Zukunft der Verwaltungsreform

ZÜRICH. Nachdem der Zürcher Gemeinderat der Weisung zur Reform der Stadtverwaltung ("7 statt 9") nicht zugestimmt hat, ist der Stadtrat noch einmal über die Bücher gegangen.

Unabhängige Anlauf- und Beschwerdestelle in Polizeiangelegenheiten hat sich bewährt

ZÜRICH. Bis Ende Mai hatte Dr. Marco Mona, Beauftragter des Zürcher Stadtrats für die Unabhängige Anlauf- und Beschwerdestelle in Polizeiangelegenheiten, auf rund 100 Beschwerden/Anfragen zu reagieren.

Kantonsreferendum gegen das Steuerpaket des Bundes

SARNEN. Der Regierungsrat Obwaldens beantragt dem Kantonsratsbüro, das Kantonsreferendum gegen das Bundesgesetz über die Änderung von Erlassen im Bereich der Ehepaar- und Familienbesteuerung, der Wohneigentumsbesteuerung und der Stempelabgaben in die Geschäftsliste vom 12. September 2003 aufzunehmen.

Jahresbericht Luftqualität 2002

SOLOTHURN. Das Amt für Umwelt hat zum zweiten Mal einen Jahresbericht zur Luftqualität im Kanton Solothurn erstellt.

Expo.02 – Solothurner Kantonaltag auch finanziell ein voller Erfolg

SOLOTHURN. Der Regierungsrat hat den Schlussbericht des Solothurner Expo.02-Delegierten, Walter Weber, zur Kenntnis genommen und erfreut festgestellt, dass die Schlussrechnung des Expo-Kantonaltages vom 15. Juni 2002. bei einem Gesamtaufwand von 1,39 Mio Franken um 60'000 Franken besser abschloss als budgetiert.

Förderbeiträge 2003

SCHAFFHAUSEN. Zum zweiten Mal verleihen Kanton und Stadt Schaffhausen Förderbeiträge an Schaffhauser Kulturschaffende.

Inventar über staatliche Infrastrukturen

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen hat eine Vorlage zum Postulat betreffend Inventar über staatliche Infrastrukturen zuhanden des Kantonsrates verabschiedet.

Nitratgehalt im Grundwasser erfolgreich reduzieren

SOLOTHURN. Der Nitratgehalt im Grundwasserstrom zwischen Oensingen und Olten konnte in den letzten Jahren gesenkt, die Trinkwasserqualität verbessert werden.

Neue Beratungsstelle für Sicherheitsfragen

CHUR. Die verwaltungsinterne Arbeitsgruppe "Sicherheit öffentlicher  Institutionen und Gebäude" des Kantons Graubünden hatte 2002 in ihrem Bericht unter anderem  vorgeschlagen, eine zentrale Beratungsstelle zu schaffen.

Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen

SARNEN. Der Regierungsrat des Kantons Obwalden nimmt gegenüber dem Eidgenössischen Finanzdepartement zustimmend Stellung zu einer Ergänzung des Bundesgesetzes über die Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen.

Neue Vorschriften für NPM in den Gemeinden

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat eine Änderung der Gemeindeverordnung betreffend die wirkungsorientierte Verwaltungsführung beschlossen.

Umfrage beim Staatspersonal: Weitere Massnahmen werden umgesetzt

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat den Umsetzungsplan des Projektes Contenta (Auswertung einer umfassenden Personalumfrage 2001 beim Staatspersonal) genehmigt.

Steuerabzug für Gemeinden mit Zentrumslasten festgelegt

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat den Betrag festgelegt, den die Gemeinden mit Zentrumslasten bei der Berechnung des harmonisierten Steuerbetrages 2003 abziehen können.

Belchen Freitagmorgen offen!

LIESTAL. Nach 2 x 9 Monaten intensiver Instandsetzungsarbeiten werden der Belchen und der Tunnel Oberburg ab Freitagmorgen, 27. Juni 2003, 06.00 Uhr dem Verkehr termingerecht wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen.

Neue Wege im Gesundheitswesen

AARAU. Zwei Gruppen freipraktizierender Ärztinnen und Ärzte der Spitalregion Aarau/Lenzburg und spitalinterner Ärzte haben im Frühjahr 2003 gemeinsam Richtlinien ausgearbeitet, welche die nahtlose Zusammenarbeit zwischen dem Kantonsspital Aarau (KSA) und den freipraktizierenden Kolleginnen und Kollegen weiter optimieren sollen.

