Familiengärten: Wohnqualität, Erholung und Integration

BERN. Rund 10'000 Menschen, vorwiegend Familien mit Freunden und Bekannten, verbringen regelmässig ihre Freizeit in den Familiengärten der Stadtgärtnerei Bern. 

Disziplinarverfahren Giraudi

BERN. Beat Giraudi, der suspendierte Generalsekretär der Direktion für Öffentliche Sicherheit der Stadt Bern, wird nicht mehr auf seine frühere Stelle zurückkehren.

Neue PZM-Verwaltungs- direktorin

BERN. Das Psychiatriezentrum Münsingen (PZM) erhält eine neue Verwaltungsdirektorin: Barbara Büschi Woodtli.

Familiengärten: Wohnqualität, Erholung und Integration

BERN. Rund 10'000 Menschen, vorwiegend Familien mit Freunden und Bekannten, verbringen regelmässig ihre Freizeit in den Familiengärten der Stadtgärtnerei Bern.

„Junior Job Service“ und Hotline für stellensuchende Jugendliche

BERN. Zwei Angebote der Erziehungsdirektion des Kantons Bern unterstützen Jugendliche, die noch ohne Lehrstelle oder Zwischenlösung sind.

Der Gewerbeverband Basel-Stadt bietet neu Tagesbetreuung in Familien an

BASEL. Der Gewerbeverband Basel-Stadt wird sein Angebot erweitern und sich ab Januar 2004 neu für die Tagesbetreuung in Familien engagieren.

Massnahmen wegen der anhaltenden Trockenperiode

LIESTAL. Die lange Trockenperiode und andauernde Hitze haben auch im Baselbiet zu Problemen und Mangelerscheinungen in der Landwirtschaft, im Wald und bei den Fliessgewässern geführt.

Berufs-WM: Schweizer gewinnen die Nationenwertung

ST. GALLEN. Achtmal Gold, neunmal Silber, dreimal Bronze, neun Diplome, Platz eins in der Nationenwertung, die Teilnehmerin mit der höchsen Punktzahl insgesamt sowie die beste Frau in einem männlich dominierten Beruf...

Doktorhut für ETH-Jungwissen- schaftlerInnen

ZÜRICH. Die ETH Zürich verlieh heute 177 Doktortitel. Immer mehr ausländische Studierende interessieren sich dafür, an der ETH eine Dissertation zu machen.

Neue Beratungsstelle für Sicherheitsfragen

CHUR. Die verwaltungsinterne Arbeitsgruppe "Sicherheit öffentlicher Institutionen und Gebäude" des Kantons Graubünden hatte 2002 in ihrem Bericht unter anderem vorgeschlagen, eine zentrale Beratungsstelle zu schaffen.

Autobahnanschluss Rothenburg Station: Freude über Entscheid aus Bern

LUZERN. Das Luzerner Bau- und Verkehrsdepartement hat erfreut vom positiven Entscheid des Bundesrates zum generellen Projekt für den Autobahnanschluss Rothenburg Station und Emmen Nord Kenntnis genommen.

Entwicklungsplanung Hochschulgebiet Zentrum mit «City Campus»-Konzept

ZÜRICH. Im Bericht «Zukunft des Hochschulstandortes Zürich» werden das Leitbild und die Leitsätze für die Entwicklungsplanung des Hochschulgebietes vorgestellt.

Milchbucktunnel wird renoviert

ZÜRICH. Für die Instandsetzung des Milchbucktunnels und anschliessender Bauwerke wie die Brücke Bülachstrasse, die Bülach- und die Wasserwerkstrasse hat der Zürcher Regierungsrat für die erste Phase (Stufe A) einen Kredit von sieben Millionen Franken bewilligt.

Freiwilligenmitarbeit in Zahlen

ZÜRICH. Das Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich (GUD) hat für das Jahr 2002 erstmals erhoben, in welchem Umfang in den 36 städtischen Alters- und Krankenheimen sowie in den beiden Stadtspitälern Waid und Triemli Freiwilligenmitarbeit geleistet wird.

Regine Aeppli wird Präsidentin des Fachhochschulrates

ZÜRICH. Der Regierungsrat hat Regierungsrätin Regine Aeppli, Bildungsdirektorin, als Präsidentin des Fachhochschulrats gewählt.

