wird, nun echt ist oder nicht? Erst kürzlich wurde die Stadtpolizei zu einem Einsatz aufgeboten, da Passanten und aufmerksame Hausbewohner verdächtige, Schusswaffen tragende Personen beobachtet hatten. Dass die Polizisten beim Aufeinanderstossen mit den mit Softair-Guns bewaffneten Personen nicht geschossen haben, ist nur ihrer professionellen Vorgehensweise und ihrer Besonnenheit sowie dem Umstand zu verdanken, dass die vermeintlich in flagranti ertappten Täter den Anweisungen der Polizei augenblicklich Folge leisteten, die Waffen niederlegten und die Hände hoch streckten.

Stadträtin Monika Weber ruft deshalb die Eltern im Interesse ihrer Kinder auf, mit ihnen über die Softair-Guns zu sprechen und ihnen zu ihrer eigenen Sicherheit den Umgang mit diesen gefährlichen Waffen zu verbieten. Klar und unmissverständlich weist sie aber auch darauf hin, dass an den Stadtzürcher Schulen nach wie vor folgende Regel gilt: Waffen aller Art, also auch Imitationswaffen (Softair-Guns), sind verboten und werden durch die Lehrkräfte eingezogen!

Wasserentnahme aus Flüssen und Seen

ZÜRICH. Die langanhaltende Trockenwetterperiode führt zu einer steigenden Zahl von Gesuchen für Bewässerungen von landwirtschaftlichen Kulturen. Im Interesse einer umgehenden Behandlung hat die Baudirektion des Kantons Zürich die Kompetenz der Bewilligung solcher Wasserentnahmen für ganz bestimmte, leistungsfähige Gewässer auf die Gemeinden übertragen:

Zürich-, Greifen- und Pfäffikersee

Rhein, Thur, Limmat, Sihl, Reuss und Glatt

Töss unterhalb Winterthur

Die Gemeindeverwaltungen geben Auskunft über die einzuhaltenden Bedingungen und führen ein Verzeichnis der von ihnen erteilten, auf die Dauer der gegenwärtigen Trockenheit beschränkten Bewilligungen.

Für alle anderen, oben nicht erwähnten Gewässer ist die Baudirektion zuständig. Da die Restwasserführung in den Bächen gewährleistet werden muss, sind in der Regel keine provisorischen Bewilligungen mehr möglich.

 

 

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