Stadt und Kanton Bern wollen die EURO 2008 im Nationalstadion in Bern  

BERN. Anlässlich einer Medienkonferenz in Bern unterstrichen der Stadtpräsident von Bern, Dr. Klaus Baumgartner und Regierungsrätin Elisabeth Zölch-Balmer, Volkswirtschaftsdirektorin, gemäss eines Beschlusses der beiden Exekutiven, die Bereitschaft, den zuständigen Organen einen weiteren Beitrag von je 500'000 Franken an die festen Investitionen zur Kapazitätserhöhung des Nationalstadions in Bern auf 40'000 Plätze zu beantragen.

Erste Hochrechnung der Staatsrechnung 2003 unter den Erwartungen

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat die erste Hochrechnung zur Staatsrechnung 2003 zur Kenntnis genommen. Gemäss dieser Situationsanalyse wird der Kanton Bern die laufende Rechnung gegenüber dem Voranschlag um 39,6 Millionen Franken schlechter abschliessen.

Ein neues Kulturkonzept für den Kanton Bern

BERN. Die bernische Kantonsregierung hat die Erziehungsdirektion beauftragt, bis Anfang 2004 ein Kulturkonzept für den Kanton Bern auszuarbeiten. Im Konzept soll unter anderem die künftige Rolle des Kantons in der Kulturförderung definiert werden.

Beiträge aus dem Lotteriefonds 2003 für Denkmalpflege, Entwicklungshilfe und Tourismusförderung

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat 84 Anträge auf Beiträge aus dem Lotteriefonds in der Höhe von insgesamt 6 Millionen Franken genehmigt.

Das Zivilstandswesen ist reorganisiert

HERISAU. Drei Ausserrhoder Zivilstandsämter vor der Eröffnung am 1. Juli 2003 öffnen die drei neuen regionalen Zivilstandsämter Hinter-, Mittel- und Vorderland in den Gemeinden Herisau, Bühler und Rehetobel ihre Tore.

Arbeitslosenstatistik April 2003; Verbesserung

HERISAU. Die vom Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) veröffentlichte Arbeitslosenquote basiert inskünftig auf der Zahl der Erwerbspersonen gemäss der Eidgenössischen Volkszählung aus dem Jahre 2000.

Gesetz über das Sonderstatut des Berner Juras geht in die Vernehmlassung

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat den Gesetzesentwurf zum Sonderstatut für den Berner Jura und die französischsprachige Minderheit im Amtsbezirk Biel in die Vernehmlassung geschickt.

Erneuter Rückgang der Anzahl Versuchstiere

BASEL. Im Kanton Basel Stadt wurden im vergangenen Jahr 209'295 Tiere in bewilligungspflichtigen Tierversuchen eingesetzt; das sind 3,3 Prozent oder 7'177 Tiere weniger als im Vorjahr.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

26. Juni 2003

Zukunft der Verwaltungsreform

ZÜRICH. Nachdem der Zürcher Gemeinderat der Weisung zur Reform der Stadtverwaltung („7 statt 9“) nicht zugestimmt hat, ist der Stadtrat noch einmal über die Bücher gegangen. Er hat in seiner Klausur beurteilt, ob er eine Analyse der Prozesse und eine Überprüfung der Querschnittfunktionen in Angriff nehmen wolle. Er ist zum Schluss gekommen, dass zur Zeit die Konsolidierung der laufenden grossen Projekte Priorität habe.

Unabhängige Anlauf- und Beschwerdestelle in Polizeiangelegenheiten hat sich bewährt

ZÜRICH. Bis Ende Mai hatte Dr. Marco Mona, Beauftragter des Zürcher Stadtrats für die Unabhängige Anlauf- und Beschwerdestelle in Polizeiangelegenheiten, auf rund 100 Beschwerden/Anfragen zu reagieren. Davon fielen 61 in die eigentliche Kompetenz der Anlaufstelle, ging es dabei doch in den meisten Fällen (46) um reale oder vermeintliche physische und/oder verbale Übergriffe der Polizei auf Drittpersonen.