Rekurs gegen die geplante Sperrung des Limmatquais abgewiesen

ZÜRICH. Der Regierungsrat hat den Rekurs einer Privatperson gegen die geplante Sperrung des Zürcher Limmatquais für den motorisierten Verkehr abgewiesen.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

27. Juni 2003

Disziplinarverfahren Giraudi

BERN. Beat Giraudi, der suspendierte Generalsekretär der Direktion für Öffentliche Sicherheit der Stadt Bern, wird nicht mehr auf seine frühere Stelle zurückkehren. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 18. Juni 2003 aufgrund der Ergebnisse des Disziplinarverfahrens beschlossen, dass Beat Giraudi an eine andere Stelle versetzt wird.

Das Disziplinarverfahren, das nach der Suspendierung des Generalsekretärs im Januar 2003 durchgeführt worden ist, hat ergeben, dass Beat Giraudi gegen Dienstpflichten verstossen und seine Führungsverantwortung unzureichend wahrgenommen hat. Der Gemeinderat hält aufgrund der Beweislage für erwiesen, dass das Verhalten Giraudis den Tatbestand der sexuellen Belästigung auf verbaler Ebene erfüllt und die Persönlichkeitsrechte verschiedener Mitarbeiterinnen verletzt hat. Verstossen hat der suspendierte Generalsekretär gegen personal- und gleichstellungsrechtliche Vorschriften. Das Verschulden Giraudis wiegt mittel bis schwer. Fachliche Verfehlungen werden ihm nicht zu Last gelegt.

Neue PZM-Verwaltungsdirektorin

BERN. Das Psychiatriezentrum Münsingen (PZM) erhält eine neue Verwaltungsdirektorin: Barbara Büschi Woodtli. Sie tritt ihre die Stelle am 1. November 2003 an und wird Nachfolgerin von Roland Kormann, der auf Ende Jahr in den Ruhestand geht. Die Verwaltungsdirektorin ist Mitglied der PZM-Geschäftsleitung und trägt die personelle und organisatorische Gesamtverantwortung für die Bereiche Personalwesen, Finanzen, Hotellerie, Technik und Bau sowie Informatik und Sicherheit.

Familiengärten: Wohnqualität, Erholung und Integration

BERN. Rund 10'000 Menschen. vorwiegend Familien mit Freunden und Bekannten. verbringen regelmässig ihre Freizeit in den Familiengärten der Stadtgärtnerei Bern. Jung und Alt, In- und AusländerInnen, Menschen aus allen Gesellschaftsschichten schätzen diese Institution, die auch einen wichtigen Beitrag zur Integration leistet. Da die Areale der Familiengärten planungsrechtlich zunehmend unter Druck geraten, hat die Stadtgärtnerei Bern im Auftrag des Gemeinderats die Familiengartenplanung erarbeitet. Die Planung entstand in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt unter Einbezug der Familiengarten-Vereine. Sie beinhaltet unter anderem die langfristige Strategie sowie Alternativ-Standorte im Falle von Wohnbauplanung auf bestehenden Familiengarten-Arealen.

In der Stadt Bern sind heute 440'000 m2 Fläche als Familiengärten ausgeschieden. Dies entspricht 12 % des öffentlichen Grüns. Auf 27 Arealen verbringen 2' 250 Pächterinnen und Pächter. rund 10 % von ihnen mit Wohnsitz ausserhalb der Stadt Bern. ihre Freizeit. Familienangehörige und Gäste eingerechnet, dürften somit über 10'000 Bernerinnen und Berner regelmässig in den Genuss der Einrichtung "Familiengarten" kommen.

„Junior Job Service“ und Hotline für stellensuchende Jugendliche

Zwei Angebote der Erziehungsdirektion des Kantons Bern unterstützen Jugendliche, die noch ohne Lehrstelle oder Zwischenlösung sind. Neu vermittelt der „Junior Job Service“ der Zentralstelle für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung freie Lehrstellen und begleitet Jugendliche beim Start in die Berufslehre. Die Telefon-Hotline orientiert über Zwischenlösungen und Brückenangebote.

BERN. Wer für den Sommer 2003 noch keine Lehrstelle oder Zwischenlösung hat, sollte die Suche nicht frühzeitig aufgeben. Noch bis Ende August können Lehrverträge abgeschlossen werden. Ausserdem gibt es viele Möglichkeiten, ein allfälliges Zwischenjahr sinnvoll zu überbrücken, z.B. eine Vor- oder Anlehre, ein Praktikum oder ein Fremdsprachenaufenthalt. Bei der Suche nach einer sinnvollen Lösung stehen den Jugendlichen und ihren Eltern zwei Angebote der Erziehungsdirektion des Kantons Bern zur Verfügung: Die Telefon-Hotline und der „Junior Job Service“. Unter der Telefonnummer 031 633 87 44 vermittelt die Telefonhotline des Mittelschul- und Berufsbildungsamts jeweils von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 14.00 Uhr Adresslisten mit offenen Lehrstellen und Informationen über die verschiedenen Brückenangebote. Das Beratungstelefon ist bis Ende August 2003 in Betrieb. Die täglich aktualisierte Liste der offenen Lehrstellen gibt es auch im Internet unter www.erz.be.ch/berufsausbildung/lena .