Kantonsreferendum gegen das Steuerpaket des Bundes

SARNEN. Der Regierungsrat Obwaldens beantragt dem Kantonsratsbüro, das Kantonsreferendum gegen das Bundesgesetz über die Änderung von Erlassen im Bereich der Ehepaar- und Familienbesteuerung, der Wohneigentumsbesteuerung und der Stempelabgaben in die Geschäftsliste vom 12. September 2003 aufzunehmen. Gleichzeitig wird das Finanzdepartement beauftragt, eine Botschaft zum Kantonsreferendum an den Kantonsrat vorzubereiten.

Jahresbericht Luftqualität 2002

SOLOTHURN. Das Amt für Umwelt hat zum zweiten Mal einen Jahresbericht zur Luftqualität im Kanton Solothurn erstellt. Der leicht verständliche und ansprechend gestaltete Jahresbericht liegt in den Kanzleien der Einwohnergemeinden auf und kann dort gratis bezogen werden. Er kann auch beim Amt für Umwelt bezogen oder direkt von der Homepage http://www.afu.so.ch heruntergeladen werden. Der Bericht gibt Auskunft über die Belastung der Luft mit Schadstoffen im letzten Jahr und thematisiert aktuelle Fragen, in diesem Jahr die Klimaerwärmung.

Expo.02 – Solothurner Kantonaltag auch finanziell ein voller Erfolg

SOLOTHURN. Der Regierungsrat hat den Schlussbericht des Solothurner Expo.02-Delegierten, Walter Weber, zur Kenntnis genommen und erfreut festgestellt, dass die Schlussrechnung des Expo-Kantonaltages vom 15. Juni 2002. bei einem Gesamtaufwand von 1,39 Mio Franken. um 60'000 Franken besser abschloss als budgetiert. Mit 21'000 Besuchern gehörte der Solothurner Kantonaltag auf der Arteplage in Biel zu den am besten besuchten Kantonaltagen der Expo.02 überhaupt.

Förderbeiträge 2003

SCHAFFHAUSEN. Zum zweiten Mal verleihen Kanton und Stadt Schaffhausen Förderbeiträge an Schaffhauser Kulturschaffende. Sie gehen in diesem Jahr an folgende Kulturschaffende: Kumpane, Tina Beyeler und Andri Beyeler, Ralf Schlatter, Graziella Rossi sowie Chantal Hoefs und Christine Schütz. Erstmals konnte in diesem Jahr auch ein Atelierstipendium verleihen.

Inventar über staatliche Infrastrukturen

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen hat eine Vorlage zum Postulat betreffend Inventar über staatliche Infrastrukturen zuhanden des Kantonsrates verabschiedet. Er kommt damit einem vom Parlament erheblich erklärten Postulat von Kantonsrätin Annelies Keller nach. Die Inventare über die staatliche Infrastruktur für die Bereiche Hoch- und Tiefbau liegen vor. Im Kanton Schaffhausen wurde der Fahrbahnzustand der National- und Kantonsstrassen in den Jahren 1998/1999 erfasst. Die Wertung des Zustandes für die Hochbauten erfolgte im Jahr 2002. Die Zustandswerte der Hoch- und Tiefbauten werden mit Hilfe von neuer Software laufend aktualisiert.

Zur Zeit dienen die Ergebnisse der Zustandserhebung der National- und Kantonsstrassen dem Tiefbauamt als Grundlage für eine Prioritätenliste der zu treffenden Werterhaltungs- bzw. Unterhaltsmassnahmen, deren jährliche Kosten nach neuerer allgemeiner Faustregel rund 1% der Neubaukosten ausmachen sollten. Die entsprechenden Werte wurden in den letzten Jahren allerdings nicht erreicht. Trotzdem befindet sich das Strassennetz insgesamt in einem guten Zustand.

Die Auswertung der Erfassungen des baulichen Zustandes zeigt auf, dass der Zustand der kantonalen Hochbauten im Durchschnitt als gut bis sehr gut bezeichnet werden kann. Im Durchschnitt sollte jährlich 1 bis 1,5% des Gebäudeneuwertes zur Instandhaltung aufgewendet werden. Tatsächlich wird jährlich nur ein Bruchteil dieser Mittel investiert. Trotzdem gibt es im Eigentum des Kantons noch keine Gebäude, welche durch Vernachlässigung oder zu lange aufgeschobene Unterhalts- und Instandstellungsaufgaben irreparable Schäden aufweisen. Es wurde mit den zur Verfügung stehenden Mitteln in den letzten Jahren offensichtlich wirtschaftlich und nachhaltig umgegangen.

Nitratgehalt im Grundwasser erfolgreich reduzieren

SOLOTHURN. Der Nitratgehalt im Grundwasserstrom zwischen Oensingen und Olten konnte in den letzten Jahren gesenkt, die Trinkwasserqualität verbessert werden. Doch das Ziel von 25 Milligramm Nitrat je Liter ist noch nicht erreicht. «Es braucht weitere Arbeit,» betonte Regierungsrat Walter Straumann an der Nitratfachtagung der Nitratkommission Gäu-Olten in Gunzgen. Mitglieder der Nitratkommission riefen dazu auf, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, sondern die Massnahmen zur Senkung des Nitratgehaltes weiter zu unterstützen.

Neue Beratungsstelle für Sicherheitsfragen

CHUR. Die verwaltungsinterne Arbeitsgruppe "Sicherheit öffentlicher  Institutionen und Gebäude" des Kantons Graubünden hatte 2002 in ihrem Bericht unter anderem  vorgeschlagen, eine zentrale Beratungsstelle zu schaffen. Hier sollten  Behördenmitglieder und Amtspersonen um Rat nachsuchen können, die sich  mit Bedrohungssituationen konfrontiert sehen. Das Sozialamt wurde damals  mit dem Aufbau betraut (Dokumentation vom 16. Mai 2002 hier  herunterladen).

Die Regierung hat nun die Schaffung einer solchen Beratungsstelle  gebilligt. Sie wird in die Beratungsstelle "Opferhilfe" im Sozialamt  eingegliedert und ist personell mit 30 Prozent dotiert. Sie steht sowohl  der kantonalen Verwaltung als auch den Gemeinden zur Verfügung.

Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen

SARNEN. Der Regierungsrat des Kantons Obwalden nimmt gegenüber dem Eidgenössischen Finanzdepartement zustimmend Stellung zu einer Ergänzung des Bundesgesetzes über die Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen.

Vorgesehen ist, die geldwerten Vorteile aus echten wie auch aus unechten Mitarbeiterbeteiligungen als steuerbares Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit zu erklären. Weiter sollen dem Bundesrat auf Verordnungsebene die Befugnisse zum Festlegen der Berechnungsmethode des Einkommens aus echten Mitarbeiterbeteiligungen, der Voraussetzungen für die Ausübungsbesteuerung und der Bewertungsmethode von Mitarbeiterbeteiligungen nichtkotierter Unternehmen übertragen werden.

Der Regierungsrat ist der Ansicht, mit Blick auf die rechtsgleiche Behandlung und die Rechtssicherheit sei eine normative Regelung angezeigt. Die Grundlagen für die Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen seien in einem Gesetz im formellen Sinn zu regeln.

Er schränkt aber ein, die Besteuerung von Optionen solle nicht, wie vom Bundesrat vorgeschlagen, beim unwiderruflichen Erwerb, sondern im Zeitpunkt der Ausübung beziehungsweise des Verkaufs erfolgen. Die vorgeschlagene Lösung sei für die Arbeitgeber administrativ äusserst aufwändig und der Vollzug durch die Steuerbehörde kaum praktikabel.

Abschliessend hält der Regierungsrat fest, dass eine gesetzliche Regelung bei der Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen die Rechtssicherheit stärke. Gegenüber den Unternehmungen und ihren Mitarbeitern werde mit einer Gesetzesvorschrift bewusst, dass Einkünfte aus Mitarbeiterbeteiligungen zu besteuern und entsprechend zu deklarieren seien.

Erneuter Rückgang der Anzahl Versuchstiere

BASEL. Im Kanton Basel Stadt wurden im vergangenen Jahr 209'295 Tiere in bewilligungspflichtigen Tierversuchen eingesetzt; das sind 3,3 Prozent oder 7'177 Tiere weniger als im Vorjahr. Mit einem Anteil von 97,9 Prozent war die Gruppe der Labornagetiere (Mäuse, Ratten, Gerbils, Hamster und Meerschweinchen) am stärksten vertreten. In abnehmender Reihenfolge wurden ferner Fische, Kaninchen, Primaten, Hunde, Amphibien, Vögel und Schweine verwendet. Die Zahl der eingesetzten Primaten blieb praktisch konstant (minus 2, Total 394), dagegen wurden etwas weniger Hunde benötigt (- 15, Total 294). Die Abnahme der Tierzahl resultierte vorwiegend im Bereich der Grundlagenforschung. Sie ist direkte Folge der Schliessung des Basler Institutes für Immunologie.