Einen Schritt weiter geht das Angebot der Zentralstelle für Berufs-, Studien und Laufbahnberatung. Das Projekt „Junior Job Service“ ist vorläufig bis Ende Jahr befristet und bietet Jugendlichen auf der Suche nach einer passenden Lehrstelle Unterstützung; noch sind im Kanton Bern über 500 Lehrstellen in mehr als 100 Berufen nicht besetzt. Im „Junior Job Service“ beraten Fachleute aus Berufsberatung und Berufsbildung die Jugendlichen bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz (Lehre, Anlehre, Vorlehre) oder motivieren sie, allfällige Defizite auszugleichen. Die Vermittlerinnen und Vermittler von Lehrstellen stellen Kontakte zu den Ausbildungsbetrieben her und arbeiten eng mit bestehenden Institutionen zusammen (Lehrstellennachweis, Hotline, RAV, Lehrkräfte der Abschlussklassen usw.). Um möglichst günstige Voraussetzungen für den weiteren Verlauf der Ausbildung zu schaffen, werden die zu Stande kommenden Ausbildungsverhältnisse während der ersten drei Monate begleitet.

Der „Junior Job Service“ ist in allen Regionen des Kantons Bern tätig. Lehrstellensuchende können sich beim regionalen Berufsinformationszentrum oder bei der Hotline melden. Die Adressen der Berufsinformationszentren finden sich auch im Internet unter www.erz.be.ch/berufsberatung/standorte .

Der Gewerbeverband Basel-Stadt bietet neu Tagesbetreuung in Familien an

Der Gewerbeverband Basel-Stadt wird sein Angebot erweitern und sich ab Januar 2004 neu für die Tagesbetreuung in Familien engagieren. Aufgrund der vom Erziehungsdepartement vorgeschlagenen Rahmenbedingungen hat er ein Konzept erarbeitet, welches die Weiterführung des bisherigen Angebotes ermöglicht und einen baldigen Ausbau anstrebt.

BASEL. Bisher subventionierte der Kanton Basel-Stadt zwei Trägerschaften für Tagesmütter bzw. Tageseltern: Den Basler Frauenverein und den Verein Tagesmütter Basel-Stadt. Der Regierungsrat verlangte bereits im Jahr 1995, dass die beiden Angebote zusammengelegt werden. Konkrete Schritte zur Zusammenlegung scheiterten allerdings.

Für das Jahr 2004 werden für alle subventionierten Tagesbetreuungsangebote neue Leistungsverträge abgeschlossen. Das Erziehungsdepartement legte interessierten Trägerschaften im Herbst 2002 die Rahmenbedingungen für die Betreuung in Tagesfamilien dar und stellte in Aussicht, dass nur noch eine Trägerschaft subventioniert wird.

Der Basler Frauenverein hatte bereits vor einiger Zeit beschlossen, ab 2004 keine Betreuung in Tagesfamilien mehr anzubieten. Der Verein Tagesmütter reichte ein Konzept ein, welches von den Vorgaben des Erziehungsdepartements stark abwich. Der Gewerbeverband Basel-Stadt legte ein überzeugendes Konzept vor, weshalb das Erziehungsdepartement entschieden hat, mit dem Gewerbeverband Basel-Stadt eine entsprechende Leistungsvereinbarung auszuarbeiten. Das Angebot des Gewerbeverbandes entspricht qualitativ und finanziell den Vorgaben des Erziehungsdepartementes. Ein zusätzlicher Vorteil sind die Einbettung in einen grösseren Betrieb, die Vernetzung mit Arbeitgeberverbänden und die Kompetenz im professionellen Vereinsmanagement.

Neue Trägerschaft für die Tagesmütter wird ab 2004 ein Verein mit Geschäftsstelle beim Gewerbeverband Basel-Stadt. Der zu gründende Verein mit einem Vorstand mit Vertretungen aus dem Gewerbeverband, der Politik und dem Sozialbereich wird die Arbeit der Geschäftsstelle begleiten. Der Gewerbeverband will eine qualitativ hoch stehende Tagesbetreuung sicherstellen, das Angebot ausbauen, das Image des Berufsbildes Tagesmutter fördern und in der Öffentlichkeit und speziell in Wirtschaftskreisen für diese Betreuungsform werben.