Neue Vorschriften für NPM in den Gemeinden

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat eine Änderung der Gemeindeverordnung betreffend die wirkungsorientierte Verwaltungsführung beschlossen. Mit dieser Änderung werden die geltenden Bestimmungen insofern flexibilisiert, als den Gemeinden ermöglicht wird, unterschiedliche NPM-Modelle und differenzierte Zuständigkeiten (Volk-Parlament- Gemeinderat) einzuführen. Es wird damit einem Anliegen verschiedener Gemeinden Rechnung getragen.

Umfrage beim Staatspersonal: Weitere Massnahmen werden umgesetzt

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat den Umsetzungsplan des Projektes Contenta (Auswertung einer umfassenden Personalumfrage 2001 beim Staatspersonal) genehmigt. Er sieht die Umsetzung weiterer Massnahmen zugunsten des Personals vor. So sollen die Nachfolgeplanung systematisch unterstützt, mehr Möglichkeiten zur Jobrotation geschaffen sowie Teilzeitarbeit und Jobsharing im Kader gefördert werden. Für diese Massnahmen hat die Kantonsregierung einen Kredit von 210'000 Franken bewilligt. Weitere Resultate aus der Personalumfrage sollen in die Revision des Personalgesetzes einfliessen, das 2005 in Kraft treten soll.

Steuerabzug für Gemeinden mit Zentrumslasten festgelegt

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat den Betrag festgelegt, den die Gemeinden mit Zentrumslasten bei der Berechnung des harmonisierten Steuerbetrages 2003 abziehen können. Es sind dies für Bern 56,7 Millionen, für Biel 16,3 Millionen, für Thun 5 Millionen, für Burgdorf 2 Millionen und für Langenthal 1,8 Millionen Franken.

Belchen Freitagmorgen offen!

LIESTAL. Nach 2 x 9 Monaten intensiver Instandsetzungsarbeiten werden der Belchen und der Tunnel Oberburg ab Freitagmorgen, 27. Juni 2003, 06.00 Uhr dem Verkehr termingerecht wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen. Die Vorbereitungen zur Verkehrsfreigabe erfolgen in der Nacht vom Donnerstag. Dies kann zusätzliche Verkehrsbehinderungen verursachen.

Ab Freitagmorgen, 27. Juni 2003, 06.00 Uhr, wird der Belchentunnel und mit ihm der ganze Erhaltungsabschnitt Diegten-Belchen dem Verkehr wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen. Ausnahme: Die Einfahrt Eptingen kann erst ab Freitagabend, 18.00 Uhr, wieder benutzt werden.

Neue Wege im Gesundheitswesen

AARAU. Zwei Gruppen freipraktizierender Ärztinnen und Ärzte der Spitalregion Aarau/Lenzburg und spitalinterner Ärzte haben im Frühjahr 2003 gemeinsam Richtlinien ausgearbeitet, welche die nahtlose Zusammenarbeit zwischen dem Kantonsspital Aarau (KSA) und den freipraktizierenden Kolleginnen und Kollegen weiter optimieren sollen. In einem schlanken Handbuch sind nun erstmals Grundsätze und Vorgehensweisen formuliert zur Zusammenarbeit zwischen dem KSA und den Grundversorgern. Sie sollen dazu beitragen, kostspielige Doppelspurigkeiten bei Abklärungen wie Röntgen, Labortests usw. zu  vermeiden. Gleichzeitig wurden Kommunikationsabläufe zwischen den Ärzten inner- und ausserhalb des Spitals definiert mit dem Ziel, die Behandlungsqualität für den Patienten zu verbessern und dessen Betreuung zu vereinfachen. Das Manual verdeutlicht ausserdem die Wichtigkeit der Ärzte mit einer umfassenden Hausarztfunktion bei der Gestaltung einer effizienten Gesundheitsversorgung der breiten Bevölkerung.

Neu eingerichtet wurde im KSA die Möglichkeit der gesicherten Übertragung von Patientendaten mit den Arztpraxen sowie den umliegenden Spitälern und anderen medizinischen Einrichtungen. Über die Extranet-Plattform von "Health Info Net" (HIN), einem Partnerunternehmen der FHM, lassen sich nun Berichte, Röntgenbilder und weitere Informationen direkt von Arzt zu Arzt unter Wahrung des Arztgeheimnisses übermitteln. Das System hat sich in einer Testphase bewährt und hilft ab sofort mit, den administrativen Aufwand bei der Patientenbetreuung zu verringern und Informationen rascher zu transportieren. Die elektronische Datenübermittlung soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden.