Die Stundenlöhne der Tagesmütter werden den bisherigen Ansätzen des Vereins Tagesmütter entsprechen. Tagesmütter, welche an fünf Tagen pro Woche fünf Kinder betreuen, erhalten den gleichen Lohn wie eine diplomierte Kleinkinderzieherin.

Die neue Trägerschaft ist bereit, die bestehenden Betreuungsverhältnisse und die Arbeitsverhältnisse mit den Tagesmüttern zu übernehmen.

Massnahmen wegen der anhaltenden Trockenperiode

LIESTAL. Die lange Trockenperiode und andauernde Hitze haben auch im Baselbiet zu Problemen und Mangelerscheinungen in der Landwirtschaft, im Wald und bei den Fliessgewässern geführt. Die zuständigen Amtsstellen haben daher kurzfristig einen Koordinationsstab gebildet, um gemeinsam die notwendigen Massnahmen zu treffen, Eventualplanungen für den Fall einer Fortsetzung der Trockenperiode anzugehen und die Bevölkerung umfassend zu informieren. Bei der Trinkwasserversorgung bestehen vorläufig noch keine ernsthaften Probleme.

Berufs-WM: Schweizer gewinnen die Nationenwertung

ST. GALLEN. Achtmal Gold, neunmal Silber, dreimal Bronze, neun Diplome, Platz eins in der Nationenwertung, die Teilnehmerin mit der höchsen Punktzahl insgesamt sowie die beste Frau in einem männlich dominierten Beruf: Das ist die hervorragende Bilanz der Schweiz an der Berufsweltmeisterschaft 2003 in St.Gallen, die am Mittwoch mit Rangverkündigung und Schlussfeier zu Ende gegangen ist.

Insgesamt 179'000 Zuschauerinnen und Zuschauer hatten die Wettkämpfe der 665 besten jungen Berufsleute der Welt auf dem Olma-Gelände verfolgt.

Der Erfolg des Schweizer Teams ist eine Sensation, von der selbst die grössten Optimisten nicht zu träumen gewagt hätten. Die Schweizerinnen und Schweizer gewannen in den 40 offiziellen Berufen 20 Medaillen und neun Diplome setzten sich damit in der Nationenwertung hauchdünn vor dem favorisierten Südkorea durch. Drittbeste Nation wurde Österreich.

Doktorhut für ETH-JungwissenschaftlerInnen

ZÜRICH. Die ETH Zürich verlieh heute 177 Doktortitel. Immer mehr ausländische Studierende interessieren sich dafür, an der ETH eine Dissertation zu machen. Von den 38 Absolventinnen und 139 Absolventen stammt die Hälfte aus dem Ausland.

Promotionsfeiern finden an der ETH Zürich zweimal jährlich statt. Diesen Sommer sind es 177 Absolventinnen und Absolventen, die ihre Dissertation erfolgreich abgeschlossen haben und von Rektor Konrad Osterwalder die Doktorurkunden entgegennehmen können. 17 Promovierte erhalten für ihre ausgezeich-nete Doktorarbeit eine Medaille der ETH. 89 der neuen Doktorinnen und Doktoren stammen aus dem Ausland. Unter den 177 Promovierten sind 38 Frauen, was einem Frauenanteil von 21% entspricht.

Die neuen Doktorinnen und Doktoren repräsentieren alle Disziplinen der ETH. Am meisten Promovierte stammen aus den Departementen Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Chemie sowie Umweltnaturwissenschaften. Zum ersten Mal verleiht die ETH den neuen, einheitlichen Doktortitel. "Doktor bzw. Doktorin der Wissenschaften" (Dr. sc. ETH Zürich). Die meisten erhalten. während der Übergangsfrist. jedoch noch einen der drei bisherigen Doktortitel, Doktor der Naturwissenschaften, Doktor der Technischen Wissenschaften oder Doktor der Mathematik.

Neue Beratungsstelle für Sicherheitsfragen

CHUR. Die verwaltungsinterne Arbeitsgruppe "Sicherheit öffentlicher Institutionen und Gebäude" des Kantons Graubünden hatte 2002 in ihrem Bericht unter anderem vorgeschlagen, eine zentrale Beratungsstelle zu schaffen. Hier sollten Behördenmitglieder und Amtspersonen um Rat nachsuchen können, die sich mit Bedrohungssituationen konfrontiert sehen. Das Sozialamt wurde damals mit dem Aufbau betraut. Die Regierung hat nun die Schaffung einer solchen Beratungsstelle gebilligt. Sie wird in die Beratungsstelle "Opferhilfe" im Sozialamt eingegliedert und ist personell mit 30 Prozent dotiert. Sie steht sowohl der kantonalen Verwaltung als auch den Gemeinden zur Verfügung.