Das KSA in Kürze

Das Kantonsspital Aarau (KSA) mit fast 20‘000 stationären Patientinnen und Patienten und rund 150‘000 ambulanten Konsultationen pro Jahr ist für die stationäre Grundversorgung der Bezirke Aarau und Lenzburg zuständig. Als Zentrumsspital des Kantons Aargau stellt es zudem für ein Einzugsgebiet von über 500 000 Einwohnern medizinische Spitzenleistungen in allen Disziplinen sicher. Es hat sich einen ausgezeichneten Ruf für innovative Behandlung und patientengerechte Betreuung weit über die Kantonsgrenzen hinaus erworben.

Als Ausbildungsstätte für die wichtigsten Spitalberufe erfüllt das KSA ausserdem einen wichtigen kantonalen Bildungsauftrag.

Stadt und Kanton Bern wollen die EURO 2008 im Nationalstadion in Bern  

BERN. Anlässlich einer Medienkonferenz in Bern unterstrichen der Stadtpräsident von Bern, Dr. Klaus Baumgartner und Regierungsrätin Elisabeth Zölch-Balmer, Volkswirtschaftsdirektorin, gemäss eines Beschlusses der beiden Exekutiven, die Bereitschaft, den zuständigen Organen einen weiteren Beitrag von je 500'000 Franken an die festen Investitionen zur Kapazitätserhöhung des Nationalstadions in Bern auf 40'000 Plätze zu beantragen.

Sie verwiesen dabei auf die bisherigen Leistungen und Beiträge von Stadt und Kanton im Hinblick auf eine mögliche Kapazitätserweiterung des Stadions. Die in Aussicht gestellten Beiträge werden an folgende Voraussetzungen geknüpft:

Die Kapazität des Stadions Wankdorf wird im Hinblick auf die EURO 2008 auf 40'000 Sitzplätze erhöht.

Die an die Schweiz vergebenen wichtigen Spiele der EURO 2008 (Eröffnungsspiel, Halbfinal, Viertelfinals) werden in Bern ausgetragen.

Die Mittel werden zur Finanzierung der Phase 2 (Erhöhung Dach, feste Gebäudeteile) verwendet.

Stadt und Kanton Bern appellieren an den Schweizerischen Fussballverband, die Vorteile von Bern (zentrale Lage, Bundesstadt, Integration in Entwicklungsschwerpunkt) zu nutzen, ein klares Zeichen für Bern zu setzen und die weiteren Arbeiten im Hinblick auf die EURO 2008.

Erste Hochrechnung der Staatsrechnung 2003 unter den Erwartungen

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat die erste Hochrechnung zur Staatsrechnung 2003 zur Kenntnis genommen. Gemäss dieser Situationsanalyse wird der Kanton Bern die laufende Rechnung gegenüber dem Voranschlag um 39,6 Millionen Franken schlechter abschliessen. Gemäss der ersten Hochrechnung 2003 muss deshalb mit einer Neuverschuldung von 126,2 Millionen Franken gerechnet werden. Der Voranschlag 2003 rechnete mit einem Schuldenanstieg von lediglich 99 Millionen Franken. Das schlechter ausfallende Ergebnis der Hochrechnung ist hauptsächlich den tieferen Steuereinnahmen zuzuschreiben. Trotz der nicht beeinflussbaren Verschlechterung der äusseren Bedingungen wird es die Hauptzielsetzung des Regierungsrates sein, die Vorgaben der verfassungsmässigen Defizitbremse wenn irgend möglich im Voranschlagsjahr 2004 zu erfüllen.

Ein neues Kulturkonzept für den Kanton Bern

BERN. Die bernische Kantonsregierung hat die Erziehungsdirektion beauftragt, bis Anfang 2004 ein Kulturkonzept für den Kanton Bern auszuarbeiten. Im Konzept soll unter anderem die künftige Rolle des Kantons in der Kulturförderung definiert werden. Ebenso sind Kriterien für die Finanzierung der kulturellen Institutionen mit regionaler, kantonaler oder nationaler Ausstrahlung festzulegen. Aufgezeigt werden soll ausserdem die wirtschaftliche Dimension der Kultur, deren Bedeutung für die Förderung des Kantons Bern als Ort des kreativen Schaffens und die Rolle der Kultur für die Tourismusförderung. Das Kulturkonzept soll überdies Rolle und Bedeutung der Stadt Bern als Hauptakteurin des kulturellen Lebens im Kanton klären. Das Kulturkonzept dient als Basis für die Revision des Kulturförderungsgesetzes. Die neuen gesetzlichen Grundlagen für die Finanzierung der kulturellen Institutionen sollen im Jahr 2006 in Kraft treten und das 2007 auslaufende Vertragswerk mit den Regionalen Kulturkonferenzen ablösen.

Beiträge aus dem Lotteriefonds 2003 für Denkmalpflege, Entwicklungshilfe und Tourismusförderung

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat 84 Anträge auf Beiträge aus dem Lotteriefonds in der Höhe von insgesamt 6 Millionen Franken genehmigt. Davon gehen 2 Millionen in den Fonds für kulturelle Aktionen   für das Jahr 2003. Aus dem Bereich Denkmalpflege wurden 57 Anträge, aus dem Bereich Entwicklungshilfe 22 Anträge sowie aus dem Bereich Tourismusförderung zwei Gesuche bewilligt.

Das Zivilstandswesen ist reorganisiert

HERISAU. Drei Ausserrhoder Zivilstandsämter vor der Eröffnung am 1. Juli 2003 öffnen die drei neuen regionalen Zivilstandsämter Hinter-, Mittel- und Vorderland in den Gemeinden Herisau, Bühler und Rehetobel ihre Tore. Der Regierungsrat hat am 20. Mai 2003 die Zusammenarbeitsverträge zwischen den ausserrhodischen Gemeinden für eine gemeinsame Führung der Zivilstandsämter genehmigt und damit auf politischer Ebene die bereits im Oktober 1999 in die Wege geleitete Reorganisation des Zivilstandswesens abgeschlossen.

Arbeitslosenstatistik April 2003; Verbesserung

HERISAU. Die vom Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) veröffentlichte Arbeitslosenquote basiert inskünftig auf der Zahl der Erwerbspersonen gemäss der Eidgenössischen Volkszählung aus dem Jahre 2000. Bis anhin wurde diese Quote auf der Basis der Erwerbstätigen gemäss der Volkszählung von 1990 berechnet.  Im Kanton Appenzell Ausserrhoden hat die Zahl der Erwerbspersonen in diesen 10 Jahren von 25'947 im Jahre 1990 auf 28'230 im Jahre 2000 zugenommen. Deshalb verringert sich. und dies obwohl die Zahl der arbeitslosen Stellensuchenden gegenüber dem Vormonat unverändert blieb. die Arbeitslosenquote um 0.2 % auf neu 2.0 %.

Derzeit sind im Kanton Appenzell Ausserrhoden total 813 Personen zur Stellensuche eingeschrieben. Davon gehen deren 147 einem Zwischenverdienst nach, während weitere 70 Personen in eine arbeitsmarktliche Massnahme eingebunden sind.

Gesetz über das Sonderstatut des Berner Juras geht in die Vernehmlassung

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat den Gesetzesentwurf zum Sonderstatut für den Berner Jura und die französischsprachige Minderheit im Amtsbezirk Biel in die Vernehmlassung geschickt. Diese dauert bis Ende September 2003. Die zur Mitwirkung eingeladenen Behörden des Amtsbezirks Biel und der Regionalrat haben gegenüber dem Entwurf kleinere Änderungen angebracht. So wurde die vom Regierungsrat vorgeschlagene Möglichkeit gestrichen, dass Grossratsmitglieder automatisch auch Mitglieder des zukünftigen Bernjurassischen Parlaments sind. Die Mitglieder des Bernjurassischen Rats sollen durch die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in einem einzigen Wahlgang für vier Jahre gewählt werden. Der Wahlkreis Moutier wird darin mit 11, derjenige von Courtelary mit 10 und derjenige von La Neuveville mit 3 Mitgliedern vertreten sein. Weiter sollen auch Statthalterinnen und Statthalter in den Bernjurassischen Rat gewählt werden können. Ansonsten soll Angehörigen der Verwaltung der Einsitz im Regionalparlament jedoch verwehrt bleiben.

 

 

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