Autobahnanschluss Rothenburg Station: Freude über Entscheid aus Bern

LUZERN. Das Luzerner Bau- und Verkehrsdepartement hat erfreut vom positiven Entscheid des Bundesrates zum generellen Projekt für den Autobahnanschluss Rothenburg Station und Emmen Nord Kenntnis genommen. Das Verkehrs- und Tiefbauamt des Kantons Luzern       wird nun sofort die Erarbeitung des Ausführungsprojektes in Angriff nehmen. Das Ausführungsprojekt geht anschliessend an das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), das die Vernehmlassungen macht und das Projekt zur öffentlichen Planauflage freigibt. Bei Einsprachen ist das UVEK Entscheidungsinstanz.

Nach dem Planauflage- und allfälligen Einspracheverfahren wird das Detailprojekt erarbeitet. Für die Beurteilung des Detailprojektes ist das Bundesamt für Strassen (ASTRA) zuständig. Liegt die Genehmigung durch das ASTRA vor, können die Bauarbeiten aufgenommen werden.

Regierungsrat Max Pfister, Bau- und Verkehrsdirektor des Kantons Luzern, erwartet nach wie vor einen baldigen Baubeginn: "Falls keine von uns nicht beeinflussbaren Faktoren, wie zum Beispiel das Entlastungsprogramm des Bundes das Projekt verzögern, sollten wir im Verlaufe des Jahres 2006 mit den Bauarbeiten beginnen können".

Entwicklungsplanung Hochschulgebiet Zentrum mit «City Campus»-Konzept

ZÜRICH. Im Bericht «Zukunft des Hochschulstandortes Zürich» werden das Leitbild und die Leitsätze für die Entwicklungsplanung des Hochschulgebietes vorgestellt. Sie bilden die Grundlage für den Masterplan, der als Koordinations- und Managementinstrument für die nächsten 15 bis 25 Jahre im Bereich Städtebau, Verkehrserschliessung, Nutzung und Flächenmanagement eingesetzt werden soll. Für dessen Erarbeitung hat der Regierungsrat einen Kredit von 450'000 Franken bewilligt. An diesen Kosten beteiligen sich auch die ETH Zürich und die Stadt Zürich.

Milchbucktunnel wird renoviert

ZÜRICH. Für die Instandsetzung des Milchbucktunnels und anschliessender Bauwerke wie die Brücke Bülachstrasse, die Bülach- und die Wasserwerkstrasse hat der Zürcher Regierungsrat für die erste Phase (Stufe A) einen Kredit von sieben Millionen Franken bewilligt. Die Kosten verteilen sich auf die Jahre 2003 und 2004.

Freiwilligenmitarbeit in Zahlen

ZÜRICH. Das Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich (GUD) hat für das Jahr 2002 erstmals erhoben, in welchem Umfang in den 36 städtischen Alters- und Krankenheimen sowie in den beiden Stadtspitälern Waid und Triemli Freiwilligenmitarbeit geleistet wird.

Die Erhebung hat ergeben, dass in den städtischen Alters- und Krankenheimen sowie in den beiden Stadtspitälern 806 Personen (626 Frauen und 180 Männer) 58'779 Stunden freiwillig zum Wohl von Heimbewohnerinnen    und Patienten eingesetzt haben. Dies sind umgerechnet pro Person rund 70 Stunden im Jahr.

Regine Aeppli wird Präsidentin des Fachhochschulrates

ZÜRICH. Der Regierungsrat hat Regierungsrätin Regine Aeppli, Bildungsdirektorin, als Präsidentin des Fachhochschulrats gewählt. Sie tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Bildungsdirektors Prof. Ernst Buschor an. Das für die Bildung zuständige Mitglied des Regierungsrates gehört von Amtes wegen dem Fachhochschulrat an. Die sechs bisherigen Mitglieder obersten Organs der Zürcher Fachhochschule wurden vom Regierungsrat im vergangenen Dezember für eine zweite Amtsdauer (1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2006) bestätigt.

Rekurs gegen die geplante Sperrung des Limmatquais abgewiesen

ZÜRICH. Der Regierungsrat hat den Rekurs einer Privatperson gegen die geplante Sperrung des Zürcher Limmatquais für den motorisierten Verkehr abgewiesen. Die Sperrung des Strassenabschnittes führt auf den Umfahrungsrouten nicht zu erheblichem Mehrverkehr, weil flankierende Massnahmen getroffen worden sind. Für die vom Rekurrenten geforderte Umweltverträglichkeitsprüfung fehlt die gesetzliche Grundlage.

 

 

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